Und der Tod fragte sich, ob er (un)endlich ist

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Erscheinungstermin 04.10.2023 | Archivierungsdatum 12.03.2024

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Zum Inhalt

UNENDLICHKEIT IST AUCH KEINE LÖSUNG.

Der Tod hat genug. Nachdem er mal wieder ein Kind aus einem Kriegsgebiet abholen und begleiten musste, reicht es ihm: Burn-out

Natürlich kann er nicht von jetzt auf gleich einfach so seine Arbeit quittieren. Doch er beginnt zu hinterfragen, welchen Einfluss sein Erscheinen auf das Leben Hinterbliebener hat. Außerdem möchte er herausfinden, weshalb ihn die Menschen so fürchten – denn eigentlich ist er doch ein netter Kerl mit einem feinen Sinn für Humor, der nur seinen Job macht! 

Um Antworten zu finden, trifft er sich als Boandl Kramer immer häufiger mit Menschen, die auch nach seinem Besuch noch weiterleben. 

Es beginnt eine Suche, bei der Boandl Beziehungen knüpft, die Langsamkeit wiederentdeckt und dabei – je mehr er sich mit sich selbst beschäftigt – immer näher an den Rand des Wahnsinns gelangt. Am Ende verweben sich seine anfänglichen Fragen zu einer großen: 

Ist vielleicht auch er gar nicht unendlich?


Was erwartet Dich?

  • Eine Geschichte mit dem Tod in Jeans und Hoodie - Kutte und Sense holt er nur heraus, wenn's dramatisch wird.
  • Die Gelegenheit, auf unterhaltsame Weise über Dich, Dein Leben und das, was danach kommt, nachzudenken.
  • Die Chance, die Vorteile von Entschleunigung selbst zu spüren.
  • Impulse, wie du den Tod nicht mehr als furchteinflößend, sondern vielleicht sogar als Freund wahrnimmst.


Extra: "Und der Tod fragte sich, wer er eigentlich ist?" - die Kurzgeschichte aus der eBook-Anthologie #wirschreibenzuhause vom Corona-Schreibwettbewerb von Sebastian Fitzek.

UNENDLICHKEIT IST AUCH KEINE LÖSUNG.

Der Tod hat genug. Nachdem er mal wieder ein Kind aus einem Kriegsgebiet abholen und begleiten musste, reicht es ihm: Burn-out

Natürlich kann er nicht von jetzt...


Eine Anmerkung des Verlags

Autorenprofil:
Charlie Reiß ist weder besonders jung noch besonders alt. Mitten im Leben stehend ist ihr stets bewusst, dass eben jenes jederzeit zu Ende sein kann und es keine Garantie fürs Altwerden gibt.

Als ihr Vater starb, während sie schwanger war, spürte sie plötzlich selbst, wie nah Leben und Tod beieinanderliegen. Sie merkte, dass es ihr mit Humor leichter fiel, in die neue Zeitrechnung ohne ihren Vater zu gehen, um das Leben mit Kind und Kegel nicht als Trauerkloß zu verbringen.

Tränen und Schmerz verdrängt Charlie nicht mit einem Lachen: Wo sie Raum benötigen, dürfen sie sein.

Die Langsamkeit (wieder)zu entdecken, also zu entschleunigen, um den Fokus auf die Dinge zu legen, die wirklich zählen - das hält sie für essentiell. Dann merkt man, dass mehr Lebenszeit nicht automatisch mehr Lebensqualität bedeutet.

Autorenprofil:
Charlie Reiß ist weder besonders jung noch besonders alt. Mitten im Leben stehend ist ihr stets bewusst, dass eben jenes jederzeit zu Ende sein kann und es keine Garantie fürs...


Vorab-Besprechungen

Mit dem Tod als humorvollen und sinnsuchenden Protagonisten ist Charlie Reiß eine ganz besondere Geschichte gelungen. Dieses Debüt kann sich sehen (und lesen) lassen!

Astrid Töpfner (Lektorat Meerwörter) - Korrektorin


Ist wirklich jedes Leben endlich? Auch das von Boandl Kramer – dem Tod höchstpersönlich? Mit ihrem Debütroman Und der Tod fragte sich, ob er (un)endlich ist hat Charlie Reiß eine gleichermaßen amüsante wie nachdenklich machende Geschichte erschaffen.

Tanja Balg - Lektorin


Charlie Reiß zeichnet einen verletzlichen Tod, der sich durch äußere Umstände dazu gezwungen sieht, sich selbst zu hinterfragen. Die gefundenen Antworten sind zunächst nicht immer, was er gerne hören möchte. Doch so wird der Tod für den Leser lebendig und hadert zugleich mit seiner Unendlichkeit.  – Aber ist er tatsächlich unendlich?

Stefan Adam - Testleser


Mit dem Tod als humorvollen und sinnsuchenden Protagonisten ist Charlie Reiß eine ganz besondere Geschichte gelungen. Dieses Debüt kann sich sehen (und lesen) lassen!

Astrid Töpfner (Lektorat...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Taschenbuch
ISBN 9783985957576
PREIS 15,00 € (EUR)
SEITEN 256

Auf NetGalley verfügbar

NetGalley Bücherregal App (EPUB)
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Ein außergewöhnliches Buch über den Tod, das Leben, das Sterben.
Auf ungewöhnliche Weise wird man in dieser Geschichte angeregt,
über den Tod nachzudenken.
Der Tod, dargestellt mit Jeans und Hoodie wirft philosophische Fragen
auf, z.B. wenn das Leben unendlich wäre, wie belanglos wären
manche Ereignisse.
Ich habe mich gerne mit diesen diversen Fragen beschäftigt
und die unkonventionelle Herangehensweise von Charlie Reiß
hat mir gut gefallen.

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Auch der Tod hat so seine Probleme, wie man beim Titel des Buches erahnen kann und er macht sich auf, um einen Ausweg aus seinem Burn out zu finden und sein Dasein zu hinterfragen. Heraus kommt ein philosophisches und lustiges Buch, das man gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Geschichte ist witzig und unterhaltsam, aber regt durchaus zum Nachdenken an. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm und das Cover finde ich sehr schön. Ich habe mich glänzend unterhalten gefühlt und kann das Buch empfehem.

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Ein Tabu-Thema humorvoll aufbereitet. Der Tod fragt sich wie sein "Leben" weitergeht, wenn es keine Menschen mehr gibt, welche er begleiten kann. Er hat einen Burnout. Aufgrund dessen macht er Urlaub und lernt Elisa und Emma kennen. Diesen gibt er preis, dass er der Tod ist. Ein humorvolles Buch zum tieferen Nachdenken. Warum haben wir Angst vor dem Tod? Es trifft doch Jeden.
Toll geschrieben, gut für Diskussionsrunden geeignet.

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Der Autor gibt dem Tod eine Stimme und läßt ihn erzählen. Die Erzählungen sind zu Herzen gehend und humorvoll. Als er sich die Frage nach seiner Unsterblichkeit stellte, bringt der Autor das Leben ins Spiel. Einer kann ohne dem Anderen nicht existieren. Dieses Gespräch der Beiden regt den Leser zum Nachdenken an
und erklärt ein wenig unsere Urangst. Wir sollen das Leben lieben,bis er uns dann an die Pforte begleitet. Eine schöne Vorstellung.

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Das Buch ist super leicht zu Lesen und man kann es jederzeit pausieren und zur Seite legen. Es eignet sich somit perfekt als Reiselektüre oder wenn man abends nur schnell ein Kapitel lesen möchte.

Etwas überraschend fand ich, dass das Buch nicht humorvoll ist. Bei diesem Titel dachte ich, dass es viele Momente zum Lachen geben würde, aber wenn es Witze, Lustiges, etc. gibt, dann sind sie eher versteckt, unbeabsichtigt oder unsichtig. Dafür aber genauso überraschend mit viel Tiefgang. Es gibt nämlich einige Denkansätze zum Thema "Tod" und manche weichen vom Standart ab, sodass der Horizont des Lesers erweitert wird.

Der Fokus des Buches liegt in der Charaktererweiterung von "Boandl".
Er scheint den Sinn seines Daseins verloren zu haben, hinterfragt vieles und ist nahe eines Burnouts. Ein interessanter Ansatz, wie ich finde und der Grund, warum ich dieses Buch so unbedingt lesen wollte.

Es war ein super Buch für Zwischendurch mit tiefgründigen Elementen. Meine Leseempfehlung gibt es!

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Der Tod hat Burn-out. Joah.... da kommt man doch erst mal ins Grübeln.... Mir hat dieses Buch über das Leben, den Tod und die Zeit insgesamt sehr gut gefallen. Ich fand zwar, dass es mittendrin immer mal ziemliche Längen hatte. Trotzdem habe ich immer wieder einen "Faden" gefunden. Es gibt viel Stoff zum Nachdenken und Überdenken.

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Charlie Reiss gelingt es auf eindrucksvolle Weise, den Tod als Protagonisten lebendig und zugleich verletzlich darzustellen. Die Geschichte ist gleichermaßen amüsant wie nachdenklich und regt dazu an, über das eigene Leben und die Endlichkeit nachzudenken. Die Frage, ob auch der Tod selbst unendlich ist, zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman und lässt den Leser bis zum Schluss mitfiebern.

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Schönes Cover, das sehr gut zum Buch passt. Es zeigt den Tod mit seiner Lebensuhr und ein paar Eindrücken der Erlebnisse, die er auf der Erde gehabt hat.

Das Buch ist sehr angenehm geschrieben. Man kann sich gut in den Hauptcharakter hineinfühlen und den verschiedenen Szenen gut folgen. Es ist ein eher leichter Roman, den man zwischendurch immer wieder lesen kann. Es gibt einen kleinen Spannungsbogen, wenn die "unheimliche" Stimme auftaucht. Ansonsten lädt das Buch zum Nachdenken über das eigene Leben ein.

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Inhalt: Der Tod hat genug. Nachdem er mal wieder ein Kind aus einem Kriegsgebiet abholen und begleiten musste, reicht es ihm: Burn-out.

Natürlich kann er nicht von jetzt auf gleich einfach so seine Arbeit quittieren. Doch er beginnt zu hinterfragen, welchen Einfluss sein Erscheinen auf das Leben Hinterbliebener hat. Außerdem möchte er herausfinden, weshalb ihn die Menschen so fürchten – denn eigentlich ist er doch ein netter Kerl mit einem feinen Sinn für Humor, der nur seinen Job macht!

Um Antworten zu finden, trifft er sich als Boandl Kramer immer häufiger mit Menschen, die auch nach seinem Besuch noch weiterleben.

Es beginnt eine Suche, bei der Boandl Beziehungen knüpft, die Langsamkeit wiederentdeckt und dabei – je mehr er sich mit sich selbst beschäftigt – immer näher an den Rand des Wahnsinns gelangt. Am Ende verweben sich seine anfänglichen Fragen zu einer großen:

Ist vielleicht auch er gar nicht unendlich?

Eine Thematik, die ich grundsätzlich ungern mit dem Adjektiv humorvoll verknüpfe. Aber trotzdem hab ich mich an dieses Buch gewagt und muss sagen, dass ich sehr begeistert bin. Kaum begonnen, gab es kaum noch Momente, wo ich das Buch aus den Händen legen konnte.
Der Tod leidet also an Burnout und ihm wird alles zuviel. Verständlich wenn man sich vor Augen führt, was er tagtäglich eigentlich alles so "anstellt".
Die Triggerwarnung ist angebracht, da ich denke, dass nicht jeder so gut mit dem Thema umgehen kann. Trotzdem muss ich sagen, ist das Buch sehr einfühlsam geschrieben.
Alles in allem ein für mich gutes Buch, welches ich aber nicht so ohne weiteres empfehlen oder verschenken würde.

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Eine besondere Sichtweise auf den Tod, in Form einer doch sehr menschlichen Figur in Jeans und Hoodie. Das ist es, was uns Charlie Reiss in ihrem humorvollen Buch über ein sonst so ernstes Thema, gewährt.

Der Tod steckt in einer Krise und fragt sich, warum man Angst vor ihm hat oder auch warum er für den Verlust verantwortlich gemacht wird. Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, trifft er verschiedene Menschen, mit ganz unterschiedlichen Sichtweisen und Berührungspunkten mit dem Tod.
Dies führt zu der Frage, was eigentlich aus ihm werden soll, wenn es die Menschheit nicht mehr gibt.

Was sich im ersten Moment jetzt furchtbar tiefschürfend anhört und nach schwerer Kost klingt, ist eine wirklich sehr humorvolle Betrachtung auf das Thema Tod. Natürlich gibt es keine neuen Erkenntnisse dazu, was danach passiert, aber man fühlt sich an die Hand genommen und durch verschiedene Phasen geführt.
So ging mir die Sichtweise einer Person besonders nahe, weil sie den selben Verlust erlitten hat, wie ich.
Das Ende der Geschichte mochte ich sehr und schafft es, den Leser mit einem leichteren Gefühl das Buch zuklappen zu lassen.

Trotz ein paar Längen auf der Reise, die der Tod macht, habe ich mich sehr unterhalten gefühlt und kann das Buch guten Gewissens weiterempfehlen, sollte man mal etwa anderes lesen wollen, als die üblichen Genre.

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Auch der Tod denkt über den Sinn des Lebens (oder Todes...) nach

Der Tod ist auch nur ein Mensch... Hört sich an wie eine Platitüde, entspricht aber den Tatsachen, denn er fragt sich nach Jahrhunderten auf Erden und mit zunehmender Erschöpfung und Verständnislosigkeit über das Verhalten seiner "Kunden", den Menschen, immer häufiger, was er da eigentlich macht, was das soll und was wohl mit ihm passiert, wenn die Menschen sich weiterhin so konsequent selbst zerstören und schließlich nicht mehr da sind.

Kurz gesagt - der Tod steht kurz vorm Burn Out. Die Lösung - er nimmt Urlaub und versucht das eigene Sein zu ergründen. Bei der Beantwortung vieler seiner Fragen erhält er sehr große Hilfe von außergewöhnlichen Menschen, denen er in anderen Situationen bereits begegnet ist - aber davon weiß er nichts mehr. Und die Menschen erst recht nicht - oder...?

Sehr gefühlvoll, sehr emotional und tiefgründig, dabei aber immer spannend und mit einer gehörigen Portion Humor widmet sich die Autorin Charlie Reiss einem Thema, das viele gerne aussparen, weil es ihnen Angst macht. Aber dass der Tod selber auch Ängste, Zweifel und Unsicherheiten haben könnte, und vor allem nicht versteht, warum die Menschen ihn so sehr fürchten, ist ein hochinteressantes Thema, über das man sich praktisch nie Gedanken macht.

Charlie Reiss geht dieses Thema sehr sensibel an und läßt den "Gevatter Tod" sehr menschlich erscheinen. Ein tolles Buch mit nachdenklich machender Botschaft - sehr lesenswert.

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Dieses Buch hat mich absolut in seinen Bann gezogen. Allein der Gedanke, dass Gevatter Tod evtl. in einer Art Midlife Crisis stecken könnte und sich Gedanken darum machen könnte, wie ihn die Menschen sehen, wäre mir niemals in den Sinn gekommen.
Das Thema Tod ist kein leichtes Thema, daher ist es schon eine kleine Kunst, es so humorvoll zu verpacken und gleichzeitig doch zum Nachdenken anzuregen.
Die Charaktere waren wirklich toll, auch Boandl wächst einem sehr ans Herz- trotz seines "Jobs".

Ich empfehle dieses Buch definitiv weiter!

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Toller Roman, mit sehr interessantem Gedankenspiel, was zum Nachdenken über das Leben + den Tod anregt. Tiefsinnige + humorvolle Gedanken
Meine Video-Rezension: https://youtu.be/Q9MubTccwYw

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Das Konzept des Buches ist super interessant - der personifizierte Tod. Das Buch war humorvoll, aber hat einen trotzdem zum Nachdenken angeregt und hilft einem sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Irgendwie ist es ja doch irgendwo immer noch ein großes Tabu-Thema, obwohl es jeden Menschen betrifft - und wie bei allen anderen Tabu-Themen wird es wirklich Zeit mal damit aufzuräumen. Wir werden alle irgendwann von dieser Erde gehen, das ist Fakt - nur Art und Zeitpunkt, das ist ungewiss.
In dem Buch wurde einmal gesagt, dass die Menschen keine Angst vor dem Tod haben - sondern vor dem Sterben an sich, ich denke das trifft es ganz gut.
Jedenfalls hat mir die Story richtig gut gefallen, wenn auch der Schreibstil am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig war, aber man gewöhnt sich an alles.
Eine Bonus-Kurzgeschichte war sogar auch noch dabei.

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Die Prämisse des Buches hat mich von Anfang an fasziniert und alles begann großartig. Der Tod navigierte „verdeckt“ durch die Welt der Menschen, indem er trendige Fast-Food-Lokale ausprobierte, lebhafte Diskussionen über den Sinn des Todes führte oder einfach nur in einem Urlaubsort chillte.

Interessant war auch die Hinzufügung der geheimnisvoll klingelnden, gruseligen Uhr in Katzenform als vermeintliches dunkles Zeichen. Es brachte etwas Aufregung in die ansonsten eher alltäglichen Tage des Todes. Ich war nicht besonders begeistert vom Ende des Buches, auch wenn ich eine solche Nachricht hätte erwarten sollen. Die Erreignisse fan ich viel zu kitschig (klischeehaft?).

Ich wünschte der Tod hätte an seiner Freundschaft mit Emma geblieben.
Oder noch besser: er sollte in einer Reihe von (meist) unabhängigen Episoden mitspielen, wie in der Bonus-Kurzgeschichte. So wie die Dinge jetzt stehen, nicke ich ernsthaft und verständnisvoll und trauere gleichzeitig um die Vergeudung einer großartigen Aufstockung.

Man könnte meinen, dass ich wahrscheinlich mehr als jeder andere diese Botschaft hören sollte.
Und dazu sage ich: ich akzeptiere Predigten nur in sarkastischer und skurriler Form.

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Was für eine nette Idee - der Tod erzählt von seiner Arbeit, seinen Schwierigkeiten, seinem Leid und Mitgefühl, wir dürfen ihm zuhören. Und ja, es kann ja genauso sein, auch wenn der Tod gerecht und wohl auch notwendig ist.
Ein liebevoll geschriebener humoriger Roman, der es vielen Menschen hoffentlich leichter macht, sich angsfrei mit der Endlichkeit des Lebens auseinanderzusetzen.

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Schönes Buch dass zum Nachdenken anregt
Viele Emotionen die gerade beim Boandl auftauchen und ihn menschlicher machen

Viel Spaß beim Selberlesen!

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Danke für dieses Rezensionsexemplar!

Dieses Buch hat mich überrascht mit seinem Tiefgang.
Charlie Reiß hat ein Talent dafür, einem einen ordentlichen Denkanstoß zu verpassen und dabei so ein ernstes Thema wie den "Tod", vor dem wir Menschen normalerweise zurückschrecken, näherzubringen. Man wird dazu angeregt, auch mal andere Sichtweisen zu betrachten und wird dabei auch noch gut unterhalten.

Ich konnte mich mit dem Tod identifizieren (einer der Sätze, von denen ich gedacht habe, dass ich sie niemals schreiben werde) und einige seiner Probleme, Sorgen und Ängste sogar auf mein eigenes Leben übertragen. Ein tolles, schnell zu lesendes Buch, welches definitiv eure Zeit wert ist.

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