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Buchcover für Normal war nie der Plan

Normal war nie der Plan

Wie ich herausfand, dass Anderssein kein Fehler ist | Das neue Buch der "Kirmes im Kopf"-Autorin über Neurodiversität

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Erscheinungstermin 03.09.2026 | Archivierungsdatum 30.04.2027


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Zum Inhalt

+++ Limitierte Erstauflage mit bunten Illustrationen – nur, solange der Vorrat reicht +++

Angelina Boerger dachte lange, sie sei ein Fehler im System – zu laut, zu emotional, zu unkonzentriert. Heute weiß sie: Nicht sie ist das Problem, und auch nicht die Tatsache, dass wir mehr über Neurodiversität sprechen. Das Problem ist eine Gesellschaft, die Vielfalt als Störung begreift. Das muss sich ändern.

Ausgehend von ihrer ADHS-Diagnose begibt Angelina Boerger sich in »Normal war nie der Plan« auf eine Reise durch die Geschichte des Andersseins. Denn das, was wir heute für normal halten, ist nicht naturgegeben. Es ist das Produkt einer Welt, die alles misst, berechnet und auf Leistung trimmt. Um diese Zusammenhänge aufzudecken, blickt die Autorin zurück in die Steinzeit, wo Anderssein überlebenswichtig war, auf aktuelle Debatten rund um den Begriff Neurodiversität, und nach vorne: Was bedeutet es im Zeitalter von künstlicher Intelligenz aus bekannten Mustern auszubrechen?

Ein Buch für alle,

  • die sich nicht länger für ihr Anderssein entschuldigen wollen
  • die verstehen möchten, was hinter dem Begriff Neurodiversität steckt
  • die hinterfragen, was gesellschaftlich als »normal« gilt

+++ Limitierte Erstauflage mit bunten Illustrationen – nur, solange der Vorrat reicht +++

Angelina Boerger dachte lange, sie sei ein Fehler im System – zu laut, zu emotional, zu unkonzentriert. Heute...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462009057
PREIS 20,00 € (EUR)
SEITEN 336

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ich mochte den Erzählstil von Angelina Boerger sehr, er ist gut verständlich und mit einer Prise Humor versehen. Ebenfalls fand ich den geschichtlichen Teil sehr spannend, auch wenn mir ein Teil davon schon bekannt war. Es gibt aber auch einen Einblick in die Welt von KI, davon kann man halten, was man will, es war aber interessant. Ich kann das Buch jedem empfehlen, vielleicht ein bisschen mehr Menschen, welche im Alltag nicht so viel mit dem Thema in Kontakt kommen, vielleicht hilft es Dinge besser zu verstehen. Ich hoffe die Welt / Gesellschaft wird irgendwann angenehmer für alle Menschen.

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Wer entscheidet eigentlich, was normal ist?

Dieses Buch hat mich auch als ehemaligen Grundschullehrer sehr beschäftigt. Ich hatte Kinder vor mir, die nicht lange stillsitzen konnten, ständig dazwischenredeten, ihre Sachen vergaßen, sich scheinbar mit allem beschäftigten, nicht mit meiner Aufgabe. Im Schulalltag ist man schnell dabei zu überlegen: Wie bekomme ich dieses Kind dazu, dass es funktioniert? Heute denke ich über manches davon anders. Denn ich habe auch erlebt, wie kreativ, begeisterungsfähig und unglaublich konzentriert genau diese Kinder sein konnten, wenn sie etwas wirklich gepackt hat. Plötzlich stellt sich die Frage andersherum: Muss sich immer das Kind dem System anpassen oder müsste sich manchmal auch das System bewegen? Angelina Boerger hat mich deshalb an einigen Stellen regelrecht erwischt. Ihre Frage danach, wer eigentlich festlegt, was „normal“ ist, geht weit über ADHS hinaus. Gerade unsere Orientierung an Leistung und daran, dass möglichst alle zur gleichen Zeit dasselbe auf dieselbe Weise schaffen sollen, sehe ich nach meiner eigenen Zeit in der Schule kritischer. Nicht jede These habe ich einfach übernommen. Aber das muss ich auch nicht. Ein gutes Buch darf mich zum Widerspruch bringen.
Bei mir bleibt vor allem ein Gedanke: Vielleicht hätte ich bei manchen Kindern noch öfter fragen sollen: Was brauchst du, damit du zeigen kannst, was in dir steckt?

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