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Die Komponistin
von Alissa Wenz
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Erscheinungstermin 20.08.2026 | Archivierungsdatum 13.11.2026
Zum Inhalt
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts: Mélanie klappt den Deckel hoch und bringt sich das Klavierspielen selbst bei. Ebenso wie später das Komponieren, Lieben, Warten, Lügen, Trauern. Ein beispielloses Frauenleben, ein musikalischer Liebesroman: Mélanie Bonis wächst in einfachen Verhältnissen auf, leicht hat sie es nicht. Für Mädchen sind die Regeln streng, die Spielräume begrenzt. Doch Mélanie spielt – Klavier. Sie wird entdeckt, gefördert und am Pariser Konservatorium aufgenommen, sie studiert Komposition als eine von wenigen Frauen, unter ihren Kommilitonen sind Claude Debussy und Eric Satie. Sie lebt in der Musik, übt und komponiert und verliebt sich in den jungen Sänger Amédée-Louis Hettich. Es ist eine verbotene Liebe, die von den Eltern unterbunden wird und doch unzerstörbar bleibt. Die Konventionen, ihre Familie und Gottes Gebote zwingen sie in einen engen Rahmen, doch aus Mélanie wird Mel Bonis, Komponist. Alissa Wenz, Schriftstellerin und selbst Musikerin, nähert sich der historischen Figur über ihr Werk, sie liest zwischen den Noten und erfindet den Rest. Komponiert wie ein Musikstück, rhythmisiert und melodisch, ist dieser Roman die Geschichte einer Emanzipation und ein literarisches Denkmal für eine vergessene Künstlerin.
Paris, Ende des 19. Jahrhunderts: Mélanie klappt den Deckel hoch und bringt sich das Klavierspielen selbst bei. Ebenso wie später das Komponieren, Lieben, Warten, Lügen, Trauern. Ein beispielloses...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Hardcover |
| ISBN | 9783803133908 |
| PREIS | 24,00 € (EUR) |
| SEITEN | 224 |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Jennifer H, Rezensent*in
Musikalische Liebe
Die französische Komponistin Mélanie Bonis (1858-1937) kannte ich bislang nicht. Das mag an der damaligen rein männlichen Künstlerriege liegen. Auch das Rollenbild machte es begabten Pianistinnen wie Mélanie Bonis schwer, Anerkennung zu finden. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend erspielte sie sich ihren Platz im angesehenen Konservatorium von Paris. Noch dazu gewann sie das Herz des zarten Sängers Amédée Hettich. Doch ihre Eltern wollten eine bessere Partie für ihre Tochter und stimmten der Heirat mit dem älteren Witwer Albert Domange zu. Mélanie Bonis fügte sich in ihr Schicksal. Ihre Liebe galt dennoch immer nur Amédée. All ihr musikalisches Können und ihre Kreativität lebte erst mit ihm auf. Zusammen schufen sie Kompositionen der wahren Liebe, die sie doch niemals frei leben konnten. Alissa Wenz erzählt eine tragische Liebesgeschichte und zugleich die Geschichte eines verkannten Musikgenies. In letzterem kann man sie gut mit Maria Anna Mozart vergleichen. Einmal angefangen, war ich wie gebannt von Bonis' Vita und konnte den Roman gar nicht mehr beiseite legen. Die Mischung aus musikalischer Besessenheit und überbordenden Emotionen hat mich mitgerissen und mitfiebern lassen. Es braucht deutlich mehr solch anrührende Künstlerromane, die uns über die weiblichen Musiktalente der vergangenen Jahrhunderte aufklären. Denn echte Geschichten sind doch noch immer die spannendsten oder?
Buchhändler*in 1387016
Im Präsens geschrieben. Ende 1800 bis 1930. Historisch.
Die Protagonistin wächst in einem Elternhaus auf ohne Zärtlichkeit. Sie bringt sich das Klavier spielen selbst bei und verliebt sich im Konservatorium in Amédée-Louis Hettich. Die Eltern waren gegen diese Liebe. Sie wird verheiratet mit Albert Domange der 22 Jahre älter ist und schon zweimal verwitwet. Doch ihre erste Liebe lässt sie nicht los. Heimlich komponiert und vertont sie die Texte von ihm. Sie legt sich den Künstlername Mel Bonis zu.
Ich habe das Buch gerne gelesen, wenngleich es mir stellenweise zu romantisch geschrieben ist.
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