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Buchcover für Die Reise ans Ende der Geschichte

Die Reise ans Ende der Geschichte

Roman | »Ein brilliant unterhaltsamer Roman« Denis Scheck, druckfrisch

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Erscheinungstermin 14.02.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Der große Traum vom Abenteuer: Ein Spionageroman von Kristof Magnusson

Der große neue Roman von Kristof Magnusson erzählt von einer Zeit, als alles möglich erschien und doch vieles tragikomisch schief ging: Ein Doppelagent will in Kasachstan ein letztes großes Ding drehen, ein Dichter hofft auf das Abenteuer seines Lebens und eine Italienischlehrerin versucht, das Schlimmste zu verhindern.

Anfang der 90er Jahre ist die Welt eine Verheißung und Jakob Dreiser mittendrin: Der junge Dichter wird in Rom für sein Werk gefeiert, der Kalte Krieg ist endlich Geschichte und die russische Botschaft lädt zum Gartenfest mit Krimsekt und Piroggen. Die Welt strebt nach Frieden und Glück – und diesmal scheint sie es ernst zu meinen. Dieter Germeshausen dagegen kann sein Pech kaum fassen. Jahrelang war er Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent, nun muss er dringend untertauchen. Ausgerechnet jetzt, wo er zum ersten Mal verliebt ist. Germeshausen braucht einen Plan, so viel steht fest. Und er braucht Jakob Dreiser. Denn für seinen großen Coup gibt es keine bessere Tarnung als einen international gefeierten Dichter. Eine herrlich turbulente Geschichte über Sehnsüchte, Täuschungen und das Scheitern im Moment der vermeintlichen Freiheit. Kristof Magnusson verwandelt eine Zeit historischer Umbrüche in einen unvergleichlichen Abenteuerroman.

Der große Traum vom Abenteuer: Ein Spionageroman von Kristof Magnusson

Der große neue Roman von Kristof Magnusson erzählt von einer Zeit, als...


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AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608966688
PREIS 25,00 € (EUR)
SEITEN 288

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ein äußerst unterhaltsamer Spionageroman. Kristof Magnusson, der mich schon mit seinem Roman „Ein Mann der Kunst“ begeisterte, weil er äußerst spitzfindig Charaktere überspitzt darstellte, dass einem das Schmunzeln durch das ganze Buch begleitete. In seinem neuen Roman ist dies wieder der Fall, ohne ihn platte Komik zu verfallen. Absolute Empfehlung!

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Die Sowjetunion gibt es nicht mehr. Jakob Dreier muss sich also erst an den Begriff „Russische Föderation“ gewöhnen. Was gestern noch unmöglich schien, heute gehört es zum Alltag in Rom. Die russische Botschaft feiert und lädt alles, was Rang und Namen hat dazu ein. Auch Dieter Germeshausen genießt das kostenlose Angebot von Piroggen und Krimsekt. Er mag zwar keine Feste möchte aber unbedingt den jungen Dichter Jakob Dreier kennenlernen. Nach einem ersten Wortwechsel macht Germeshausen ihm einen Vorschlag, den er nicht ablehnen kann.

Nach dem Ende des „Kalten Krieges“ gab es eine Aufbruchstimmung. Die Menschen freuten sich und hofften auf dauerhaften Frieden. Spionage war nicht mehr nötig. Herr Germeshausen wollte aber noch einen letzten Coup landen. Seine Rente aufbessern und mit seiner Geliebten abtauchen. Eine Reise nach Almaty in Kasachstan ist geplant und Jakob Dreier soll ihn begleiten.

#DieReiseansEndederGeschichte erinnerte mich ein wenig an die Romane von Johannes Mario Simmel. Auch er schrieb gerne über Agenten und deren Verwicklungen mit ihren Auftraggebern. Kristof Magnusson lässt seine Protagonisten reisen. Von Rom nach Almaty und auch ins Rheinland nimmt er seine Leser mit. Zuweilen zwar spannend aber nicht immer nachvollziehbar. So empfand ich das Buch. Daher gebe ich nur eine bedingte Leseempfehlung. #NetGalleyDE

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Absolut toll, hab mich prächtig amüsiert

Spionageromane sind ja so ein Genre, damit kriegt man mich. Ich liebe gute Geheimnisse, verdeckte Identitäten und Doppelbluffs, die Ereignissen unerwartete Wendungen geben. Und dieses Buch ist einfach eine charmante, leicht überspitzte Version, da nah an der Parodie kratzt, aber dadurch einfach super kurzweilig und unterhaltsam ist.

Die Figuren sind einfach köstlich konstruiert, bedienen reichlich Klischees und machen einfach Spaß. Es ergeben sich herrliche Konversationen und äußerst schräg anmutende Situationen, bei denen man nie so richtig weiß, wer eigentlich auf welcher Seite steht.

Ähnlich wie Jakob wird auch der Leser einfach mitgerissen auf dieser schrägen Mission deren genauer Inhalt eigentlich zu keiner Zeit eindeutig definiert wird. Aber Jakob lässt sich vom Moment leiten, verzeichnet Erfolge und Rückschläge und so richtig weiß man nie, ob er seine Sache eigentlich gut macht oder überhaupt gutmachen soll.

Das Ende fand ich nochmal sehr speziell, ein bisschen hektisch und unübersichtlich. Es endet so ein bisschen , wie es begann. Mit einem Gespräch, dessen Ausgang und Auswirkung auf Jakobs Leben ungewiss ist. Einerseits sehr passend, andererseits hätte ich mir vielleicht einen letzten großen Knall gewünscht.

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4 stars

Eine witzige Geheimagentengeschichte mit sympathischen Charakteren.
Sehr unterhaltsam geschrieben.
Die Zeit, in der die Story spielt ist gut widergegeben, Orte und Personen sind im Kopf gut vorstellbar, und die Story selbst ist eigentlich auch gar nicht sooo unwahrscheinlich ;)
Sehr empfehlenswert!

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Der große neue Roman von Kristof Magnusson erzählt von einer Zeit, als alles möglich erschien und doch vieles tragikomisch schief ging: Ein Doppelagent will in Kasachstan ein letztes großes Ding drehen, ein Dichter hofft auf das Abenteuer seines Lebens und eine Italienischlehrerin versucht, das Schlimmste zu verhindern.

Anfang der 90er Jahre ist die Welt eine Verheißung und Jakob Dreiser mittendrin: Der junge Dichter wird in Rom für sein Werk gefeiert, der Kalte Krieg ist endlich Geschichte und die russische Botschaft lädt zum Gartenfest mit Krimsekt und Piroggen. Die Welt strebt nach Frieden und Glück – und diesmal scheint sie es ernst zu meinen. Dieter Germeshausen dagegen kann sein Pech kaum fassen. Jahrelang war er Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent, nun muss er dringend untertauchen. Ausgerechnet jetzt, wo er zum ersten Mal verliebt ist. Germeshausen braucht einen Plan, so viel steht fest. Und er braucht Jakob Dreiser. Denn für seinen großen Coup gibt es keine bessere Tarnung als einen international gefeierten Dichter. Eine herrlich turbulente Geschichte über Sehnsüchte, Täuschungen und das Scheitern im Moment der vermeintlichen Freiheit. Kristof Magnusson verwandelt eine Zeit historischer Umbrüche in einen unvergleichlichen Abenteuerroman.
So unverständlich wie sowohl Handlung als auch Ende (das ganz besonders) für mich waren - so sehr mochte ich die Stimmung der Wendezeit, der 90er, die hier auf fantastische Art und Weise ausgedrückt wird. Dabei beeindrucken besonders die Figuren, die so eindeutig erscheinen und doch so vielseitig und wandelbar sind.
Aber den Schluss hab ich trotzdem nicht verstanden!

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Die Reise ans Ende der Geschichte von Christof Magnusson ist ein heiterer und sehr unterhaltsamer Spionageroman. Die Handlung spielt in den neunziger Jahren, kurz nach dem Zerfall der Sowjetunion. Diese Zeit wird im Buch überaus glaubwürdig dargestellt. Der Schreibstil ist flüssig, locker und angenehm zu lesen. Allerdings ist das Buch stellenweise sehr dialoglastig. Das erinnert eher an ein Drehbuch als an einen klassischen Roman. Die Geschichte ist kurzweilig und verliert nie an Tempo. Man merkt deutlich, dass der Autor sich ziemlich gut mit den politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten der damaligen Zeit und Politik auskennt. Besonders die postsowjetische Realität der frühen Neunzigerjahre wird anschaulich und überzeugend beschrieben. Das Buch macht Spaß und lädt zum Weiterlesen ein. Die Figuren und die Handlung bieten viel Potenzial, sodass ich mir gut vorstellen kann, dass aus diesem Roman eine mehrbändige Buchreihe entstehen könnte. Insgesamt ist dieses Buch ein gelungener, unterhaltsamer und überaus lesenswerter Spionageroman.

4 stars
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5 stars

Ein "Krimi" mit sehr viel skurilem Humor, das findet man selten und ich werde das Buch sehr gerne empfehlen

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Kristof Magnusson erzählt in seinem Roman ‚Die Reise ans Ende der Geschichte‘ eine ganz besondere Spionagegeschichte, die weniger auf Spannung setzt als auf Humor und skurrile Handlungsverläufe.
Der Roman spielt kurz nach dem Zusammenbruch der Sowjetrepublik, als die Weltordnung neu geschrieben wurde und die Geheimdienste sich neu erfinden müssen. Für Dieter Germeshausen, der jahrelang als Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent in diesem Metier unterwegs war, ist eine Welt zusammengebrochen. Er braucht dringend eine Gelegenheit, um seine finanziellen Mittel aufzustocken und unterzutauchen. Da kommt ihm der junge und erfolgreiche Dichter Jakob Dreiser gerade Recht, der auf einem festlichen Empfang in der russischen Botschaft feiern lässt und seine weitreichenden Kontakte pflegt. Jakob Dreiser ist ebenso eloquent wie naiv, er sieht in Germeshausens Plänen die Chance auf ein Abenteuer, und begleitet ihn begeistert auf der Reise nach Almaty in Kasachstan.
Der Roman lebt von seinem Sprachwitz, turbulenten Wendungen und den überspitzt dargestellten Charakteren. Die scheinbare Leichtigkeit der Ereignisse wird schnell von der Realität eingeholt, vieles entpuppt sich als eine Täuschung, und die Figuren sind nicht immer das, was sie dem flüchtigen Betrachter vorgeben zu sein.
Die Geschichte liest sich kurzweilig, für meinen Geschmack ist sie jedoch an vielen Punkten etwas sehr überzogen und damit zu unglaubwürdig. Auch wenn ich mich gut unterhalten gefühlt habe, wirkte die Handlung auf mich insgesamt zu seicht und oberflächlich, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Für mich ist der Roman eine nette Lektüre für Zwischendurch, man verpasst aber auch nicht viel, wenn man den Band liegen lässt.

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Wende-Spionage-Parodie

Zunächst dachte ich, ich hätte es mit einem mir unbekannten Autor zu tun – doch weit gefehlt, denn Kristof Magnusson zeichnete auch schon für „Ein Mann der Kunst“ verantwortlich, das ich sehr mochte. Nun legt er mit „Die Reise ans Ende der Geschichte“ also ein Spionageroman vor … man darf gespannt sein.

Worum es geht, sei knapp umrissen: In den 1990er Jahren ist die Welt noch besser; der Eiserne Vorhang ist weg, zahlreiche neue Möglichkeiten bieten sich – so auch einem jungen Dichter, Jakob Dreiser, der beim Sommerfest der Botschaft der Russischen Föderation auf Dieter Germeshausen, seines Zeichens altgedienter Geheimdienstler, trifft. Die beiden scheinen füreinander die optimale Strategie und Besetzung zur Lösung ihrer Probleme bzw. Erfüllung ihrer Träume.

Klingt wild? Ist es auch und mehr sei zur Handlung gar nicht gesagt, da die Geschichte in großen Teilen von der Abstrusität der Gemengelage lebt – ja, Abstrusität … erst im letzten Jahr dachte ich, eine Persiflage auf Agententhriller gelesen zu haben; nach der Lektüre von Magnussons Buch sehe ich mich gezwungen, meine damalige Bewertung zu ändern: Das Buch letztes Jahr war eine Satire, DAS hier ist die Persiflage, denn hier ist so einiges drüber. Da trifft man von den Protagonisten abgesehen (schon die hätten es in sich: jeder auf seine Art selbstgefällig, einer etwas naiv anmutend, etwas geschwätzig, der andere gekränkt und etwas mufflig) auf eine Fremdsprachenlehrerin an der russischen Botschaft – und Tante Hildegard, man trifft auf typische 90er-Jahre Elemente wie Punk-T-Shirts und Skaterpullover, Cord-Sakkos, Kaomas „Lambada“ usw. Weiteres sei nicht verraten, denn auch diese Einfälle tragen zum ziemlich hohen Unterhaltungswert bei. Allerdings sollte man dafür ein Faible für einfallsreiche Geschichten, die in weiten Teilen auch mal „drüber“ sind, haben. Schon die Idee, jemanden das „Prozedere“ bis zu seiner eigenen Vergiftung aufklären zu lassen, ist ja durchaus „originell“, anderes ist so „drüber“ und wieder anderes in dieser Geschichte ist auf anderer Ebene sehr stimmig: Denn die Protagonisten weisen viele Ähnlichkeiten auf, man erinnert sich (gerade wegen der vom Autor eingeflochtenen kleinen Details) an die 90er-Jahre zurück und wähnt das Geschehen möglich. Der Schreibstil changiert zwischen zwar flüssiger Lesbarkeit, aber auch wohltuender Originalität (man merkt dem Autor an, dass er gern mit Sprache spielt). Alles in allem fälle ich ein ähnliches Urteil wie bei Magnussons anderem Buch: Wer Kerkelings „Hurz“ mochte, wird „Die Reise ans Ende der Geschichte“ mögen. Weil mir die Spionage-Satire letztes Jahr jedoch besser gefiel, gibt es einen Stern Abzug.

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Kristof Magnusson nimmt uns mit in die 1990er Jahre. Europa genießt die neue Freiheit nach dem Fall des Eisernen Vorhangs. In "Die Reise ans Ende der Geschichte" müssen sich alte und neue Agent*innen mit den veränderten Begebenheiten arrangieren und ihren Platz, ihre (selbst gestellten) Aufgaben dort finden - aus Angst vor der Bedeutungslosigkeit oder schlimmerem.
Eher zufällig gerät der Dichter Jakob Dreiser in diese illustre Szene. Hier kann man Kristof Magnusson durchaus vorwerfen, dass er nicht nachvollziehbar erklärt, warum dieser bei dem Spiel mitmacht. Das ist einerseits schade, andererseits aber vielleicht einfach so.
Das Buch ist insgesamt überaus unterhaltsam, atmosphärisch und leicht geschrieben. Die Geschichte mag absurd erscheinen, aber gerade die reale Geschichte (gerade in dieser Zeit) ist ja nun mal auch oft absurd.

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Endlich ein neuer Roman von Kristof Magnusson!
Es sind die 90er Jahre und der kalte Krieg ist vorbei. Dem deutschen Doppelagenten Dieter Germeshausen gefällt das gar nicht. Ein großes Ding will er noch drehen und wirbt zur Unterstützung einen jungen Dichter an, der entpuppt sich als großartiger Spion. Wer, wen, wo, wann, wie ausspioniert ist herrlich vergnüglich. Eine turbulente Geschichte mit klasse Dialogen, schrulligen Figuren, viel Lokalkolorit und politisch überraschend aktuell.
Wir freuen uns auf die Veranstaltung mit Kristof Magnusson am 17. April!

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Ein Abenteuerroman mit besonderem Kick!
Einen jungen, naiven Dichter als Spion wie in diesem Roman zu rekrutieren ist eine ausgefallene Idee. Als ungewöhnliche Hauptfigur eignet sich in diesem Fall dieser Poet Jakob besonders wegen seiner ungezwungenen und kreativen Kommunikationsfähigkeit. Außerdem liebt er einzigartige Abenteuer, hier eingebunden in eine vergangene Ära der Sowjetunion mit heimlichem, korruptem Handel von Militärmaterial. Mit dem eigentlichen Drahtzieher, einem alternden Doppelspion, aktiv für BND und FSB, wird ein teils kurioses Geheimdienstambiente um Rom und seiner gewissen Flexibilität, um Almaty / Kasachstan und Sankt Petersburg aufgebaut unter Einbeziehung nationaler und örtlicher Eigenheiten oder Traditionen. Die politischen Wirren im Russland der 90-er Jahre bieten für diese so unterschiedlich geprägten Figuren den idealen Hintergrund: hier der junge, optimistische Dichter auf eine bessere, freiere osteuropäische Entwicklung hoffend, dort der Doppelspion alter Spielart seiner bisherigen Haupttätigkeit mehr oder weniger beraubt. Die menschliche, emotionale Note wird verstärkt durch die indiskrete Nebenfigur Dominique Fishbowl und die eher mütterliche Sprachlehrerin Francesca Aquatone.
Ein tragikomisches Abenteuer zum Schmunzeln und Nachdenken! 4*

4 stars
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Ein sehr unterhaltsamer Roman! Als Zückerchen hätte ich mir ein paar eingestreute Gedichte von Jakob Dreiser gewünscht. Ein zweiter Wunsch: Bitte eine Fortsetzung schreiben. Ich habe das „Dreamteam“ richtig lieb gewonnen und das Ende lässt eine Fortsetzung durchaus zu.

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Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Die Sowjetunion zerfallen, die Berliner Mauer weg, der eiserne Vorhang auf dem Müll der Geschichte, da zieht es doch manchem den Boden unter den Füssen weg. Vor allem, wenn man bisher sein Geld beim Geheimdienst der BRD verdient hat. Wie Dieter Germeshausen, der für Zeugenschutzprogramme und neue Identitäten von Überläufern aus dem Osten zuständig war. Da er seine Arbeit nicht ausreichend gewürdigt fand, verpflichtete er sich auch der Gegenspionage. Alles dahin, wen soll man jetzt eigentlich noch ausspionieren, wie sein Leben ordentlich finanzieren? Und gerade jetzt, da sich Dieter Germeshausen endlich verliebt hat. Und zwar in Rom, wo er auf einen unbedeutenden Posten abgeschoben worden ist. Aber Germeshausen hat noch große Pläne und dafür braucht er Jakob Dreiser. Einen sehr jungen, sehr gefeierten Dichter. Ein Kommunikationsgenie. Jeder spricht gerne mit ihm, er kann jedem zuhören, auf jeden eingehen. Er kann alles, was Germeshausen verabscheut. Tatsächlich findet der Poet eine neue Berufung als Spion, und das Glück des Anfängers ist ihm hold. Alles geht ihm leicht von der Hand. Doch Regeln und Befehle müssen auch in der neuen Welt beachtet werden, wenn man nicht die Falschen gegen sich aufbringen will.
Eine rasante Schelmengeschichte, sehr amüsant erzählt. Und eine Erinnerung daran, wie leicht wir uns von politischen Entwicklungen täuschen lassen und darüber das Große und Ganze vergessen.

5 stars
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Anfang der 1990er Jahre

Die Welt ist im Umbruch, der Eiserne Vorhang ist gefallen, es gibt nicht mehr die jahrelange Trennung zwischen Ost und West. Und das ist natürlich nicht einfach für einen Doppelspion, denn der alte Feind ist jetzt kein Feind mehr, die Sowjet-Union existiert nicht mehr.
Dieter Germeshausen war nie sonderlich gut als Doppel-Spion, aber dennoch ist er wichtig, denn er ist im Besitz von brisanten Informationen. Gleich zu Beginn befinden wir uns in Kasachstan und Dieter wird vergiftet. Dann gibt es einen Zeitsprung zurück, wir befinden uns in Rom.
Das Buch ist hauptsächlich abwechselnd aus den Perspektiven von Dieter und dem jungen Dichter Jakob Dreiser geschrieben.
Jakob Dreiser freut sich, hinter die Mauern der Botschaft zu schauen, er hat in der Schule Russisch gelernt, ist recht erfolgreich als Dichter und wirkt ein wenig gelangweilt und braucht etwas mehr Pepp in seinem Leben. Und so wird er von Dieter als Spion angeworben.
Eine skurrile Geschichte entwickelt sich im Verlauf des Buches, mit ganz viel 90er Jahre Flair - Mode, Musik, Politik,... - und anfangs hatte ich ganz viele Fragen an das Buch. Ein Buch, das sich abhebt und anders ist, kein klassischer Spionageroman, aber mit vielen "Seitenhieben" auf diese Romane.

4 stars
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Lange keinen Spionage-Roman mehr gelesen? Dann wird es jetzt Zeit, denn wer hier eine staubtrockene Story erwartet, in der die politischen Verwicklungen über lange Strecken zum Gähnen anregen, der wird bitter enttäuscht. Möglicherweise wird er dann mit der Geschichte um Jakob Dreiser und Dieter Germeshausen nichts anfangen können denn hier bekommt man tatsächlich eine ordentliche Portion Humor gratis obendrauf.

Aber von Anfang an: Der BND-Mann Dieter Germeshausen ist frustriert; die 90 er Jahre haben in seinem Job einen großen Umschwung gebracht. Über Jahre wurde er in seiner Behörde übersehen und bei jeder Beförderung übersprungen, bis er anfing, auch für den russischen Geheimdienst zu arbeiten. Endlich fühlt er sich anerkannt und hat als Doppelagent das Machtgefühl, das ihm immer gefehlt hat, doch dann zerstören die neuen politischen Verhältnisse alles, was er sich aufgebaut hat. Er sitzt in Rom beim Gartenfest der russischen Botschaft, isst Piroggen und überlegt, wie er weiterkommen kann. Einen letzten großen Deal will er noch anbahnen und sich dann mit dem Geld und seiner großen Liebe zur Ruhe setzen.
Er braucht Hilfe dazu und er hat auch schon jemanden im Auge; der junge Dichter Jakob Dreiser, der als Künstler einen anderen Zugang zu Menschen hat als er, soll ihm helfen.

Das Anwerben klappt beinahe sofort, denn Jakob lechzt nach Abenteuern und so begeben sich die beiden nach Kasachstan in ein „Kampfhubschrauber-Outlet“…

Ich habe mich sofort in den Schreibstil verliebt. Der Humor ist genau meiner und passt hervorragend zu der Handlung. Die einzelnen Figuren wirken so lebensecht, als würde sie tatsächlich existieren; wer weiß? Die Story ist spannend und super gut erzählt. Mit großartigem Wortwitz schenkt uns der Autor einen Spionageroman, der richtig Spaß macht. Man entdeckt oft viele versteckte kleine humorvolle Andeutungen und Szenen, bei denen man das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommt. Mein Lieblingsbeispiel ist der Atomsprengkopf, der für den Transport liebevoll in Luftpolsterfolie eingeschlagen wird, damit er keinen Schaden nimmt…

Nein, ich verrate natürlich keine weiteren Details, doch ich rate unbedingt dazu, diesen Roman zu lesen, denn das lohnt sich absolut!
Volle Punktzahl und Danke an Denis Scheck, der Buch und Autor vor Kurzem vorgestellt hat.

5 stars
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4 stars

Lesenswertes Spionagegeschichte mit Augenzwinkern!
Die Geschichte spielt im Jahr 1990, nach dem Fall der Mauer. Der Geheimdienstmitarbeiter und Doppelagent Dieter Germeshausen, etwas in die Jahre gekommen und nicht wirklich redegewandt, rekrutiert, den jungen und erfolgreichen Dichter Jakob Dreiser für einen Coup in Kasachstan. Dort läuft nicht alles wie geplant und der erfahrene Germeshausen ist wenig begeistert, dass der junge, unerfahrene Dichter ihm wiederholt den Kopf rettet. An dem Leben zwischen Agenten und Mafia findet Jakob Dreiser Gefallen und will auf den Nervenkitzel nicht mehr verzichten. Eine lustig erzählte Geschichte, die einen oft schmunzeln lässt, zum Beispiel wenn ein Waffengeschäft in einer Sauna abgewickelt wird und sich die Handelspartner mit Birkenzweigen traktieren. Herrlich! Klare Leseempfehlung!

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Die Reise ans Ende der Geschichte von Kristof Magnusson ist ein Roman, der mit großer erzählerischer Wucht einsetzt und den Leser zunächst mühelos in seinen Bann zieht. Die Ausgangssituation – das euphorische Lebensgefühl der frühen 90er Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges, gepaart mit einer ebenso schillernden wie absurden Agentengeschichte – ist ebenso originell wie vielversprechend. Besonders die Konstellation zwischen dem gefeierten Dichter Jakob Dreiser und dem abgehalfterten Geheimdienstmann Germeshausen sorgt zu Beginn für Tempo, Witz und erzählerische Spannung.
Gerade in der ersten Hälfte überzeugt der Roman durch seinen Schwung und eine feine, oft lakonische Komik. Magnusson gelingt es, die Aufbruchsstimmung dieser Zeit pointiert einzufangen und zugleich mit Ironie zu brechen. Immer wieder blitzen humorvolle Szenen und absurde Zuspitzungen auf, die den Text angenehm auflockern und ihm eine eigene Tonlage verleihen.
Im weiteren Verlauf jedoch verliert die Geschichte etwas von ihrer anfänglichen Dynamik. Der Spannungsbogen, der zunächst so klar gespannt ist, flacht zunehmend ab. Die Handlung wirkt stellenweise weniger fokussiert, und einige erzählerische Fäden verlaufen sich, statt auf einen überzeugenden Höhepunkt zuzusteuern. Dadurch geht ein Teil der zuvor aufgebauten Intensität verloren, und das große erzählerische Versprechen des Anfangs wird nicht ganz eingelöst.
Dennoch bleibt der Roman lesenswert – nicht zuletzt wegen seiner originellen Figurenkonstellation und seines feinen Humors. Die Reise ans Ende der Geschichte ist ein unterhaltsames, stellenweise sehr witziges Buch, das vor allem durch seinen starken Auftakt besticht, auch wenn es erzählerisch nicht durchgehend auf diesem Niveau bleibt.

4 stars
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Ich habe mich richtig auf dieses Buch gefreut. Cover, Klappentext, Setting. Alles schien zu passen... Und zu Beginn kam ich auch super rein. Leider kann das Buch den anfänglichen Verve nicht halten und alles wird etwas verzettelt. Habe mir etwas mehr erhofft.

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𝑫𝒂𝒔 𝑬𝒏𝒅𝒆 𝒅𝒆𝒓 𝑮𝒆𝒔𝒄𝒉𝒊𝒄𝒉𝒕𝒆 𝒘𝒂𝒓 𝒏𝒖𝒓 𝒆𝒊𝒏 𝑨𝒏𝒇𝒂𝒏𝒈
𝘒𝘳𝘪𝘴𝘵𝘰𝘧 𝘔𝘢𝘨𝘯𝘶𝘴𝘴𝘰𝘯𝘴 𝘬𝘭𝘶𝘨-𝘬𝘰𝘮𝘪𝘴𝘤𝘩𝘦𝘳 𝘙𝘰𝘮𝘢𝘯 ü𝘣𝘦𝘳 𝘥𝘪𝘦 𝘕𝘢𝘪𝘷𝘪𝘵ä𝘵 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘳 𝘌𝘱𝘰𝘤𝘩𝘦
________________________________________Es gibt Romane, die einen unterhalten. Und es gibt solche, die einen unvermittelt in eine eigene Vergangenheit zurückführen. Kristof Magnussons „Die Reise ans Ende der Geschichte“ gehört für mich zu beiden.
Die frühen 1990er Jahre – das war auch für mich eine Zeit des Aufbruchs. Eine Phase, in der vieles plötzlich möglich schien, in der sich Grenzen öffneten und Gewissheiten verschwanden. Und ja, ich erkenne in diesem Roman auch etwas von jener leisen Naivität wieder, die damals in der Luft lag: den Glauben, dass die Welt nun eine einfachere, friedlichere werden könnte.
Magnusson trifft dieses Gefühl erstaunlich genau.
Er erzählt von einer Epoche, die sich selbst als Ziel verstand – und gerade deshalb ihre Unsicherheiten übersah. Der Titel spielt nicht zufällig auf Francis Fukuyamas These vom „Ende der Geschichte“ an. Was damals wie eine kühne Diagnose wirkte, erscheint heute eher als Ausdruck eines historischen Überschwangs.
Im Zentrum des Romans stehen zwei Figuren, die diese Zeit auf gegensätzliche Weise verkörpern.
Dieter Germeshausen ist ein Mann der alten Ordnung. Geheimdienstmitarbeiter, Doppelagent, geprägt von einem System, das plötzlich verschwunden ist. Für ihn bedeutet das Ende des Kalten Krieges nicht Befreiung, sondern Verlust. Seine Fähigkeiten werden nicht mehr gebraucht, seine Erfahrung wirkt überholt. Er gehört zu denen, die in der neuen Welt keinen Platz mehr finden.
Jakob Dreiser dagegen ist ganz Kind dieser neuen Zeit. Ein erfolgreicher junger Dichter, offen, kommunikativ, getragen von einem beinahe unerschütterlichen Optimismus. Für ihn ist die Geschichte tatsächlich an ihrem Ziel angekommen. Konflikte erscheinen ihm als Relikte, Misstrauen als überflüssig.
Dass Magnusson ausgerechnet diese beiden Figuren zusammenführt, ist ein kluger erzählerischer Zugriff.
Denn Germeshausen braucht Dreiser – für seinen letzten großen Coup. Der Dichter soll ihm helfen, Kontakte zu knüpfen, Vertrauen zu schaffen, Gespräche zu führen. Ein Spion, der selbst nicht überzeugen kann, bedient sich der Überzeugungskraft eines anderen. Und Dreiser lässt sich darauf ein – aus Neugier, aus Abenteuerlust, vielleicht auch aus einer gewissen Langeweile heraus.
Was folgt, ist eine Reise durch eine Welt im Übergang.
Von Rom über Kasachstan bis nach Russland entfaltet sich eine Geschichte, die mit den Mitteln des Spionageromans spielt, ohne sich ihm ganz zu unterwerfen. Es gibt geheime Deals, dubiose Kontakte, wachsende Risiken – aber der eigentliche Reiz liegt nicht in der Spannung, sondern in der Atmosphäre.
Magnusson erzählt mit einer Leichtigkeit, die ich sehr schätze.
Sein Ton ist präzise, oft humorvoll, nie angestrengt. Die Dialoge tragen, die Szenen sind klar gesetzt, und immer wieder blitzt ein feiner, ironischer Blick auf die Figuren auf. Man liest das gern, oft mit einem Lächeln – und merkt dabei gar nicht sofort, wie genau hier beobachtet wird.
Denn unter dieser Leichtigkeit liegt eine zweite Ebene.
Während Dreiser noch an die Offenheit der Welt glaubt, liest man als heutiger Leser mit einem anderen Wissen. Man weiß, dass diese Phase des Optimismus nicht von Dauer war. Dass Konflikte zurückkehren würden. Dass die Geschichte sich nicht so einfach beenden lässt.
Gerade diese Spannung zwischen damaliger Hoffnung und heutiger Erkenntnis macht den Roman für mich besonders reizvoll.
Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt:
Hätten wir es damals wissen können?
Oder war diese Naivität vielleicht notwendig, um überhaupt weiterzugehen?
Magnusson beantwortet diese Fragen nicht. Und das ist seine Stärke.
Er zeigt seine Figuren nicht als klüger oder dümmer, als richtig oder falsch. Er zeigt sie als Menschen in einer bestimmten historischen Situation – mit ihren Hoffnungen, ihren Ängsten, ihren Irrtümern.
Besonders gelungen ist dabei die Figur des Jakob Dreiser.
Ich habe ihn beim Lesen gleichzeitig gemocht und ein wenig skeptisch betrachtet. Seine Offenheit ist sympathisch, seine Begeisterung nachvollziehbar. Und doch spürt man, dass ihm etwas fehlt: ein Bewusstsein für die Komplexität der Welt, in die er sich begibt.
Germeshausen dagegen wirkt zunächst wie der Zyniker, der Spielverderber. Doch je weiter die Handlung voranschreitet, desto deutlicher wird, dass seine Skepsis nicht nur Verbitterung ist, sondern auch Erfahrung.
Zwischen diesen beiden Polen entfaltet sich der Roman.
Nicht als großer Konflikt, sondern als leise Verschiebung von Perspektiven.
Natürlich ist nicht alles vollkommen.
Die Handlung ist stellenweise bewusst überdreht, manche Entwicklungen wirken konstruiert, und das Ende kommt etwas abrupt. Auch die Figuren bleiben eher Typen als tief ausgeleuchtete Charaktere.
Aber ich würde das hier nicht als Schwäche lesen, sondern als Teil des Konzepts.
Denn Magnusson schreibt keinen psychologischen Roman, sondern eine Art historische Momentaufnahme – eine Erzählung über eine Zeit, die sich selbst missverstanden hat.
Und vielleicht ist genau das der Punkt, an dem mich dieses Buch am meisten berührt hat.
Es erinnert daran, wie sehr jede Gegenwart dazu neigt, sich für endgültig zu halten. Wie schnell aus Hoffnung Gewissheit wird – und wie brüchig diese Gewissheit sein kann.
Ich habe diesen Roman mit großem Vergnügen gelesen.
Und mit dem Gefühl, dass er mir nicht nur eine Geschichte erzählt hat –
sondern auch ein Stück meiner eigenen Erinnerung.

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Ein unterhaltsamer und schelmischer Roman, der Gesellschaftskritik, Satire und Spionage-Handlung in einem ist. Kurzweilig und mit einem Augenzwinkern erzählt Magnusson von einem ungewöhnlichen Trio, dass das "neue Zeitalter" nach dem Eisernen Vorhang ganz unterschiedlich verarbeitet - und dabei nicht immer die schlausten Entscheidungen trifft. Humorvoll und einen ausgedehnten Lesenachmittag definitiv wert!

5 stars
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4 stars

Ein etwas anderer Spionageroman
Die Reise ans Ende der Geschichte ist ein etwas anderer Spionageroman. Angesiedelt in den 1990er Jahren, in der Zeit nach dem Kalten Krieg, treffen wir hier auf einen Doppelagenten, der seine ganz eigenen Pläne verfolgt.

Gemeinsam mit ihm und dem etwas unbedarften Poeten Jakob geht es auf eine verrückte Reise von Italien bis nach Kasachstan.

Der Autor hat einen ganz besonderen und wunderbar amüsanten Erzählstil. Das Aufeinandertreffen der verschiedenen, sehr speziellen Charaktere ist gut gelungen. Jeder ist auf seine Art verschroben und im Zusammenspiel kommt es zu wunderbar absurden Dialogen und Situationen.

Diese bewegen sich alle im Spionageumfeld und das auf eine Art, die wirklich nicht vorhersehbar ist und die Realität etwas auf die Schippe nimmt.

Der Roman ist kurzweilig, unterhaltsam, bringt einen zum Schmunzeln und greift doch auch ein sehr reales und ernstes Zeitgefühl auf. Mir hat er gefallen.

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Ein recht entspannter Spionageroman, der mir manchmal fast etwas zu glatt gelaufen ist. Aber auf jeden Fall super sowohl für Mann als auch Frau zu empfehlen.

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Der Roman "Die Reise ans Ende der Geschichte" führt den Leser in die Spionage- und Agentenwelt nach dem Ende des Kalten Krieges. Verwickelt ist ein junger Schriftsteller, der voller Naivität in eine für ihn zu große Rolle gelangt, daneben sorgen auch die anderen Charaktere, die skurril geschildert werden, für gute Unterhaltung. So spannend und komisch, wie er ist, lässt sich dieser Roman sehr gut lesen. Empfehlenswert.

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