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Buchcover für Keine besonderen Auffälligkeiten

Keine besonderen Auffälligkeiten

Kriminalroman

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Erscheinungstermin 02.03.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Ein Kriminalroman nach dem wahren Fall des letzten Serienmörders der DDR: Sophie Sumburane porträtiert eine verunsicherte Gesellschaft im Vakuum der Wendezeit

Oktober 1989, ein Dorf in Brandenburg. Eine Frau wird in einer Kleingartenanlage getötet, der Mörder kann entkommen. In den nächsten Monaten bringt er vier weitere Frauen und ein Baby um. Angst und Verdächtigungen erschüttern die Dorfgemeinschaft, während fünfzig Kilometer weiter östlich die Mauer fällt. Die Polizei ist überfordert, dezimiert durch Abwanderung nach Westen und aufgeflogene Stasimitarbeiter. Die Sensationspresse scheint im wiedervereinten Deutschland ausloten zu wollen, wie weit man mit dem Leben von Menschen gehen kann, bevor die Berichterstattung selbst zum Verbrechen wird.
Im Dorf leben auch die beiden Freundinnen Hedi und Gabi. Während Hedis Verlobter sie zu Hause isoliert, nimmt Gabi die Sache selbst in die Hand: Sie bewirbt sich als Reporterin bei der Bild-Zeitung und erhält so Einblick in die Ermittlungen …

Parallel zum Erscheinen des Buches wird die dreiteilige Doku »Rosa Riese« in der ARD-Serie »Crime Time« zu sehen sein, die Sophie Sumburane bei ihren Recherchen und bei Interviews vor Ort begleitet hat (Ausstrahlung: ARD, ab 23.02.2026).

Sophie Sumburane (*1987 in Potsdam) studierte Germanistik und Afrikanistik in Leipzig und promoviert über forensische Linguistik. Sie ist Autorin mehrerer Kriminalromane, schreibt für verschiedene Medien und engagiert sich gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Sie ist Teil des Netzwerks »Herland – feministischer Realismus in der Kriminalliteratur« und war bis November 2025 Mitglied im Board des PEN Berlin. Zuletzt erschien 2022 bei Edition Nautilus ihr Kriminalroman Tote Winkel. 2025 las sie bei den Tagen der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt.

Ein Kriminalroman nach dem wahren Fall des letzten Serienmörders der DDR: Sophie Sumburane porträtiert eine verunsicherte Gesellschaft im Vakuum der Wendezeit

Oktober 1989, ein Dorf in Brandenburg...


Vorab-Besprechungen

»Sophie Sumburane erzählt vor allem von den Opfern, besonders jenen, die bei einem derart spektakulären Fall übersehen werden, und gibt ihnen ihre Würde zurück.« – Zoë Beck

»Sophie Sumburane erzählt vor allem von den Opfern, besonders jenen, die bei einem derart spektakulären Fall übersehen werden, und gibt ihnen ihre Würde zurück.« – Zoë Beck


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783960544784
PREIS 20,00 € (EUR)
SEITEN 296

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Das Cover zeigt eine Kleingartenanlage, in der eine Frau getötet wurde. Der Täter konnte entkommen und in den folgenden Monaten bringt er vier weitere Frauen und ein Baby um. Ein Kriminalroman nach dem wahren Fall des letzten Serienmörders der DDR. Dieses Buch hat mich auf eine Weise getroffen, die weit über die Spannung eines klassischen Kriminalromans hinausgeht. Dieses Buch erzählt nicht nur von einer Mordserie, sondern von einer Gesellschaft im Ausnahmezustand, einem Dorf, das im Herbst 1989 zwischen Angst, Misstrauen und politischem Umbruch zerrieben wird. Beim Lesen spürt man die Unsicherheit der Menschen, die sich nicht nur vor einem Mörder fürchten, sondern auch vor dem Zusammenbruch der Ordnung, die sie kannten. Besonders eindrücklich fand ich, wie der Roman aufzeigt, wie schnell Vertrauen erodiert, wenn Angst die Oberhand gewinnt. Für mich sind Hedi und Gabi das emotionale Zentrum der Geschichte. Hedi, gefangen in einer Beziehung, die sie klein hält, und Gabi, die sich mutig in eine Welt wagt, die ihr eigentlich feindlich gesinnt ist. Besonders stark fand ich die Darstellung der Medien. Der Roman macht deutlich, wie Berichterstattung selbst zur Gewalt werden kann, wenn Menschen zu Schlagzeilen degradiert werden. Dieses Buch bleibt lange im Kopf, nicht wegen der Morde, sondern wegen der Menschen, die in diesem Chaos versuchen, sich selbst treu zu bleiben. Sehr empfehlenswert.

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True Crime mitreißend erzählt

So muss Krimi sein, mich bis nach Mitternacht wach halten, weil ich ihn nicht weglegen kann.

„Keine besonderen Auffälligkeiten“ war mein erster True Crime Roman. Die Geschichte basiert auf einer Mordserie in Brandenburg zwischen Herbst 1989 und 1991. Die Opfer der Morde waren fünf Frauen und ein Baby.

Die ersten beiden Morde sind zunächst in den Wendewirren fast gänzlich untergegangen. Auch Mord Nr. 3 droht eine Randnotiz zu werden. Erst die nächste Mordtat schafft es, Aufmerksamkeit zu erregen.

Später schreibt der Fall Geschichte aufgrund der hemmungslosen Art und Weise, wie Boulevardpresse über die Fälle berichtet.

Der Krimi wendet sich nicht nur den Taten zu, betrachtet nicht nur den Täter. Er nimmt einerseits die Opfer in den Blick, aber auch die Menschen aus dem Umfeld der Opfer. Die Autorin bedient sich hierzu einiger fiktiver Charaktere.

Und es wird auch die unrühmliche Rolle der Presse dargestellt.

Die Erzählweise fand ich sehr interessant und abwechslungsreich. Das Buch hat mir sehr gut gefallen.

Ich denke, ich werde mal wieder zu True Crime greifen.

4 stars
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Geschickt aufgebauter Krimi-ich wusste bis zum Schluss nicht,wer der Serienmörder war.Das dieser Fall auf einer wahren Tatsache beruht,fand ich heftig.Die Erläuterungen im Nachwort fand ich sehr aufschlussreich, man sollte es auf gar keinen Fall vorher lesen. Was mir auch sehr gefallen hat, war die Beschreibung der Gemütszustände der ehemaligen DDR Bürger,die plötzlich mit wahnsinnig vielen Veränderungen klarkommen mussten. Auch der Aspekt, wie sich die Boulevardblätter auf diesen Fall gestürzt haben und wie viel Unheil sie dabei angerichtet haben,fand ich sehr gut.
Ein außergewöhnlicher Krimi, den ich gerne weiterempfehlen werde.

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