Dolci schmecken nur zu zweit

Roman

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Erscheinungstermin 01.08.2019 | Archivierungsdatum 29.08.2019

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Zum Inhalt

Eine romantisch-turbulente Italien-Komödie über eine Frau, die ihren Vater sucht und die große Liebe findet, vom Italien-Kenner Andrea Rossini
Ein humorvoller Roman für alle Leserinnen, die Italien lieben
Die quirlige Moniga kocht für ihr Leben gern, vor allem Torta al limone nach einem Rezept ihrer verstorbenen Mutter Susanne. Über ihren Vater weiß sie nur, dass er bereits vor ihrer Geburt abhanden gekommen ist. Da erzählt ihr Oma Klara von einer Reise an den Gardasee, die sie mit Susanne gemacht hat, neun Monate vor Monigas Geburt … Kurzerhand werden die Koffer gepackt. Allerdings sind Klaras Erinnerungen ein wenig durcheinander geraten, und Moniga kann mit ihren Andeutungen zuerst nicht viel anfangen.
Doch dann läuft Moniga dem charmanten Francesco direkt vor die Vespa – und macht auf der Speisekarte einer Osteria eine Entdeckung: Torta al limone - alla Susanne!

Eine romantisch-turbulente Italien-Komödie über eine Frau, die ihren Vater sucht und die große Liebe findet, vom Italien-Kenner Andrea Rossini
Ein humorvoller Roman für alle Leserinnen, die Italien...


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AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783426523087
PREIS 9,99 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Dolci schmecken nur zu Zweit von dem Italien-Kenner Andrea Rossini ist eine amüsante Urlaubslektüre rund um den Gardasee. Das Cover bereitet einen schon darauf vor. In diesem Roman geht es turbulent zu. Einfach herrlich. Ich war zwar mehrmals in Italien, jedoch nie am Gardasee. Aber jetzt möchte ich gerne mal dort hin. Das Buch ist hervorragend als Urlaubslektüre geeignet, lässt sich aber auch wunderbar verschenken. Am besten mit einer Flasche Prosecco, aber mehr wird nicht verraten.

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Inhalt: Eine romantisch-turbulente Italien-Komödie über eine Frau, die ihren Vater sucht und die große Liebe findet, vom Italien-Kenner Andrea Rossini Ein humorvoller Roman für alle Leserinnen, die Italien lieben Die quirlige Moniga kocht für ihr Leben gern, vor allem Torta al limone nach einem Rezept ihrer verstorbenen Mutter Susanne. Über ihren Vater weiß sie nur, dass er bereits vor ihrer Geburt abhanden gekommen ist. Da erzählt ihr Oma Klara von einer Reise an den Gardasee, die sie mit Susanne gemacht hat, neun Monate vor Monigas Geburt … Kurzerhand werden die Koffer gepackt. Allerdings sind Klaras Erinnerungen ein wenig durcheinander geraten, und Moniga kann mit ihren Andeutungen zuerst nicht viel anfangen. Doch dann läuft Moniga dem charmanten Francesco direkt vor die Vespa – und macht auf der Speisekarte einer Osteria eine Entdeckung: Torta al limone - alla Susanne! Meine Meinung: Der Schreibstil ist locker und leicht, spritzig und unterhaltsam, schnell und flüssig zu lesen. Man fliegt geradezu durch die Seiten. Die Handlung ist turbulent, humorvoll und lebendig. Ich habe gelacht und geschmunzelt, habe mich gedanklich wunderbar an den Gardasee versetzen können und die diese Geschichte genossen. Herrliche Dialoge, wundervolle Charaktere, ein rundum gelungenes Paket Urlaubsunterhaltung. Fazit: Humorvoll und spritzig. Absolute Leseempfehlung!

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Ein super witziger Kurztrip an den Gardasee „Ich habe mal von der Elefantenspitzmaus gelesen. Wenn es stimmt, dass sie quirlig und impulsgesteuert ist, außerdem zu spontanen, oft unüberlegten Reaktionen neigt, dann haben wir einiges gemeinsam.“ In Monigas Leben gibt es selten Tage, die in geordneten Bahnen verlaufen. Als ihr Chef meint, dass sie sich entschuldigen soll, trifft er sie auf dem völlig falschen Fuß. Ich kündige wirft sie dem rasierten Eierkopf entgegen, war eh nichts mehr in der Werbeagentur, ganz besonders seit ihr Verhältnis zum Kollegen in die Brüche gegangen ist. Zitronentarte backen und damit Oma Klara einen Besuch abzustatten, als Single und arbeitslos hat sie dazu jetzt jede Menge Zeit. „In meiner Geburtsurkunde steht: Vater unbekannt. Damit hatte ich nie ein Problem. Aber seit meine Mutter tot ist, geht mir immer wieder durch den Kopf, dass ich es nie erfahren werde. … Kannst du mir verraten, wer mein Vater ist? «, »Ich würde es dir gerne sagen, mein Kindchen, aber ich habe es vergessen.« »Hast du es je gewusst?« Sie klopft sich mit der Kuchengabel gegen die Stirn. »Hast recht. Sie hat es mir nie gesagt.“ Allerdings ist es nicht ganz hoffnungslos, denn bei Oma Klara kommen Erinnerungen an einen Urlaub am Gardasee auf, den sie im Sommer vor Monigas Geburt mit Tochter Susanna am Gardasee verbracht hat. Sie schwärmt zwar mehr von ihrem damaligen Urlaubsflirt, aber vielleicht kann sie sich vor Ort an mehr erinnern. Dank fettem Bankkonto und einer Spontanität der alten Dame, die sogar Monigas noch schlägt, sitzen die beiden schon wenig später im Cinquecento und brausen Richtung Süden. Dort wird nicht nur nach Monigas Vater gesucht, sondern auch Oma Klara macht sich auf die Suche nach der verflossenen Liebe und dann gibt es da noch »Wie heißt doch gleich der gut aussehende Lackel mit der Vespa?«, der den Weg der beiden kreuzt. Als Leser darf man mit auf die Reise und die Suche gehen, darf wunderbare Tage am Gardasee verbringen und sich durch die italienischen Köstlichkeiten schlemmen. Ganz klar auch was fürs Herz ist mit dabei und perfekt macht die Mischung die gehörige Portion Humor, mit der der Autor seine Story würzt. Ich habe mich durch das Buch gegrinst und gelacht. Oma Klara ist einfach zum Knutschen und die Dialoge werden aufgrund ihrer beginnenden Demenz zum großen Spaß. Da kann es schon mal heißen, „Hm, wann bist du auf die Welt gekommen, mein Schätzchen?“, „1990, im Mai“ „Im Wonnemonat, wie schön. Dann bist du vom Sternzeichen eine Kuh?“ „Fast, aber das Sternzeichen heißt Stier.“ Die Geschichte sprudelt an Situationskomik, die zudem oft noch perfekt nach Italien passt. Da kann Klara schon mal ein Scheibchen Mortadella theatralisch in die Höhe heben und fragen, „Was ist denn das? Ist das Schimmel? Wo kommen die weißen Flecken her“. Zudem nimmt sie kein Blatt vor den Mund, was mich oft zum Grinsen gebracht hat. Auf ein „Ich hab mich zum Idioten gemacht“, von Moniga sagt die Oma schon mal gelassen, „»Ach, Schätzchen …« Sie tätschelt mir den Arm. »Das ist doch eine deiner leichtesten Übungen.«“ Aber es ist nicht nur witzig, die Suche gestaltet sich ebenfalls spannend. Durch Einschübe, in denen ein Erzähler von Suzanna, ihrer Zeit damals am Gardasee, ihrer Urlaubsliebe und darüber hinaus auch von Schwangerschaft bis hin zu ihrem Tod berichtet, wird auch das Geheimnis nur nach und nach aufgedeckt, was die Neugierde stets konstant hält. Zudem ist auch Monigas Liebelei ist nicht ganz ohne Gefühlsschwankungen. Eigentlich bin ich gar kein so typischer Leser von Liebesromanen, mich hat eher Italien gereizt. Aber Andrea Rossi hat hier einen ganz nach meinem Geschmack vorgelegt. Es kommt weder zu ausladenden Sexszenen, diese werden nur gekonnt und auf witzige Art angedeutet und es wird auch an keiner Stelle kitschig oder schnülzig. Bevor es dazu kommen könnte, bremst der Autor sich schon selbst ein, „Jetzt reicht’s aber wirklich. Das ist ja nicht auszuhalten. Wenn ich eine Schmonzette sehen will, gehe ich ins Kino.“ »Ich weiß. Aber ich gehöre ja noch nicht zum alten Eisen. Jetzt trinke ich meinen Prosecco aus, dann fahren wir nach La… Laladingsbums.« Klara ist für mich das Highlight der Geschichte. Sie ist mir so richtig ans Herz gewachsen und sie hat mich unglaublich oft zum Schmunzeln und herzhaft Lachen gebracht. Auch Moniga muss man mögen und ich konnte mich super gut in sie hineinversetzen. Dazu hat sicher auch die Ich-Perspektive beigetragen. Sie ist ebenfalls wie auch die anderen Mitspieler, bei Francesco, dem zu vertrauen schwer fällt, angefangen, bis hin zum Duce, der ebenfalls seine Geheimnisse hat, toll gezeichnet. Den Rocca de Garda besteigen, bei Lagerfeuer die Aussicht genießen, lecker Grillfleisch essen und Wein trinken, sich mit Oma Klara und Moniga durch die Leckereien der italienischen Küche schlemmen, im Ohr Zucceros „Enza und donna“ haben, immer wieder italienische Begriffe hören, Ausflüge nach Torri del Benaco, Bardolino oder Sirmione machen. Der Autor bereitet einem wirklich eine äußerst gelungene Italienreise, ich hatte das Gefühl einen Kurztrip am Gardasee erleben zu dürfen. Klara und Moniga sind zwei besonders Süße und ohne dolci geht es bei ihnen nicht, für die Leser, denen es ebenso geht, finden sich als kleines Zuckerl noch einige Geheimrezepte, Semifreddo all’amaretto hört sich besonders lecker an. Alles in allem volle Begeisterung für Dolci schmecken nur zu zweit, Andrea Rossini lasse ich sicher nicht mehr von meinem Radar.

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Das Cover passt perfekt. Der Schreibstil ist flüssig. Das ist sehr angenehm, da ist das Lesen ein Genuss. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Moniga ist neunundzwanzig Jahre alt und Account Managerin und seit kurzem wieder Single. Ihre alte Oma der Moniga einen Besuch abstattete erzählte ihr, dass sie Moniga hieß nach einen Ort am Gardasee. Daraufhin wollte sie herausfinden wer ihr Vater war. Vielleicht hatte sie ja Glück und fand ihn. Sie kündigte ihren Job, als ihr Chef sie anschrie und ging mit zugeknallter Tür hinaus. Da sie nichts zu tun hatte, fuhr sie mit ihrer Oma an den Gardasee. Leider hatte sie sich bei der Buchung geirrt und ein Doppelzimmer bestellt. Ihre Oma brachte es in Ordnung so dass jeder ein Zimmer mit Balkon hatte. Was werden die Zwei alles erleben? Wird ihre Oma ihren Conte wieder sehen? Kann Moniga ihren Vater finden? Findet sie ihre große Liebe? Ein wunderschönes Buch mit leckeren Rezepten die man gut nachmachen kann. Ich habe mich sofort nach Italien versetzt gefühlt. Einfach ein wunderschönes Buch. Werde es jeden weiterempfehlen.

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Worum geht es: Moniga liebt Süßspeisen und bereitet sie gerne zu, besonders ›Torta al limone‹ nach einem Rezept ihrer Mutter Susanna, von der sie allein großgezogen wurde. Ihren Vater hat sie nie vermisst und auch nie nach ihm gefragt, das ändert sich, als Susanna stirbt. Doch sie hat keinerlei Anhaltspunkte, wer ihr Vater ist. Nachdem sie spontan ihren Job gekündigt hat, reist sie mit ihrer Oma Klara nach Italien, an den Ort an dem Klara und Susanna vor fast 30 Jahren zusammen Urlaub gemacht haben. Moniga hofft, dort Spuren zu finden, die auf ihren Vater hinweisen. Die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr gering, stattdessen begegnet sie dem gut aussehenden Francesco, der ihr Herz zum Schmelzen bringt. Meine Meinung: Das Buch ist aus Monigas Sicht in der Ich-Form geschrieben. Der Schreibstil ist sehr flüssig und unterhaltsam. Ich kam sofort in die Geschichte rein und musste immer wieder über Moniga schmunzeln. Sie hat so eine Art an sich, die sie sehr sympathisch macht. Kaum ein Fettnäpfchen ist vor ihr sicher. Auch ihre Oma Klara schließt man sofort ins Herz, sie ist häufig etwas verwirrt, ihr Arzt spricht von beginnendem Alzheimer, was sie aber nicht wahrhaben will. Die Geschichte wirkt zwar ein bisschen konstruiert, hat mich aber sehr gut unterhalten. Das Ende war nicht wirklich vorhersehbar, nach und nach haben sich die Puzzleteile erst zusammengefügt. Das Cover ist witzig und passt perfekt zu dem Buch. Am Ende des Buchs gibt es sogar noch ein paar Rezepte, die im Laufe der Geschichte erwähnt wurden. Mein Fazit: ›Dolci schmecken nur zu zweit‹ ist ein humorvoller Liebesroman, der von mir die volle Punktzahl bekommt.

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Dolci schmecken nur zu zweit Traumhaft! Lustig! Lesenswert! Sehr unterhaltsam! Plötzlich steht Moniga ohne Job da. Kurzerhand packt sie ihre Oma und starten Richtig Italien. Ihre Mutter starb plötzlich ohne ihr sagen zu können wer ihr Vater ist. Oma Klara hat ihr einmal erzählt, dass sie vor genau 30 Jahren mit ihrer verstorbenen Tochter einen wunderschönen Urlaub am Gardasee verbracht hat. Moniga zählt 1 und 1 zusammen ihr Vater muss ein Italiener sein! Und so setzen sich Moniga und ihre Oma in ihren kleinen Flitzer und starten Richtig Gardasee in eine turbulente und lustige Reise beginnt..... Eine romantisch-turbulente Italien-Komödie über eine Frau, die ihren Vater sucht und die große Liebe findet, vom Italien-Kenner Andrea Rossini Ein humorvoller Roman für alle Leserinnen, die Italien lieben Die quirlige Moniga kocht für ihr Leben gern, vor allem Torta al limone nach einem Rezept ihrer verstorbenen Mutter Susanne. Über ihren Vater weiß sie nur, dass er bereits vor ihrer Geburt abhanden gekommen ist. Da erzählt ihr Oma Klara von einer Reise an den Gardasee, die sie mit Susanne gemacht hat, neun Monate vor Monigas Geburt … Kurzerhand werden die Koffer gepackt. Allerdings sind Klaras Erinnerungen ein wenig durcheinander geraten, und Moniga kann mit ihren Andeutungen zuerst nicht viel anfangen. Doch dann läuft Moniga dem charmanten Francesco direkt vor die Vespa – und macht auf der Speisekarte einer Osteria eine Entdeckung: Torta al limone - alla Susanne! Mein Fazit: Ein toller, lustiger unterhaltsamer Roman. Am liebsten hätte ich selbst meine Koffer gepackt und Moniga und Klara auf ihrer Tour begleitet. Zu einen bekommt man richtig Lust auf Italien zum anderen sind die beiden Hauptfiguren Zum ins Herz schließen! Super sympathisch und authentisch. Das Buch ist in zwei Teilen geschrieben zum einen wie Moniga und Klara ein Gardasee erkunden und allerlei Abenteuer erleben und zum anderen wird erzählt wie Susanna am Gardasee Roberto kennengelernt, schwanger wird und ihr kurzes Leben meistert. Das Buch ist so kurzweilig geschrieben dass das Lesen super Spaß gemacht hat und ich perfekt unterhalten wurde. Absolute Leseempfehlung 🌟🌟🌟🌟🌟 ....und wer nachdem Lesen noch kochen möchte, es sind im Buch tolle italienische Rezepte hinterlegt

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Wenn das Leben dir Zitronen gibt, mach Torta al Limone draus - so oder ähnlich könnte das Lebensmotto von Moniga lauten, denn die quirlige Frau passt einfach in keine Schublade. Sie lässt sich ungerne vorschreiben, wie sie ihr Leben zu Leben hat und eine Entschuldigung beim Chef kommt gar nicht in die Tüte. Dass sie nun arbeitslos ist, stört sie nicht, denn der Job war eh nicht ihr Ding. Mit einer frischgebackenen Torta al Limona in der Hand besucht sie Oma Klara und die erzählt ihr von einer Reise an den Gardasee, die sie mit ihrer Tochter Susanna gemacht hat, ziemlich genau 9 Monate vor Monigas Geburt. Da Oma Klara aber schon leicht dement ist, wirft sie einiges durcheinander und Moniga kann sich keinen rechten Reim auf das Gehörte machen. Kurzerhand wird Oma Klara samt gepackten Koffern ins Auto verfrachtet und es beginnt eine Reise, die es in sich hat... Ich stehe kurz vor der Abreise an den Gardasee, um meinen Sommerurlaub dort zu verbringen und habe dieses Buch als Einstimmung auf die Urlaubstage in Bella Italia gewählt. Besser hätte ich es nicht treffen können, denn dieser Roman ist für mich die absolute Verkörperung der italienischen Lebensfreude, lässt den Zauber der Örtchen rund um den See auf den Leser wirken und macht mit leckeren Köstlichkeiten den Mund wässrig. Dazu kommt noch eine große Portion Humor und Liebe - fertig ist für mich d e r Sommerroman 2019 ! Ich weiß gar nicht, wo ich bei meiner Lobeshymne anfangen soll, denn es gibt so viele tolle Szenen, die das Buch lesenswert machen. Allein schon die Bilder im Kopf , wenn Oma und Moniga mit ihrem Gepäck zusammengepfercht im Cinquecento Richtung Italien düsen, lösen schon Grinsebäckchen aus. Dazu kommen noch die unfassbar witzigen Dialoge, die Oma Klara führt, wenn sie mal wieder aufgrund ihrer Demenz einiges durcheinander wirbelt und somit den Sinn einer Szene verfälscht. Sie ist aber auch einfach herzig und man kann nicht anders, als sie einfach ins Herz schließen und liebhaben. Moniga ist aber auch nicht ohne und ihre Art durchs Leben zu gehen gefällt mir. Die Erzählung lebt von den humorigen Szenen im Hier und Jetzt, wird zusätzlich durch die Rückblenden zur damaligen Reise interessant gestaltet und deckt so nach und nach das Geheimnis auf, das es herauszufinden gilt. Die Akteure sind alle so echt und authentisch, man meint, dass man wirklich mit ihnen am Gardasee auf Entdeckungstour ist. Ich fahre in Gedanken die Gardesana mit ab, um mit ihnen die Schönheiten des historischen Zentrums von Sirmione zu erkunden, genieße in Bardolino ein Gläschen des gleichnamigen Weins und mache Halt im idyllischen Hafen von Torri del Benaco, um einfach das wunderschöne Bild der bunten Fischerboote vor der mächtigen Skaligerburg zu genießen. Damit der Trip an den Gardasee auch nachhaltig im Gedächtnis bleibt, hält der Autor noch ein paar wirklich leckere Rezepte zum Nachmachen und Zuhause genießen für den Leser bereit. Ein rundherum gelungenes und kurzweiliges Lesevergnügen, das für eine kleine Auszeit am Gardasee sorgt. Semplicemente meraviglioso !

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Die impulsive Moniga hat die Nase voll von ihrem Job in der Werbeagentur und nach einem Zerwürfnis mit ihrem Chef wirft die 29-Jährige kurzerhand ihren Job hin. Die Zeit kann sie nun sinnvoller nutzen und backt nach dem Rezept ihrer Mutter Susanna einen Zitronentarte, den sie ihrer Großmutter Klara bei einem Besuch mitbringt. Während ihres Aufenthalts bei ihrer Oma schwelgt diese in Erinnerungen an einen gemeinsamen Urlaub mit ihrer Tochter Susanna am Gardasee vor Monigas Geburt. Da Moniga ihren Vater nie kennengelernt hat und sie mehr hinter der Geschichte vermutet, reist sie mit ihrer gutbetuchten Oma nach Italien, um deren Gedächtnis etwas auf die Sprünge zu helfen, vielleicht kommt Moniga ja so ihrem Vater auf die Spur. Doch die Suche erweist sich als nicht so einfach, bis sie in einer Speisekarte die Zitronentarte ihrer Mutter entdeckt. Aber auch die Bekanntschaft mit Vespafahrer Francesco macht den Aufenthalt spannend… Andea Rossini hat mit „Dolci schmecken nur zu zweit“ einen sehr amüsanten, gefühlvollen und unterhaltsamen Roman vorgelegt, der dem Leser nicht nur ein schönes Kopfkino beschert, sondern gleichzeitig auch die fröhliche italienische Lebensart vermittelt und so mit der Lektüre einen Kurzurlaub im Alltag ermöglicht. Der Schreibstil ist locker-flüssig, farbenfroh und mit dem nötigen Witz gespickt, so dass der Leser schnell in die Seiten abtauchen kann, um sich mit Oma Klara und Moniga auf eine aberwitzige Reise zu machen in der Hoffnung, dass sich wenigstens einige Erwartungen der Frauen erfüllen mögen. Angefüllt mit italienischen Gaumenfreuden, die schon beim Lesen Magenknurren verursachen und einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen, bringt der Autor den Leser mit witzigen Dialogen und tollen Landschaftsbeschreibungen in den Urlaubsmodus. Durch gut platzierte Rückblenden in die Vergangenheit sowie die Nähe zu den Protagonisten erlebt der Leser eine ungewöhnliche und abenteuerliche Reise, während des Rätsels Lösung Stück für Stück offenbart wird. Die Charaktere sind mit viel Leben gefüllt, sie wirken menschlich, authentisch sowie individuell, was es dem Leser ausgesprochen leicht macht, sich in ihrer Gesellschaft wohl zu fühlen und die Reise zu genießen. Moniga ist eine impulsive Frau, die immer wieder Chaos um sich herum verbreitet. Doch sie nimmt das Leben mit einer gewissen Leichtigkeit und Optimismus, dafür muss man sie einfach mögen. Und ihr Verhältnis zu Oma Klara ist von so viel Liebe und Zuneigung geprägt, das man gar nicht anders kann, als sie ins Herz zu schließen. Oma Klara ist der heimliche Star der Geschichte, die alte Dame leidet zwar unter Gedächtnislücken, die als beginnende Demenz bezeichnet werden, jedoch trägt sie das Herz auf der Zunge und zwingt den Leser geradezu, in Lachsalven auszubrechen, wenn sie mal wieder für einige Verwirrung sorgt. Aber auch Francesco und der Duce tragen zum Unterhaltungswert dieser Geschichte wesentlich bei. „Dolci schmecken nur zu zweit“ ist ein rundum unterhaltsamer Sommerroman, der nicht nur das Herz des Lesers mit Witz und italienischem Charme erobert, sondern auch mit schönen Bildern und jeder Menge Köstlichkeiten aufwartet, von denen man während der Lektüre träumen kann. Tolle Urlaubseinstimmung und herzige Lesemomente, die eine Leseempfehlung auf jeden Fall verdient haben.

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Die Geschichte entführt uns in leichter amüsanter Sprache mit Moniga und ihrer Oma Klara an der Gardasee. Dort unterwegs enthüllt sich und Stück für Stück die Geschichte von Moniga und ihrer Mutter Susanna und wir erleben die Region zusammen mit Moniga - sehr lebendige und exakte Beschreibungen. Alles dabei! Eine sehr kurzweilig Lektüre, perfekt für den Urlaub oder unterhaltsame Stunden. Liebesroman hoch drei, mit dem nötigen Augenzwinkern geschrieben!

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Das Geheimnis der Torta al limone - alla Susanne Klappentext: „Eine romantisch-turbulente Italien-Komödie über eine Frau, die ihren Vater sucht und die große Liebe findet, vom Italien-Kenner Andrea Rossini Ein humorvoller Roman für alle Leserinnen, die Italien lieben Die quirlige Moniga kocht für ihr Leben gern, vor allem Torta al limone nach einem Rezept ihrer verstorbenen Mutter Susanne. Über ihren Vater weiß sie nur, dass er bereits vor ihrer Geburt abhanden gekommen ist. Da erzählt ihr Oma Klara von einer Reise an den Gardasee, die sie mit Susanne gemacht hat, neun Monate vor Monigas Geburt … Kurzerhand werden die Koffer gepackt. Allerdings sind Klaras Erinnerungen ein wenig durcheinander geraten, und Moniga kann mit ihren Andeutungen zuerst nicht viel anfangen. Doch dann läuft Moniga dem charmanten Francesco direkt vor die Vespa – und macht auf der Speisekarte einer Osteria eine Entdeckung: Torta al limone - alla Susanne!…“ Zum Inhalt: Moniga lebt in München und arbeitet in der Werbebranche, sie ist nicht gerade der gelassenste Typ, sondern braust schnell auf, was man sofort spannt als sie lieber kündigt, als sich bei einem Kunden zu entschuldigen. Aber so hat sie Zeit ihre geliebte Torta al limone zu backen und mit ihrer Oma Klara zu essen. Bei dieser Gelegenheit erzählt ihr, die etwas tüdelige und vergessliche Oma von einer Reise an den Gardasee, die sie vor 30 Jahren mit Monigas Mutter unternommen hat. Rein rechnerisch ist klar, Moniga muss in dieser Zeit gezeugt worden sein, kann es sein dass ihr unbekannter Vater Italiener ist? Moniga macht sich mit ihrer Großmutter auf den Weg zum Gardasee und begibt sich auf Spurensuche, geleitet vom etwas löchrigen Erinnerungsvermögen Klaras. Zum Stil: Erzählt wird die Geschichte von Moniga als Ich-Erzählerin, nur kurze Kapitel, die auf Monigas Mutter bezugnehmen und die Geschichte von vor 30 Jahren erzählen sind in der Dritten Person und in einem anderen Schrifttypen geschrieben. Moniga und ihr Temperament werden so dem Leser sofort zugänglich und – zumindest mir – sympathisch. Für eine gewissen Humor sorgt die leicht schwerhörige und leicht tüdelige Großmutter, die aber äußerst charmant alle um den kleinen Finger wickelt, auch oder vor allem die Männer. Sowohl der Ausgangspunkt der Reise München, als auch der Gardasee werden so bildlich beschrieben, dass man beim Lesen quasi einen Kurzurlaub macht. Und die turbulente Handlung, die Suche nach dem Vater, die Erinnerungen Klaras und natürlich eine neue Männerbekanntschaft sorgen für viel Abwechslung und Unterhaltung beim Lesen. Als besonders Schmankerl wurden die Rezepte der italienischen Nachspeisen – auch das der Torta al limone – alla Susanne sowohl im Text als auch im Anhang verraten. Mein Fazit: eine unterhaltsame und turbulente Liebesgeschichte vor einer wunderbaren Kulisse, die Urlaubsfeeling weckt – man merkt, dass die Autorin die Gegend kennt. Ich danke dem Droemer Knaur Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon natürlich nicht beeinflusst.

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Locker flockige Liebesmär – das perfekte Urlaubsbuch, 4 bis 5 Sterne s.u. Mit leichter Hand zeichnet der Autor eine unterhaltsame, rosarote, am Gardasee spielende Liebesgeschichte: Moniga und ihre Großmutter Klara wiederholen eine Reise, die Klara schon mit Monigas Mutter Susanna vor 30 Jahren unternommen hatte. Land und Leute werden kenntnisreich und sehr angenehm mit der Geschichte verknüpft – man bekommt eindeutig Lust auf den Gardasee. Ein sehr großer Pluspunkt ist das italienische Flair – der Autor schafft es meisterhaft nicht in Klischees zu versinken und dennoch die Vorzüge der italienischen Lebensart rüber zu bringen. Die Liebesgeschichte von Moniga ist zeitgemäß und lebhaft geschildert, aber mit nur einer Liebesgeschichte begnügt sich Andrea Rossini nicht ... wenn schon, dann richtig! Der Stil passt zu einem Urlaubsbuch, der glücklichen Zufälle gibt es einige, oder, wie der Autor im Epilog sagt, aus Pech kann Glück entstehen, man sollte nie vorschnell urteilen. Für mich ein 4 Sterne Buch, da es schon sehr luftig geraten ist, - in der Kategorie "Urlaubsbuch" ist es 5 Sterne wert. Dank an den Verlag für ein Rezensionsexemplar.

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Moniga wurde von ihrer Mutter allein großgezogen, sie hat aber auch viel bei ihr gelernt, vor allem aber Süßigkeiten zuzubereiten. Moniga liebt Süßigkeiten, da kann nichts anderes mithalten. Am liebsten mag sie und bereitet auch sehr gerne zu -Torta al limone- das Rezept hat sie von ihrer Mutter. Moniga stand nie der Sinn danach mit ihrer Mutter über ihren Vater zu sprechen, sie kennt ihn nicht und weiß nichts über sie. Als jedoch dann Susanna dann stirbt, ändert sich das alles, doch dadurch dass sie nie mit ihrer Mutter über ohne gesprochen hat, hat sie nichts in der Hand. Ein wunderbares Verhältnis hat Moniga noch immer zu ihrer Oma Klara. Nachdem es in der Firma ein Eklat gegeben hat, wo ihr Chef wollte das sie sich entschuldigt, kündigt sie einfach. Daher fährt dann Moniga mit Ihrer Oma nach Italien, das ist genau der Ort, wo Klara und Susanna vor sehr langer Zeit Urlaub gemacht hatten. Für Moniga ist es wie eine Reise in eine neue Zeit, da sie sich erhofft, etwas über Ihren Vater zu erfahren oder ihn ganz und gar zu finden. Es ist jedoch nicht so einfach wie sie es sich dachte, dann begegnet sie auch noch dem gut und sexy aussehendem Francesco. Francesco hat es ihr angetan, aber andersrum auch. Eine wirklich super gelungene Geschichte.

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Perfekte unterhaltsame Urlaubs-Sommer-Lektüre mit zwei absolut liebenswerten, temperamentvollen, chaotischen Protagionisten. Moniga und ihrer Oma Klara reisen spontan an den Gardasee um nach den Tod von Monigas Mutter auf die Suche nach ihrem Vater zu gehen. Doch dort finden sie nicht nur das - sie lassen sich vom italienischen 'Dolce Vita' verzaubern, dem Flair, das Lebensgefühl, das leckere Essen, Prosecco und Co., und treffen durch Zufall auf die Liebe.... Luftig, leichter Sommerroman - mit vielleicht einem fast zu perfektem Ende - der einem mal wieder Lust auf eine Reise an den Gardasee macht.

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Von Anfang an ist Witz im Spiel und das ändert sich nicht. Nichts ist vorhersehbar, außer der Satz der Oma "Sags doch gleich so, dass mans versteht!", wenn die Oma mal wieder zu zerstreut war auf Anhieb zu begreifen. Das ist statt langweilig oft mit sehr viel Situationskomik behaftet. Ihre Enkelin hingegen ist temperamentvoll, rationell und romantisch veranlagt. Das Ganze ist aus ihrer Perspektive erzählt. Und das Lesen bereitet Freude :-) Schmöker!

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Der Funke wollte nicht überspringen Zum Inhalt: Moniga hat in ihrem bisherigen Leben ihren Vater nie kennengelernt und ihn auch nicht wirklich gebraucht. Doch seit dem Tod ihrer Mutter fragt sie sich immer öfter, wer es sein könnte und wie er so ist. Dank Oma Klara, die sich noch an einen Italienurlaub erinnern kann, den sie mit ihrer Tochter genau neun Monate vor Monigas Geburt gemacht hat, machen sich die Frauen auf eine Reise an den Gardasee, um dort Monigas Vater zu suchen. Und ganz nebenbei läuft ihnen auch noch die Liebe über den Weg... Meine Meinung: Gerade jetzt zu dieser Jahreszeit passt ein Roman über eine Italienreise einfach perfekt. Gerade für die Daheimgebliebenen, denn auch mit diesem Buch können sie auf die Schnelle nach Italien an den Gardasee reisen. Moniga, die Haupt-Protagonistin, ist auf der Suche nach ihrem Vater. Dank eines Hinweises von Oma Klara verdichten sich die Hinweise, dass Moniga wohl während eines Urlaubs vor 30 Jahren am Gardasee gezeugt wurde. Kurzerhand schnappt sich Moniga Oma Klara und die beide reisen nach Italien. Mir persönlich gefällt am besten Oma Klara. Sie ist taff und hat es faustdick hinter den Ohren. Und es ist mehr als unterhaltsam, wenn sie mit so neumodischen Dingen wie einem Selfie nichts anfangen kann. Hier konnte mich der Autor wirklich unterhalten. Leider konnte mich Moniga, um die es ja hauptsächlich in dem Buch geht, nicht ganz so begeistern. Sie war mir jetzt nicht unsympathisch, ich fand sie eher ein wenig blass. Hier hat mir irgendwie der Tiefgang gefehlt. In dem Buch haben die Charaktere einige Orte rund um den Gardasee bereist und normalerweise will man als Leser das Gefühl vermittelt bekommen, dass man bei dieser Reise dabei ist. Das war hier leider nicht der Fall. Irgendwie hat mir die Begeisterung bei der Beschreibung der Ortschaften gefehlt. Es war mir persönlich zu nüchtern, so dass die Faszination für die Orte und die Landschaft bei mir nicht angekommen ist. Was natürlich auch ein wenig am Schreibstil liegen könnte. Der war für meinen Geschmack relativ einfach gehalten, was man aber bei einem solchen Buch auch irgendwie erwartet, denn bei einer Urlaubslektüre will man unterhalten werden und keine schwere Kost lesen. Trotzdem war es mir manchmal zu anspruchslos. Ein bisschen mehr Tiefgang hätte ich mir schon gewünscht. Die Charaktere waren in der Regel immer gut drauf und wenn mal ein Gewitter aufgezogen ist, wurde es schnell bereinigt. Da hat es sich der Autor doch recht einfach gemacht. Gerade bei Moniga hatte ich mir auch mal nachdenkliche Momente gewünscht, weil sie ja eigentlich auf der Suche nach ihrem Vater ist und nicht auf einem normalen Urlaubstrip. In der zweiten Hälfte des Buches ist mir auch aufgefallen, dass der Autor ziemlich oft den Begriff "saugut" benutzt hat. Gegen den Begriff selbst habe ich auch nichts, aber wenn er andauernd kommt, nervt es schon ein wenig. Da hätte der Autor wirklich ein wenig kreativer sein können und mal ein anderes Wort wählen können. Über das Thema "ziemlich viele Zufälle" will ich mich gar nicht groß auslassen, da das der Autor bereits am Ende des Buches selber macht. Natürlich kommt es immer wieder mal vor, dass in einem Buch etwas zufällig passiert, was ja auch nicht verkehrt ist. Jedoch häufen sich hier die Zufälle doch sehr verdächtig, was dem Autor anscheinend auch aufgefallen ist. Natürlich kann man argumentieren, dass es ein Buch ist und nicht das wahre Leben. Aber einem Buch schadet es auch nicht, wenn es ein wenig realistisch ist. Mein Fazit: Wer auf der Suche nach einer leichten Urlaubslektüre ist, wird hier fündig. Für Freunde der "gehobenen Literatur" ist dieses Buch eher nichts.

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