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Buchcover für Eine Maus namens Merlin

Eine Maus namens Merlin

Roman

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Erscheinungstermin 14.03.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

»Wenn Sie Freude in Ihrem Leseleben haben wollen,  kaufen Sie dieses Buch.« Jojo Moyes

Helen Cartwright ist 83 Jahre alt und hat keine großen Erwartungen mehr an ihre Zukunft. Doch eines Tages tritt das Schicksal in Form einer Maus in ihr Leben. Nach und nach, in kleinen Schritten, wagt sie unfreiwillig einen Neuanfang. Mit großem Gefühl erzählt Simon Van Booy von der außergewöhnlichen Freundschaft zwischen einer Witwe und einer Maus, und erinnert uns daran, dass es immer zweite Chancen geben kann.

Nach sechzig Jahren in Australien kehrt Helen Cartwright in den kleinen Ort in der Nähe von Oxford zurück, in dem sie geboren wurde. Sie kauft ein kleines Haus mit senfgelber Tür und führt ein zurückgezogenes Leben: Jeder Tag eine Wiederholung des vorherigen, als ob es sogar für den Tod eine Warteschlange gäbe. Doch dann nimmt Helens Leben eine plötzliche Wendung, als ein unerwarteter Gast in Form einer gutmütigen Maus auftaucht. Ihre anfänglichen Versuche, die Maus wieder loszuwerden, führen sie in den Tierhandel, die Bibliothek, den Eisenwarenladen. Während die Maus in der Küchenspüle aus einem kleinen Flaschendeckel trinkt, tritt Helen wieder in Kontakt mit ihren Nachbarn – und begibt sich auf eine unerwartete Reise zurück zu sich selbst. Denn egal, was wir für uns geplant haben: Manchmal hat das Leben seine eigenen Pläne.

»Ich habe mich auf jeder Seite für dieses ungewöhnliche Duo begeistert. Simon Van Booys Figuren sind voller Charme und geprägt von dem tiefen Wunsch nach Verbundenheit, den alle Lebewesen teilen. Ich habe es geliebt.« Ann Patchett
»Ein kleines literarisches Meisterwerk… pointiert und wunderschön… bezaubernd und berührend.« Washington Post

»Wenn Sie Freude in Ihrem Leseleben haben wollen,  kaufen Sie dieses Buch.« ...


Vorab-Besprechungen

Bitte nicht vor dem 14. März 2026 besprechen.

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608966787
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 256

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Eine wunderschöne Geschichte über eine kleine Maus, die das Leben einer einsamen, alten Frau auf den Kopf stellt. Sie gewinnt die Maus mit jedem Tag lieber und findet neue, gute Freunde. Ideal für aktuelle und zukünftige Tierliebhaber!

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Ich habe das Buch auf einen Rutsch gelesen und ich habe gelacht und geweint. Vielleicht sollte mensch beim Lesen etwas an Wunder glauben, vielleicht nur an Menschlichkeit an den unerwartesteten Orten.

Leider kann ich das Buch in diesem Jahr Weihnachten noch nicht verschenken. Ich werde andere Anlässe finden.

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Ein wunderbares Cover, hinter dem sich eine sehr sehr schöne Geschichte verbirgt.
Wie diese kleine anmutige Maus das Leben von Helen verändert, wie es auch Helen selbst verändert und wie sie wieder zurück ins Leben, voll von lieben Menschen gelangt, unbedingt lesenswert.
Es geht nur um eine winzige Maus, aber das ist sehr viel.
Große Leseempfehlung für alle, die was schönes anrührendes lesen wollen

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Eine Maus namens Merlin ist ein stilles, wunderschönes Buch, das mich sehr berührt hat. Mit feinem Humor, großer Menschlichkeit und viel Gefühl erzählt Simon Van Booy von Einsamkeit, Nähe und den unerwarteten Wegen, auf denen Hoffnung zu uns zurückfindet. Die ungewöhnliche Freundschaft zwischen Helen und Merlin berührt zutiefst und erinnert daran, dass es nie zu spät für einen Neuanfang ist. Ein warmherziger, tröstlicher Roman – klein in seinem Umfang, groß in seiner Wirkung.

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Eine schöne Geschichte über eine alte Frau-Dr.Helen Cartwright-die lange als Kardiologin in Australien gelebt und dort Mann und Sohn verloren hat.Sie kehrt in in Heimatdorf in England zurück, um dort zu sterben.
Eine kleine Maus,die durch einen Zufall in ihr Leben tritt,schafft es ihr verhärtetes und trauriges Herz zu berühren.Nach und nach kümmert sie sich immer mehr um die Maus,die sie eigentlich erst los werden wollte.Plötzlich hat Helen soziale Kontakte -über die Maus- und blüht noch einmal auf.
Die Geschichte zeigt,was Tiere (egal welches) für eine therapeutische Wirkung auf Menschen haben können und das es immer gut ist,seine alten Mitbürger:innen im Blick zu haben.
Eigentlich ein tolles Weihnachtbuch-dann halt für 2026🙂.

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Einfach nur zauberhaft und sehr empfehlenswert;
Das farbenfrohe, süße Cover hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Der Schreibstil ist angenehm, trat aber für mich sofort hinter der tollen Geschichte zurück. Man erlebt, wie sich die einsame Helen in Erinnerungen verliert und wie trostlos und kontaktarm ihre Tage sind. Sie hat ihre Lieben überlebt und ich fand es sehr realistisch, wie der Autor ihren Charakter und Lebenssituation beschrieben hat. Ihre Gedanken über die ihr zugelaufene Maus und die daraus folgende Kontaktaufnahme mit ihrem Umfeld war sehr realistisch und nachvollziehbar beschrieben. Zwar hatte man durch Helens Erinnerungen schon das ein oder andere Stück ihre Lebensgeschichte erfahren, aber durch einen Notfall kehrt sie zu vergangener Stärker zurück und die daraus resultierenden Begegnungen haben mich sehr berührt. Es steckte soviel mehr in ihr als ein einsamer, alter Mensch und das Buch lässt einen fragen, was hinter der Fassade vieler andere Personen steckt, die man trifft. Die Figuren waren allesamt sympathisch und wertschätzend und die Geschichte der Maus Merlin ist einfach nur zauberhaft. Ein tolles, sehr empfehlenswertes Buch, das das Zeug zu einem Klassiker hat.

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Ein großartiger Roman!

Diese Buch hat mir von der ersten- bis zur allerletzten Seite richtig gut gefallen. Es ist eine so warmherzige, berührende und außergewöhnliche Geschichte und daher konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Ich habe Helen Cartwright kennengelernt, sie ist 83 Jahre alt und eigentlich hat sie überhaupt keine Erwartungen mehr an ihre Zukunft.
Nach sechzig Jahren, die sie in Australien gelebt hat, kehrt sie nun an den kleinen Ort in der Nähe von Oxford zurück. Dort ist sie nämlich geboren und dort hat sie sich nun ein kleines Haus gekauft und lebt total zurückgezogen. Noch nie hat sie jemand besucht, ihre Tage verlaufen stets gleich, aber sie geht jeden Tag spazieren, bei Wind und Wetter.
Eines Tages jedoch, nimmt ihr Leben plötzlich eine unerwartete Wendung, als nämlich eine gutmütige, kleine Maus bei ihr auftaucht. Zuerst versucht Helen mit allen Mittel, diese Maus unbedingt wieder loszuwerden, doch dann so nach und nach fängt sie an, dieses Tier zu lieben, sie gibt ihm sogar den Namen „Merlin“. Der kleine Mäuserich scheint sich bei ihr auch so richtig wohlzufühlen, aber gleichzeitig sorgt er auch dafür, dass Helen wieder in Kontakt mit anderen Menschen treten muss…
Ach, am liebsten würde ich hier die ganze Geschichte erzählen, aber ich möchte natürlich niemandem etwas vorwegnehmen, denn diese bezaubernde Geschichte muss man einfach selbst gelesen haben.
Merlin und auch diese alte Frau sind mir während des Lesens total ans Herz gewachsen und es fiel mir schwer, sie nach der letzten Seite wieder gehen zu lassen.
Es wäre so schön, wenn diese Geschichte verfilmt werden würde!

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Helen Cartwright, eine mittlerweile 83 Jahre alte Kardiologin, war drei Jahre zuvor nach 60 Jahren aus ihrer Wahlheimat Australien in ihr kleines Heimatdorf in England zurückgekehrt. In Australien musste sie ihre verstorbenen Liebsten – Ehemann und Sohn – zurücklassen. Nun hat sie sich in ihrem Alterswohnsitz eingerichtet und verbringt jeden Tag mit ähnlicher Routine, was ihre Radio- und Fernsehsendungen anbelangt oder auch ihre wöchentlichen Einkäufe. Nach dem Durchstöbern des Mülls eines Nachbarn bringt sie sich unbeabsichtigt eine kleine Maus ins Haus, die sie umgehend wieder loswerden will, was ihr aber trotz der Hilfe eines Eisenwarenhändlers, der ihr eine Falle verkauft, nicht gelingt. Und so zieht der kleine Mäuserich Merlin bei Helen ein. Zuerst bewohnt er nur ihre Küchenspüle, dann ein Aquarium, einen weichen Pantoffel und schon nach kurzer Zeit ihr Herz. Durch Merlin ist Helen gezwungen, mehr aus dem Haus zu gehen und sich mit Händlern, Bibliothekspersonal oder Arztkollegen zu unterhalten. Und dadurch gelingt etwas, das sie selbst vermutlich nicht für möglich gehalten hat: ihr Leben bekommt wieder einen Sinn, sie durchbricht ihre Routinen und wird Teil einer kleiner Gemeinschaft.
Ich habe ein bisschen gebraucht, bis ich mit Helen warm geworden bin, aber wie auch sie hat Merlin mich bezaubert und mein Herz berührt. Eine wunderschöne, warmherzige Geschichte, die zeigt, dass das Leben in jeder Lebensphase überraschend und beglückend sein kann und dass neue Menschen ganz unverhofft in das eigene Leben treten können, wenn man es zulässt.

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„Eine Maus namens Merlin“ von Simon Van Booy ist eine leise, poetische Erzählung über Freundschaft, Verlust und die kleinen Begegnungen, die ein Leben verändern können. Mit viel Feingefühl richtet der Autor den Blick auf das Alltägliche und verleiht ihm eine tiefe emotionale Bedeutung.

Im Zentrum der Geschichte steht eine ungewöhnliche Freundschaft, die von Einsamkeit und gegenseitigem Verstehen geprägt ist. Die Maus Merlin wird dabei zu einem Symbol für Nähe, Trost und die Fähigkeit, auch in schwierigen Lebensphasen Hoffnung zu finden. Van Booy erzählt nicht spektakulär, sondern zurückhaltend – gerade dadurch entfaltet die Geschichte ihre Wirkung.

Die Sprache des Autors ist schlicht, aber sehr präzise. Mit wenigen Worten erzeugt er dichte Bilder und eine melancholische Stimmung, die den Leser sanft durch die Erzählung trägt. Gefühle werden nicht erklärt, sondern spürbar gemacht. Themen wie Trauer, Erinnerung und die Suche nach Sinn werden behutsam behandelt, ohne jemals pathetisch zu wirken.

Besonders bemerkenswert ist, wie Simon Van Booy es schafft, eine scheinbar einfache Geschichte mit großer Tiefe zu versehen. „Eine Maus namens Merlin“ regt zum Nachdenken an und zeigt, wie wichtig kleine Gesten und stille Begleiter im Leben sein können.

Insgesamt ist das Buch eine berührende, nachdenkliche Lektüre, die lange im Gedächtnis bleibt. Es eignet sich besonders für Leserinnen und Leser, die ruhige, emotionale Geschichten schätzen und offen sind für leise Töne und symbolische Erzählweisen.

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Helen Cartwright ist über 80 Jahre alt und kennt niemanden, als sie nach 60 Jahren in Australien in ihren Heimatort nahe Oxford zurückkehrt. Ihr verstorbener Mann Leonard und Sohn David waren nie in England und hatten keinen Bezug zum Land. In ihrem Alter scheint Helen für andere Menschen unsichtbar zu sein, obwohl sie im Geheimen auf einen großen Sturm wartet, „der alles mitreißen würde“. Als die alte Dame im Sperrmüll der Nachbarn ein heruntergekommenes Glasaquarium mit einigen kleinen Spielzeugen darin findet, erinnert sie das nicht nur an Davids Kindheit, sondern bringt ihr die Maus Merlin ins Haus. Helens Gedanken wandern zur Zeit der Bombenangriffe auf London und zu ihrem kriegsversehrten Vater. Körperlich wirkt sie einerseits athletisch, wenn sie optimistisch in eine Badewanne steigt, aber ein 30-Minuten-Weg zum Einkaufen fällt ihr zunehmend schwer. Die Maus im Haus, die kurzerhand Helens Küche in Besitz nimmt, wird aufgrund ihrer Dreistigkeit zum etwas älteren Mäuserich erklärt, den Helen dringend wieder loswerden will. In Mausangelegenheiten marschiert sie ins Eisenwarengeschäft, registriert sich in der Bibliothek und erstaunt Van Booys Leser:innen, mit wie vielfältigen Menschen außerhalb ihres Häuschens sie plötzlich Kontakt knüpft. Auch andere Menschen haben – wie Helen – offenbar dringend jemanden gebraucht, mit dem sie ihre Gedanken und Erinnerungen teilen können. Ein unerwartetes Ereignis lässt Helen zu Hochform auflaufen und sie verblüfft mit ihren Kompetenzen und Kontakten alle, die in ihr nur eine exzentrische alte Frau gesehen haben.

Fazit
In kurzen Kapiteln erzählt Simon Van Booy schlicht und warmherzig ein modernes Märchen von der Zauberwirkung einer Büchereikarte und der heilenden Wirkung guter Nachbarschaft.

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"Eine Maus namens Merlin" ist ein leiser, warmherziger Roman, der große Themen berührt. Die Protagonistin Helen hat keine Erwartungen mehr an das Leben. Sie ist über 80 Jahre alt und ist nach langer Abwesenheit zurück nach London gezogen. Ungeplant rettet sie einer kleinen Maus das Leben. In kleinen Schritten wagt sich Helen wieder raus. Sie übernimmt die Fürsorge für die Maus, es entwickelt sich eine Art Beziehung zur Maus, für die sich sich verantwortlich fühlt. Simon van Booy erzählt sehr empathisch von der Freundschaft der Witwe Helen mit der Maus Merlin. Eine fast poetische Erzählung über Freundschaft, Mut und das Anderssein. Mit feinem Humor und sanfter Melancholie zeigt der Roman, wie bedeutend selbst die kleinsten Wesen sein können. Helen tritt durch die Maus, bzw durch die Verantwortung, welche sie für die Maus übernimmt, in den Kontakt nach außen und es gibt Begegnungen mit anderen Menschen und das Leben erscheint plötzlich wieder im hellen Licht.
Ein stilles, kluges Buch, das lange nachhallt.

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Ein Buch dass ich nur all zu gern „herrlich“ bezeichne.
Herrlich herzlich, ehrlich, lustig, ergreifend und so voller Liebe. Ein Buch in dessen Welt und Personen man eingesogen wird, versteht, eine andere Perspektive bekommt und zum nachdenken anregt. Über das ganze Leben und sowohl der Umgang mit Mensch und Tier.
Ich habe dieses Buch wahrlich mit ganz viel Liebe beendet. Herrlich schön

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unterhaltend - berührend und kurzweilig zu lesen -- stimme voll zu - hier wird einem eine außergewöhnlichen Freundschaft zwischen der Witwe Helen und ihrer Maus Merlin erzählt. Und wenn ich ehrlich bin - so eine Maus wünscht man sich an seiner Seite haben zu dürfen. Lebensfreude, Zuversicht und eine Türe, die Aufgeht und neue Menschen ins Leben läßt. Denn auch wenn Helen - zu Beginn die kleine Maus loszuwerden will - hat das Leben anderes mit ihr vor, und so ergibt sich die Tatsache, dass Merlin sie mit anderen Menschen zusammen bringt - Menschen, die im Verlauf eine "Rolle" in ihrem Leben spielen werden. Menschen, die Merlin und auch ihr helfen. PS das Ende war dann auch soooo schön noch ....

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Leichte Unterhaltung. Nette kleine Geschichte um eine ehemalige berühmte, jetzt einsame Ärztin, die sich im Alter zurück zieht und auf dem Land in einem renovierungsbedürftigen Haus zur Ruhe kommen möchte.
Sie schließt unerwartet tierische und menschliche Freundschaften und setzt ihre erlernten medizinischen Fähigkeiten ein.

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Simon von Boy hat ein ganz ungewöhnliches Buch geschrieben, es ist warmherzig, wenn auch nicht auf den ersten Blick.
Es beginnt mit Helen, 83, nach Jahrzehnten zurückgekehrt in den Ort ihrer Geburt in England.
Erst nach und nach, ganz behutsam, erfährt man mehr über Helen. ehutsam ist ihr Umgang mit allem, mit dem Kennenlernen ihres Mitbewohners Merlin und auch behutsam öffnet Helen sich wieder dem Leben.
Ein Buch, das mit leisen Tönen berührt.

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Helen Cartwright ist 83 Jahre alt und nach über 60 Jahren in Australien wieder in ihren Heimatort in England zurückgekehrt. Mann und Sohn sind bereits verstorben, und auch Helen erwartet vom Leben nicht mehr viel außer einem baldigen Tod. Als sie eines Tages durch Zufall eine kleine Maus in ihr Haus aufnimmt, verändert diese ihr Leben auf ungeahnte Weise.

Der ruhige, präzise Schreibstil, der auch kleine Alltagsroutinen detailliert schildert, passt hervorragend zu Helens Leben, das zunächst strukturiert wird durch die Zubereitung von Tee und Fertiggerichten sowie das Radio- und Fernsehprogramm. Ich hatte Helen hierdurch genau vor Augen. Auch ihre mitunter etwas raue und direkte Art fand ich sehr stimmig. Je mehr sie sich mit der Maus und deren Bedürfnissen auseinandersetzt, desto stärker wendet sie dem Leben zu und tritt in Kontakt mit ihren Mitmenschen. Diese Veränderungen sind sehr glaubhaft, feinfühlig und berührend beschrieben. Besonders gut gefiel mir, dass Helens Figur dazu ermutigt, ältere Menschen näher kennenzulernen und ihre oft erstaunliche Lebensgeschichte zu würdigen.

Mir wird diese leise, nachdenkliche und fein beobachtete Geschichte sicher noch lange im Gedächtnis bleiben.

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Helen und Merlin
Helen Cartwright ist alt und allein. Nicht nur allein, sondern wahrlich einsam. Sie will es so. Mann und Sohn leben schon seit langer Zeit nicht mehr.
Ganz winzig, klein, ebenfalls allein, schleicht sich ein unfreiwilliger Mitbewohner in ihr Herz. Wunderbar, in berührenden Worten beschreibt Simon Van Booy wie Helen auflebt, sich mit der Maus anfreundet, sie kennenlernt, sich verantwortlich fühlt und Gefühle zulässt. Sehr detailliert werden alle Verrichtungen und Gedanke der alten Frau geschildert. Auch die überraschende Änderung von Helens Gewohnheiten; so z.B. wird sie zur Vegetarierin. Mit 83! Und nicht nur das, so ganz gesetzestreu und vorschriftenkonform … war einmal.
Emphatisch, gedankenvoll und sehr phantasievoll gestaltet Simon Van Booy die Geschichte seiner Hauptfigur. So klein die Maus - so groß ihr Einfluss. Bezaubernd.

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Eine besondere Freundschaft

Die Geschichte ist einfach absolut hinreißend und zuckersüß. Gleichzeitig ist sie auch furchtbar traurig und ein bisschen nostalgisch. Irgendwie so ein richtiger Mood-Read und perfekt um sich abends einzukuscheln.

Helen ist nicht nur allein, sie ist einsam- eine hinterbliebene, zurückgezogene Eigenbrötlerin, die auf das Ende wartet. Bei der Vorstellung wie sie allein in ihrem Haus ihrem tristen Alltag nachgeht und den Tod ersehnt, könnte ich schon wieder heulen. Solche Stories gehen mir einfach an die Nieren. Umso schöner und unerwarteter, dass ausgerechnet eine kleine Maus Helen aus ihrem Schneckenhaus hervorlockt. Und nach und nach wird klar welch bemerkenswerte Person Helen eigentlich ist.

Die Bilder, die von Merlin in Helens Pantoffeln und in seinem provisorischen Heim erzeugt werden, sind einfach zu süß. Mir sind bei dieser bezaubernden Geschichte permanent die Tränen gekommen, so gerührt war ich, wie Helen sich um die Maus kümmert, die sie zurück uns Leben geholt hat.

Es ist eine Geschichte vom Alter, aber auch von Gemeinschaft, Zusammenhalt und unerwartetem Glück. Fands einfach richtig toll.

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Helen Cartwright ist Witwe und lebte 60 Jahre in Australien. Jetzt kehrt sie in ihre Heimat zurück. Helen erwartet nicht mehr viel von ihrem Leben. Sie hofft tatsächlich, dass sie bald sterben darf. Eines Abends schaut sie aus dem Fenster und sieht einen Mann, der Sperrmüll an die Straße stellt. Obwohl im Nachthemd, eilt sie über die Straße und schaut sich die Sachen an. Kurz entschlossen nimmt sie einen Teil davon unter den Arm und geht damit zurück in ihr Haus. Was sie nicht erwartet ist die Tatsache, dass sie ab sofort einen Untermieter hat

So eine rührende Geschichte. Mit dem Sperrmüll des Nachbarn landet völlig unverhofft eine kleine Maus bei Helen. Zunächst ist sie nicht gerade erfreut. Nein, sie geht sogar in die Stadt kauft eine Falle. Denn mal ehrlich, was soll sie mit dem Tierchen, wenn sie eh nur noch wenige Tage zu leben hat? Die Idee mit der Falle stellt sich aber als Schnapsidee heraus und Helen freundet sich mit dem Kleinen an. Sie nennt ihn Merlin.

Ganz langsam wird aus einer Zufallsbekanntschaft echte Freundschaft. Der Autor schrieb #EineMausnamensMerlin so einfühlsam, dass ich immer wieder laut lachen musste. Dabei hat der Roman einen sehr ernsten Hintergrund und ist das Gegenteil einer oberflächlichen Geschichte. Nicht nur für Helen gilt es, dass Schwierigkeiten gemeistert werden müssen und sie merkt, wie wichtig soziale Kontakte sind. Ein richtig gutes Buch, das ich sehr gerne empfehle. #NetGalleyDE

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Dies Buch ist so richtig was fürs Herz. Die Geschichte erzählt von der gut achtzigjährigen Helen, die eine kleine Maus findet. Mit viel Humor und viel Gefühl erzählt der Autor, wie sich die Freundschaft zwischen Helen und der Maus entwickelt. Helen schließt die Maus, die inzwischen den Namen Merlin bekommen hat, immer tiefer in ihr Herz. Helen bekommt durch diese kleine Maus eine Aufgabe, die sie aus ihrer Einsamkeit erlöst. Auch lernt sie viele neue Menschen kennen. Eine Geschichte die zeigt, dass es für einen Neuanfang nie zu spät ist. Ein Buch, dass ich sehr gerne weiterempfehle.

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Kleine Maus - große Wirkung
In seinem Roman "Eine Maus namens Merlin" erzählt Simon Van Booy von einer tierischen Freundschaft zwischen Helen, einer älteren Dame und Merlin, einem Mäuserich und wie Freundschaft und Freunde das Leben bereichern. Der Roman erscheint im Verlag Klett-Cotta (ET 14.03.2026) und wurde von Dorothee Merkel aus dem Amerikanischen übersetzt.
Helen ist dreiundachtzig, eine Eigenbrödlerin und ein wenig schrullig. Sie hat viele Jahrzehnte in Australien gelebt, aber nun ist sie allein. Ihr Ehemann Len und ihr Sohn David sind lange verstorben und daher hatte sie vor drei Jahren den Entschluss gefasst in ihre Heimatstadt zurückzukehren.
Nach einer schlaflosen Nacht beobachtet Helen, wie ihr Nachbar in den frühen Morgenstunden Sperrmüll aus seinem Haus schleppt. Dieser Sperrmüll zieht sie geradezu magisch an und heimlich bringt sie ihn in ihr Haus, damit sie ihn genauer untersuchen kann. Als Helen merkt, was sie sich noch ins Haus geholt hat, steht für sie fest: DIE MAUS MUSS RAUS! Die Maus loszuwerden erweist sich schwieriger als gedacht und bald ist es Helen klar, ohne fremde Hilfe wird sie das nicht schaffen. Helen überwindet ihre Vorbehalte fremden Menschen gegenüber und knüpft Kontakte.
Simon Van Booy hat seinen Protagonisten einen besonderen Charme gegeben. Der Roman liest sich flott, viele Szenen sind witzig und andere wiederum machen nachdenklich. "Eine Maus namens Merlin" ist ein amüsanter und liebevoller Roman und Helen und Merlin schließt man sofort ins Herz.

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Dieses Buch erzählt auf entzückende Weise, wie eine Maus dem Leben der Witwe Helen Cartright, eine unerwartete Wendung gibt.
Eigentlich will Helen einfach nur sterben und Ihre Tage haben immer den gleichen Ablauf.
Erst als Merlin in Ihr Leben tritt, verändert sich ihr Blick auf das Leben langsam wieder und nach 60 Jahren im Ausland schafft die Maus es, dass Helen es in Ihrer alten Heimat auch wieder soziale Kontakte knüpft.
Ein Buch für ein paar gemütliche Stunden auf der Couch mit einem englischen Tee in der Lieblingstasse.

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"Eine Maus namens Merlin" von Simon Van Booy ist eine sehr warmherzig erzählte Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft und eine Rückkehr ins Leben.

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Herzerwärmend

Was das Cover verspricht, kann die Geschichte definitiv halten: eine kurze, süße und insbesondere herzerwärmende Geschichte für zwischendurch, die aber auch ein wenig nachhallt. Helen hat eigentlich nicht mehr so wirklich Lust zu leben und auch keine Freunde, bis sie aus versehen eine kleine Maus zu sich ins Haus holt und sich beginnt um diese zu kümmern und dabei verändert sich alles für sie. Die Idee ist so süß und besonders Merlin hatte es mir direkt angetan. Mit Helen brauchte ich ein bisschen, ich fand ihre Entwicklung auch ein bisschen sehr schnell, aber es war trotzdem schön zu beobachten. Überhaupt ist die Geschichte eher ruhig, es geht um viel zwischenmenschliches und Veränderung im Innen. Bei mir hat die Geschichte auch zum Nachdenken angeregt, ich hätte allerdings von der Ausgangssituation noch mehr berührende Momente und Anregungen erwartet. Außerdem fand ich das Ende nicht so ganz optimal und hätte mir da ein bisschen was anderes gewünscht.

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Herzerwärmende Geschichte, sehr charmant mit wunderbarer Leichtigkeit. Aber kein bisschen oberflächlich.
Von mir eine absolute Empfehlung.

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Dieses Buch beweist, dass man kein Riese sein muss, um eine gewaltige Geschichte zu erleben. Simon Van Booy erzählt mit viel Feingefühl von Merlin, einer Maus, die in einem Altenheim landet und dort mehr bewirkt als manch ein zweibeiniger Bewohner. Die Geschichte balanciert charmant auf dem schmalen Grat zwischen herzerwärmender Leichtigkeit und tiefgründigen Fragen über das Leben und die Freundschaft. Es ist eine kluge Erinnerung daran, dass die kleinsten Begegnungen oft den größten Unterschied machen – und das alles aus einer Perspektive, die nur wenige Zentimeter über dem Boden spielt. Ein wunderbarer Roman für alle, die eine Pause vom lauten Alltag brauchen und sich gerne von einem pelzigen Protagonisten die Welt erklären lassen, ohne dass die Handlung dabei in unnötigen Kitsch abgleitet.

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So ein schönes Buch, das Simon van Booy hier geschrieben hat. Eine ganz einfache und gleichzeitig berührende Geschichte.

Die Figuren habe ich sofort ins Herz geschlossen. Sie sind stellenweise wunderbar überspitzt gezeichnet, was aber erstaunlich gut zum Ton der Geschichte passt. Nicht alles ist durchweg realistisch, aber das musste es für mich auch gar nicht sein. Es ist einfach stimmig und warm erzählt. Am Ende war ich tatsächlich zu Tränen gerührt.

Und ja … Merlin ist einfach nur zuckersüß.

Vielleicht sorgt dieses Buch ja sogar dafür, dass jemand eine Maus oder einen Mäuserich aus dem Tierheim rettet. Das hätte doch wirklich etwas Magisches.

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Zärtliche, aber enorm starke Geschichte

Helen lebte 60 Jahre in Australien. Jetzt ist sie alleine und kehrt zurück nach England. Sie schottet sich von allen Menschen ab. Als ein Nachbar Sperrmüll vor das Haus stellt, holt sie die große Kiste ins Haus und will nachsehen, was sich alles darin befindet. Mit einer Maus hatte sie nicht gerechnet und zunächst sucht sie Wege, sie wieder loszuwerden. Doch dann stellt sie fest, dass ihr das kleine Wesen in der freien Natur leid tut, weil es da so gefährlich lebt. Es beginnt eine nicht nur für sie überraschende Zeit.

Anfangs fragt man sich, was mit Helen nicht stimmt. So nach und nach ahnt man es, dann kommen immer mehr Hinweise und man möchte so gern eingreifen und einfach nur für Helen da sein, obwohl sie sich absichtlich von den Menschen fernhält. Die Einkäufe sind nicht nur deshalb für sie ein Kraftakt, weil sie nicht gut zu Fuß ist und nicht mehr schwer tragen kann, sondern hauptsächlich eben aufgrund des Kontakts zu Menschen. Natürlich frage ich mich immer wieder, warum Helen nicht wenigstens einen Trolley nutzt. Aber solche Kleinigkeiten muss man auch mal übersehen können.

Der Einzug der kleinen Maus in ihr Haus und damit ihr Leben bringt Veränderungen ins Rollen, die wunderschön zu lesen sind. Wer nah am Wasser gebaut hat, muss hier mit genug Taschentüchern vorsorgen! Die Story geht ans Herz! Sie ist wunderschön, mit einer einfachen, aber liebevollen und klaren Sprache. Die Wendungen und kleinen Knalleffekte sind gekonnt platziert. Man kann nicht anders, man muss Helen lieben und man beginnt, nachzudenken. Auch Tage später hallt die Geschichte in mir extrem nach. Ich liebe sie einfach und gebe aus voller Überzeugung fünf Sterne und würde so gerne so viel mehr geben!

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Ein wunderbarer Roman über die Einsamkeit im Alter und die Wirkung, die Tiere auf einen haben können. Dieses Buch hat mein Herz zutiefst berührt.

Schon beim Klappentext war ich mir sicher, dass „Eine Maus namens Merlin“ ein großartiges Buch wird und ich wurde nicht enttäuscht.
Die Geschichte beginnt ruhig und relativ melancholisch. Man merkt wie einsam Helen in ihrem Leben ist. Sie hat einige harte Schicksalsschläge zu verkraften und geht seitdem nur noch selten vor die Tür. Doch eines Tages stellt ihr Nachbar ein ausrangiertes Aquarium für den Sperrmüll an die Straße, welches Helen kurzerhand mitnimmt. Überraschenderweise befindet sich eine Maus darin, die ihr Leben vollkommen auf den Kopf stellt.

Die Entwicklung von Helen zu begleiten, hat mir unglaublich gut gefallen. Die Art, wie sie den kleinen Merlin in ihr Herz schließt und sich plötzlich sorgt, ist wunderschön. Aber auch wie dadurch wieder neue Menschen in ihr Leben treten, hat mich sehr berührt.
Das Buch hat nicht viele Seiten - trotzdem habe ich eine Achterbahn der Gefühle erlebt: Trauer, Freude, Glückseligkeit, Wut und Überraschung.

Dieses Buch ist definitiv ein Jahreshighlight und wird bei nächster Gelegenheit verschenkt, damit die Geschichte von Helen und Merlin noch mehr Leute erfreuen kann.

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"Eine Maus namens Merlin" ist ein Wohlfühl-Buch. Das weiß man schon, wenn man den Klappentext liest und dieses reizendes Cover anschaut. Und ja, man braucht auch mal so ein Buch - nach schwerer Kost, an dunklen Tagen, einfach so.

Eine alte Dame lebt sehr vereinsamt und wartet eigentlich mehr oder weniger auf ihr Lebensende. Ein wenig depressiv aber auf jeden Fall sehr traurig zu lesen. Bis zufällig eine Maus in ihrem Haus landet. Und dieses kleine zerbrechliche Wesen sorgt dafür, dass die Frau plötzlich das Leben auf andere Weise betrachtet. Sie erwacht aus ihrer Lethargie und findet plötzlich wieder Kraft und Energie, wo sie vorher erstarrt schien.

Die Sprache ist einfühlsam und einfach nett. Nicht kitschig aber doch sehr nett. Das soll nicht negativ klingen, denn ich habe das Buch wahnsinnig gerne gelesen und war am Ende richtig glücklich und zufrieden, wie es ausgeht.

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Helen Cartwright hat über sechzig Jahre in Australien gelebt und kehrt nun nach England zurück. Zurückgezogen lebt sie einsam und alleine in ihrem kleinen Haus und wartet auf ihr Ende. Sie steckt in ihrem täglichen Rhythmus fest. Dann tritt eine kleine Maus in ihr Leben und aktiviert die alte Dame zu ungeahnten Kräften.

Mir hat sehr gefallen, wie der Autor die Geschichte aufgebaut hat. Man kann Helen dabei beobachten, wie sie von anfänglicher Skepsis zu Mitleid bewegt wird und dadurch zu Dingen fähig wurde, die sie sich vorher bestimmt nie vorgestellt hätte. Anfänglich will sie die Maus los werden und dann wachsen die beiden aber immer mehr zusammen. Das ist eine ganz liebenswürdige Geschichte, die zeigt, wie wichtig soziale Kontakte sind. Die Charaktere, die in dem Buch auftauchen sind unterschiedlich, aber alle sehr sympathisch. Hier wird gemeinsam was bewegt. Das Ende war sehr berührend. Toll fand ich auch den kleinen, aber feinen Humor, der immer wieder aufblitzte und die Geschichte umso liebenswerter machte. Eine tolle Geschichte über eine Tierfreundschaft, die neue Wege eröffnet hat.

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Eine Maus namens Merlin
Von Simon Van Booy

Eine absolut herzerwärmende Geschichte von zurückkehrender Lebensfreude und Freundschaft im letzten Lebenskapitel der 83jährigen Protagonistin Helen.

Eigentlich kehrt Helen nach 60 Jahren von Australien nach England zurück, weil ihr Leben dort vorbei ist. Ihr Mann schon vor mehreren Jahren verstorben und vor einiger Zeit auch ihr Sohn. Sie kehrt an den Ort ihrer Kindheit zurück um abzuschließen, loszulassen und zu gehen. Doch diese Rechnung hat sie ohne den kleinen süßen Nager Merlin gemacht.

Von der ersten Szene mit seiner Lordschaft Merlin war klar, dass diese kleine Portion großes bewirken kann.

Eine allerliebste Geschichte voller Liebe!

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Wunderschöne Geschichte. Helen, 83, lebte viele Jahre in Australien. Nachdem sie Mann und Kind verlor, ist sie nun zurück in ihre alte Heimat England, nahe Oxford, gezogen. Vom Leben erwartet sie nichts mehr und Freunde hat sie auch keine, ein Tag gleicht dem anderen. Ihr Leben ändert sich schlagartig als sie plötzlich eine Maus im Haus hat, die sie zunächst loswerden möchte. Aber dann kümmert sie sich um sie und muss dadurch Dinge erledigen, die sie sowohl vor die Tür bringen als auch Außenkontakte unausweichlich machen. Nach und nach nimmt Merlin immer mehr Raum ein und zieht Helen zurück ins Leben, somit retten sie sich gegenseitig. Helen fängt an, wieder Freude am Leben zu haben. Liebevolle Story, toll erzählt.

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Das Cover versprach eine Cosy-Geschichte, wie einen Sonntagabend Film. Und das war es auch - aber nicht nur. Die Geschichte um die 80jährige Helen und ihren neuen Gefährten ist gleichzeitig auch eine gelungene Sozialstudie über Einsamkeit und Resignation älterer Menschen.
Zwei Schicksalschläge und der frühe Tod des Ehemannes nahmen Helen Lebensfreude und Lebensmut. Und so kehrt sie resigniert nach 30 Jahren in Australien zurück in ihr britisches Herkunftsstädtchen. Völlig zurückgezogen, ohne Sozialkontakte und nur mit den aufflammenden Kindheitserinnerungen lebt sie in einem Häuschen, in das sie nur die notwendigsten Dinge mitnahm, und erwartet ihren eigenen Tod..
Bis sie, in einer schlaflosen Nacht, versehentlich aber aktiv mit dem Sperrmüll des Nachbarn, der Erinnerungen in ihr wachruft, etwas Lebendiges ins Haus holt. Als langsam "das Ding" über "das Tier" eine "Maus namens Merlin" wird, hat sie längst Verantwortung übernommen und ihr Herz geöffnet. Um gute Bedingungen für ihren neuen Gefährten zu schaffen, muss sie notgedrungen wieder mit Menschen in Kontakt kommen. Und das verschafft ihr Begegnungen, die ihre Leben verändern und ihr eine neue Perspektive geben.

Simon Van Booye hat mich in seiner leichtfüßigen Sprache in das Leben von Helen mitgenommen. Mit (sehr) leichtem Humor, genauem Blick und großem Respekt hat er eine bezaubernde Helen geschaffen, die sich von Seite zu Seite mehr entblättert, bis sie ihr volles Potenzial zeigt. Mit Helen habe ich etwas über Mäuse gelernt - und vor allem das Wissen, dass sie (nur) zwei Jahre alt werden, schaffte von Anfang an Wehmut....

Wirklich lesenswert und ein gutes Geschenkbuch für jede (reifere?) Freundin, auch wenn sie nicht ganz so leseerfahren sein sollte.

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Eine warmherzige und einfühlsame Geschichte über die Freundschaft zwischen einer alten Dame und einer kleinen Maus. Wunderschön und drollig erzählt: Es ist toll mitanzusehen, wie die kleine Maus wieder Leben und Energie in den einsamen Alltag der Protagonistin bringt. Ein absoluter Tipp für Tierliebhaber:innen und alle, die herzerwärmende Geschichten mögen. Aber Vorsicht - nach der Lektüre möchte man am liebsten selbst eine kleine Maus adoptieren!

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Ein kleines bisschen entäuscht war ich schon von diesem Buch, was aber viel mit meiner Erwartunghaltung zu tun hatte. Ich dachte, es ist mehr in der Traditon von "Hase und ich" und "Das Geräusch einer Schnecke beim Essen". Diese Kleine Maus hat aber in der Erzählung eine andere Funktion. Es geht um Traumabewältigung und die Maus wird schon arg vermenschlicht. Aber wie auch in anderen Geschichten mit Tieren, hilft die Maus dem Menschen einen neuen Platz im Leben zu finden. Also am Ende dann doch wieder mein Ding.

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„Ich heiße Helen Cartwright. Jedenfalls haben mich die Leute früher so genannt. Und ich war nicht immer so, wie ich jetzt bin. Du hast mich zu keinem guten Zeitpunkt erwischt.“
Seite 108

Helen Cartwright ist 80 Jahre alt, als sie in den kleinen Ort, in der Nähe von Oxford zurückkehrt, in dem sie geboren ist. Hier lebt sie zurückgezogen, mit den Schatten ihrer Vergangenheit. Doch dann begegnet sie einer kleinen Maus und plötzlich fangen die Dinge an, sich zu ändern.

„Ich habe dir jede nur erdenkliche Gelegenheit zur Flucht gegeben und weiß wirklich nicht, warum du dich jetzt so dämlich verhältst.“
Seite 62

Ich mag den Titel unheimlich gerne, er ist so zuckersüß und ich hatte direkt eine Geschichte vor Augen. Die bekam ich nicht ganz, das Buch ist sehr viel schwermütiger und trauriger, als erwartet. Helen ist alt und einfach vollkommen allein. Sie möchte aber auch nicht unter Menschen gehen und wartet im Großen und Ganzen eigentlich auf ihren Tod. Doch als sie ein abgestelltes Aquarium von der Straße rettet, dass sie an ihren Sohn erinnert, tritt eine kleine Maus in ihr Leben. Erst versucht Helen das kleine Tier los zu werden, doch als die Klebefalle, die ihr verkauft wird zu grausam scheint, kommt eine Geschichte ins Rollen, die damit endet, dass die Maus einen Namen bekommt und in ihrem Pantoffel schläft.

Die Geschichte ist düsterer als erwartet, keine leichte Kost und stellenweise auch zäh. An zwei Stellen hatte die Maus plötzlich einen anderen Namen, vermutlich liegt hier ein Übersetzungsfehler vor. Der Handlungsstrang mit dem Krankenhaus … naja ich fand es etwas wild. Aber die zweite Hälfte des Buches und allgemein Helens Weg hat mir gut gefallen und es können eben nicht alle Bücher durch und durch cozy sein. Ich finde, es hätte was als Schulbuch für die Oberstufe vielleicht :)

„Der einzige Trost den man hat, wenn man als Letzter stirbt, ist das Wissen, dass die Menschen, die man am meisten geliebt hat, nicht so leiden mussten, wie man selbst – weil man sie verloren hat.“
Seite 106

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„Helen merkt, wie ihre Hand zittert. Nicht, weil sie eine lebendige Maus darin hält, sondern weil es das erste Mal seit über zwanzig Jahren ist, dass sie von einem anderen Lebewesen berührt wird.“

Der Roman ”Eine Maus namens Merlin“
von Simon Van Booy hat 256 Seiten und wurde am 14.03.2026 vom Klett-Cotta Verlag veröffentlicht.
Die 83-Jährige Witwe Helen zieht nach sechzig Jahren aus Australien wieder zurück in ihre Heimat England. Sie lebt alleine in einem Haus und ihr monotoner Alltag lässt wenig Platz für Fröhlichkeit.
Als sie eines Tages einen Mäuserich in einem verlassenem Aquarium findet, welches sie von der Straße aufgesammelt hat, will sie diesen aber so schnell wie möglich loswerden. Nach einigen Versuchen merkt Helen, dass das kleine Tier vielleicht garnicht so schlimm ist.
Es entsteht eine Freundschaft zwischen den beiden, welche Helen ihre Lebensfreude zurückbringt. Durch ihre neue Aufgabe lernt sie außerdem einige andere Menschen kennen, die sehr wichtig für sie werden.

Die Geschichte von Helen und Merlin ließ sich sehr gut und flüssig lesen. Der Einstieg war für mich ziemlich schwer, da Helen jegliche Lebensfreude fehlte.
Es ist sehr schön mitzuerleben, wie ihr Leben Schritt für Schritt wieder einen Sinn hat. Man merkt im Verlauf des Buches anhand des Schreibstils deutlich, wie es ihr immer besser geht. Alle Charaktere, die im Buch vorkommen, sind wunderbar beschrieben und sympathisch.

Für mich ein herzerwärmendes Buch über die Freundschaft zwischen Tier und Mensch, welches mir beim Lesen viel Freude bereitet hat. Kann ich auf jeden Fall empfehlen!

„Das ist es. Ich werde dich ›Merlin‹ nennen. Schließlich bist du wie durch Zauberhand in meinem Leben aufgetaucht“

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Was für eine be/verzaubernde Geschichte. Einsamkeit. Zwei, die sich brauchen, um sich selbst zu helfen.
Auch wenn sie ganz unterschiedliche Wesen sind.
Eine Geschichte, die verfilmt werden sollte. Vielleicht als Weihnachtsfilm?

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Dieser Roman hat mich sofort angesprochen, als ich das berührende Cover gesehen und den Klappentext gelesen habe.
Es handelt sich um die langsam wachsende Freundschaft zwischen der 83jährigen Helen und dem süssen Mäuserich Merlin.
Helen lebt einsam und zurückgezogen in ihrer eigenen Welt, seit ihr Ehehmann und ihr Sohn gestorben sind. Sie entdeckt durch Zufall im Sperrmüll ihres Nachbarn in einem Aquarium den kleinen Merlin und ihr erster Gedanke ist natürlich, dass die Maus weg muss.
Nach und nach bahnt sich eine zarte Freundschaft zwischen den beiden an und Merlin wird immer mehr wie ein Familienmitglied für sie. Helen lässt den Kleinen in ihr Herz und überwindet sich, indem sie Hilfe beim Eiswarenladenbesitzer und in der Bibliothek sucht.
Ich war sehr gerührt von den warmherzigen Szenen und der bildhafte, erfrischende und tiefgreifende Schreibstil hat mich begeistert.
Ich liebe diese zauberhafte Geschichte, dessen Ende mich das Buch zufrieden schliessen liess.
Ein absolutes Herzensbuch mit viel Wärme und liebenswerten Figuren. Absolute Leseempfehlung von mir 🫶🐭.

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Nach 'Illusion des Getrenntseins', das mir bereits sehr gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf den neuen Roman von Simon Van Booy – und wurde keineswegs enttäuscht.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht die 83-jährige Helen Cartwright, die zurückgezogen in einem kleinen englischen Dorf lebt. Ihr Leben ist geprägt von vielen Erfahrungen und einigen schweren Schicksalsschlägen. Mit der Zeit hat sie sich immer mehr von ihrer Umgebung und auch von ihren Mitmenschen zurückgezogen, fast so, als hätte sie innerlich bereits mit vielem abgeschlossen. Doch eines Tages taucht eine kleine Maus in ihrem Leben auf und mit ihr beginnt sich langsam etwas zu verändern. Schritt für Schritt findet Helen durch diese unerwartete Begegnung wieder mehr Freude an ihrem Alltag, an ihrer Umgebung und an den Menschen um sie herum.

Dieser Wandel wird von Van Booy auf eine wunderbar warmherzige Weise erzählt. Die Geschichte ist voller kluger, witziger und berührender Momente, die einen beim Lesen gleichermaßen schmunzeln lassen und nachdenklich stimmen. Während der Lektüre musste ich lachen, an manchen Stellen auch schlucken und hatte insgesamt einfach eine sehr schöne Zeit mit diesem Buch.

Der einzige kleine Kritikpunkt: Es hätte gerne noch ein bisschen länger sein dürfen.

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Zum Inhalt:
Nach sechzig Jahren kehrt Helen in die alte Heimat in der Nähe von Oxford zurück, wie sie ein völlig zurückgezogenes Leben führt, ja eigentlich einsames Leben führt. Das ändert sich, als eine kleine Maus in ihr Leben tritt, Nach und nach kann sie sich dem Charme der Maus nicht entziehen und nach und nach nimmt sie auch wieder Kontakt zu ihren Mitmenschen auf.
Meine Meinung:
Als ich das Cover gesehen habe, war es im Grunde schon um mich geschehen und ich musste das Buch unbedingt lesen, wobei ich es letztendlich in der Hörbuchversion hatte. Das Buch ist so schön, die Geschichte schleicht sich ins Herz und will einen nicht mehr loslassen. Es ist ein Buch der leisen Töne, aber vielleicht gerade dadurch sehr intensiv.. Es zeigt auch, dass es nie zu spät ist, etwas zu ändern. Ich fand das Hörbuch auch sehr schön gelesen und ich denke, dass ich dieses Hörbuch sicher noch mehr als einmal hören werde, weil es einfach so schön war.
Fazit:
Einfach nur schön

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Eine Maus namens Merlin - Simon Van Booy


Erscheinungstermin: 14.03.2026
Herausgeber: @klettcottaverlag
Autor: @simonvanbooy
Übersetzt von: Dorothee Merkel
Umfang: 256 Seiten


Bücher, die man unbedingt als Printausgabe im Bücherregal haben muss, genau die. 💖

Hierzu gehört „Eine Maus namens Merlin“, denn diese Geschichte zählt jetzt schon zu den besonderen Büchern aus diesem Jahr, so wundervoll. ✨

Für mich war es das erste Kennenlernen von Simon Van Booy und ich war sofort sehr angetan.

Ohne Umschweife tauchen wir in das Leben von Helen ein, was mich unglaublich berührt hat. Ich hatte eine direkte Verbindung zu ihr und hätte sie am liebsten in den Arm genommen. Sie ist 83 Jahre alt und einsam. Ihr Mann und ihr Sohn sind bereits verstorben, zu denen sie aber täglich in Gedanken abtaucht und uns daran teilhaben lässt. Sie lebt jeden Tag ohne Freude oder Genuss und hat keine Angst vor dem Tod, im Gegenteil.

Das ändert sich, als eine kleine Maus in ihr Leben tritt und dies kräftig auf den Kopf stellt. Merlin, löst ungeahnte und längst vergessene Gefühle in Helen aus, was ich mit Freude miterlebt habe, genau wie die anderen Steine die dadurch ins Rollen gebracht werden. Die Folgen sind warmherzig und wunderbar.

Ich liebe diese Geschichte und habe sie an einem Abend ausgelesen. Einfach: Hach!

„Eine Maus namens Merlin“ ist nicht nur berührend, sondern wie eine warme Decke und absolut hoffnungsvoll.

Lesen! ❤️

5/5 ⭐️✨

Happy Reading!
Jasmin ♡

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Bezaubernd

Das Cover ist definitiv ein Blickfang, eine schlafende Maus in einem Pantoffel sieht man selten.

Der Titel verrät schon, um wen es in der Geschichte geht. Denn die Maus Merlin ist neben der alten Dame Helen Cartwright der Hauptcharakter. Eine einsame Frau, die nach 60 Jahren Australien in ihren Geburtsort nach England zurückkehrt, trifft auf die kleine Maus Merlin, die versehentlich oder vom Schicksal geleitet, den Weg in Helens Haus und Herz findet.

Eine bezaubernde Geschichte über Einsamkeit, Gebraucht werden und das Entstehen von Freundschaften, mit denen man gar nicht gerechnet hat.
Ich bin froh, dieses Buch gelesen zu haben.

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Helen ist schon über 80, Witwe. Nachdem sie ihr ganzes Leben als erfolgreiche Ärztin in Australien verbracht hat, ist sie nun wieder zuhause. Sie hat ein kleines Häuschen in ihrer Heimatstadt Oxford gekauft und lebt zurückgezogen in einsamer Lethargie. Sie erwartet nichts mehr vom Leben.
Und dann ist da auf einmal ein kleiner halb verhungerter Mäuserich und erweckt ihr Mitleid. Zwingt sie hinaus in die Stadt, in die Zoohandlung, zum Tierarzt, bringt neuen Lebensmut und neue Freunde....
Nach und nach bekommen wir Einblicke in Helens Leben und erfahren von ihren Schicksalsschlägen.

Es war eine leichte, sehr süße und berührende Geschichte mit einer kleinen Portion Tiefgang und manchmal auch absurd witzig, wenn sie z.B. versucht mit ihrem Medizinischen Fachwissen Merlin gesund zu pflegen.

Insgesamt sehr nett zu lesen!

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Der Sinn des Lebens

Helen Cartwright ist 83 Jahre alt, und jeder Tag ihres Lebens ist gleich. Sie hat kaum noch Freude, geht nicht mehr oft aus dem Haus und wartet eigentlich nur noch auf ihren Tod. Die letzten Tage ihres Lebens verbringt sie wieder zu Hause in Oxford, allein denn ihr Mann und ihr Sohn sind schon lange vor ihr gegangen. Sie hat ihren Lebensmut fast verloren, bis sie eines Tages einem besonderen Wesen begegnet. Eine kleine Maus tritt in ihr Leben und verändert allles....

Warmherzig, mitreissend und einfühlsam wird diese wunderbare Geschichte erzählt. Sie zaubert dem Leser ein Lächeln auf das Gesicht und lässt ihn positiv und glücklich in die Zukunft blicken. Sehr empfehlenswert!

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Ein wirklich zauberhaftes Buch über die Begegnung der Witwe Helen (über 80 Jahre alt) und einer kleinen Maus (Merlin) - die natürlich weg muss, denn eine Maus hat im Haus geht gar nicht. Wie so oft im leben kommt dann aber alles anders als erwartet und Helen gewinnt Schritt für Schritt wieder etwas Lebensmut und wir haben das große Glück sie dabei begleiten zu dürfen.
ein schönes Geschenk für besondere Menschen - somit auch an uns selbst.

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Wir lernen Helen kennen, die vor kurzem von Australien nach England in ihre Heimat gezogen ist und ganz allein lebt. Der gewöhnliche Alltag einer Seniorin wird vorgestellt, manchmal in allen Einzelheiten. Sie ist aber sehr neugierig und beobachtet, wie jemand abends Müll rausstellt, holt sich ein Aquarium davon zu sich ins Haus, und schon hat sie was zu tun. Etwas sehr Wichtiges, wie wir erfahren: Eine Maus nistet sich bei ihr ein.
Es liest sich köstlich, wie wichtig dieses kleine Wesen mit der Zeit wird, vor allem, als es Probleme macht. Ich habe quasi mitgefiebert, ob das alles gut geht. (Übrigens ist es ein wunderbarer Kniff, für Tage, die die Akteurin nicht „anwesend“ ist, nur eine Überschrift und keinen Text zu schreiben.)
Aber das Beste, was der kleine Kerl in den Menschen hervorgebracht hat, ist Liebe und die gemeinsame Verantwortung.
Zauberhaft! Es wäre toll, wenn alle Menschen das immer so sehen und danach handeln würden. Simon Van Booy gelingt es, das Menschliche in den Mittelpunkt zu stellen: bei der Sorge um die Maus, bei der Suche um Hilfe, egal, ob Mensch oder Tier.
Der Schluss bleibt offen, und man denkt nach dem Beenden der Lektüre gern noch einmal an gewisse Situationen zurück, die feinsinnig-humorvoll gestaltet wurden.
Eine kleine Kritik: Die medizinischen Fachbegriffe haben sicher ihre Berechtigung, aber ich hätte gern eine allgemeinverständliche Ergänzung dazu gehabt.

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Nach sechzig Jahren in Australien kehrt Helen Cartwright in den kleinen Ort in der Nähe von Oxford zurück, in dem sie geboren wurde. Sie kauft ein kleines Haus mit senfgelber Tür und führt ein zurückgezogenes Leben: Jeder Tag eine Wiederholung des vorherigen, als ob es sogar für den Tod eine Warteschlange gäbe. Doch dann nimmt Helens Leben eine plötzliche Wendung, als ein unerwarteter Gast in Form einer gutmütigen Maus auftaucht. Ihre anfänglichen Versuche, die Maus wieder loszuwerden, führen sie in den Tierhandel, die Bibliothek, den Eisenwarenladen. Während die Maus in der Küchenspüle aus einem kleinen Flaschendeckel trinkt, tritt Helen wieder in Kontakt mit ihren Nachbarn – und begibt sich auf eine unerwartete Reise zurück zu sich selbst. Denn egal, was wir für uns geplant haben: Manchmal hat das Leben seine eigenen Pläne.

Das Cover fand ich sofort sehr niedlich und wollte deshalb unbedingt wissen welche Geschichte sich dahinter verbirgt! Der Schreibstil ist einfach und leicht, so fällt es einem nicht schwer in der Geschichte anzukommen und mit der alten Dame mitzufiebern ob Merlin bei ihr bleibt und wie sie so zurecht kommen wird.

Es gab Passagen in der Geschichte die etwas zäh waren hier hätte man kürzen dürfen und ein wenig vorhersehbar war die Geschichte auch, aber insgesamt wirklich herzerwärmend und sehr niedlich. Mir hat sie gut gefallen und deshalb empfehle ich die Geschichte auch gern an Interessierte weiter.

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So eine schöne und berührende Geschichte!

Helen Cartwright ist 83 Jahre alt als sie in ihr Heimatdorf nach England zurückkehrt, wo sie ihre letzten Jahre in Ruhe und Abgeschiedenheit verbringen möchte. Bis sie sich eines Tages eine Maus ins Haus schleppt. Es beginnt eine berührende Geschichte über Freundschaft, Gemeinschaft und Fürsorge. Denn mit der Maus namens Merlin kommen nach und nach auch wieder andere Menschen in Helen‘s Leben, mit denen sie so nicht gerechnet hat.

Eine absolut rührende Geschichte und eine große Leseempfehlung!

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Wunderbar seelenweicher Roman...
ich habe alles bekommen, was ich von dem Buch erwartet habe.
Man muss etwas geduldig sein, um diese Einsamkeit und dieses leere Warten auf den Tod aushalten zu können, aber es ist so schön mitzuerleben, wie langsam ein Riss nach dem anderen in der Versteinerung entsteht.
Ein schöner Roman über das Leben mit allen seinen Höhen und Tiefen, über Freundschaft und die kleinen Dinge im Leben.
Besonders gelungen: das Ende, das nicht alles rosarot übertüncht, sondern den Moment und das Glück des Augenblicks feiert.

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Kleine Maus mit großer Wirkung auf die Lebensfreude einer alten Dame!

Am Ende des Lebens, wenn man kaum noch Bekannte hat und aus der eigenen Familie auch schon längst alle verstorben sind, dann erlebt man nicht mehr viel. Noch drastischer würde es vermutlich die Protagonistin dieses Buches – Helen Cartwright – beschreiben, die mit ihren 83 Jahren einen Tag nach dem anderen verbringt, ohne wirklich zu leben. Doch dann tritt plötzlich und unerwartet eine kleine Maus in ihr Leben, die so richtig Schwung in den Alltag der alten Dame bringt.
Man könnte meinen, es handele sich um ein Kinderbuch oder zumindest um etwas Fantasy mit sprechenden Mäusen. Das ist beides nicht der Fall. Viel mehr erzählt dieses Buch die wunderbare Geschichte zwischen einer alten Frau und einem zufällig zugelaufenen Haustier. Denn die kleine Maus bringt Helen notgedrungen unter die Leute und auch dazu wieder Pläne in ihrem Leben zu machen. Auch die Erinnerungen an die Vergangenheit werden plötzlich wieder schön und nichts Bedrückendes. Das ist einfach wunderschön zu lesen und man verliebt sich sofort in das ungleiche Duo.
Helen blüht richtig auf und es ist eine Freude ihr zu folgen. Sie ist anfangs in sich zurückgezogen und traurig, aber blüht ganz wunderbar mit der kleinen Maus auf. Sie zeigt uns, wie wichtig es sein kann, sich gebraucht zu fühlen und eine andere Seele zu haben, mit der man sich verbunden fühlt – egal, ob Mensch oder Tier. Mit den beiden fliegt man nur so durch die Seiten. Die Geschichte zaubert ein Lächeln aufs Gesicht und schenkt Lebensfreude für die kleinen Dinge im Leben.
Von mir gibt es eine ganz große Leseempfehlung!

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Dieses Buch hat mein Herz erwärmt. Eine wundervolle, ruhige Geschichte mit Protagonisten die man sofort ins Herz schließt. Das perfekte Buch, wenn man mal wieder nicht weiß was man lesen soll. Eine wahre Freude!

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