Kochen am offenen Herzen

Lehr- und Wanderjahre

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Erscheinungstermin 24.09.2022 | Archivierungsdatum N/A

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Zum Inhalt

»Es ist eigentlich eine Frechheit, dass jemand, der so kochen kann, dann auch noch so schreibt.« Sophie PassmannMax Strohe ist Schulabbrecher und Kochlehrling aus Sinzig am Rhein. Er hat die zweifelhafte Gabe, alles vor die Wand zu fahren. Zuallererst das eigene Leben. Er kocht mit offenem Herzen, aber lebt von der Hand in den Mund. Erst mit fünfzehn begegnet er seinem Vater, ein Lebemann und unter Antiquitätenhändlern eine Koryphäe. An seiner Seite lernt er eine Welt kennen, in der guter Geschmack alles bedeutet. Eine Geschichte beginnt, die so unglaublich wie wahr ist.Vom Schulabbrecher aus der Provinz zum Sternekoch mit Bundesverdienstkreuz – die Geschichte von Max Strohe ist einzigartig. Und die Art, wie er davon erzählt, ist es auch. Niemand hätte geglaubt, dass aus ihm noch etwas wird, als Max mit fünfzehn die Schule abbricht und sich mit Drogen und Frauen die Zeit vertreibt. Eine Lehre zum Koch in der Wendelinusstube in Sinzig-Koisdorf ist seine letzte Chance. Doch Max wird gefeuert, landet auf der Straße. Er muss Armut, Obdachlosigkeit, Versagen kennenlernen. Aber auch unverhoffte Freundschaft und den Blick für das Licht am Ende des Tunnels. Angst scheint er nicht zu kennen. Und Besitz bedeutet ihm nichts. Ganz anders sein Vater, Connaisseur einer Welt aus edlen Antiquitäten, mondänen Restaurants und halsabschneiderischer Großspurigkeit. Vater und Sohn könnten kaum verschiedener sein, und doch eint sie ihr Gespür für die schönen Dinge des Lebens.»Eine Achterbahnfahrt vom jugendlichen Drogenrausch im Rheinländischen zu einem der außergewöhnlichsten Köche Deutschlands.« Tim Raue»Ich kann nicht kochen. Aber ich weiß, dass dieser Mann schreiben kann. Meinen Respekt.« Moritz von Uslar

»Es ist eigentlich eine Frechheit, dass jemand, der so kochen kann, dann auch noch so schreibt.« Sophie PassmannMax Strohe ist Schulabbrecher und Kochlehrling aus Sinzig am Rhein. Er hat die...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608501735
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 256

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Die Person Max Strohe ist mir aus dem Fernsehen bekannt und ich mag seine ruhige Art und Weise und sein Auftreten. Deshalb wollte ich unbedingt dieses Buch lesen und habe es an einem Tag getan.
Ich bin geflasht von der entwaffnenden Ehrlichkeit und dem Schreibstil, der so unterschiedlich innerhalb des Buches ist und so passend zu den Inhalten.
Es ist schwer zu glauben, was alles hinter diesem Sternekoch liegt und was in ihm steckt, welche Erfahrunden in zu der Person gemacht haben, die er jetzt der Öffentlichkeit zeigt.
Besonders imposant finde ich die erbarmungslose Ehrlichkeit, die hier an den Tag gelegt wird. Ohne Ausflüchte, ohne Anklagen oder Verteidigung schildert hier ein mittlerweile gestandener erfolgreicher Mann seinen Lebensweg, seine Fehler und Unzulänglichkeiten, seine Probleme im Umgang mit sich selbst und seiner Umwelt. Respekt!
Sehr abrupt und unvermittelt fand ich einzig den Schluss - allerdings hat auch diese Situation wohl eine Wende in Max' Leben bedeutet und so ist es nachvollziehbar und lässt auf eine Fortsetzung hoffen!

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Zun Inhalt:
Wie bewegt kann ein Leben sein? Der Sternekoch Max Strohe erzählt es uns hier. Er erzählt uns seine Geschichte vom Schulabbrecher zum Spitzenkoch, der sogar das Bundesverdienstkreuz erhalten hat. Mehr als einmal bricht er einen angefangenen Job ab, lebt von der Hand in den Mund und er lebt exzessiv in jeder Hinsicht.
Meine Meinung:
Mich hatte das Cover und der Titel angesprochen und ich habe nicht mal den Klappentext gelesen und wusste gar nicht worauf ich mich bei dem Buch eingelassen habe und das war vielleicht auch gut so. Mir hat das Buch gut gefallen, obwohl oder vielleicht gerade weil ich nicht wusste, dass ich hier gerade ein wahres Leben erzählt bekomme. Das Buch ist zum Teil sehr heftig und explizit aber sehr spannend, weil so eine Lebensgeschichte eben nicht 0815 ist. Den Schreibstil fand ich offen und sehr deutlich aber sehr gut.
Fazit:
Spannendes Leben

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Wenn man Koch und nun Autor Max Strohe googelt, findet man einen Michelin-Stern und einen Bundesverdienstorden. Der Koch und Gastronom ist in einschlägigen Fernsehformaten neben anderen Küchen-Größen zu sehen und hat es im Leben geschafft. Dass dem nicht immer so war, das Beschreibt Strohe sehr intensiv und eindringlich in seinem autobiografischen Roman „Kochen am offenen Herzen“. Den Titel finde ich total interessant und ansprechend, ein bisschen wie damals „Panikherz“ von Stuckrad-Barre, macht neugierig, man will mehr wissen. Und dieses „mehr“ kriegt man dann auch. Eine Achterbahnfahrt im Drogenrausch mit Happy End, ich finds gut.

Zum Inhalt: Max ist Schulabbrecher und für die gibt es nur eine Möglichkeit: teures Privatinternat, in der Hoffnung fehlende Schulbildung mit Geld zu kompensieren, oder Ausbildung. Da Max ein Interesse fürs Kochen zeigt ist es beschlossene Sache: Ausbildung. Aber Max hat gar keinen Bock auf geordnete Eintönigkeit, stattdessen Party, Rausch, Exzess. Keinen Job behält er sonderlich lange, immerzu zieht es in fort, in neue Gefilde, neue Abenteuer. Ständig blank, ständig drauf- das könnte sein Motto sein. Bis er den Absprung schafft.

Die Art, wie Max Strohe diese Geschichte erzählt ist sehr rasant, es fühlt sich beim Lesen an, als würden sich die eigenen Gedanken überschlagen, immer auf dem Sprung, immer unter Strom. Denn genauso lebt Protagonist Max, der aus der Ich-Perspektive erzählt. Die Wortwahl ist typisch jugendlicher Slang. Oft höhnisch und zynisch, manchmal richtiggehend bösartig und mit der Arroganz der Jugend erzählt Max von Wirkungsstätten, den Menschen um ihn und den Erlebnissen seiner Lehrjahre.

Und zwischendurch ist immer mal wieder Küche. Gerichte und deren Zubereitungen, Aromen und Zutaten werden dem Leser präsentiert, mal eindringlich beschrieben, mal verächtlich aufgezählt, je nachdem was Max von der Wirkungsstätte und der Qualität der Speisen hält. Besonders die kulinarischen Exzesse mit dem Vater bleiben lebhaft in Erinnerung.

Das Buch zu lesen hat mir großen Spaß gemacht und interessante Einblicke geliefert, vor allem da ich Max Strohe vorher zwar als Namen kannte, mir das aber nicht viel gesagt hat. Das Buch zeigt sehr schön, wie bewegend und aufregend, aber auch wie zermürbend und unstet ein Leben sein kann. Und vor diesem Hintergrund ist es unglaublich, was sich Max Strohe aufgebaut aufgebaut hat.

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Max Strohe schreibt wie ein Koch zu kochen hat- präzise, hart, auf den Punkt aber mit Geschmack und Gefühl. Auch wenn die Sprache des Icherzählers teilweise derb, die Szenen scharf am guten Geschmack vorbei sind, glaubt man ihm jedes Wort. Dieser Prozess der Selbstfindung und wunderbar skizziert. Hat Spaß gemacht!

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Ein bis an die Schmerzgrenze gehendes, ehrliches Buch. Ein junger Mann sucht seinen Weg und probiert alles aus: Drogen, Alkohol, Arbeitsverweigerung…
Seine Beobachtungen sind klar und treffend. Er schildert den Ton in deutschen Küchen in den ersten 2000er Jahren- zum Teil menschenverachtend und ohne Empathie. Wie er trotz dieser Erlebnisse zu einem mehrfach ausgezeichneten Koch wurde ist eine spannende Reise durchs Leben und die Gastronomie.

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Kein feines Mehrgang-Menü erwartet den Leser sondern eher ein scharfes Onepot-Gericht. Rasant und ohne Blatt vor dem Mund zunehmen erzählt Max Strohe seine Geschichte. Seinen Weg an den Herd. Packend und unerwartet, 4 von 5 Kochmützen

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Max Strohe ist Schulabbrecher und Kochlehrling aus Sinzig am Rhein. Er hat die zweifelhafte Gabe, alles vor die Wand zu fahren. Zuallererst das eigene Leben. Er kocht mit offenem Herzen, aber lebt von der Hand in den Mund. Erst mit fünfzehn begegnet er seinem Vater, ein Lebemann und unter Antiquitätenhändlern eine Koryphäe. An seiner Seite lernt er eine Welt kennen, in der guter Geschmack alles bedeutet. Eine Geschichte beginnt, die so unglaublich wie wahr ist. Vom Schulabbrecher aus der Provinz zum Sternekoch mit Bundesverdienstkreuz – die Geschichte von Max Strohe ist einzigartig. Und die Art, wie er davon erzählt, ist es auch. Niemand hätte geglaubt, dass aus ihm noch etwas wird, als Max mit fünfzehn die Schule abbricht und sich mit Drogen und Frauen die Zeit vertreibt. Eine Lehre zum Koch in der Wendelinusstube in Sinzig-Koisdorf ist seine letzte Chance. Doch Max wird gefeuert, landet auf der Straße. Er muss Armut, Obdachlosigkeit, Versagen kennenlernen. Aber auch unverhoffte Freundschaft und den Blick für das Licht am Ende des Tunnels. Angst scheint er nicht zu kennen. Und Besitz bedeutet ihm nichts. Ganz anders sein Vater, Connaisseur einer Welt aus edlen Antiquitäten, mondänen Restaurants und halsabschneiderischer Großspurigkeit. Vater und Sohn könnten kaum verschiedener sein, und doch eint sie ihr Gespür für die schönen Dinge des Lebens. »Eine Achterbahnfahrt vom jugendlichen Drogenrausch im Rheinländischen zu einem der außergewöhnlichsten Köche Deutschlands.« (Klappentext)

Um es kurz zu machen: Bei diesem Buch gefällt mir sehr die offene und ehrliche Art auch über Versagen und Mißstände genauso zu berichten wie über Erfolge und Auszeichnungen. Der Schreibstil ist der jeweiligen Situation angemessen und gut lesbar. Das Buch entführte mich in einen Lebensweg eines Menschen, mit vielen Tiefpunkten, der es aber geschafft hat sich wieder auf die Sonnenseite des Lebens zu stellen. Ein interessantes Buch, welches mich aber auch an vielen Stellen nachdenklich gemacht hat.

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Niemals niemanden aufgeben - das kann die Lehre aus Max Strohes bewegendem, autobiographischen "Kochen am offenen Herzen" sein.

Wie gewohnt beginne ich zu lesen, ohne vorab den Klappentext oder die Vita von Autor oder Autorin zu studieren. Unvoreingenommen, soweit es geht. Der Name des Autors sagt mir nichts.
Schon auf den ersten Seiten wird klar: Dieser Autor schon keinen, nicht Leserin oder Leser - und schon gar nicht sich selbst. Nicht immer zu seinem Besten, im Gegenteil. Die ersten Schritte in ein selbstständiges Leben führen über oder an so manchen Abgrund heran. Chancen werden vertan, die Ausbildung zum Koch scheitert zunächst- doch da gibt es jemanden, der an den selbstzerstörerisch Taumelnden glaubt, der nicht die Tür hinter ihm zuschlägt. Herr Volkmann, Chef im Ausbildungsbetrieb (einem durchaus renommierten Haus gehobener Klasse) geht über viel Ungemach hinweg und reicht die stützende Hand, mehr als einmal.
Der Weg bleibt uneben, füht aber immer wieder zurück an den Herd - und man folgt ihm gern, diesem Max Strohe, der so gut erzählen kann wie er heute wohl kocht, in Berlin, wo er, das erfahre ich nach der Lektüre, als ich endlich wissen will, mit welchem Menschen ich es zu tun habe, nun mit dem Bundestverdienstkreuz ausgezeichnet wurde, zusammen mit seiner Frau. Es ist alles gut geworden, und das ist gut. Und es ist eine Lehre: niemals soll man Menschen aufgeben, die am Abgrund stehen, niemals diejenigen verurteilen, die nicht auf gradem Weg durchs Leben gehen. Und niemals sich selbst. Fünf Sterne für diesen Max Strohe, Koch und Autor, und fünf für dieses Buch!

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Die Lebensgeschichte des Max Strohe, er bricht die Schule ab, landet im Drogenmilieu, beginnt eine Kochlehre, wird dort gefeuert. Wieder auf der Straße ...Erst spät lernt er seinen Vater kennen. Aber auch das hilft ihm nicht wirklich weiter. Obdachlosigkeit, Hoffnungslosigkeit. Aber auch Hilfsbereitschaft und Freundschaft. Und irgendwann platzt doch der Knoten und er macht seinen Weg.
Der Sternekoch Max Strohe erzählt hier schonungslos zu sich selbst seinen Weg von ganz unten bis zum Sternekoch. Manche Dinge hätte er meiner Meinung nach auslassen können, doch insgesamt liest sich seine Lebensgeschichte gut und unterhaltsam. Durchaus empfehlenswert für eine gewissen Klientel.

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Schonungslos und ehrlich erzählt der Sternekoch Max Strohe über seine Jugend, seine Drogenabstürze und Exzesse und wie das Kochen ihn immer wieder aus einem Tief geholt hat. Die ambivalente Beziehung zu seinem Vater, den er erst als Jugendlicher kennenlernt, rüttelt auf. Das Buch ist aber vor allem eins: großartig geschrieben, mit viel Gespür für Witz und Timing.

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