Swift River
Roman – »Dieses Buch hat mir zuerst das Herz gebrochen – um mir dann Hoffnung zu schenken.« Ann Napolitano
von Essie Chambers
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Erscheinungstermin 25.04.2025 | Archivierungsdatum 31.05.2025
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Zum Inhalt
Ein generationsübergreifendes Familienepos voller Liebe
Sommer 1987: Die 16-jährige Diamond fühlt sich als Außenseiterin. Ständig wird sie wegen ihres Gewichts gehänselt, zudem ist sie die einzige Schwarze weit und breit und hat mit diversen alltäglichen Rassismen zu kämpfen. Erst recht, seit ihr Vater spurlos verschwunden ist, ein Ereignis, das Anlass ist für allerlei Tratsch im Ort - und Diamond nachhaltig beschäftigt. Doch dann erhält sie Post von einer Unbekannten, und erfährt endlich mehr - über ihren Vater und die eigenen Wurzeln.
Ein berührender, Jahrzehnte umspannender Roman über den Wunsch nach Zugehörigkeit und die komplizierte Beziehung zwischen Vätern und Töchtern. Mit Essie Chambers lernen wir eine beeindruckende neue Autorin kennen!
Ein generationsübergreifendes Familienepos voller Liebe
Sommer 1987: Die 16-jährige Diamond fühlt sich als Außenseiterin. Ständig wird sie wegen ihres Gewichts gehänselt, zudem ist sie die einzige...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783847901884 |
| PREIS | 24,00 € (EUR) |
| SEITEN | 352 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Cornelia D, Buchhändler*in
Diamond ist 16 und lebt mit ihrer Mutter in dem kleinen Ort Swift River.. 7 Jahre zuvor verschwand der Vater spurlos und die ohnehin
schwierige finazielle Situation wird noch schlimmer. Die Ausgrenzung, die Diamond täglich erfährt , durch ihr Übergewicht und der
Tatsache, dass sie und ihr Vater die einzigen Schwarzen in dem Ort sind , wird verstärkt, als der Vater vor seinem Verschwinden des
Diebstahls beschuldigt wird.
Sie hat außer ihrer labilen und unfähigen Mutter eine einzige Freundin, und die Brieffreundschaft zu ihrer Tante Lena, die ihr vieles
Unbekannte aus der Familie mitteilen kann.
Doch das Verschwinden des Vater wird sie viele Jahre nicht loslassen.
Die Jahre, als es den Vater noch gab, sind auch nicht unbeschwert verlaufen, Geldnot und Diskriminierung bestimmen den Alltag.
Viele, im ersten Moment lustige Situationen, bleiben einem im Hals stecken. Aber Diamond erklärt, erklärt, warum sie ihr Fahrrad
klauen lassen will, was es mit dem 100 Dollar Schein auf sich hat, und sie erklärt ihre seltsame Haltung, als sie ihre erste sexuelle
Erfahrung macht. " Ich bin nicht daran gewöhnt, dass mit jemand etwas bedeutet" und sie fühlt sich vom Geist ihres Vaters durch-
drungen "ihremzerbrechlichen Pop, der mit dem Herzen immer woanders war.
Das Buch ist auch die Geschichte einiger amerikanischer Städte, den sogenannten Sundown Towns, zu denen Swift River gehört.
Städte, in denen Schwarze ausgegrenzt und aus dem Stadtgebiet vertrieben wurden und die es heute vereinzelt noch gibt.
Manchmal wurden Ausnahmen gemacht und ein oder zwei Schwarze durften in diesen Städten leben. Und eine davon ist Diamond..
Im Prolog erzählt sie von einer Zeit, in der noch Schwarze in der Stadt lebten, es gab eine Kirche und eine Schule für Schwarze,
und sie bevölkerten die Straßen: " Dann, eines Nachts, verschwinden sie einfach. Das waren meine Leute.
Traurig, herzzerreißend und zutiefst bewegend, die Geschichte der tapferen, resilienten Diamond
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1239909
Die sechzigjährige Protagonistin, eine Teenagerin- die einzige Schwarze in einer rassistischen Stadt-, mit einer Mutter, die selber bemuttert werden muss, mittellos, ohne Freunde, ohne Aussicht auf ein besseres Leben, ständiges Opfer von Diskriminierung und abwertenden Kommentaren- das ist Diamonds Leben. Sie fühlt sich im Stich gelassen- von der ganzen Welt, vor allem aber von ihrem Vater. In Tante Lena findet Diamond nicht nur eine Brieffreundin. Sie erfährt Zuspruch, Wärme und wird akzeptiert so, wie sie ist. Durch die Briefe von Lena lernt Diamond ihre Familiengeschichte und ihren Vater besser kennen.
Manchmal fügt sie alte Briefe von der mittlerweile verstorbenen Tante Clara hinzu, welche auch mal die einzige Schwarze in Swift River war. Diamonds Erinnerungen als neunjähriges Mädchen geben uns Einblick in ihr Familienleben vor Pops Verschwinden. Einerseits war er für sie ein sicherer Hafen, andererseits eine gefährliche Klippe. Mal war sie für ihn die interessanteste Person der Welt, mal hat jedes Wort aus ihrem Mund ihn gereizt. Die Beziehung zwischen Mutter und Vater war auch nicht immer harmonisch.
Ein unheimlich trauriger Roman über das verpfuschte Leben eines jungen Mädchens. Weder ihr Vater noch ihre Mutter bekommen ihr Leben in den Griff, ihr Vater geht den einfachen Weg und verschwindet.
Allmählich findet Diamond ihre Wurzeln und entwickelt ihre eigene Identität. Diese Entwicklung zu begleiten ist bereichernd und kann einen beim Lesen nicht kalt lassen. Ich finde, es handelt sich hier um ein wichtiges Buch, das ich wegen seiner Themen als sehr aufwühlend empfunden habe. Sehr lesenswert!
Petra K, Buchhändler*in
Eine anrührende und beeindruckende Mutter-Tochter Geschichte. Was ist mit Diamonds Vater passiert? Niemand sagt Diamond die Wahrheit und sie füllt die entstehende Leere mit Essen. Eine spannend erzählte Geschichte vom Anderssein und Zurechtkommen in einer harten Welt. Tolles Buch.
Claudia K, Buchhändler*in
Familiengeschichte aus dem ländlichen Süden der USA zwischen Mitte des 20. bis heute. Diamond ist die Tochter einer weißen Mutter und eines Schwarzen Vaters, der spurlos verschwindet als sie noch ein Kind ist. Sieben Jahre später kämpft ihre Mutter darum, ihn offiziell für tot erklären zu lassen um mit Hilfe der Lebensversicherung ihre schwierige Lage zu verbessern. Diamond währenddessen kämpft um Unabhängigkeit von ihrer Mutter, möchte sich aus der engen und oft belastenden Beziehung zu ihr und der rassistischen Heimatstadt Swift River befreien. Als die Lieblingscousine ihres Vaters Kontakt zu ihr aufnimmt, bekommen Diamonds Wünsche eine neue Richtung.
Stimmungsvoll, melancholisch, zutiefst erschreckend, das alles ist diese Geschichte eines Aufwachsens in einer zutiefst rassistischen Gesellschaft, zudem als Tochter eines möglicherweise untergetauchten Kriminellen, als Mädchen das Trost im Essen findet und infolgedessen nicht den gängigen Anforderungen an eine junge Frau entspricht... lesenswert und nachhallend!
Buchhändler*in 405648
Es hat ein bisschen gedauert, bis ich mich mit der 16jährigen Diamond verbinden konnte, aber dann hat es mich richtig gepackt.
Wir lernen sie als 16jähriges, stark übergewichtiges Mädchen kennen. In Swift River ist sie die einzige Schwarze und entsprechend isoliert. Vor Jahren ist ihr Vater verschwunden, jetzt will ihn ihre Mutter für tot erklären lassen, um die Versicherungssumme zu kassieren. In Rückblenden erfahren wir mehr über Diamonds Kindheit, und ihre zwiespältige Beziehung zu ihrem Vater. Einerseits war er liebevoll und kümmerte sich um sie, andererseits gab es Situationen, die an Missbrauch grenzten. Für Diamond war dies verständlicherweise sehr verwirrend.
Erhellendes über ihre Herkunft bringen Briefe, die sie von einer Verwandten ihres Vaters erhält. Darin wird seine Kindheit geschildert. Thematisiert werden aber auch Diskriminierungen gegenüber Farbigen anhand von Gesetzen und Schikanen, die zur Vertreibung führten. Das ist richtig krass und geht unter die Haut. Auch Swift River ist solch ein Ort.
Allmählich findet Diamond ihre Wurzeln und entwickelt ihre eigene Identität. Diese Entwicklung zu begleiten ist bereichernd und kann einen beim Lesen nicht kalt lassen.
Ich finde, es handelt sich hier um ein wichtiges Buch, das ich wegen seiner Themen als sehr aufwühlend empfunden habe, und euch empfehle!
Buchhändler*in 578886
Na sowas. Das ist mir auch schon lange nicht mehr passiert, dass sich mir die Protagonistin des Romans zuerst entzieht und sich dann doch nach 120 Seiten in mein Herz schleicht. 1987, Diamond ist 17, einsam, trägt sowohl zu viel Gewicht mit sich herum trägt aber auch Schwere im Herzen. Ihr Vater verschwand spurlos vor 7 Jahren und jetzt ist es an der Zeit ihn zusammen mit ihrer Mutter für tot erklären zu lassen. Zudem ist Diamond die einzige Schwarze in Swift River und weder ihre weiße Mutter noch ihr Vater konnten ihr das Gefühl der Zerrissenheit innerhalb zweier Kulturen nehmen oder überhaupt erklären. Erst durch Briefe einer verstorbenen Verwandten von seiten ihres Vaters erfährt sie vom Schicksal ihrer Familie, warum damals plötzlich alle aus Swift River verschwunden sind. Gerade die Zeilen, in denen Diamonds Familiengeschichte beschrieben wird sind die stärksten Momente des Romans. Aber auch die kleinen Szenen, z.B. die Fahrstunden, die sie nimmt, brennen sich ins Gedächtnis. Da ist ein junges Mädchen völlig auf sich gestellt, ohne Wurzeln welches sich neu erfinden muss. Hochachtung Diamond. Ich würde diesen Roman ganz gerne jungen Frauen empfehlen, denn die Protagonistin hat eine Menge zu erzählen, in dem man sich wiederfinden kann. Eine sehr beeindruckende Lektüre.
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