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Buchcover für Immerkalt

Immerkalt

Thriller

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Buch 3 von Immermorde

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Erscheinungstermin 09.09.2026 | Archivierungsdatum 17.09.2026


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Zum Inhalt

Der einstige Kriminalpolizist Schulz ist am Ende: von seiner Frau verlassen, von einem Schlaganfall gezeichnet, vorzeitig pensioniert. Morgens schafft er es kaum noch aus dem Bett. Bis ihn an einem düsteren Herbstnachmittag ein verzweifelter Hilferuf erreicht. Ein mysteriöser Vermisstenfall hält ein entlegenes Dorf in Atem. Schulz kennt den Ort nur zu gut. Die Hoffnung, ihn nie wieder betreten zu müssen, zerplatzt. Ohne zu zögern, kehrt er zurück. Und ahnt nicht, dass er sich damit direkt ins Verderben stürzt …

Der einstige Kriminalpolizist Schulz ist am Ende: von seiner Frau verlassen, von einem Schlaganfall gezeichnet, vorzeitig pensioniert. Morgens schafft er es kaum noch aus dem Bett. Bis ihn an einem...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783839281512
PREIS 18,50 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Düster, spannend und mit einem coolen Ermittler

Der Krimi hat mich vor allem wegen Schulz gepackt. Er ist kein strahlender Held, sondern ein gebrochener ehemaliger Polizist, der nach einem Schicksalsschlag kaum noch auf die Beine kommt und trotzdem noch einmal loszieht, als jemand seine Hilfe braucht. Gerade diese verletzliche Seite macht ihn für mich zu einer interessanten Figur. Man merkt, dass er eigentlich mit seiner Vergangenheit abgeschlossen haben wollte. Doch der Vermisstenfall zwingt ihn zurück an einen Ort, den er am liebsten nie wieder gesehen hätte. Die düstere Atmosphäre und die Frage, was Schulz dort erwartet, sorgen für ordentlich Spannung. Es ist ein beklemmender Thriller mit einem ungewöhnlichen Ermittler, dessen persönliche Geschichte fast genauso spannend ist wie der Fall selbst.

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Verfluchtes Dorf

Grundendorf ist ein verfluchtes Dorf, sind doch schon in den letzten Jahren mehrfach Menschen von hier verschwunden. Auch jetzt werden ein Kleinkind und seine Babysitterin vermisst, weshalb der pensionierte Kriminalpolizist Schulz auf den Plan gerufen wird, um Kollegen Patrick zu unterstützen. Dieser ist nämlich sehr persönlich betroffen.

Fesselnd vom ersten Satz weg, spannend auf der ganzen Länge, überraschend mit seiner Auflösung – so kann man den aktuellen Thriller von Roman Klementovic mit gutem Gewissen beschreiben. Figuren, welche wir unter Umständen schon aus Immerstill und Immerschuld kennen, entwickeln sich nun weiter und sind mit ihren privaten Belangen ebenso interessant wie der komplizierte Fall, in welchem ermittelt wird. Das ungewöhnliche Team der Polizei ist durchaus authentisch, nicht immer sympathisch, jedoch mit den originellen Persönlichkeiten äußerst lebendig. Alleingänge und spontane Entscheidungen liefern nach einigen Sackgassen schlussendlich die zusammenpassenden Puzzleteile, insbesondere die letzte Szene bildet einen würdigen Abschluss für die Immermorde-Reihe.

Wer gut strukturierte Thriller und Krimis sucht, die in einem packenden Stil verfasst sind und wer sich auch durch eine Vielzahl an Personen nicht verwirren lässt, der liegt mit Immerkalt (und seinen Vorgängern) goldrichtig!


Titel Dunkelnah
Autor Roman Klementovic
ASIN B0F3P325V6
Sprache Deutsch
Ausgabe ebook, ebenfalls erhältlich als Taschenbuch (368 Seiten) und Hörbuch
Erscheinungsdatum 9. September 2026
Reihe Immermorde
Verlag Gmeiner

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Spannung pur

„Immerkalt“ ist der dritte Teil der Immermord-Reihe.
Schulz, ein mittlerweile pensionierter Kriminalpolizist, erhält einen Hilferuf von seinem Kollegen Patrick aus Grundendorf. Es geht um zwei vermisste Personen und Patrick ist persönlich betroffen. Eigentlich hatte Schulz gehofft, dieses Dorf nie wieder betreten zu müssen - zu viele negative Erinnerungen aus vergangenen Ermittlungen. Doch er kann Patrick nicht hängen lassen. Viele Dorfbewohner stehen ihm skeptisch gegenüber, doch auch manche Kollegen wollen, dass er schnell verschwindet, sich nicht einmischt. Er lässt sich nicht unterkriegen, begibt sich damit selbst in Gefahr … Hat alles vielleicht mit den damaligen Ermittlungen zu tun? Wird es ihm und Patrick am Ende gelingen, die Vermissten zu finden?

Roman Klemantovic hat mich mit seinem flüssigen, spannenden Schreibstil von Anfang an abgeholt. Die Kapitel sind mit Zeitangaben versehen, so dass zusätzlich Spannung aufgebaut wird. Denn die Zeit drängt. Immer wieder gibt es Wendungen und lange bleibt unklar, wie alles zusammenhängt. Das Ende überrascht, aber überzeugt. Die Darstellung der Protagonisten und des Handlungsortes ist sehr authentisch. Man kann die Dramatik und Anspannung gut nachvollziehen. Für mich war es der erste Teil der Reihe, den ich gelesen habe. Es fiel mir durch Rückblenden nicht schwer, in das Buch hineinzukommen; die Ermittler, das Dorf und seine Bewohner kennenzulernen. Im Gegenteil – es hat neugierig auf die beiden anderen Teile gemacht. Gern gebe ich eine Leseempfehlung.
Vielen lieben Dank an NetGalley Deutschland und natürlich an den Gmeiner-Verlag, die mir ein Leseexemplar zur Verfügung gestellt haben.

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Wenn ein kleines Dorf plötzlich zum Schauplatz eines Albtraums wird …

Es gibt diese kleinen Orte, an denen scheinbar jeder jeden kennt und an denen man glauben könnte, dass nichts unbemerkt bleibt. Doch manchmal ist genau das Gegenteil der Fall. In Roman Klementovics „Immer kalt“ wird das kleine Grundendorf zu einem Ort, an dem innerhalb kürzester Zeit nichts mehr so ist, wie es einmal war.

„Immer kalt“ ist der dritte Band der Immermorde-Reihe und hat mich vor allem durch seine besondere Erzählweise, die psychologischen Hintergründe der Taten und die zunehmend beklemmende Atmosphäre gepackt.
Alles beginnt mit einem Albtraum für eine Familie: Die erst einjährige Sophie ist gemeinsam mit ihrer Babysitterin Lena spurlos verschwunden. Sophies Vater Patrick wendet sich in seiner Verzweiflung an den pensionierten Kriminalpolizisten Norbert Schulz und bittet ihn um Hilfe. Schulz kennt Grundendorf nur zu gut, denn bereits 13 Jahre zuvor war er dort in einen mysteriösen Fall verwickelt.

Als Schulz sich einschaltet, beginnt die Suche und schnell entwickelt sich eine Situation, die das gesamte Dorf in Atem hält. Zwar nimmt das Verschwinden Sophies schon bald eine unerwartete Wendung, doch damit ist der Fall längst nicht beendet. Denn Lena bleibt verschwunden. Und dann wird im Beichtstuhl der Dorfkirche die Leiche einer Frau entdeckt. Doch bei der Toten handelt es sich nicht um Lena. Was zunächst wie ein einzelnes rätselhaftes Verbrechen erscheint, entwickelt sich zunehmend zu einem Fall, der Grundendorf in Angst versetzt und Schulz und später auch Patrick vor immer neue Fragen stellen.

Besonders gelungen fand ich die kurzen Kapitel und die ungewöhnliche Zeitstruktur. Fast jedes Kapitel ist mit einer konkreten Zeitangabe versehen, gleichzeitig wechseln Perspektiven und Handlungsstränge. Dadurch hatte ich beim Lesen tatsächlich das Gefühl, unmittelbar in Grundendorf zu sein und alles mitzuerleben. Man begleitet verschiedene Figuren durch dieselben dramatischen Tage und bekommt Stück für Stück mit, was an unterschiedlichen Orten geschieht. Das erzeugt ein enormes Tempo und hat mich immer wieder dazu gebracht, noch schnell ein Kapitel weiterzulesen.

Überhaupt lebt dieser Krimi für mich stark von seiner Atmosphäre. Grundendorf ist klein und überschaubar, doch mit jedem neuen Ereignis verändert sich die Stimmung. Angst und Misstrauen breiten sich aus und die zunehmende Unsicherheit der Bewohner ist beim Lesen regelrecht spürbar. Das Dorf ist für mich deshalb weit mehr als nur eine Kulisse.
Besonders spannend fand ich außerdem die Hintergründe der Morde. Denn hinter den Taten steckt weit mehr als ein beliebiges Motiv. Je mehr sich die Zusammenhänge offenbaren, desto deutlicher wird, dass Verletzungen, Verlust und der Umgang von Menschen miteinander eine entscheidende Rolle spielen. Gerade diese psychologische Ebene und die Frage, was einen Menschen schließlich zu solchen Taten treiben kann, haben mir richtig gut gefallen. Hier geht es für mich nicht nur um das klassische „Wer war es?“, sondern mindestens genauso sehr um das „Warum?“.
Einen kleinen Kritikpunkt hatte ich allerdings bei der Auflösung. Ohne etwas vorwegzunehmen: Ein winziges Detail auf einem Foto bringt Schulz entscheidend auf die richtige Spur. Mir persönlich war ausgerechnet dieser wichtige Moment ein wenig zu konstruiert. Angesichts der ansonsten spannend aufgebauten Geschichte konnte ich darüber aber gut hinwegsehen.

Für mich ist „Immer kalt“ ein atmosphärisch dichter und psychologisch interessanter Kriminalroman, der besonders durch seine kurzen Kapitel, die geschickt aufgebaute Zeitstruktur und das Motiv hinter den Taten überzeugt. Roman Klementovic schafft es, aus einem kleinen Dorf einen beklemmenden Schauplatz zu machen und gleichzeitig die Frage in den Mittelpunkt zu rücken, was Verlust, Verletzungen und menschliche Grausamkeit auslösen können.

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Was für ein unglaublich spannender und atmosphärischer Thriller!

„Immerkalt“ hat mich von Anfang an gepackt und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Die düstere Atmosphäre, das abgelegene Dorf und die vielen offenen Fragen sorgen für eine beklemmende Stimmung, bei der man ständig das Gefühl hat, dass etwas ganz und gar nicht stimmt.

Besonders die Figur des ehemaligen Kriminalpolizisten Schulz hat mir gefallen. Er ist kein klassischer Held, sondern ein gebrochener Mann, der selbst mit seiner Vergangenheit und seinem Leben zu kämpfen hat. Gerade dadurch wirkt er sehr authentisch und interessant.

Die Geschichte entwickelt sich immer weiter, und mit jeder Seite steigt die Spannung. Geheimnisse, Misstrauen und unerwartete Wendungen sorgen dafür, dass man unbedingt wissen möchte, was wirklich hinter dem Vermisstenfall steckt. Klementovic versteht es hervorragend, eine bedrückende Atmosphäre aufzubauen und den Leser immer wieder auf eine falsche Fährte zu locken.

Fazit: Ein richtig guter, düsterer und nervenaufreibender Thriller! Wer spannende Geschichten mit einer beklemmenden Atmosphäre, Dorfgeheimnissen und überraschenden Wendungen liebt, sollte sich „Immerkalt“ unbedingt anschauen.

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Beim Lesen wird man in eine besondere Stimmung gezogen, die entsteht, wenn ein Mensch an einem Punkt angekommen ist, an dem nichts mehr trägt. Schulz ist kein klassischer Ermittlerheld er ist ein Mann, der eigentlich nicht mehr kann. Und genau das macht ihn so berührend. Sein Körper ist geschwächt, sein Leben zerbrochen, seine Tage leer. Dass ausgerechnet er zurück in ein Dorf muss, das für ihn nur Schmerz bedeutet, fühlt sich an wie ein stiller, bitterer Zwang des Schicksals. Was mich besonders betroffen gemacht hat, ist diese Mischung aus Müdigkeit und Pflichtgefühl. Schulz folgt dem Hilferuf nicht, weil er stark ist, sondern weil er sich selbst nicht erträgt, wenn er es nicht tut. Das Dorf wirkt wie ein Ort, der im Nebel feststeckt, abgeschottet, misstrauisch, voller alter Schatten. Man spürt, dass die Kälte dort nicht nur vom Herbst kommt, sondern aus den Menschen selbst. Jeder scheint etwas zu verbergen, und Schulz bewegt sich wie ein Fremdkörper durch eine Gemeinschaft, die ihn nie wiedersehen wollte. Der Roman zeigt eindringlich, wie Vergangenheit nicht vergeht, sondern wartet. Seine Rückkehr ist weniger ein Ermittlungsakt als ein Abstieg in eigene Abgründe. Und gerade, weil er so verletzlich ist, wirken die Bedrohungen um ihn herum doppelt intensiv. Am Ende bleibt das Gefühl, dass manche Orte einen, nicht loslassen und dass Mut manchmal einfach bedeutet, trotz allem weiterzugehen, auch wenn man längst im Innersten erfroren ist.

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