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Gnade vor Recht
Ein Fall für DC Smith
mit Peter Torberg (Übersetzer*in)
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Erscheinungstermin 23.09.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Der zweite Band der brillianten britischen Krimiserie aus Norfolk
Als Joan Riley im Altersheim stirbt, ist niemand verwundert – die alte Dame war nicht bei bester Gesundheit. Doch DC Smith zweifelt: An den zu friedlichen Umständen von Joans Tod, an der fast mechanischen Routine aller Beteiligten, an den Fragen, die ausbleiben. Dann deckt Smith einen weiteren ungewöhnlichen Todesfall im Altenheim auf. Je näher er der Wahrheit kommt, desto weiter entfernt er sich von der Frage nach Schuld.
Ist es ein Verbrechen, dem Tod im Alter mit Würde und eigenverantwortlich begegnen zu wollen? Für die „Fabolous Five“, fünf Bewohner des Altenheims Rosemary House, wird diese Frage ganz konkret. Sie alle sind von schweren Krankheiten gezeichnet und haben nun die Möglichkeit, ihrem Leben selbstbestimmt ein Ende zu setzen. Als Joan Riley stirbt sieht zunächst alles nach einem natürlichen Tod aus, doch die Obduktion ergibt eine Überdosis Heroin, die sich die 78-Jährige unmöglich allein beschafft haben kann. Smith beginnt zu ermitteln und sieht sich dem glasklaren Verstand der betagten Menschen gegenüber sowie seinem eigenen moralischen Kompass.
Der zweite Band der brillianten britischen Krimiserie aus Norfolk
Als Joan Riley im Altersheim stirbt, ist niemand verwundert – die alte Dame war nicht bei bester Gesundheit. Doch DC...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783257301212 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 18 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Susanne B, Rezensent*in
Tod einer alten Dame
„Ein unglücklicher Tod“ von Peter Grainger, der erste Fall für DC Smith aus Norfolk, hatte mich begeistert und auch die Fortsetzung, „Gnade vor Recht“, habe ich gern gelesen. Worum geht es?
Als Joan Riley in einem gehobenen Pflegeheim stirbt, ist niemand verwundert - sie war 78, hatte allerlei Beschwerden. Wie immer lässt sich Smith mit dem Offensichtlichen nicht abspeisen und beginnt zu ermitteln…
Peter Gainger hat einen besonderen Krimi geschrieben über ein wichtiges Thema: Alter, Krankheit, Sterben. Das ist nicht so spannend, aber philosophisch.
Der Kriminalfall rückt dadurch etwas in den Hintergrund. „Gnade vor Recht“ ist ein ruhiger Krimi. Nichtsdestotrotz very british.
Smith ermittelt nicht, wie im Vorgänger, mit Kollege Chris Waters, sondern auch mit diversen anderen Kollegen und Kolleginnen.
Erneut gerät Smith unter Druck seines Vorgesetzten, er möge in eine neue Abteilung wechseln. Zum Glück hat er aber auch noch ein alternatives Job-Angebot.
Immer mal wieder finden sich Bezüge zum Vorgänger. Daher empfehle ich, die Bücher chronologisch zu lesen.
DC Smith, eine Ermittlerfigur, mit der man einfach gern zusammen ist. Und so freue ich mich schon, ihn in „Nach menschlichem Ermessen“ wiederzusehen.
Fazit: Fall Nr. 2 für DC Smith. Nachdenklich, traurig, aber auch humorvoll erzählt.
Eine interessante Handlung auf jeden Fall! Ich habe das Setting im Altenheim genossen: Da war eine ruhige Stimmung, keine Action, kein Blut. Allerdings hatte ich schon Schwierigkeiten rein ins Buch zu sein. Ich fand, dass der Besuch von Smith zum alten Kollegen viel zu lange war mit aller Überlegungen... Die Spannung wurde dadurch gebrochen. Auf der anderen Seite habe ich Smith und seine Kollegen richtig gemocht und gerne würde ich sie nochmal in einer anderen Ermittlung.
Ich habe eine digitale Version des Buchs von NetGalley bekommen und freiwillig habe ich eine ehrliche Rezension geschrieben.
Der betagten Joan Riley war es in letzter Zeit gesundheitlich schlechter gegangen, für ihren doch überraschenden Tod im Pflegeheim Ash House will die gerufene Ärztin jedoch keine natürliche Ursache bescheinigen. Über den beruflich degradierten „DC“/David Smith fragen sich seine Kollegen schon lange, warum er nicht längst in den Ruhestand geht, das Angebot in einer Sondereinheit annimmt oder als privater Ermittler tätig wird. Eine weitere Verführung, aus dem Polizeidienst auszuscheiden, geht von der ehemaligen Profilerin und Autorin Jo Evison aus, die ihr nächstes Buch über Smith‘ 10 Jahre alten Fall schreiben will. Im beginnenden Winter setzt die morbide Stimmung im Pflegeheim Smith merklich zu, doch kann er offenbar nicht von dem Fall lassen. Außer der üblichen Frage, wer von Joan Rileys Tod profitieren würde, und ob zwischen den Fabulous Five eine Verbindung aus der Zeit ihrer Berufstätigkeit bestehen könnte, fragen sich Smith & Kollegen, was von der elitären Fünfergruppe im Heim zu halten ist, die offenbar ohne Widerspruch der Heimleiterin einen kleinen Staat im Staat betreiben konnte – und aus der mit Joan R. nun schon die zweite Person verstorben ist. Durch Smith' Grübeln über seine berufliche Zukunft scheint der Fall Joan Riley zunächst in den Hintergrund zu treten. Die Befragung zahlreicher Zeugen mit dem für ein betagtes Klientel nötigen Fingerspitzengefühl erfordert dennoch einigen Aufwand. Die Lösung zeigt sich erst, nachdem zahlreiche falsche Spuren abgearbeitet sind.
Fazit
Wie auch DC Smith über seine weitere Tätigkeit entscheiden wird, seinem Team steht eine größere Umstrukturierung bevor. Mit seinem Ermittler an der Schwelle zur Pensionierung und einem verdächtigen Todesfall, der eher zufällig in den Focus der Ermittler gerät, ein atmosphärischer, fein beobachteter zweiter Band in
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Serieninfo: Band 2 von 17
Buchhändler*in 920508
Die tote Bewohnerin eines Pflegeheimes ist keinen natürlichen Tod gestorben. War es Mord ? Aber aus welchem Motiv ? Der unbeirrbare Smith macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und wird wie immer von seinen Vorgesetzten gebremst und genervt. Ein wundervoller und sehr britischer Kriminalroman mit einer einfachen Fragestellung : Wo überlässt das Recht der Gnade den Vortritt ?
Rezensent*in 594136
Ich habe mich schon auf den zweiten Band mit DC Smith gefreut. Er ist einfach ein Polizist der alten Schule und hat eine extrem hohe Erfolgsquote. Trotzdem würde ihn der Polizeichef nur zu gern wegloben.
Diesmal geht es um den Tod einer älteren Dame in einem sehr gepflegten Seniorenheim. Ehemals haben sich dort fünf Personen, die in ihrer aktiven Zeit verantwortungsvolle Berufe hatten, zu einer eingeschworenen Clique zusammen gefunden. Jetzt ist bereits die zweite Frau davon tot und die Blutprobe bestätigt Heroin als Todesursache. Die Ermittlungen gestalten sich entsprechend schwierig und müssen mit extrem viel Taktgefühl vonstattengehen.
Ein Mitglied dieser Clique fällt etwas aus dem Rahmen. Dieser ältere Herr ist mit besonderem Scharfsinn gesegnet und misst sich gern mit DC Smith. Das führt zu genialen Rededuellen, an denen beide sichtlich ihre Freude haben.
Der Fall wird am Ende natürlich aufgeklärt. Er ist zwar insgesamt nicht ganz so interessant wie der erste Band, aber ich habe das Buch trotzdem sehr gern gelesen. Ich bin auf jeden Fall schon gespannt auf die Fortsetzung.
Dagmar F, Rezensent*in
Die 78jährige Joan Riley ist in ihrem Sessel im gehobenen Pflegeheim Rosemary House augenscheinlich friedlich eingeschlafen, doch die Obduktion ergibt, dass sie an einer Überdosis Morphium gestorben ist. Detective Sergeant DC Smith beginnt, im Pflegeheim zu ermitteln, muss dabei angesichts des Alters und gesundheitlichen Zustands der Bewohner behutsam und vorsichtig vorgehen. Smith ermittelt auf die altmodische Art, führt Befragungen durch und kann manche Beteiligte aus dem Kreis der Verdächtigen ausschließen, er arbeitet diszipliniert, kontrolliert und ausgesprochen aufmerksam und zieht seine Schlussfolgerungen. Gleichzeitig macht er sich angesichts des Umfeldes Gedanken über das Pflegeheim als Endstation des Lebens, das Sterben, einen selbstbestimmten Tod. DC nähert sich dem Rentenalter und hat seine Frau durch Krebs, denke ich, verloren.
Peter Grainger macht aus Smith eine realitätsnahe Figur, die in diesem zweiten Band der Reihe durch Einblicke auch in seinen Alltag und seine privaten Beziehungen noch nahbarer wird. Auch Nebencharaktere haben einen Hintergrund und werden glaubhaft dargestellt, besonders interessant fand ich hier den Heimbewohner Ralph Greenwood, einen Freund der Verstorbenen.
Sehr humorvoll sind Smiths Gespräche mit Kollegen und seine Schlagfertigkeit gegenüber dem Vorgesetzten Superintendent Allen, der den eigenwilligen Smith so gern los wäre. Grainger schreibt lebendig und unaufgeregt und wie bei seinem Protagonisten macht es Freude, gelegentlich zwischen den Zeilen zu lesen.
Die Krimihandlung ist für mich nicht so packend wie die philosophischen Fragen und Betrachtungen in Zusammenhang mit dem Fall, die haben mich sehr beschäftigt und 'Gnade vor Recht' so zu einer unbedingt lohnenden Leseerfahrung gemacht. Ich vergebe 4,5 Sterne.
Buchhändler*in 1558980
Das erste Buch von Grainger mit DC Smith als Ermittler hatte hohe Erwartungen geweckt, die leider mit diesem Krimi nicht erfüllt wurden. Die Personenzeichnung bleibt ziemlich eindimensional. Erwartet wird wohl auch, dass man Einzeölheten des ersten Fall noch im genau im Kopf hat.
Schade.
Buchhändler*in 499962
Das ist das zweite Buch, das ich von Grainger gelesen habe und es hat mich nicht enttäuscht.
Wieder sehr gut geschrieben und sehr spannend!
Gaby K, Rezensent*in
Eine Frau verstirbt in einem Seniorenheim - ein normaler Vorgang, sollte man annehmen. Doch bei der Autopsie stellt sich heraus, dass chemische Substanzen zum Tod geführt haben. DC Smith ermittelt und dringt immer weiter in den Kosmos des Heims ein. Ist dieser Tod ein Teil einer Serie?
Zuerst habe ich gedacht, es mit einem gewöhnlichen Krimi zu tun zu haben, aber nach und nach stellte ich fest, das dieses Buch viel mehr bietet. Es spricht viele Themen an: Selbstbestimmung im Alter, Selbstverständnis von Heimleitung, Pflegepersonal und Ärzten. Was ist eigentlich Schuld? Wieviel muss ein Mensch ertragen? Wie wird mit Hilfskräften mit Migrationshintergrund umgegangen?
Ich fand es sehr unterhaltsam und es hat mich zum Nachdenken angeregt.
Journalist*in 669840
Was macht nun diesen DC Smith aus? Ich glaube, genau das ist die Frage, die mich beim Lesen von Gnade vor Recht am meisten beschäftigt hat. Denn DC Smith ist kein Ermittler, der sich in den Vordergrund drängt. Er ist ruhig, eigenwillig und beharrlich – einer, der genau hinschaut und sich mit den einfachen Antworten nicht zufriedengibt. Gerade das macht ihn so interessant.
Der Fall, in den er diesmal gerät, hat es in sich: In einem Altenheim stirbt eine 78-jährige Frau an einer Überdosis Heroin. Was zunächst wie ein ungewöhnlicher Todesfall aussieht, führt Smith zu einer Gruppe schwer kranker Menschen, die über ihr eigenes Lebensende bestimmen wollen. Damit wird aus einem Kriminalfall sehr schnell eine Frage nach Schuld, Recht und vor allem nach dem, was wir unter Gnade und Selbstbestimmung verstehen.
Mir hat besonders gefallen, wie Peter Grainger diese schwierigen Fragen in die Handlung einwebt, ohne daraus einen Lehrroman zu machen. Die Spannung entsteht eher leise – durch die Gespräche, die kleinen Beobachtungen und Smiths beharrliches Nachfragen. Und je länger ich gelesen habe, desto mehr mochte ich diesen ungewöhnlichen Ermittler, der so gar nicht dem üblichen Krimiklischee entspricht.
Ein ruhiger, kluger und atmosphärischer Kriminalroman – und für mich vor allem ein Buch, bei dem die Figur des DC Smith mindestens so interessant ist wie der Fall selbst.
Buchhändler*in 551975
Beeindruckend und mutig dieses Buich ! Mutig sich dem Thema auf diese Art zu nähern, beeindruckend wie es sich entwickelt. Es bleibt im Grunde vieles ungeklärt und doch gibt es eine Aufklärung. EIn Krimi, der die Leser auf imposante Art zum Nachdenken bringt! Lesen meine Meinung!!!!
Marion S, Journalist*in
Joan Riley verstirbt im Pflegeheim, zunächst nicht ungewöhnlich. Aber Detective Sergeant DC Smith kommt die Sache seltsam vor. Die Obduktion bestätigt den Verdacht. die alte Dame ist an einer Überdosis Heroin verstorben. Wie kam die Droge überhaupt ins Altenheim? DC Smith und seine Kollegen überprüfen das Rersonal des Altenheims befragen die Familie der Verstorbenen und ihre Freunde Aber letztlich verlaufen alle Spuren im Sande.
Diogenes legt denzweiten Band der Reihe um DCSmith vor, der zunächs auf Selfpublishing-Pattformen sehr erfolgreich war.
Interessanter Roman um Alter, Krankheit und Tod.
"Gnade vor Recht" von Peter Grainger ist der zweite Teil der Reihe um DC Smith. Auch diesmal hat mich der Autor sofort in seinen Bann gezogen!
In einer Seniorenresidenz ist eine alte Dame verstorben. Fast niemand wundert sich darüber, es gehört fast zum Alltag. Die Ärztin, die den Tod feststellt, veranlasst allerdings eine Obduktion, die ergibt, dass Joan Riley an einer Überdosis Heroin gestorben ist. Hat ihr jemand das Heroin verabreicht? Oder hat sie es selbst genommen? Und wer hat es ihr dann besorgt? Diesen Fragen geht DC Smith mit gewohnter Gründlichkeit nach.
Ich habe mich bereits sehr auf diesen neuen Krimi mit DC Smith gefreut und wurde auch diesmal nicht enttäuscht. Der Ermittler, den sein Vorgesetzter immer noch gerne in Rente schicken würde, hat seine Schrullen aber genau das macht ihn liebenswert, dazu macht seine Denkweise die Lesenden auch nachdenklich. Selbst nicht mehr der Jüngste, geht im dieser Fall nah. Auch er denkt darüber nach, ob es ein Verbrechen ist, eigenverantwortlich sterben zu wollen oder jemanden dabei zu helfen. Mit leisen Tönen beschreibt uns der Autor DC Smith' Gedanken und bringt die Lesenden dazu, sich näher mit dem Thema zu befassen. Die unterschiedlichen Charaktere sind fein gezeichnet, die Ermittler*innen, die Heimleitung und ihre Mitarbeiter, aber auch die Bewohner*innen, darunter besonders die "Fabulous Five". Es ist eine Gruppe von einst fünf Senior*innen, von denen nun schon zwei verstorben sind. Herausragend beschrieben fand ich hier Ralph Greenwood. Ein Senior mit überaus wachem Verstand, der verbale Schlagabtäusche liebt, auch mit DC Smith.
Ich freue mich jetzt schon auf den dritten Teil, der im Dezember erscheinen wird und bin neugierig darauf. Ich persönlich habe DC Smith in mein Herz geschlossen und auch dieser Teil der Reihe hat mich begeistert. Ein Krimi, der aus der Masse herausragt und Lust auf mehr macht!
Eine absolute Leseempfehlung für Leser*innen, die tiefer gehende Krimis mit einem außergewöhnlichen Ermittler suchen, fein gewürzt mit britischem Humor. Auch für Teil 2 gibt es von mir 5 Sterne!
Set: ein Heim für zu pflegende Menschen- oder so ähnlich nennt sich das gutbeleumundete Seniorenheim. Eine Patientin stirbt, die Ärztin wird misstrauisch. Der Ermittler ebenso, seine Einheit vertieft sich in die Bewohner und deren Angehörige. Seltsame Befunde, weitere Todesfälle und ein Bewohner, der scheinbar über der Sache steht. Spannend und ein stilvolles Schlusskapitel im Schneegestöber über dem Strand.
Bibliothekar*in 2091307
Auch in dem zweiten Band hat es DC Smith mit keinem üblichen Kriminalfall zu tun: eine Bewohnerin eines gehobenen Altersheimes wird tot aufgefunden.
Peter Grainger hat sich in diesem Buch mit selbstbestimmtem Sterben, Tötung auf Verlangen, beschäftigt und die Frage der Bestrafung dieser Dinge gestellt.
Gnade vor Recht ist ein gutes, sehr philosophisches Buch.
Ich freue mich auf den 3. Band.
Buchhändler*in 1125225
Der zweite Fall für DC Smith und genauso gut wie der erste. Der schreibstil ist leicht und man fliegt durch das Buch. Eine tolle Mischung aus einen ungewöhnlichen Fall und dem Privatleben des Ermittlers.
Es ist der zweite Band mit DS Smith den ich gelesen habe. Auch dieser war wieder großartig. Es hat verschiedene Gründe warum ich diesen Autor als einen neuen hellen Stern am Krimihimmel betrachte.
Seine Figuren wirken normal, wir können ihnen auf der Polizeiwache, beim Einkaufen, im Restaurant oder sonst wo begegnen. Sei es das sie Pflegekräfte, Polizisten, Ärzte oder Bewohner eines Seniorenheim sind.
Seine Fälle von denen wir lesen, sind keine spektakulären blutigen oder besonders grausame Morde. Im ersten Fall war es eine Wasserleiche, in diesem Buch geht es um den Tod einer Seniorin der Fragen auf wirft.
Es sind die Grauzonen, hat ein Verbrechen statt gefunden, wenn ja wie?
Auch die Ermittlungen sind Teamarbeit, keine Geistesblitze, kein Kommissar Zufall, ein paar Frotzeleien, ein Bier nach einem abgeschlossenen Fall, aber keine Beziehungen oder Machtkämpfe, kein Alkoholproblem oder ähnliches.
Es ist ein Krimi Autor den man mit den verstorbenen Größen auf eine Stufe stellen kann.
Der Schreibstil ist ruhig, mit Gedanken die man mitnimmt, mal ein Musiktitel der sich anzuhören lohnt oder ein Buch das man vielleicht auch mal liest. Alltägliches eben und trotzdem ist es ein Buch das in die Tiefe geht, auch gerade wegen dem zugrunde liegenden Thema.
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Grit Poppe
Belletristik, Krimis, Thriller, Mystery, Körper, Geist & Gesundheit