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Buchcover für Eine Studie in Scharlachrot

Eine Studie in Scharlachrot

Der witzigste der vier Sherlock-Holmes-Romane

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Erscheinungstermin 03.09.2025 | Archivierungsdatum 06.02.2026


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Zum Inhalt

Holmes’ und Watsons erster Fall: Ein Traumduo findet sich fürs Leben

Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt von Sherlock Holmes, dem wohl berühmtesten Detektiv aller Zeiten! Den Auftakt der Reihe bildet dieser Roman, in dem Dr. John Watson als Kriegsinvalide nach London zurückkehrt und jemanden sucht, mit dem er zusammenziehen und sich die Miete teilen kann – und findet in dem ebenso hochintelligenten wie skurrilen Sherlock Holmes den passenden Partner. In ihrem ersten Fall ist Spannung garantiert, geht es in ihm doch um Rache wegen eines lange zurückliegenden Mordes in einer Mormonengemeinde im amerikanischen Utah.
Der erste Roman der vollständig neuübersetzten Reihe der Sherlock-Holmes-Romane: ein Muss für alle Krimi-Fans! – Mit einer kompakten Biographie des Autors.

Holmes’ und Watsons erster Fall: Ein Traumduo findet sich fürs Leben

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Paperback
ISBN 9783150207529
PREIS 12,00 € (EUR)
SEITEN 202

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Rache kalt genossen

Zum Inhalt:
Ein Mann wird tot in einem leerstehenden Haus aufgefunden. Sherlock Holmes hilft der Polizei, den Grund für die Tat zu finden und den Mörder zu fassen.

Mein Eindruck:
Sherlock Holmes ist ein zeitübergreifendes Phänomen, wie sich auch in der oft wiederholten Fernsehserie zeigt, welche diese Figur perfekt in die heutige Zeit portiert hat. Die Neuauflage der Texte könnte somit ein Selbstläufer sein.
Glücklicherweise erspart sich der Verlag eine Neuinterpretation des Textes zugunsten heutiger Berufsempörter und so kann man eine Geschichte lesen, die zwar aus dem Englischen übersetzt, jedoch wunderbar als ein Spiegel ihrer Zeit zu sehen ist. Kurioserweise bemerkt man dadurch umso deutlicher, wie zeitlos die Sprache Conan Doyles ist und wie geschickt er damit seine Leser zu fesseln vermag. Denn teilweise muten Ausdrücke und Satzstellung etwas fremd an, - die Betonung liegt dabei aber auf "etwas".
Die Geschichte um den Rachefeldzug eines liebenden Mannes ist schlüssig aufgebaut; die Herleitungen des brillanten Hirns Sherlock Holmes' wirken auch heutzutage überraschend und folgerichtig. Die Illustrationen wirken zwar ein wenig altbacken, sind aber dadurch umso überzeugender und auch das Cover passt somit perfekt zum Text.

Mein Fazit:
Vielen Dank für einen unverfälschten Blick auf das London in spätviktorianischer Zeit

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Sherlock Holmes ist einfach ein Klassiker und trotzdem habe ich bisher noch keines der Bücher gelesen, daher habe ich mich sehr über dieses Neuauflage gefreut.
Obwohl der Text schon vor über einhundert Jahren geschrieben worden ist, hat er nichts an seiner fazienation verloren.
Die Geschichte lebt von der doch etwas schrulligen und heute weltberühmten Figur des Sherlock Holmes. Erzählt wird sie von Dr. Watson. Wir tauchen tief in das viktorianische England ab, und das aus der Hand eines Autors der zu der Zeit gelebt hat, authentischer kann die Zeit also nicht beschrieben werden.

Eine sehr schöne Ergänzung sind die Illustrationen die noch die Originalen sind.
Für alle Fans und die die es noch werden wollen.

5 stars
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5 stars

Nicht zuletzt ein absoluter Klassiker, begeistert Sherlock Holmes in seiner ursprünglichen Art noch heute die Leser.
Ein wundervoller und wendungsreicher Krimi, voller interessanter Einfälle, der eine Rache über die Kontinente hinweg verfolgt und zeigt, dass Liebe ein starker Antrieb ist.

Die Übersetzung gefällt mir sehr gut. Nicht zu modern und trotzdem angenehm und flüssig zu lesen.

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EINE STUDIE IN SCHARLACHROT ist weit mehr als nur der Auftakt einer Detektivreihe – er ist ein literarisches Experiment, das kriminalistische Logik, viktorianische Atmosphäre und ungewöhnliche Erzählstrukturen miteinander verbindet. Sprachlich ist der Roman klar und präzise, gelegentlich von zeittypischer Nüchternheit, aber stets getragen von einer subtilen Spannung. Die vorliegende Ausgabe ist nun eine Neuübersetzung, die den für heutige Zeiten sperrigen Text in eine moderne Sprache übersetzt ohne dem Werk dadurch Schaden zuzufügen. Das unterstreicht schon fast die Zeitlosigkeit, die Sherlock Holmes an sich hat. Die Illustrationen stammen von Charles Altamont Doyle, dem Vater des Autors. Der Inhalt? Nun es ist schwer einen Klassiker zu beurteilen, vor allem, wenn er bereits Generationen von Lesern und Leserinnen begeistert hat. Und es kommt nicht von ungefähr, dass Holmes (und Watson) Weltruhm erlangten. Und auch wenn das Buch bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde ... lesen kann man ihn immer wieder und Krimifans sollten ihn kennen. Ein interessanter Krimi, der durchaus auch eine witzige Studie Watsons zu Holmes darstellt. Und selbst wenn man denkt Sherlock Holmes zu kennen ... es gibt immer wieder Facetten, die neu sind, oder in Vergessenheit geraten sind. Etwas irritierend mag es vielleicht auch sein, dass die Vorgeschichte zum Verbrechen erst im zweiten Teil erklärt wird, und man dann fast schon eine Durststrecke zurücklegen muss, um erneut auf Watson und Holmes zu treffen. Aber ... am Ende passt (natürlich) alles zusammen.

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Die Geschichte von A.C.Doyle um Sherlock Holmes und Dr. Watson sind immer wieder und immer noch großartig. Klassiker um einen ikonischen Detektiv, wahrscheinlich den berühmtesten überhaupt.
Obwohl mir alle Storys bekannt sind, habe ich mich sehr gefreut diesen schönen Band in einer Neuauflage zu lesen.
Cover und Übersetzung passen zur Zeit, ich hatte große Freude am Wiederentdecken.

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Eine grandiose Neuübersetzung dieses Klassikers. Eine gute Wahl für alle, die zum ersten Mal Sherlock Holmes lesen. Ich hoffe die restlichen Geschichten kommen auch noch.

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Ich mochte sehr, dass das Buch zwei verschiedene Geschichten erzählt, die am Ende zusammengefügt werden! Dadurch ist man verwirrt und gespannt, wie das ganze denn zusammenfindet. Die Auflösung war gut! Eine schöne Übersetzung.

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Gerade diese Geschichte ist etwas Besonderes: Die erste Story über Watson und Holmes mit vielen Einzelheiten und Einblicken in Leben und Charakter der Hauptfiguren.
Die neue Übersetzung hebt den Stil Conan Doyles noch einmal hervor und wirkt auf mich lebendig frisch. Ein vernünftiger Anhang erklärt die vielen heute veilleicht nicht mehr verständlichen Anspielungen im Text.
Kein Wunder, dass sich sehr bekannte Gegenwartsautoren besonders zu diesem Text hingezogen fühlen. Ich denke nur an Neil Gaiman mit der "Studie in Smaragdgrün" und Steven Moffat mit der "Studie in Pink".
Ich hatte den Fall nicht so vielschichtig in Erinnerung.
Die Bände kommen alle in mein Bücherregal und leisten dort einigen Pastiches Gesellschaft.

5 stars
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Sherlocks erster Fall
Der Herausgeber präsentiert die ursprüngliche, leider vergriffene Ausgabe nach eigenen Worten in neuer Gestalt. Er legt vor: einen Bericht aus den Erinnerungen von John H. Watson, Doktor der Medizin.
Hier ist er: Watson wurde 1878 nach einer Kriegsverletzung zurück nach England geschickt. Dokumentierend und in angenehm antiquiertem Stil berichtet er über sein Kennenlernen von und über seine Erlebnisse mit Sherlock Holmes. Ein erster Fall wird vorgestellt. Aber nicht die Lösung.
Dann ein Stilbruch: in erzählerischer, leicht schwülstiger Manier geht es um die Besiedlung weiter Gebiete durch die Mormonen. Was aber hat dies, auch wenn es interessant und wahrheitsgemäß ist, hier zu suchen?
Arthur Conan Doyle schafft Spannung durch den Wechsel, hält den Leser geschickt bei der Stange.
Raffiniert werden die Teile verknüpft, Holmes Genialität verdeutlicht.
Ein Kriminalroman vom Feinsten, eine Ehrung eines genialen Romanheldens.
Wer Sherlock Holmes noch nicht näher kannte, kann das hier nachholen, ihn bewundern und versuchen, seine Denkweise nachzuvollziehen.
Immer noch lesenswert!
Im Anhang ein Abriss des Lebens des Autors, auch das interessant und aufschlussreich.

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Mit Eine Studie in Scharlachrot legt Arthur Conan Doyle den Grundstein für eine der bekanntesten Detektivfiguren der Literaturgeschichte. Der Roman überzeugt nicht nur als klassischer Kriminalfall, sondern auch durch seinen zeitlosen Stil und die intelligente Erzählweise.

Der Einstieg in die Geschichte gelingt mühelos. Die Figurenzeichnung, insbesondere die Einführung von Sherlock Holmes, ist prägnant und einprägsam. Die Handlung entfaltet sich ruhig, logisch und nachvollziehbar, wodurch die Spannung kontinuierlich aufgebaut wird. Gerade die Kombination aus analytischer Schärfe und subtiler Ironie macht den Roman bis heute lesenswert.

Trotz seines Alters wirkt der Text erstaunlich modern. Die klare Sprache und der strukturierte Aufbau sorgen dafür, dass sich der Klassiker auch für heutige Leser:innen sehr zugänglich anfühlt. Emotionale Distanz und nüchterne Beobachtung wechseln sich gekonnt ab und verleihen der Geschichte ihren besonderen Reiz.

Eine Studie in Scharlachrot ist ein herausragender Klassiker des Krimigenres, der eindrucksvoll zeigt, warum Sherlock Holmes literarische Geschichte geschrieben hat.

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4 stars

Dr. John Watson kehrt verletzt aus dem Krieg zurück und sucht nun eine bezahlbare Wohnung, um sich dort von seinen Verletzungen erholen zu können, und um vor allem Ruhe zu haben. Ein ehemaliger Freund stellt den Kontakt zu Sherlock Holmes her, der einen Mitbewohner sucht. Die beiden ungleichen Männer freunden sich sogleich an und wagen den Versuch einer WG. Dabei stellt Watson fest, dass Holmes zeitweise eigenartig ist. Er ist ein brillanter Denker, Chemiker und Analyst, aber zwischenmenschlich klappt es nicht so bei ihm. Die Vorliebe Holmes, sich Kriminalfällen zuzuwenden, findet auch bei Watson Anklang und schon bald werden die beiden von der Polizei zu Rate gezogen. Ein Toter liegt in einem verlassenen Haus. Kein Blut, keine Gewalteinwirkung ist zu sehen. Nur das Wort „Rache“ ist rot an die Wand geschrieben. Holmes ist sofort in seinem Element und zusammen mit Watson macht er sich daran, den Fall zu lösen.

Der erste Fall von Dr. John Watson und Sherlock Holmes wird langsam aufgebaut, denn erst erfahren wir, wie die beiden sich kennengelernt haben und letztendlich in der berühmten Baker Street 221b eine Wohngemeinschaft bilden. Dies geschieht ziemlich unspektakulär und man merkt von Anfang an, dass zwischen Watson und Holmes eine gewisse Faszination herrscht. Denn Watson, ganz Medizinier und damit natürlich Wissenschaftler, studiert Holmes auf seine ganz eigene Art und Weise und findet dies natürlich hochinteressant. Holmes, der Watson eigentlich am Anfang nur als Mittel zum Zweck ansieht, nämlich die Miete mit ihm zu teilen, um sich eine schöne Wohnung leisten zu können, merkt erst im Laufe der Geschichte, was er an Watson hat und bezieht ihn immer mehr in seine Art zu Denken ein.

Und gerade dieses analytische Denken ist es, dass uns alle so fasziniert. Schon gleich, wenn wir Holmes das erste Mal im Buch treffen, macht er seine Erkenntnisse klar und weiß genau, dass Watson gerade aus dem Krieg heimgekehrt ist und nun seine Gesundheit im Vordergrund steht. Watson dagegen weiß nicht genau, wie ihm geschieht, doch er merkt, dass er mit Sherlock Holmes jemand ganz Besonderen vor sich hat und will weiter herausfinden, wohin das alles führen könnte.

Dass sich daraus die wohl berühmteste Detektei der Geschichte entwickeln wird, ist ihm hier nicht klar.

Die Dynamik zwischen den beiden Protagonisten ist faszinierend. Sie verstehen sich von Anfang an und scheinen auch gleich eine Art Vertrauen zu entwickeln. Watson, der eigentlich seine Gesundheit schonen will und Ruhe und Frieden braucht, lässt sich von dem ruhelosen Verhalten Sherlock Holmes anstecken und willigt ein, Recherchen einzuholen, in dem man kreuz und quer durch das wunderschöne London fährt und mit diversen Personen redet. Während Watson sich auf das Gesprochene konzentriert, ist Sherlock eher an den „Nebeninformationen“ interessiert und ihm fallen Details auf, die einem nicht sofort ins Auge springen würden. Was natürlich dazu führt, dass er den Mörder entlarven kann und auch noch genau herausfindet, wie der Mord verübt wurde.

Das Buch ist in zwei Teile unterteilt. Der erste handelt vom Mord und der Aufklärung, der zweite von der Vorgeschichte des Mörders. Dies war erst etwas ungewohnt, da ich mit einer „Geschichte in der Geschichte“ nicht gerechnet hatte. Aber diese Vorgeschichte war genauso spannend zu lesen, wie die eigentliche Mordgeschichte selbst.

Am Ende kommt nochmals Watson zu Wort und es gibt eine Art Abschlussplädoyer, was nochmals einen Aha-Effekt auslöst. Zumindest bei mir. Denn so konnte ich nochmals genau nachvollziehen, wie der große Sherlock Holmes auf die Lösung des Falles kam.

Dies war meine erste Holmes-Geschichte in geschriebener Form. Klar kennt man den Detektiv und seinen Gehilfen Dr. Watson. Ich habe die Filmreihe mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman gesehen und geliebt. Aber gelesen habe ich noch nichts. Deswegen war es sehr interessant, den Schriftsteller auf seinem Weg zu begleiten und die Protagonisten so kennenzulernen, wie er sie sich vorgestellt hat.

Begleitet wird die Geschichte von Illustrationen des Vaters von Arthur Conan Doyle. Hier sieht man deutlich, dass die künstlerischen Talente in den Genen der Familie liegen. Auch der Onkel und Großvater waren Maler.

Dies wird nicht mein letzter Sherlock-Holmes-Roman bleiben und ich freue mich auf viele weitere Romane und Kurzgeschichten. Schon allein die pragmatische Schreibweise hat mir sehr gut gefallen.

Meggies Fussnote:
„Wenn Sie das Unmögliche ausgeschlossen haben, muss das, was übrigbleibt, wie unwahrscheinlich es auch sein mag, die Wahrheit sein.“ – Zitat Sherlock Holmes aus „Das Zeichen der Vier“

4 stars
4 stars
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5 stars

Inhalt: Dr. Watson erholt sich von den Strapazen des Kriegs und zieht zu Sherlock Holmes in eine Wohnung, die er sich mit ihm gemeinsam leisten kann. Sherlock ist ein Rätsel, das er nicht zu lösen vermag. Selbst von Neugier getrieben, überredet und begleitet er ihn zu dem neusten Fall: Einer Studie in Scharlachrot. Hier wird eine Tat aufgeklärt, die ihren Ursprung in lange zurückliegender Zeit hat. Sherlock folgt seinen Spuren und legt, wie in gewohnter Weise, seine Schlussfolgerungen brillant und logisch dar.

Meinung: Das Setting ist das längst vergangene London, in dem Kutschen fahren und keine Reifenspuren, sondern Radabstände gemessen werden. Die Geschichte wird durch scheinbar harte Daten und Fakten, wie einer Adresse, glaubwürdig gemacht und wirkt wie das Journal des Dr. Watson, welches er führt.
Die Geschichte ist ein echter Krimi, dessen Fokus auf dem Rätsel und dessen Lösung liegt. Dabei sind es mehrere Lösungen und genau genommen zwei Geschichten, die sich zu einer vereinen. Das Miträtseln ist fast unmöglich, macht aber unheimlich viel Spaß. Die Schlussfolgerungen sind nicht aus der Luft gegriffen und scheinen im Nachgang logisch, so geht es zumindest Watson, der Sherlocks Ausführungen begierig aufsaugt.
Sherlock Holmes ist ein sehr intelligenter, seltsamer Charakter, der zunächst sprunghaft und unzuverlässig scheint. Auch Arroganz ist eine Eigenschaft, die man ihm zunächst unterstellen möchte. Mit der Zeit zeigt er, dass er immer ein Ziel hat und sich selten um die Meinung anderer kümmert. Holmes ist Watsons Rätsel, an welchem er durch die Geschichte hinweg arbeitet.
Dr. Watson erzählt aus seiner Perspektive und richtet die Aufmerksamkeit auch stellenweise auf sich selbst und seinen Lebensweg. Er kann sich seine Faszination kaum erklären und weiß nicht, ob er seinen Mitbewohner mag oder nicht. Doch er ist sehr interessiert an den Vorgängen und begleitet Sherlock wie selbstverständlich.
Die Atmosphäre ist stellenweise gemütlich, dann wieder spannungsgeladen, der Ton meist leicht, wenn von Sherlock und Watson erzählt wird und tragischer, wenn es um die Vorgeschichte des Mordes geht. Mir gefällt die Übersetzung sehr gut, sie ist leicht lesbar und erfassbar und man wird sofort in die Geschichte hineingezogen.
Eine klare Leseempfehlung für den Klassiker!

5 stars
5 stars
5 stars
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