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Buchcover für Home Before Dark

Home Before Dark

Psychothriller | Nordic Noir aus Island | Zehn Jahre Schweigen und ein gefährliches Geheimnis

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Erscheinungstermin 07.05.2026 | Archivierungsdatum 31.10.2026


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Zum Inhalt

Ein atemberaubender Thriller vom »Superstar des Nordic Noir« Daily Express

Eine junge Frau versucht, im ländlichen Island das Verschwinden ihrer Schwester vor zehn Jahren aufzuklären. Doch immer wieder hat sie Mühe, Traum und Realität auseinanderzuhalten. Und sie hat Angst, dass sie die Nächste sein könnte.

November 1967: Die vierzehnjährige Marsibil hat einen heimlichen Brieffreund, der sich mit ihr treffen will. Sie verabredet sich mit ihm, ist aber nervös, denn sie hat sich als ihre ältere Schwester Stina ausgegeben, und am verabredeten Abend schafft sie es nicht zu dem Treffen. Dafür verschwindet ihre Schwester spurlos. Nur ihre blutbefleckte Anorakjacke wird an dem Ort gefunden, an dem Marsi sich mit ihrem Brieffreund verabredet hatte.

Zehn Jahre später bleibt Stinas Verschwinden weiterhin ungelöst. Marsi hat bisher aus Scham geschwiegen. Da erhält sie einen Brief – von ihrem ehemaligen Brieffreund. Jetzt muss sie die Wahrheit ans Licht bringen, auch wenn sie sich dabei nicht auf ihre eigenen Erinnerungen verlassen kann. Denn der Mörder ist immer noch auf freiem Fuß.

Ein atemberaubender Thriller vom »Superstar des Nordic Noir« Daily Express

Eine junge Frau versucht, im ländlichen Island das Verschwinden ihrer Schwester vor zehn Jahren aufzuklären. Doch immer...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462012415
PREIS 18,00 € (EUR)
SEITEN 416

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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5 stars

So meine Nacht war sehr sehr kurz, den ich habe mit diesen Thriller meine Nacht.

und ich muss sagen ich bin geflasht und sprachlos den das hier hat meine Erwartungen eindeutig übertroffen.

es ist voller Geheimnisse, und das aus der Vergangenheit und aus der Gegenwart. und das hat mich komplett fertig gemacht und gefesselt.

So eine unvorhersehbare Wendung und spannungsgeladene Atmosphäre, mega gut gemacht.

Ganz klare Leseempfehlung

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Ich fand das Buch total spannend und rückblickend echt verrückt, wie sehr man auf die falsche Fährte gelockt wurde. Das hat die Autorin echt großartig gemacht! Allerdings war der Schluss nicht nach meinem Geschmack, das war mir zu abrupt.

4 stars
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„Home Before Dark“ von Eva Björg Ægisdóttir ist ein düsterer und unglaublich spannender Psychothriller, der einen von der ersten Seite an packt. Die beklemmende Atmosphäre, die geheimnisvolle Handlung und die vielen überraschenden Wendungen sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Besonders gelungen ist die psychologische Tiefe der Figuren und das Spiel mit Erinnerung und Realität, das bis zum Schluss für Gänsehaut sorgt. Ein absolut fesselnder Thriller mit starkem Ende!

5 stars
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Familiengeheimnisse

Da ich die anderen Bücher der Autorin bisher super gern mochte, habe ich mich sehr auf diesen neuen Thriller von ihr gefreut. Und der hat es durchaus in sich und verbirgt ein paar echt brisante Familiengeheimnisse. Für alle, die ihre Thriller zwar düster, aber nicht brutal und blutig mögen, ist dieser hier genau das richtige Buch.

Ich finde diese Art des Erzählens- Marsi die als Erwachsene zurück zu ihrem Elternhaus kommt und den Vermisstenfall ihrer Schwester aufzuklären versucht, wobei sich in beiden Zeitebenen langsam ein Bild zusammenzusetzen beginnt- richtig gelungen. Ein paar Ereignisse aus der Vergangenheit werden dabei in ein neues Licht gerückt und gekonnt wird hier mit der Erwartungshaltung des Lesers gespielt.
Ich fands auch richtig cool, dass auch so viele Kapitel aus Stings eigener Sicht geschrieben waren, was dem Fall nochmal eine andere Tiefe gibt.

Generell steht Stings eigene Familie unter verschiedenen Gesichtspunkten im Fokus, es wird viel alter Staub aufgewirbelt, wodurch keines der Familienmitglieder besonders gut dasteht. Trotzdem fand Ichs stark, wie die Familie bis zum Ende der Geschichte trotz aller Widrigkeiten eine Einheit bildet, auch wenn die Figuren für sich alle eher unnahbar auftreten.

Ich fand die Geschichte durchaus wendungsreich und an einigen Stellen wirklich überraschend. Vor allem mit der Auflösung um Stinas Verschwinden hätte ich nie gerechnet. Die Story war durchweg spannend und sehr atmosphärisch geplottet.
Das Ende war ja nochmal ein absoluter Knaller. Absolut unberechenbar. Ich wurde top unterhalten, daher klare Leseempfehlung von mir.

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Spannend, fesselnd, düster

„Jedes Jahr am siebzehnten November setzte ich mich in mein Auto und fuhr nach Nátthagi, wo ich aufgewachsen war, um diesen Jahrestag zu feiern, den niemand von uns feiern wollte.“

Eva Björg Ægisdóttir lässt Marsí (Marsíbil) und ihre ältere Schwester Stína (Kristín) im Wechsel zu Wort kommen. Dass damals, im November 1967, Stínas blutbefleckte Jacke gefunden wurde, von ihr aber bis heute jede Spur fehlt, ist bekannt. Auch wissen wir, dass sich die damals 14jährige Marsí mit Bergur, ihrem Brieffreund, treffen wollte. Niemand wusste von ihm, auch nicht, dass sie sich als die zwei Jahre ältere Stína ausgegeben hat. Marsí hat dies alles bis heute verschwiegen. Und jetzt, nach zehn Jahren Funkstille, erhält sie einen Brief von ihm. Warum nach so langer Zeit? Hat er etwas mit Stinas Verschwinden zu tun? Außerdem plagt sie das Gewissen um ihr Geheimnis schon lange – wird sie es dieses Jahr schaffen, ihren Eltern die Wahrheit zu sagen?

Die Story kommt mir zeitweise wie entrückt vor. Irgendwie seltsam, an der Grenze zum Unwirklichen. Ab Herbst 1966 sind es Kristíns Gedanken, denen ich genau so wie denen von Marsí zehn Jahre später folge. Dabei lerne ich sie beide und ihr Umfeld – ihre Familie, ihre Freunde - besser kennen, zunächst jedoch eher vage, denn vieles bleibt ungesagt, zudem sind sie mir alle nicht ganz geheuer, direkt unheimlich muten sie mir so dann und wann an, keiner ist so recht greifbar. Auch die Örtlichkeiten sind nicht dazu da, anheimelnd zu wirken.

Es ist ein düsterer Psychothriller, der nach anfänglichem, gefühltem Dahinplätschern, dann so richtig fesselt, der lange gehütete Geheimnisse aufdeckt, bei denen nichts so ist, wie es den Anschein hat. Die Spannung steigert sich zusehends, bis hin zum bitteren Ende. Marsís Ängste, getrieben von Schuldgefühlen, aber auch von dem Willen, dem Vergangenen nachzuspüren, es aufzudecken, zeigt sich in so manch schockierenden Momenten.

Eva Björg Ægisdóttir hat es mit ihrem Psychothriller HOME BEFORE DARK geschafft, mich mit der spannenden, lange undurchsichtigen Story und den traumatischen, nicht gerade liebenswerten und doch vielschichtigen Figuren, bestens zu unterhalten. Sehr lesenswert, sehr empfehlenswert.

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Der Roman „Home Before Dark“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Die Geschichte lebt von ihrer düsteren, geheimnisvollen Atmosphäre und der ständigen Frage, was real ist und was nicht.

Besonders spannend fand ich den Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Durch diese Erzählweise setzt sich das Puzzle Stück für Stück zusammen, und man wird immer tiefer in die Geschichte hineingezogen. Dabei schafft es der Autor, die Spannung kontinuierlich zu steigern und den Leser immer wieder zu überraschen.

Die unheimliche Stimmung rund um das Haus ist unglaublich gut gelungen – stellenweise richtig beklemmend. Gleichzeitig geht es aber nicht nur um Grusel, sondern auch um Erinnerungen, Wahrheit und Wahrnehmung.

Für mich war das Buch ein echter Pageturner, den ich kaum aus der Hand legen konnte. Absolut empfehlenswert für alle, die spannende Thriller mit Mystery-Elementen mögen.

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Eine sehr packende Geschichte über die Vergangenheit und die Gegenwart in Marsibils Leben.
Diese Story hat mich schnell in den Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Die Schreibweise hat die Charaktere narrbar gemacht und die Spannung aufrecht gehalten. Die Parallelen die in der Vergangenheit und der Gegenwart entstanden sind haben mich beeindrukt.
Das Buch hinterlässt nachhaltig Eindruck bei mir und macht lust auf mehr.

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Sehr stark, fesselnd von Anfang an und unerwartetes Ende. Man wurde immer wieder auf die falsche Fährte gelockt und war nie sicher. Klare Empfehlung!

5 stars
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Düster, bedrohlich und voller Irrwege zwischen Alntraum und Realität!
Marsis Schwester Stina ist vor 10 Jahren spurlos verschwunden. Als die mittlerweile Erwachsene Marsi anlässlich dieses Tages in ihr Elternhaus zurückkehrt, bedrängen sie die Erinnerungen an das Verschwinden ihrer Schwester mehr und mehr und sie beginnt auf eigene Faust, die Fakten zusammenzusuchen und ein klareres Bild der damaligen Katastrophe zu bekommen- zumal sie sich selber die Schuld gibt. Als schließlich eine junge Frau tot aufgefunden wird ,gefunden an eben der Stelle an der damals die blutige Jacke ihrer Schwester lag, steht die Polizei auch bei Marsis Familie vor der Tür, denn bei der Toten wurde eine Nachricht gefunden- für Marsi!
Islöndischer Winter und eine junge Frau die kaum zwischen Wahn, Traum und Tag unterscheiden kann in ihrer Trauer: eine beklemmende Mischung für eine atemlos verschlungene Lektüre! Absolut empfehlenswert!

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Eva Björg Ægisdóttir hat bereits mit ihrer ersten Krimi-Reihe bewiesen, dass sie in der obersten Liga der isländischen Autoren mitspielt. Mit „Home before Dark“ ist ihr ein düsterer, atmosphärischer Psycho-Roman/Krimi mit viel Spannung und starken Familiengeheimnissen gelungen - zum richtigen Psychothriller hat es für mich nicht gereicht, dennoch ist die Handlung zeitweise sehr beklemmend und nichts für schwache Nerven. Auf zwei Zeitebenen baut sich die psychologische Tiefe auf und hat auch noch ein sehr überraschendes Ende - absolut lesenswert!

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Ein Thriller mit einer gewissen Grundspannung, der mich jedoch nicht hundertprozentig überzeugen konnte.

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Home After Dark überzeugt als atmosphärischer Thriller, der von der ersten bis zur letzten Seite eine beklemmende Spannung aufbaut. Ohne zu viel vorwegzunehmen, entfaltet sich die Geschichte in einer vielschichtigen Erzählweise, die geschickt zwischen verschiedenen Perspektiven und Zeitebenen wechselt. Gerade dieser Aufbau sorgt dafür, dass man als Leser ständig miträtselt und nie ganz sicher ist, wohin die Reise führt.
Besonders gelungen sind die Figuren: Sie wirken authentisch, vielschichtig und entwickeln sich im Laufe der Handlung auf nachvollziehbare Weise weiter. Die Dynamik zwischen ihnen trägt maßgeblich zur Intensität der Geschichte bei. Immer wieder sorgen unerwartete Wendungen dafür, dass die Spannung konstant hoch bleibt und man das Buch kaum aus der Hand legen möchte.
Auch die Atmosphäre ist ein großes Plus. Die Schauplätze werden so lebendig beschrieben, dass man sich mühelos hineinversetzen kann.
Insgesamt ist Home After Dark ein packender Thriller mit einer dichten Stimmung, interessanten Charakteren und einer Erzählweise, die den Leser bis zum Schluss in ihren Bann zieht. Ein Buch, das Fans von spannenden Krimis definitiv nicht verpassen sollten.

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Eva Björg Ægisdóttir ist eine hervorragende Autorin und ihre Island-Krimi-Reihe ist für mich ein absolutes Must-read. Mit Home Before Dark habe ich nun ein erstes eigenständiges Werk von Ægisdóttir gelesen. Obwohl es als Thriller deklariert wird, erinnert mich das Buch eher an einen Krimi, hat aber dennoch sehr spannende und überraschende Passagen.

Vor zehn Jahren ist die Schwester von Marsibil spurlos verschwunden. Offenbar weiß niemand, was in der Nacht passiert ist, als Kristin nicht mehr nach Hause kam. Als sich ihr Verschwinden zum zehnten Mal jährt, kehrt Marsibil in ihre Heimat zurück, um der Sache auf den Grund zu gehen. Nicht zuletzt, weil sie sich eine Mitschuld gibt.

Die Atmosphäre ist düster und auch die Figuren sind es. Ich mag den Schreibstil von Ægisdóttir sehr, denn ihre Bücher lassen sich schnell und flüssig lesen. Die Geschichte überzeugt mit vielen Wendungen und man muss bis zum Schluss warten, um herauszufinden, was wirklich passiert ist. Ihre Island-Krimi-Reihe gefällt mir zwar noch einen Tick besser, aber auch dieses Buch war sehr unterhaltsam.

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Vor 10 Jahren verschwand Marsibil Schwester Kristina auf dem Weg nach Haus. Nur ihre blutbelfleckte Jacke lag am Straßenrand. Die vierzehnjährige Marsi hatte damals einen Brieffreund, mit dem sie sich über ein Jahr heimlich schrieb. Sie hatte sich als ihre ältere Schwester ausgegeben und wollte sich endlich mit ihm persönlich treffe. Jetzt 1977 erhält sie an ihrer jetzigen Adresse in Reykjavik und erinnert an die Briefe. Sie reist zu ihren Eltern ins ländliche Island und beginnt Nachforschungen anzustellen. Dabei kommen allerhand Geheimnisse in ihrem kleinen Heimatort zu Tage und es wird ein totes Mädchen gefunden.
Das Cover und der Titel gefallen mir sehr gut. Die Protagonisten werden altersmäßig entsprechend sehr genau und authentisch beschrieben. Die Handlung wird aus der Sicht von verschiedenen Personen und in unterschiedlichen Zeitzonen erzählt. Immer, wenn man meint, der Auflösung näher gekommen zu sein, taucht ein kleines Detail auf und muss neu überdacht werden.

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Die vierzehnjährige Marsibil hat heimliche einen Brieffreund, der sich mit ihr treffen will. Sie verabredet sich mit ihm, ist aufgeregt, denn sie hat sich als ihre ältere Schwester Stina ausgegeben, und am verabredeten Abend schafft sie es nicht zu dem Treffen. Dafür verschwindet ihre Schwester spurlos. Dieser Roman hat mich sofort gefesselt, er schafft eine Atmosphäre, die gleichzeitig weit, einsam und bedrückend wirkt. Genau wie das ländliche Island, in dem die Geschichte spielt. Was mich besonders berührt, ist die Perspektive von Marsi. Eine Frau, die seit zehn Jahren mit einer Schuld lebt, die sie nie ausgesprochen hat, und die nun gezwungen ist, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Ihr Schweigen, ihre Unsicherheit, ihre brüchigen Erinnerungen, all das macht sie zu einer unglaublich verletzlichen, aber auch mutigen Figur. Die Verbindung zwischen Traum und Realität ist eines der stärksten Elemente des Romans. Marsi bewegt sich ständig an dieser Grenze, und man spürt, wie sehr sie selbst daran zweifelt, ob sie den Ereignissen von damals trauen kann. Besonders gelungen finde ich, wie das Buch zeigt, dass ein ungelöstes Verschwinden nicht nur ein Kriminalfall ist, sondern ein Riss, der durch ganze Familien und Lebensläufe geht. Ein Buch, das lange nachhallt, weil es nicht nur erzählt, was geschehen ist. Sondern was ein Mensch mit sich herumträgt, wenn er die falsche Entscheidung nie wieder rückgängig machen kann.

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Ich habe bereits mehrere Bücher von der Autorin gelesen, aber dieses hier hat mich bisher am Meisten begeistert.
Von Beginn an war ich in die Geschichte eingetaucht und von der Story gefesselt. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht. Klare und eindeutige Leseempfehlung!

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Verhängnisvolle Brieffreundschaft
Ein Coldcase aus den 60er Jahren wird 1977 plötzlich brandheiß und die junge Frau Marsibel ist mittendrin. Eva Björg Aegisdottir schreibt wieder über Ereignisse aus der Vergangenheit, die plötzlich wieder aktuell werden und bietet den Leserinnen und Lesern ein Füllhorn von Verdächtigen an. Die Ungewissheit und die Such nach der Wahrheit verursachen wahnsinnige Spannung ohne große Action und Tamtam. Dabei zeigt sich auch einmal mehr, dass die Grenze zwischen Glaube und Wahrheit manchmal ziemlich weit auseinander liegen. Aegisdottir legt in ihrem Thriller immer neue Spuren, um die Tat aufklären zu können. Durch aktuelle Ereignisse und dem Forschen in der Vergangenheit fügen sich die Puzzleteile dieses Rätsels langsam zusammen. Grandios auch die überraschenden Wendungen, die mit Sicherheit für zahlreiche erstaunte Leserinnen und Leser sorgen werden. Insgesamt ist Home before dark ein typischer Islandkrimi. Ich liebe dieses Buch.

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Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen. Zwei Schwestern, von denen eine spurlos verschwindet, ein geheimnisvoller Brieffreund, den eigentlich niemand wirklich kennt, gepaart mit einer düsteren isländischen Atmosphäre was will man mehr? Genau diese Mischung hat mich sofort gefesselt.
Besonders spannend fand ich, dass sich eine der Schwestern ihrem geheimnisvollen Brieffreund damals als ihre ältere Schwester ausgegeben hatte. Nach dem Vorfall brach der Kontakt plötzlich ab. Während der Suche nach der Wahrheit kommen nach und nach alte Familiengeheimnisse, Lügen und lange verschwiegene Schuld ans Licht.
Der Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen, flüssig, atmosphärisch und richtig packend. Die Charaktere sind sorgfältig ausgearbeitet und jede Figur trägt ihren Teil perfekt zur Geschichte bei. Erzählt wird auf verschiedenen Zeitebenen und aus der Sicht beider Schwestern, wodurch die Spannung konstant hoch bleibt. Immer wieder gab es unerwartete Wendungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte. Mit jeder Enthüllung wurde alles noch geheimnisvoller und verdächtiger.
Auch die Schauplätze konnte ich mir durch die bildhaften Beschreibungen wunderbar vorstellen. Diese beklemmende, düstere Stimmung hat perfekt zur Geschichte gepasst und dafür gesorgt, dass ich komplett in die Handlung eintauchen konnte.
Besonders interessant fand ich außerdem die Erwähnung der Heime, in die um 1943 isländische Frauen gebracht wurden, die Beziehungen zu amerikanischen Soldaten hatten. Dieser historische Aspekt hat die Geschichte zusätzlich noch intensiver und bedrückender gemacht.
Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und schließlich fügen sich alle Erzählstränge zu einem absolut überraschenden Finale zusammen. Die Auflösung war für mich komplett unvorhersehbar und hat mich emotional wirklich getroffen, weil ich damit niemals gerechnet hätte.
Ein atmosphärischer, spannender und unblutiger Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat.
Große Leseempfehlung!

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Mir hat dieses Cover wirklich sehr gut gefallen.

Es ist farblich und optisch eher einfach gehalten, dennoch wirkt es einladend und spannend.

Man spürt irgendwie direkt, dass hier viel mehr hinter allem steckt.

Das Gesicht der Frau wirkt streng und ertappt, als ob sie Dinge erfährt, welche eigentlich nicht für ihre Ohren bestimmt sind.

Der Schreibstil in dieser Geschichte ist wirklich angenehm.

Ich war erst skeptisch, weil die Geschichte 1966/67 und 1977 spielt, dennoch konnte mich die Geschichte total abholen.

Vor allem gefielen mir hier die viel psychologischen Tricks , welche verwendet wurden um die Spannung ordentlich hoch zu halten.

Mir hat es mal sehr gut gefallen ein Buch zu lesen, ohne Handys und ohne moderne Ermittlungen.

Dieses Buch handelt von Marsi, welche das Verbrechen an ihrer Schwester Stina aufklären will.

Marsi ist eine doch recht sympathische Protagonistin.

Ich mochte es, ihre Geschichte zu verfolgen.

Ich persönlich fand, dass die Dialoge gut ausgeschrieben und glaubwürdig waren.

Passend zu den jeweiligen Situationen.

An Charakteren gab es eigentlich nicht all zu viele,

hat diese Geschichte auch irgendwie gar nicht benötigt, da sich hier aufs wesentliche konzentriert wurde.

Ein richtig gutes Buch.

Gerne mehr.

5 von 5 ⭐

Danke für das Rezensionsexemplar ‎
‎Kiepenheuer & Witsch Verlag 💫🤍

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Der Thriller „Home Before Dark" wurde von Eva Björg Ægisdóttir verfasst und erscheint am 7. Mai 2026 im Kiepenheuer & Witsch Verlag. Das Buch umfasst 416 Seiten und das Cover weckt bereits das Interesse. In der Geschichte geht es um Marsibil, die sich 1967 heimlich mit einem Brieffreund treffen will, wobei sie sich als ihre Schwester Stina ausgibt. Als Marsi nicht zu dem Treffen erscheint, verschwindet Stina spurlos. Zehn Jahre später ist der Fall noch immer ungelöst, bis ein Brief aus der Vergangenheit Marsi dazu zwingt, sich der Wahrheit zu stellen.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und schafft von Anfang an eine dichte, spannende Atmosphäre. Besonders gelungen sind die zwei Zeitebenen, durch die nach und nach immer mehr Hintergründe ans Licht kommen und die Geschichte zusätzlich an Reiz gewinnt. Der Wechsel zwischen den Perspektiven von Marsibil und Kristin bringt dabei Dynamik in die Handlung und hält die Spannung konstant hoch, sodass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Auch die Figuren sind klar und nachvollziehbar gezeichnet. Sie wirken authentisch, entwickeln sich glaubwürdig weiter und sind emotional gut greifbar, was die düstere und beklemmende Stimmung noch verstärkt. Insgesamt ist das Buch ein starker Thriller mit viel Atmosphäre und psychologischer Tiefe.

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Kennt ihr dieses Meme mit dem Typen vor der Pinnwand voller Zettel und roten Fäden, der aussieht als hätte er seit Tagen nicht mehr geschlafen? Ungefähr so habe ich mich seit Kapitel 1 dieses Buches gefühlt. Man merkt schnell, dass man in Home Before Dark niemandem vertrauen kann und jede Erzählung hinterfragen sollte. Bis zum letzten Kapitel wurde die Spannung aufrechterhalten und während manche Plot Twist eher vorhersehbar waren, kamen andere sehr überraschend. Einziges Manko war in meinen Augen die Menge an Charakteren, die teilweise ähnliche Namen hatten. Abgesehen davon war es ein sehr spannender Thriller, der sich durch sein Setting im Island der 60er und 70er-Jahre nochmal absetzt.

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Dieses Buch hat mich ziemlich schnell in dieses typische Gefühl gezogen: irgendwas passt hier nicht, aber man kann es nicht direkt greifen.
Ich hatte am Anfang kurz Schwierigkeiten mit den Namen (klassisch skandinavische Thriller), war dann aber überraschend schnell drin und konnte der Story richtig gut folgen.

Im Mittelpunkt steht ein alter Vermisstenfall rund um Stina und die Frage, was damals wirklich passiert ist. Am Anfang wirkt alles ziemlich eindeutig, aber je weiter man liest, desto mehr merkt man, dass dieses scheinbar klare Bild nach und nach Risse bekommt und sich ganz anders zusammensetzt als gedacht. Kleine Widersprüche, neue Hinweise und vor allem die Dynamik zwischen den Figuren sorgen dafür, dass man ständig alles neu einordnet. Genau dieses langsame Entwirren fand ich richtig stark gemacht.

Besonders gut gefallen haben mir die Rückblenden zu Stinas Vergangenheit. Die geben der Geschichte nochmal mehr Tiefe, gerade auch in Verbindung mit dem Brieffreund und den Dingen, die damals im Hintergrund passiert sind. Das hatte für mich eine richtig beklemmende, leicht mysteriöse Note.
Auch Masibil fand ich als Figur sehr angenehm – ruhig, zugänglich und irgendwie einfach sympathisch in ihrer Art, den Dingen nachzugehen.
Die Atmosphäre bleibt insgesamt eher ruhig aber genau das sorgt dafür, dass die Spannung dauerhaft unterschwellig da ist. Kein hektischer Thriller, sondern einer, der sich langsam entfaltet und viel über Menschen und ihre Geheimnisse funktioniert.

Bei der Auflösung lag ich komplett daneben. Ich hatte eine andere Richtung im Kopf, was das Lesen im Nachhinein noch spannender gemacht hat.
Insgesamt ein atmosphärischer Thriller, der vor allem von seinen Verstrickungen lebt und diesem durchgehenden Gefühl, dass hinter vielen Dingen mehr steckt, als man zunächst vermutet.

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Kein 08/15 Thrill
Milieu relevant, glaubhaft & fesselnd

HOME BEFORE DARK (Eva Björg Ægisdóttir)
wurde am 7. Mai 2026 auf dem deutschen Markt veröffentlicht.

Worum geht’s?
Island 1967. Marsibil ist 14 Jahre alt & hat einen geheimen Brieffreund. Selber zutiefst unsicher, gibt sie sich als ihre Schwester Stina aus. Ein erstes geheimes Treffen verpasst Marsibil.
Nach diesem Abend ist ihre Schwester Stina verschwunden. Selbst großflächige Suchaktionen bleiben erfolglos.
Island. 1977.
Nach 10 Jahren ist Stina noch immer nicht aufgetaucht. Marsibil hat bisher der Mut gefehlt, jemanden von der damaligen Verabredung zu erzählen. Sieht sie sich doch als die Schuldige für Stinas Verschwinden.
Als ihr Brieffreund sich nach all den Jahren bei ihr meldet, wird ihr klar, dass sie ehrlich sein muss.
Nur so kann sie das Schicksal ihrer Schwester aufdecken.

Mein Leseerlebnis - Das Fazit:
Eine vermeintlich einfache Geschichte entwickelt sich vor meinen Augen zu einer rasanten Jagd nach der Wahrheit. Die für Island & seine Bewohner so typischen Eigenarten werden mit Präzision und grau-"bunten" Höhepunkten beschrieben.
Die gerade in der dunklen Jahreszeit düsteren Landschaftsbilder verbinden sich mit den Stimmungen und Emotionen der Protagonisten.
Pausenlos werden neue Erkenntnisse zum Dreh- & Angelpunkt, um kurz darauf wieder ein neues Spotlight auf ein weiteres Puzzlestück der Story zu richten.
Diesen Roman konnte ich tatsächlich kaum aus der Hand legen.
Schon nach kurzer Lesezeit war ich geradezu beseelt davon, die Umstände rund um Stinas Verschwinden zu erfahren.
Für mich ist dieser Roman ein Highlight der Erzählkunst.
Die Tristesse isländischer Jahreszeiten & der isländischen Alltäglichkeiten wurde gekonnt unter Zugabe eines hochspannenden & rätselhaften, mutmaßlichen Verbrechens zu einem wahren Thriller-Gaumenschmaus zusammengeführt.
Diese Mixtur hat mich nicht nur konstant gefesselt, sondern begeistert.
Eine überraschende Story ganz ohne Plattitüden.
Ich vergebe sehr gute 4,5 Lesesterne verbunden mit einer klaren Leseempfehlung an alle, die keine 08/15-Thriller mögen. Dieser Thriller wird sie definitiv überraschen können.

Ein genauerer Blick:
Diese Story ist in sich stimmig & unterhaltsam spannend lesbar. Die gesellschaftlichen Emotionen, Gedanken & Strukturen werden lebendig und im kompletten lokalen Farbspektrum weitergegeben.
Die sorgfältige Strukturierung der Geschichte finde ich besonders erwähnenswert.
Um der Geschichte zu entsprechen, wird diese mittels zweier Zeitstränge erzählt. Neben dieser organisierten Einteilung wurden noch die Sichtweisen der Hauptprotagonisten in die Gliederung eingebunden.
So ist es sehr einfach, sich in der Erzählung zurechtzufinden.
Das grundlegende Konzept ermöglicht mir eine klare Einordnung und Zuordnung der neu auftauchenden Erkenntnisse. Wahrscheinlich ist gerade diese Ordnung mit ein Grund, warum ich doch immer wieder von den Wendungen der Geschichte so sehr überrascht und emotional vom Erzählten berührt werde.
Das Cover:
Der Blick eines Unbekannten – umgeben von einem hölzernen Rahmen.
Die Gestaltung konnte mich nicht begeistern oder richtig erreichen. Vielleicht war es für mich nicht greifbar genug. Ich konnte auf den ersten Blick keine anziehende Wirkung auf mich feststellen.
Vielmehr war es der Autorenname auf dem Cover.
Diesen konnte ich sofort der entsprechenden Schriftstellerin zuordnen und wurde so zu einer sehr interessierten Leserin von Leseprobe und Klappentext. Aber auch diese konnten mich immer noch nicht so richtig begeistern. Vielleicht waren es mir zu wenig Informationen zu der Kerngeschichte?! Diese Kritik ist jedoch „Meckern“ auf hohem Niveau.
Ich habe dann dieses Buch zur Hand genommen, weil ich die anderen Bücher der Schriftstellerin so sehr gemocht habe. Und das war eine gute Entscheidung!

Genutzter Sternekatalog
Cover: 3
Kerngeschichte: 4,5
Protagonisten: 5
Spannung: 4,5
Finale/Logik: 5

5 stars
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Erzählt wird die Geschichte von den Schwestern Stina und Marsi. Vor 10 Jahren ist Stina spurlos verscwunden. Marsi versucht den myteriösen Fall zu lösen und kehrt dazu in das Dorf ihrer Kindheit zurück.

Das Buch ist richtig gut geschrieben. Spannung besteht ab der ersten Seite. Die Handlung spielt einmal im Jahr 1967 und wird erzählt aus der Sicht von Marsi und Stina und im Jahr 1977 aus der Sicht von Marsi. Neben der spannenden Suche von Marsi, geht es auch um das Aufwachsen in einem Dorf, Schuld und den Umgang damit, Alkoholismus, Mißbrauch, die erste Liebe und das Verstecken von Krankheiten.

Fazit: Toller Thriller!

5 stars
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An dem neuen Buch "Home before Dark" von Eva Björg Ægisdóttir konnte ich nicht vorbei gehen. Ich mag die Island-Krimis der Autorin sehr gerne und bin begeistert von der schönen Aufmachung ihres neuesten Werkes.

Die Handlung braucht ein wenig, bis sie Fahrt aufnimmt. Ich muss zugeben, dass ich mal einen kurzen Durchhänger hatte, weil ich zu ungeduldig auf den Spannungshöhepunkt gewartet habe. Die "Strecke" bis zum Plottwist hat sich allerdings gelohnt: Die Charaktere wurden gut eingeführt und dadurch war die Wendung umso stärker.
Es hat sich also gelohnt, "durchzuhalten".

Mein Fazit ist demnach, dass das Ende sehr gelungen ist und die Handlung geschickt konstruiert ist, die Längen im Buch aber ein wenig negativ überrascht haben, weil ich das bei den Island-Krimis von Eva Björg Ægisdóttir bisher nicht so empfunden habe.

5 stars
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Wenn deine Erinnerungen dich anlügen

Nachdem die Autorin viele Bücher in ihrer Reihe rund um die Kommissarin Elma geschrieben hat, kommt nun etwas ganz Neues und ich bin schon sehr gespannt. Denn ihre vorherigen Bücher habe ich sehr gern gelesen.

Zehn Jahre sind vergangen. Nach dem rätselhaften Verschwinden ihrer Schwester kehrt Marsi nun in die Vergangenheit zurück, um die Wahrheit darüber herauszufinden. Damals hatte sie sich heimlich mit einem Brieffreund verabredet und dabei den Namen ihrer Schwester benutzt. Kurz darauf verschwand diese spurlos. Als Marsi Jahre später erneut Nachrichten von dem Mann erhält, beginnt sie, nachzuforschen, ob er an ihrem Verschwinden Schuld ist.

Es ist inhaltlich natürlich ganz anders und doch habe ich mich wieder schnell in die Geschichte eingefunden und mitgerätselt.

Es ist ein ruhiger aber dennoch atmosphärischer Kriminalroman, der weniger auf spektakuläre Spannung setzt. Er lebt von seiner düsteren Stimmung und den zwischenmenschlichen Abgründen. Die Geschichte braucht etwas Anlauf, aber dann entfaltet sie sich und man möchte einfach nur weiterlesen.

Besonders gelungen fand ich die Art, wie nach und nach Familiengeheimnisse ans Licht kommen. Die Protagonisten wirken im Großen und Ganzen glaubwürdig. An manchen Stellen ist es natürlich etwas überzogen, aber dennoch so, dass es zum gesamten Buch passt.

Das Buch lebt weniger von actionreichen Wendungen als von anhaltender Spannung und dem Gefühl, dass hinter der idyllischen Fassade jederzeit etwas Dunkles verborgen liegen könnte. Es lauert und man möchte die ganze Zeit danach greifen, doch bekommt man es nicht zufassen. Bis es fast zu spät ist.

ISBN: 978-3462012415
Autor: Eva Björg Ægisdóttir
Verlag: KiWi
ET: 07.05.26
Umfang: 416 Seiten

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Düsterer Island-Thriller
Im Winter 1967 verschwindet die 16-jährige Kristin nachts und kehrt nicht mehr zurück. Auch zehn Jahre später kann ihre Schwester Marsibil nicht loslassen und versucht herauszufinden, was damals mit Kristin geschah. Dabei stößt sie auf einige Abgründe und muss sich zudem fragen, was ihr damaliger Brieffreund mit dem Verschwinden zu tun haben könnte. Denn mit genau diesem
wollte sie sich in der Nacht ihres Verschwindens treffen.

Die Atmosphäre ist perfekt eingefangen. Die Ereignisse sind düster, beklemmend und sehr einnehmend. Dazu passen auch die sehr eigenwilligen Charaktere wie Marsibil, deren Eltern und auch die Dorfbewohner. Auch wenn das Tempo stellenweise etwas langsam ist, ist der Thriller spannend. Das Ende konnte mich definitiv überraschen.

Die „Mörderisches Island“-Reihe der Autorin gefällt mir zwar besser, aber auch dieser Psychothriller ist absolut lesenswert!

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R e z e n s i o n
|Werbung - Rezensionsexemplar|

Home before dark • Eva Björg Ægisdóttir
@evabjorgaegisdottir
@netgalleyde

Ich mag die Bücher der Autorin immer sehr sehr gerne. Ihre Island Krimi Reihe liebe ich, und kann sie allen nur wärmstens empfehlen. Als ich gesehen habe, dass ein Thriller von ihr erscheinen wird, war mir auch hier wieder klar, dass ich ihn lesen möchte.

In der Geschichte geht es um Marsibil und ihre Schwester Kristina, Stina genannt. Im Winter 1967 ist Stina verschwunden. Marsibil hatte zu dieser Zeit eine Brieffreundschaft mit einem Jungen, sie gab sich aber als ihre ältere Schwester Stina bei ihm aus. Denn Stina ist in ihren Augen die aufregendere. An dem Abend als sie verschwand, hatte Marsibil ein Treffen mit ihrem Brieffreund vorgeschlagen. Sie selbst ist nicht hingegangen, aber Stina ist genau an dieser Stelle verschwunden, nur ihre rote Jacke konnte noch gefunden werden.
Zehn Jahre später kehrt Marsibil zu ihren Eltern nach Hause zurück, immer am Jahrestag von Stinas Verschwinden. Aber nun recherchiert sie und möchte unbedingt herausfinden, was mit ihrer Schwester wirklich passiert ist und ob sie vielleicht sogar noch lebt.

Ich mochte die Sprünge zwischen den Kapiteln in die Köpfe von Stina 1967 und Marsibil 1977. So haben wir uns dem wahren Ereignis immer weiter angenähert. Der Autorin gelingt es wunderbar Fährten zu legen und nahezu jeden Charakter verdächtig erscheinen zu lassen. Auf der Hälfte ist es für mein Empfinden etwas langatmig geworden, jedoch war dies auch nur von kurzer Dauer. Gleich danach wurde es wieder spannend und es kamen neue Erkenntnisse ans Licht, die mir kalt den Rücken runter liefen. Das Ende habe ich absolut nicht kommen sehen, und war für mich eine Überraschung. Glücklich bin ich mit dem zwar nicht, aber trotzdem hat mir die Story insgesamt sehr gut gefallen.

⭐⭐⭐⭐ | 5 Sternen

4 stars
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