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Die unbekannte Sally Hemings
von Barbara Chase-Riboud
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Erscheinungstermin 20.05.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Über 200 Jahre wurde unter Verschluss gehalten, dass die wichtigste Frau an der Seite des dritten US-Präsidenten Thomas Jefferson seine Sklavin Sally Hemings war. Erst die international bekannte Künstlerin Barbara Chase-Riboud gab ihr mit diesem Roman eine Identität und ihre eigene Geschichte zurück. In ›Sally Hemings‹ zeichnet sie das Bild einer stolzen, eigenwilligen Frau, die statt Freiheit die Liebe wählte und zeitlebens um ihren Platz in Jeffersons Leben kämpfte.
Über 200 Jahre wurde unter Verschluss gehalten, dass die wichtigste Frau an der Seite des dritten US-Präsidenten Thomas Jefferson seine Sklavin Sally Hemings war. Erst die international bekannte...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783257073713 |
| PREIS | 28,00 € (EUR) |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Jasmin P, Buchhändler*in
Ich muss gestehen, dass ich mich durch das Buch quälen musste. Das Thema, von dem das Buch handelt, ist ein großes- Sklavenhaltung, die Beziehung zu Familie und Sklaven, was damit einhergeht...
Das Thema liegt mir aktuell nicht, ändert aber nichts daran dass die Autorin großartig und spannend schreibt.
Sally Hemings Neuauflage
Originaltitel: Sally Hemings ist ein preisgekrönter historischer Roman der US-amerikanischen Künstlerin und Autorin Barbara Chase-Riboud, der erstmals 1979 erschien und nunmehr durch diese Neuauflage von Diogenes zu neuen Ehren kommt.
Der Roman thematisiert das Leben von Sally Hemings, einer versklavten Frau auf der Plantage Monticello in Virginia, und ihre jahrzehntelange Beziehung zum dritten US-Präsidenten Thomas Jefferson.
:Der Roman basiert auf der realen Geschichte von Sally Hemings, die Jefferson sieben Kinder gebar. Zur Zeit der Veröffentlichung war diese Verbindung unter Historikern noch höchst umstritten; erst spätere DNA-Analysen im Jahr 1998 bestätigten die Vaterschaft Jeffersons.
Die Handlung umspannt sechzig Jahre und zwei Kontinente. Sie beginnt 1831 in Virginia, als ein Volkszähler Sally besucht und sie auf ihr Leben zurückblickt – von ihrer Zeit als Zofe in Paris bis zu ihrem Alltag als Sklavin und Geliebte des Präsidenten in Virginia.
Chase-Riboud gibt Hemings mit diesem Buch wiederum eine eigene literarische Stimme und Identität.
Alles in allem eine gut zu lesende, mitreißende und lehrreiche Geschichtsstunde mit wichtigem und mehr als aktuellem Thema. Sehr empfehlenswert.
Maria H, Rezensent*in
Dieser Roman basiert auf einer realen Geschichte und beschreibt das Leben der Sklavin Sally Hemings. Diese lebte den größten Teil ihres Lebens auf der Plantage Monticello in Virginia und war seid ihrem 15. Lebenjahr die Geliebte ihres Masters Thomas Jefferson, dem dritten Präsidenten der USA. Aus ihrer Beziehung gingen sieben Kinder hervor. Die Geschichte umspannt ca. sechzig Jahre und ist sehr spannend erzählt. Nebenbei bekommt der Leser auch einiges an geschichtlichem Wissen vermittelt. Ich habe diese Geschichte als sehr spannend empfunden und sie sehr gerne gelesen. Die Charaktere der einzelnen Personen ist sehr gut erzählt. Für mich eine klare Leseempfehlung.
Rezensent*in 715926
Sally Hemings wird als Sklavin geboren und ist als kleines Kind zusammen mit ihrer Mutter sowie einige Geschwistern auf die Plantage Monticello von Thomas Jefferson gelandet. Mit 15 Jahren wird sie die Geliebte ihres Masters und gebiert ihm im Laufe der Jahre 7 Kinder. Das Buch startet mit ihrem nahen Lebensende und dem Besuch eines Volkszählers, dem sie in Rückblicken ihr Leben erzählt. Wechselnde Perspektiven und Zeitsprünge sorgen für Abwechslung und machen das Lesen angenehm. Als Jefferson als dritter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika in die Geschichte eingeht, gerät Sally ins Visier seiner politischen Gegner und persönlichen Feinde.
Das Buch zeigt einen Teil der Historie der USA auf und ist als lehrreiche Geschichtsstunde interessant aufgearbeitet. Gut gefallen hat mir, dass immer Sally im Mittelpunkt der Erzählung steht und auch ihr Leben als Sklavin nicht in den Hintergrund gerät. Man erfährt generell viel über das Leben der Sklaven, besonders in Virginia und auf der Plantage Monticello. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und gerne empfehle ich es als unterhaltsame Geschichtsstunde.
„Die unbekannte Sally Hemings“ von Barbara Chase-Riboud erzählt die Geschichte von Sally Hemings, der Sklavin und langjährigen Geliebten von Thomas Jefferson, und gibt einer historischen Figur eine eigene Stimme und Identität zurück. Der Roman basiert auf historischen Fakten und zeichnet zugleich ein eindringliches Bild seiner Zeit.
Barbara Chase-Riboud schreibt sehr detailreich und eindrucksvoll. Besonders gelungen ist die spürbare historische Genauigkeit des Romans. Gleichzeitig verlangt das Buch Aufmerksamkeit beim Lesen, da die familiären und gesellschaftlichen Verflechtungen stellenweise komplex sind. Gerade zu Beginn fiel es mir deshalb teilweise schwer, den Überblick zu behalten. Hinzu kommt, dass die Erzählperspektive für mich nicht durchgehend klar war und die Sichtweisen teilweise sehr fließend ineinander übergingen.
Trotzdem entwickelt der Roman eine große Intensität und macht Sally Hemings als Figur greifbar. Eindrucksvoll ist dabei, wie die Autorin sie nicht nur als historische Nebenfigur zeigt, sondern ihre eigene Geschichte und Persönlichkeit in den Mittelpunkt rückt.
„Die unbekannte Sally Hemings“ ist ein anspruchsvoller und historisch faszinierender Roman, der sich intensiv mit Macht, Abhängigkeit und Identität auseinandersetzt.
Karin M, Buchhändler*in
Großartiger Roman für alle, die die Geschichte der USA verstehen wollen.
Ergreifend und Augen öffnend.
Das richtige Buch zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung.
Lesen!
Barbara Chase-Riboud erzählt in „Die unbekannte Sally Hemings“ aus dem Diogenes Verlag die Geschichte der versklavten Sally Hemings, die über Jahre mit Thomas Jefferson verbunden war. Der Roman rückt Sally bewusst ins Zentrum und zeigt ihr Leben zwischen Abhängigkeit, emotionaler Bindung und dem Wunsch nach Freiheit. Jefferson wird nicht romantisiert, sondern als widersprüchlicher Mann dargestellt, der Freiheit predigt und gleichzeitig Menschen besitzt.
Die größte Stärke des Romans liegt in seiner historischen Atmosphäre. Das Leben auf Monticello, gesellschaftliche Zwänge und politische Spannungen wirken sorgfältig recherchiert und glaubwürdig ausgearbeitet. Barbara Chase-Riboud vermittelt deutlich, wie eingeschränkt Sallys Handlungsmöglichkeiten trotz ihrer besonderen Stellung bleiben.
Gleichzeitig ist das Buch nicht immer leicht zu lesen. Der Stil wirkt oft sehr schwer und überladen, mit langen inneren Monologen, ausführlichen historischen Abschweifungen und teilweise unnötig detaillierten Beschreibungen. Gerade in der zweiten Hälfte verliert der Roman dadurch mehrfach an Tempo. Manche Szenen wiederholen emotional ähnliche Konflikte, ohne der Handlung wirklich neue Aspekte hinzuzufügen. Dadurch entsteht stellenweise Distanz, obwohl die Geschichte eigentlich großes emotionales Potenzial besitzt.
Auch die Figurenzeichnung ist nicht durchgehend überzeugend. Sally bleibt zwar die interessanteste Figur des Romans, doch viele Nebencharaktere wirken eher funktional und blass. Jefferson selbst erscheint bewusst kühl und schwer greifbar, entwickelt dadurch aber manchmal so wenig Persönlichkeit, dass die Dynamik zwischen ihm und Sally emotional an Kraft verliert. Gerade weil ihre Beziehung das Zentrum des Romans bildet, fällt diese Distanz stärker auf.
Hinzu kommt, dass der Roman teilweise unsicher zwischen historischem Drama, politischer Analyse und tragischer Liebesgeschichte schwankt. Nicht alle Elemente greifen sauber ineinander. Einige Dialoge wirken zu modern formuliert, während andere Passagen fast essayartig trocken erscheinen. Dadurch entsteht kein durchgehend flüssiger Leserythmus.
Trotz dieser Schwächen bleibt „Die unbekannte Sally Hemings“ ein interessanter und ambitionierter Historienroman, weil Barbara Chase-Riboud einer lange verdrängten historischen Figur Sichtbarkeit gibt. Das Buch überzeugt weniger durch Spannung als durch seine intensive Auseinandersetzung mit Macht, Rassismus und der Frage, wie Geschichte bestimmte Menschen jahrhundertelang unsichtbar gemacht hat.
Zum Inhalt:
Das Buch erzählte die Geschichte der unbekannten Sally, die einerseits ein Leben als Sklavin führte, aber auch die Geliebte von Thomas Jefferson und dadurch eine der wichtigsten Frauen in seinem Leben.
Meine Meinung:
Irgendwie hat mich das Buch nicht wirklich abgeholt, obwohl es sehr interessant war, mal eine Geschichte hinter der Geschichte zu lesen, die einfach ewig geheim gehalten wurde. Aber ich habe mich irgendwie durchs Buch gequält und war froh als es endlich zu Ende war, was genau der Grund war, kann ich nicht mal sagen.
Fazit:
Nicht mein Buch
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