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Im Dunkel
Bestsellerautorin Petra Hammesfahr ist zurück – Rita Voss ermittelt in ihrem bislang düstersten Fall
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Erscheinungstermin 01.10.2026 | Archivierungsdatum 01.11.2026
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Zum Inhalt
Eine demente Seniorin verschwindet spurlos aus einem Heim. Kurz darauf wird eine verstörte junge Frau gefunden, die nackt und verletzt an einer Landstraße liegt. Als dann noch zwei Mädchen nach den Ferien nicht mehr in der Schule auftauchen, wird Rita Voss mit den Ermittlungen beauftragt. Die Kriminalhauptkommissarin stürzt sich in die Spurensuche, dankbar für die Ablenkung von ihrem angespannten Privatleben.
Durch Zufall trifft Rita auf die junge Mira Loosen, die behauptet, vergangene und zukünftige Schrecken in ihren Träumen sehen zu können. In ihrer Kindheit konnte sie auf diese Weise schon einmal dabei helfen, die Täter eines brutalen Überfalls zu fassen.
Stück für Stück setzt Rita Voss mit ihren Kollegen und Miras Hilfe ein Puzzle zusammen, dessen Abscheulichkeiten weit in die Vergangenheit reichen. Der Fall ist hochkomplex und dringt schließlich bis in Ritas Privatleben vor, denn ihre Tochter könnte die Nächste sein, die verschwindet …
Eine demente Seniorin verschwindet spurlos aus einem Heim. Kurz darauf wird eine verstörte junge Frau gefunden, die nackt und verletzt an einer Landstraße liegt. Als dann noch zwei Mädchen nach den...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | E-Book |
| ISBN | 9783693323519 |
| PREIS | |
| SEITEN | 448 |
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 1 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Manchmal ist das Dunkel näher, als man denkt
Schon der Anfang hat mich gepackt: Eine demente Seniorin verschwindet aus einem Heim. Gerade bei Menschen mit Demenz weiß man, wie verletzlich und orientierungslos sie sein können. Deshalb hatte diese erste Spur für mich sofort etwas Beunruhigendes.
Doch dabei bleibt es nicht. Eine nackte und verletzte junge Frau wird an einer Landstraße gefunden, zwei Mädchen kehren nach den Ferien nicht in die Schule zurück. Ja, zunächst wirkt alles wie eine Reihe voneinander unabhängiger Ereignisse. Genau dieses langsame Zusammensetzen des Puzzles hat für mich den Reiz der Geschichte ausgemacht.
Rita Voss ist dabei keine Ermittlerin, die ihr Privatleben einfach an der Bürotür abgibt. Im Gegenteil: Sie stürzt sich auch deshalb in die Arbeit, weil dort wenigstens Probleme warten, die sie lösen kann. Bis der Fall schließlich so nahe kommt, dass aus professioneller Distanz persönliche Angst wird. Ungewöhnlich ist Mira Loosen. Sie behauptet, vergangene und zukünftige Schrecken in ihren Träumen sehen zu können. Bei solchen übernatürlichen Elementen bin ich in einem Kriminalroman zunächst etwas vorsichtig. Hier fand ich aber gerade das Zusammenspiel zwischen klassischer Polizeiarbeit und Miras Wahrnehmungen spannend. Was ist tatsächlich eine Spur, was Zufall und was lässt sich überhaupt glauben?
Petra Hammesfahr führt immer tiefer in eine Geschichte, deren Wurzeln weit zurückreichen. Dabei wird es zunehmend düster und teilweise schwer auszuhalten. Das ist kein Krimi, den ich als gemütliche Unterhaltung für zwischendurch bezeichnen würde.
Besonders beklemmend fand ich, wie unterschiedliche Formen von Schutzlosigkeit miteinander verbunden werden: eine alte Frau, verletzte junge Frauen und Mädchen, Menschen, die darauf angewiesen sind, dass andere genau hinschauen. Und irgendwann verändert sich die entscheidende Frage. Nicht mehr nur: Was ist damals passiert? Sondern: Wer verschwindet als Nächstes?