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Buchcover für Mondblau

Mondblau

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Teil von Debütromane in der FVA

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Erscheinungstermin 03.09.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Ayla wollte allen beweisen, dass das geht – Kinder, Karriere, das perfekte Leben. Doch was passiert, wenn die eine Freundschaft, die alles zusammenhielt, sich als Abgrund entpuppt?
Fatma Mittler-Solak erzählt von Herkunft, Mutterschaft und Obsession – packend, zärtlich und aufwühlend.


So unterschiedlich die Freundinnen sind, so unzertrennlich sind sie auch: Victoria ist für Ayla die Sonne, blond, leicht, strahlend. Aber auch Ayla möchte glänzen – mit dem Einser-Abitur, einem Jura-Studium. Doch mit 42 und der Geburt ihres vierten Kindes befindet sich Ayla nicht nur in einer beruflichen, sondern in einer existenziellen Krise. Ihre ersten drei Kinder sind blond wie ihr Mann, das Neugeborene dunkel wie sie selbst. Und Ayla empfindet es nicht als ihr eigenes, glaubt an eine Verwechslung. Ausgerechnet jetzt, wo sie ihre beste Freundin braucht wie noch nie, entgleitet ihr Victoria. Je mehr sie nach den Ursachen forscht für die zunehmende Entfremdung zwischen ihnen, umso klarer wird ihr: Sie wird hintergangen. Ayla stellt alle Gewissheiten infrage – und droht alles zu verlieren.
Eindringlich und fesselnd schreibt Fatma Mittler-Solak in ihrem Debütroman über eine Frau, die es allen beweisen will: ihren türkischen Eltern, ihren Kollegen, ihrem Mann, ihren Kindern, ihrer besten Freundin – und die sich inmitten der Rollen, die sie überzuerfüllen versucht, selbst verliert. In dem Moment, als ihr Selbstbild endgültig ins Wanken gerät, droht sie in einen Abgrund zu stürzen. War Victorias Freundschaft eine Täuschung? Oder übersieht Ayla das Entscheidende?
Ayla wollte allen beweisen, dass das geht – Kinder, Karriere, das perfekte Leben. Doch was passiert, wenn die eine Freundschaft, die alles zusammenhielt, sich als Abgrund...

Eine Anmerkung des Verlags

Debütroman mit gesellschaftlicher Tiefenschärfe: Postnatale Depression, Mental Load, migrantische Identität. Fatma Mittler-Solak verhandelt hochaktuelle Themen mit literarischer Wucht. Ein Roman, der trifft.

Toxische Freundschaft meets psychologischer Thriller: Was, wenn die beste Freundin zur größten Feindin wird? Überassimilation, Selbstverlust, Verrat – spannungsgeladen und psychologisch präzise.

Weird Girl Fiction aus Deutschland: Eine Protagonistin, die nicht funktioniert, nicht heilt, nicht pariert und dafür nicht verurteilt wird. Für Leserinnen, die Bücher wollen, die ihnen etwas zumuten.

Debütroman mit gesellschaftlicher Tiefenschärfe: Postnatale Depression, Mental Load, migrantische Identität. Fatma Mittler-Solak verhandelt hochaktuelle Themen mit literarischer Wucht. Ein Roman, der...


Marketing-Plan

Debütautorin mit Reichweite: Fatma Mittler-Solak ist ARD-Journalistin mit türkischen Wurzeln und moderierte u. a. das ARD Buffet und die Nachrichten im SWR Fernsehen.

Debütautorin mit Reichweite: Fatma Mittler-Solak ist ARD-Journalistin mit türkischen Wurzeln und moderierte u. a. das ARD Buffet und die Nachrichten im SWR Fernsehen.


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783627003531
PREIS 24,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Mitreissend & tiefgründig
In "Mondblau" von Fatma Mittler-Solak steckt viel mehr als Titel & Cover vermuten ließen: eine mitreissende & tiefgründige Geschichte über Frausein & Mutterschaft.

Ayla ist 42, hat drei Kinder & wünscht sich ein viertes Kind. Doch nach der Geburt ist alles anders als bei den anderen Dreien - und ihre Welt droht zu zerbrechen.

Fatma Mittler-Solak hat eine unglaublich ausdrucksstarke Sprache und schreibt kraftvoll & lebendig. Mit einem guten Gespür für Menschliches & Beziehungen bringt sie Dinge auf den Punkt. Ein kluges Buch, dass die Herausforderungen & Probleme von Ayla gekonnt herausarbeitet und ihre Gedanken & Gefühle eindrücklich vermittelt.

Absolute Leseempfehlung.

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Aula wird Mutter ihres vierten Kindes. Mit inzwischen über 40 Jahren steht sie dabei allerlei Vorbehalten aus Familie und von ihrer Freundin gegenüber. Und die Geburt ist tatsächlich schwer, fur sie gar traumatisch. Sie verfällt in eine tiefe Wochenbettdepression, erkennt das Kind nicht als ihres an. Nach und nach kämpft sie sich zurück, doch funktioniert mehr oder weniger nur mechanisch. Währenddessen begleiten wir Ayla in Rückblicken in ihr altes Leben - als Kind einer Gastarbeiterfamilie schafft sie ein Abi als Schulbeste und möchte Jura studieren. Die Erwartungen der Familie sind hoch, doch Ayla zieht mit. Sie erkämpft sich einen Urlaub mit ihrer Freundin Viktoria, allein in der Türkei. Und sie verleibt sich umlernten Schuljahr. Doch ihr Herz wird gebrochen und Stück für Stück zerbricht sie daran und am Druck von außen. Ihr Körper sendet klare Signale. Und die Freundschaft zu Viktoria macht ihr ebenfalls zu schaffen. Viktoria war immer da, sie hat Ayla stets auf dem Weg begleitet, war fur sie da, war ein Strohhalm. Doch nach und nach entgleitet Ayla diese Freundschaft. Wann begann die Entfremdung?


Ich habe das Buch sehr gern gelesen, der Stil ist sehr angenehm, nachvollziehbar und einfühlsam. Immer wieder kommt es zur Rückblicken, so dass sich Teile der Geschichte nach und nach zusammenfügen. Ayla leidet am Verlust ihrer Freundschaft, fast besessen wirkt sie am Ende. Und beim Lesen leidet man förmlich mit ihr mit. Es ist zu viel, der Druck, das Gefühl, alle enttäuscht zu haben, 4 Kinder… das Ende bleibt ein Stück weit offen und lässt Raum für eigene Gedanken. Ein sehr gelungenes Buch über den Druck aus Familie, Einblicke in die türkische Kultur auf eine sehr einfühlsame Weise, aber auch Einblicke in die Mutterrolle, und wie sich Freundschaft verändern kann.

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Mit ihrem Debütroman „Mondblau“ aus der Frankfurter Verlagsanstalt erzählt Fatma Mittler-Solak eine intensive und psychologisch feinfühlige Geschichte über Freundschaft, Herkunft, Mutterschaft und die Frage, wie leicht das eigene Selbstbild ins Wanken geraten kann.

Im Mittelpunkt steht Ayla, die ihr Leben lang beweisen wollte, dass sie alles schaffen kann. Als Tochter türkischer Eltern kämpft sie um Bestnoten, um eine gute Karriere als Juristin zu machen. Sie will Berufsleben und Familie vereinbaren. Doch nach der Geburt ihres jüngsten, viertes Kindes gerät ihre Welt aus den Fugen. Während ihre drei älteren Kinder ihrem blonden Vater ähneln, ist das Baby dunkelhaarig wie Ayla. Sie entwickelt die quälende Überzeugung, dass es nach der Geburt vertauscht wurde, da sie keine Nähe zu dem Baby, das wohl nach ihr und nicht nach dem blonden Vater kommt, verspürt. Schwere Betdepression hat Ayla fest im Griff. Gleichzeitig entfernt sich ihre beste Freundin Victoria immer mehr von ihr. Die einst unerschütterliche Freundschaft beginnt zu zerbrechen, und Ayla vermutet Verrat und Lügen. Auf der verzweifelten Suche nach der Wahrheit stellt sie nicht nur ihre Beziehung zu Victoria, sondern ihr gesamtes Leben infrage.

Ayla ist eine authentische Protagonistin, deren innere Konflikte nachvollziehbar und bewegend dargestellt werden. Sie versucht, den Erwartungen ihrer Familie, ihres Berufs und ihres Umfelds gerecht zu werden und verliert dabei zunehmend den Blick für sich selbst. Victoria bildet den Gegenpol zu Ayla: lebensfroh, charismatisch und scheinbar unbeschwert.

Themen wie Identität, kulturelle Prägung und Herkunft, Mutterschaft und die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen werden sensibel miteinander verwoben.

Dies hier ist ein Roman der leiser Töne. Nichts spektakuläres, nichts lautes oder aufdringliches, dafür Charakteren zugewandt. Der Fokus liegt klar auf den inneren Konflikten der Figuren und ihrer emotionalen Entwicklung.

4 stars
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