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Der unsichtbare Elefant
Chronik eines Falls
von Max A. Edelmann
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Erscheinungstermin 04.11.2025 | Archivierungsdatum 28.04.2026
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Zum Inhalt
Wann endet die Vergangenheit? Düsseldorf, an einem Winterabend: Vor den Augen seiner spanischen Kollegin stürzt sich der Rechtsanwalt Thomas Siebenmorgen in den Tod und zerstört dabei ein wertvolles Kunstwerk. María, die Thomas mochte, ist entsetzt und ratlos. Was um alles in der Welt hat ihn zu dieser Wahnsinnstat getrieben? Auch der auf den Plan gerufene Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams Viktor beginnt zu recherchieren: Gibt es Spuren aus der Vergangenheit, die helfen können, Thomasʼ Verzweiflung zu verstehen? Und welche Erkenntnisse kann Simon, der junge Staranwalt aus dem Münchner Büro, der noch in derselben Nacht mit einer kanzleiinternen Ermittlung beauftragt wird, zutage fördern? Bei ihrem Versuch, die Wahrheit herauszufinden, entdecken drei ungleiche Menschen die blinden Flecken auf Thomasʼ Seele – und werden gleichzeitig mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert, die viel weiter zurückreicht, als ihnen bewusst ist. Der unsichtbare Elefant legt nicht nur die Abgründe frei, die sich hinter der glänzenden Fassade einer typischen Star-Anwaltskanzlei mit internationalem Renommee verbergen, sondern führt auch in die Tiefen der europäischen Geschichte hinab, einer Geschichte, die bis in die Gegenwart fortwirkt. Nicht nur für Thomas Siebenmorgen …
Wann endet die Vergangenheit? Düsseldorf, an einem Winterabend: Vor den Augen seiner spanischen Kollegin stürzt sich der Rechtsanwalt Thomas Siebenmorgen in den Tod und zerstört dabei ein wertvolles...
Vorab-Besprechungen
Mechthild Strahler, Deutsche Depressionsliga e.V.:
„Der unsichtbare Elefant“ von Max A. Edelmann ist ein literarisches Highlight, das weit mehr bietet als einen spannenden Kriminalfall. Die Geschichte beginnt dramatisch mit dem Suizid eines renommierten Anwalts und entfaltet sich zu einer tiefgründigen Spurensuche, bei der drei sehr unterschiedliche Figuren auf die Schatten der Vergangenheit stoßen. Edelmann gelingt es meisterhaft, die glänzende Fassade einer Star-Anwaltskanzlei zu durchbrechen und die menschlichen Abgründe dahinter sichtbar zu machen.
Der Roman überzeugt durch einen besonderen, philosophischen und zugleich humorvollen Schreibstil, der die Leser schnell in seinen Bann zieht. Die Figuren sind vielschichtig, menschlich und berührend – ihre Geschichten handeln von Liebe, Verlust, Hoffnung und der Suche nach Wahrheit. Besonders beeindruckend ist, wie Edelmann die großen Themen wie Freundschaft, Familienbande und die Last der Vergangenheit mit Leichtigkeit und Tiefe verbindet.
Die Handlung ist nicht nur spannend und emotional, sondern regt auch zum Nachdenken an. Die Verflechtung persönlicher Schicksale mit der europäischen Geschichte macht das Buch zu einem echten Leseerlebnis. Wer außergewöhnliche Charaktere, einfühlsame Sprache und eine bewegende Geschichte sucht, wird dieses Buch lieben. Absolute Leseempfehlung – fünf Sterne!
Mechthild Strahler, Deutsche Depressionsliga e.V.:
„Der unsichtbare Elefant“ von Max A. Edelmann ist ein literarisches Highlight, das weit mehr bietet als einen spannenden Kriminalfall. Die Geschichte...
Marketing-Plan
Das Buch ist auch auf Englisch erschienen und in den USA bereits positiv rezensiert worden:
https://www.psychreg.org/max-a-edelmann-debut-novel-explores-germany-historical-shadows/
Das Buch ist auch auf Englisch erschienen und in den USA bereits positiv rezensiert worden:
https://www.psychreg.org/max-a-edelmann-debut-novel-explores-germany-historical-shadows/
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Paperback |
| ISBN | 9783384256836 |
| PREIS | 19,95 € (EUR) |
| SEITEN | 448 |
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Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Rezensent*in 1863603
Thomas Siebenmorgen ist ein Anwalt in einer großen Kanzlei in Düsseldorf, dessen Leben sich scheinbar nur um die Arbeit drehte. Und Thomas Siebenmorgen nimmt sich das Leben. Er springt im Bürogebäude der Kanzlei einige Stockwerke in die Tiefe. Damit geht eine unvergleichliche Suche nach der Wahrheit und den Gründen verschiedenste Personen los. Simon, der von der Kanzlei beauftragt wurde, den Fall zu durchleuchten, damit Sorge hat, dass der Umstand, dass sich ein Mitarbeiter das Leben genommen hat, auf die Kanzlei zurückfällt. Maria, eine Kollegin von Thomas, die den Fall mit eigenen Augen beobachtet und verstehen möchte, was die Ursache für Thomas Traurigkeit und den Fall am Ende war. Victor, der Beauftragte vom Kriseninterventionsteam, der schnell feststellt, dass der Thomas aus seiner Kindheit kannte … was sie alle gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass sie nicht nur Thomas Leben hinterfragen, sondern auch mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert werden.
Einige Erzählstränge sind meines Erachtens nicht relevant und ziehen das Buch unnötig in die Länge (z.B. Bettinas Geschichte, das Klassentreffen darzustellen war meines Erachtens eine gute Idee, jedoch finde ich die Umsetzung etwas befremdlich.)
Alles in allem finde ich es ein solides und gutes Buch, das fesselt und zum Denken anregt.
Lehrende*r 1521307
Ein außergewöhnlich vielschichtiger Roman, der mich tief berührt und gleichzeitig nachhaltig beschäftigt hat. Der Einstieg ist schockierend und zugleich leise erzählt: Der Tod von Thomas Siebenmorgen wirkt weniger wie ein klassischer Krimianstoß, sondern wie ein Rätsel, das sich langsam entfaltet. Gerade diese Zurückhaltung macht die Geschichte so eindringlich – man spürt von Anfang an, dass hier keine einfachen Antworten warten.
Besonders beeindruckt hat mich, wie behutsam die drei zentralen Figuren an die Wahrheit herangeführt werden. María, Viktor und Simon kommen aus völlig unterschiedlichen Welten, und doch teilen sie dasselbe Bedürfnis, das Unbegreifliche verstehbar zu machen. Ihre Suche bleibt nicht bei äußeren Fakten stehen, sondern führt tief in psychische Verletzungen, familiäre Schatten und historische Verstrickungen, die weit über das individuelle Schicksal hinausreichen.
Der Roman verknüpft persönliche Tragödie mit europäischer Vergangenheit auf eine Weise, die nie konstruiert wirkt. Statt Effekthascherei entsteht ein stiller Sog – ein Nachdenken über Schuld, Loyalität und die Frage, wie lange die Vergangenheit eigentlich mitläuft. „Der unsichtbare Elefant“ ist kein schneller Pageturner, sondern ein intensives Leseerlebnis, das nachhallt. Für mich ganz klar: fünf Sterne.
Nele R, Rezensent*in
Das Buch ist irgendwie anders. Der Subtext ist enorm und sehr nachhaltig. Diese Buch regt stark zum denken an und wirk nach.
Die Story ist anregend für das Unterbewusstsein und daher etwas zum Nachdenken.
Obwohl es inhaltlich nicht mein Fall ist, fand ich das Buch durch den Subtext klasse.
Auf der Suche nach dem Warum
Maria erlebt mit, wie sich ihr Kollege Thomas das Leben nimmt. Sie will ihm noch helfen und es scheint auch so, dass er den Selbstmordversuch aufgibt, aber dann stürzt er doch ab.
Von nun an quälen Maria die Erinnerungen an Begegnungen, an Vorzeichen, dass man vielleicht hätte aufmerksamer sein können, dass man etwas hätte merken müssen. Maria lassen all diese Fragen keine Ruhe und sie fängt an nach dem Warum zu suchen. Simon, einem anderen Kollegen und Victor vom Kriseninterventionsteam geht es genauso. Alle Drei lässt dieser Selbstmordversuch nicht mehr los.
Dieses Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Der Schreibstil ist spannend und Max A. Edelmann hat interessante Gedanken zu Selbstmord, Verantwortung und Schuld.
Die ganze Geschichte lebt durch die überzeugenden Charaktere und eine sehr feinsinnige Herangehensweisen an ein sensibeles Thema.
Der Anwalt Thomas Siebenmorgen klettert auf das Treppengeländer des 16. Stocks um scheinbar Suizid zu begehen. Als seine Kollegin Maria von unten sieht, spricht sie ihn an. Er erwacht scheinbar aus der Erstarrung und will zurück klettern, stürzt dann aber ab ins Atrium und auf eine wertvolles Ausstellungsstück. Viktor vom Kriseninterventions-Team kümmert sich um Maria und überbringt auch Thomas Eltern die Todesnachricht. Viktor erkennt sie wieder und erinnert sich an einen Kindergeburtstag mit Thomas. Da Thomas in der großen Anwaltskanzlei ausgenutzt wurde aber nicht als Partner angestellt war, soll nun der junge aufstrebende Anwalt Simon helfen, die Hintergründe zu verharmlosen.
Das Cover sieht zuerst etwas nüchtern aus. Gewinnt immer mehr an Bedeutung, wie der Titel auch. Die Hauptcharaktere Viktor, Maria mit spanischen Wurzeln und Simon mit einem Vater aus Ruanda müssen sich bei ihren Nachforschungen mit ihrer Vergangenheit und ihren Vorfahren auseinandersetzen. Die Handlung wird in kurzen Kapiteln und aus der Sicht der drei Protagonisten erzählt. Ein interessanter Roman, der zum Nachdenken anregt.
Elvira S, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Der unsichtbare Elefant von Max A. Edelmann
Ein fesselnder Roman über den Tod von Thomas Siebenmorgen, ein Rechtsanwalt einer großen Kanzlei. Bei dem Versuch, die Hintergründe für Thomas Sturz in den Tod zu beleuchten, werden 3 ganz unterschiedliche Personen zu Wort kommen. Großartig geschrieben.
Bibliothekar*in 1846417
Der unsichtbare Elefant entwickelte sich für mich völlig anders als erwartet! Mit jedem Kapitel war ich neu verwirrt, aber begeistert, weil es auf sensible Weise den „Rucksack“ beschrieb, welchen wir als Kriegsenkel mit uns mittragen, unbewusst, jeden Tag - wunderbar und sehr zu empfehlen!
Antje W, Lehrende*r
Alles andere als banal
Für das Lesen dieses ruhigen und dennoch spannenden Buches habe ich mir fast eine ganze Woche Zeit gelassen. Das war kein Problem, denn der Autor hat seinen Roman in viele kleinere Episoden geteilt, was es gut möglich machte, mit Unterbrechungen zu lesen.
Ich fand die Aufarbeitung des vermeintlichen Selbstmords von Thomas Siebenmorgen ungeheuer spannend. 3 Menschen aus dem Umkreis vom Anwalt Siebenmorgen erarbeiten eine Aufarbeitung und suchen nach der Ursache. Da ist die Anwältin, die den Sturz beobachten musste, dann ein Anwalt aus der Kanzlei, der den Auftrag erhält für die Eltern von Thomas und die Öffentlichkeit eine Stellungnahme zu erarbeiten und dann ist da Viktor. Er kümmert sich um die trauernden Eltern.
Die Aufarbeitung zieht Kreise und mich hat hier sehr beeindruckt, wie der Autor es schafft, zwischen den einzelnen Handelnden Brücken zu schlagen und auch Unterschiede in der Beurteilung des Falles sichtbar zu machen.
Vielleicht braucht es für diesen Roman auch Interesse für psychologische und philosophische Betrachtungen. Mich hat dieses Buch sehr angesprochen und nachdenklich zurückgelassen.
Auf jeden Fall werde ich den Autor im Blick behalten und freue mich schon auf ein nächstes Werk.
Der unsichtbare Elefant – ein Schatten der Geschichte
Das Cover, der Titel und der Klappentext haben mich neugierig gemacht – allein schon aus dem Grund, weil ich wissen wollte, wie diese Konstellation zusammen hängt. Aber nach den ersten Seiten war klar, dass ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand lege. Und ich wurde nicht enttäuscht, denn „Der unsichtbare Elefant“ hat mich auf eine Weise überrascht, mit der ich nicht gerechnet habe. Was als tragischer Suizid eines Düsseldorfer Anwalts beginnt, entpuppt sich schnell als eine tiefschürfende Spurensuche, die weit über die Grenzen einer modernen Kanzlei hinausgeht. Und es stellt sich die Frage: Wann endet die Vergangenheit eigentlich wirklich?
Diese Frage zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Interessant fand ich die multiperspektivische Erzählweise. Mit María, Viktor und Simon werden drei sehr unterschiedliche Figuren begleitet, die sich Thomas Siebenmorgen auf jeweils eigene Weise nähern. Keine dieser Perspektiven wirkt beliebig – jede bringt neue Facetten ans Licht und erweitert das Bild eines Mannes, der offenbar mehr mit sich trug, als sein erfolgreiches Leben vermuten ließ.
Die Darstellung der renommierten Anwaltskanzlei fand ich überzeugend. Hinter der glänzenden Fassade zeigen sich Machtstrukturen, Schweigen und moralische Grauzonen. Gleichzeitig bleibt der Roman nicht im rein Gegenwärtigen stehen. Die Einbindung der europäischen Geschichte verleiht dem Ganzen Tiefe und macht deutlich, wie stark vergangene Ereignisse bis in persönliche Lebensläufe hineinwirken können. Dazu trägt auch der Schreibstil bei, der präzise klar, stellenweise nüchtern, aber nicht kalt ist. Gerade diese Sachlichkeit verstärkt die Wirkung der Handlung.
„Der unsichtbare Elefant“ ist für mich eine Mahnung, dass wir unsere Geschichte niemals ganz abschütteln können. Mich hat die Erkenntnis, wie sehr das „Gestern“ unser „Heute“ vergiftet, noch lange nach dem Zuklappen des Buches beschäftigt.
Martina M, Rezensent*in
"Chronik eines Falls" - Lesehighlight
Der Rechtsanwalt Thomas Siebenmorgen stürzt an einem Winterabend vor den Augen seiner Kollegin Maria in den Tod und zerstört dabei ein wertvolles Kunstwerk.
Die renommierte Kanzlei fürchtet um ihren guten Ruf und beginnt umgehend mit einer internen Ermittlung. Der junge Staranwalt Simon macht seine Sache ausgezeichnet, so dass fast alle recht schnell zur Tagesordnung übergehen.
Allerdings nur fast alle, Maria, Simon und Viktor, Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams und auch die Reinigungskraft Inaaya wollen Thomas' Verzweiflung verstehen und suchen in seiner Vergangenheit.
Max A. Edelmann legt mit „Der unsichtbare Elefant“ einen fulminanten Debütroman vor, in dem unzählige Anspielungen auf Literatur, insbesondere Märchen, Musik und Kunst enthalten sind. Bereits im Prolog hat er ein kleines Rätsel versteckt, was sich erst auf den zweiten Blick offenbart.
Seine Charaktere sind lebendig und authentisch beschrieben, so dass die Personen sofort vor Augen stehen. Seien es Thomas' Eltern, die ihre Kriegserlebnisse verschweigen und hohe Erwartungen an ihren einzigen Sohn haben, sei es die empathische Inaaya, die mehr wahrnimmt als die hochqualifizierten Anwälte in der Kanzlei. In Jens Peters findet sich der Prototyp eines mit allen Wassern gewaschenen aalglatten Anwalts perfekt beschrieben.
Bei der Suche nach den Ursachen für die Tat werden Maria, Simon und Viktor auch mit ihren eigenen Vergangenheiten konfrontiert, die bis in die Gegenwart Wirkung zeigen. Max A. Edelmann hat seine Protagonisten, ihre Namen und ihre Biografien sehr sorgfältig ausgesucht.
Auch die beschriebenen Räumlichkeiten sind vorstellbar, das hochmoderne durchgestylte Appartement von Jens Peter, Thomas' karge Wohnung, die keine Wärme ausstrahlt und das in die Jahre gekommene Reihenhaus von Thomas' Eltern zeigen ihre Bewohner sehr deutlich.
Max A. Edelmann zeigt sehr gut, dass die Traumata der Großeltern und Eltern auch auf die Kinder bzw. Enkel übergehen und deren Leben mitunter schwer machen. Glücklicherweise gibt es mit Viktor eine Person, die trotz mancher Probleme und Hindernisse ein liebevolles Zuhause hat und einen Gegenpart darstellt.
Das schlichte Cover, dass den fallenden Thomas darstellt, passt hervorragend.
Fazit: ein absolutes Lesehighlight, ein Buch, das nachhallt
Katharina K, Rezensent*in
Dieses Buch ist für mich ein richtiges Juwel. Es kommt so ein wenig unscheinbar daher, auch mit seinem schlichten Cover, doch die Wirkung ist umso stärker.
Warum sprang Thomas Siebenmorgen in den Tod? Das ist die zentrale Frage, die sich María, seine Kollegin, die ihn sehr mochte, Viktor, ein Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams, der Thomas von früher kennt und Simon, ein Kollege aus einem anderen Standort, der eine interne Ermittlung durchführen soll, stellen.
Unabhängig voneinander beginnen die drei, in Thomas Leben zu forschen um eine Antwort zu erhalten, nicht nur für sich selbst oder die Untersuchungen der Kanzlei, sondern auch für Thomas Eltern.
Doch natürlich kann dies nur ein Erklärungsversuch für das Unerklärbare bleiben, denn letztendlich weiß nur Thomas, warum er diesen Weg gewählt hat. Trotzdem gelingt es den dreien, deren Wege sich auch immer wieder kreuzen, mehr über Thomas und sein Leben sowie mögliche Beweggründe zu erfahren.
Dabei wurden am Ende für meinen Geschmack ein wenig zu viele Themen abgearbeitet, insbesondere im Gegensatz zu weiten Teilen vorher, fand ich den Schluss daher etwas überladen.
Mich hat das Buch aber wirklich sehr berührt, auch wenn es, passend zum Anwaltsmilieu, eher sachlich geschrieben war. Ich mochte diesen ruhigen Schreibstil einfach, genau wie die toll beschriebenen und herausgearbeiteten Charaktere.
Für mich eine absolute Leseempfehlung.
Anja K, Rezensent*in
das cover hat mich neugierig gemacht, einfach und doch so aussagekräftig, der titel hat so gar nichts ausgesagt und doch neugierig gemacht. das buch liest sich wunderbar, hatte ich nicht ganz so schön erwartet. die handlung ist sehr interessant, der fallende mann vom cover und die details und hintergründe dazu, wie es von aussen gesehen wird, was wahrgenommen wird von den unterschiedlichen zeugen, bekannten, verwandten und was die dazu denken, wie sie es einschätzen, wie sie erforschen wollen warum es dazu kam. sehr interessant die nachforschungen zu verfolgen, wie eins zum anderen führt und wie unterschiedlich die menschen mit allem umgehen. beeindruckend zu sehen wie sich alles entwickelt hat, welche auswirkungen früher erlebtes hatte und welche rolle sogar geschichtliches spielt. man erfährt zudem einiges darüber wie mit dieser thematik umgegangen wird, gerade auch im anwaltsbereich und wie überhaupt die machenschaften teilweise aussehen. für mich ein absolut empfehlenswertes buch, das mir sehr gut gefallen hat.
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