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Buchcover für Liaisons

Liaisons

Roman | Eine sehr französische Liebeskomödie voller Charme, Scharfsicht und Raffinesse I "Ein verführerisches Romandebüt." Prima

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Erscheinungstermin 16.10.2025 | Archivierungsdatum 30.12.2025


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Zum Inhalt

Lauren und Jean sind schon lange verheiratet. Sie begehren sich immer noch, doch Lauren hat sich einen Liebhaber genehmigt: ihren Kollegen Maxime. Es plagt sie nicht das geringste schlechte Gewissen. Sie nimmt sich von Maxime, was sie möchte, und sie bestimmt die Regeln. Das irritiert Maxime, der von Frauen anderes gewohnt ist. Noch mehr würde er sich wundern, wenn er wüsste, von wem seine Frau Nadia derweil träumt …

In raffiniert verwobenen Perspektiven und mit einem untrüglichen Gespür für erotische Nuancen erzählt Liaisons von der Macht der Fantasie, der Ambivalenz der Freiheit – und dem köstlichen Risiko, sich selbst zu verlieren.

Lauren und Jean sind schon lange verheiratet. Sie begehren sich immer noch, doch Lauren hat sich einen Liebhaber genehmigt: ihren Kollegen Maxime. Es plagt sie nicht das geringste schlechte Gewissen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783961612697
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 192

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ein wunderschöner Liebesreigen, von dem man kaum etwas verraten will, damit die letzte Stimme des Buches besonders wirken kann. Ich fand es absolut genial, wie die Autorin es geschafft hat, ihre Charaktere aneinander zu gurten (Achtung, Wortspiel) dabei feine, erotische Töne zu treffen und absolut überzeugende Einblicke in verschiedene Psychen zu geben. Eine wirklich zufriedenstellende Lektüre mit zauberhaft ehrlich-authentischen Charakteren.

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hat mir sehr gut gefallen... sehr kurzweilig, einwenig spicy & alles irgendwie verwoben. ein "bettmümpfeli" für einen abend! werde ich gerne weiterempfehlen...

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Liaisons ist ein kurzweiliger Roman, der durch seine feinfühlige Sprache und dichte Atmosphäre überzeugt. Die Autorin versteht es, Bilder zu schaffen – oft mit Farben oder Naturassoziationen – und so Stimmungen lebendig werden zu lassen.

Die Kapitel sind klar voneinander abgegrenzt und doch kunstvoll miteinander verwoben. Jede Figur erhält eine unverwechselbare Stimme, was nicht nur die Vielschichtigkeit der Charaktere betont, sondern auch ihre innere Entwicklung spürbar macht. Besonders spannend ist, wie Selbst- und Fremdwahrnehmung gegeneinander gespiegelt werden – ein Spiel, das die Figuren komplex und authentisch wirken lässt.

Der Text liest sich leicht, bleibt dabei aber tiefgründig und hintergründig. Die Themen sind zeitgemäß und greifen Fragen auf, die über Generationen hinweg relevant sind, insbesondere in Bezug auf Identität, Disziplin und Freiheit.

Liaisons gelingt es, Gegensätze wie Strenge und Leichtigkeit, Pflicht und Begehren in Balance zu halten. Das Werk wirkt modern, ohne seine poetische Note zu verlieren, und bietet den Leser*innen reichlich Raum zur Selbstreflexion.

Fazit:
Ein atmosphärisch dichtes, klug komponiertes Buch, das gleichzeitig leicht zugänglich und vielschichtig ist. Es lädt ein, sich in seinen Figuren zu spiegeln und hinterfragt auf subtile Weise den Umgang mit Freiheit, Pflicht und dem eigenen Selbst.

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Wenn ich den Roman mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es wohl raffiniert. Mit Witz, Ironie und irrwitzigen Verknüpfungen wird man in die Welt unserer vier Protagonisten - oder sollte ich sagen "Mitverschwörer"? - gezogen und in Betrug, Selbstgefälligkeit und Zweifel regelrecht verstrickt.

4 Perspektiven auf einem Erzählstrang. Es ist als balancierte man darauf, mit dem Gefühl des vollkommenen Absturzes um am Ende festzustellen, dass dieser Strang nicht geradlinig sondern im Kreis verläuft. Ein wunderbar gelungenes Ende, wie ich an dieser Stelle bemerken möchte.
Ein kleiner Fingerzeig auf die Gesellschaft, mit einem kleinen Augenzwinkern versehen. Feminismus, Selbstüberschätzung, Existenzfragen...von allem ein bisschen, ohne zu viel zu sein.

Ein unterhaltsamer Roman.

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Hier geht’s um Liebe, Begehren, Schuld und Selbstbestimmung. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen fünf Menschen, deren Leben und Lieben sich auf unterschiedliche Weise miteinander verweben – durch Affären, Geheimnisse und unerwartete Überschneidungen. Céline Robert zeichnet in diesem Buch mit viel Feingefühl ein Bild von Beziehungen und ihren vielen Formen und Ebenen. Es ist ein intimer Blick in das Denken, Fühlen und Handeln dieser fünf Menschen und ich würde wetten, dass sich jede:r beim Lesen in einigen der aufgezeigten Gedanken wiederfindet.
Im Zentrum stehen Lauren und Jean, ein Ehepaar, das auf den ersten Blick stabil wirkt. Doch Lauren hat eine Affäre mit ihrem Kollegen Maxime – eine Beziehung, die sie selbstbestimmt und ziemlich kontrolliert führt. Sie übernimmt die Rolle, die in klassischen Erzählungen meist Männern vorbehalten ist: Sie definiert die Regeln und bestimmt, über Nähe und Distanz. Maxime hingegen, der sich anfangs überlegen fühlt, verliert zunehmend die Kontrolle über seine Gefühle. Er wird zum Getriebenen – nicht nur von Lauren, sondern von seinen eigenen Widersprüchen. Seine Frau spürt, dass sich etwas verändert hat, und gerät selbst in ein emotionales Chaos. Sie sucht Halt, Zärtlichkeit und Freiheit – und findet das zunehmend bei ihrem Kindermädchen Emma. Parallel dazu begegnet Jean, Laurens Mann, ebendieser Emma, seiner Studentin, mit der er auch privat zu schreiben beginnt. Und das verbindende Element: Ein Gürtel. Verwirrend? Auf alle Fälle. Um das zu verstehen, solltet ihr den Roman unbedingt lesen!

Am genialsten an der Geschichte finde ich die Vielstimmigkeit und Komplexität. Céline Robert lässt jede ihrer Figuren zu Wort kommen und gewährt Einblicke in deren inneres Erleben. So entsteht ein kaleidoskopartiges Bild moderner Beziehungen, das eben zeigt, dass das Thema nie schwarz-weiß sein kann, sondern es mannigfaltige Abstufungen gibt, was Beziehungen ausmachen und wie sie geführt werden soll(t)en. In dieser Geschichte ist hier niemand nur Täter und nur Opfer. Alle haben Sehnsüchte, Ängste und einen starken Wunsch nach Geborgenheit und Freiheit zugleich. In dieser Geschichte werden die feinen Linien zwischen Nähe und Distanz, Liebe und Egoismus, zwischen Verlangen und Verlust sichtbar und alle Graustufen dazwischen.

Was ich ganz besonders toll fand, ist, dass nicht ein einziges Mal irgendwie ein Ton der Verurteilung durchbricht. Die Erzählung springt zwischen den jeweiligen Perspektiven, die für sich selbst sprechen und ihre individuelle Sichtweise zeigen. Dadurch entsteht dieses ganz dichte Beziehungsgeflecht, was einen beim Lesen komplett vereinnahmt. Der Stil ist ruhig, präzise und manchmal hatte ich das Gefühl, dass einige Details fast beiläufig erwähnt werden. Es gibt keine großen Dramen, denn im Grunde genommen könnte genau das bei jedem von uns genauso stattfinden. Wahrscheinlich macht genau das die Geschichte auch so intensiv. Weil man sich an der ein oder anderen Stelle selbst wiederfinden könnte.
Ich möchte sagen, dass es in “Liaisons” um viel mehr geht, als um Ehebruch oder Affären. Das zentrale Thema für mich ist Selbstbestimmung und die Frage, was Freiheit in einer Beziehung bedeutet, und darum, wie wir mit unseren eigenen Widersprüchen leben und schlussendlich umgehen. Robert zeigt, dass Liebe nicht immer moralisch ist, dass Menschen sich in ihren Begehren verlieren können und trotzdem aufrichtig handeln wollen. Sie beobachtet ihre Figuren mit Empathie und lässt Raum für ihre Schwächen, ihre Eitelkeit und ihre Verletzlichkeit.

Liaisons ist ein Buch, das sich Zeit nimmt. Wer auf dramatische Wendungen oder große Gefühlsachterbahnen hofft, wird hier nicht fündig. Es ist eher eine sehr genaue Beobachtung und ein Mitleben verschiedener Realitäten. Nach dem Lesen blieb bei mir das Gefühl, in das Innerste anderer Menschen geblickt zu haben. Und wenn man ganz ehrlich zu sich selbst ist, dort auch die eigenen Gedanken wiederzufinden. Es macht einmal mehr klar, dass Beziehungen nicht linear verlaufen, dass es immer wieder Mut zur offenen Kommunikation braucht, die eigenen Wünsche zu formulieren und auszusprechen, um wirklich gemeinsame Freiheit zu erreichen.
Ein wirklich fantastisches Buch!

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4 stars

Laisons von Céline Robert ist ein vielversprechendes Debüt, das weniger auf spektakuläre Ereignisse setzt als auf die feinen Risse in Beziehungen, auf stille Beobachtungen und auf die Frage, wie Freiheit in Liebe gelingt – oder scheitert. Es ist ein Buch, das man genießt, wenn man Lust hat, über zwischenmenschliche Dynamiken nachzudenken, wenn man Fehler und Brüche nicht scheut, sondern in ihnen eher das Menschliche sieht als das Verwerfliche.

Ich würde dem Buch 4 Sterne geben. Es ist kein Klassiker der Gefühlsdramaturgie – aber in seiner Eleganz, Direktheit und Ambivalenz sehr gelungen.

4 stars
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5 stars

Liaisons ist eine wunderbar charmante Liebesgeschichte, die französisches Lebensgefühl mit intelligenter Leichtigkeit verbindet. Der Roman spielt gekonnt mit Erwartungen, Rollenbildern und dem feinen Spiel der Verführung. Besonders beeindruckend ist die elegante Erzählweise, die zwischen den Perspektiven wechselt und dabei nie den roten Faden verliert. Jeder Protagonist erzählt die Geschehnisse aus seine Perspektive.
Die Figuren sind vielschichtig, lebendig und herrlich unkonventionell – vor allem Lauren überzeugt mit Selbstbewusstsein und einem erfrischend anderen Blick auf Liebe und Begehren.
Ein kluges, witziges und sinnliches Buch über Beziehungen, Freiheit und die Lust am Spiel mit der Fantasie – sehr lesenswert!

5 stars
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