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Erscheinungstermin 27.07.2021 | Archivierungsdatum 06.08.2021

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Zum Inhalt

Eine Gruppe von Kindern verbringt ihre Sommer auf einer griechischen Insel, auf der ihre Eltern als Archäologen arbeiten. Die Wochen in der flirrenden Hitze erleben sie als magische Parallelwelt zu ihrem heimischen, von Schule und Elternzwist dominierten Alltag in Frankreich oder Italien. Von den Erwachsenen vergessen, streunen die Kinder über das Ausgrabungsgelände, tauchen im Meer, fürchten sich beim nächtlichen Versteckspiel, vergraulen die ersten Touristen, die sich zur Grabungsstätte vorwagen, verlieben sich in- und konkurrieren miteinander und werden mit der Zeit zu einer verschworenen Gemeinschaft. Bis sie Jahre später voller Wehmut feststellen müssen, dass nicht nur jeder Sommer, sondern auch jede Kindheit endet.

In poetischem Ton und auf berückende Weise erzählt Christine Avel vom Zauber gemeinsam verlebter Kindheitssommer.

Eine Gruppe von Kindern verbringt ihre Sommer auf einer griechischen Insel, auf der ihre Eltern als Archäologen arbeiten. Die Wochen in der flirrenden Hitze erleben sie als magische Parallelwelt zu...


Vorab-Besprechungen

»Ein wunderbar poetischer Roman über das Erwachsenwerden und die Freundschaft. Eine Ode an die Freiheit. Ein leuchtendes Werk.«

– Page des Libraires

»Ein wunderbar poetischer Roman über das Erwachsenwerden und die Freundschaft. Eine Ode an die Freiheit. Ein leuchtendes Werk.«

– Page des Libraires


Verfügbare Ausgaben

ISBN 9783866486485
PREIS 20,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Das prägende für dieses Buch ist die außergewöhnliche Erzählperspektive eines Kollektives. Es sind eine Reihe von Kindern bzw. Jugendlichen, die sich immer wieder für ein paar Monate im Jahr auf einer griechischen Insel treffen. Sie bilden eine kleine, geschlossene Gemeinschaft. Die Umgebung wird auf faszinierende Weise dargestellt, dabei ist wichtig, wie sie auf die Gruppe wirkt. Mit den Jahren gehen auch Veränderungen einher und schließlich kommt der letzte gemeinsame Sommer. Die Autorin setzt gelegentlich auch bildstarke Metaphern ein, wie z.B. der gestrandete, sterbende Pottwal am Strand, der irgendwie auch das Ende der Gruppe darstellt. Man kann richtig in Christine Avels poetischer Sprache schwelgen. Es ist ein Buch, wie man es nicht häufig liest. Ich hoffe auf weitere Übersetzungen von Christine Avels Romanen.

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Unbeschwerte Kindheitssommer „Die Welt ist hier und nur hier, bebt lebendig und warm unter unseren Händen, unseren Füßen. Wir werden sie niemals verlassen.“ (Zitat Pos. 23) Inhalt Neun Monate des Jahres sind sie Denis, seine Schwester Isabelle und Giacomo und leben in Belgien und Italien, doch in den drei Sommermonaten werden sie zu Niso, Evi und Zac. Jedes Jahr treffen sie einander mit anderen Kindern auf einer griechischen Insel. Auch Stella und Mikalis aus dem nahegelegenen Dorf gehören dazu. Während die Eltern als Archäologen auf dem Ausgrabungsgelände arbeiten und forschen, sind es für die Kinder Sommer in völliger Freiheit in der Natur, sonnige Tage am Meer, Entdeckungen und Abenteuer. Nie, denken sie, würde sich an ihrer Zusammengehörigkeit etwas ändern. Doch aus Kindern werden Jugendliche und Erwachsene. Was bleibt, sind Erinnerungen. Thema und Genre In diesem Roman geht es um unbeschwerte Ferientage am Rande einer Ausgrabungsstelle auf einer griechischen Insel. Es ist eine Coming-of-Age Geschichte, welche die unbeschwerten Feriensommer der Kinder und Jugendlichen mit ihren Zukunftsträumen der Realität des nunmehrigen Erwachsenenlebens gegenüberstellt. Charaktere Besonders für Niso, Evi und Zac fühlen sich diese Sommer wie ein völlig anderes Leben an, wie das einzig richtige Leben, die Monate dazwischen mit Schule und Alltag sind in dem Augenblick vergessen, in dem sie auf der Insel ankommen. Auch die Eltern sind ungezwungener, obwohl der Ehrgeiz ihre Arbeit als Archäologen antreibt und die Suche nach dem besonderen Fundstück. Handlung und Schreibstil Die Geschichte beginnt in der frühen Kindheit der Hauptfiguren. Erzählt werden die Ereignisse, die täglichen Erlebnisse und Entdeckungen in Form von Erinnerungen. Es sind eher Einzelepisoden, nicht immer chronologisch, aber zu jeweils einem besonderen Ereignis oder Tagesablauf, unterbrochen durch Schilderungen des aktuellen Lebens, denn aus den damaligen Kindern sind längst Erwachsene geworden. Die Ich-Erzählerstimme berichtet gleichzeitig von sich als dritter Person, im Laufe der Handlung ergeben sich Hinweise, wer die täglichen Erlebnisse damals aufgeschrieben hat. Auch wenn immer nur von einer griechischen Insel die Rede ist, ist auf Grund des Namens des nahegelegenen Dorfes und der Beschreibung der Form der Insel rasch klar, dass es sich um Kreta handelt. Was auch auf Grund der Ausgrabungen stimmig ist. Die Sprache ist poetisch und fängt den Zauber sonniger Kindheitstage am Meer ein, die Geschichte selbst verliert durch die Art des Erzählens von aneinandergereihten Episoden etwas von ihrer fließenden Leichtigkeit. Fazit Eine Geschichte über glückliche, völlig unbeschwerte Kindheitstage auf einer griechischen Insel, nachdenkliche Erinnerungen an Freundschaft, Sommer und Meer.

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Ein richtiges Sommerbuch, wenn nicht sogar - für mich - DAS Sommerbuch 2021. Im Mittelpunkt ein Haufen Kinder, der seine Eltern alljährlich im Rahmen archäologischer Grabungsarbeiten auf einen griechische Insel begleitet und dort den Sommer verlebt. Es sind unbeschwerte Kindheitssommer, die da ins Land gehen. Sonst im normalen Alltagstrott integriert, sind die Kinder auf der Insel mehr oder weniger sich selbst überlassen, knüpfen Bekanntschaften mit den Inselbewohnern, leben und behaupten sich in ihrer kleinen Gemeinschaft. Aber der gesellschaftliche Wandel geht auch an der kleinen Insel nicht spurlos vorbei. Auch hier sieht man, dass es der Umwelt nicht mehr so gut geht, wie noch Jahre zuvor. Und noch etwas kommt hinzu: Die Kinder werden erwachsen - und die Welt entzaubert sich ...

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Die Kinder stammen aus verschiedenen Ländern und verbringen ihre Sommer gemeinsam auf einer griechischen Insel. Während ihre Eltern als Archäologen arbeiten, übernimmt die kleine Gruppe ihr eigenes Universum, das vom Grabungsgelände bis in eine felsige kleine Bucht reicht. In ihren griechischen Sommern verschwindet die übrige Welt. Auf der Insel werfen die Kinder ihre städtische Haut ab, wie Eidechsen, die nur in der warmen Jahreszeit aktiv sind. In vertrauter Umgebung können sie jemand anderes sein, in einen anderen Körper schlüpfen. Nur hier sind sie einzigartig. Unter ihrem circa 10-jährigen Anführer Niso entwickeln sie eine eigene Sprache; den auf „griechische“ Art abgekürzten Vornamen trägt man auf der Insel wie einen Ehrentitel. Das beinahe archaische Leben ohne Einmischung der Eltern besteht u. a. aus hemmungslosem Lesen quer durch alle Genres, aus Schwimmen und Tauchen in der Bucht. Schon als Kleinkinder helfen die älteren Kinder bei der Reinigung und Zuordnung ausgegrabener Tonscherben. Welchen Beruf sollte jemand mit so offensichtlichem Talent für diese Arbeit wie Niso einmal ergreifen, wenn nicht ebenfalls Archäologe? Zugleich mit der nahenden Pubertät des tonangebenden Niso, endet der paradiesische Zustand. Irgendeine Behörde ordnet an, dass Familienangehörige der Archäologen auf dem Grabungsgeländer weder wohnen noch mitarbeiten dürfen. Mit dem Eindringen des Tourismus, seiner Discos und Surfbretter in die Bucht wird die kleine Gruppe den magischen Ort ihrer Kindheit verlieren – nur ahnen die Kinder das in diesem Moment noch nicht. Am Ende ihres letzten Sommers verstreuen sie sich in ihre Heimatländer, entwickeln von nun an eine merkwürdige Sprachlosigkeit untereinander, als hätten sie nur in der kleinen Buch auf Kreta wirklich gelebt. Wer hätte mit 10 Jahren seine Sommer nicht gern in vertrauter Clique gemeinsam am Meer verbracht! Ein melancholischer, stimmungsvoller Coming-of-Age-Roman, der an die Kindheit von Gerald und Lawrence Durrell in Griechenland erinnert.

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Eine Gruppe von Kindern verbringt ihre Sommer auf einer griechischen Insel, auf der ihre Eltern als Archäologen arbeiten.... Was für ein heiterer und leichter Sommerroman, dachte ich anfangs. Doch das Buch beinhaltet bei weitem mehr:: Einmal die Unbeschwertheit der Kinder, deren Freiheit, Unschuld und Unbekümmertheit, die sie nahezu unbeaufsichtigt von den Eltern währnd der Ferien ausleben dürfen - ganz anders als während des restlichen Jahres zuhause. Aber je älter die Kinder werden, umso mehr geht diese Leichtigkeit und Lebensfreude verloren. Pubertät, Beziehungen, persönliche Probleme treten in den Vordergrund. Parallel dazu wandelt sich auch die Insel von einem paradiesischen Eiland zu einer touristisch immer mehr erschlossenen Ferienregion. Voller Wehmut liest man, wie nicht nur jedes Jahr die Sommerferien zuende gehen, sondern auch die Kindheit und Jugend. Ein Buch, das mich anregte, meine eigene Vergangenheit zu reflektieren.

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