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Buchcover für Gnade vor Recht

Gnade vor Recht

Ein Fall für DC Smith

mit Peter Torberg (Übersetzer*in)

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Erscheinungstermin 23.09.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Der zweite Band der brillianten britischen Krimiserie aus Norfolk

Als Joan Riley im Altersheim stirbt, ist niemand verwundert – die alte Dame war nicht bei bester Gesundheit. Doch DC Smith zweifelt: An den zu friedlichen Umständen von Joans Tod, an der fast mechanischen Routine aller Beteiligten, an den Fragen, die ausbleiben. Dann deckt Smith einen weiteren ungewöhnlichen Todesfall im Altenheim auf. Je näher er der Wahrheit kommt, desto weiter entfernt er sich von der Frage nach Schuld.

Ist es ein Verbrechen, dem Tod im Alter mit Würde und eigenverantwortlich begegnen zu wollen? Für die „Fabolous Five“, fünf Bewohner des Altenheims Rosemary House, wird diese Frage ganz konkret. Sie alle sind von schweren Krankheiten gezeichnet und haben nun die Möglichkeit, ihrem Leben selbstbestimmt ein Ende zu setzen. Als Joan Riley stirbt sieht zunächst alles nach einem natürlichen Tod aus, doch die Obduktion ergibt eine Überdosis Heroin, die sich die 78-Jährige unmöglich allein beschafft haben kann. Smith beginnt zu ermitteln und sieht sich dem glasklaren Verstand der betagten Menschen gegenüber sowie seinem eigenen moralischen Kompass.

Der zweite Band der brillianten britischen Krimiserie aus Norfolk

Als Joan Riley im Altersheim stirbt, ist niemand verwundert – die alte Dame war nicht bei bester Gesundheit. Doch DC Smith zweifelt:...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783257301212
PREIS 18,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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4 stars

Tod einer alten Dame

„Ein unglücklicher Tod“ von Peter Grainger, der erste Fall für DC Smith aus Norfolk, hatte mich begeistert und auch die Fortsetzung, „Gnade vor Recht“, habe ich gern gelesen. Worum geht es?
Als Joan Riley in einem gehobenen Pflegeheim stirbt, ist niemand verwundert - sie war 78, hatte allerlei Beschwerden. Wie immer lässt sich Smith mit dem Offensichtlichen nicht abspeisen und beginnt zu ermitteln…
Peter Gainger hat einen besonderen Krimi geschrieben über ein wichtiges Thema: Alter, Krankheit, Sterben. Das ist nicht so spannend, aber philosophisch.
Der Kriminalfall rückt dadurch etwas in den Hintergrund. „Gnade vor Recht“ ist ein ruhiger Krimi. Nichtsdestotrotz very british.
Smith ermittelt nicht, wie im Vorgänger, mit Kollege Chris Waters, sondern auch mit diversen anderen Kollegen und Kolleginnen.
Erneut gerät Smith unter Druck seines Vorgesetzten, er möge in eine neue Abteilung wechseln. Zum Glück hat er aber auch noch ein alternatives Job-Angebot.
Immer mal wieder finden sich Bezüge zum Vorgänger. Daher empfehle ich, die Bücher chronologisch zu lesen.
DC Smith, eine Ermittlerfigur, mit der man einfach gern zusammen ist. Und so freue ich mich schon, ihn in „Nach menschlichem Ermessen“ wiederzusehen.

Fazit: Fall Nr. 2 für DC Smith. Nachdenklich, traurig, aber auch humorvoll erzählt.

4 stars
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Eine interessante Handlung auf jeden Fall! Ich habe das Setting im Altenheim genossen: Da war eine ruhige Stimmung, keine Action, kein Blut. Allerdings hatte ich schon Schwierigkeiten rein ins Buch zu sein. Ich fand, dass der Besuch von Smith zum alten Kollegen viel zu lange war mit aller Überlegungen... Die Spannung wurde dadurch gebrochen. Auf der anderen Seite habe ich Smith und seine Kollegen richtig gemocht und gerne würde ich sie nochmal in einer anderen Ermittlung.
Ich habe eine digitale Version des Buchs von NetGalley bekommen und freiwillig habe ich eine ehrliche Rezension geschrieben.

3 stars
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Der betagten Joan Riley war es in letzter Zeit gesundheitlich schlechter gegangen, für ihren doch überraschenden Tod im Pflegeheim Ash House will die gerufene Ärztin jedoch keine natürliche Ursache bescheinigen. Über den beruflich degradierten „DC“/David Smith fragen sich seine Kollegen schon lange, warum er nicht längst in den Ruhestand geht, das Angebot in einer Sondereinheit annimmt oder als privater Ermittler tätig wird. Eine weitere Verführung, aus dem Polizeidienst auszuscheiden, geht von der ehemaligen Profilerin und Autorin Jo Evison aus, die ihr nächstes Buch über Smith‘ 10 Jahre alten Fall schreiben will. Im beginnenden Winter setzt die morbide Stimmung im Pflegeheim Smith merklich zu, doch kann er offenbar nicht von dem Fall lassen. Außer der üblichen Frage, wer von Joan Rileys Tod profitieren würde, und ob zwischen den Fabulous Five eine Verbindung aus der Zeit ihrer Berufstätigkeit bestehen könnte, fragen sich Smith & Kollegen, was von der elitären Fünfergruppe im Heim zu halten ist, die offenbar ohne Widerspruch der Heimleiterin einen kleinen Staat im Staat betreiben konnte – und aus der mit Joan R. nun schon die zweite Person verstorben ist. Durch Smith' Grübeln über seine berufliche Zukunft scheint der Fall Joan Riley zunächst in den Hintergrund zu treten. Die Befragung zahlreicher Zeugen mit dem für ein betagtes Klientel nötigen Fingerspitzengefühl erfordert dennoch einigen Aufwand. Die Lösung zeigt sich erst, nachdem zahlreiche falsche Spuren abgearbeitet sind.

Fazit
Wie auch DC Smith über seine weitere Tätigkeit entscheiden wird, seinem Team steht eine größere Umstrukturierung bevor. Mit seinem Ermittler an der Schwelle zur Pensionierung und einem verdächtigen Todesfall, der eher zufällig in den Focus der Ermittler gerät, ein atmosphärischer, fein beobachteter zweiter Band in

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Serieninfo: Band 2 von 17

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Die tote Bewohnerin eines Pflegeheimes ist keinen natürlichen Tod gestorben. War es Mord ? Aber aus welchem Motiv ? Der unbeirrbare Smith macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und wird wie immer von seinen Vorgesetzten gebremst und genervt. Ein wundervoller und sehr britischer Kriminalroman mit einer einfachen Fragestellung : Wo überlässt das Recht der Gnade den Vortritt ?

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Ich habe mich schon auf den zweiten Band mit DC Smith gefreut. Er ist einfach ein Polizist der alten Schule und hat eine extrem hohe Erfolgsquote. Trotzdem würde ihn der Polizeichef nur zu gern wegloben.

Diesmal geht es um den Tod einer älteren Dame in einem sehr gepflegten Seniorenheim. Ehemals haben sich dort fünf Personen, die in ihrer aktiven Zeit verantwortungsvolle Berufe hatten, zu einer eingeschworenen Clique zusammen gefunden. Jetzt ist bereits die zweite Frau davon tot und die Blutprobe bestätigt Heroin als Todesursache. Die Ermittlungen gestalten sich entsprechend schwierig und müssen mit extrem viel Taktgefühl vonstattengehen.

Ein Mitglied dieser Clique fällt etwas aus dem Rahmen. Dieser ältere Herr ist mit besonderem Scharfsinn gesegnet und misst sich gern mit DC Smith. Das führt zu genialen Rededuellen, an denen beide sichtlich ihre Freude haben.

Der Fall wird am Ende natürlich aufgeklärt. Er ist zwar insgesamt nicht ganz so interessant wie der erste Band, aber ich habe das Buch trotzdem sehr gern gelesen. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt auf die Fortsetzung.

4 stars
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Die 78jährige Joan Riley ist in ihrem Sessel im gehobenen Pflegeheim Rosemary House augenscheinlich friedlich eingeschlafen, doch die Obduktion ergibt, dass sie an einer Überdosis Morphium gestorben ist. Detective Sergeant DC Smith beginnt, im Pflegeheim zu ermitteln, muss dabei angesichts des Alters und gesundheitlichen Zustands der Bewohner behutsam und vorsichtig vorgehen. Smith ermittelt auf die altmodische Art, führt Befragungen durch und kann manche Beteiligte aus dem Kreis der Verdächtigen ausschließen, er arbeitet diszipliniert, kontrolliert und ausgesprochen aufmerksam und zieht seine Schlussfolgerungen. Gleichzeitig macht er sich angesichts des Umfeldes Gedanken über das Pflegeheim als Endstation des Lebens, das Sterben, einen selbstbestimmten Tod. DC nähert sich dem Rentenalter und hat seine Frau durch Krebs, denke ich, verloren.

Peter Grainger macht aus Smith eine realitätsnahe Figur, die in diesem zweiten Band der Reihe durch Einblicke auch in seinen Alltag und seine privaten Beziehungen noch nahbarer wird. Auch Nebencharaktere haben einen Hintergrund und werden glaubhaft dargestellt, besonders interessant fand ich hier den Heimbewohner Ralph Greenwood, einen Freund der Verstorbenen.
Sehr humorvoll sind Smiths Gespräche mit Kollegen und seine Schlagfertigkeit gegenüber dem Vorgesetzten Superintendent Allen, der den eigenwilligen Smith so gern los wäre. Grainger schreibt lebendig und unaufgeregt und wie bei seinem Protagonisten macht es Freude, gelegentlich zwischen den Zeilen zu lesen.

Die Krimihandlung ist für mich nicht so packend wie die philosophischen Fragen und Betrachtungen in Zusammenhang mit dem Fall, die haben mich sehr beschäftigt und 'Gnade vor Recht' so zu einer unbedingt lohnenden Leseerfahrung gemacht. Ich vergebe 4,5 Sterne.

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Das erste Buch von Grainger mit DC Smith als Ermittler hatte hohe Erwartungen geweckt, die leider mit diesem Krimi nicht erfüllt wurden. Die Personenzeichnung bleibt ziemlich eindimensional. Erwartet wird wohl auch, dass man Einzeölheten des ersten Fall noch im genau im Kopf hat.
Schade.

3 stars
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Das ist das zweite Buch, das ich von Grainger gelesen habe und es hat mich nicht enttäuscht.
Wieder sehr gut geschrieben und sehr spannend!

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Eine Frau verstirbt in einem Seniorenheim - ein normaler Vorgang, sollte man annehmen. Doch bei der Autopsie stellt sich heraus, dass chemische Substanzen zum Tod geführt haben. DC Smith ermittelt und dringt immer weiter in den Kosmos des Heims ein. Ist dieser Tod ein Teil einer Serie?
Zuerst habe ich gedacht, es mit einem gewöhnlichen Krimi zu tun zu haben, aber nach und nach stellte ich fest, das dieses Buch viel mehr bietet. Es spricht viele Themen an: Selbstbestimmung im Alter, Selbstverständnis von Heimleitung, Pflegepersonal und Ärzten. Was ist eigentlich Schuld? Wieviel muss ein Mensch ertragen? Wie wird mit Hilfskräften mit Migrationshintergrund umgegangen?
Ich fand es sehr unterhaltsam und es hat mich zum Nachdenken angeregt.

4 stars
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Was macht nun diesen DC Smith aus? Ich glaube, genau das ist die Frage, die mich beim Lesen von Gnade vor Recht am meisten beschäftigt hat. Denn DC Smith ist kein Ermittler, der sich in den Vordergrund drängt. Er ist ruhig, eigenwillig und beharrlich – einer, der genau hinschaut und sich mit den einfachen Antworten nicht zufriedengibt. Gerade das macht ihn so interessant.

Der Fall, in den er diesmal gerät, hat es in sich: In einem Altenheim stirbt eine 78-jährige Frau an einer Überdosis Heroin. Was zunächst wie ein ungewöhnlicher Todesfall aussieht, führt Smith zu einer Gruppe schwer kranker Menschen, die über ihr eigenes Lebensende bestimmen wollen. Damit wird aus einem Kriminalfall sehr schnell eine Frage nach Schuld, Recht und vor allem nach dem, was wir unter Gnade und Selbstbestimmung verstehen.

Mir hat besonders gefallen, wie Peter Grainger diese schwierigen Fragen in die Handlung einwebt, ohne daraus einen Lehrroman zu machen. Die Spannung entsteht eher leise – durch die Gespräche, die kleinen Beobachtungen und Smiths beharrliches Nachfragen. Und je länger ich gelesen habe, desto mehr mochte ich diesen ungewöhnlichen Ermittler, der so gar nicht dem üblichen Krimiklischee entspricht.

Ein ruhiger, kluger und atmosphärischer Kriminalroman – und für mich vor allem ein Buch, bei dem die Figur des DC Smith mindestens so interessant ist wie der Fall selbst.

5 stars
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5 stars

Beeindruckend und mutig dieses Buich ! Mutig sich dem Thema auf diese Art zu nähern, beeindruckend wie es sich entwickelt. Es bleibt im Grunde vieles ungeklärt und doch gibt es eine Aufklärung. EIn Krimi, der die Leser auf imposante Art zum Nachdenken bringt! Lesen meine Meinung!!!!

5 stars
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Joan Riley verstirbt im Pflegeheim, zunächst nicht ungewöhnlich. Aber Detective Sergeant DC Smith kommt die Sache seltsam vor. Die Obduktion bestätigt den Verdacht. die alte Dame ist an einer Überdosis Heroin verstorben. Wie kam die Droge überhaupt ins Altenheim? DC Smith und seine Kollegen überprüfen das Rersonal des Altenheims befragen die Familie der Verstorbenen und ihre Freunde Aber letztlich verlaufen alle Spuren im Sande.
Diogenes legt denzweiten Band der Reihe um DCSmith vor, der zunächs auf Selfpublishing-Pattformen sehr erfolgreich war.
Interessanter Roman um Alter, Krankheit und Tod.

4 stars
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"Gnade vor Recht" von Peter Grainger ist der zweite Teil der Reihe um DC Smith. Auch diesmal hat mich der Autor sofort in seinen Bann gezogen!

In einer Seniorenresidenz ist eine alte Dame verstorben. Fast niemand wundert sich darüber, es gehört fast zum Alltag. Die Ärztin, die den Tod feststellt, veranlasst allerdings eine Obduktion, die ergibt, dass Joan Riley an einer Überdosis Heroin gestorben ist. Hat ihr jemand das Heroin verabreicht? Oder hat sie es selbst genommen? Und wer hat es ihr dann besorgt? Diesen Fragen geht DC Smith mit gewohnter Gründlichkeit nach.

Ich habe mich bereits sehr auf diesen neuen Krimi mit DC Smith gefreut und wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Der Ermittler, den sein Vorgesetzter immer noch gerne in Rente schicken würde, hat seine Schrullen aber genau das macht ihn liebenswert, dazu macht seine Denkweise die Lesenden auch nachdenklich. Selbst nicht mehr der Jüngste, geht im dieser Fall nah. Auch er denkt darüber nach, ob es ein Verbrechen ist, eigenverantwortlich sterben zu wollen oder jemanden dabei zu helfen. Mit leisen Tönen beschreibt uns der Autor DC Smith' Gedanken und bringt die Lesenden dazu, sich näher mit dem Thema zu befassen. Die unterschiedlichen Charaktere sind fein gezeichnet, die Ermittler*innen, die Heimleitung und ihre Mitarbeiter, aber auch die Bewohner*innen, darunter besonders die "Fabulous Five". Es ist eine Gruppe von einst fünf Senior*innen, von denen nun schon zwei verstorben sind. Herausragend beschrieben fand ich hier Ralph Greenwood. Ein Senior mit überaus wachem Verstand, der verbale Schlagabtäusche liebt, auch mit DC Smith.

Ich freue mich jetzt schon auf den dritten Teil, der im Dezember erscheinen wird und bin neugierig darauf. Ich persönlich habe DC Smith in mein Herz geschlossen und auch dieser Teil der Reihe hat mich begeistert. Ein Krimi, der aus der Masse herausragt und Lust auf mehr macht!

Eine absolute Leseempfehlung für Leser*innen, die tiefer gehende Krimis mit einem außergewöhnlichen Ermittler suchen, fein gewürzt mit britischem Humor. Auch für Teil 2 gibt es von mir 5 Sterne!

5 stars
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Set: ein Heim für zu pflegende Menschen- oder so ähnlich nennt sich das gutbeleumundete Seniorenheim. Eine Patientin stirbt, die Ärztin wird misstrauisch. Der Ermittler ebenso, seine Einheit vertieft sich in die Bewohner und deren Angehörige. Seltsame Befunde, weitere Todesfälle und ein Bewohner, der scheinbar über der Sache steht. Spannend und ein stilvolles Schlusskapitel im Schneegestöber über dem Strand.

5 stars
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Auch in dem zweiten Band hat es DC Smith mit keinem üblichen Kriminalfall zu tun: eine Bewohnerin eines gehobenen Altersheimes wird tot aufgefunden.
Peter Grainger hat sich in diesem Buch mit selbstbestimmtem Sterben, Tötung auf Verlangen, beschäftigt und die Frage der Bestrafung dieser Dinge gestellt.
Gnade vor Recht ist ein gutes, sehr philosophisches Buch.
Ich freue mich auf den 3. Band.

5 stars
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5 stars

Der zweite Fall für DC Smith und genauso gut wie der erste. Der schreibstil ist leicht und man fliegt durch das Buch. Eine tolle Mischung aus einen ungewöhnlichen Fall und dem Privatleben des Ermittlers.

5 stars
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Es ist der zweite Band mit DS Smith den ich gelesen habe. Auch dieser war wieder großartig. Es hat verschiedene Gründe warum ich diesen Autor als einen neuen hellen Stern am Krimihimmel betrachte.
Seine Figuren wirken normal, wir können ihnen auf der Polizeiwache, beim Einkaufen, im Restaurant oder sonst wo begegnen. Sei es das sie Pflegekräfte, Polizisten, Ärzte oder Bewohner eines Seniorenheim sind.
Seine Fälle von denen wir lesen, sind keine spektakulären blutigen oder besonders grausame Morde. Im ersten Fall war es eine Wasserleiche, in diesem Buch geht es um den Tod einer Seniorin der Fragen auf wirft.
Es sind die Grauzonen, hat ein Verbrechen statt gefunden, wenn ja wie?
Auch die Ermittlungen sind Teamarbeit, keine Geistesblitze, kein Kommissar Zufall, ein paar Frotzeleien, ein Bier nach einem abgeschlossenen Fall, aber keine Beziehungen oder Machtkämpfe, kein Alkoholproblem oder ähnliches.
Es ist ein Krimi Autor den man mit den verstorbenen Größen auf eine Stufe stellen kann.
Der Schreibstil ist ruhig, mit Gedanken die man mitnimmt, mal ein Musiktitel der sich anzuhören lohnt oder ein Buch das man vielleicht auch mal liest. Alltägliches eben und trotzdem ist es ein Buch das in die Tiefe geht, auch gerade wegen dem zugrunde liegenden Thema.

5 stars
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Verdächtiger Tod in einer Seniorenresidenz

Im „Rosemary House“, einer angesehenen Altersresidenz, ist die 78-jährige Bewohnerin Joan Riley verstorben. Ein Routinefall wie es scheint. Die behandelnde Ärztin ist unsicher wegen der genauen Todesursache, sodass eine Leichenschau erforderlich wird. Diese fördert Erstaunliches zutage. Joan wurde vergiftet - mit Heroin! Mord oder Selbstmord? Wegen der Sicherheitsvorkehrungen im Heim konnte die Tote das Haus nicht allein verlassen. Falls ein Suizid vorliegt, war sie also auf die Hilfe einer anderen Person angewiesen, um das Gift zu beschaffen. Da Sterbehilfe in Großbritannien gegen das Gesetz verstößt, ist auch das eine Straftat. Detective Sergeant DC Smith wird mit dem Fall beauftragt.

„Gnade vor Recht“ ist Peter Graingers zweiter Band mit seinem nach einem internen Ermittlungsverfahren degradierten Ermittler. Was zunächst wie Routine aussieht, wirft einige Fragen auf und entwickelt sich zu einem spannenden Rätsel, das mich kurzweilig unterhalten hat. Das Buch ist auch für Neueinsteiger geeignet.

Für die Polizei erweist sich der Fall Riley als schwierig, weil die Laborergebnisse erst vier Wochen nach dem Todesfall zur Verfügung stehen. Eindeutig ist, dass ein Verbrechen vorliegt, denn Joan ist keinen natürlichen Tod gestorben. Auf die Person, die Mrs. Riley entweder beim Suizid half oder sie ermordete, gibt es keinen Hinweis. Die zeitaufwendigen Ermittlungen, die äußerst diskret durchgeführt werden müssen, bringen nur spärliche Ergebnisse. Joan gehörte einem kleinen Kreis an, der im Altersheim die „Famous Five“ genannt wird. Mittlerweile hat dieser Bund nur noch drei Mitglieder. Denn wenige Monate vor Joan ist Elspeth gestorben. Sein Bauchgefühl veranlasst Smith sich näher mit der kleinen Gruppe zu beschäftigen. Dabei trifft er auf den bemerkenswerten Ralph Greenwood, den Kopf der „Famous Five“. Smith findet einen Draht zu ihm, während Superintendent Allen sich die Zähne an Greenwood ausbeißt. Die Ermittlungen stagnieren. Ausgerechnet Smith‘ ungeliebter Kollege Sergeant Wilson erweist sich als hilfreich. Von ihm kommt der entscheidende Hinweis, der die Ermittlungen endlich vorantreibt.

Im zweiten Handlungsstrang wird DC Smith mit möglichen beruflichen Veränderungen konfrontiert. Während Superintendent Allen ihn gern an eine neu zu gründende Spezialeinheit abschieben möchte, macht ihm sein ehemaliger Kollege Douglas Waters, inzwischen Chef von Argus Investigations, ein verlockendes Jobangebot.

Neben seinen authentischen Charakteren, allen voran DC Smith, punktet der Autor mit seinem klaren, schnörkellosen Erzählstil und einem eher unspektakulären Fall. Der Alltag der Polizei wird glaubwürdig geschildert. Politische Zwänge, Personalabbau und ständige Budgetkürzungen behindern vernünftige Polizeiarbeit. Auch DC Smith bekommt dies laufend zu spüren, was ihn ernsthaft über seinen künftigen Weg grübeln lässt. „Heutzutage ist nichts mehr schwarz und weiß, alles ist grau, und damit komme ich nicht so besonders gut klar.“

Im Hintergrund ist wiederholt vom „Fall Andretti“ die Rede. Er zieht sich wie ein roter Faden durch die Bände. Vor 10 Jahren hat Smith diese Ermittlung als Detective Chief Inspector geleitet. Der Serienmörder Marco Andretti hat mindestens vier junge Frauen ermordet. Nach erfolgreichem Abschluss des Falls, der Täter wurde zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt, haben mehrere Polizeibeamte den Dienst quittiert. Ich bin neugierig, ob der Autor diese Mordermittlung irgendwann ausführlich beleuchtet oder ob er bei Andeutungen bleibt.

„Gnade vor Recht“ ist ein eher leiser Krimi, der mir gut gefallen hat. Der charakterfeste Detective Sergeant Smith und sein Team können den Fall aufklären. Am Ende bleibt offen, wie die Zukunft von DC aussehen wird. Der aktuelle Fall hat ihn nachdenklich gemacht. Ich hoffe auf eine Fortsetzung der Reihe. Wer ruhige Krimis und mehr die leisen Töne schätzt, trifft mit „Gnade vor Recht“ die passende Wahl.

4 stars
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5 stars

Auch der zweite Band um D.C. Smith überzeugt durch einen spannenden Plot und die gelungene Charakterzeichnung der Protagonisten.
Klassischer britischer Polizeikrimi, ich freue mich auf die weiteren Bände.

5 stars
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3 stars

Im Altenheim stirbt eine Bewohnerin und erst einmal denkt niemand an Mord. Doch dann gibt es Ungereimtheiten und DC Smith und sein Team werden involviert. Als sie auf noch einen ungewöhnlichen Todesfall stoßen stellt sich immer mehr die Frage nach Recht und Gerechtigkeit.

Das ist das erste Buch der Reihe, das ich gelesen habe. Es ist nicht das erste Mal, dass ich mit einem Folgeband in eine Serie eingestiegen bin. Hier allerdings kann ich das nicht unbedingt empfehlen. Es gibt zwar so manche Anspielung auf das vorangegangene Geschehen, aber diese haben mich mehr irritiert, als mir einen Einblick in die Charaktere zu geben. So blieben die Protagonisten für mich undurchschaubar und ich hatte nicht das Gefühl, sie wirklich kennen zu lernen.
Der Fall war nicht so spannend, wohl auch, weil er zeitlich schon etwas zurücklag und vieles nicht so leicht geklärt werden konnte. Viel mehr als um die Ermittlungen geht es hier um die Frage von Recht und Schuld. Ist etwas, das gegen das Gesetz ist, auch automatisch unrecht? Die Auseinandersetzung mit dieser Frage fand ich interessant und das hat den Rest der Geschichte – der leider nicht mein Fall war – etwas aufgewertet. Ich kann mir vorstellen, dass das Buch einen anderen Eindruck macht, wenn man bereits die Vorgängerbände kennt. So konnte es mich nicht überzeugen

3 stars
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5 stars

Wenn eine Bewohnerin eines Altenheims stirbt, ist das nicht ungewöhlich. Trotzdem waren die Angehörigen sehr überrascht und auch DC Smith hat so seine Zweifel. Beharrlich recherchiert er die Umstände und befragt intensiv die Mitbewohner.
Wenn man weiß, wie das Ende aussieht - sollte man es nicht selbst bestimmen können?
Ein ausgesprochen kluger Krimi, der einen nachdenklich zurücklässt.

5 stars
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Wie schade…Meine Begeisterung für den erste Band war groß und ich freute mich auf die Fortsetzung. Aber hier musste ich mich durchkämpfen. Abgesehen von einem nicht einfachen Thema fand ich die Geschichte zäh und leider fehlten in diesem Buch die kleinen Frotzeleien zwischen Smith und Waters fast vollständig.

3 stars
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Der zweite Teil hat mich leider nicht ganz überzeugt. Auch wenn sich die Figur des Ermittlers während des Romans entwickelt, so bleibt doch die Spannung leider etwas außen vor, womit es nicht direkt ein Whodunnit ist. Der Autor nutzt diesen zweiten Roman, um ein Entwicklerteam zu zeigen und geht mehr in die Charaktere rein, das fand ich gut.

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Auch der 2.Teil der neuen DS Smith-Serie des Diogenes Verlages beinhaltet in sich schlüssige, stringent erzählte Krimi-Handlung.
Da Autor Peter Grainger auch hier wieder weniger als 300 Seiten braucht, um seine Handlung bis zum stimmigen Schluss voranzubringen, war ich wieder schnell durch, hatte aber aufgrund der philosphisch-moralischen Implikationen, die sie mit sich brachte, schon etwas daran zu knabbern.
Auch seinen besonnenen und erfahreren Protagonisten DS DC Smith bringt dieser Fall in einem exklusiven Altenheim mit besonderen "Insassen" emotional mehr an seine Grenzen, als er dachte...
Obwohl hier also, oberflächlich gesehen - nicht viel passierte: DS Smith und seine Truppe haben mich wieder angefixt;-) und erneut war ich verblüfft und angetan, wie realistisch sich diese Polizei-Ermittlung las/anfühlte bis zum (für mich erwartbaren) Ende !
So kann ICH nur sagen, das ich gespannt auf den nächsten Band warte.

4 stars
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Ein ruhiger, intelligenter, dicht geschriebener Krimi. Perfekt für gemütliche Herbstabende. Ich werde das Buch empfehlen.

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Was für ein kluger und im Detail unglaublich vergnüglicher Kriminalroman. Ein britischer Wohlfühlkrimi zum Schmunzeln auf hohem Niveau!

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Der Auftaktband über den Ermittler DC Smith hat mich auf der ganzen Linie überzeugt. Von dem zweiten Band, der noch leiser in seiner Erzählweise ist, bin ich leider etwas enttäuscht. Wer ruhige Romane mag, ist hier auf jeden Fall sehr gut aufgehoben. Mir hat leider etwas die Spannung gefehlt. Auf jeden Fall möchte ich auch den 3. Band lesen, der in diesem Jahr noch erscheinen wird.

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Intensiv, spannend und vor allem menschlich
Der erste Fall von DC Smith hatte mir bereits sehr gut gefallen und das gilt auch für diesen zweiten Band um den Tod der alten Dame Joan Riley. Der Autor ist seinem Stil treu geblieben, der Fall ist realistisch und authentisch und könnte überall vorkommen. Der Schreibstil ist auf den Punkt, aber auch sehr einfühlsam. DC Smith agiert gleichzeitig leise und mit Raffinesse, er ist ein erfahrener Ermittler, dem man nichts vormacht. Gleichzeitig hat er aber eine weiche Seite, die dem Leser dadurch ein Verständnis für Opfer und Täter ermöglicht. Mir haben die moralische Komponente, das Dilemma der Ermittelnden und die psychologische Tiefe dieses Falles sehr gut gefallen. Die Charaktere fand ich alle gut getroffen, mir hat die Gruppe entschlossener Senioren sehr gut gefallen. Leider mischt Smiths Trainee Christopher Waters erst ab der Hälfte so richtig mit, weshalb ich hoffe, dass er in den folgenden Fällen wieder eine tragende Rolle bekommt. Ich finde diese Krimireihe hervorragend und hoffe, dass es alle Bände in die deutsche Übersetzung schaffen.

5 stars
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Auch der zweite Band,mit dem unkonventionellen Detective DC Smith, hat mich überzeugt.Diesmal führt ihn ein nicht natürlicher Tod einer Pflegeheim Bewohnerin in einen weiteren interessanten Fall.

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Vor einigen Monaten habe ich von Peter Grainger Ein unglücklicher Tod (1.Teil der Reihe) gelesen und damit hat der Autor mich gut unterhalten und mit seinem Schreibstil überzeugt, wobei dies gewiss auch der guten Übersetzung durch Peter Torberg zu verdanken ist.

Joan Riley, eine Bewohnerin im Altenheim Rosemary House, stirbt im Sessel ihres Zimmers sitzend. Als die herbeigerufene Ärztin ungeklärte Umstände ankreuzt, geht dieser Fall, nachdem eine Heroin Vergiftung festgestellt wurde, an die Abteilung der Polizei in Norfolk und dieser Fall wird an DS Smith übergeben. Mit einem kleinen Team ermittelt er im Heim und Umfeld der Bewohner. Mit glasklaren Verstand und hervorragender Kombinationsgabe sowie dem nötigen Zufall findet Smith so allerhand heraus.

Es macht Freude diesen Fall zu verfolgen, denn neben dem Fall wird auch viel von Bürokratie und Hierarchie deutlich. Dabei wird ein Szenario aufgebaut, das die Neugier weckte, wie Smith sich entscheiden und reagieren wird. Damit ist die Vorfreude auf den nächsten Teil da, obwohl dieser Fall beendet ist. Man kann das Buch also auch sehr gut als Einzelfall lesen.

Nachdem im ersten Fall relativ viel Action war, gestaltet sich dieser Fall eher ruhig, ist gut durchdacht und die Thematik regt zum Nachdenken und spricht persönlich an. Das hat mir gut gefallen. Auch, dass man Smith's Lösungen stets gut nachvollziehen kann und man selbst gut mitdenken kann, hat mir zugesagt.

Dieser cozy Krimi liest sich angenehm fließend, ist spannend aufgebaut und er schafft es, Charaktere, Ereignisse, Ermittlungsarbeit und sogar das Wetter, so anschaulich darzustellen, dass man meint, dabei zu sein. Ich hatte eine schöne, entspannte und gleichzeitig spannende Lesezeit im verschneiten England, die ich sehr genossen habe.

Vielen Dank an den Diogenes Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des eBooks. Daher Werbung. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst.

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Schauplatz Norfolk – Großbritannien
In der teuren Seniorenresidenz Rosemary House stirbt die 78jährige Joan Riley. In einem Altenheim nichts Besonderes, vor allem nachdem Joan nicht bester Gesundheit war. Die Ärztin bestätigt den Tod. Dem aufmerksamen Zeugen Kipras Kazlauskas sind zwei Sachen aufgefallen. Ein Glas, das am Fußboden liegt und der Sessel, der nicht an der gewohnten Stelle steht. Das dürfte Joan alleine nicht geschafft haben. Bei der Obduktion stellt sich heraus, daß sie an einer Überdosis Morphium gestorben ist. Aber wie kam Joan an die Drogen? Joan, Ralph, Elspeth, Nancy und Martin galten im Heim als die Famous Five, Kipras waren Ehrenmitglied. Seltsam ist, daß ausgerechnet aus diesem Kreis vor einigen Monaten schon zwei Bewohner verstorben sind - Nancy Bishop und Martin Collins. Alle waren sie kluge und betuchte Leute. DC David Smith und seine Kollegen ermitteln in ihrem 2. Fall.


Da ich Band 1 nicht kannte, bin ohne Vorkenntnisse an diesen Krimi herangegangen. Hier gilt wie bei ähnlichen Reihen, man sollte sie in der richtigen Reihenfolge lesen, das erhöht mit Sicherheit die Lesefreude. Der Autor schreibt für mich spannend, trotzdem ruhig und flüssig. Leider fand ich, daß der Klappentext schon sehr viel verrät. Hier wäre mir weniger lieber gewesen. Trotzdem habe ich mich gerne an den Nachforschungen über wichtige Themen in Sachen Lebensende beteiligt. Dieser Krimi würde sich m. E. auch für Lesekreise eignen, da über diese Fragen sehr gut diskutiert werden könnte. Gut gefallen hat mir die realistische, atmosphärische Beschreibung der Residenz. Die Figuren wurden menschlich und authentisch beschrieben, allen voran DC David Smith. Wie es weitergeht, darauf bin ich gespannt. Erscheinungstermin des 3. Bandes ist der 9. Dezember 2026 „Nach menschlichem Ermessen“.

Von mir bekommt dieser Band 2 eine Leseempfehlung!

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Zum Inhalt:
Wenn ein älterer, nicht mehr ganz gesunder Mensch stirbt, ist das kein Grund an einem natürlichen Tod zu zweifeln, so auch bei Joan als diese stirbt. Doch DC Smith hat Zweifel und die Obduktion zeigt dann auch dass er Recht hat, denn es wird eine Überdosis Heroin im Blut der alten Dame gefunden. Hat da jemand etwa nachgeholfen oder war Joan es womöglich selbst?
Meine Meinung:
Da mir das erste Buch des Autoren nicht so richtig gut gefallen hatte und das obwohl ich den Protagonisten DC Smith interessant fand, war ich jetzt umso gespannter, wie mir denn der zweite Teil gefallen würde, denn jeder hat eine zweite Chance verdient, außerdem waren andere Bewertungen durchaus positiv. Und ich finde es hat sich gelohnt, dem Autoren noch eine Chance zu geben, denn diesmal fand ich das Buch deutlich besser und interessanter. Vielleicht hatte es auch mit der Thematik und den ethischen Bestandteilen, aber auch den Schreibstil fand ich diesmal deutlich besser. Zwar hat das Buch schon einige Längen und kommt sehr ruhig daher, aber eben besser als das erste Buch.
Fazit:
Deutlich besser

4 stars
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3 stars

Selbstbestimmung

DC Smith ermittelt in seinem zweiten Fall in einem Seniorenheim. Die ältere und kränkelnde Joan Riley ist verstorben. Doch es scheint alles zu friedlich, niemand stellt Fragen oder ist verwundert. Außer DC Smith, er bohrt nach und beginnt zu ermitteln, dann stellt sich heraus: Es war kein natürlicher Tod und sie war nicht die Einzige....

Dieser neue Fall plätschert etwas dahin. Eine eher ruhig erzählte Geschichte. Es gibt wieder viele Protagonisten, die manchmal etwas verwirren können. Doch das Thema ist wichtig und regt zum Nachdenken an.

3 stars
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4 stars

n dem zweiten Band der Buchreihe von Peter Grainger ermittelt DC Smith nach dem Tod einer Bewohnerin in einer Seniorenresidenz - sieht sich mit der Frage konfrontiert, was es bedeutet, sein Leben selbstbestimmt zu beenden.

Eine packend und einfühlsam erzählte Geschichte mit einem liebenswerten Kommissar, tollen Twists und einem Thema, das zum Nachdenken anregt.

Eine absolute Leseempfehlung für alle, die spannende Krimis mit Tiefgang lieben - hat mir besser gefallen als der erste Band der Reihe!

4 stars
4 stars
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