Bitte melden Sie sich an, um Ihr wertvolles Feedback zu geben.
Jetzt anmelden oder registrieren.
Meile 23
Geschichte aus dem Donaudelta
von Dan Ivan
Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht. Jetzt anmelden oder registrieren
NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.
1
Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.
2
Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.
Erscheinungstermin 11.03.2026 | Archivierungsdatum 16.09.2026
Velbrück Verlag | Dittrich Verlag
Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #DonauDeltaMeile23 #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps
Zum Inhalt
Ein junger Arzt entdeckt die Magie des Donaudeltas jenseits des kommunistischen Grauens.
Meile 23 ist ein winziges, abgelegenes Fischerdorf an der Donau, umgeben von Wasser und Schilf, weit entfernt von allem, was man Zivilisation nennt. Dahin verschlägt es einen jungen Medizinabsolventen aus Bukarest, der seiner Berufung folgt und Menschen heilen möchte. Am Ende der Welt begegnen ihm die menschenfeindlichen Auswüchse der kommunistischen Diktatur Ceaușescus, die im Gegensatz stehen zur magischen Schönheit der Landschaft und zur Großzügigkeit und Freigiebigkeit der mythisch anmutenden Flussbewohner, die tagtäglich um ihr Überleben kämpfen.
In den Tiefen der Hölle verbirgt sich ein Paradies, in dem die Menschen nach anderen Gesetzen leben und sterben.
Ein junger Arzt entdeckt die Magie des Donaudeltas jenseits des kommunistischen Grauens.
Meile 23 ist ein winziges, abgelegenes Fischerdorf an der Donau, umgeben von Wasser und Schilf, weit entfernt...
Eine Anmerkung des Verlags
https://buch-haltung.com/dan-ivan-meile-23-dittrich-verlag-rezension/
Vorab-Besprechungen
Ein junger Arzt, ein Dorf im Donaudelta und ein System, das überall präsent ist – selbst am Ende der Welt.
Mit viel Humor, Wärme und einem feinen Gespür für Menschen erzählt Dan Ivan von seinem Aufenthalt in Mila 23, einem abgelegenen Fischerdorf, in dem das Leben langsamer, härter und zugleich erstaunlich poetisch ist. Zwischen absurden Episoden, skurrilen Figuren und Momenten tiefer Menschlichkeit entsteht das Porträt einer Gemeinschaft, die gelernt hat, unter schwierigen Bedingungen zu überleben.
Ein literarischer Blick auf das Rumänien der späten kommunistischen Jahre – zugleich rau, komisch und voller stiller Schönheit.
Für Leserinnen und Leser von osteuropäischer Literatur, autobiografisch gefärbten Romanen und Geschichten über das Leben an den Rändern Europas.
Ein junger Arzt, ein Dorf im Donaudelta und ein System, das überall präsent ist – selbst am Ende der Welt.
Mit viel Humor, Wärme und einem feinen Gespür für Menschen erzählt Dan Ivan von seinem...
Marketing-Plan
Buchvorstellung und Lesung auf der Leipziger Buchmesse
Buchvorstellung und Lesung auf der Leipziger Buchmesse
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Paperback |
| ISBN | 9783912155600 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 148 |
Links
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Erlebnisse eines Arztes im Donaudelta
Um der ihm im Kreiskrankenhaus Tulcea zugewiesenen bösartigen Abteilungsleiterin zu entgehen, lässt sich der junge Assistenzarzt Dan Ivan ins Donaudelta nach Meile 23, einem kleinen Ort mit etwa hundertdreißig Familien, versetzen. Die dortige Krankenstation war in einem kleinen Fischerhäuschen untergebracht, in dem anstatt Patienten die Ratten hausten und ärztliche Instrumente Mangelware waren. Fünf Jahre blieb Dan in Meile 23, erlebte eisigkalte Winter ohne Strom und zugefrorener Donau, während die Sommer brütend heiß waren und das Wasser des Flusses oft große Teile der Gärten und Wege des Ortes überschwemmte. Dennoch war es für den Autor eine schöne Zeit, denn die Menschen waren freundlich, herzlich und von einer Hilfsbereitschaft, die er sonst nirgendwo erlebte. Das lag vielleicht auch am medizinischen Alkohol der Station, der sich auf seltsame Weise immer schnell verflüchtigte, und an dem hohen Bedarf, der angeblich „zur Pflege der Möbel“ verwendet wurde …
Dan Ivan ist ein rumänischer Schriftsteller, der in Bukarest geboren wurde und seit 2016 in einem kleinen Ort in Kärnten lebt. Nach seinem Medizinstudium arbeitete er einige Jahre als Arzt und war dann in der Pharmaindustrie tätig. Als Schriftsteller debütierte er 2017 mit einem Gedichtband. Der Roman „Mila 23“ erschien 2019 in Bukarest, die rumänische Originalausgabe von „Das rote Hemd“ wurde 2024 ebenfalls in Bukarest veröffentlicht – die deutsche Übersetzung erfolgte 2025 und „Meile 23“ erschien 2026, beide im Dittrich-Verlag.
Auf höchst humorvolle Weise erfahren wir hier vom Leben der rumänischen Bevölkerung im Donaudelta in den 1980er Jahren, die sich trotz fehlender Infrastruktur und Ausbeutung durch das Ceausescu-Regime nicht unterkriegen ließ und aus jeder Situation das Beste zu machen versuchte. Während im ukrainischen Tschernobyl der Kernreaktor explodierte hatte der Autor mit dem Ausbruch der Cholera zu kämpfen und sich der Unbill des Flusses und der Natur zu stellen. Ein launiger Blick zurück in eine Zeit, die in Rumänien glücklicherweise schon lange zurück liegt - und die uns Leser bei aller Nachdenklichkeit dennoch dann und wann ein Schmunzeln entlockt. Im Epilog erfahren wir noch, wie es einigen Dorfbewohnern nach Dan Ivans Wegzug nach Bukarest weiter ergangen ist.
Fazit: Eine mit viel Humor gewürzte Geschichte, die Spaß macht zu lesen und die ich gerne weiterempfehle.
Ulrike B, Buchhändler*in
Ein junger Arzt tritt in den frühen 1980er Jahren seine erste Stelle im ländlichsten Rumänien, mitten im Donaudelta, an. Dort mangelt es nach Jahren unter der Herrschaft Ceaușescus an nahezu allem, was man zur Versorgung von Kranken, ja eigentlich zum Leben, braucht. Aber der Ich-Erzähler Dr. Dan und seine neuen Nachbarn sind einfallsreich und mit einer großen Portion Resilienz und Humor ausgestattet. In vielen einzelnen Episoden entfaltet sich so eine Art Schelmenroman - Zeugnis dafür, wie sich Menschen auch unter den widrigsten Umständen nicht unterkriegen lassen. Ein tolles Buch!
Die Geschichte(n) eines Arztes im Delta der Donau - kurzweilig, mit einem feinen selbstironischen Humor durchsetzt - haben mir gut gefallen. Mich erinnerte das Buch gelegentlich an Fernando Namoras Erinnerungen 'Landarzt in Portugal' und an den ersten Band der Erinnerungen des Landtierarztes James Herriot. Ich mag Ärzte, die sich und ihren Stand nicht zu wichtig nehmen und Ivan gehört definitiv dazu. Er schaffte es sehr schnell, mich in die ärmliche Umgebung des riesigen Flußdeltas, mit all seinen Sorgen und Problemen, hineinzuziehen. Er hat die Herzlichkeit und Offenheit armer Menschen für sich angenommen und gibt diese an seine LeserInnen weiter. Auch wenn ich gelegentlich durch Gedanken- bzw. Themensprünge verwirrt war, hat mich der Erzählstrang doch immer wieder schnell gerettet. 'Meile 23' ist ein eher leises Buch, ganz abseits unser lauten, modernen Welt. Aber es ist wie ein guter Freund, den man eine Weile nicht gesehen hat, dessen Umarmung aber sofort wieder unser Herz erwärmt.
Rezensent*in 1741624
Abenteuer eines jungen Arztes im Donaudelta
Auf Meile 23 bin ich wegen des schlicht gehaltenen Covers gestossen. Das Blau des Wassers und der Teil eines Fisches haben mich auf diesen Titel aufmerksam gemacht und meine Neugier geweckt.
Die Geschichte eines jungen Arztes aus Bukarest, den es in den Anfängen seines Berufslebens in einen kleinen entlegenen Ort im Donaudelta verschlägt, hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Sie ist liebevoll und humorvoll erzählt und beschreibt sehr detailgetreu die Umgebung sodass die Landschaften vor dem inneren Auge entstehen.
Fernab vom Luxus der Großstadt, aber auch von den politischen Unruhen und oft willkürlichen Entscheidungen in der Zeit des Kommunismus, gibt es dieses Dorf, in dem die Menschen ein raues und sehr entbehrungsreiches Leben führen. Es fehlt an den einfachsten Dingen und die Menschen dort müssen in rauen Wintern und dann wieder heißen Sommern oft um's schiere Überleben kämpfen.
Dabei entsteht eine Erzählung, die das harte Leben der Einwohner beschreibt, aber auch schöne Naturbilder entstehen lässt. Zum Vorschein kommt der Zusammenhalt und die Großzügigkeit einer Dorfgemeinschaft, die sich trotz der Armut und aller Unwegsamkeiten aufeinander verlassen können und ihr Leben zu leben wissen.
Dieses Kleinod ist für mich eine schöne Entdeckung, in der einem die Natur und Charaktere sehr nahbar gemacht werden.
Den Schreibstil habe ich mitunter als etwas anstrengend empfunden, da die Sätze oft lang und verschachtelt sind.
Dennoch werde ich dieses Buch weiterempfehlen. Es ist eine Geschichte für Leser, die gerne in andere Leben und Welten eintauchen möchten.
Gerne würde ich nochmal etwas von Dan Ivan lesen. Vielen Dank für dieses Leseexemplar, das ich als ebook zur Verfügung gestellt bekommen habe.
Maria H, Rezensent*in
Die Geschichte handelt von einem jungen Arzt aus Bukarest, der um seinen Beruf ausüben zu können in ein kleines, entlegenes Dorf ins Donaudelta zieht. Das Dorf ist einsam gelegen und es fehlt am Nötigsten. Seine Praxis kann er nur mit sehr bescheiden Mitteln führen. Die Winter sind sehr kalt und rauh und die Sommer sehr heiß. Oft geht es ums nackte Überleben. Trotz allem fühlt sich der Arzt ganz wohl und er genießt viel Zeit in der schönen Natur. Diese wird auch sehr schön im Buch beschrieben. Auch gefällt mir, wie die Dorfgemeinschaft zusammenhält und trotz der Armut gut zufrieden ist.
Renate S, Rezensent*in
Der Autor, ein in Bukarest geborener Arzt erzählt die Geschichte seiner fünfjährigen Tätigkeit im donaudelta bei Meile 23. Die Episoden sind teils humorvoll, oft werden aber recht sarkastisch die Mißstände unter dem Ceaucesku Regime angeprangert. Das Buch ist leicht lesbar, das Cover passt auch gut
Buchhändler*in 1611022
Mit Meile 23 erzählt Dan Ivan eine stille, eindringliche Geschichte aus dem Donaudelta – einer Landschaft, die in diesem Roman weit mehr ist als bloße Kulisse. Zwischen Wasserarmen, Einsamkeit und den Spuren vergangener Zeiten entfaltet sich ein Text, der stark von Atmosphäre lebt und seine Wirkung weniger durch große Dramatik als durch genaue Beobachtungen erzielt. Gerade diese Ruhe verleiht dem Buch eine besondere Intensität.
Der Roman zeichnet Menschen, die mit ihrer Herkunft, ihren Erinnerungen und den Brüchen ihres Lebens ringen. Dabei gelingt es Dan Ivan, die soziale und kulturelle Eigenart des Donaudeltas greifbar zu machen, ohne folkloristisch zu wirken. Immer wieder entsteht das Gefühl, dass Landschaft und Figuren untrennbar miteinander verbunden sind – rau, melancholisch und zugleich von einer eigentümlichen Schönheit geprägt.
„Meile 23“ ist ein leiser, literarischer Roman, der Geduld verlangt, diese aber mit dichter Atmosphäre und viel emotionaler Wahrhaftigkeit belohnt. Wer erzählerische Zwischentöne, starke Ortsbeschreibungen und Geschichten über Menschen am Rand der großen Zentren schätzt, dürfte hier ein bemerkenswertes Buch entdecken. Kein lauter Bestsellerstoff – eher ein stilles Werk, das gerade dadurch lange nachhallt.
LeserInnen dieses Buches mochten auch:
Frank Maria Reifenberg
Jugendbuch & Young Adult, Kinderbücher, Krimis, Thriller, Mystery