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Buchcover für Frauenprobleme

Frauenprobleme

33 neue Nachrichten

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Erscheinungstermin 27.01.2026 | Archivierungsdatum 16.02.2026

Hanser Verlag | Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG


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Zum Inhalt

Lina Muzur erhält 33 Sprachnachrichten von Frauen, die in der Mitte des Lebens stehen – eine moderne Bestandsaufnahme einer ganzen Generation und ein kollektives Porträt weiblicher Realität. Wie leben Frauen heute? Wie gehen sie um mit Schicksalsschlägen, dem gesellschaftlichen Wandel, dem Älterwerden, der Erschöpfung? Dies ist der Versuch einer Bestandsaufnahme, in der die Frauen selbst zu Wort kommen. Frauen, die wütend sind, die alleinerziehend sind, die ihre Heimat verloren haben, ihre Eltern, ihre Nerven. Sie haben kleine oder große Kinder, die sie lieben, aber sie sind zerrissen. Es geht ihnen gut, sagen sie. Sie hatten Glück im Leben, sagen sie. Sie brauchen ihre Freundinnen mehr denn je, sagen sie. 33 Sprachnachrichten von Frauen, die in der Mitte des Lebens stehen, in denen sie offen, intim und halb anonym über all das sprechen, was man mal abfällig Frauenprobleme nannte. Ein Chor weiblicher Stimmen, der unbeschönigt und radikal zeigt, wo eine ganze Generation steht.

Lina Muzur erhält 33 Sprachnachrichten von Frauen, die in der Mitte des Lebens stehen – eine moderne Bestandsaufnahme einer ganzen Generation und ein kollektives Porträt weiblicher Realität. Wie...


Eine Anmerkung des Verlags

Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (27.01.2026).

Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (27.01.2026).


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783446285873
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 224

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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"Ich bin überzeugt davon, dass die Welt eine bessere wäre, wenn sie von Frauen geführt werden würde. Oder zumindest von Menschen, die mit weiblichen Werten führen."

Lina Muzur ist die Verlagsleiterin von Hanser Berlin und lässt in dieser ganz besonderen weiblichen Bestandsaufnahme 27 unterschiedliche Frauen zu Wort kommen. Dazu hat sie 33 Sprachnachrichten von Bekannten und Freundinnen niedergeschrieben und in diesem Buch vereint. Das Leitthema ist "Frauenprobleme" und die Frauen berichten über ihr Leben, wo sie gerade so stehen, wohin sie noch wollen und wie ihre Umwelt so aussieht. Aktuelle politische Lagen, Kinder, Beziehungen, die mitunter in die Brüche gegangen sind ... sie reden sich alles von der Seele, was sie beschäftigt.

Ich finde, diese Bestandsaufnahme ist durchaus geglückt! Ich fand das Konzept total spannend und fand auch toll, wie viel die befragten Frauen so von sich geteilt haben. Die Frauen sind (ganz grob) zwischen 35 und 50 Jahre alt, und viele Themen drehen sich deshalb um Mutterschaft, Verantwortung, Partnerschaft, Karriere etc. Mir haben die Einblicke gefallen, da ich jedoch ein wenig jünger bin als der Durchschnitt der Frauen, die eine Sprachnachricht aufgenommen haben, hätte ich mich gefreut, wenn auch die Alterspanne noch ein wenig ausgeweitet worden wäre (gerne in beide Richtungen).

Eine Leseempfehlung für alle, die sich für soziale Studien interessieren und sich mit Feminismus auseinandersetzen.

4/5 Sterne

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Feministische Sozialstudie: Verschiedene Frauenleben im Jahr 2025


"Frauenprobleme: 33 neue Nachrichten", herausgegeben von Lina Muzur, lässt 27 unterschiedliche Frauen zu Wort kommen zu den Fragen, wie Frauen heute leben, wie sie mit Mutterschaft, Wechseljahren, dem Älterwerden und den täglichen Belastungen klarkommen.
Diese Frauen sind zwischen 35 und 55 Jahren alt, kinderlos oder Mütter, alleinerziehend oder in einer Partnerschaft. Dadurch sind ganz individuelle Texte herausgekommen, die sehr offen und persönlich sind. Zum Beispiel zum Thema „Erschöpfung“ sehr eindrückliche Worte:

„Aber man spürt ja viel. Die Gefahr beim Spüren ist natürlich, dass man Dinge unterstellt, die vielleicht so nicht sind. Aber ich spüre, dass dadurch, dass ich jetzt seit fast vierzehn Jahren in einem zeitlichen Korsett lebe, das seinesgleichen sucht, und nie zur Ruhe komme, weil die Care-Arbeit die Erwerbsarbeit ablöst und dann wieder die Erwerbsarbeit die Care-Arbeit und alles ineinander übergeht und es einfach keine Pause gibt. Es fällt mir schwer, zu lamentieren, weil ich habe mir das ja gewünscht — und genau das ist die Stimme meiner Mutter. In diesen vierzehn Jahren hat sie nicht ein einziges Mal gesagt: Krass, was du alles machst, kann ich dir irgendwie helfen? Oder mich einfach mal in den Arm genommen oder in irgendeiner Weise Signale des Verständnisses gezeigt für dieses absolute Limit, an dem man läuft. Und ich glaube, dass sie dabei so eine innere Haltung hat, dass sie sich denkt, du hast es dir doch gewünscht mit den Kindern und dem Arbeiten. Und, was wahrscheinlich noch wichtiger ist, dass das Leben von intensiv berufstätigen, well-educated Frauen in den Augen der Mütter als Angriff auf das eigene Lebensmodell empfunden wird. Das ist zumindest meine These, warum meine Mutter meine Erschöpfung so wenig auffangen möchte.“

Die aktuellen Zeiten, die kapitalistische Gesellschaft mit ihrer Hektik und Vereinzelung ist sehr gut getroffen in diesen Worten einer anderen Frau:
„Ich glaube, dass unsere heutige Gesellschaft mit ihrem obersten Herrscher, dem Kapitalismus, und dessen treuestem Soldaten, der Arbeit, aktiv zu unserer Einsamkeit beiträgt. Wir mögen hypervernetzt sein. Sind wir. Wir haben unendlich viele Möglichkeiten, miteinander zu kommunizieren, das Gefühl zu haben, mit anderen in Kontakt zu sein, und doch steht das Tempo unseres Lebens, die Bewegung, die Geschwindigkeit von Informationen, die ständig an uns vorbeiziehen und durch uns hindurchfließen, in krassem Gegensatz zu dem, was wir als Frauen in unseren Körpern erleben — sei es im Alltag oder, in größerem Maßstab. Eigentlich bräuchten solche Ereignisse Zeit, Langsamkeit, Stille. Doch die gibt es heutzutage nicht. Es gibt keine Zeit, keine Langsamkeit, keine Stille.“

Viele Worte haben mich sehr berührt:
„Ich bin jetzt wieder dahin gekommen, was ich am Anfang meines Schreibens für mich ganz natürlich entdeckt hatte, nämlich ohne Eile zu arbeiten, ohne Eile Dinge zu erledigen, ohne Eile durch die Straße zu gehen, ohne Eile schon den Schlüssel irgendwie zehn Minuten vor meiner Tür aus der Tasche zu holen, sondern mir zu sagen: Da, wo ich bin, da bin ich richtig, und da muss ich mich nicht beeilen. Und ich denke, das ist sehr wichtig, auch, das meinem Kind vorzuleben, denn das ist für mich seismografisch sozusagen einsehbar, dass mein Körper und meine inneren Haltungen, wenn sie auch nicht ausgesprochen werden, sich als ein großer Spiegel in mein Kind einschreiben. Mein Kind ist die Fortsetzung meiner inneren Haltungen, und darin fühle ich eine große Verantwortung und auch eine große Liebe und eine große Freude, mich in diesem neuen Sehen, in dieser neuen Haltung, in dieser neuen Langsamkeit zu üben. Und wenn ich es vergesse, denke ich ein bisschen zurück an Ilse Aichinger, die diesen wunderschönen Satz gesagt hat: ‚Die Langsamkeit ist die Freundin.‘ Und wenn ich ganz heftig unter Druck stehe und alles unerreichbar scheint, denke ich mir: Die Langsamkeit ist die Freundin. Und dann mache ich mir einen Kaffee und denke, erst einmal trinke ich bitte diesen Kaffee und dann schaue ich, was ich heute meistern kann und was nicht, denn dann wird heute nur das Mögliche möglich gewesen sein.“

Ein sehr vielschichtiges Buch mit vielen Denkanstößen. Ich vergebe hier 4/5 Sterne und eine eindeutige Leseempfehlung!

Vielen Dank an den Hanser Verlag und an NetGalley für dieses Rezensionsexemplar! 📚💚

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Das Buch ist ein faszinierender Einblick in das Leben von Frauen heute. Das Konzept, 33 Sprachnachrichten von Frauen unterschiedlichen Alters zu sammeln, ist ungewöhnlich und erfrischend. Es wirkt wie ein vielstimmiger Chor, in dem jede Stimme einen eigenen, unverwechselbaren Ton hat. Besonders spannend ist, wie offen und ehrlich die Frauen über Schicksalsschläge, gesellschaftlichen Wandel, Erschöpfung und die Herausforderungen des Älterwerdens sprechen. Sie berichten von Verlusten, von Verantwortung für Kinder, von beruflichem und privatem Druck, aber auch von kleinen Glücksmomenten und von der Bedeutung von Freundschaften, die ihnen in dieser Lebensphase besonders wichtig sind.

Für meinen Geschmack lag der Fokus stark auf Müttern, was natürlich viele spannende Einblicke in das Leben mit Kindern bietet. Gleichzeitig hätte ich mir noch mehr Perspektiven von Frauen ohne Kinder gewünscht, um ein noch breiteres Bild der Lebensrealitäten zu bekommen. Trotz dieser Kritik ist es unglaublich bereichernd zu sehen, wie jede Frau auf ihr Leben zurückblickt, welche Prioritäten sie setzt und wie sie mit Herausforderungen umgeht.

Das Buch wirkt sehr feministisch, nicht aufdringlich, sondern auf eine authentische, fast intime Weise. Es zeigt, dass die „Frauenprobleme“, die früher gern abfällig genannt wurden, tatsächlich universelle Erfahrungen und Gefühle einer ganzen Generation sind. Es regt zum Nachdenken an, öffnet den Blick für unterschiedliche Lebenswege und schafft ein starkes Gefühl von Solidarität unter Frauen. Ich habe beim Lesen viel mitgenommen, nicht nur über die konkreten Lebensumstände der Frauen, sondern auch über ihre innere Haltung und Stärke. Das macht das Buch zu einer lesenswerten Lektüre für jede Frau, die sich selbst und andere besser verstehen möchte.

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33 Sprachnachrichten von insgesamt 27 Frauen in Buchform und das unter dem Thema „Frauenprobleme“ – eine so spannende wie gelungene Idee, herausgegeben von Lina Muzur.

Alle Frauen stehen laut ihrem Alter in der sogenannten Mitte des Lebens, sie sind zwischen Ende dreißig und Mitte fünfzig.
Ihnen allen wird die so simpel wirkende Frage „Wie geht es dir?“ gestellt. Heraus kommen dabei so unterschiedliche wie fesselnde Antworten hinter denen vielseitige Erfahrungen und Lebensentwürfe stehen. So sprechen die Frauen über das Muttersein, Geld und Finanzen, (Peri-)Menopause, soziale Medien, Ängste und Zukunftssorgen vor dem Hintergrund multipler Krisen. Mich haben viele Nachrichten berührt, die Form der Sprachnachrichten geben ein Gefühl von Nähe und Verbundenheit zu den Frauen und ihren Erzählungen.

Fazit: Ein tolles Buch und eine tolle Idee. „Frauenprobleme“ wirkt irgendwie unaufgeregt und dabei spannend, ehrlich und nahbar – unbedingte Leseempfehlung!

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Lina Muzur hat in ihrem Umfeld Frauen zwischen Ende 30 und Mitte 50 gebeten, ihr Sprachnachrichten zu schicken, in denen sie über ihr Leben als Frau erzählen. Als Verlegerin kennt sie natürlich viele Autorinnen. Die Befragten kommen also aus einer gebildeten Gesellschaftsschicht. Dennoch sind die Monologe so unterschiedlich wie Frauen eben sind. Die Frauen blicken zurück, resümieren in der Mitte ihres Lebens und wagen hoffnungsvolle oder ängstliche Blicke in die Zukunft.
Ein schöner Einblick in die Köpfe anderer.

4 stars
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