Bunte Fische überall

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Erscheinungstermin 13.10.2021 | Archivierungsdatum N/A

Zum Inhalt

Liebe in allen Farben - total normal, oder?

Barnies Leben ist alles andere als unkompliziert. Sie wird von zwei Vätern großgezogen, die aus noch erschreckend altmodisch sind. Smartphones & Co. sind absolut tabu. Stattdessen bekommt sie zu ihrem 13. Geburtstag ein schnödes Tagebuch. Darin erzählt sie von ihrem chaotischen Leben, allen voran von dem Baby-Projekt in ihrer Schule. Zusammen mit ihrem Schwarm Sergej kümmert sie sich wie echte Eltern rund um die Uhr um ihre Baby-Puppe Herbie. Dabei stellt sich heraus, dass Papa Sergej doch nicht so cool ist, wie gedacht. Und dann taucht da plötzlich Tore auf …

Ein herrlich komischer Roman über das Gefühlsleben von Teenagern, kunterbunte Familienkonstellationen und die Erkenntnis, dass es im Leben erst spannend wird, wenn man nicht mit der Masse schwimmt.

Wir empfehlen das Buch ab 12 Jahren.

Liebe in allen Farben - total normal, oder?

Barnies Leben ist alles andere als unkompliziert. Sie wird von zwei Vätern großgezogen, die aus noch erschreckend altmodisch sind. Smartphones & Co. sind...


Eine Anmerkung des Verlags

Regenbogenbuntes Gefühlschaos einer 13Jährigen Voller Humor und Selbstironie Die vielfach ausgezeichnete Autorin Kathrin Schrocke ist deutschlandweit auf Lesungen und Festivals unterwegs.

Regenbogenbuntes Gefühlschaos einer 13Jährigen Voller Humor und Selbstironie Die vielfach ausgezeichnete Autorin Kathrin Schrocke ist deutschlandweit auf Lesungen und Festivals unterwegs.


Marketing-Plan

Kooperation mit Diversity-Blogger:innen

TikTok Kampagne mit der Zielgruppe

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783958541702
PREIS 14,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Wie schon andere Bücher von Kathrin Schrocke eignet sich dieses Buch hervorragend als Schullektüre für Jugendliche ab 12 Jahre. Es geht um ein Schulprojekt, in dem 13jährige für zwei Wochen paarweise eine Computer-Babypuppe rund um die Uhr betreuen müssen. Es geht um die erste Liebe und um Regenbogenfamilien. Das ganze ist in Tagebuchform verfasst.

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Barnie ist ein ganz normaler Teenager, mit einer Familie, die manchmal nervt und einem Jungen, für den sie schwärmt. Nun ja, jeder würde ihr Leben nicht als normal ansehen, da sie bei zwei Vätern aufwächst. Dad und Papa halten nicht viel von der neuen Technik und schenken ihr zum 13. Geburtstag ein Notizbuch. Darin hält Barnie das fest, was sie gerade beschäftigt. Im Moment ist das das Babyprojekt ihrer Schule. Zusammen mit ihrem Schwarm Sergej muss sie sich zwei Wochen um eine Babyattrappe kümmern um zu lernen, wie wenig erstrebenswert eine Teenagerschwangerschaft ist – was zu einigem Trubel führt. Die Geschichte ist von Beginn an herrlich witzig. Barnie entführt in ihrer eigenen Art in ihr turbulentes Leben. Schon vor das Plastikbaby Herbie in ihr Leben tritt habe ich mich köstlich amüsiert. Zu Beginn stellt Barnie sich und ihre Familie vor. Die Tatsache, dass sie mit zwei Vätern lebt, ist für sie eine Selbstverständlichkeit und wird auch so dargestellt. Mitunter stoßt sie damit auf Unverständnis bei anderen, was ebenso erwähnt wird, wie so manche homophobe (auch auf politischer Ebene) Einstellung. Dabei wird das Thema aber nicht hochgespielt, was sehr passend war. Die Familienkonstellation wird ebenso, wie manch andere nicht der Norm entsprechende, aufgezeigt. Das Babyprojekt bringt Barnies Leben ganz schön durcheinander. Dabei sieht sie sich mit einigen Problemen konfrontiert, die ganz typisch für das Alter sind. Sie streitet mit ihrer Freundin, macht erste Annäherungsversuche bei ihrem Freund und findet es peinlich, dass Erwachsene plötzlich mit ihr über Sex reden. Es gibt so manche Bücher, in denen ich das Teeniedrama anstrengend finde. Hier war das überhaupt nicht der Fall. Im Gegenteil erzählt Barnie unaufgeregt davon und würzt alles mit einer guten Portion Humor. Es war einfach herrlich zu lesen, wie sich die Jugendlichen in ihr Babyprojekt gesteigert haben. Fazit: Besonders ansprechend fand ich, dass die Geschichte sowohl das Zielpublikum anspricht, als auch für mich als Erwachsene einen hohen Unterhaltungswert bot. Der Humor ist herrlich, die positive Haltung gegenüber Regenbogenfamilien, die vermittelt wird, ein wichtiges Thema.

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Barnies (13) Familie ist etwas anders als die ihrer Klassenkameraden und für viele etwas ganz besonderes: Sie hat zwei Väter. Für sie ist das ganz normal und auch ihre Probleme unterscheiden sich nicht von denen anderer Teenagern: Ihre Eltern sind streng und halten von den modernen Medien recht wenig, für einen Freund sei sie ohnehin viel zu jung und die Schule nervt auch manchmal nur. Eines Tages ändert sich einiges in ihrem Leben. Mit ihrer Klasse wird ein Baby-Projekt durchgeführt, bei dem sich die Schüler und Schülerinnen um eine lebensechte Babypuppe kümmern müssen. Barnie bildet mit ihrem Schwarm Sergej ein Team und eine aufregende und chaotische Zeit beginnt. Eine schöne Geschichte darüber, dass die Liebe einfach nur Liebe ist und dieses schöne Gefühl immer gewinnt. Beim Lesen hat mir besonders gut gefallen, dass die gleichgeschlechtlichen Eltern von Barnie thematisiert wurden, diese Beziehung jedoch nicht ein aufgezwungener Mittpunkt des Erzählten wurde. Dadurch wird das Gefühl der Normalität bestärkt und im Vordergrund steht die Protagonistin mit ihren ganz normalen Teenagerproblemen. Barnie zeigt eine Entwicklung der Charakterstärke als sie deutlich klar macht, dass sie zu ihren Eltern steht, obwohl ihr dadurch gleichzeitig das eigene Herz bricht. Eine wichtige Botschaft ist außerdem, dass man manchmal anecken und gegen den Strom schwimmen muss, um das eigene Glück zu erkennen und zu finden.

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Was für ein wunderbares Buch! Diversität ist leider immer noch nicht in unserer Gesellschaft zur Normalität geworden. Dieses Kinder/Jugendbuch lässt uns auf ganz zauberhafte Art und Weise Einblick in das Leben von Barnie und ihren beiden Väter nehmen. Die 13jährige hat es nicht leicht mit Papa und Dad – wie wahrscheinlich alle Pubertierenden. Völlig unaufgeregt werden verschiedene Familienformen in die Geschichte eingebaut und die erste Liebe eines Teenies ganz wunderbar beschrieben. Dieses Buch sollte definitiv Pflichtliteratur in deutschen Schulen werden!

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UNTERHALTSAM UND NACHDENKENSWERT... Die ersten beiden Sätze: „Ich wollte ein iPad zum 13. Geburtstag. Und alles, was ich bekam ist dieses doofe Notizbuch.“ Diese ersten Sätze zeigen bereits: hier wird aus der Ich-Perspektive einer gerade einmal 13-Jährigen erzählt, und zwar in Form von Tagebucheinträgen in eben jenem doofen Notizbuch. Nichts wirklich Neues, mag man meinen, literarisch verpackte Tagebücher von Jugendlichen für Jugendliche sind schließlich nichts Unbekanntes mehr. Ob nun Berts mehrbändige Katastrophensammlung von Anders Jacobsson und Sören Olsson oder aber die ebenfalls vielbändige Reihe um Gregs Tagebücher von Jeff Kinney – diese Art Einblick in die intime Gedankenwelt pubertierender Teens verspricht stets gute Unterhaltung. Und tatsächlich habe ich „Bunte Fische überall“ als äußerst amüsant erlebt. Oftmals musste ich laut loslachen, so viel Gefühlschaos, verpackt in jede Menge Szenen voller Humor und Selbstironie, herrlich. Doch wer hier lediglich einen oberflächlich-witzigen Jugendroman erwartet, der irrt. Es geht eben nicht nur um Barnies erste Liebe und ein außergewöhnliches Schulprojekt, das jede:n in der Klasse plötzlich zu Eltern werden lässt – wenn auch nur von computergesteuerten Plastikpuppen. Es geht so ganz nebenbei auch um das Thema Diversität in Familien. Denn Barnie wächst bei zwei Vätern auf, ihre Mutter, die sie seinerzeit ausgetragen hat, wohnt ein paar Straßen weiter. Sie haben regelmäßigen Kontakt zu anderen Regenbogenfamilien, und bislang war das für die 13-Jährige auch kein Konzept, das sie jemals hinterfragt hätte. Schließlich ist das seit Jahren ihre Realität. Doch jetzt kommen zu ihrer familiären Situation gerade von Gleichaltrigen gehäuft neugierige bis fassungslose Reaktionen, manchmal auch deutlich homophob gefärbt. Da muss Barnie so manches Mal schlucken, auch wenn es für sie keine Frage ist, auf wessen Seite sie sich stellt. Selbst wenn es ihr das Herz zerbricht… Mir hat gefallen, wie hier solch ein bislang eher selten in einem Jugendbuch behandeltes gesellschaftliches Thema wie Diversität in Familien in die Erzählung eingeflochten wurde, glücklicherweise ohne dabei zu dominieren. So erhält das Ganze eine angenehme Form von Normalität, was ja durchaus auch wünschenswert scheint. Da das aberwitzige Geschehen um Barnie und ihre Klassenkameraden ganz klar im Mittelpunkt steht, fehlt zum Glück die moralische Keule im Hinblick auf die Thematik LGBTQ, wenngleich hier deutlich Position bezogen wird. So empfand ich das Ganze als eine angenehme Mischung aus Unterhaltung und Nachdenkenswertem, ohne das hier eine Schwere aufzukommen drohte... „Lass dir von niemandem etwas gefallen, Barnie. Wir zahlen dir einen Selbstverteidigungskurs“, sagte Oma. „Karate oder Taekwondo!“, rief im Hintergrund Opa. „Für so was habe ich im Moment keine Zeit“, wehrte ich ab. „Ich bekomme nämlich demnächst ein Baby.“ Meine Oma schwieg. Der Leseempfehlung „ab 12 Jahren“ kann ich nur zustimmen, wobei auch mir als keineswegs mehr zur Zielgruppe gehörigen Erwachsenen die Lektüre sehr viel Spaß gemacht hat. Gut fände ich tatsächlich den Einzug in Schulen – als Klassenlektüre mal etwas ganz anderes, und wie nebenher würde auch etwas mehr Toleranz in die Köpfe junger Menschen (und Lehrer:innen) transportiert… © Parden

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Barnie hat zwei Väter. Damit hat sie kein Problem, es ist für sie völlig normal. Da nervt es eher, dass die Beiden von Smartphone und Co nicht viel halten und ihr zum Geburtstag ein Tagebuch schenken. Und dann ist da noch dieses Babyprojekt in der Schule. Immer zu zweit sollen sie sich um eine lebensgroße Babypuppe mit echten Bedürfnissen kümmern. Natürlich macht Barnie das mit ihrem Schwarm Sergej, der prakitscherweise auch bei ihr im Haus wohnt. Doch schnell stellt sich heraus, dass so ein Baby sehr viel Zeit beansprucht und Sergej nicht der perfekte Partner dafür ist. Das Ziel, frühe Schwangerschaften zu vermeiden, hat die Schule mit dem Projekt offenbar erreicht. Trotzdem ist es merkwürdig als sich das Projekt dem Ende nähert und sie die Babypuppe Herbie wieder abgeben müssen. Und dann ist da ja auch noch Tore. Eine gelungene Geschichte rund um die chaotische Gefühlswelt eines Teenagers, dazu die Familiekonstellation mit 2 Vätern. Insgesamt hat mir allerdings das Babyprojekt etwas zu viel Raum in der Geschichte eingenommen. Trotzdem absolut zu empfehlen.

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Die 13-jährige Bernadette, genannt Barnie, lebt mit ihren beiden Vätern in Berlin und nimmt an einem Schulexperiment teil, in dem sie und ihre Klassenkamerad*innen sich zwei Wochen lang um realitätsnahe Babypuppen kümmern sollen - ein Projekt zur Abschreckung gegen Teenieschwangerschaften. Zufällig ist Barnie in den "Vater" ihres "Kindes" verliebt - wie werden die beiden ihren Alltag als Eltern meistern, werden sie tatsächlich ein Paar, und was sagen eigentlich Barnies Eltern dazu, dass ihre leibliche Mutter ihr in einem Aufklärungsgespräch direkt ein Kondom zusteckt ...? Genauso schräg wie der Plot ist auch die Erzählweise dieses tollen Jugendbuchs. Viel Situationskomik wechselt sich mit ernsteren Passagen ab, und das Thema Regenbogenfamilie ist so selbstverständlich eingebunden, dass das Buch mit Sicherheit Vorurteile abbauen und zum Gespräch darüber anregen kann, dass es ganz normal ist, dass manche Kinder eben zwei Väter oder zwei Mütter haben. Ein kleines bisschen zu unglaubwürdig war mir hingegen vielleicht die Schilderung der Erlebnisse mit den "Projektbabys". Dass 13-Jährige plötzlich durch die Bank so in ihrer Elternrolle aufgehen - und zwar selbst die "harten Jungs" -, erschien mir nicht ganz realistisch dargestellt. Dennoch ein schönes Buch, das mir sehr gefallen hat und das ich gern weiterempfehle.

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Die 13jährige Barnie hat zwei Väter und fühlt sich damit völlig normal. Abgesehen davon, dass die beiden nicht viel von Technik halten und Barnie so gerade ein Smartphone erlaubt haben. Als die Schulklasse von Barnie plötzlich für ein Baby-Projekt ausgesucht wird, um vor ungewollten Teenie-Schwangerschaften zu warnen, sind die beiden Männer nicht gerade glücklich über solch einen "Technik-Kram", der in ihr Leben purzelt. Doch Barnie wiederum ist glücklich, da sie "ihr" Baby mit Sergej zusammen betreuen darf. Denn Sergej gefällt ihr richtig gut... Eine einfühlsam und zugleich wunderbar humorvoll erzählte Geschichte über fürsorgliche Eltern, pubertierende Kinder sowie Probleme und Sorgen beider Seiten. Zugleich eine Darstellung davon, was alles normal im Bereich Familienkonstellation ist. Die Charaktere sind altersgerecht und liebevoll dargestellt, ihre Probleme authentisch und nachvollziehbar. Die Autorin schafft es mühelos, zu begeistern und aufzuzeigen, dass jegliche Form von Familie normal ist und dass Liebe das wichtigste Gut aller Familien ist.

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Ein witziges und doch einfühlsames Buch! Der Schreibstil ist gut verständlich, also auch für Nicht-Viel-Leser geeignet. Tolle Lektüre!

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Mit hat das Buch sehr gut gefallen. Es greift das aktuelle Thema Diversität, Patchworkfamilie, Rollenklischees gut auf und ist wirklich auch sehr humorvoll geschrieben. Ich werde es gerne empfehlen und kann es mir auch gut als Schullektüre oder für Buchpräsentationen vorstellen. Es regt zum Nachdenken an und ist ein Plädoyer für Toleranz.

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Dieses Buch ist lesenswert, es geht um Regenbogenfamilien, genau das hat mich neugierig auf das Buch gemacht. Wir lernen Barnie kennen ein ganz normaler Teenager, ich mochte die Figur sehr gerne, er wirkte lebendig und ich habe gerne die Geschichte über ihn gelesen. Sehr interessant fand ich, dass es in Tagebuchform geschrieben war, es war anders, als Bücher, die ich bis jetzt kannte, aber genau das hat mich fasziniert und in den Bann gezogen. Die Charaktere nehmen uns mit in ihre Welt, die sie genau erklären, wir sind also live dabei, sozusagen. Das Schulprojekt war auch interessant beschrieben, das sie immer zu zweit sich um Puppen rund um die Uhr kümmern müssen, das Schuld das Gefühl und jeder Jugendliche weiss worauf er sich bei einem Baby einlassen würde. Auch die erste Liebe begegnet uns die Zarte Anbahnung, die erste Liebe, die ersten Schmetterlinge , es war einfach schön mit anzusehen und die Liebe zu spüren. Ein Buch mit sehr vielen besonderen Themen die Jugendliche bewegt. Kann ich nur empfehlen!

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Ein wirklich, wirklich großartiges Jugendbuch, das ernste Themen mit viel Humor angeht. In dieser Geschichte geht es um Verantwortung, Kindererziehung, die erste Liebe, Homosexualität, Regenbogenfamilien und natürlich um ein Schulprojekt, bei dem sich die Schüler zu zweit für zwei Wochen um ein Baby (eine computergesteuerte Puppe) kümmern sollen. Ich habe während der Lektüre sehr oft laut lachen müssen, aber natürlich gab es auch sehr ernsthafte Passagen, die zum Nachdenken anregen. Ein Buch für mehr Toleranz und zur Stärkung der Lachmuskeln.

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Barnie ist gerade 13 Jahre alt geworden, doch anstatt des erhofften iPads hat sie von ihren beiden Vätern zum Geburtstag ein Tagebuch bekommen. Darin berichtet sie von ihrem Alltag, der aktuell hauptsächlich von einem Baby-Projekt ihrer Schule bestimmt wird wird - denn gemeinsam mit einem Mitschüler muss Barnie sich für einige Wochen um eine computergesteuerte Baby-Puppe kümmern. Einerseits eine gute Gelegenheit, ihrem Schwarm Sergej näher zu kommen, andererseits bringt dieses Projekt auch einiges an Konfliktpotential ans Licht..... "Bunte Fische überall" von Kathrin Schrocke ist eine herrlich amüsante Teenagergeschichte, die auch älteren Lesern wie mir viel Spaß macht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und musste mehr als einmal über Barnies turbulentes Leben schmunzeln. Die junge Protagonistin war mir schnell sympathisch und der lockere Schreibstil hat mich schnell durch das Buch gleiten lassen, ich war regelrecht verblüfft, als ich nach gefühlt sehr kurzer Lesezeit schon am Ende angekommen bin. Neben den "typischen" Teenagerproblemen wird auch ganz unaufgeregt das Thema Diversität eingeflochten, im Lauf der Handlung muss Barnie feststellen, dass ihr Leben mit zwei Vätern und auch befreundete Regenbogenfamilien von einigen Gleichaltrigen ziemlich skeptisch betrachtet werden. Doch für sie steht fest, dass sie nicht mit dem Strom schwimmen muss um akzeptiert zu werden, es ist schön, zu lesen, wie sie ihren eigenen Weg geht und die Botschaft wird auf sanfte Art transportiert. Insgesamt hatte ich mit diesem Buch ein wunderbar humorvolles Leseerlebnis, das ich gern weiter empfehle. Fazit: Mich hat die humorvolle Teenagergeschichte von der ersten bis zur letzten Seite gut unterhalten, das Thema Toleranz ist dabei ganz unaufdringlich in die Handlung eingebracht. Deshalb spreche ich für das Buch gern eine Leseempfehlung (nicht nur an Jugendliche) aus.

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Die Titel von Frau Schrocke sind erfahrungsgemäß ungewöhnlich und witzig - auch hier trifft beides wieder zu. Die Zeit der Pubertät wird so leichtfüßig und die Jugendlichen ernst nehmend beschrieben, wobei der Humor nicht zu kurz kommt. In Sachen Schwärmerei, Liebe, Sex, Diversität, Homosexualität wird ganz zeitgemäß kein Blatt vor den Mund genommen . Barnies Familie mit zwei Vätern und einer biologischen Mutter wird gut beschrieben: wie natürlich es für Barnie ist, mit diesen Menschen aufzuwachsen, da es Liebe en masse gibt und auch alltägliche Konflikte - und wie sich manche Mitmenschen an der Konstellation stoßen und voller Vorurteile unpassende Dinge sagen. Da kann man von einem umschwärmten Jungen schon mal enttäuscht sein, wenn der seine Meinung rausposaunt ! Das Projekt mit den Babypuppen ist wirklich schräg und führt zu vielen aberwitzigen Situationen in der Schule und zu Hause. Ich bin überzeugt, dass Kinder ab 12 sich hier wiederfinden und mit viel Spaß auch Dinge zum Nachdenken und Diskutieren rausfiltern werden. Es als Geschenk einer Großelterngeneration zu verkaufen, könnte schwieriger sein . Als Schullektüre ist es unterhaltsam und sehr passend .

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Mit Bunte Fische überall ist KathrinSchrocke wieder einmal ein wunderbares und humorvolles Jugendbuch gelungen! 13 jährige Schüler und Schülerinnen müssen sich zwei Wochen als Paar um ein Baby kümmern. Da sind schlaflose Nächte, Überforderung und Neue Gefühle geradezu vorprogrammiert. Bei Barnie kommt noch hinzu, dass ihre Eltern zwei Väter sind, die sehr darauf achten, dass Barnie sich nicht zu früh auf Jungs einlässt. Auch als Schullektüre ab 12 Jahre wunderbar geeignet.

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Es hat mir sehr gut gefallen. Ein Buch mit vielen Themen die ich so in einen Jugendroman noch nicht gelesen habe. Ich kann es mir auch gut als Schullektüre vorstellen.

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Erste Schwärmereien, Ärger mit Freundinnen… Als wäre das Leben eines Teenagers nicht schon schwer genug. Doch die Lehrerin der dreizehnjährigen Barnie meint, dass es Zeit wäre, ihre Klasse „Hands on“ von verfrühten Teenagerschwangerschaften abzuhalten und führt kurzer Hand ein „Babyprojekt“ ein, bei dem die Schüler sich zu zweit um eine babyähnliche Puppe kümmern muss. Das ist ganz im Sinne von Barnies beiden Vätern, die Barnies Meinung nach eh ein bisschen zu „Old School“ sind. Witzig, amüsant und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen beschreibt Kathrin Schrocke das turbulente Leben eines Teenagers, der sich jetzt auch noch schlaflose Nächte um die Ohren schlagen muss. Die Geschichte ist als Tagebuchroman aus der Sicht der Hauptdarstellerin so locker, flockig, leicht und humorvoll geschrieben, dass auch Lesemuffel Spaß daran finden werden. Geeignet für jugendliche Leseratten und die, die es noch werden wollen, um die 12 Jahre.

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Sehr schöne und vor allen sehr wichtige Geschichte mit einer wunderbaren Thematik. Habe ich sehr gerne gelesen.

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Ich finde Bücher in Form eines Tagebuchs ja schon eine große Herausforderung, denn meist fällt auf, dass es eben doch eine erzählte Geschichte ist und kein Tagebuch, da die Dialoge dafür einfach viel zu ausführlich sind und überhaupt die Details zu stark hervor treten. Dennoch gefällt mir das Format, besonders im Jugendbuch Sektor, immer wieder gut, weil es einfach nochmal einen besonderen Charme mit sich bringt. So auch hier. Manche Einträge bestehen lediglich aus einer Zahl. Allein das Thema hinter der Geschichte verrät schon Fiktion, denn die Sache mit der 13jährigen Teilzeit-Mama und das ganze noch auf eine ganze Schulklasse umgelegt - schwer vorstellbar, aber eine spannende Idee. Dennoch möchte ich das Buch empfehlen, oder sogar gerade deswegen. Die Geschichte ist einfach nur genial. Sie ist lustig, ein bisschen traurig, ein bisschen chaotisch und einfach ganz viel Teenager. Die Autorin greift Fragen auf, mit denen wir uns vermutlich alle schon beschäftigt haben und findet kreative Antworten darauf. Ebenfalls eine wichtige Rolle in der Geschichte spielt Barnies Familienkonstellation, denn sie hat zwei Väter. Etwas, das nicht mehr ungewöhnlich sein sollte, aber es leider immer für Stirnrunzeln sorgt. Für Barnie etwas ganz Normales, aber eben nicht immer für ihre Schulkameraden. All dies, verpackt auf knapp 200 Seiten, erzählt der Teenager auf einfach bezaubernde Art und noch so viel mehr. Mir hat das Lesen auf jeden Fall unfassbar viel Freude bereitet und hoffe, dass es anderen genauso geht. Die kurzen Kapitel verleiten stets zum Weiterlesen sowie die Geschichte selbst. Fazit: Eine bezaubernde Geschichte über die Gefühlswelt von Teenie Barnie und dem Baby-Projekt.

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