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Besser als nie
Ungekürzte Lesung (nur digital erhältlich)
mit Claudia Michelsen, Harald Schrott, Luise Wolfram, Timur Işık, Achim Buch, Viola Müller, Maria Hartmann, Chantal Busse (Sprecher*in)
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Erscheinungstermin 21.07.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Prominentes Sprecher:innen-Ensemble, u.a. mit Claudia Michelsen und Harald Schrott
Hochaktueller Gesellschaftsroman zu den Streitthemen unserer Zeit: pünktlich zum echten Grenzgangsfest im August 2026
Nach fast zwanzig Jahren kehrt Stephan Thome literarisch zurück in seine hessische Heimat
Zweimal musste er pandemiebedingt verschoben werden, jetzt soll im oberhessischen Bergenstadt wieder Grenzgang gefeiert werden – doch plötzlich wird das traditionelle Heimatfest zum Streitfall. Linda Preiss, Schulpsychologin am Städtischen Gymnasium, ist empört: Man will sie als Reiterin nicht dabei haben, weil sie eine Frau ist! War es also ein Fehler, nach so vielen Jahren in die alte Heimat zurückzukehren? Jürgen Bamberger gerät als Bürgermeister gleich doppelt in Erklärungsnot: Der Hessische Rundfunk hat Fragen zu dem sogenannten »Mohren«, und seine Tochter macht ihre ablehnende Haltung zum Fest öffentlich. Je hitziger die Diskussionen geführt werden, desto fremder wird Jürgen der Ort, an dem er sein gesamtes Leben verbracht hat.
Siebzehn Jahre sind vergangen, seit in der Literatur schon einmal Grenzgang gefeiert wurde, in Stephan Thomes gleichnamigem Romandebüt. Inzwischen allerdings hat sich das gesellschaftliche Klima grundlegend verändert. Und so stoßen die Protagonisten, während sie ihr privates Glück verfolgen, auf die großen Streitfragen unserer Zeit. Als das Fest schließlich beginnt, hat auch ihr Leben eine ganz neue Richtung eingeschlagen.
Prominentes Sprecher:innen-Ensemble, u.a. mit Claudia Michelsen und Harald Schrott
Hochaktueller Gesellschaftsroman zu den Streitthemen unserer Zeit: pünktlich zum echten Grenzgangsfest im August 2026
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Marketing-Plan
Prominentes Sprecher:innen-Ensemble, u.a. mit Claudia Michelsen und Harald Schrott
Hochaktueller Gesellschaftsroman zu den Streitthemen unserer Zeit: pünktlich zum echten Grenzgangsfest im August 2026
Nach fast zwanzig Jahren kehrt Stephan Thome literarisch zurück in seine hessische Heimat
Prominentes Sprecher:innen-Ensemble, u.a. mit Claudia Michelsen und Harald Schrott
Hochaktueller Gesellschaftsroman zu den Streitthemen unserer Zeit: pünktlich zum echten Grenzgangsfest im August 2026
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Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hörbuch, Ungekürzt |
| ISBN | 9783742442383 |
| PREIS | 29,95 € (EUR) |
| DAUER | 14 Stunden, 20 Minuten |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Lehrende*r 1533633
Der neue Hörbuch-Roman von Stephan Thome ist für mich wie die Vorgängertitel herausragend in der Flut der Veröffentlichungen. Normalerweise verlieren Hör/-Bücher wie auch Filme bei Fortsetzungstiteln zunehmend an Qualität. Nicht in diesem Fall; Inhaltlich und stilistisch herausragend und uneingeschränkt empfehlenswert. "Besser als nie" ist sicher auch gut zu hören, wenn einem die anderen Hörbücher zum Grenzgang nicht bekannt sind. Für mich war es ein Genuss die Fortführung der Lebensgeschichten der einzelnen Protagonisten zu verfolgen. Zudem ist das Hörbuch wunderbar gelesen von unterschiedlichen Sprechern, die den Protagonisten die jeweils passende Stimme verleihen.
Von diesem Hörbuch wurde ich sehr schnell in den Bann gezogen. Wegen der Pandemie musste das Fest verschoben werden. Doch jetzt soll im oberhessischen Bergenstadt wieder Grenzgang gefeiert werden, doch plötzlich wird das traditionelle Heimatfest zum Streitfall. Der Konflikt um den Grenzgang zeigt, wie Traditionen zu Identitätsankern werden aber auch, wie schnell sie zu Ausschlussmechanismen versteinern, wenn man sie nicht weiterentwickelt. Der Streit um den Grenzgang wirkt wie ein Brennglas für ein grösseres Problem. Wenn Traditionen wichtiger genommen werden als Menschen. Dass Linda Preiss als Reiterin ausgeschlossen werden soll, nur weil sie eine Frau ist, zeigt eine Haltung, die nicht bewahrend, sondern rückwärtsgewandt ist. Ein Fest, das angeblich Gemeinschaft feiern will, verliert seine Glaubwürdigkeit, wenn es Menschen aus genau dieser Gemeinschaft ausschliesst. Gleichzeitig zeigt Jürgen Bambergers Situation, wie schwer es ist, zwischen Tradition, öffentlicher Erwartung und persönlicher Überzeugung zu vermitteln. Dass ihm der Ort fremd wird, ist für mich nachvollziehbar. Wer sein Leben lang Teil einer Gemeinschaft war, erlebt es als schmerzhaft, wenn diese Gemeinschaft sich nicht weiterentwickeln will. Für mich ist klar, eine Tradition, die Frauen ausschliesst oder rassistische Symbole verteidigt, ist keine Tradition, sondern ein Anachronismus. Heimat entsteht nicht durch Rituale, sondern durch Menschen, die sich respektieren. Wenn ein Fest, das nicht schafft, muss es sich ändern oder es verliert seinen Sinn.
Elvira S, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Besser als nie
Hörbuch. Von Stefan Tohme als Autor
Gelesen von 7 verschiedenen
Erzählern großartig.
Es geht mal wieder um den Grenzgang den Stephan Thomevor vielen Jahren schon mal beschrieben hat, es geht, um den Bürgermeister. Um den hessischen Rundfunk Familiengeschichten.
Silke K, Buchhändler*in
In BESSER ALS NIE steht ein Stadtfest an. Der "Grenzgang", ein historisches Ereignis, welches im Ort alle sieben Jahre mit großem Aufwand gefeiert wird. Da die Pandemie dazwischen kam, sind dieses Mal sogar neun Jahre seit dem letzten "Grenzgang" vergangen und die Einwohner Bergenstadts freuen sich umso mehr auf das Fest. Zu ihrem Überdruss mischen sich in diesem Jahr jedoch Auswärtige, die Landesregierung und sogar die Medien ein, schließlich gibt es beim Stadtumzug einen "Mohren" der eine zentrale Rolle spielt und von einem schwarz angemalten Mitbürger gespielt wird. Darüber hinaus gefällt den Männern im Ort ganz und gar nicht, dass eine Frau angeboten hat bei der Reiterstaffel auszuhelfen, was traditionell ausschließlich den Männern vorbehalten ist. Alles zusammen führt zu hitzigen Debatten, Drohanrufen und Angriffen untereinander und bringt den Stadtfrieden und mancherorts sogar den Familienfrieden in Gefahr. Wie soll man das lösen?
Stephan Thome greift in seinem Buch viele Erscheinungen in unserem heutigen Alltag in Politik und gesellschaftlichem Miteinander auf. Alles in allem war es mir "des Guten zuviel". Zu viele Schauplätze, zu viele Probleme und Hindernisse, als müsste jedes Spielfeld der heutigen Zeit besetzt werden.
Zu viel waren mir auch die permanenten Unterbrechungen in Reden (Unterhaltungen) welche gehalten (geführt) wurden. Es hat mich jedes Mal gestört, wenn mitten in der Rede (Unterhaltung) die Gedanken des Redners, welche stellenweise sehr ausschweifend in die Vergangenheit gingen, eingeflochten wurden, bevor die Rede (Unterhaltung) fortgesetzt wurde.
Die verschiedenen Sprecher dieses Hörbuches sind sehr gut besetzt und geben den wichtigsten Figuren ihre eigene Stimme, das hat mir gut gefallen und ist wirklich gut gelungen.
Im Jahr 2009 hat der Autor Stephan Thome sein Romandebüt "Grenzgang" veröffentlicht, in dem er anhand des Anlasses des Grenzgang-Festes in einer hessischen Kleinstadt aktuelle gesellschaftliche Themen und Konfliktfelder aufgezeigt hat.
Nun folgt 17 Jahre später eine Art Fortsetzung: auch in "Besser als nie" geht es wiederum um eine Grenzgang-Fest in einer hessischen Kleinstadt und die gesellschaftlichen Herausforderungen, die der Umgang damit aufzeigt.
Da geht es zum Beispiel um die Frage, inwieweit es legitim ist, alte Traditionen zu bewahren, wenn diese bedeuten, dass Frauen keine Reiterinnen sein dürfen. Und so etwas im Jahr 2026! Obwohl sich kaum genug Männer für die Tradition finden!
Aus den Perspektiven verschiedener Figuren entwickelt sich das Geschehen.
Besonders gut hat mir gefallen, dass der Audioverlag bei der Erstellung des Hörbuches keine Kosten und Mühen gescheut hat, und nicht etwa, wie bei vielen anderen Hörbüchern, alles von einer Person mit teilweise verstellter Stimme eingelesen wird, sondern tatsächlich verschiedene Sprecher die verschiedenen Perspektiven lesen. Dadurch gewinnt das Hörbuch sehr an Authentizität und wird zu einem umso größeren Hörvergnügen.
Inhaltlich ist es eine interessante Geschichte, die auch gut verstanden werden kann, ohne das Vorgängerwerk zu kennen.
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