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Buchcover für Jetzt beginnt das Leben

Jetzt beginnt das Leben

Ungekürzte Lesung mit Fabian Busch (1 mp3-CD)

mit Fabian Busch (Sprecher*in)

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Erscheinungstermin 20.08.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Nach einem gewalttätigen Vorfall in der Schule wird Vidar vom Lehrdienst suspendiert. Zu Hause findet er in einem alten, vergessenen Pappkarton zufällig die Telefonnummer des alten Sommerhauses der Familie. Als er die Nummer wählt, meldet sich sein Vater, der vor langer Zeit verstorben ist. Vidar hat den 17. Juni 1986 angerufen, einen Tag aus seiner Kindheit, an dem etwas Entscheidendes passiert ist. Nur was? Immer wieder wählt Vidar diese Nummer, immer wieder landet er beim 17. Juni – es ist, als ob sich eine Falltür in die Vergangenheit öffnet. Währenddessen spitzt sich seine Lage in der Gegenwart dramatisch zu … Ungekürzte Lesung mit Fabian Busch 1 mp3-CD |

Nach einem gewalttätigen Vorfall in der Schule wird Vidar vom Lehrdienst suspendiert. Zu Hause findet er in einem alten, vergessenen Pappkarton zufällig die Telefonnummer des alten Sommerhauses der...


Marketing-Plan

Ungekürzt gelesen vom Preisträger des »Deutschen Hörbuchpreis 2026«:

Kategorie »Bester Interpret«:
Fabian Busch für »Vergiss mich« von Alex Schulman

Ungekürzt gelesen vom Preisträger des »Deutschen Hörbuchpreis 2026«:

Kategorie »Bester Interpret«:
Fabian Busch für »Vergiss mich« von Alex Schulman


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hörbuch, Ungekürzt
ISBN 9783742441447
PREIS 24,00 € (EUR)
DAUER 5 Stunden, 50 Minuten

Auf NetGalley verfügbar

NetGalley Bücherregal App (AUDIO)

Durchschnittliche Bewertung von 28 Mitgliedern


Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Mit dem Hörbuch Jetzt beginnt das Leben von Alex Schulman bekommt man einen Eindruck davon, wie es sich anfühlen kann, bis ins Erwachsenenleben mit unverarbeiteten Kindeheitserlebnissen zurecht kommen zu müssen. Das Hörbuch ist wie auch schon Vergiss mich vom Autor Alex Schulman wunderbar einfühlsam und spannungsreich gelesen von Fabian Busch. Keine leichte Kost, jedoch unbedingt empfehlenswert, wenn die psychologischen Zusammenhänge früher Erfahrungen mit dem Verhalten Erwachsener verstanden werden wollen.

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Kindheitstrauma mit schrecklichen Folgen: ein faszinierendes Hörbuch

Was für ein Erlebnis: Ein Roman des Gänsehaut-Autors Alex Schulmann, das Hörbuch gelesen von Fabian Busch, einem der besten seines Fachs. Fabian Busch liest jeden Roman so, dass ich das Hörbuch der Lektüre vorziehe, weil er ihm eine zusätzliche Qualität, eine solche Tiefe und Lebendigkeit verleiht, die ich mich mir nicht entgehen lassen möchte. Ein 5-Sterne-Erlebnis, auch hier wieder.
Alex Schulmanns Roman ist eine weitere Variation seines Themas von traumatischen Erlebnissen eines Kindes, die auf das Leben des Erwachsenen ungeahnte Auswirkungen haben. Aber wie er diese skurrile Geschichte schildert, welche Spannung er aufzubauen versteht, auf welche Irrwege er seine Leser oder Hörerinnen führt, immer gewürzt mit einer Prise Humor, das ist große Kunst. Mehr sei nicht verraten, denn dieses Buch oder besser noch, dieses Hörbuch zu genießen, ist meine uneingeschränkte Empfehlung.

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Alex Schulman gestaltet mit Hilfe magischen Realismus eine beeindruckend innovative wie berührende Geschichte über (eigene) Traumabewältigung und geht damit der Frage nach:

Wie viel von dem, was wir als Erwachsene tun, wird von Dingen bestimmt, an die wir uns gar nicht mehr erinnern?

Großartiger Aufbau, dessen Stimmung(en) Sprecher Fabian Busch eindrucksvoll transportiert und bekommt ganz sicher einen Platz in meinen Jahreshighlights!

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Telefonat mit sich selber

Das Hörbuch „Jetzt beginnt das Leben“ von Alex Schulman wird von Fabian Busch perfekt gelesen.
Der Autor schreibt eine kuriose Geschichte.
So wird darüber gesprochen, das die Kindheit des Lehrers Vidar problematisch war. Diese lieblosen Erfahrungen, sind Schuld, das der sonst
ruhige Lehrer in einem Vorfall austickt.
Er versucht sich zu erinnern.
Die Sache mit den Anrufen an sein früheres ich, hilft ihm zwar, iist aber utopisch.
Der Teil war mir auch etwas zu lang.
Aber alles in allem ist es ein unterhaltsamer Roman.

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Ein Anruf, der alles verändert

Vidars Leben ist gehörig aus dem Gleichgewicht geraten. Nach einem Vorfall an seiner Schule wird er suspendiert und findet sich plötzlich in einer Situation wieder, in der er gezwungen ist, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Ausgerechnet eine alte Telefonnummer führt ihn dabei zu seinem verstorbenen Vater und zu einem ganz bestimmten Tag im Jahr 1986. Mit jedem weiteren Anruf taucht Vidar tiefer in seine Kindheit ein. Was zunächst wie eine faszinierende Möglichkeit wirkt, wird zunehmend zu einer gefährlichen Reise zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Die Idee hinter dieser Geschichte hat mich sofort gepackt. Mit dem Telefon eine Verbindung zu einem längst vergangenen Tag herstellen zu können, ist gleichzeitig faszinierend und unheimlich. Besonders spannend fand ich die Frage, was man mit einer solchen Möglichkeit anfangen würde, wenn man plötzlich die Vergangenheit noch einmal erreichen könnte. Würde man nur zuhören oder irgendwann versuchen, Dinge zu verändern? Während des Hörens musste ich selbst an einige Telefonate denken, die ich als Kind geführt hatte. An Gespräche, die damals völlig alltäglich waren und heute doch so weit entfernt wirken. Dadurch hat sich die Zeitreise für mich überraschend persönlich angefühlt. Diese Seite der Geschichte hat mir sehr gefallen, die Zeitreise war für mich nicht nur spannend, sondern auch irgendwie schön.

Das Hörbuch wird gut gelesen und schafft es, die zunehmend beklemmende Atmosphäre passend zu transportieren. Gerade bei einer Geschichte, die stark von Erinnerungen, Beziehungen und den kleinen Veränderungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart lebt, ist das für mich ein wichtiger Punkt. Hier hat das Hören mühelos funktioniert und ich konnte mich gut auf Vidars ungewöhnliche Reise einlassen.
Ein paar Passagen haben sich für meinen Geschmack allerdings etwas gezogen. Gerade in der Mitte hätte die Geschichte stellenweise etwas mehr Tempo vertragen können. Die Neugier auf das Geheimnis und die Frage, wohin das Ganze führt, haben mich aber trotzdem bei der Stange gehalten.
Und dann kommt die Auflösung ... und die hat für mich einiges wieder herausgerissen. Plötzlich bekommen viele Dinge eine andere Bedeutung und die einzelnen Puzzleteile fügen sich zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Genau solche Momente mag ich bei Geschichten, die mit Zeit, Erinnerungen und Wahrnehmung spielen.

Für mich bleibt vor allem die ungewöhnliche Grundidee im Kopf. Ein Telefonat mit dem eigenen verstorbenen Vater klingt zunächst wie ein unmögliches Szenario, entwickelt sich hier aber zu einer spannenden und zunehmend beklemmenden Auseinandersetzung mit Vergangenheit, Familie und den Folgen eigener Entscheidungen.

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Großartiges Buch, absolute Leseempfehlung!
Endlich mal wieder ein Roman, der mich von der ersten bis zur letzten Seite überrascht und überzeugt! Sehr zärtlich, nie larmoyant, mit großer Spannung entfaltet sich eine ganz persönliche Familiengeschichte, die keine historischen Ereignisse der Weltbühne braucht.
Wunderbar gelesen, transportiert sich auch im Hörbuch die ganze Bandbreite der Gefühle, auf die der Protagonist bei der Suche nach den Geschehnissen dieses einen Tages stößt und die durch die Vergangenheit die Gegenwart erklären. Ich bin durch das Buch durchgerauscht und konnte es nicht aus der Hand legen. Sprachlich, wie immer bei Schulman, natürlich sehr schön und auch in der Tragik durchaus nicht ohne Humor.

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Alex Schulman hat uns mit „Jetzt beginnt das Leben“ eine ganz tolle Geschichte geschenkt. Das Hörbuch wurde großartig eingesprochen von Fabian Busch.

Die Geschichte ist skurril und zugleich unglaublich lebensbejahend und liebenswert. Die Figuren sind wahnsinnig detailreich und realistisch dargestellt. Fabian Busch hat das Hörbuch so toll und atmosphärisch eingesprochen, dass ich komplett in dieser Geschichte versunken bin. Ein großartiges Hörerlebnis!

Ich empfehle jedem dieses Hörbuch, der mal wieder in eine Welt abtauchen möchte voller liebenswerter und skurriler Charaktere. Eine riesengroße Hörempfehlung!

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„Jetzt beginnt das Leben“ ist eine eindringliche und ungewöhnliche Geschichte, die Vergangenheit und Gegenwart geschickt miteinander verbindet. Besonders interessant fand ich die psychologische Ebene und die Frage, wie prägende Kindheitserlebnisse das Verhalten im Erwachsenenalter beeinflussen können. Die Geschichte ist spannend und gleichzeitig emotional, ohne dabei oberflächlich zu wirken. Auch Fabian Busch überzeugt mit einer sehr passenden und einfühlsamen Interpretation. Insgesamt ein nachdenkliches und atmosphärisches Hörbuch, das noch eine Weile nachwirkt.

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Diese Rezension bezieht sich aufs Hörbuch:

Die Idee an einem bestimmten Tag der eigenen Kindheit anrufen zu können, hat mich absolut fasziniert und in ihren Bann gezogen.
Aber Schulman hatte nicht nur die Idee, sondern hat sie zudem spannend und auf höchstem Niveau umgesetzt.
Fabian Busch ist für den Text die allerbeste Besetzung. Er liest mit viel Empathie und Einfühlungsvermögen in die Charaktere.

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Ein eindrücklicher Roman über die Zeitreise eines Mannes in einen Tag seiner Kindheit. Schulmanns ausgearbeitete Charaktere stechen hier besonders hervor.

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Jetzt beginnt das Leben von Alex Schulman, erscheint am 20.08., werden wir als Buch im Laden haben
Vidars Leben läuft gerade ziemlich aus dem Ruder. Er wurde in der Schule suspendiert, weil er bei einer Auseinandersetzung unter Schülern dazwischen gegangen und einem der Schüler angeblich gewalttätig gegenüber geworden ist. Während seiner neu gewonnenen freien Zeit, findet er eher zufällig die alte Telefonnummer des Sommerhauses seiner Familie und ruft dort an, doch plötzlich meldet sich sein Vater. Das Problem: Sein Vater ist längst tot. Vidar ruft die nächsten Tage immer wieder an und merkt, dass er jedes Mal am 17. Juni 1986 rauskommt. Einem Tag aus seiner Kindheit, an dem offensichtlich etwas Entscheidendes passiert ist. So versucht er die verschiedenen Fragmente des Tages, die er bei den Telefonaten mit seiner Familie und seinem jüngeren Ich herausbekommt zusammenzusetzen, denn es scheint so, als hätte dieser Tag etwas mit den Ereignissen in der Gegenwart zu tun.
Während Vidar immer wieder in der Vergangenheit anruft, taucht man immer tiefer in seine Kindheit und in die Familiengeschichte ein.
Was ich besonders gut fand, ist dieses Gefühl, dass man gemeinsam mit Vidar versucht, sich an etwas zu erinnern, von dem man eigentlich gar nicht weiß, ob man es überhaupt richtig in Erinnerung hat. Und je mehr man erfährt, desto mehr merkt man, dass Kindheitserinnerungen eben nicht unbedingt die ganze Wahrheit erzählen. Gleichzeitig ist die Geschichte ziemlich melancholisch und beschäftigt sich viel mit Familie, Kindheit und der Frage, was einen Menschen eigentlich prägt. Für mich ein eher ruhiges, aber trotzdem sehr spannendes Buch mit besonderer Erzählweise.

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Ein tolles Hörbuch, das voller Überraschungen steckt. Der Sprecher versteht es, dem Ganzen Leben einzuhauchen und ich war wie gebannt von der Geschichte rund um Vidar und sein Leben.
Nach einem gewalttätigen Vorfall an der Schule wird Vidar von seinem Dienst als Lehrer suspendiert. Zuhause findet er in einem alten Karton die Telefonnummer ihres damaligen Sommerhauses. Ein Anruf dort lässt ihn in die Vergangenheit reisen. Sein längst verstorbener Vater hebt ab. Ab diesem Tag wählt er immer wieder diese Nummer und landet immer wieder beim selben Tag. Was hat das zu bedeuten? Kann ihm das vielleicht helfen seine jetzige Situation zu verstehen?
Alex Schulmann nimmt uns mit auf eine außergewöhnlich Reise in die Vergangenheit. Viele haben sich wohl schon mal vorgestellt mit ihrem alten Ich zu sprechen. Dadurch vielleicht die Vergangenheit besser verstehen zu können. Für Vidar wird es zur Realität, doch auch er beginnt mit der Zeit, an seinem Verstand zu zweifeln. Er taucht immer tiefer ein in die Recherchen zu diesem einen außergewöhnlichen Tag seiner Kindheit. Er droht, sich darin zu verlieren. Doch es ist sein einziger Halt in der Zeit der Suspendierung.
Die Story hat mich sofort gefesselt und ich habe dem Sprecher gebannt gelauscht. Dieser Roman ist ein großartiges Werk und hat mich in vielen Dingen positiv überrascht.

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JETZT BEGINNT DAS LEBEN
Alex Schulman
dtv Verlag - DAV
Eingesprochen von Fabian Busch
ÜS: Hanne Granz
[ unbezahlte Werbung]

Schonmal einen Alex Schulman gelesen?

Wenn ja, kann ich hier gleich aufhören, weil ihr wisst, was er in seinen Büchern mit uns macht.

Falls nein: Warum?

In seinem neuen Roman geht es um Vidar.
Er ist Lehrer. Bei einer Auseinandersetzung von Schülern geht er dazwischen, danach wird er suspendiert.
Vidar versteht die Welt nicht mehr, er hat doch gar nichts gemacht. In einer Handyaufnahme ist allerdings zu sehen, dass der Junge, um den es geht etwas gesagt hat, woraufhin Vidar heftig reagiert hat.
Vidar selbst hat einen Blackout, möchte aber zu gerne wissen, was der Schüler zu ihm gesagt hat. Durch diese Versuche der Kontaktaufnahme verschlimmert er seine Lage aber zusehends.

Parallel dazu läuft die Rekonstruktion eines Tages in Vidars Kindheit ab.
Zufällig wählt Vidar die Nummer des elterlichen Sommerhauses, ans Telefon geht sein Vater.
Da der bereits verstorben ist, denkt Vidar an eine Halluzination, probiert es aber erneut und spricht mit seinem jüngeren ich.
Daraufhin wählt er die Nummer immer wieder. Und immer wieder geht jemand ran.
Immer am 17. Juni 1986.
Nie kann sich jemand an seine Anrufe erinnern, auch verändert sich nichts an Vergangenheit oder Zukunft.

Für Vidar steht fest, irgend etwas muss an diesem Tag geschehen sein. Er versucht es auch mit Erkundigungen bei seiner Mutter und seiner Schwester. Aber nichts...

Was jetzt vielleicht abgefahren klingt, entpuppt sich am Ende als unheimlich tiefgehende Traumaverarbeitung.

Alex Schulman erzählt und verbindet die Gegenwart und die Vergangenheit mit viel Feingefühl. Und Fabian Busch trägt uns mit seiner angenehmen Stimme durch dieses Buch. Ich war von Anfang an gefesselt und habe mehr gehört als gelesen.

Er hat es also wieder getan, er hat mich mitgenommen auf eine Reise und dann erschüttert und ergriffen zurückgelassen.
Dieser Roman ist verdammt gut konstruiert ohne so zu wirken.

Danke #netgalleyde #dtv #deraudioverlag #jetztbeginntdasleben #alexschulman
#fabianbusch #hannagranz #namethetranslator #dtv

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"Jetzt beginnt das Leben" von Alex Schulman habe ich als Hörbuch gehört, wunderbar gesprochen von Fabian Busch.

Vidar, unser Protagonist, ist Lehrer, aber im Moment vom Schuldienst suspendiert. Die Eltern eines Schülers haben ihn angezeigt, er habe ihren Sohn so hart angefasst, dass dieser tiefblaue Flecken am Arm hat. Vidar kann das nicht verstehen, so etwas tut er doch nicht, oder? Als er nun gezwungenermaßen zu Hause ist, beginnt er mit Aufräumarbeiten und stößt dabei auf einen kleinen Karton. und in diesem einen kleinen Zettel mit einer Telefonnummer. Es ist die Telefonnummer des Sommerhauses, in dem er als Kind mit seiner Familie immer die Ferien verbracht hat. Aus Neugier wählt er die Nummer und hat plötzlich seinen Vater am Telefon, der schon lange nicht mehr lebt. Auch bei weiteren Anrufen landet Vidar immer wieder an einem bestimmten Tag, dem 17. Juni 1986 . Irgendetwas ist damals passiert. Vidar versucht herauszufinden, was das war. Währenddessen wird seine berufliche Zukunft immer dramatischer.

Wir begleiten in diesem Hörbuch den Protagonisten Vidar in der Gegenwart, aber hauptsächlich durch den Tag am 17. Juni 1986 . Schulman lässt uns teilhaben an den Recherchen Vidars, der mit den verschiedenen Mitgliedern seiner Familie telefoniert, immer am gleichen Tag, aber zu verschiedenen Uhrzeiten. Dadurch entsteht von Anfang an eine Spannung, die mich gefesselt hat. Was hat Vidar in seiner Kindheit erlebt, das heute noch Nachwirkungen zeigt? Dazu ist Schulmans Sprache sehr bildhaft, ich hatte das Sommerhäuschen und die Protagonist*innen vor Augen, dadurch wurde die Geschichte um Vidar für mich lebendig und erlebbar. Schulmans Sprache ist klar und präzise, teilweise erschütternd, trotz allem schafft es der Autor in seinen Roman das richtige Quäntchen Humor einfließen zu lassen. Das Ganze wohl dosiert, um das Thema Kindheitstraumata nicht in die Belanglosigkeit abgleiten zu lassen. Ich kannte den Autor vorher noch nicht, er konnte mich mit dieser Geschichte aber sofort einfangen und ich werde ihn mir auf jeden Fall merken.

Genauso merken werde ich mir den Sprecher Fabian Busch, er leistet grandiose Arbeit und wird der Liste meiner Lieblingssprecher zugefügt! Ich fand es äußerst anregend, ihm zu lauschen. Er gibt jedem Charakter eine besondere Stimme, die zu den einzelnen Personen passt. Egal ob Mann, Frau oder Kind, es passt einfach! Für diesen Roman war er genau die richtige Wahl und hat zum Hörgenuss definitiv beigetragen!

Eine Hörempfehlung an Freunde leiser aber eindringlicher Literatur mit einem ungewöhnlichen Ansatz und 5 Sterne für dieses Hörbuch!

5 stars
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Vidar ist Lehrer und wurde nach einem Vorfall in seiner Schule suspendiert. Er soll einen Jungen beim Schlichten eines Streits gewalttätig behandelt haben. Nun hat er zu Hause viel Zeit und findet ein altes Telefonbuch seines Vaters. Aus einer Laune heraus ruft er die Nummer des alten Sommerhauses der Familie an - und sein Vater nimmt ab. Vidar ruft immer wieder an, spricht mit allen Familienmitgliedern und stellt fest, dass im Sommerhaus immer der 17. Juni 1986 ist. Während Vidar in der Gegenwart zu viele Grenzen überschreitet, um herauszufinden, warum er sich gegenüber dem Jungen in der Schule so verhalten hat, beginnt der 17. Juni 1986 eine immer größere Rolle in seinem Leben zu spielen.
Dieses Hörbuch ist ganz stark gesprochen von Fabian Busch. Er passt hervorragend zu Vidar und seinen Gedanken und hat mich wunderbar mitgenommen in die Geschichte. Ich konnte ihm lange fasziniert zuhören.
Die Geschichte von Vidar hat mich zunehmend gefesselt. Das Konstrukt, das Alex Schulman hier aufbaut, ist wirklich stark, die Zusammenhänge werden immer klarer und die Verbindung zwischen Vergangenheit und Zukunft ein immer größeres Rätsel. Die bedrückende Stimmung bei Vidar kommt sehr gut rüber und die Härte seines Lebens traf mich als Hörerin immer mehr. Seine zunächst nicht nachvollziehbare Besessenheit führt zu einer enormen Spannung, zumal wir parallel erfahren, dass er in der Gegenwart eigentlich ein sehr freundlicher und umgänglicher Mensch ist. Ein spannendes Hörbuch mit Tiefgang, langsam und packend erzählt.

4 stars
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Vidars Leben gerät ein bisschen außer Kontrolle. Er ist Lehrer und geht bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Schülern dazwischen. Anschließend wird er suspendiert. Warum, kann er sich nicht erklären. Er hat einen Filmriss und weiß von diesem Moment nichts mehr. Zuhause fällt ihm die Decke auf den Kopf, und aus Langeweile wählt er die Nummer des Ferienhauses seiner Eltern. Am anderen Ende geht sein Vater ans Telefon. Doch dieser ist bereits seit vielen Jahren tot. Ungläubig versucht er es immer wieder und jedes Mal spricht er wieder mit ihm. Es ist der 17. Juni 1986. An diesem Tag aus seiner Kindheit scheint etwas essentielles passiert zu sein, und so beginnt Vidar den 17. Juni bis ins kleinste Detail auseinander zu nehmen. Er ruft immer wieder dort an und merkt schnell, dass er mit jeden Anruf nichts an der Vergangenheit und der Zukunft verändert. Er spricht mit seinem jüngeren Ich, seiner Schwester, seiner Mutter und seinem Vater. Er versucht Informationen zu sammeln die ihm Rückschlüsse geben können,weshalb es in der Gegenwart zu dieser Suspendierung gekommen ist.

Fabian Busch hat dieses Hörbuch wunderbar eingelesen, ich konnte mir Vidar förmlich vor Augen führen. Es war spannend dem Geschehen zu lauschen, und ich habe den Telefonaten in die Vergangenheit immer wieder entgegengefiebert. Mit jedem Gespräch gab es mehr Informationen, manchmal unnötige und dann wiederum wichtige. Vidars Traumabewältigung war super interessant aufgebaut, und ich habe auch erst nach Beendigung des Hörbuchs das Ausmaß verstanden. 1986 fand ich tatsächlich viel spannender, weil ich die Vorstellung, in die Vergangenheit zu telefonieren, so interessant fand! Wie wäre es wenn man das wirklich könnte, ohne dabei Zukunft und Vergangenheit zu verändern. Das fand ich sehr spannend.
Einziger Kritikpunkt war für mich die Gegenwart, die Passagen haben mich leider nicht so abholen können. Natürlich war dies der Ausgangspunkt. Denn das war der Grund, weshalb er erst zum Telefon gegriffen hat. Aber irgendwie ist da der Funke nicht übergesprungen. Ich habe mich stattdessen wieder auf die Telefonate gefreut.

Eine überaus gelungene Geschichte mit dem Thema der Traumaverarbeitung. Spannend, raffiniert und irgendwie auch kurzweilig.

⭐⭐⭐⭐ | 5 Sternen

4 stars
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