Bitte melden Sie sich an, um Ihr wertvolles Feedback zu geben.
Jetzt anmelden oder registrieren.
Schwimmen / Schweben
Ein glasklarer Essay über den Mut, Neues zu wagen und die befreiende Kraft des Schwimmens
von Jaqueline Scheiber
Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht. Jetzt anmelden oder registrieren
NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.
1
Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.
2
Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.
Erscheinungstermin 10.03.2026 | Archivierungsdatum N/A
Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #SchwimmenSchweben #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps
Zum Inhalt
Ein glasklarer Essay über den Mut, Neues zu wagen und die befreiende Kraft des Schwimmens.
Jaqueline Scheiber hat jegliche sportliche Disziplin lange gemieden. Zu groß war die Unsicherheit, zu fremd die Codes. Doch eines Tages fasst sie allen Mut zusammen und taucht sprichwörtlich ein in eine neue Welt. Sie entdeckt das Schwimmen für sich und mit jedem Zug fühlt sie sich leichter, mit jeder Bahn wächst die innere Ruhe. In ihrem Essay erkundet die Bestseller-Autorin, was Schwimmen in uns auslösen kann. Durch ihre Urgroßmutter, die nie schwimmen lernen durfte, und ihre Mutter, die für Ungarns Schwimmteam in internationalen Wettbewerben antrat, erkennt sie die politische Dimension des Schwimmens.
Dieser Essay ist eine Liebeserklärung an das Strömende in uns, an die Möglichkeit, immer neue Wege zu finden und beweglich zu bleiben in unserem Alltag und unseren Gedanken.
1. Auflage mit Farbschnitt!
Ein glasklarer Essay über den Mut, Neues zu wagen und die befreiende Kraft des Schwimmens.
...
Eine Anmerkung des Verlags
Ein sehr persönlicher Gedankenstrom der Bestseller-Autorin.
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783701184033 |
| PREIS | 22,00 € (EUR) |
| SEITEN | 144 |
Links
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Jacqueline R, Rezensent*in
Große Essay-Liebe für dieses Buch
Die Autorin nimmt die Leser:innen nicht nur mit ins Schwimmbad, aber das auch.
Sie schaut auf ihre eigene Geschichte, in der zuvor Schwimmen kaum eine Rolle zu spielen scheint. Da ist zu zunächst die Urgroßmutter, die nie Schwimmen gelernt hat. Eher überraschend ist dann doch, dass die Mutter in ihrer Jugend Schwimmen als Leistungssport betrieben hat.
Es geht um Vorsätze und deren scheitern. Doch das ist längst nicht alles. Es geht um Körperbilder, Fettshaming, Klassismus. Und bestimmt habe ich noch etwas vergessen. Der Text regt zum Nachdenken an und ist dabei ausgesprochen ermutigend.
Der Stil ist zugänglich und flüssig zu lesen. Man mag gerne am Ende noch mit der Autorin weiter plaudern, weil man sich gerade erst auf das Thema geworfen fühlt und nun mehr will. Aber da hilft auch ein Blick in die Quellenangaben, aus denen man sich weitere Literaturempfehlungen mitnehmen kann.
Buchhändler*in 1875808
Richtig toll! Ein ehrlicher, sensibler und mutmachender Essay über die Schwerelosigkeit, die wir beim Schwimmen spüren dürfen und den manchmal nicht ganz so schwerelosen Weg dorthin. Ich kann es jetzt gar nicht erwarten, das nächste Mal ins Schwimmbad zu gehen!
Eine Liebeserklärung ans Schwimmen: Kluger, persönlicher Essay
Ich habe mich sehr auf die Neuveröffentlichung „Schwimmen / Schweben“ von Jaqueline Scheiber gefreut & genauso viel Freude hatte ich mein Lesen dieses sehr persönlichen, ehrlichen und klugen Essays.
Der Text ist eine Liebeserklärung ans Schwimmen, aber auch eine sehr persönliche und ehrliche Beschäftigung mit Körpernormen, Unsicherheiten und Scham. Denn die Autorin hat Sport sehr lange gemieden. Aus Angst und Scham, mit ihrem Körper aufzufallen; nicht gut genug zu sein. Doch irgendwann siegt ihr Mut und sie beginnt mit dem Schwimmen. Anfangs noch unsicher, sich fremd fühlend im öffentlichen Schwimmbad:
„Wenn ich versuche, unauffällig durch einen Raum zu gehen, gehe ich immer ein wenig komisch. Zu große Schritte, steife Arme. Ich sage mir: Niemand beobachtet dich, nicht einmal der Mann mit den grau melierten Schläfen vor der Spiegelwand unter der Föhnvorrichtung. [...] Bestimmt denkt er sich nichts beim Anblick meiner Oberschenkel, die bei jedem Schritt nachbeben. Ich will nicht, dass er mich bemerkt, obwohl ich ihn und alle anderen ganz genau bemerke. Ich will nicht auffallen, obwohl ich mir bei jedem Aufeinandertreffen eine Geschichte zusammenreime, warum wer wie oft hier ist und wer wie lange bleibt.“
Doch mit jeder geschwommenen Bahn wächst die Liebe zum Wasser, sie fühlt Leichtigkeit und Glück.
„In diesem Moment nahm ich friedlich und überwältigt die Schwerelosigkeit wahr, die Stille und die Vorahnung, dass da gerade etwas entstand, was einmal mir gehören könnte. Unbeobachtet ließ ich mich treiben, probierte aus, strengte mich an, um mich nur wenig später auf den Rücken zu drehen und mir sicher zu sein gehalten zu werden. Meine Gedanken verflüchtigten sich mit jedem weiteren Abstoß vom Beckenrand.“
In persönlichen Gedanken teilt Jaqueline Scheiber ihre persönlichen Gedanken; vieles hat mich sehr berührt und/oder zum Nachdenken gebracht.
„Dieses Fahrwasser birgt allerdings nicht nur versöhnliche Verbindungen. Unter der Überschrift Sport kommen gerne auch weniger hilfreiche Botschaften mit. Geister, die man nicht rief. Die Vergleiche, all die Maßeinheiten, die ich so gut kenne, aufdringliche Gedanken um Ideale und die Frage, wo in der Vielfalt aller Körper ich mich nur einreihen soll. Gibt es eine sensible Form, über die Veränderung von Körpern zu schreiben, ohne schädlichen Narrativen einen Nährboden zu bieten? Die Auseinandersetzung mit meinem Körper, mit seiner persönlichen und politischen Dimension ist fest mit mir verbunden. Seit ich zurückdenken kann, soll etwas mit ihm nicht in Ordnung sein. Im Laufe meines Lebens werde ich immer wieder aufgefordert, etwas an mir zu ändern. Ich bin keine Ausnahme, schließlich gibt es in meinem Umfeld kaum eine Person, die nicht auf die eine oder andere Art vom Ringen um die Bedeutung der eigenen Körperform vereinnahmt wird.
Trotzdem blicke ich positiv auf die Errungenschaften der Körpervielfalt, nicht zuletzt dank der Sozialen Medien. Deren Verbreitung von Kritik an unrealistischen Idealen und der Sichtbarmachung diverser Körperformen spielten eine wesentliche Rolle für viele wie mich, die sich von dem Narrativ trennen wollten und mussten, falsch auszusehen. Zu viel zu sein und gerade deswegen als unzureichend zu gelten. Denn eines ist heute gewiss: ob sich jemand gut fühlt, lässt sich nicht am Aussehen ablesen. Im Übrigen auch nicht, ob jemand gesund ist oder nicht. Also habe auch ich mich an die Seite derer gestellt, die laut darum bitten, Körper nicht mehr zu kommentieren. Körper als Funktion und Mittel zur Bewältigung des Alltags zu betrachten. Ich habe mich für die Entstigmatisierung und die Politisierung des Körpers als feministischer Schauplatz eingesetzt. Repräsentation als Instrument. Was mir dabei geholfen hat, war die Vielfalt an möglichen Körperformen bewusst anzusehen, sie wahrzunehmen und Schönes an ihnen zu finden. Jeder Tag, an dem ich mich selbst schön fühle, ist ein kleiner Akt der Rebellion. Eine politische Auflehnung gar.“
Auch die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ihrer Großmutter, die nie schwimmen lernte, und mit der Jugend ihrer Mutter als Leistungsschwimmerin in Ungarns National-Schwimmteam fand ich sehr gelungen und bewegend.
Die passend eingefügten Zitate u.a. von Paul Celan, Karen Blixen, Lidia Yuknavitch und Hilde Domin runden das Lesevergnügen noch ab: „Schwerer werden. Leichter sein.“
„Schwimmen / Schweben“ ist ein sehr kluger und lesenswerter Essay, der von mir 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung bekommt!
Vielen Dank an den Leykam Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar! 📚💚
Ein herziges Buch über die Entdeckung des Schwimmens, Anfangs im Hallenbad. Viele der geschilderten Erfahrungen können wir wahrscheinlich teilen. Besonders schön fand ich ihre Betrachtungen über die Auswirkungen des Schwimmens auf uns und unser Leben. Eine Einladung an alle, die Badesachen wieder einzupacken. Sehr empfehlenswert.
Lana Mae E, Buchhändler*in
Ein super interessanter und inspirierender Blick auf Sport im Allgemeinen und Schwimmen im Besonderen. Besonders interessant fand ich die Beziehung der Mutter der Autorin zum Schwimmen und wie diese thematisiert wurde.
"Und ich lasse hinter mir, was heute hinter mir gelassen werden muss. Das Warten auf Antwort auf diese eine Nachricht, die vorfreudige Nervosität, die Langeweile, die Hoffnung, die Überforderung."
Jaqueline Scheiber hat mich mit diesem Essay absolut verzaubert. Sprachlich wunderschön, erfasst "Schwimmen/Schweben" eine Gefühlswelt zwischen Chance und Scheitern.
Der Autorin gelingt das Einfangen eines Themas, das mitreißt. Sie berichtet über ihr Vorhaben, Schwimmen in ihren Alltag als eine feste Routine zu etablieren. Rund ums Wasser bringt sie tolle Zitate und Werke anderer Autorinnen ein und schafft so eine eindrucksvolle Atmosphäre. Sie nimmt außerdem Bezug auf die Gesellschaft, in der wir waten, berichtet über Theorien und Kritiken. Auch Familienmitglieder von ihr tauchen im Verlauf der Erzählung auf.
Ich fand diesen Essay absolut stimmig. Ich war von der ersten Seite an begeistert und bin sehr gerne im Wasserthema untergetaucht. Irgendwie bin ich jetzt sehr motiviert, selbst eine Schwimmstudie zu unternehmen und mich auf den Weg ins nächste Hallenbad zu machen!
Mal schauen, ob ich damit auch so viel Erfolg habe, wie die Autorin. Für mich war der Essay auf jeden Fall ein Highlight und ich empfehle ihn sehr gerne weiter!
5/5 Sterne
Eine persönliche Liebeserklärung an das Schwimmen und die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper.
Lange hat sich die Autorin nicht getraut, ins Schwimmbad zu gehen - aus Angst vor abwertenden Blicken auf ihren Körper, der nicht dem gesellschaftlichen Ideal entspricht. Doch irgendwann überwindet sie sich und entdeckt, welche wohltuenden Effekte das Schwimmen für Körper und Seele haben kann und wie sehr es ihren stressigen Alltag erleichtert.
Aus den Erfahrungen der Autorin kann man durchaus etwas für sich mitnehmen. Wer kennt es nicht: Unser innerer Schweinehund hält uns immer wieder davon ab, etwas Gutes für uns selbst zu tun. Natürlich spielt dabei auch die gesellschaftliche Wahrnehmung eine Rolle. Einerseits werden durch soziale Medien heute mehr unterschiedliche Körpertypen sichtbar und akzeptiert. Andererseits scheint sich gerade in öffentlichen Medien erneut ein ungesundes Schönheitsideal zu etablieren, das ein verzerrtes Körperbild fördert.
Umso schöner fand ich den Ansatz der Autorin, die Leser dazu zu ermutigen, die Menschen draußen im echten Leben wahrzunehmen. Denn jenseits der sozialen Medien gibt es Menschen wie du und ich – mit ihren Problemen, Unsicherheiten und ganz normalen Imperfektionen.
Nach diesem nachdenklichen Essay habe ich auf jeden Fall Lust bekommen, noch mehr von der Autorin zu lesen.
Vielen Dank an den Leykam Verlag und NetGalley für das Rezensionsexemplar.
Rezensent*in 1040222
In der Nähe ihrer Wohnung liegt ein Schwimmbad, aber Jaqueline Scheiber ist lange nur daran vorbei gegangen. Dabei hat sie schon mehrere Ansätze genommen, eine Schwimmerin zu werden. Mal war es der Pool in einem Hotel, in dem sie als Einzige ihre Bahnen gezogen hat, mal war es eine Freundin, die sie endlich zu einem Besuch im Schwimmbad überreden konnte. Aber sie ist nie lange dabeigeblieben und das schlechte Gewissen deswegen wurde immer größer.
Vielleicht wirkt sie deshalb bei ihrem Besuch im Schwimmbad so unsicher. Sie fühlt sich beobachtet, nimmt jede noch so kleine Unzulänglichkeit ihres Körpers wahr und beneidet die regelmäßigen Schwimmerinnen um ihre Routine. Aber sobald sie im Wasser ist, passiert es. Nach nur wenigen Bahnen kommt sie bei sich an und "lässt alles hinter sich, was hinter sich gelassen werden muss."
Eine Zeile in dem Buch lautet "Wer liest, möchte von etwas mitgerissen werden" und das hat die Autorin mit ihrem Essay geschafft. Als jemand, die selbst schwimmt, konnte ich mich in vielem von dem, was ich gelesen habe, wiederfinden. Manchmal lässt das Leben eine neue Routine gerade nicht zu, aber das bedeutet nicht, dass der richtige Zeitpunkt nie kommen wird. Nach einem Jahr stellt sich Jaqueline die Frage, ob sie jetzt eine richtige Schwimmerin geworden ist. Das ist sie und das wird sich nicht mehr ändern. Man bleibt auch ein Schwimmer, wenn man längere Zeit nicht geschwommen ist.
Rezensent*in 1286111
„Vielleicht bin ich noch sechs Monate von einer wissenschaftlich gefestigten Routine entfernt, aber viel wertvoller ist die Erkenntnis, dass das Wasser auch an Land wirkt" (S. 46), mit diesem Satz trifft Jaqueline Scheiber genau das, worum es in ihrem Essay geht: nicht um Perfektion, sondern um das, was die Beschäftigung mit etwas Neuem in uns verändert, noch bevor es zur Gewohnheit wird. „Schwimmen / Schweben", erschienen im März 2026 beim Leykam Verlag, ist ihr erstes essayistisches Buch nach dem Bestseller-Roman „Dreimeterdreißig". Formal ist „Schwimmen / Schweben" ein klassischer Icherzähl-Essay mit eingestreuten Recherche-Exkursen, einer umfangreichen Literaturliste am Ende und einer Sprache, die sich immer wieder ins Lyrische hebt.
Meine Meinung
Scheiber nähert sich dem Schwimmen als jemandem, die lange keinen Zugang zu Sport hatte. Nicht aus Faulheit, sondern aus einem Körpergefühl heraus, das von Sozialisierung geformt wurde. Das ist der Ausgangspunkt. Von dort aus öffnet der Essay erstaunlich viele Türen: Körperscham und Fettfeindlichkeit, die politische Dimension von Freibädern, die Familiengeschichte ihrer Mutter als ungarische Leistungsschwimmerin und Migrationsbiografie, das Recht auf Barrierefreiheit, die Romantisierung des Meeres und die schlichte Frage, wem Wasser eigentlich zugänglich ist und warum nicht.
Was der Autorin meiner Meinung nach wahnsinnig gut kann ist das Persönliche mit dem Strukturellen zu verbinden, ohne dabei in Betroffenheitsrhetorik zu verfallen. Wenn sie schreibt, dass sie sich schämt im Hallenbad, weil ihr Körper „aus der Reihe tanzt" und dann sofort fragt, woher diese Scham stammt und wessen Normen sie eigentlich bedient, dann ist das feministische Analyse, die sich nicht wie Analyse anfühlt.
Für mich persönlich besonders spannend waren die Passagen über Zugang und Ausschluss: Scheiber stellt die Frage, ob es ein Recht auf Abkühlung gibt, ohne sie rhetorisch zu behandeln. Sie schreibt über Burkini-Debatten als das, was sie sind: rassistische Deutungshoheitsbehauptungen einer weißen Mehrheitsgesellschaft. Sie erinnert daran, dass das Mittelmeer für manche ein Sehnsuchtsort und für andere ein Überlebenskampf ist. Diese Verschiebungen, vom Persönlichen ins Geopolitische, von der eigenen Bahn im Hallenbad zu den Menschen im Schlauchboot, waren für mich mit die stärksten Momente des Buches.
Manchmal wirkt der Essay dennoch in seinen gesellschaftskritischen Passagen etwas sprunghaft. Die Kritik am neoliberalen Gesundheitsdiskurs ist treffend, aber kurz angerissen und wird nicht wirklich weiterverfolgt. Es entsteht stellenweise das Gefühl, Scheiber öffnet Türen, durch die sie dann nicht ganz hindurchgeht. Das ist vielleicht auch eine Eigenheit des essayistischen Formats, das Weite erlaubt statt Tiefe verlangt. Aber wer eine systematische Analyse erwartet, wird hier eher nicht fündig.
Fazit
„Schwimmen / Schweben" ist kein Buch, das man liest und danach weiß, wie man schwimmt, oder wie man ein besseres Leben führt. Es ist ein Buch, das man liest und danach anders durch ein Hallenbad geht. Anders auf Körper schaut. Anders über Zugang nachdenkt. Scheiber gelingt das, was guter Essay-Literatur gelingen soll: Sie macht das Private politisch, ohne dabei die Lesenden zu belehren. Dass die gesellschaftskritischen Fäden nicht immer zu Ende gesponnen werden, ist der einzige Vorbehalt, aber kein Grund, das Buch nicht zu lesen. Herzlichen Dank an den Leykam Verlag für das Rezensionsexemplar.
LeserInnen dieses Buches mochten auch:
Christine Werner; Gamze Kubaşık; Semiya Şimşek
Geschichte, Gesellschaft, Jugendbuch & Young Adult
Madeleine Alizadeh (dariadaria); Teresa Bücker; Kübra Gümüşay; Friederike Otto; Kristina Lunz; Emilia Roig; Kenza Ait Si Abbou; Ise Bosch; Olaolu Fajembola; Tebogo Nimindé-Dundadengar; Laura Gehlhaar; Linus Giese; Lena Marbacher; Margret Rasfeld
Sachbuch
Canberk Köktürk
Biographien & Memoirs, Körper, Geist & Gesundheit, Politik & Zeitgeschehen