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Buchcover für Haus zur Sonne

Haus zur Sonne

Roman | Shortlist Deutscher Buchpreis 2025

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Erscheinungstermin 14.08.2025 | Archivierungsdatum 28.02.2026


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Zum Inhalt

Nach seinem weltweit beachteten Buch »Die Welt im Rücken«, in dem er sein Leben mit bipolarer Störung literarisch brillant verarbeitet hat, legt Thomas Melle nun einen Roman vor, der die Grenzbereiche zwischen Autobiografie und Fiktion, zwischen Sehnsucht und Depression und letztlich zwischen Leben und Tod weiter auslotet. 

Wie viel Selbstbestimmung ist möglich, wenn das Leben von einer psychischen Krankheit fremdgesteuert ist? Wonach sehnt sich einer, der nichts mehr zu verlieren hat? Und wie könnte es aussehen, das letzte Glück? Willkommen im »Haus zur Sonne«, einer Institution, die zugleich Wunscherfüllungsmaschine wie Abschaffungsapparat ist. Lebensmüde und todkranke Menschen liefern sich in diese vom Staat finanzierte Klinik ein, um jeden nur erdenklichen Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen und dann – ohne großes Aufsehen – aus dem Leben zu scheiden. Aber will, wer nicht mehr leben will, wirklich sterben?

Thomas Melle geht unseren Sehnsüchten und Todestrieben auf den Grund und liefert so eine radikale Skizze der Conditio humana.

Nach seinem weltweit beachteten Buch »Die Welt im Rücken«, in dem er sein Leben mit bipolarer Störung literarisch brillant verarbeitet hat, legt Thomas Melle nun einen Roman vor, der die...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783462004656
PREIS 24,00 € (EUR)
SEITEN 320

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Dieses Buch hat mich echt bewegt. Es ist zum Teil ziemlich heftig, weil es sehr ehrlich und ungeschönt zeigt, wie Menschen mit dem Wunsch nach einem würdevollen Abschied aus dem Leben umgehen. Die Geschichte ist sehr persönlich und spürbar nah am Autor, was die Eindringlichkeit noch verstärkt. Ich habe es an einem Tag durchgelesen, weil es einen einfach packt. Melle taucht tief in die Abgründe von Krankheit, Depression und Lebensmüdigkeit ein, verliert dabei aber nie den Blick für Hoffnung und Selbstbestimmung. Ein intensiver, nachdenklicher Roman, der einen noch lange beschäftigt. Nicht immer leicht zu lesen, aber unglaublich wichtig.

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Die Thematik rund um psychische Krankheiten und Suizidalität fand ich eigentlich sehr interessant und wichtig, doch leider hat mich das Buch nicht wirklich packen können. Es hat sich irgendwann alles sehr stark wiederholt und eher in die Länge gezogen.

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Was für eine geniale Idee!

2016 erschien das Buch „Die Welt im Rücken“, in dem Thomas Melle offen über seine bipolare Störung spricht. Mit diesem Buch stand er auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2017. Mit seinem neuen Buch „Haus zur Sonne“ steht er zumindest schon mal wieder auf der Longlist des Deutschen Buchpreises. Und auch dieses Mal ist die bipolare Störung das Kernthema des Romans. In wieweit er diese Geschichte in Teilen, speziell die manischen Phasen, selbst erlebt hat, geht aus dem Buch nicht hervor, da der Autor kein Nachwort geschrieben hat.

Ich hatte dieses Buch im Newsletter des Kiepenheuer & Witsch Verlag entdeckt. Speziell die Passage des Klappentextes „Zufällig stößt er auf das „Haus zur Sonne“, eine staatliche Einrichtung, in der ihm alle nur erdenklichen Träume erfüllt werden – unter der Bedingung, danach aus dem Leben zu scheiden.“ hat mich unmittelbar angesprochen und neugierig gemacht.

Bevor der Ich-Erzähler allerdings in das „Haus zur Sonne“ einzieht, erzählt er uns, wie sein Leben in der letzten Zeit aussah. Obwohl er dachte, dass er medikamentös gut eingestellt sei, hat er eine lange manische Episode gehabt, die sein ganzes bisheriges Leben zerstört hat. Er ist ganz unten angekommen und sieht keinen Ausweg mehr. Da er eine Bewilligung für das Institut „Haus zur Sonne“ bekommen hat, macht er sich auf den Weg. Er erzählt niemandem davon.

Das „Haus zur Sonne“ entspricht keinem Krankenhaus, sondern eher einem Wellnesshotel.  Den Bewohner:innen wird Essen nach Wunsch zubereitet, sie bekommen alle möglichen und gewünschten Wellnessanwendungen und ihnen wird täglich ein Wunsch virtuell erfüllt. Es geht ihnen dort also eigentlich wunderbar. Doch irgendwann müssen sie auch ihren Teil des Vertrags erfüllen und aus dem Leben scheiden. Sie dürfen allerdings selbst bestimmen, wie sie sterben wollen.

Der Ich-Erzähler ist sehr skeptisch. Die Träume, die ihm erfüllt werden, befriedigen ihn nicht, und er beginnt zu zweifeln, ob er in dem Institut überhaupt richtig ist.

Während ich dieses Buch gelesen habe, war ich teilweise erschrocken, wie sich eine Manie auf einen Menschen auswirken kann. Wie jemand dabei so viel zerstören kann - materiell und psychisch“ – so dass ich seine Entscheidung verstehen konnte, in diesem Institut sein Leben zu beenden. Eigentlich kann es für ihn gar nicht mehr besser kommen.

Er nimmt uns mit in seinen Alltag. Erzählt von den Visionen, die er erlebt. Von Gesprächen mit den anderen Bewohner:innen und von seinen Gedanken. Zum Ende weiß man als Leser:in nicht mehr, was Realität ist oder Vision. Und so endet das Buch.

Ich fand es ein wenig schade, dass Thomas Melle uns nicht erzählt hat, was davon seinen eigenen Erfahrungen entspricht und wie er überhaupt auf die Idee für das „Haus zur Sonne“ gekommen ist.

Ich fand das Buch, besonders die Idee des staatlich finanzierten „Haus zur Sonne“ einfach großartig. Gerade im Bereich Sterbehilfe gibt es meiner Meinung nach so viel Potential. So ein Institut würde Menschen würdevoll helfen aus dem Leben zu scheiden, ohne dass sie sich selbst oder ihre Angehörigen oder Mediziner:innen zu einer Straftat verleiten. Diese Möglichkeit sollte allerdings jedem Menschen zur Verfügung stehen, egal aus welchem Grund er/sie sein/ihr Leben beenden möchte. Ich würde es gut finden, wenn die Menschen Hilfsangebote bekommen. Wenn diese sie nicht überzeugen, dann dürfen die Interessenten aus dem Leben scheiden.

Mir ist natürlich klar, dass dieses Thema sehr schwierig ist und mit Sicherheit kontrovers diskutiert werden kann. Aber ich finde es toll, dass Thomas Melle mit seinem Roman diese Diskussion vielleicht anstößt.

Dem Verlag würde ich empfehlen, dem Buch eine Triggerwarnung voranzustellen. Bei Menschen, die (latent) lebensmüde sind, kann dieses Buch durchaus gefährlich werden.

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Dieses Buch sticht aus der Masse heraus! Mich hatte das Cover als erstes betört, es ist ungewöhnlich und besonders und passt sehr gut zum Inhalt.

Bipolare Störung - wenn manische und depressive Phasen das Kommando übernehmen und alles zerstören. Davon handelt dieses Buch. Davon, dass die Hauptfigur nach vielen ruhigen Jahren voller Hoffnung ist, die Krankheit überwunden zu haben. Und dann folgt ein neuer Schub, durch eine Nichtigkeit ausgelöst, fliegt ihm alles um die Ohren, verliert er wieder alles, was er sich so mühsam aufgebaut hat.

In "Haus zur Sonne" erleben wir hautnah die Verzweiflung mit, die dieser Mensch durchlebt. Seine Machtlosigkeit, seine Einsamkeit, seinen Lebensüberdruss, seine Angst, sein Ringen um Würde und den verzweifelten Wunsch, die anderen würden erkennen, dass nicht er "der Böse" ist, sondern seine Krankheit, die allen übel mitspielt.

Das "Haus zur Sonne" als Institution, die diesem Elend ein Ende bereitet, staatlich Unterstützung der besonderen Art. Zuerst fasziniert von dieser "Einrichtung", kamen mir immer mehr Zweifel - ist das die Manie, findet das alles im Kopf des Mannes statt, ist er in einer Psychiatrie, was passiert hier? Dieser Teil war mir leider etwas zu lange, hier musste ich einige Seiten querlesen, auch wenn ich vermute, dass der Autor uns damit die unendliche Qualen deutlich machen will.

Es geht um Verlust, wieder und wieder raubt ihm die Krankheit alles, was er sich mühsam aufgebaut hat. Er trauert um all die Freundschaften und Beziehungen, die ihn die Krankheit gekostet hat. Was bleibt am Ende, wenn jeder Absturz noch schlimmer wird und kein gutes Ende in Sicht ist? Eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Bipolare Störung, die für mehr Aufklärung und Transparenz sorgen kann.

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“Ich will mir keine Gewalt antun, ich will nur weg sein. Keiner hat mich gefragt, ob ich überhaupt da sein wollte”

Sätze wie dieser begegnen einem häufig im Buch. Die Todessehnsucht und die Pein der Clienten im Haus Sonne, alles psychisch kranke Menschen die nach einem Ausweg aus ihrem Leben suchen, ist oft kaum auszuhalten. Schwere Kost mit sehr schöner, zarter Stimme erzählt.
Dem Schicksal und den Beweggründen des Protagonisten kann man sehr gut folgen und nachspüren.
Ein Buch, dass auf feine Art tief unter die Haut geht!
Am Ende muss ich sagen, dieses Buch kann ich nicht so leicht verdauen - es arbeitet bestimmt noch lange in mir.

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Mit „Haus zur Sonne“ hat Thomas Melle ein Werk geschaffen, das mir ziemlich unter die Haut ging. Da er selbst von einer bipolaren Störung betroffen ist, wirkt die Beschreibung seines namenlosen Icherzählers äußerst authentisch, vielleicht in Zügen auch autobiografisch. Der Protagonist, der nach mehreren manischen und darauffolgenden depressiven Phasen ca. zehn Jahre ohne Schub war und immer seine Medikamente eingenommen hat, erfährt eine schreckliche, zwei Jahre andauernde manische Episode, die sein Leben in allen Bereichen erschüttert und teilweise zerstört. Nach Abklingen der depressiven Phase begibt er sich in das „Haus zur Sonne“, eine staatliche Einrichtung, in die nur Menschen aufgenommen werden, die ihr Leben beenden wollen. Zuvor aber sollen sie noch die Möglichkeit erhalten, sich langgehegte Wünsche zu erfüllen. Dies gelingt in dieser Einrichtung durch Wellnessangebote, Wunschessen und vor allem durch herbeigeführte virtuelle Simulationen, in denen man alles sein, jede Todesart durchspielen, sich eine andere Zukunft schaffen und mögliche Wahrscheinlichkeiten aufgrund der eigenen Erkrankungen erfahren kann.
Der Protagonist taucht nicht nur tief in diese virtuellen Welten ein, sondern reflektiert auch sehr tiefgehend über sein Leben. Man fühlt seine Scham, seine Reue und seine schreckliche Hilflosigkeit und auch Resignation hinsichtlich dieser Erkrankung, vor allem in seinen manischen Phasen. Jeder Schub hat ihm etwas von seinem Leben und auch seiner Persönlichkeit unwiederbringlich genommen; nichts macht mehr Sinn, nichts in seinem Leben lässt sich noch genießen oder bereitet Freude. Aber da ist auch eine Ambivalenz: ja, er will dieses Leben, das keine Verbesserungsmöglichkeit mehr beinhaltet, hinter sich lassen; aber etwas will auch weiterleben. Eigentlich will er sterben, aber tot sein nicht unbedingt. In diesem Spannungsfeld gestaltet sich nun sein Aufenthalt im „Haus zur Sonne“.
Das Buch ist inhaltlich manchmal sehr aufwühlend; sprachlich ist es ein Genuss. Es freut mich sehr, dass es auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2025 gelandet ist. Von Herzen wünsche ich Herrn Melle viel Erfolg und gesundheitlich das Allerbeste.

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Als lebensbejahender Mensch habe ich anfänglich schwer in dieses Buch gefunden, doch mit jeder weiteren Seite konnte ich mich in den Protagonisten versetzen und seine Welt besser verstehen, sein Loslassen, seinen Lebensüberdruss, seinen Kampf doch weiter leben zu wollen. Thomas Melle ist ein großartiger Roman gelungen. Jeden Tag habe ich mit meinem Kollegen über dieses Buch diskutiert. Da ich immer ein paar Kapitel Vorlauf hatte, musste ich aufpassen, um die Handlung nicht zu spoilern. Ist es nicht genau DAS, was ein gutes Buch ausmacht? Das man über den Inhalt diskutieren möchte und schon während des Lesens überlegt, wem man dieses Buch empfehlen will.

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Selten habe ich eine so eindrückliche Beschreibung über Depressionen gelesen. Selten die Gedanken und Gefühle eines Protagonisten so nachvollziehen können.
Das Buch bewegt sich zwischen einer dystopischen Gesellschaftskritik und einer literarischen Bearbeitung eines Gefühls, bzw. von Depressionen an sich.
Durch die vielen Denkanstöße, sowie die treffenden Beschreibungen von Gedankengängen und Gefühlen, ist es in meiner persönlichen Top 3 dieses Jahr!

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Der Mensch als Last

"Haus zur Sonne" ist ein Buch, das mich unheimlich berührt und auch erschüttert hat, denn es geht um Depressionen, beziehungsweise um den Umgang mit einer schweren psychischen Erkrankung, nämlich mit einer bipolaren Störung, von der der Autor auch selbst betroffen ist. Thomas Melle hat bereits mehrfach über seine Erkrankung geschrieben. 2016 stand er bereits mit seinem Roman „Die Welt im Rücken“ auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. "Haus zur Sonne" hat auch wieder autobiographische Züge, entwirft aber gleichzeitig ein fiktives Setting, eben das Haus zur Sonne, eine Institution, in die Lebensmüde sich begeben können, um sich mit Hilfe von Simulationen alle möglichen Lebenswünsche zu erfüllen, aber im Anschluss auch abtreten müssen. Es geht also um einen Deal, um ein Quid pro quo, um Euthanasie. Es geht um die Vorstellung von Menschen als Last. Auf einem Flyer im Jobcenter entdeckt der Erzähler das Pilotprojekt zur "Lebensverbesserung, Traumverwirklichung, Selbstabschaffung". Und Gesellschaftskritik ist natürlich auch dabei. Das Projekt "Haus zur Sonne" ist mit folgendem Gütesiegel versehen: „In Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit.“ Menschen, die nicht so funktionieren wie sie sollen, sollen also abgeschafft werden, aber weil man ja kein Unmensch sein will, sollen sie vorher noch eine gute Zeit haben. Und das ist etwas, womit wir uns dringend als Gesellschaft auseinandersetzen müssen: Wofür wollen wir als Gesellschaft eigentlich stehen? Welches Menschenbild liegt dem zugrunde? Zum Beispiel auch im Zusammenhang mit dem Alter, aber auch im Zusammenhang mit Krankheit oder generell mit Verletzlichkeit, denn die gehört zu uns dazu. Wir sind eben Menschen. Und wir können nicht immer perfekt funktionieren. Nicht einmal annähernd.

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Ich habe das Buch von Herr Melle gemocht und fand, dass es zurecht auf der Shortlist für den deutschen Buchpreis stand. Allerdings ist es auch ein sehr schweres Buch. Ich habe mehrere Pausen einlegen müssen, da es mir an manchen Passagen sehr nah ging oder ich diese erst einmal verarbeiten musste. Ich empfehle es daher mit jemanden zusammen zu lesen, oder sich mit jemanden darüber auszutauschen.
Nichtsdestotrotz ein wichtiges und spannendes Thema, welches einen selbst sehr zum Nachdenken anregt. Was würde man selbst in so einer Situation machen, sich ins Haus zur Sonne begeben und wenn ja, was wäre denn mein letzter Wunsch?

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Mein Jahreshighlight für 2025
Haus zur Sonne von Thomas Melle nominiert zum Deutschen Buchpreis 2025 war mit Abstand mein Lieblingsbuch von diesem Jahr.
Der Hauptcharakter leidet an einer Bipolaren-Störung, die sein Leben schon lange beeinträtigt und schwer macht. Nach der letzten Manie kann er nicht mehr weiter und er hat den Wunsch dies alles nicht mehr ertragen zu müssen. Und der einzige Ausweg den er sieht ist sein Leben zu beenden. Zufälliger weise wird ihm da das Haus zur Sonne als Lösung vorgeschlagen, wo alle Wünsche erfüllt werden.
Thomas Melle erzählt authentisch, echt und schonungslos von dem Leben mit einer psychischen Erkrankung. Sein Roman regt zum nachdenken an und greift Themen wie Sterbehilfe für Menschen die, wie der Charakter sagt das Leben nehmen möchten ohne Schmerzen und Komplikationen zu erleben.

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So unfassbar gut! Thomas Melle schreibt mit Tiefe und Emotionen, mit Worten und Gedanken, die sein Leben zeichnen und gezeichnet haben. Wer sich den Themen psychische Erkrankungen, Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod und Sinn des Lebens stellen kann, sollte dieses Buch unbedingt lesen. Wer sich selbst im eigenen Leben gedanklich intensiver mit diesen Themen auseinander setzt bzw. setzen muss, wird sich auf schmerzhafte, aber auch unglaublich verstandene Weise widerfinden können. Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und besonders. Ein Buch, bei dem man sich auf etwas andere Art und Weise fragt, ob der Protagonist nun leben oder sterben wird - Fiktion und Biografie zerfließen meiner Meinung nach extrem gelungen in diesem Werk zusammen. Bestimmt nicht für jeden, aber sehr empfehlenswert.

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In ‚Haus zur Sonne‘ erzählt Thomas Melle teils autobiografisch teils fiktional über das Leben mit Depression und bipolarer Störung. Wie sehr de. Krankheit den Alltag bestimmt und dass der Wunsch dieses Leben zu beenden sehr stark werden kann. Ein bewegendes, emotionales Buch.

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