Fast Abend, immer noch hell
Roman | Die Sommer-Sensation aus Dänemark
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Erscheinungstermin 29.04.2026 | Archivierungsdatum 28.06.2026
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Zum Inhalt
Für Fans von Sally Rooney und »Call Me By Your Name«: Die Sommer-Sensation aus Dänemark
Eine Woche in einem Haus am See. Fünf Freund*innen und die Geheimnisse, Verheißungen und Verwicklungen eines Sommers
An der Uni waren Sylvia und ihre Freunde unzertrennlich, jetzt haben sie Jobs, Beziehungen, manche sogar Kinder. Doch eine Sommerwoche wollen sie gemeinsam verbringen, in einem Haus am See. Im Mittsommerlicht, beim Kochen und Krebse fangen, in Gesprächen über Liebe, Queerness und das Leben, kehrt die alte Vertrautheit schnell zurück. Doch als zwei von ihnen Heiratspläne verkünden, lassen sich verborgene Sehnsüchte immer schwerer unterdrücken. Leben sie alle wirklich so frei und glücklich, wie sie es sich immer erträumt haben?
Sylvia ist eine notorische Tagträumerin. Sie ist mit Charlie zusammen. Und sie ist verwirrt und fragt sich, was (und wen) sie will.
Kvæde ist charmant. Der einzige Single unter Pärchen. Und erlebt als Transmann gerade seine zweite Pubertät.
Gry ist eine Göttin der Mütterlichkeit. Sie ist mit Adam verheiratet, sie haben zwei Kinder.
Esben ist Schriftsteller. Höflich, gut erzogen, ein bisschen zurückhaltend. Verlobt mit Karen.
Karen ist groß, eindrucksvoll, wunderschön. Eine richtige Königin.
Charlie ist Sylvias Freundin und die absolute Traum-Partnerin. Sieht aus wie ein Märchenprinz.
Adam ist Beamter, wie aus dem Ei gepellt. Vater von zwei Kindern, Partner von Gry. Auch er sieht einem Märchenprinz nicht ganz unähnlich.
»Fast Abend, immer noch hell« von Linea Maja Ernst ist ein sehr zeitgemäßer Roman über Fragen, die aktuell und uralt sind: Wieso kann man nicht in einen Freund verliebt und trotzdem mit seiner Partnerin glücklich sein? Muss man auf allen Spaß verzichten, nur weil man Kinder hat? Und vor allem: Muss man all seine Träume aufgeben, wenn man erwachsen wird?
Für Fans von Sally Rooney und »Call Me By Your Name«: Die Sommer-Sensation aus Dänemark
Eine Woche in einem Haus am See. Fünf Freund*innen und die Geheimnisse, Verheißungen und Verwicklungen eines...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783103977509 |
| PREIS | 24,00 € (EUR) |
| SEITEN | 256 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Buchhändler*in 1025151
Wunderschön und berauschend! Ein ungewöhnlicher Roman mit viel Sommerfeeling und verwirrenden Gefühlen. Ich möchte insbesondere den Schreibstil sehr gerne, da man durch die verschiedenen Perspektiven der einzelnen Charaktere noch tiefer in die Erzählung eintauchen konnte. Im allgemeinen sind die Figuren alle sehr vielschichtig, glaubhaft und divers. Mir hat der Roman sehr gut gefallen und ich werde ihn definitiv weiterempfehlen.
Hanna S, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Ein atmosphärischer Roman mit wunderschönem Setting: Mittsommer in einem Haus am Wald, Schwimmen im See, duftenden Holunderblüten und Picknicks mit Freunden. Linea Maja Ernsts Schreibstil hat mich sofort gefesselt und ich wollte, nachdem ich einen Überblick über die Freundesgruppe hatte, unbedingt wissen, was in diesem Urlaub passiert, weil man direkt spürt, wie es unter der Oberfläche brodelt. Der Roman lebt für mich nicht von einem besonders spannenden Plot, sondern von der unterschwelligen Spannung und den Einblicken in die Gedankenwelt aller Anwesenden und deren Ansichten über das Leben und Beziehungen. Hier werden wirklich von bis Lebenswelten und Gedanken von queeren und hetero Personen beleuchtet, die alle in ihren Dreißigern sind und versuchen das Leben zu bewältigen. Es gab wirklich viele interessante Passagen über Männlichkeit, die Vorherrschaft von Paarbeziehungen, Veränderung von Freundschaften, alternativen Lebensentwürfen, Mutterschaft und Co. Als Lesende muss man sich darauf einstellen, dass eben seitenlange Gespräche oder Gedankenströme zu diesen Themen kommen. Mich hat die Autorin damit auf jeden Fall abgeholt. Alleine das Ende kam sehr abrupt für mich und ich hätte mir gewünscht über ein zwei Personen aus der Gruppe mehr zu erfahren. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und finde nebenbei auch das Cover sehr gelungen.
Anna O, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Ein Roman, wo man das Sommerflimmern förmlich spürt. Die Charaktere sind so echt und greifbar, für die kurze Zeit, wo man mit ihnen verweilt, taucht man völlig in ihre Welt ein.
Große klasse! Teilweise etwas expliziter als man von Cover + Beschreibung erwarten würde aber gut gemacht insgesamt. Sehr faszinierende Charaktere, spannende Themen und eine Menge sehr unterhaltsames Drama. Ganz ganz herrlich
Milla S, Buchhändler*in
Traumhafte Mittsommerabende in Dänemark mit alten Freunden - was will man mehr?
Doch tragische Enthüllungen, Gefühlschaos und riskante Gedankenspiele trüben die Stimmung.
Ein sprachliches Meisterwerk, in das man versinken kann, das aber definitiv auch zum Nachdenken anregt, wenn es um das Thema wahrer Freiheit und Selbstentfaltung geht.
Larissa K, Buchhändler*in
Messerscharf beobachten sich die Protagonist:innen gegenseitig. Bei aller Freundschaft und Liebe, die zwischen ihnen herrscht, ist keins der Verhältnisse gänzlich frei von Animositäten. Die Enge des Ferienhauses und die Kürze der verbrachten Zeit fungiert wie ein Brennglas auf die Themen, die sonst so sorgsam verborgen gehalten werden. Sehr mutig, eindrücklich und toll zu lesen!
Monika F, Buchhändler*in
Es soll eine schöne Woche werden, doch es kommt ganz anders
Das Cover sieht so schön aus. Es hat mich sofort gefangen genommen. Und dann schreibt der Verlag auf der Titelseite „Die Sommersensation – Der Nr.-1-Bestseller aus Dänemark“. Das beides hörte sich so toll an, dass der Klappentext kaum noch interessierte.
Ich brauche Ihnen die fünf Freund:innen aus Unizeiten und ihre beiden „Anhängsel“ ja gar nicht mehr vorstellen. Das steht ja alles schon auf dieser Seite. Einzig zusätzlich erwähnen möchte ich noch, dass Sylvia bisexuell und im Moment mit der Lesbe Charlie zusammen ist.
Die fünf Freunde haben zusammen studiert und eine tolle Zeit miteinander verbracht. Nun sind sie inzwischen alle erwachsen geworden. Sie halten noch lose Kontakt, aber getroffen haben sie sich schon lange nicht mehr. Da kommt die Einladung von Karen und Esben für eine gemeinsame Woche in einem Ferienhaus an einem See gerade Recht. Sie freuen sich alle aufeinander. Und doch beginnt sofort ein unbewusster Wettstreit unter Ihnen. Wer bereitet das leckerste Essen zu? Welche Lebensform ist die Beste? Hat man die richtige Entscheidung getroffen? Und hat man den richtigen Partner, die richtige Partnerin gefunden? Besonders Sylvie und Kævde denken viel darüber nach und sprechen auch darüber. Wo ist die Freiheit und Offenheit der früheren Zeit hin? Warum sind sie alle so spießig und etabliert geworden? So waren sie doch früher nicht. Es geht also rund in der kleinen Gruppe und es entsteht ein Gefühlschaos!
Ich hatte mir das Buch tatsächlich anders vorgestellt - harmonischer. So ein richtig schönes, heiles Sommergefühl. Stattdessen fand ich mich in einem Karussell der überschießenden Gefühle wieder. Und da ich damit gar nicht gerechnet hatte, fand ich es sehr anstrengend. Besonders gestört hat mich dabei, dass es ausgerechnet die bisexuelle Sylvia und der Transmann Kvæde waren, die die Lebensformen der anderen in Frage stellten. Warum konnten es nicht andere aus der Gruppe sein?
Viele der Konflikte der einzelnen Personen in diesem Buch wurden gar nicht offen ausgesprochen, sondern fanden im Kopf der entsprechenden Personen statt. Aber zum Ende war der Punkt erreicht und die Wahrheit kam ans Licht.
Obwohl es nicht wirklich das Buch war, was ich mir vorgestellt hatte, hat es mich doch in seinen Bann gezogen. Ich wollte wissen, wie sich die Gefühlsdynamik innerhalb der Gruppe ändern würde. Es wurde noch so richtig spannend zum Ende, doch dann war es plötzlich abrupt zu Ende, was mich sehr verwirrt zurückgelassen hat.
Wenn Sie dieses Buch lesen möchten, dürfen Sie übrigens nicht prüde sein. Teilweise geht es schon ordentlich zur Sache.
Ein Buch, in das ich hineingezogen würde, was mich aber sehr verwirrt zurückgelassen hat.
Buchhändler*in 2057187
Was fûr eine unglaubliche Sommerlektüre! Hautnah, eindringlich, zauberhaft, sexy. Dabei nicht laut, sondern eher leise und introspektiv. Ich habe an diesem Buch vor allem die poetische Art geliebt, mit der die Gedankenströme der Charaktere in Worte gefasst wurden.
Zoe K, Buchhändler*in
Viele tolle Charaktere, queere Gedanken und Diskussionen über alternative Beziehungsformen. Auch das Thema mentale Gesundheit und Elternschaft findet in Linea Maja Ernsts Buch einen gelungenen Platz, alles eingebettet in die Atmosphäre der dänischen Landidylle.
Rezensent*in 1518830
Manchmal merkt man erst, wie sehr sich Dinge verändert haben, wenn man versucht, an etwas Altes anzuknüpfen. Genau dieses Gefühl hat mich durch das ganze Buch begleitet.
Eine Gruppe von Freund:innen, die sich seit dem Studium kennt, verbringt ein paar Tage gemeinsam in einem Sommerhaus am Wasser. Früher waren sie eng und fast selbstverständlich miteinander verbunden. Heute bringen alle ihre eigenen Leben mit: Beziehungen, Kinder und unterschiedliche Vorstellungen davon, wie alles laufen soll. Und obwohl sie wieder zusammen an einem Ort sind, ist nichts mehr ganz so wie früher.
Was mir sofort gefallen hat, ist diese leise, fast unaufgeregte Art zu erzählen. Es passiert nichts Spektakuläres, und trotzdem entsteht eine unglaubliche Spannung. Zwischen Gesprächen, gemeinsamen Mahlzeiten und diesen endlos hellen Sommernächten verschieben sich Dynamiken oft ganz unmerklich. Man spürt, wie sich Dinge anstauen, wie kleine Gesten plötzlich Gewicht bekommen und wie viel unausgesprochen bleibt.
Besonders intensiv fand ich das Zusammenspiel innerhalb der Gruppe. Einige übernehmen Verantwortung, kümmern sich und organisieren, während andere sich eher treiben lassen oder Erwartungen an die anderen stellen. Gerade in diesem engen Zusammenleben wird sichtbar, wer wie viel gibt und wer eher nimmt. Das hat beim Lesen etwas fast schon Unangenehmes, weil es so nah an der Realität ist.
Gleichzeitig verschwimmen die Grenzen zwischen Freundschaft und Anziehung immer wieder. Beziehungen wirken nicht fest, sondern beweglich, manchmal unsicher und widersprüchlich. Es geht viel um Nähe und Begehren, aber auch um die Frage, welche Form von Leben und Zusammenleben eigentlich die richtige ist. Nicht alles fühlt sich dabei leicht an, manches ist fast ein bisschen zu viel. Gleichzeitig passt genau das zu dieser Stimmung, in der alles offen und gleichzeitig instabil wirkt.
Die Atmosphäre trägt das Ganze für mich besonders. Dieses helle, fast schwebende Licht, das nie ganz verschwindet, legt sich über alles und verstärkt das Gefühl von Zeit, die sich dehnt. Es wirkt idyllisch und gleichzeitig leicht melancholisch, als würde unter der Oberfläche jederzeit etwas kippen können.
Auch sprachlich hat mich der Roman total abgeholt, was sicher nicht zuletzt an der feinfühligen Übersetzung von Ursel Allenstein liegt, die diese leise, schwebende Stimmung sehr schön transportiert.
Fazit:
Ein stiller, dichter Roman über Freundschaft, das Älterwerden und die Frage, wie wir leben wollen, zwischen Verantwortung, Care-Arbeit und dem Wunsch nach Freiheit. Er erzählt von sich verändernden Beziehungen, von Begehren, Unsicherheiten und fluiden Identitäten und davon, wie schnell alte Rollenbilder ins Wanken geraten können, wenn man zu nah aufeinandersitzt.
Für mich eine ganz klare Leseempfehlung, gerade für den Sommer, wenn man Bücher mag, die sich leicht anfühlen und trotzdem lange nachwirken.
Silke K, Buchhändler*in
In ihren 30ern findet sich eine ehemalige Studentenclique für eine Feier zusammen. Als junge Menschen wollten sie etwas Besonderes sein: Künstlerinnen, Künstler, unangepasst. Rund 10 Jahre später stellen sie fest, dass sie dieses Ziel nicht unbedingt erreicht haben. Einge sind verheiratet, haben Kinder. Während ihres Treffens stellen Sie das alles in Frage. Gibt es möglicherweise alternative Lebens- und Liebesformen?
Ein Roman, der wild ist und leidenschaftlich. Und zum Nachdenken anregt. Warum wählen so viele die feste Paarbeziehung? Und macht die wirklich glücklich?
Der Roman liest sich wie im Rausch. Und öffnet die Gedanken.
Lena F, Buchhändler*in
Eine Gruppe Freunde trifft sich zum Sommerurlaub. Seit der Unizeit haben sich ihre Leben auseinanderentwickelt, verschiedene Erwartungen und Lebensentwürfe prallen aufeinander. Früher waren sie sich so nah, aber sind sie das eigentlich immer noch? Kleine und große Geheimnisse drohen die Sommeridylle zu zerstören. Kurzweilige Lektüre, perfekt für den Sommer.
Dieses Buch von Linea Maja hat mich sehr berührt. Diese Sommerwoche am See hat mich tief berührt: Die Autorin schafft es, aus scheinbar einfachen Zutaten, Mittsommerlicht, Krebse fangen, lange Abende, ein feines, intensives Porträt von Freundschaft und Identität zu weben. Sylvia als Tagträumerin ist für mich der emotionale Kern, ihre Unentschlossenheit gegenüber Charlie wirkt nicht als Schwäche, sondern als ehrliche, schmerzhafte Suche nach Selbstkenntnis. Besonders stark finde ich die Darstellung von Kvædes, zweiter Pubertät, als Transmann. Das ist sensibel, lebensnah und ohne voyeuristische Effekte erzählt, ein seltener, wichtiger Blick auf das Erwachsenwerden in einer anderen Form. Gry, Esben, Karen und Adam bilden kein statisches Ensemble, sondern lebendige Gegenpole. Mütterlichkeit, Zurückhaltung, Souveränität und bürgerliche Verlässlichkeit spiegeln verschiedene Wege, mit Liebe und Verantwortung umzugehen. Die Gespräche über Queerness, Sehnsucht und die Frage, ob man wirklich frei lebt, sind nie bloss theoretisch. Sie entstehen aus kleinen Gesten, Eifersüchteleien und den stillen Momenten zwischen den Figuren. Das Buch verzichtet auf grosse Dramen und gewinnt gerade dadurch an Glaubwürdigkeit. Das Ringen um Identität ist oft leise, zögerlich und voller Widersprüche. Für mich ein Roman über das Recht, sich neu zu erfinden, und über Freundschaften, die einen halten, auch wenn die Wege auseinandergehen.
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1566003
„Fast Abend, immer noch hell“ von Linea Maja Ernst hat mich auf eine leise, fast unmerkliche Weise tief berührt – und genau darin liegt seine besondere Stärke. Dieses Buch ist kein lautes, plotgetriebenes Werk, sondern ein fein beobachteter, atmosphärischer Text, der sich Zeit nimmt für Zwischentöne, Stimmungen und das Unausgesprochene.
Große Empfehlung - vor allem als Sommerbuch! 🌞
Pia E, Buchhändler*in
Ich hab's geliebt!!
Eine Handvoll Unifreund:innen treffen sich nach Jahren zum gemeinsamen Urlaub in einem großen Haus am See und nichts ist, wie es mal war.
Es geht um Selbstreflektion, Träume und Wünsche, um Beziehungsstrukturen, Freundschaft und Ehe.
Mir hat der Schriebstil unglaublich gut gefallen, so nachdenklich und lyrisch und ich würde jederzeit wieder Zeit mit den Charakteren verbringen wollen!!!
"Fast Abend, immer noch hell" von Linea Maja Ernst, übersetzt aus dem Dänischen von Ursel Allenstein, erschienen im S. Fischer Verlag im April 2026
Die Geschichte spielt während der magischen, dänischen Mittsommertage. Eine Gruppe von Freunden – ehemals unzertrennlich während des Studiums – versammelt sich in einem abgelegenen Sommerhaus an der Küste Seelands.
Was als nostalgisches Wochenende geplant war, entwickelt sich schnell zu einer emotionalen Bestandsaufnahme. Während sie baden, zu viel Wein trinken und die lauen Nächte genießen, kommen alte Spannungen und neue Lebensentwürfe ans Licht.
Linea Maja Ernst hat ein Kammerspiel unter freiem Himmel gezaubert. Die Emotionen sind so zart, wie das Dämmerlicht der dänischen Nacht.
Es hat mich geflashed, tief hinein gezogen und nicht mehr los gelassen. Die Geschichte geht offen mit der Liebe um, was mir ein bisschen zu viel war. Da es zum Gesamtpaket passt, ist das für mich keine Schwäche.
Die Autorin schreibt gefühlvoll, gleichzeitig ernst und mit einer Traurigkeit. Ich habe mich zwischen den Seiten verloren und beim blättern wieder gefunden.
Die Emotionen kochen über, bleiben aber auch teilweise leise im Raum stehen.
Es ist die perfekte Urlaubslektüre, leicht genug für den Strand, aber ein bisschen schwer, um es ohne Nachklang zu beenden.
Elisa D, Buchhändler*in
Sylvia, Kvæde, Gry, Karen und Esben kennen sich seit Studientagen; mittlerweile hat der Erwachsenenalltag sie fast alle eingeholt, und sie sehen sich nur noch selten. Als sie endlich ein lang ersehntes Treffen für ein ganzes Wochenende auf die Beine stellen, mischen sich schnell unterdrückte und brodelnde Emotionen und Sehnsüchte in die Gesellschaft ein.
Linea Maja Ernst erzählt in diesem Roman die Geschichten von sehr vielschichtigen, verletzlichen Menschen, die sich aneinander und an ihre Träume, Ängste und Ideale klammern. Es geht um Queerness, um Liebe, um Eifersucht und Unsicherheit, aber auch um die Natur von Freundschaft und Bindung. Eine mitreißende Erzählung bevölkert von faszinierenden, manchmal undurchsichtigen, aber durch und durch menschlichen Figuren.
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