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Nicht
von Dror Mishani
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Erscheinungstermin 22.04.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Ein Mann in seinen Fünfzigern. Er hat offenbar nichts mehr zu verlieren, obwohl noch so viel vor ihm liegt. Die Kinder sind aus dem Haus, KI bedroht seine Arbeit als Übersetzer. Vor allem hat der Tod seiner Frau alles infrage gestellt. Eine solche Liebe, da ist er sich sicher, wird er kein zweites Mal finden. Bis ihm bei gemeinsamen Freunden eine Cellistin begegnet. Es entspinnt sich, so leicht, als ob es Vorsehung wäre, ein verheißungsvolles Verhältnis, und plötzlich steht wieder alles auf dem Spiel.
Ein Mann in seinen Fünfzigern. Er hat offenbar nichts mehr zu verlieren, obwohl noch so viel vor ihm liegt. Die Kinder sind aus dem Haus, KI bedroht seine Arbeit als Übersetzer. Vor allem hat der Tod...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783257073881 |
| PREIS | 25,00 € (EUR) |
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Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Inge H, Rezensent*in
lesenswert
Dror Mishani hat wieder einen interessanten Roman geschrieben.
Ich habe schon zwei seiner Bücher gelesen und habe mich über, Nicht, gefreut. Der Titel ist ja etwas nichtssagend, aber die Geschichte wird doch spannend.
Der Autor hat einen guten Schreibstil, der den Roman interessant werden lässt.
Der Protagonist hat in seinen 50er Jahren seine geliebte Frau verloren.
Jetzt lernt er bei Freunden eine Frau kennen, in die er sich verliebt.
Die Frau hat einen Hund, an den er sich gewöhnen muss.
Als er mal eine Weile auf den Hund aufpassen soll, geschieht ein Unfall. Was denn geschieht ist etwas ungewöhnlich.
Er benimmt sich manchmal etwas trottelig, aber das macht ihn liebenswert.
Der Roman ist eine wunderbar lesenswerte Lektüre.
Genau so, wie ich es von dem Autor erwartet habe.
Ich möchte den Roman gerne weiter empfehlen.
Er bekommt von mir 5 Sterne.
Judith S, Journalist*in
„Nicht“ hat mich überrascht, weil Dror Mishani hier spürbar anders schreibt als in den Büchern, die ich bisher von ihm gelesen habe. Der Roman wirkt leiser, persönlicher und weniger wie ein klassischer Krimi, und genau das hat mir gut gefallen. Statt vor allem auf äußere Spannung zu setzen, entfaltet Mishani eine eher melancholische, psychologisch dichte Geschichte, die lange nachhallt. Gerade dieses Neue, dieses Abweichen vom Vertrauten, macht das Buch für mich besonders interessant. Wer von ihm wieder nur einen soliden, spannend geschriebenen Krimi erwartet, könnte irritiert sein — ich fand diesen anderen Ton aber überzeugend und bereichernd.
Sandra H, Buchhändler*in
Mir hat das Buch gut gefallen, ich habe es in einem Rutsch gelesen. Mein Favorit von Mishanis Büchern ist aber immer noch "Drei"
Elvira S, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Nicht
Von Dror Mishani
Spannend geschrieben. Witwer verliebt sich neu. Vater, Tochter Beziehung spielt eine Rolle. Es geht aber hauptsächlich um den Hund der neuen Freundin. Interessant zu lesen, wie weit man mit einer Lüge kommt. Man fühlt sich gut unterhalten.
„Nicht“ hat mich überrascht, da ich ein ganz anderes Buch erwartet hatte.
Der fünfzigjährige Protagonist, ein Witwer, glaubte sich nie wieder verlieben zu können, bis er Lia trifft. Plötzlich erwachen seine Gefühle wieder. Er muss sich erst an die Anwesenheit von Lias Hund gewöhnen, der ihn bei seinen Aktivitäten beobachtet. Doch die beiden bauen Vertrauen zueinander auf, und er darf für ein paar Tage auf den Hund aufpassen. Leider passiert dabei ein Missgeschick, das ihn zu einem Lügenkonstrukt verleitet.
Welches das ist und wie er aus der Situation wieder herauskommt, müsst ihr selbst herausfinden.
Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und obwohl ich kein Hundefan bin, hat es mich gut unterhalten. Es ist kein Krimi im klassischen Sinne, sondern eher ein psychologisches Konstrukt. Leider bin ich kein Fan von Lügenkonstrukten und Hunden, was es mir schwer gemacht hat, das Buch zu mögen. Daher kann ich nicht objektiv beurteilen, ob es ein gutes Buch ist oder nicht.
Ich bin jedoch fest davon überzeugt, dass Hundefans dieses Buch lieben werden.
Bei diesem Buch sprach mich der Titel an. Nicht. Dahinter stecken so viele Ideen, Anregungen und wer hat schon den Mut ein Buch mit Nicht zu benennen. Also startete ich neugierig, um Nicht zu ergründen.
Die Stimme des Erzählers berichtet dem 52jährigen verwitweten Übersetzern dessen eigene Geschichte. Dabei wird das Gefühl vermittelt, einen Brief zu lesen, den er sich selbst schreibt oder ist es sein Gewissen? Der Erzähler beschreibt zunächst die äußeren Lebensbedingungen des Empfängers. Gut abgesichert mit einem Beruf, den er liebt, aber unglücklich, da er allein ist und keine Hoffnung auf eine erfüllte Zukunft hat, unsicher. Der Vergangenheit wird nachgetrauert. Dann kommt Lia. Sie hat einen Hund. Ein Freund kann den Kontakt vermitteln und der Angesprochene, Eli, fühlt sich ungewöhnlich wach. Aus diese Anfangssituation entwickelte sich die Geschichte.
Mit kleinen Anspielungen auf das, was in der Zukunft passieren wird, erzeugt der Autor einen angenehmen Spannungsbogen, der neugierig macht. Schön erzählt, nüchtern und dann wieder blumig, aber nie zu ausufernd, wird Eli die Geschichte einer Phase seines Lebens erzählt. Mit interessantem Rückblick und Ausschau in die Zukunft wird der Charakter des Eli immer deutlicher und seine Ängste, Sorgen und Hoffnungen verständlich. Auch Lia tritt aus dem Schatten, bleibt dennoch neblös.
Die gewählte Art der Erzählung ist äußerst interessant, denn der Autor erzählt dem Protagonisten dessen Geschichte indem er ihn anspricht, die Situationen erläutert, seine Ängste, Zweifel, Unsicherheiten erwähnt. Manchmal mit leichtem Vorwurf in der Stimme wegen unterlassenner Handlungen. Dialoge werden als zusammengefasste Berichte wiedergegeben, so dass der Hörende, Eli, sich an das gesprochene Wort erinnern soll.
Am Ende des relativ kurzen Buches fragt man sich warum handelt Eli so, er hätte doch viel leichter für ihn sein können. Gleichzeitig versteht man ihn. Über Lia bleiben Fragen offen. Über sie hätte ich gern mehr gewusst. Aber es ist verständlich, dass dies das nicht alles erzählt werden muss. Wichtig ist das Ende. Oder Nicht?
Diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen, inhaltlich, vom Schreibstil, das Erzähltempo, die Kürze und auch die Anregung, darüber nachzudenken. Prima Buch.
Ist es nur eine Aufführung? Wenn eine glatte Lüge zugleich die reinste Wahrheit ist.
Danke an NetGalley und den Diogenes Verlag für die Bereitstellung des eBooks. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.
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Journalist*in 1908934
Danke, dass ich Buch lesen durfte. Ich bin ein großer Fan, habe all seine Bücher gelesen… leider hat mir dieses nur so lala gefallen, die beiden Vorgänger waren sehr viel intensiver und konnten mich mehr für sich einnehmen. NICHT ist nett, man liest es schnell durch, aber es bleibt wenig hängen. Ich freue mich auf sein nächstes Buch.
Manuela H, Buchhändler*in
In ungewöhnlicher Erzählweise, der Protagonist wird vom Autor direkt angesprochen und sozusagen durch die Story gelotst, schafft Mishani hier wieder ein hochspannendes Psychodrama. Toll!
Eva D, Buchhändler*in
Nicht so gut wie "Drei". Aber das war auch ein Jahrhundert-Roman. So etwas schreibt ein Autor nur einmal im Leben. Ehrenwert, dass er Herr Mishani es erneut versucht hat.
In „Nicht“ erzählt Dror Mishani von Eli, der nach dem Tod seiner Frau versucht, wieder Halt zu finden. Als er Lia begegnet, scheint sich eine neue Möglichkeit zu eröffnen – doch ein Ereignis und eine folgenschwere Entscheidung setzen eine Entwicklung in Gang, die zunehmend an Spannung gewinnt und das fragile Gleichgewicht ins Wanken bringt.
Der Titel wirkt zunächst unscheinbar, entfaltet im Verlauf des Buchs jedoch eine große Bedeutung. Es geht um das, was nicht gesagt, nicht getan wird oder nicht sein darf – um die vielen Formen des „Nicht“, die den Roman prägen.
Erzählt wird Elis Geschichte in der Du-Form, die zunächst gewöhnungsbedürftig ist und eine gewisse Distanz und Neutralität erzeugt. Das trägt auch dazu bei, dass der Roman nicht leicht zugänglich ist. Die Erzählweise ist ruhig und wirkt stellenweise etwas langatmig, zugleich aber auch fesselnd.
Gerade diese vermeintlichen Längen erweisen sich im Nachhinein als stimmig. Die Geschichte braucht genau dieses Tempo, um ihre Wirkung zu entfalten.
Während des Lesens habe ich mich immer wieder dabei ertappt, dass ich keine klare Antwort auf die Frage hatte, wie mir das Buch gefällt. Gegen Ende wusste ich es dann ganz genau: sehr gut. Man könnte sagen: Das Buch wächst im Kopf, auch über das Lesen hinaus.
Annekathrin L, Buchhändler*in
Eine verrückte Geschichte! Aber sie könnte durchaus so passiert sein! Gut geschrieben und spannend bis zum Schluss. Nach jedem Umblättern denkt man: jetzt, jetzt muss er ihr doch die Wahrheit sagen! Aber irgendwie kommt er immer drum herum.
Ein Buch nicht nur für Hundefans!
Von Neuanfängen, tragischen Verwicklungen, dem Verstricken in Lügen und der Liebe, die gesucht und gefunden werden will.
Nach dem Tod seiner geliebten Frau läuft Elis Leben in den immer gleichen Bahnen ab und so scheint es zu bleiben, bis er bei Freunden die Cellistin Lia kennenlernt. Auf einmal scheint das Wunder der Liebe erneut möglich und Eli lässt sich ein auf diese Frau und ihren Hund mit dem bezeichnenden Namen "Felix". Doch alles nimmt eine unerwartete Wendung, als Lia ihm ihren Hund anvertraut, weil sie verreisen muss. Ein Unglück geschieht und Eli beginnt sich in ein Geflecht aus Lügen zu verstricken, um die neugefundene Liebe nicht aufs Spiel zu setzen.
Spielerisch leicht geschrieben und mit Spannung versetzt! Über das Ende mag man rätseln, vielleicht muss man es auch mehrmals lesen.....
Nicht ist ein Buch, das man schnell weglesen kann. Aber es ist nicht ein Buch, dass einen nach dem Lesen schnell loslaesst. Ich wuerde es als verstoerend bezeichnen, weil ich nach der Beendigung der Lektuere immer noch nicht weiss, ob ich eine Liebesgeschichte gelesen habe oder das Gegenteil. Tiefsinnig und empfehlenswert, aber verstoerend.
Maria H, Rezensent*in
"Nicht" ist ein Buch über einen Neuanfang und dem Leben. Das Leben des Witwers Eli läuft in immer gleichen Bahnen ab und dies ändert sich erst, als er bei Freunden Lia, eine Cellistin kennenlernt. Eli lässt sich auf Lia ein und es scheint, als wenn eine neue Liebe möglich ist. Lia hat einen Hund namens Felix und als sie verreisn muss, gibt sie Felix in Elis Obhut. Doch dann passiert ein Unglück und Eli verschrickt sich immer mehr in Lügen. Das Buch ist unterhaltsam, aber die Geschichte ist nicht immer so leicht zu verstehen. Ich werde es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal lesen.
Silke W, Buchhändler*in
Eli, der nach dem Tod seiner Frau in seinem etwas langweiligem Alltagstrott feststeckt, passiert etwas Ungewöhnliches. Er verliebt sich neu in Lia. Doch als er ein paar Tage auf ihren Hund aufpassen soll, macht er einen folgenreichen Fehler.
Ein sehr ungewöhnliches Buch. Sozusagen ein "Krimi" aus der Sicht des Täters, der sich immer weiter in Lügen verstrickt, um seine Spuren zu verwischen.
Hervorragend geschrieben. Die Du-Perspektive ist vielleicht am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber zieht einen als Leserin auch in die Geschichte hinein. Was würdest du an seiner Stelle machen?
Ich habe das schmale Buch wirklich sehr gerne gelesen, könnte mir allerdings vorstellen, dass es nicht so einfach zu empfehlen sein wird.
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