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Buchcover für Das M-Wort

Das M-Wort

Gegen die Verachtung der Moral | Platz 3 Sachbuchbestenliste Die Zeit, Deutschlandfunk und ZDF

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Erscheinungstermin 16.08.2025 | Archivierungsdatum 08.11.2025


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Zum Inhalt

Können wir uns eine Welt ohne Moral überhaupt leisten?

In einer Zeit, in der Moral im gesellschaftspolitischen Diskurs bereits zum Unwort verkommen scheint, stellt Anne Rabe die entscheidende Frage: Können wir uns eine Welt ohne »M-Wort«, ohne Moral leisten? Anhand konkreter Beispiele – wie dem Umgang mit Armut, Migrations- und Klimapolitik, steigender Radikalisierung – beleuchtet sie auf persönliche Weise die gefährlichen Folgen der Verächtlichmachung von Moral in Deutschland.

Im Januar 2025 erlebt Deutschland einen Tabubruch: Zum ersten Mal seit Gründung der Bunderepublik sind es Rechtsextreme, die in einer Abstimmung im Bundestag für die entscheidende Mehrheit sorgen. Das ist nur der vorläufige Höhepunkt einer schon lange zu beobachtenden Verschiebung im politischen Diskurs. Die neuen Weichenstellungen des 21. Jahrhunderts haben die Demokratien weltweit unter Druck gesetzt. Autokratien und Imperialismus sind wieder auf dem Vormarsch. Moralische Beweggründe sind nicht mehr an oberster Stelle der Tagesordnung. Welch verführerischer Sog darin liegt, kann man überall dort beobachten, wo auch Demokraten ihm nachgeben. Erhellend erläutert Anne Rabe, wie Moral schrittweise aus dem gesellschaftspolitischen Diskurs verdrängt wird, warum dies so bedrohlich ist und wie moralisches Denken und Handeln Teil der Problemlösungen unserer Zeit sein kann. Eine brillante Analyse, die in einer pessimistisch stimmenden Weltlage Anlass zur Hoffnung gibt.

Können wir uns eine Welt ohne Moral überhaupt leisten?

In einer Zeit, in der Moral im gesellschaftspolitischen Diskurs bereits zum Unwort...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608966930
PREIS 20,00 € (EUR)
SEITEN 224

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Wer heutzutage mit Moral argumentiert, wird nicht allzu selten belächelt oder verächtlich gemacht. Anne Rabe zeigt anhand vieler aktueller, eindrücklicher Beispiele wie sehr diese Entwicklung zur großen Gefahr für unsere Demokratie und Freiheit wird.

Der politische Diskurs hat sich schon lange verschoben, vieles was eine Zeit lang nicht sag- und machbar war, wird nun mehr offen hingenommen und verschiebt die öffentliche Debatte immer mehr. Das lässt sich an vielen Diskursen rund um die Klimakrise, Migration oder Ungleichheit und Armut beobachten
Die Autorin zeigt sachlich und klar wie gefährlich dies ist und wie sehr die Taktik der Autoritären und Rechtsextremen aufgeht, wenn wir es als Gesellschaft weiterhin zulassen.
Vor allem lenkt sie aber den Blick auf all die Menschen, die sich in mühevoller und teils gefährlicher Handarbeit dort rechtsextremen und menschenverachtenden Narrativen stellen, wo viele andere schon lange aufgeben haben – sie sollten unsere Vorbilder und Mutmacher sein!
„Weil wir wissen, dass eine Welt die wir denken können, eine Welt ist, die es geben kann“

„Das M-Wort“ kommt genau zur richtigen Zeit: Ein toll geschrieben Appell, weder dogmatisch noch mit erhobenem Zeigefinger, sondern verständlich und hoffnungsmachend – unbedingte Leseempfehlung!

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Inhalt: Anne Rabe zeigt anhand verschiedener Beispiele, warum Moral ein wichtiger Begriff ist und nie verachtet bzw. missachtet werden darf. Es ist leicht, auf moralisches Handeln zu verzichten, was Anne Rabe anschaulich zeigt. Sie zeigt aber auch, dass dieses Handeln Teil der Problemlösungen unserer Zeit sein muss.

Meinung: Anne Rabe schreibt sachlich und klar, bleibt aber nicht neutral. Sie lässt eigene Erfahrungen, Meinungen und stellenweise auch Frustration und Gedanken mit einfließen, was mir gut gefällt. Weiterhin geht sie auf Geschehnisse aus der Geschichte ein und vergleicht sie mit Ereignissen aus dem Jahr 2025. Diese Sachlichkeit und Klarheit passen zunächst nicht zu dem Begriff der Moral, werden allerdings immer weiter aneinander angenähert und deutlicher.
Wann immer die Moral verloren geht, werden menschenfeindliche Entscheidungen getroffen, die Demokratie wird missachtet oder die Freiheit wird eingeschränkt. Moral wird als gewünschtes Leitmotiv der Politik vorgestellt.
Ich wurde in vielen Punkten zum Nachdenken angeregt, da ich mit ihren grundlegenden Ansichten übereinstimmen, aber Moral und Politik bislang nicht sinnvoll verknüpfen konnte. Anne Rabe weist auf viele Missstände hin und zeigt eine große Frustration über Geschehnisse in Deutschland, wobei auch vereinzelt positive Bewegungen zum Zug kommen. Diese geben ein bisschen Hoffnung und sind ein Appell, es selbst auch besser zu machen; mehr Hoffnung wäre schön! Es wird sehr viel darüber gesprochen, wann die Moral missachtet und mit Füßen getreten wird, was eher die Verachtung der Moral zeigt und weniger den Aufruf gegen eben diese. Für mich ist das Buch dennoch ein Appell, für die Demokratie einzustehen und nicht aufzugeben.

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3,5 Sterne

Die Autorin hat mit "Das M-Wort. Gegen die Verachtung der Moral" ein Essay abgeliefert, in dem sie uns daran erinnern möchte, dass Moral ein wichtiger Baustein des menschlichen Zusammenlebens bildet.

In Zeiten, in denen Moral scheinbar immer mehr zu einem Schimpfwort abgewertet wird, liefert Anne Rabe mit ihrem Essay einen durchaus wichtigen Beitrag ab.

Ich mag, dass sie auf eigene Erfahrungen zurückgreift und ich mag, dass sie nicht so tut, als schriebe sie wertneutral. Sie schreibt nicht neutral und in Bezug auf die Thematik ist es meiner Meinung nach auch folgerichtig, dass sie Position bezieht.

Tatsächlich stimme ich ihr auch in vielen Punkten zu. Allerdings blieben ihre Ausführungen am Ende hinter meinen Erwartungen zurück. Denn Anne Rabe fokussiert sich stark auf das, was ihrer Ansicht nach falsch läuft, stellt dem aber nur vereinzelt gegenüber, was mit (mehr) moralischem Handeln besser wäre.
Dadurch steht die Empörung über Fehlentwicklungen im Vordergrund, nicht aber das, was der Titel des Buches zumindest mir suggeriert hat: Gründe zu benennen, weshalb Moral gut und wichtig ist, also die positiven Effekte gelebter Moral.

Es gibt immer wieder Momente, in denen durchscheint, was das Buch bzw. die Autorin hätte abliefern können, wäre der Text etwas ausführlicher geworden. In der Summe blieb mir aber alles zu oberflächlich.

Sicher: Wer Moral nicht als Schimpfwort empfindet, sondern als lohnenswertes Konstrukt für ein gesundes Miteinander, der wird während des Lesens wie ich alles in allem viel Zustimmung empfinden, aber ein echtes Plädoyer für die Moral (das im besten Fall sogar einige Skeptiker*innen zumindest zum Nachdenken anregte) ist "Das M-Wort. Gegen die Verachtung der Moral" leider nicht geworden.

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In ihrem Buch beschäftigt sich Anne Rabe mit dem M-Wort, das langsam aus dem Wortschatz vieler Menschen verschwindet. Es ist die Moral, die sich in den letzten Jahren still und leise zu verabschieden scheint.

An Hand von zahlreichen griffigen und aktuellen Beispielen zeigt sie auf, dass viele Menschen keinen Genierer mehr haben, und sich zum Beispiel aus allgemeinen Kassen bedienen, Steuern hinterziehen - ein Kavaliersdelikt oder zu Unrecht Sozialleistungen kassieren. Doch aus dem politischen Diskurs ist die Moral abhanden gekommen. Moralische Bedenken bei Regierenden nehmen ab, Autokraten und Diktatoren in erschreckendem Ausmaß zu.

Diejenigen, die moralisches Denken einfordern, werden häufig verächtlich gemacht.

Fazit:

Dieses Buch, das einen eindringlichen Appell an alle jene richtet, die es nicht zulassen wollen, das das M-Wort in Vergessenheit gerät, kommt gerade zur rechten Zeit. Gerne gebe ich diesem Buch 4 Sterne.

4 stars
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