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Buchcover für Ein weites Leben

Ein weites Leben

Roman - »Was für ein großer, leuchtender Roman!« Elke Heidenreich

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Erscheinungstermin 25.03.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

»Eine große mutige Geschichte, voller Tragik und Lebenskraft. Ich war vollkommen hin und weg.« Bonnie Garmus

Seit Generationen lebt die Familie der MacBrides auf der entlegenen Schaffarm Meredith Downs in Westaustralien. Bis eines Tages ein Unfall alles ändert. Während der Vater und der älteste Sohn ihr Leben verlieren, übersteht der 17-jährige Matthew das Unglück mit schweren Beeinträchtigungen. Und doch findet er zielstrebig zurück nach Meredith Downs, zurück zu Mutter und Schwester, als das Schicksal ein zweites Mal zuschlägt. Aber diesmal steht nicht nur Matts Leben auf dem Spiel, sondern seine Seele – und zwar auf eine Weise, die kaum jemand vorhersehen, geschweige denn hätte überleben können.

»Das ist, was man im allerbesten Sinn einen großartigen Schmöker nennt - ich war für Tage darin versunken. [...] Wir haben es mit einer ergreifenden Geschichte von Schuld, Unschuld, Zufall, von zerstörten Leben, von vorsichtiger Liebe und von all dem zu tun, was das Leben groß, tragisch, wunderbar, überwältigend oder manchmal auch kaum zu ertragen macht!« Elke Heidenreich

»Mein Buch des Jahres! Ein ganz großes Lesevergnügen mit einem der schönsten Enden, die ich je gelesen habe. Ich beneide jeden, der dieses Buch noch vor sich hat – solche Bücher gibt es nur alle zehn Jahre.« Dora Heldt

»Was einer schwächeren Autorin zu einer kitschigen Familiensaga geriete, wird durch Stedmans feines Stilempfinden zu einem bewegenden Roman über Verlust und das, was uns prägt und hält.« Denis Scheck

• Für Fans von emotionalen literarischen Familienromanen.

• Westaustralien als majestätische, symbolische Erzählkulisse.

• Ein Roman, der nicht vor Schmerz zurückschreckt – und gerade dadurch tief berührt.

M.L. Stedman legt wie keine Zweite den Finger auf die ganz großen zwischenmenschlichen Konflikte – und macht aus ihnen eine überwältigende und heilsame Leseerfahrung.

»Eine große mutige Geschichte, voller Tragik und Lebenskraft. Ich war vollkommen hin und weg.« Bonnie Garmus

Seit Generationen lebt die Familie der...

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Mehrstufige Marketingkampagne über das gesamte Jahr hinweg.

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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783764510053
PREIS 26,00 € (EUR)
SEITEN 528

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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4 stars

Tief traurige Familiengeschichte über mehrere Generationen und eine Schaffarm in Australien.

Es beginnt mit einem tödlichen Autounfall, der weitere schlimme Folgen nach sich zieht.
Dabei kommt das Familienoberhaupt und der älteste Sohn der MacBride-Familie ums Leben, der jüngste Sohn Matt überlebt schwer verletzt.
Infolge von Matts Gedächtnisverlusts kommt es zu weiteren tragischen Ereignissen, die seiner Schwester Rosie das Leben kosten.
Matt fühlt lebenslang eine schwere Schuld und übernimmt die väterliche Farm. Außerdem kümmert er sich um Rosies Sohn Andy,
doch das Geheimnis um dessen Herkunft darf nie ans Licht kommen...
Das Leben auf der Schaffarm wird sehr schön beschrieben mit viel Atmosphäre und interessantem Hintergrund auch der wirtschaftlichen Entwicklung. Besonders interessant ist auch, als Geologin Bonnie auf die Farm kommt und dort nach Bodenschätzen gesucht wird...
Die Familiengeschichte ist sehr düster und bedrückend, aber mit einem befriedigenden Schluss.
Gut geschrieben, interessante Hauptfiguren. Ein empfehlenswerter Roman.
Insgesamt hat mir "Das Licht zwischen den Meeren" von der Autorin noch besser gefallen. Aber es ist auch schwer, so ein tolles Buch zu übertreffen.

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Ein monumentales Epos über Verlust und Weitermachen, das die raue Schönheit des Westaustraliens der 1950er Jahre mit einer Familie verwebt, deren Leben in einer einzigen Sekunde zerstört wird — M. L. Stedman erzählt von einem Lastwagenufall, der nicht nur zwei Leben fordert, sondern die Seelen der Überlebenden für immer prägt und sie zwingt, in einer unerbittlichen Landschaft neu zu lernen, wie man lebt. Die Autorin meistert es, aus mehreren Perspektiven — der kämpfenden Mutter Lorna, der belasteten Schwester Rose, dem traumatisierten Matthew — ein Geflecht von Trauer zu weben, das zeigt, wie ein einzelnes Unglück sich durch alle Generationen und Beziehungen zieht und dabei jede Figur mit einer eigenen, unverwechselbaren inneren Stimme ausstattet. Der Schreibstil ist bildgewaltig und fesselnd: Die Hitze, der rote Staub, die Isolation der Farm werden so lebendig beschrieben, dass man sich sofort in diese Welt versetzt fühlt und die physische wie emotionale Erschöpfung der Familie unmittelbar spürt. Was diesen Roman auszeichnet, ist seine tiefe emotionale Intelligenz — Stedman versteht es, Trauer nicht als dramatisches Ereignis zu inszenieren, sondern als stille, alltägliche Kraft zu zeigen, die Menschen formt, bricht und schließlich wieder aufrichtet. Ein Buch, das ans Herz geht und zeigt, dass wahre Größe darin liegt, nach dem Unvorstellbaren weiterzumachen — ein Leseerlebnis, das man nicht so schnell vergisst.

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5 stars

Das war einfach ein richtig genialer Schmöker, eine Familiengeschichte, die alles hatte, was man braucht.

Ich sah die Kängurus am flimmernden Horizont. Ich spürte die staubige Hitze auf meiner Haut. Ich bin abgetaucht in diesen fremden faszinierenden Kosmos und verfolgte die toughe Lorna, wie sie sich aufrecht durchs Leben kämpfte, gegen Sandstürme und Bergbauunternehmen. Ich kaute mir die Nägel ab, wenn der neue Sheriff und die allzu neugierige Dame vom Postamt nicht ruhen konnten, in alten Geschichten zu graben. Matt's Einsamkeit, Schmerz und Selbstkasteiung waren fast nicht auszuhalten und ich war stolz, was für ein toller Kerl aus Andy wird...

Und dann - ein besseres Ende hätte es für diese Geschichte nicht geben können.
Seelische Wunden brauchen viel Zeit zum Heilen, aber sie können heilen.
Wenn ihr ein bisschen Drama und Kitsch verschmerzen könnt, lest diesen Roman. Ihr bekommt Vom Winde verweht- und Dörnenvögel- Vibes und eine Geschichte, aus der man gar nicht mehr auftauchen möchte.
Ein ganz klares Highlight für mich!

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Der Roman führt in das Westaustralien der 1950er-Jahre, tief ins abgelegene Outback. Auf der weitläufigen Schaffarm Meredith Downs lebt die Familie MacBride: Lorna, ihr Mann Phil und die drei Kinder Warren, Matt und Rose.
Das Leben der Familie wird jäh erschüttert, als ein tragischer Unfall den Vater und den ältesten Sohn das Leben kostet. Matt überlebt schwer gezeichnet – mit körperlichen Verletzungen und tiefen seelischen Traumata. Nur langsam kämpft er sich zurück ins Leben, doch weitere unvorhersehbare Ereignisse treiben ihn erneut an die Grenzen des Erträglichen.
Was folgt, ist eine zutiefst berührende Geschichte über Verlust, Überleben und innere Stärke. Die Autorin erschafft eine dichte, atmosphärische Welt, in der die Weite und Einsamkeit des Outbacks beinahe körperlich spürbar werden. Die Figuren sind vielschichtig und lebendig – so sehr, dass man mit ihnen leidet, hofft und bangt.
Auch wenn mir persönlich Figuren wie ein Kängurujäger eher fernliegen – ich esse kein Fleisch und tue mich mit solchen Darstellungen grundsätzlich schwer –, gelingt es der Autorin bemerkenswert gut, selbst einer ambivalenten Figur wie Pete Peachey Tiefe zu verleihen. Trotz der teils eindringlichen Schilderungen der Jagd entwickelt sich ein unerwartetes Maß an Verständnis und sogar Mitgefühl für ihn. Der Roman entfaltet eine stille, poetische Kraft, die lange nachwirkt – bewegend, ohne je ins Kitschige zu kippen.
Es sind Bücher wie dieses, die selten sind: getragen von sprachlicher Schönheit, emotionaler Wucht und erzählerischer Leichtigkeit zugleich. Dass sich die Autorin zehn Jahre Zeit für dieses Werk genommen hat, ist spürbar – und hat sich mehr als gelohnt.
Ein großes Leseerlebnis und eine klare Empfehlung für alle, die eindringliche, literarisch anspruchsvolle Geschichten schätzen.

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In dem Buch "Ein weites Leben" von M. L. Stedman wird der Leser in die Welt der australischen Schaffarmer im letzten Jahrhundert geführt. Es häufen sich die tragischen Ereignisse, das war mir persönlich zuviel an Tragik in einer Familie. Daneben die wirtschaftliche Situation der Farmer ist gut geschildert. Insgesamt ist das Buch sehr gut und spannend geschrieben. Ein Buch für Liebhaber epischer Werke mit tragischen Vorfällen, die sich stark lebensverändernd auswirken.

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Der fünfte Kontinent ist weit weg, fremd und kommt in wenigen Romanen vor. Dieser spielt auf einer der riesigen Schaffarmen über Jahrzehnte in der Familie McBride. Es beginnt mit einem vermeidbaren fatalen Unfall und den Folgen für den jüngsten Sohn und Tochter. Es folgt das Leben derer und die Begegnung mit der Leiterin einer Mining Company. DieGeschichte gleitet über die Jahrzehnte. Charaktere ändern sich nicht sondern bleiben sich treu in derBlase der Familie und Community. Das Ende kommt dann doch obwohl man gerne weiter lesen würde.

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Ich finde dieses Buch wunderbar! Es ist lebensklug und vielschichtig. Es handelt von Schuld und Sühne, vom Mensch sein,
von den Lasten und Geheimnissen, die jeder mit sich trägt und es behandelt die Frage ob es immer gut ist,
ein Geheimnis aufzudecken. Es geht um Familie und das Zusammenleben in der Gesellschaft. Um Toleranz und
Intoleranz. Um reden und schweigen. Und es spielt in einer abgelegenen Gegend von Australien und beschreibt das
Leben im outback wo man abhängig ist von den Launen und dem Kalender der Natur. Es beschreibt schwere Schicksale
und verschiedene Arten damit umzugehen. So verschieden wie die Menschen die sie erleben.

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Was für ein bildgewaltiger und lange nachhallender Roman. Man kann gar nicht aufhören, mit Mitgefühl, Anspannung und auch Hoffnung dieses Buch zu lesen, das in der Zeit von ca. 1959 bis in die ersten Jahre des 21. Jahrhunderts auf einer westaustralischen Schaffarm spielt. Im Mittelpunkt des Romans steht die Familie MacBride, die schon seit Generationen die entlegene, riesige Schaffarm Meredith Downs in guten wie in schlechten Jahren bewirtschaftet. Nicht nur müssen nun in den späten 50er Jahren große Schicksalsschläge verkraftet werden, sondern es sind auch schwerwiegende Geheimnisse zu hüten, die mit Schuldgefühlen, Verzicht auf persönliches Glück und viel Leid einhergehen.
Ein großartiger Roman, bei dem man zwar manchen Figuren, wie zum Beispiel der Mutter Lorna, nicht wirklich nahekommt, der einem aber dennoch nicht mehr loslässt. Nebenbei erfährt man enorm viel über das harte Leben der Farmer im australischen Outback, die Übergriffe auf das gepachtete Land der Viehzüchter durch Bergbaugesellschaften und die Moralvorstellungen der damaligen Zeit. Großes Erzählkino, das viele besondere Lesestunden schenkt.

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Die letzten Worte gelesen und geseufzt. Was für ein großartiger, epischer Roman. Die Geschichte vom 17. jährigen Matt, der bei einem Unfall in den 50er Jahren Vater und Bruder verliert, selbst schwer verletzt wird und seelisch und körperlich lange an den Folgen leidet. Als einziger Sohn wird er die große Schaffarm der Familie weiterführen, die es seit Generationen in Westaustralien gibt.
Eigene Träume vom Reisen in ferne Länder muss er ziehen lassen. Seine Schwester Rosie, unstet und unglücklich verliebt in Miles den Praktikanten der Farm fühlt sich schuldig am Tod von Vater und Bruder und verantwortlich für Matt. Ihrer beider Leben wird sich ein zweites Mal drastisch verändern. Da ist wirklich alles drin in diesem Roman. Schuld, Liebe, Schmerz, Tragik, Verdrängung, die Suche nach der Wahrheit und der eigenen Identität. Alle Protagonist:innen sind hervorragend ausgearbeitet, mit jedem fühlte ich mich verbunden. Und das alles mitreißend, spannend und zutiefst beeindruckend beschrieben. Riesengroße Empfehlung für alle die Romane über „die großen Gefühle" lieben. Zudem spielt das Ganze noch in der Weite der australischen Wildnis inmitten einer atemberaubenden Natur.

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Selten fesselt mich ein Buch so sehr wie dieses. Eine großartige Familiengeschichte über mehrere Generationen. Ich war direkt in Australien auf der Schaffarm und habe mit den Figuren gelebt.
Für mich so großartig wie "Der Gesang der Flußkrebse" nur noch umfangreicher.

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Was für ein wunderbarer Roman!
Ich bin völlig eingetaucht in die Geschichte der MacBrides, in die australische Landschaft, die Weite, das Lebensgefühl.
Dieser Roman hat wirklich alles: Schicksal, Liebe, Geheimnis, Natur, Familienbande - und das sprachlich so einfühlsam und jeder Figur angemessen. Dabei keine Sekunde kitschig.
Ich war mehr als überrascht, zumal ich den ersten Roman von Stedman nicht gelesen habe, das wird nachgeholt.
Endlich mal kein Roman über drei Frauengenerationen inkl. auf dem Dachboden gefundenem Tagebuch / Foto/ Brief etc.
Dieses Buch hat absolut das Zeug zu einem Schmöker-Klassiker der feinsten Art.

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Ein intensiv erzählter Roman über Verlust, Schuld und familiären Zusammenhalt. M. L. Stedman schildert das Schicksal der Familie mit großer emotionaler Wucht und viel psychologischem Feingefühl. Anspruchsvoll und bewegend, dabei stellenweise sehr fordernd – ein Buch, das nachhallt, ohne sich leicht konsumieren zu lassen.

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Schon jetzt mein Lesehighlight des Jahres 2026. Emotional, tragisch, menschlich und tief berührend! Und das ohne kitschig zu sein! Ich liebe es!

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Mit „Ein weites Leben“ erzählt M. L. Stedman eine ruhige, tief berührende Geschichte über Entscheidungen, Schuld und die weitreichenden Folgen menschlichen Handelns. Der Roman nimmt sich Zeit, entfaltet seine Wirkung langsam und berührt gerade durch seine leisen, nachdenklichen Töne.
Die Figuren sind vielschichtig und authentisch gezeichnet. Ihre inneren Konflikte, Zweifel und Hoffnungen wirken ehrlich und nachvollziehbar. Besonders die emotionale Tiefe der Charaktere sorgt dafür, dass man ihnen nahekommt und ihr Schicksal mitfühlt.
Stedmans Schreibstil ist atmosphärisch, klar und eindringlich, ohne sich in Dramatik zu verlieren. Die ruhige Erzählweise unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Themen und verleiht der Geschichte eine nachhaltige Wirkung. Viele Passagen laden zum Innehalten und Nachdenken ein.
„Ein weites Leben“ ist ein Roman, der lange nachhallt und Fragen nach Moral, Verantwortung und Liebe stellt. Eine bewegende Lektüre für Leserinnen und Leser, die tiefgründige, emotionale Geschichten schätzen.

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Da war ich sehr neugierig auf das neue Buch von M.L. Stedman! Ein toller Familienroman in Australien. Ich mag die Sprache und die Gedanken, die die Protagonisten haben!

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Was für ein beeindruckender und aufwühlender Roman!
Ganz großartig wird der Spannungsbogen aufgebaut und die dunkle Kraft der Geheimnisse immer deutlicher, wenn eins nach dem anderen oft schmerzlich enthüllt wird. Die Geheimnisse haben die Menschen im Griff und schnüren ihnen immer mehr die Luft ab. Glück ist kaum möglich. das hat mich beim Lesen sehr beschäftigt. Erst die "Vergesserung" - was für ein tolles Wort! - ermöglicht am Ende das Glück.
Ein absolutes Lesehighlight!

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Mit Ein weites Leben legt M. L. Stedman einen Roman vor, der schon nach wenigen Seiten deutlich macht Hier geht es nicht nur um ein Familienschicksal, sondern um die Kraft menschlicher Verbundenheit und um die Verwundbarkeit, die damit einhergeht. Die Geschichte der Familie MacBride beginnt mit einem schlagartigen Bruch: ein Unfall, ein Moment der Unaufmerksamkeit, und ein Leben, das von da an unwiderruflich ein anderes ist.

Die Autorin gelingt es eindrucksvoll, Matthews Perspektive einzufangen. Seine schweren Beeinträchtigungen sind nicht nur eine medizinische Diagnose, sondern ein emotionaler Resonanzboden, auf dem Angst, Mut, Orientierungslosigkeit und erstaunliche Klarheit nebeneinander stehen.

Als sich das Schicksal ein zweites Mal verdunkelt und Matthew erneut in Gefahr gerät, verschiebt sich der Roman fast unmerklich von einem Familiendrama hin zu einer existenziellen, beinahe spirituellen Erzählung. Die Bedrohung, die sich über ihm auftut, hat etwas Mythisches und doch zutiefst Menschliches. Die Autorin gelingt der Balanceakt, diese Erfahrung weder zu verkitschen noch zu rationalisieren sie macht sie spürbar.

Die Stärke des Romans liegt vor allem in seiner emotionalen Tiefe. Figuren wie Meredith und Matthews Schwester sind keine bloßen Nebenrollen, sondern glaubwürdige Menschen, deren Sorgen und Hoffnungen sich dem Leser sofort erschließen. Der Schreibstil ist ruhig, klar und voller Wärme und genau das macht Ein weites Leben zu einem jener Bücher, die tatsächlich so etwas wie Zuflucht bieten.

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