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Buchcover für Gefälschte Geschichte

Gefälschte Geschichte

Wie Faschisten die Vergangenheit umschreiben, um die Zukunft zu kontrollieren

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Erscheinungstermin 06.07.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Der namhafte Philosoph Jason Stanley enthüllt in seinem neuen Buch die globale Strategie der autoritären Rechten, die Geschichte umzuschreiben und ein Jahrhundert gesellschaftlichen Fortschritts auszulöschen. Die schlimmsten faschistischen Bewegungen der Menschheitsgeschichte begannen in Schulen - wenn man die Uhr in Bezug auf Bürgerrechte, Gerechtigkeit und Inklusion zurückdrehen will, sind Schulen ein guter Ausgangspunkt. Mit scharfem Blick zeigt Stanley, wie Bildung zur Frontlinie im Kampf um Demokratie wird. Erinnerungskultur, Kritik und Freiheit sind in Gefahr, warnt er. Sein Buch ist ein dringender Weckruf, die Vergangenheit zu verteidigen, um die Zukunft vor dem Faschismus zu bewahren.

Der namhafte Philosoph Jason Stanley enthüllt in seinem neuen Buch die globale Strategie der autoritären Rechten, die Geschichte umzuschreiben und ein Jahrhundert gesellschaftlichen Fortschritts...


Vorab-Besprechungen

"Erasing History ist eine unverzichtbare Lektüre für Pädagogen, Aktivisten und alle, die sich mit Angriffen auf antirassistische Bildung und der zunehmenden Bedrohung durch den Faschismus befassen.”
Zinn Education Project

"Erasing History ist eine unverzichtbare Lektüre für Pädagogen, Aktivisten und alle, die sich mit Angriffen auf antirassistische Bildung und der zunehmenden Bedrohung durch den Faschismus befassen.”
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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Paperback
ISBN 9783987913600
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 208

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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5 stars

Dieses Buch ist ein eindringlicher und hochaktueller Weckruf. Jason Stanley zeigt auf beeindruckende Weise, wie eng Bildung, Erinnerungskultur und demokratische Werte miteinander verknüpft sind – und wie gefährdet sie zugleich sein können.
Besonders überzeugt hat mich, wie informativ und gleichzeitig zugänglich das Buch geschrieben ist. Komplexe politische und gesellschaftliche Entwicklungen werden verständlich dargestellt, ohne dabei an Tiefe zu verlieren. Der Blick auf verschiedene Länder und Zeiträume macht deutlich, dass es sich nicht um isolierte Phänomene handelt, sondern um wiederkehrende Muster, die sich bis in die Gegenwart ziehen.
Gerade diese Verknüpfung von Vergangenheit und Heute fand ich besonders stark. Sie zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Bildung zu schützen und kritisch zu hinterfragen, welche Inhalte vermittelt werden – denn genau hier entscheidet sich oft, wie eine Gesellschaft ihre Zukunft gestaltet.
Insgesamt ein sehr gut geschriebenes, äußerst informatives und wichtiges Buch, das zum Nachdenken anregt und dessen Thema aktueller kaum sein könnte. Eine klare Empfehlung für alle, die sich für Politik, Gesellschaft und die Bedeutung von Bildung interessieren.

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Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft.

Jason Stanley legt mit Erasing History ein Buch vor, das einen auch nach der letzten Seite noch lange intensiv beschäftigt.

Ich glaube, wir würden uns alle lieber in Fantasy-Welten verlieren, spannenden Horror suchten oder kitschige Romanzen schmökern. Allerdings können wir nicht mehr die Augen vor dem verschließen, was weltweit passiert. Wissen ist Macht, Lesen ist Teil von Widerstand.
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Stanley seziert messerscharf, wie autoritäre und rechtspopulistische Bewegungen weltweit (von den USA über Russland bis nach Europa) versuchen, die Bildungslandschaft und den kollektiven Diskurs zu kapern. Es geht um das gezielte Umschreiben, Verschweigen und Verharmlosen von Geschichte. Schulen und Universitäten werden plötzlich zur ideologischen Frontlinie, um den gesellschaftlichen Fortschritt der letzten Jahrzehnte in Sachen Gleichberechtigung, Bürgerrechte und Vielfalt zurückzudrehen.

Der Autor schreibt nicht einfach nur eine politische Abhandlung, er verknüpft historische Forschung extrem präzise mit dem aktuellen Zeitgeschehen. Man versteht plötzlich die Muster hinter Debatten, die uns täglich in den Nachrichten begegnen.

Das Buch ist sicherlich keine leichte Kost, man verzweifelt ja zunehmend am Kapitalismus, am Patriarchat und an der Welt ganz allgemein. Trotzdem ist es wichtig, sich mit den Taktiken von Faschisten zu beschäftigen, die sich länderübergreifend ähneln.
​​
Für mich ein absolutes Highlight auf der Sachbuchliste! Ein Buch, das aufrüttelt, die Augen öffnet und zeigt, warum der Kampf um eine ehrliche Erinnerungskultur uns alle etwas angeht.

Große Empfehlung an alle! Nie wieder ist jetzt!

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5 stars

Spannend und aktuell
Ein kluges und hochaktuelles Buch, das zeigt, wie wichtig der kritische Umgang mit Geschichte für eine demokratische Gesellschaft ist. Jason Stanley erklärt verständlich, warum Bildung, Erinnerungskultur und historische Fakten keine Nebensache sind, sondern entscheidend für unsere Zukunft.
Das Buch regt zum Nachdenken an und bietet viele Denkanstöße, ohne sich in komplizierter Fachsprache zu verlieren. Eine spannende und wichtige Lektüre für alle, die sich für Politik, Geschichte und Demokratie interessieren.

5 stars
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Philosoph Jason Stanley zeigt in seinem Buch informativ und anhand aktueller Entwicklungen wie wichtig Geschichte und deren Darstellung für die Demokratie ist. Und warum die rechten Bewegungen rund um die Welt so erpicht darauf sind, die Geschichtsschreibung für sich umzudeuten. Nicht mit allem war ich hundertprozentig einverstanden, aber es regt zum Nachdenken an und ist angesichts der aktuellen politischen Lage wirklich wichtig.

4 stars
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4 stars

Das Thema Faschismus ist so unfassbar weitläufig und hat so viele Facetten, dass einem wirklich der Kopf platzen könnte.

Bevor ich was zum Inhalt sage, muss ich kurz auf den Schreibstil eingehen. Wer sich vielleicht mehr mit solchen Büchern beschäftigt, hat wahrscheinlich weniger Probleme mit dem Schreibstil. Ich hab mich teilweise wirklich sehr schwer getan, weil viele Fachbegriffe genutzt wurden, es lange und verschachtelte Sätze waren und ich teilweise mit der sehr eloquenten Schreibweise nicht gut zurechtgekommen bin.

Grundsätzlich kann ich zum Buch sagen, dass es traurig ist zu sehen, wie Rechte versuchen den Erfolg von z.B. PoC zu nutzen um ihn diesen abzusprechen und zu zeigen, dass es unverdient ist und eine ungerechte Bevorzugung in irgendeiner Art stattfindet.

Ich finde es echt so schockierend zu lesen, dass Donald Trump sich in mehr als einer Hinsicht unglaublich faschistisch verhält und Behauptungen wie "Migranten sind keine Menschen" keinerlei Auswirkungen auf seine Position und Macht hat. WIE?

Je mehr ich in diesem Buch gelesen habe, desto öfters ist mir die Kinnlade runtergefallen und ich hab mich mehr als ein Mal gefragt, ob das Buch nicht eher von 1864 und nicht von 2026 ist...

Es ist echt krass zu sehen, wie "gut" und schnell über das Bildungssystem Geschichte verändert dargestellt werden kann und wie häufig das schon in den verschiedensten Ländern passiert. Es wird viel über Russland, Deutschland aber auch exemplarisch andere Länder geredet und gezeigt, wie die einzelnen Regierungen ihre Macht ausnutzen, um rechtskonservative/rechtsradikale Geschichte zu vermitteln.

Ich find es unglaublich erschreckend (mal wieder) welche Ansichten innerhalb von Rassismus und Frauenrechten verbreitet werden. Historisch gesehen ist das schon echt harter Tobak und gerade bei den Überzeugungen von Nationalsozialisten ist mir echt schlecht geworden!

Die Beispiele im Buch zu Ghandi, Hitler und Putin sind sehr gut beschrieben und auch teilweise mit Zitaten geschildert worden. Auch hier mal wieder kräftiges Kopfschütteln meinerseits.


Für mich war es super interessant mal genauer etwas zum Faschismus zu lesen, auch wenn der Schreibstil es mir nicht leicht gemacht hat.

4 stars
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