zum Hauptinhalt springen
Buchcover für Normal war nie der Plan

Normal war nie der Plan

Wie ich herausfand, dass Anderssein kein Fehler ist | Das neue Buch der "Kirmes im Kopf"-Autorin über Neurodiversität

Loggen Sie sich ein oder erstellen Sie einen Account, um zu sehen, ob dieser Titel zum Anfragen verfügbar ist.

Bestellen oder kaufen Sie dieses Buch in der Verkaufsstelle Ihrer Wahl. Buchhandlung finden.

NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.


1

Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.

2

Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.

Erscheinungstermin 03.09.2026 | Archivierungsdatum 30.04.2027


Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #NormalwarniederPlan #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps


Zum Inhalt

+++ Limitierte Erstauflage mit bunten Illustrationen – nur, solange der Vorrat reicht +++

Angelina Boerger dachte lange, sie sei ein Fehler im System – zu laut, zu emotional, zu unkonzentriert. Heute weiß sie: Nicht sie ist das Problem, und auch nicht die Tatsache, dass wir mehr über Neurodiversität sprechen. Das Problem ist eine Gesellschaft, die Vielfalt als Störung begreift. Das muss sich ändern.

Ausgehend von ihrer ADHS-Diagnose begibt Angelina Boerger sich in »Normal war nie der Plan« auf eine Reise durch die Geschichte des Andersseins. Denn das, was wir heute für normal halten, ist nicht naturgegeben. Es ist das Produkt einer Welt, die alles misst, berechnet und auf Leistung trimmt. Um diese Zusammenhänge aufzudecken, blickt die Autorin zurück in die Steinzeit, wo Anderssein überlebenswichtig war, auf aktuelle Debatten rund um den Begriff Neurodiversität, und nach vorne: Was bedeutet es im Zeitalter von künstlicher Intelligenz aus bekannten Mustern auszubrechen?

Ein Buch für alle,

  • die sich nicht länger für ihr Anderssein entschuldigen wollen
  • die verstehen möchten, was hinter dem Begriff Neurodiversität steckt
  • die hinterfragen, was gesellschaftlich als »normal« gilt

+++ Limitierte Erstauflage mit bunten Illustrationen – nur, solange der Vorrat reicht +++

Angelina Boerger dachte lange, sie sei ein Fehler im System – zu laut, zu emotional...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462009057
PREIS 20,00 € (EUR)
SEITEN 336

Auf NetGalley verfügbar

NetGalley-Reader (EPUB)
NetGalley Bücherregal App (EPUB)
An Kindle senden (EPUB)
Download (EPUB)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Ich mochte den Erzählstil von Angelina Boerger sehr, er ist gut verständlich und mit einer Prise Humor versehen. Ebenfalls fand ich den geschichtlichen Teil sehr spannend, auch wenn mir ein Teil davon schon bekannt war. Es gibt aber auch einen Einblick in die Welt von KI, davon kann man halten, was man will, es war aber interessant. Ich kann das Buch jedem empfehlen, vielleicht ein bisschen mehr Menschen, welche im Alltag nicht so viel mit dem Thema in Kontakt kommen, vielleicht hilft es Dinge besser zu verstehen. Ich hoffe die Welt / Gesellschaft wird irgendwann angenehmer für alle Menschen.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Wer entscheidet eigentlich, was normal ist?

Dieses Buch hat mich auch als ehemaligen Grundschullehrer sehr beschäftigt. Ich hatte Kinder vor mir, die nicht lange stillsitzen konnten, ständig dazwischenredeten, ihre Sachen vergaßen, sich scheinbar mit allem beschäftigten, nicht mit meiner Aufgabe. Im Schulalltag ist man schnell dabei zu überlegen: Wie bekomme ich dieses Kind dazu, dass es funktioniert? Heute denke ich über manches davon anders. Denn ich habe auch erlebt, wie kreativ, begeisterungsfähig und unglaublich konzentriert genau diese Kinder sein konnten, wenn sie etwas wirklich gepackt hat. Plötzlich stellt sich die Frage andersherum: Muss sich immer das Kind dem System anpassen oder müsste sich manchmal auch das System bewegen? Angelina Boerger hat mich deshalb an einigen Stellen regelrecht erwischt. Ihre Frage danach, wer eigentlich festlegt, was „normal“ ist, geht weit über ADHS hinaus. Gerade unsere Orientierung an Leistung und daran, dass möglichst alle zur gleichen Zeit dasselbe auf dieselbe Weise schaffen sollen, sehe ich nach meiner eigenen Zeit in der Schule kritischer. Nicht jede These habe ich einfach übernommen. Aber das muss ich auch nicht. Ein gutes Buch darf mich zum Widerspruch bringen.
Bei mir bleibt vor allem ein Gedanke: Vielleicht hätte ich bei manchen Kindern noch öfter fragen sollen: Was brauchst du, damit du zeigen kannst, was in dir steckt?

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

„Normal war nie der Plan“ von Angelina Boerger ist für mich ein sehr persönliches, ermutigendes und gleichzeitig aufklärendes Buch über Anderssein, Selbstakzeptanz und Neurodiversität.

Besonders angesprochen hat mich die zentrale Botschaft, dass Anderssein nicht automatisch bedeutet, dass mit einem selbst etwas falsch ist. Gerade in einer Welt, in der man schnell das Gefühl bekommen kann, bestimmten Erwartungen entsprechen zu müssen, finde ich diesen Gedanken wichtig.

Beim Lesen musste ich immer wieder darüber nachdenken, wie oft Menschen versuchen, sich anzupassen, zu funktionieren und nicht „aufzufallen“. Manchmal merkt man dabei gar nicht, wie viel Kraft es kostet, ständig einer Vorstellung davon entsprechen zu wollen, wie man sein sollte.

Der persönliche und offene Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch vermittelt Wissen, ohne dabei kalt oder rein theoretisch zu wirken. Durch die persönlichen Einblicke wird das Thema greifbarer und verständlicher.

Besonders schön fand ich, dass Neurodiversität nicht als Defizit betrachtet wird. Stattdessen geht es darum, Unterschiede besser zu verstehen und Menschen nicht ständig daran zu messen, wie gut sie in eine vermeintliche Norm passen.

Einige Gedanken haben mich auch auf mich selbst schauen lassen. Wo passe ich mich an? Wo versuche ich, Erwartungen zu erfüllen? Und wo darf ich eigentlich einfach so sein, wie ich bin?

Natürlich wird nicht jeder Gedanke bei jedem Menschen gleichermaßen passen. Aber genau das finde ich auch wichtig: Neurodiversität ist vielfältig und nicht jede Erfahrung lässt sich verallgemeinern.

Für mich war das Buch deshalb vor allem eine Einladung, weniger streng mit sich selbst zu sein. Anders zu sein muss kein Fehler sein. Und vielleicht müssen wir auch nicht ständig versuchen, „normal“ zu werden, sondern dürfen herausfinden, was sich für uns selbst richtig und stimmig anfühlt.

Eine verständliche, persönliche und ermutigende Lektüre, die zum Umdenken anregt und Mut macht, die eigenen Unterschiede nicht nur auszuhalten, sondern vielleicht sogar anzunehmen.Eine persönliche und ermutigende Lektüre, die zeigt: Anderssein ist kein Fehler, sondern Teil unserer Vielfalt und Persönlichkeit.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Ein absolutes Must Read für alle, die irgendwie „anders sind“. So viele interessante Fakten, die einen plötzlich nicht mehr ganz so komisch fühlen lassen. Angelina Boerger hat mich mit „Kirmes im Kopf“ schon durch eine schwierige Zeit begleitet und auch diesmal hat sie wieder mit genau den richtigen Worten die richtigen und wichtigen Dinge geschafft, zu erklären!

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

"Normal war nie der Plan" ist nach "Kirmes im Kopf" das zweite Buch der Journalistin und Autorin Angelina Boerger, die sich selbst als neurodivergent beschreibt und nach eigenen Angaben ADHS hat. Auch dieses Buch ist grundsätzlich ein persönliches, in dem die Autorin so einiges aus ihrer eigenen Wahrnehmung und Lebensgeschichte teilt. Einen noch größeren Teil nimmt aber die Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Neurodiversität insgesamt ein, sodass das Buch in vielen Bereichen mehr unterhaltsames, informatives Sachbuch als persönliches Memoir ist (was seine Qualität nicht mindert).

Die Autorin nimmt sich ausführlich Zeit, zu erklären, wie es in den letzten Jahrzehnten zur Entwicklung des Konzeptes der Neurodiversität kam, warum ein einzelner Mensch neurodivergent, aber nicht neurodivers sein kann (denn letzteres können nur mehrere Individuen zusammen sein) und wie sich in der Geschichte der Medizin, Psychologie und Psychotherapie das Bild auf nicht in die gesellschaftliche Norm passende Menschen entwickelt und gewandelt hat.

Auch die sehr unschönen Entwicklungen der Vergangenheit, mit furchtbaren Bedingungen in Psychiatrien, Zwangssterilisationen und Ermordungen als abweichend wahrgenommener Menschen in der NS-Zeit usw. werden ausführlich beschrieben, ebenso wie die Antipsychiatrie-Bewegung der Zeit danach, die Entwicklung des ersten DSMs zur medizinischen Erfassung auch psychischer Besonderheiten und die Weiterentwicklung neuerer Versionen davon, hin zu einem differenzierten Blick, der nicht ausschließlich rein medizinisch und krankheitsfokussiert ist, sondern auch die Ressourcen in den Blick nimmt.

In weiten Teilen ist es also auch eine historische, soziologische, kapitalismuskritische und medizingeschichtliche Perspektive, die hier gezeigt wird.

Dabei kommt insgesamt eine ressourcenorientierte und positive Perspektive auf Neurodiversität nicht zu kurz: es wird gezeigt, wie in einer Population Vielfalt ein Vorteil sein kann, sowohl für die Population, als auch für das Individuum. Überlegt wird auch, was uns fehlen könnte ohne neurodivergente Menschen, beispielsweise sind Menschen mit ADHS oft besonders abenteuerlustig, neugierig und kreativ und Menschen im Autismus-Spektrum können sich durch Eigenschaften wie besondere Ehrlichkeit, Genauigkeit, fokussiertes Arbeiten und vieles mehr auszeichnen. Am Schluss wird auch noch darauf eingegangen, wie wir eine Welt gestalten könnten, die den individuellen Bedürfnissen aller mehr gerecht wird, sodass alle Menschen glücklicher leben und ihre Potentiale entfalten können.

Ich kann das Buch allen, die sich für das Thema Neurodiversität und Geschichte des Umgangs mit vermeintlicher psychischer Normalität und den Abweichungen davon interessieren, und gerne Sachbücher lesen, sehr empfehlen, es ist in dieser Hinsicht sehr interessant und lehrreich geschrieben. Wer sich hingegen rein einen persönlichen Erfahrungsbericht zum täglichen Umgang mit der eigenen Neurodivergenz wünscht, für den sind vielleicht andere Werke geeigneter.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Ein sehr informatives und vor allem auch einfach schönes Buch. Angelina Boerger wählt sehr anschauliche Beispiele und Vergleiche, um die gewählten Sachverhalte zu vermitteln. Sie trägt Erfahrungen weiter, blickt in die Geschichte und erklärt Fakten, sodass man ein umfängliches Bild rund um das Thema Neurodiversität erlangt. Ich würde dieses Buch am liebsten jedem einzelnen Menschen in die Hand drücken, denn es möchte weg von Vorurteilen und negativen Assoziationen, hin zur Aufklärung und vor allem Gemeinschaft. Wirklich Hoffnung bringend.

5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
War diese Rezension hilfreich?

LeserInnen dieses Buches mochten auch: