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Buchcover für Hotel Celentano

Hotel Celentano

Sommerreise durch ein anderes Italien

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Erscheinungstermin 07.05.2026 | Archivierungsdatum 31.12.2026


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Zum Inhalt

»Eric Pfeil ist ein fabelhafter Erzähler, witzig, klug, mit ungeheurer Leichtigkeit.« Christine Westermann

Italien bis die Vespa qualmt, Dolce Vita bis zum Zuckerschock! In seinem neuen Buch unternimmt Bestseller-Autor Eric Pfeil eine Italienreise, wie es sie noch nicht gab.

Was, fragt er, ist eigentlich mit all den legendären italienischen Orten aus Musik und Film: Lassen sie sich ebenso bereisen wie die Strände, die römischen Ruinen und die hochgelobten Restaurants? Wo genau drehte Adriano Celentano seine Filme? Wo verbrachte Marcello Mastroianni regelmäßig seinen Urlaub? In welchem Strandclub gab die umjubelte Primadonna Mina ihr Abschiedskonzert? Und was ist heute an diesen Orten los? Eric Pfeil bastelt sich seine eigene Italien-Karte mit zahlreichen wenig besungenen Orten und fährt los. Einen ganzen Sommer durchkurvt er das Bel Paese und spürt dem Mythos der Leichtigkeit nach.

»Hotel Celentano« ist ein Trip ins wild pochende Herz Italiens. Und das hochkomische Protokoll eines Schwärmers, der nach Grandezza sucht und oft den Sonnenbrand findet.

»Eric Pfeil ist ein fabelhafter Erzähler, witzig, klug, mit ungeheurer Leichtigkeit.« Christine Westermann

Italien bis die Vespa qualmt, Dolce Vita bis zum Zuckerschock! In seinem neuen Buch...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462013139
PREIS 17,00 € (EUR)
SEITEN 320

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

4 stars
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4 stars

Dieses Buch fühlt sich an wie eine Italienreise, die weniger mit dem Koffer beginnt als mit einer Sehnsucht. Eric Pfeil fährt nicht einfach durchs Land. Er folgt einer inneren Landkarte, die aus Liedern, Filmszenen, Fernsehfetzen und Erinnerungsfetzen besteht. Und genau das macht diese Geschichte so charmant. Es ist kein Reiseführer, sondern ein Liebesbrief an ein Italien, das gleichzeitig existiert und erfunden ist. Was mich besonders begeistert hat, ist Pfeils Blick. Neugierig, ironisch, liebevoll, manchmal herrlich selbst entlarvend. Er sucht die Orte, an denen Celentano tanzte, Mina sang, Mastroianni Urlaub machte und findet stattdessen Sonnenbrand, geschlossene Strandclubs, schiefe Erinnerungen und die Erkenntnis, dass Mythos und Realität selten deckungsgleich sind. Aber gerade in dieser Reibung entsteht etwas Magisches. Pfeils Humor ist warm, nie zynisch, und seine Beobachtungen treffen oft überraschend tief. Man spürt, dass er Italien nicht idealisiert, sondern versteht. Das Chaos, die Schönheit, die Melancholie, die Grandezza, die manchmal nur ein gut inszenierter Zufall ist. Besonders schön fand ich, wie er die «legendären Orte» entzaubert. Für mich ein Buch, das man mit einem Lächeln liest und mit einem Seufzen schliesst. Ein Roadtrip durch das Herz eines Schwärmers, der weiss, dass die Leichtigkeit selten dort liegt, wo man sie erwartet aber, dass es sich trotzdem lohnt, ihr hinterherzufahren.

4 stars
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Eric Pfeil nimmt uns in seinem neusten Buch auf eine Reise durch Italien mit. Ganz Italien? Nein, es ist eine Reise, die uns an Hand von Musik, Film und Kunst durch das Land führt. Manche, bei Touristen beliebte Städte werden ausgelassen, dafür weniger bekannte aufgesucht.

Das Konzept dieses Buches erinnert an „Azzurro“ und „Ciao, amore ciao“ - macht nichts. Bewährtes darf ruhig wieder verwendet werden. So erhalten wir einige Anekdoten über Berühmtheiten, von denen einiges bereits bekannt und anderes neu ist.

Eric Pfeil ist ein Meister der differenzierten Sprache. So lese ich zahlreiche anmutig und manchmal vergessene Sprachschätzchen wie „flamboyant“ oder „echauffieren“, die auch in meinem Wortschatz vorkommen.

„Wer den Bleistift spitzt, um sich schreibend über Rom mitzuteilen, dieses steinerne und marmorne Vielzuviel, diesen schönsten Moloch der Welt, diese in 3000 Jahren voll gestellte Kulisse, kann sich nur verheben.“ (S 127)

Bei diesem vortrefflichen Satz musste ich schmunzeln, erscheint vor mir doch ein Bild eines Herkules, der sich an einem Marmorblock, der mit zarten Graffitis verziert ist, überhoben und deswegen kreuzlahm ist. Dass er das Antlitz und die Muskeln von Kirk Douglas hat, ist wohl meiner Vorliebe von Monumentalfilmen aus der Cinecittà oder Hollywood geschuldet.

Fotos der genannten Orte vermisse ich ein klein wenig. Ein bisschen zu häufig erwähnt Eric Pfeil seine Gemahlin, ohne die er, so scheint es. hilflos wäre. Wir Leser können uns solche Trivia merken, weshalb meiner Ansicht nach zwei diesbezügliche Erwähnungen genügen würden.

Wer bislang noch unbekannte Orte, abseits des Massentourismus in Italien sucht, wird hier bestimmt fündig werden.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Buch 4 Sterne.

4 stars
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Rechtzeitig zum Urlaub und mit dem Sehnsuchtsort Italien verbunden, nimmt uns Eric Pfeil wieder auf eine Reise in den sonnigen Süden mit. Nach den beiden Büchern „Azzurro“ und „Ciao Amore, Ciao“, die vielen Leser:innen in jeweils 100 Songs das Land und seine Bräuche näher gebracht haben, ist „Hotel Celentano“ ein etwas anderer Reiseführer. Nicht weniger unterhaltsam und fabelhaft erzählt, zeichnet er eine besondere Landkarte Italiens, die auf einer der ersten Seiten des Buches skizziert ist.
Die „Sommerreise durch ein anderes Italien“ führt von Como und den nördlichen Regionen Piemont mit seiner Hauptstadt Turin und der Lombardei nach Liguren. In Boccadassee nahe Genua, einem bunten und malerischen Ort, lebte der heuer verstorbene Cantautore Gino Paoli („Il cielo nella stanza“). Im Kapitel Genua II wird Boccadassee nochmals erwähnt: „Westlich des Strandes, kurz hinter den mit Planen zugedeckten Fischerbooten, liegt eine Felsformation, … dahinter glitzert das Meer. Aus den offenen Fenstern der Osteria Creuza da mä dringt das Klappern von Geschirr. 1952 wurde hier die damals achtzehnjährige Sophia Loren zur Miss Lido gewählt.“ In „Genua III“ erwähnt der Autor das Cafè degli Specchi, in dem der Regisseur Dino Risi eine Szene mit Vittorio Gassmann für den Film „Der Duft der Frauen“ gedreht hat.
Machen wir einen Sprung weiter in den Süden, nach Fregene, nahe Rom gelegen. Hier begegnet man dem Starregisseur Federico Fellini. „Einmal spazierte Federico Fellini durch seinen geliebten Pinienwald in Fregene, als eine Stimme an sein Ohr drang: Federico! Federico!“ In der Pineta hatte Fellini den Film „Das bittere Leben“ mit Alberto Sordi gedreht und den Schauspieler „zwischen zwei Bäumen auf eine dreißig Meter hohe Schaukel gesetzt und damit eine der berühmtesten Szenen seines Werks geschaffen.“ Auch der Film „Julia und die Geister“ entstand in diesem Wald. Aber wer hat Fellini dort gerufen?; der amerikanischen Schauspieler und Regisseur Orson Wells.
Erwähnt muss noch ein dritter italienischer Regisseur werden, Luchino Visconti. Und damit hat uns die Reise nach Palermo und in den Film „il Gattopardo“ mit Alain Delon, Burt Lancaster und Claudia Cardinale geführt.
Ganz kann sich Eric Pfeil der Musik nicht entziehen: Lucio Dalla „der notorisch bemützte cantautore“ aus Bologna. „Also gehen wir an der Piazza Cavour vorbei, wo der Musiker seine Kindheit verbrachte. Eines seiner frühen Lieder, „Piazza Grande“, handelt von diesem Ort. “… Und schauen auf sein Geburtshaus mit der Hausnummer 2. Er habe keine richtige Familie, singt Dalla, sein Zuhause sei die Piazza grande.“
Italienische Leichtigkeit, wie sie in den Filmen bekannter italienischer Regisseure und Liedermacher besungen wird, trifft in diesem Buch auf interessante Lokalitäten, die man vielleicht als Reisender schon gesehen, aber nicht mit diesem klugen Wissen des Autors verbunden hat. Wenn Sie jetzt fragen, was das Buch mit Adriano Celentano zu tun hat? Wo dessen Filme gedreht wurden, können Sie in diesem Buch natürlich ebenfalls nachlesen. Sollten Sie noch kein Italien-Fan sein, spätestens nach dieser Lektüre sind Sie es. Die erwähnten Filme und musikalische Untermalung … Nostalgie pur!

5 stars
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