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Buchcover für Der Einsiedlersommer

Der Einsiedlersommer

mit Heike Warmuth (Sprecher*in); Franziska Hüther (Übersetzer*in)

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Erscheinungstermin 16.07.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Die Suche nach dem Käfer und dem, was bewahrt werden muss – im Leben wie in der Natur

Nach einem schmerzhaften Verlust zieht sich Eva Wist aus Oslo in ein Dorf in Vestfold zurück, um den als ausgestorben geltenden Eremitenkäfer zu suchen. Dort begegnet die 33-jährige Biologin ihrer neuen Nachbarin, der exzentrischen Olga. Die 76-Jährige lebt als Einsiedlerin inmitten des uralten Eichenwaldes. Auf ihrem Grundstück soll ein Steinbruch entstehen. Das Projekt verspricht Arbeitsplätze und eine Zukunft für die Region.

Doch Olga will das unbedingt verhindern: Für sie ist der Wald lebendige Erinnerung – und der Schlüssel zu einem Familiengeheimnis, das sie endlich aufklären will. Während Eva die Artenvielfalt erkundet und mit Olga Freundschaft schließt, findet sie Schritt für Schritt aus der Trauer und ringt um die Frage, was bewahrt werden muss – im Leben wie in der Natur.

Die Suche nach dem Käfer und dem, was bewahrt werden muss – im Leben wie in der Natur

Nach einem schmerzhaften Verlust zieht sich Eva Wist aus Oslo in ein Dorf in Vestfold zurück, um den als...


Eine Anmerkung des Verlags

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hörbuch, Ungekürzt
ISBN 9783844948400
PREIS 24,95 € (EUR)
DAUER 10 Stunden, 39 Minuten

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Der Einsiedlersommer ist ein berührendes Hörbuch, das Natur, Freundschaft und persönliche Heilung auf wunderbare Weise miteinander verbindet. Anne Sverdrup-Thygeson erzählt einfühlsam und atmosphärisch, während die Sprecherin die Geschichte mit viel Gefühl zum Leben erweckt. Die wunderschönen Naturbeschreibungen und die tiefgründigen Figuren machen das Hörbuch zu einem besonderen Erlebnis. Eine klare Empfehlung für alle, die ruhige, kluge und bewegende Geschichten lieben.

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Ein berührendes Naturspektakel!

Um nach ihrer Stillgeburt Abstand zu gewinnen und sowohl ihrem Freund, als auch Oslo zu entfliehen, nimmt Biologin Eva das Angebot an, in der Provinz, nach dem Eremitenkäfer zu suchen, der in Norwegen bislang als nahezu ausgestorben galt. Dort angekommen wird sie nicht nur mit der schrulligen Nachbarin Olga und ihrem gut gehüteten Familiengeheimnis konfrontiert, sondern auch mit einem Bauprojekt, das es zu unbedingt verhindern gilt.

Mit ihrem Roman „Der Einsiedlersommer“ hat Biologin und Autorin Anne Sverdrup-Thygeson haargenau meinen Geschmack getroffen. Zum Einen hat mir die einfühlsam und unaufgeregt erzählte, herzerwärmende Geschichte über die generationsübergreifende Freundschaft der beiden Frauen sehr gefallen, zum Anderen die aber auch die, zum Nach- und Umdenken anregende, wichtige Botschaft in Sachen Naturschutz. Ebenso wie Hauptprotagonistin Eva und auch der Autorin, liegen mir Natur und tatsächlich auch jegliche Art von Krabbelzeugs sehr am Herzen, daher konnte ich mich nicht nur hervorragend mit dem Inhalt identifizieren, sondern habe zudem auch die grandiosen Naturbeschreibungen der norwegischen Wälder sehr genossen. Gleichermaßen bildhaft wie fachlich detailliert und lehrreich, empfand ich sie im hektischen Alltag sogar als überaus entspannend und erdend. Die Liebe zur Natur steckt einfach in jedem Satz und ist so stark spürbar, dass sie geradezu ansteckend ist und ein innerliches Wohlgefühl auslöst.

Da mich die Story so gepackt hat, ich allerdings nicht so viel Zeit zum lesen hatte, jedoch wissen wollte wie es weitergeht, habe ich teilweise auch zum Hörbuch gegriffen, welches von Heike Warmuth übrigens auch sehr schön, passend und eingängig gelesen wird.

Fazit: Der Einsiedlersommer hat nicht nur eine wunderschöne und packende Geschichte inne, sondern auch eine wichtige Lektion in Sachen Naturschutz. Absolut Lesens- bzw. Hörenswert!

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Sommerroman aus Norwegen
Eingebettet in einer wundervollen Naturkulisse erzählt die Autorin von Trauer, Verlust, aber auch von Verbundenheit und Liebe. Wir begleiten Biologin Eva durch die norwegischen Wälder, sie soll einen seltenen Käfer ausfindig machen. Nachbarin Olga reagiert zunächst abweisend auf die junge Frau. Doch schon bald entwickelt sich eine Freundschaft zwischen den Frauen und wir erfahren mehr über die beiden.
Ein gefühlvolles Buch, genau richtig für alle, die sich für die Natur und Familiengeschichten interessieren.
Richtig toll vorgelesen, ich habe gerne zugehört.

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Zwei Frauen, verbunden in einem schicksalshaften Sommer

Eva Wist, Biologin aus Oslo, reist Hals über Kopf nach Vestfold, um sich dort im Rahmen einer Studie auf die Suche nach dem Eremitenkäfer zu machen. Dieser gilt als ausgestorben, denn sein Lebensraum ist nahezu vernichtet. Doch in Vestfold gibt es sie noch, die uralten Eichenwälder, in dessen Mitte die 76-jährige Olga lebt. Aber die Idylle ist bedroht, denn unter dem Wald liegt ein begehrter Bodenschatz, welcher der Bevölkerung Arbeit und Einkommen bringen soll.

Es ist der Eremitenkäfer, um den sich eigentlich alles dreht, daher bietet der Einband einen sehr schönen Bezug zum Buchinhalt. Doch schnell wird klar, dass die junge Eva nach einem furchtbaren Schicksalsschlag im Wald nur Ruhe und Einsamkeit sucht, um das Erlebte zu verarbeiten. Ihre Arbeit ist Ablenkung, der Abstand zu ihrem Lebenspartner tut ihr gut. Olga dagegen ist die Stille im Wald gewohnt, Eva bringt mit ihrer unkomplizierten Art Bewegung in die Abgeschiedenheit und Olga muss sich daran erst gewöhnen. Im Laufe der Zeit lernen beide voneinander, haben ganz ähnliche Lebensgeschichten und langsam entsteht eine innige Freundschaft, in der sich Olga Eva gegenüber öffnet.
Anne Sverdrup-Thygeson hat eine sehr warmherzige, liebenswerte und bewegende Geschichte geschrieben, schicksalshaft, aber auch mit einem starken Bezug zur Realität, was Umwelt und Natur betrifft. Ihr Appell kommt an, denn die Autorin beschreibt sehr eindrucksvoll den Zustand der Wälder und die Symbiose der Pflanzen, man kann sich sehr lebhaft die geschilderte Landschaft vorstellen, und sie erwähnt auch auf mahnende Weise die Eingriffe der Menschen und deren unterschiedliche Auffassung der Natur gegenüber.
Es ist ein Buch, das einerseits zu Herzen geht und andererseits den Blick für Natur und Umwelt schärft. Es ist lehrreich und zugleich unterhaltsam und hat mir sehr gut gefallen.
Ich habe es als Hörbuch genossen, das von Heike Warmuth in bewährter Weise mit wohltönender Stimme eingelesen wurde. Sie versteht es, mit viel Einfühlungsvermögen zu erzählen, aber auch Spannung zu erzeugen!

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Nach einem schmerzhaften Verlust zieht sich Eva Wist aus Oslo in ein Dorf in Vestfold zurück, um den als ausgestorben geltenden Eremitenkäfer zu suchen. Dort begegnet sie der exzentrischen Olga. Auf ihrem Grundstück soll ein Steinbruch entstehen. Das Projekt verspricht Arbeitsplätze und eine Zukunft für die Region. Das Hörbuch wirkt wie ein stilles, aber eindringliches Plädoyer dafür, die feinen Linien zwischen Verlust und Bewahrung wahrzunehmen. Eva Wist zieht sich nach ihrem persönlichen Bruch in die Abgeschiedenheit zurück, doch das Hörbuch macht schnell klar, dass Rückzug nicht Stillstand bedeutet. In der Suche nach dem Eremitenkäfer steckt mehr als biologische Neugier es ist der Versuch, einen Sinn zu finden,der nicht mehr im alten Leben verankert ist. Besonders berührend ist die Begegnung mit Olga. Diese 76-jährige Einsiedlerin ist keine schrullige Randfigur, sondern ein lebendiges Archiv, der Wald, den sie verteidigt, ist Erinnerung, Schuld, Hoffnung. Ihre Hartnäckigkeit wirkt zunächst exzentrisch, doch je mehr man über ihr Familiengeheimnis erfährt, desto deutlicher spürt man, wie eng Natur und Identität miteinander verwoben sind. Das Hörbuch entfaltet eine Atmosphäre, die zugleich herb und tröstlich ist. Die Eichen, das Moos, die seltenen Käfer all das wird zu einem Resonanzraum für Evas Trauer. Während sie Arten kartiert, kartiert sie auch sich selbst neu. Die Freundschaft zwischen den beiden Frauen ist leise, aber kraftvoll. Zwei Menschen, die auf unterschiedliche Weise etwas verloren haben und nun darum ringen, was unbedingt bleiben muss. Am Ende bleibt ein Gefühl von behutsamer Klarheit. Bewahren ist kein nostalgischer Akt, sondern ein mutiger. In der Natur wie im eigenen Leben. Der Stimme von Heike Warmuth hört man gerne zu.

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Mit "Der Einsiedlersommer" liegt das neue Buch der Autorin Anne Sverdrup-Thygeson vor. Im Mittelpunkt der Geschehnisse stehen die Biologin Eva Wist, die Einsiedlerin Olga und ein ganz besonderer Käfer, der als ausgestorben gilt. Während Olga zu Beginn eher feindselig auf die Ankunft von Eva reagiert hat, entsteht mit der Zeit eine Art Verbindung zwischen den beiden so unterschiedlichen Frauen und sie beginnen, einander zu achten und wertzuschätzen. Gleichzeitig setzen sich beide mit existenziellen Fragen des Lebens auseinander und lernen mit der Zeit zu erkennen, was wirklich wichtig ist und was es zu bewahren gilt. Die Schreibweise der Autorin, die auch Biologin und Professorin für Naturschutzbiologie ist, ist sehr liebevoll, berührend und voller Wärme. Es fällt leicht in die Geschichte tief einzutauchen und sich mit den zentralen Fragestellungen der Propagandistinnen zu beschäftigen. Das Hörbuch wird von Heike Warmuth eingesprochen und kann vom ersten Moment an direkt überzeugen und berühren.

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