Männer, Väter, Patriarchen. Eine Geschichte von Liebe und Macht
Eine überraschende Geschichte der Vaterschaft
von Augustine Sedgewick
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Erscheinungstermin 13.05.2026 | Archivierungsdatum 16.05.2026
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Zum Inhalt
Wie Väter die Welt prägten – eine Geschichte von Macht, Männlichkeit und Mythos
Augustine Sedgewick begibt sich auf eine faszinierende Spurensuche durch die Geschichte der Vaterschaft – von den Anfängen menschlicher Gesellschaften über religiöse und politische Ordnungen bis hin zur Gegenwart. Entstanden inmitten der #MeToo-Debatte verbindet er als frischgebackener Vater persönliche Fragen mit großen historischen Linien. Er erzählt von berühmten Männern – Aristoteles, Augustinus, Heinrich VIII., Darwin, Freud – und zeigt, wie sie das Verständnis von Männlichkeit, Macht und Fürsorge geprägt haben.
Mit erzählerischer Eleganz und scharfem Blick dekonstruiert Sedgewick Ideen, die jahrhundertelang als selbstverständlich galten – und stellt die Vaterschaft in den Kontext der sozialen Hierarchie, des Patriarchats und einer Kultur, in der Macht stets auch eine familiäre Dimension hatte.
- Die erste umfassende Kulturgeschichte der Vaterschaft
- Lebendige Porträts berühmter Denker und Herrscher als Vaterfiguren
- Verbindet persönliche Reflexion mit historischer Analyse
Wie Väter die Welt prägten – eine Geschichte von Macht, Männlichkeit und Mythos
...Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783150114865 |
| PREIS | 30,00 € (EUR) |
| SEITEN | 368 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Das Buch „Männer, Väter, Patriarchen. Eine Geschichte von Liebe und Macht“ von Augustine Sedgewick hat mich auf eine eher nachdenkliche als wirklich berührende Reise mitgenommen. Ich bin mit der Erwartung hineingegangen, tiefere Einblicke in männliche Rollenbilder, emotionale Prägungen und vielleicht auch persönliche Entwicklungen zu bekommen – gerade im Spannungsfeld von Liebe und Macht.
Was ich jedoch erlebt habe, war eher eine sachlich geprägte, teilweise distanzierte Darstellung historischer und gesellschaftlicher Zusammenhänge. Das Thema selbst ist unglaublich wichtig und auch für mich persönlich relevant, besonders wenn man eigene Beziehungserfahrungen reflektiert und verstehen möchte, wo bestimmte Dynamiken ihren Ursprung haben.
Doch genau hier hat mir etwas gefehlt: Nähe.
Ich habe mir mehr emotionale Tiefe gewünscht, mehr greifbare Beispiele, mehr Momente, in denen ich mich selbst wiederfinden kann. Stattdessen blieb vieles auf einer analytischen Ebene. Es wirkte stellenweise eher wie ein theoretischer Blick auf Machtstrukturen, weniger wie eine Geschichte, die wirklich ins Herz geht.
Der Schreibstil ist zwar klar und strukturiert, aber auch etwas nüchtern. Dadurch fiel es mir schwer, dauerhaft im Lesefluss zu bleiben oder eine echte Verbindung zum Inhalt aufzubauen. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass wichtige Gedanken angerissen werden, aber nicht vollständig in ihrer emotionalen Tragweite entfaltet werden.
Trotzdem möchte ich sagen: Das Buch hat seine Berechtigung. Es regt zum Nachdenken an – vor allem darüber, wie tief patriarchale Muster in unserer Gesellschaft verwurzelt sind und wie sie Beziehungen prägen. Gerade für Leserinnen und Leser, die sich eher für gesellschaftliche Analysen interessieren, kann es durchaus wertvoll sein.
Für mich persönlich blieb es jedoch ein Buch, das mich eher im Kopf als im Herzen erreicht hat. Und genau deshalb hinterlässt es ein gemischtes Gefühl – interessant, aber nicht nachhaltig berührend.
Ein wichtiges Thema, das leider etwas zu distanziert umgesetzt wurde.
Gedanklich anregend, aber emotional schwer zugänglich. Für mich persönlich hätte es mehr Tiefe und Nähe gebraucht, um wirklich zu berühren.
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