Das Gesetz der Natur

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Erscheinungstermin 28.09.2022 | Archivierungsdatum 31.10.2022

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Zum Inhalt

Teil 1 der Fantasy-Saga von Spiegel-Bestsellerautorin Solomonica de Winter

In Neuamerika leben die Menschen nach dem Gesetz der Natur. Auch Gaia Marinos muss sich diesen Regeln beugen. Versteckt in den Wäldern lebt sie das Leben einer Aussätzigen und hat den anderen doch eines voraus: In einer Welt ohne schriftliche Aufzeichnungen kann sie lesen. Als sie in Gefangenschaft gerät, rettet ihr diese Fähigkeit das Leben. Gaia macht es sich zur Aufgabe, die letzten Bücher der Erde zu finden, doch als diese Mission zu scheitern droht, muss sie sich entscheiden: Wie weit ist sie bereit zu gehen?

Teil 1 der Fantasy-Saga von Spiegel-Bestsellerautorin Solomonica de Winter

In Neuamerika leben die Menschen nach dem Gesetz der Natur. Auch Gaia Marinos muss sich diesen Regeln beugen. Versteckt in...


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Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783257072181
PREIS 25,00 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Mir wurde ein Rezensionsexemplar (ebook) von NetGalley und dem Diogenes Verlag zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst nicht meine Meinung.

In Neuamerika leben die Menschen nach dem Gesetz der Natur. In einer Welt, lange Zeit nachdem eine angedeutete Atomkatastrophe die Weltbevölkerung fast eliminiert hat und sich neue Gemeinschaften mühsam etabliert haben. Für viele Generationen war die Welt so verseucht, das kaum normale Geburten stattgefunden haben, sondern viele sogenannte Mutanten gezeugt wurden. In diesen Gemeinschaften ist das Lesen nur wenigen Auserwählten gestattet, es gibt außerdem nur einige wenige schriftliche Aufzeichnungen. Aufzeichnungen, die vor der Katastrophe entstanden sind, sind verboten.
Auch Gaia Marinos, selbst eine Mutantin, muss sich diesen Regeln beugen. Versteckt in den Wäldern lebt sie mit zwei Gefährten das Leben einer Aussätzigen. Durch die Schule einer ihrer Beschützer kann sie jedoch lesen. Als sie in Gefangenschaft gerät, rettet ihr diese Fähigkeit das Leben.
Gaia nimmt im Geheimen die Aufgabe an, die letzten Bücher der Erde zu finden. Doch lange Zeit lässt sie sich von ihrer Mission ablenken, bis sie wieder und wieder gezwungen wird sich zu entscheiden, ob sie den Weg bis zum Ende geht.

'Das Gesetz der Natur' ist der zweite Roman der jungen Autorin Solomonica de Winter. Wobei ich bei dieser Geschichte nicht darauf geschlossen habe, dass ich eines der ersten Werke einer neuen Stimme lese.
Die Geschehnisse im Leben der Mutantin Gaia und der ganze Charakter haben konnten mich sehr schnell fesseln. De Winter benutzt eine sehr lyrische Schreibweise mit einer eher düsteren Stimmung. Dieser Stil ergänzt wunderbar die im Ganzen eher melancholisch anmutenden Strömungen der Geschichte.

Man begleitet Gaia vom Leben versteckt mit zwei Männern, durch so etwas wie Königreiche, Gefangenschaften und Kriege. Sie lernt auf ihrem Weg die unterschiedlichsten Charaktere kennen, manche haben nur kurze Auftritte, einige verweilen länger an der Seite der Mutantin. Sie entfacht viele starke Emotionen und hinterlasst in mehr als nur einem anderen Leben sichtbare Spuren.

Als sie das erste Mal in Gefangenschaft gerät, wird ihr zur Flucht verholfen, wenn sie verspricht sich auf die Suche nach den letzten Büchern zu machen. Mit der Beschreibung im Klappentext zu dieser Aufgabe, hatte ich den Eindruck gewonnen, dass diese den Hauptteil der Geschichte einnehmen wird. Zugegebenermaßen habe ich mich zwischenzeitlich gewundert, da ein langer Teil der Geschichte ins Land geht, bevor das Thema wieder aufgegriffen wird.
Das Ende selbst kommt dann für mich sehr abrupt und ist, in meinen Augen, zu kurz gekommen.

In der Gänze war für mich das Buch eher ein Monument dafür, dass gute Menschen aus den richtigen Gründen häufig trotzdem die falschen Dinge tun können. Dass man aber ebenso seine Fehler einsehen kann und dafür kämpfen sollte wieder auf den richtigen Pfad zurück zu gelangen.
Trotz vieler fataler Fehlentscheidungen der Protagonistin blieben ihre Handlungen mit der eindringlichen Erzählweise der Autorin stets nachvollziehbar.

Auch den vielen verschiedenen Charakteren, denen Gaia auf ihrem Weg begegnet, wird gekonnt Leben eingehaucht. Ich habe häufig mitgefiebert, allerdings konnte die Verbundenheit zu den Figuren mich zu keinem Moment zu richtig starken Gefühlen hinreißen. Eine Träne, wie bei manch anderen Büchern, habe ich hier nicht vergossen.

In den Anfängen der Geschichte fühlte ich mich an Blood Red Road von Moira Young erinnert.

Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich spreche eine klare Leseempfehlung aus.
Für eine 5-Sterne-Bewertung ist mir das Ende zu kurz gekommen und auch die Verbundenheit mit den einzelnen Charakteren hätte noch stärker aufgebaut werden können.

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"Das Gesetz der Natur" ist der 1. Teil einer dystopischen Erzählung. Nach einer nicht näher benannten Katastrophe sind die Menschen quasi in den Zustand der Urzeit zurückgeworfen; alles Wissen ist verloren gegangen, jede Infrastruktur zerstört.
In literarisch- epischer Sprache wird die Geschichte von Gaia erzählt, die als "Mutantin" versteckt in den Wäldern Idahos aufwächst, erzogen und ausgebildet von zwei Männern, die wir nur als "Lehrer" und "Jäger" kennenlernen.
Als die kleine Gemeinschaft durch eine Gewalttat zerbricht, muss Gaia für sich und ihr ungeborenes Kind einen Weg durch durch die ihr unbekannte feindliche Welt finden.
Der Titel ist etwas irreführend, "Das Gesetz der Natur" legt in erster Linie die Regeln fest, nach denen die Menschen in der postapokalyptischen Welt zusammenleben. Die meisten Leser dürften sich darunter etwas mehr "Natur" vorstellen.
In die Sprache muss man sich zunächst etwas einlesen, für kundige Fantasyleser sollte das aber kein Problem sein.
Die Motivationen der Hauptfigur nachzuvollziehen, fiel mir teilweise etwas schwer, ebenso ging es mir mit den kausalen Zusammenhängen der Geschichte.
Das letzte Teilstück hat (beabsichtigt oder nicht) starke Ähnlichkeit mit Frodo und Sam in Mordor.
Abschließend würde ich sagen, ein durchaus spannendes Buch für Leser von Justin Cronin, das mich aber nicht voll überzeugt hat.

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Was für ein fulminater Auftakt der "Gaia-Saga". Rasant durch die kurzen Kapitel, dabei in Stil und Ausdruck unvergleichlich und neu in diesem Genre. Fast als lese man, an manchen Stellen, einen einen biblischen Text.,
Ich hoffe Gaia Marinos erlebt nicht das gleiche literarische Schicksal wie Kvothe.

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Ich kann leider überhaupt nichts mit dieser Geschichte anfangen und schaffe es auch nicht, sie zu Ende zu lesen, obwohl ich ein riesiger Fantasy- Dystopie- und Science Fiction- Fan bin.

Das liegt hauptsächlich daran, dass der Schreibstil stockt. Kann ich leider nicht flüssig lesen und denke mitten im Satz: "Hä?" Irgendwie wird um den heißen Brei geredet und irgendetwas angedeutet, aber nicht weit genug, dass es mich interessieren könnte.

Ferner liegt es daran, dass ich mich weder mit der Protagonistin noch mit den anderen Charakteren anfreunden kann. Ich weiß nicht, wer sie sind und lerne sie auch nicht während des Lesens kennen. Schade.

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Die Geschichte über die Mutantin Gaia, die in einer komplett an die Natur angepassten Welt lebt und ihren Weg finden muss, ist sehr interessant. Vor allem auch weil die Gesetzte der Natur auch immer wieder als einzelne Textabschnitte im Buch stehen.

Als erfahrene Fantasyleserin mal etwas ganz anderes wobei es sein könnte, dass der Schreibstil für den "ottonormal" Fantasyleser /Fantasyleserin ein bisschen zu anspruchsvoll ist. Auf jeden Fall kann man das Buch nicht einfach so runterlesen wie man es gewohnt ist.

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Der Lehrer ein Gutmensch, der Jäger ein grobschlächtiges Überlebenskämpfer und eine langweilige Mutantin. Nach den ersten hundert Seiten hatte ich einfach keine Lust mehr weiterzulesen. Das Leben ist zu kurz für langweilige Bücher.

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Die Sprache der Autorin ist unglaublich literarisch und hält einen fest. Die Worte wirken handverlesen und nichts ist willkürlich oder streckend. Seit ihrem Debüt Roman „Die Geschichte von Blue“ ist die Autorin unglaublich gewachsen. „Blue“ ist mein absolutes Lieblingsbuch. „Das Gesetz der Natur“ ist nicht besser oder schlechter sondern eher die große Schwester von „Blue“. Mit viel mehr Lebenserfahrung und Wortgewandtheit.

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Für mich zu dystopisch, hab es auch nicht zu Ende gelesen. Zerstörte Erde und kaputte Menschen die nur nach sich schauen das brauch ich gerade nicht...

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Düster
Der Jäger, der Lehrer, die Mutantin. Geächtete, Geflüchtete. Leben in der Wildnis Neuamerikas, autark, konfliktreich, gefährlich. In der patriarchischen Gesellschaft, in der die übrig gebliebenen Menschen leben, gibt es Gesetze. Die verlangen, dass die Mutantin getötet wird. Aber sie ist schwanger … und sie kann lesen. Wem kann sie damit nützen?
Solomonica de Winter hat eine eigenartige Welt beschrieben. Wenn die Menschheit sich fast selbst ausgelöscht hat, beginnt der ewige Kreislauf einer neuen Entwicklung.
Fantasievoll, detailreich, aber sich ständig wiederholend sind die Beschreibungen, die Beobachtungen, der Verlauf. Ein langer, langatmiger Kampf ums Überleben, voll mit düsteren Visionen. Eine lange Predigt. Niederdrückend.

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Im Prinzip ganz spannend geschrieben, aber mir waren es zu viele Charaktere, sodass ich nicht mehr mitbekommen habe wer wer nun ist. Die poetische Sprache mögen manche wunderbar finden, mir war es aber etwas zu schwer.

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Zum Inhalt:
In Neuamerika leben die Menschen nach dem Gesetz der Natur. Auch die Mutantin Gaia muss sich daran halten. Obwohl sie versteckt in den Wäldern lebt, wo es keine Bücher oder ähnliches gibt, ist sie in der Lage zu lesen, womit sie einen nicht zu unterschätzenden Vorteil hat. Das rettet ihr auch das Leben, als sie in Gefangenschaft gerät. Sie möchte die letzten Bücher der Welt retten, doch wird ihr das gelingen?
Meine Meinung:
Eigentlich mag ich Dystophien sehr, aber hier konnte ich mich nicht in die Geschichte einfinden, vielleicht auch weil ich irgendwie eine andere Erwartungshaltung an das Buch hatte. Ich habe mich den größten Teil des Buches fast gequält weiter zu lesen und nicht abzubrechen. Das Ende war dann im Vergleich zum gesamten Buch, dass sich eher zieht, sehr abrupt. Würde ich den zweiten Teil lesen? Nein, vermutlich nicht.
Fazit:
Nicht mein Buch

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Am Anfang war das Wort
Nach einer globalen Katastrophe, von der man nur vermuten kann das es ein Atomkrieg war, ist die Welt zerstört, wenige Menschen die zu den Anfängen zurück geworfen wurden. Es gibt wenig Wissens der Zeit vorher, Menschen die die Folgen der Katastrophe zeigen werden als Mutanten bezeichnet und verfolgt. Gaia ist anscheinend die letzte ihrer Art. Sie lebt versteckt in den Wäldern zusammen mit dem Jäger und dem Lehrer. Genau wie die Bezeichnung wirken diese beide Männer als ob ihre Berufe auch eine Charakterbeschreibung ist. Von dem einen lernt sie zu überleben, der andere bringt ihr Wissen und Lesen bei.
Gaia macht sich auf die Suche nach den letzten Büchern, nur durch ihre Fähigkeit zu lesen, überlebt sie viele Gefahren.
Das Buch ist eine Dystopie, gruselig und teilweise auch brutal. So stelle ich mir das Leben der Neandertaler oder anderer Urzeitmenschen vor. Überleben ist alles.
Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, manchmal habe ich mich an die Bibel erinnert gefühlt. Nicht weil es religiös klang, sondern die Art und Weise des Schreibens. Es wird erzählt und die Erzählerin weiß alles besser und beurteilt das Erzählte. Zum Beispiel Gefühle, Trauer, Wut, Verzweiflung und Liebe, jeder hat sie bereits erlebt. Jeder geht anders damit um, niemand darf diese Empfindungen des anderen bewerten aber das geschieht hier meines Erachtens nach und das hat mich sehr gestört.

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In Neuamerika leben die Menschen nach dem Gesetz der Natur, einem Gesetz, das von männern aufgestellt wurde, als die Welt beinahe zu Grunde ging. Gaia, eine junge Frau lebt als Ausgestoßene in den Wäldern mit ihren Gefährten, dem Lehrer und dem Jäger. Nachdem der Jäger stirbt, flieht sie gemeinsam mit dem Lehrer, doch sie werden gefangen genommen. Nur Gaias Fähigkeit zu lesen, rettet sie vor dem Tod.

Im Klappentext wird weiterhin angekündigt, dass sich Gaia, nachdem sie erneut auf sich gestellt, allein in der Wildnis überleben muss, auf die Suche nach den letzten Büchern der Erde macht. Vorab: Ich habe das Buch nicht zu Ende gelesen, sondern nach ca. 31% abgebrochen. Bis zu diesen 31% war von der erhofften Suche allerdings noch nichts zu lesen.

Durch den Klappentext hatte ich mir eine spannende, dystopische Geschichte über eine junge Frau erhofft. Leider habe ich das nicht so richtig bekommen. Die Geschichte von Gaia fängt ziemlich tragisch an und hat mich auch berührt, ihr Leben ist wirklich nicht einfach. Dass sie immer wieder von allen - auch von sich selbst - als Mutantin bezeichnet wird, fand ich allerdings etwas befremdlich, da auch nicht so richtig erklärt wird, was genau, an ihr anders ist, nur nach und nach erhascht man einige Bruchstücke. Trotz ihrer tragischen Geschichte konnte ich jedoch keine Bindung zu ihr aufbauen. (Generell kamen mir v.a. am Anfang alle Charaktere doch etwas eindimensional vor, was sich aber vielleicht im laufe des buches noch entwickelt.)

Abgesehen vom Inhalt kam ich leider mit dem schreibstil überhaupt nicht zurecht. Die eigentlich sehr interessant klingende Geschichte wurde für mich langweilig und ziemlich ausschweifend erzählt, so dass ich nur sehr schwer in einen Lesefluss kam. Hinzu kommt, dass ich mir schon zu beginn mehr Erklärungen zur (postapokalyptischen?) Welt, in der Gaia lebt, gewünscht hätte.

Alles in allem konnte mich das 1. Drittel von "Das Gesetz der Natur" nur mäßig begeistern, weshalb ich dann auch beschlossen habe, nicht weiter zu lesen.

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Fragwürdige Dystopie nach der Apokalypse
Zeitlich ist das Buch ungefähr 400 Jahre in der Zukunft angesiedelt, nachdem eine Katastrophe unsere Welt nachhaltig zerstört hat. Statt Mad Max oder Waterworld bekommt man hier die Überlebenden Nordamerikas präsentiert, bei denen einige wenige Anführer Recht und Religion an sich gerissen, das Patriarchat kultiviert sowie, mir völlig unverständlich, sämtliche Bücher verbrannt haben. Warum den Rohstoff Papier samt wichtigem Wissen gedankenlos einäschern? Ebenfalls werden alle, die nicht der Norm entsprechen, ausgestoßen oder getötet. Insbesondere die Menschen, die körperliche Folgeschäden der einstigen Katastrophe zeigen und gemeinhin als Mutanten bezeichnet werden, fallen gnadenlos den Vorurteilen bzw. dem Henker zum Opfer. Alles zum Wohle der Gemeinschaft.
Da wäre Gaia, die sich selbst wiederholt als Mutantin statt als Mensch bezeichnet. Verborgen aufgewachsen, wurden ihr das verbotene Lesen und Schreiben ebenso vermittelt wie Wissen um die Natur sowie Jagd- und Kampfmethoden. Als sie von den Schergen eines Regierenden aufgespürt wird ist genau dies ihre Rettung vor der Hinrichtung. Von da an ändert sich die Perspektive: Haben bisher die Menschen das Schicksal der Mutantin bestimmt, wird diese bald das Schicksal der Menschen bestimmen.
Gut, einige Entwicklungen dieser fiktiven Zukunft sind wirklich fragwürdig wie z. B. das Verbrennen aller Bücher, nur um im Lauf der Handlung zu behaupten, dass irgendwo in der Ferne versteckte Bücher die große Wende für alle bedeuten könnten. Also quasi mal wieder eine übertriebene Lobhudelei auf Bücher in einem Buch. Die anderen Entwicklungen könnten als Gesellschaftkritik verstanden werden wie Intoleranz, Machtmissbrauch, Waffenmissbrauch, Brot und Spiele usw. Was mein Interesse am Buch schnell gen Null tendieren ließ war die Entwicklung rund um Gaia. Zu Beginn noch ganz interessant, die Welt durch ihre Augen kennenzulernen, verlor ich spätestens ab dem Punkt das Interesse, als die Mutantin ein Mitglied der X-Men-Mutanten bei Marvel hätte werden können aufgrund ihrer plötzlichen Mutanten-Fähigkeiten. Das war nicht mehr Dystopie, das war Fantasy. Auch die Handlung selbst fängt in etwa zur selben Zeit an, in eine Aneinanderreihung aus Gewalt, Krieg und Gemetzel überzugehen, teilweise mit einigen zähen Abschnitten. Zudem ist auch der Stil gewöhnungsbedürftig. Die Kapitel sind kurz und bleiben distanziert, die Dialoge lassen vermuten, dass den Menschen der Zukunft scheinbar auch jegliche Fähigkeit der eloquenten Ausdrucksweise abhanden gekommen ist.
Ich hatte mir von dem Buch wirklich mehr versprochen, zumal der Anfang sich ganz vielversprechend las. Leider entwickelte sich die Handlung zu einem weiteren Aufguss der menschlichen Abgründe gepaart mit merkwürdigen X-Men-Fähigkeiten mit viel Gewalt und einer Kampfansage an das Durchhaltevermögen des Lesers.

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"Das Gesetz der Natur" ist der erste Teil einer Trilogie von Solomonica de Winter. Die Geschichte wird spannend, vielschichtig und zugleich verworren erzählt. Die herrschenden Zustände nach einem Atomkrieg, kann man sehr gut nachvollziehen, allerdings fand ich den Erzählstil sehr distanziert, die Handlung konnte mich nicht fesseln.

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Auch wenn das Buch zu Beginn etwas langatmig ist, wird es später sehr spannend und ist absolut lesenswert.

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