Schlangen im Garten

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Erscheinungstermin 24.08.2022 | Archivierungsdatum 26.07.2022

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Zum Inhalt

Nach dem preisgekrönten Debüt und Buchhandelsliebling Junge mit schwarzem Hahn der neue Roman

Familie Mohn hat die Mutter verloren. Jetzt steht sie im Verdacht, die Trauerarbeit zu verschleppen. Das Leben muss doch weitergehen, sagen die Nachbarn, meint das Traueramt. Doch Vater Adam, die wütende Linne, der nach Hause zurückgekehrte Student Steve und Micha, der Jüngste, wollen nicht weitergehen. Sie möchten Johanne bewahren – nicht nur in ihren eigenen Erinnerungen, sondern in unzähligen Geschichten, die deren Leben so vielleicht gar nie geschrieben hat.

Nach dem preisgekrönten Debüt und Buchhandelsliebling Junge mit schwarzem Hahn der neue Roman

Familie Mohn hat die Mutter verloren. Jetzt steht sie im Verdacht, die Trauerarbeit zu verschleppen. Das...


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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783257072174
PREIS 24,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Trauerbewältigung

Schlangen i Garten ist der zweite Roman der Schriftstellerin Stefanie vor Schulte. Mit ihrem Debüt hatte sie großen Erfolg. Sie schreibt ergreifende Ereignisse.
In diesem Roman geht es um den Tod der Mutter und die Trauerbewältigung der Familie.
Die Mutter hatte ein Tagebuch hinterlassen, von deren Inhalt keiner etwas erfahren sollte. Die Art und Weise der Vernichtung ist etwas eigenartig.

Mit dem Schreibstil kam ich erst nicht so klar. Im Laufe des Lesens habe ich mich in diese Geschichte hinein gelesen.

Die Geschichte wechselt von der Kindheit der Mutter Johanna und den Empfindung der Familie nach ihrem Tod. Es ist dann auch noch eine Fantasiegeschichte.

Es lohnt sich den Roman zu lesen.

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Hat mich v. Schultes erster Roman "Der Junge mir dem schwarzen Hahn" schon sehr begeistert, so finde ich "Schlangen im Garten" auch äußerst gelungen und berührend. Zweite Romane klettern ja nicht unbedingt den ersten Erfolgen gleichrangig hinterher.
Eine Familie durchwankt die Trauer um ihre Mutter, jedes Familienmitglied geht anders verloren, und Frau vor Schulte gewährt uns in so bildreicher Sprache Einblick in diese Zwischenwelten, dass es einem schier das Herz zerreißt. Eine Seele von einem Roman!

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Die Familie Mohn hat ihren Mittelpunkt verloren. Johanne, Adams Frau und die Mutter von Micha, Linne und Steve ist gestorben - und die ganze Familie ist in die endlose Schwärze der Trauer gestürzt. Das Leben zieht an ihnen vorbei, nichts scheint mehr einen Sinn zu machen.
Doch dann treten Marlene, Brassert, Bille und Ginster, die ebenfalls alle ihr Päckchen zu tragen haben, in ihr Leben. Und mit Geschichten und Freundschaft schaffen sie es, sich alle gegenseitig langsam aus der Schwärze zu ziehen - zurück ans Licht. Zurück in ein Leben voller Möglichkeiten.

Wie schon bei ihrem ersten Buch habe ich die Sprache geliebt. Die Autorin hat einfach eine unglaublich tolle Art zu schreiben. Die Geschichte an sich hat mich manchmal etwas verwirrt, wusste ich nicht immer, was jetzt real ist, und was nicht. Aber vielleicht ist das ja durchaus beabsichtigt - schließlich sind die Gefühle, um die es im Buch geht geht, oftmals genauso verwirrend.

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Dieses Buch schafft es, die Einsamkeit der Trauer und ihre verschiedenen Ausprägungen ergreifend in Worte zu fassen. Dabei wird durch surreale Ereignisse wie das ritualisierte Verspeisen von Papier die Natur des Trauerns, der Mangel an "Logik", gekonnt dargestellt. Doch nicht nur die Trauer, sondern auch die Bedeutung der Erinnerung wird in den Fokus gerückt. Definitiv ein anspruchsvoller Roman!

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Leider eine grotesk absurde Geschichte. Tolle Idee, aber bei der dargestellten Familie kommen mir Zweifel, ob sich Leser*innen, die sich für verschleppte Trauerarbeit interessieren, nicht auf den Arm genommen fühlen. Obwohl mich das Thema sehr interessiert, konnte ich mit diesem Buch gar nichts anfangen. Schade!

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Ein tiefsinniger und in glasklarer Prosa geschriebener Roman über eine Familie, deren Trauer nicht vergeht. Beeindruckend und wahr, kein Wort zuviel.

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Nach Stefanie vor Schultes Debütroman "Junge mit schwarzem Hahn" war ich sehr gespannt auf ihr neues Buch.
Ich wurde nicht enttäuscht. Selten habe ich ein so berührendes, in seiner Sprache wortgewaltiges Buch gelesen.
Die Geschichte über eine trauernde Familie, die ihre geliebte Mutter verloren hat, ist voller Poesie.
In dieser Familie ist Trauer erlaubt. Keiner geht zum Alltag über und nur so scheint es, können sie den Verlust der Ehefrau und Mutter überleben.
Ich habe jeden Satz in mich aufgesogen und werde den Roman sicher noch einmal lesen, weil in ihm so viel gesagt wird ohne es auszusprechen.

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Es war... anders. Der Leser begleitet eine Familie, wie sie den Tod der Mutter verarbeitet. Es tauchen dabei nicht nur der Vater und seine Kinder auf, sondern noch diverse andere kuriose Gestalten, wie die scheinbar Obdachlose mit ihrem Hund und der Beamter vom Traueramt. Den Anfang fand ich schwer, ich konnte keinen Anschluss zu den Kindern oder zum Vater finden, und ich musste mich wirklich durch die Seiten kämpfen. Aber das letzte Drittel des Buches fand ich wieder bezaubernd. Das war es auch, was ich eigentlich von Stefanie vor Schulte erwartet hatte, diese berauschende Magie, ein besonderes, kurioses Märchen für Erwachsene zu schaffen. Das Buch liegt zwischen 3-4 Sternen und kommt nicht an "Junge mit schwarzem Hahn" ran, aber ich bin schon gespannt auf das nächste Buch der Autorin.

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Nachdem mich der Roman " Junge mit schwarzem Hahn" der Autorin Stefanie vor Schulte dermassen begeistert hat, war ich sehr gespannt auf ihren zweiten Roman.

Dieser hat mich in keinster Weise enttäuscht, sondern mich noch mehr begeistt und berührt als ihr Debut. Die Sprachgewalt der Autorin in Bezug auf das Thema Trauer ist enorm. DIe Familienmitgliedern trauern auf unterschiedlichste Weise, genauso untschiedlich und Facettenreich die Gestalten die der Familie Mohn an die Seite gestellt werden um die Trauer lebbar und den Weg wieder zurück ins Leben ebnen sollen. Hilfreich ist dabei die wechselende Perspektive auf der einen Seite die Kindheit der Verstorbenen, auf der anderen die zurückgelassenen Trauernden.

Selber bin ich hospizlich unterwegs und denke, ich werde dieses wichtige und berührende Buch das ein oder andere Mal empfehlen.

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Adam Mohn, Vater dreier Kinder – alle trauern um die Ehefrau Johanne bzw. die Mutter. Die verschiedene Verarbeitung von Trauer, Kummer und Mitgefühl wird beschrieben. Die Tagebücher der verstorbenen Johanne dürfen von niemandem gelesen werden, werden deshalb zu Konfetti verkleinert und zu Mahlzeiten verarbeitet.
Soll dies eine Metapher sein? Wenn ja, wofür? Auch den Buchtitel finde ich befremdlich hier.
Insgesamt hadere ich mit diesem Schreibstil, bin etwas verwirrt über die kuriosen Geschichten der weiteren dubiosen Gestalten wie Brassert, Bille und Ginster.

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Nachdem ich "Junge mit schwarzem Hahn" verschlungen habe, hatte ich selbstverständlich eine gewisse Erwartungshaltung gegenüber dem Neuling aus vor Schultes Feder.
Ich habe mich schnell reingefunden - der Schreibstil ist wie schon in ihrem Debütroman toll und herrlich unkonventionell; ich mag ihn sehr gerne. Ich muss allerdings zugeben, dass der Schreibstill fast das einzige war, das mit verzaubern konnte.
Anders als beim Erstling viel es schwer, einen Spannungsbogen zu finden. Die Geschichte plätschert mehr oder weniger dahin mit nur wenigen Highlights, obwohl sie eigentlich interessant ist. Das Neustricken von Erinnerungen zum Selbstschutz, Bekanntschaften, die neue Impulse und selbst interessante Geschichten mitbringen, ein mysteriöser Trauerbewältigungshelfer mit zweifelhaften Absichten und Familienmitglieder, die ungewöhnlich fühlige Eigenschaften haben.
Dennoch konnte mich das Ganze nicht fesseln. Vielleicht ist es einfach zu sehr gewollt, die Skurrilität, das Absurde auf die Spitze getrieben, denn im Grunde bleibt es die Geschichte einer Familie, die versucht, nach einem Schicksalsschlag zu überleben und weiterzumachen.
Möglicherweise waren meine Erwartungen zu hoch, das ändert jedoch nichts an meiner abschließenden Meinung: Satz mit x, so leid es mir tut. Ich freue mich auf die nächste Schöpfung von Stefanie vor Schulte und werde sie mit offenen Augen empfangen.

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Ich bin auf's neue begeistert von der Phantasie der Autorin.Eine ganz wunderbare Geschichte ,die mich oft an Momo erinnert hat, über eine trauernde Familie, die die verstorbene Mutter nicht aus Kopf und Herz bekommt und der deshalb das Amt für Trauerbewältigung auf den Pelz gehetzt wird.Auf die Idee muss man erstmal kommen - Amt für Trauerbewältigung - wahrscheinlich deshalb das Momogefühl.Sprachlich wunderschöne Sätze,die viel zum Nachdenken anregen.Ein rundum tolles Buch,dass ich gerne weiterempfehlen werde.

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Die Mutter und Ehefrau ist tot. Nie wieder ihre Stimme hören, ihre Hände spüren, nie wieder die eigenen Gedanken, Gefühle und Sorgen mit ihr besprechen. Ein Mann und drei Kinder leiden unter diesem Verlust, Jeder geht anders mit der Trauer um. Eine Metapher ist, das die Tagebücher von ihr gegessen werden aber ein Kind rettet immer wieder einen Streifen in der Hoffnung noch einmal einen Gedanken der Mutter zu erhaschen oder noch einmal ihre Schrift zu sehen.
Dazu tauchen noch andere Figuren auf die in irgendeiner Weise Bezug zur Frau und der Familie haben. Es wirkt eigenartig wie sie versuchen den Hinterbliebenen bei der Trauer zu helfen.
Ich empfand das erste Buch der Autorin als ein modernes Märchen für Erwachsene. Es war gut zu lesen und daher waren die Erwartungen zu diesem Buch groß. Es ist meiner Meinung nach etwas Anderes, ein reales, wichtiges, emotionales Thema spielt hier die Hauptrolle.
Trauer haben wir alle schon erlebt, jeder geht damit anders um. Einige können darüber reden, andere ziehen sich zurück. Jeder Mensch hat seine eigenen Rituale mit dem Verlust umzugehen.
Ich glaube die Autorin will uns darin bestätigen. Macht das was ihr für richtig haltet, macht das was ihr fühlt, Ihr bestimmt wann die Trauer nicht mehr so sehr schmerzt. Nicht die anderen entscheiden wann es Zeit ist wieder unter Menschen zu gehen, wann man sich wieder freuen kann, wann man jemanden Neues kennen lernt, oder vielleicht sogar lieben lernt. Das alles sind ganz allein Empfindungen die nur die Trauernden verfolgen können. Wenn dieses Buch uns dabei hilft, weil die Familie sich Mühe gibt für sich allein zu handeln, uns selber wieder zu finden, dann ist es ein wichtiges Buch.

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