Den Wölfen zum Fraß

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Erscheinungstermin 16.03.2022 | Archivierungsdatum 31.05.2022

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Zum Inhalt

Die Leiche einer jungen Frau wird am Flussufer gefunden und ein Nachbar, ein pensionierter Lehrer des Chapleton College, verhaftet. Der exzentrische Einzelgänger ist der perfekte Kandidat für eine Hetzjagd der Medien. In der Untersuchungshaft trifft Michael Wolphram auf zwei Polizisten: den umsichtigen Ander und dessen ›Gegenspieler‹ Gary. Ander ist besonders wachsam, denn der Mann auf der anderen Seite des Tisches ist jemand, den er kennt. Jemand, den er seit fast dreißig Jahren nicht mehr gesehen hat. Entschlossen, die Wahrheit herauszufinden, muss Ander sich auch seiner eigenen Geschichte stellen, die Jahrzehnte zurückliegt, aus seiner Zeit als Chapleton-Schüler.

Mit dem Schwung eines klassischen Krimis erzählt ›Den Wölfen zum Fraß‹ von der mediengesättigten Gegenwart einerseits und einem tyrannischen, elitären englischen Schulsystem andererseits – basierend auf der Yeates-Jefferies-Affäre, einem wahren Kriminalfall rund um den ehemaligen Lehrer von Patrick McGuinness.

Psychologisch scharfsinnig, erschütternd traurig und teilweise urkomisch.

Die Leiche einer jungen Frau wird am Flussufer gefunden und ein Nachbar, ein pensionierter Lehrer des Chapleton College, verhaftet. Der exzentrische Einzelgänger ist der perfekte Kandidat für eine...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hardcover
ISBN 9783772530289
PREIS 29,90 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Für mich war das Buch 'Den Wölfen zum Fraß' eher ein Roman, denn ein Krimi, trotzdem aber interessant - es wird einem wahren Fall nachempfunden - dennoch habe ich gebraucht, bis ich in der Geschichte drin war. Die Sprache und die Sprünge in der Erzählung fordern den Leser und können anstrengend sein.
Interessant sind allerdings die Einblicke in das recht elitäre britische Schulsystem der oberen Gesellschaftsschichten, welches den Hintergrund des Kriminalfalles bildet. Sehr gut und nachvollziehbar dargestellt ist auch, was Social Media und Medien generell zur 'Vor-'Verurteilung eines Menschen beitragen in der heutigen Zeit. Das regt durch die Auswirkungen sehr zum Nachdenken an, vielleicht auch dazu, einiges zu verändern.
Die Ermittler Ander und Gary blieben für mich doch leider ein wenig farblos. Ich hätte mir da mehr Tiefe und charakterlichen Hintergrund gewünscht, doch waren sie sympathisch.
Als 'Kriminal-'Roman, der den Leser ein wenig zum Nachdenken anregen kann, empfehle ich das Buch gerne weiter.

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Als man eine Frauenleiche findet, scheint der Täter offenkundig: der etwas exzentrische Einzelgänger Michael Wolphram, der das Opfer auch kannte und gar nicht verhehlt, gelegentlich mit der attraktiven jungen Frau gesprochen zu haben. Vor seiner Pensionierung war er Lehrer am Chapleton College, das auch Alexander, einer der beiden Polizisten, die den Fall untersuchen, besuchte. Er hat gänzlich andere Erinnerungen an den Mann als das Bild, das die Presse schnell von ihm zeichnet. Sein Kollege Gary will eigentlich nur noch die notwendigen Beweise sichern und den Fall abschließen. Was zunächst offenkundig scheint, wirft jedoch schnell einige Fragen auf.

Patrick McGuiness erzählt zwar oberflächlich in "Den Wölfen zum Fraß" einen klassischen Krimi, darunter liegt jedoch eine scharfsinnige Analyse der Gesellschaft, die auf unterschiedenen Ebenen von Vorurteilen und klaren Grenzen zwischen den Schichten und Bevölkerungsgruppen geprägt ist. Die Frage nach dem Mörder rückt immer wieder hinter diese zurück und eröffnet so Raum für weitaus größere und interessante Aspekte.

Die beiden Polizisten sind perfekt austarierte Partner, die trotz ihrer Verschiedenheit, oder vielleicht auch gerade wegen dieser, hervorragend zusammenarbeiten und sich ergänzen. Alexander der gebildete, studierte, der mit klarem Kopf sachorientiert vorgeht; Gary repräsentiert mit seinem Dialekt eher die Arbeiterklasse, zu der er naturgemäß bei Befragungen auch besser einen Draht aufbauen kann.

Durch die Rückblicke in eine längst vergangene Schulzeit eröffnet Alexander nicht nur ein differenzierteres Bild des Verdächtigen, sondern zeigt auch wie eng die realen und geistigen Mauern des britischen Internatslebens sein können und wie schwierig es für Außenseiter ist, dort Fuß zu fassen. Mehr noch allerdings exponiert er die Presse, die blutsaugend hinter dem Fall her ist. Die Geschichte basiert auf jener von Christopher Jeffries, der 2010 wegen des vermeintlichen Mordes an Joanna Yeates durch die Boulevardblätter bereits verurteilt wurde, bevor überhaupt die Polizeiarbeit abgeschlossen war.

Kein Roman, der mich von der ersten Seite gepackt hätte, sondern einer, der zunehmend sein Potenzial zeigt, dessen pointierte Sprache ihre Bedeutung erst langsam enthüllt und dann erst erkennen lässt, um was für einen großartigen, bis ins Detail ausgefeilten Roman es sich handelt.

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Patrick McGuinness - Den Wölfen zum Fraß

Dies eines der besten Polizeipaare in der Literatur.
Die Geschichte basiert weitgehend auf dem Christopher-Jefferies-Fall 2010, bei dem ein pensionierter Lehrer einer öffentlichen Schule, von der Presse in beispielloser Weise verunglimpft wurde, nur weil er ein ungewöhnliches Aussehen hatte..
Es ist der Bericht des Ich-Erzählers Ander,ein anglo-holländischen Polizeibeamten der als Kind aus den Niederlanden mit einem Stipendium für eine renommierte öffentliche Schule kam.
Der sich als Außenseiter fühlt.
Er freundet sich mit Danny an, ein Stipendiat wie er.
Mobbing und Missbrauch sind an der Schule an der Tagesordnung, und die Lehrer sind, mit einer Ausnahme, ein grausamer Haufen.
Ich fand dies eine ausgezeichnete, absolut fesselnde Lektüre, die tiefgreifend ist, zum Nachdenken anregt und wunderschön geschrieben ist. Ich kann es wärmstens empfehlen.

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Wie andere Lehrer auch am Chapelton College, einer britischen Eliteschmiede für Jungen, war Mr McCloud unberechenbar. In der kleinen Hafenstadt am Ärmelkanal, in der später der Zugang zum Kanaltunnel gebaut werden wird, spielt die Brücke über den Fluss eine besondere Rolle. Um sich das Leben zu nehmen, bräuchte man nur über das Geländer zu grätschen; die Brücke scheint geradezu dazu aufzufordern. Das Buchcover zeigt deutlich erwachsene Schüler vor einem typischen Gemäuer. Gemeinsam mit Assoziationen von Schwimmunterricht im Freien bei einstelligen Temperaturen und brutalen Aufnahmeriten älterer Schüler erzeugt die Abbildung ein beklemmendes Gefühl. Über Generationen hinweg zwangen Briten, die als Schüler selbst gequält worden waren, ihre Söhne an diese Kaderschmieden. Gerüche nach schmutziger Unterwäsche und beschmierte Klotüren schienen hier Generationen zu überdauern. Die Jungen hatten es nicht anders erlebt, als dass Lehrer sich ein Opfer herauspickten, es vor der Klasse verhöhnten und damit der Meute der Gleichaltrigen zum Fraß vorwarfen. Wer herausgepickt wurde, weil er schmächtiger oder fremder wirkte als die Masse, zog seine Gegner an wie eine blutende Wunde einen Hai.
30 Jahre später ist im Ort der Mord an einer jungen Frau aufzuklären. Der bisher einzige Verdächtige wohnt in ihrer Nachbarschaft und sitzt in Untersuchungshaft. Er lebt allein und war vor seiner Pensionierung als Lehrer am Chapelton legendär in seiner Exzentrik. Mehr als eine vage Verbindung hat die Polizei bisher nicht zu bieten, vertraut aber darauf, dass die Presse - gegen Bezahlung - von Zeitzeugen schon irgendwelchen Schmutz über Mr Wolphram ausgraben wird. Beim Verhör sitzen dem Pensionär zwei gegensätzliche Ermittler gegenüber: Gary und sein älterer Kollege, der seinen Namen lange nicht preisgibt. Der Icherzähler hat Gary außer langjähriger Berufserfahrung einen Studienabschluss in Kriminologie und Psychologie voraus. In Garys Haut würde ich in dieser Situation ungern stecken. Der Erzähler, der mit geradezu poetischer Beschreibung grauenhafter Jugenderlebnisse herausragt, kann nicht lange verbergen, dass er Wolphram kennt - aus seiner Schulzeit am Chapelton. Seine nüchterne Art, stets nur das Allernötigste von sich preiszugeben, hat mich in die Geschichte gezogen und nicht wieder losgelassen.
Zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselnd, erzählt McGuiness mit wechselndem Focus auf eine kleine Schülergruppe, den Mordfall, pressegestützten Rufmord und pädophil geprägte Gewalt an einer britischen Privatschule. Diese abstoßende Struktur verknüpft er ausgerechnet mit dem Auftauchen eines gigantischen Fettbergs in der Londoner Kanalisation 2019 - als Symbol für den Schmutz, den die Polizei zu beseitigen hat. „Den Wölfen zum Fraß” lässt sich lesen als fesselnder Kriminalfall oder als Sozialstudie der britischen Oberschicht; mich haben jedoch die Figur des Ex-Schülers als Ermittler und sein herausragendes sprachliches Talent am stärksten beeindruckt.

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Patrick McGuinness verbindet in "Den Wölfen zum Fraß" alles was Großbritannien ausmacht, mit allem was wir aus hard bioled crimis kennen. Das bedeutet es fließt viel Tee und wir haben düstere, melancholische und sehr lange Monologe, die teilweise sehr weit vom eigentlichen Geschehen abschweifen. Doch dem Autor gelingt es, dass dies nicht stört. Überhaupt nicht, als Leser:in verfolgt man gerne die Gedankengänge Anders, tauscht mit ihm in seine Vergangenheit und die gesellschaftlichen Probleme Englands nach und vor dem Brexit ein. Dabei schafft McGuinness es auch sehr viele Themen anzusprechen: die Macht der Medien, die Gefahren eine Frau zu sein und wieso Männer es in der Datingwelt "einfacher" haben, englische Privatschulen, und, und, und... Trotzdem bildet der Roman ein abgeschlossenes Ganzes, ohne lose Enden, ohne unnötigen Ballast. Manchmal werden Absätze vielleicht etwas zu lang und die Gedanken drohen beim Lesen abzuschweifen, aber der Autor schafft es einen immer wieder zurückzuholen und ans Buch zu fesseln.
Ander ist ein sympathischer Hauptcharakter, der sich selbst nicht immer sicher ist. Ein Protagonist, der eine gemeinsame Vergangenheit mit dem vermeindlichen Mörder hat. Ein Protagonist, dem vielleicht nicht ganz zu trauen ist.
"Den Wölfen zum Fraß" ist kein actionreicher Thriller mit viel Blut und ekelerregenden Leichenbeschreibungen. Es ist eher ein sanft beginnender Wind, der unbemerkt zu einem Sturm anwächst und bei dem die Leser:innen nicht mehr wissen, was sie glauben sollen, wem sie Mitleid schenken sollen und auf welches Ende sie hoffen sollen... Alles in allem also ein gelungener Roman, den es so nicht mehr oft gibt und der auch Nicht-Krimifans zu empfehlen ist, denn die Leiche ist hier nur Mittel zum Zweck um viel wichtigere Themen anzusprechen.

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Weit mehr...
"Den Wölfen zum Fraß" von Patrick McGuinness ist weit mehr als nur ein Krimi! ... und wenn alle Krimis so gehaltvoll wären, würde ich als Lesebegeisterter bestimmt mehr aus diesem Genre lesen. Für mich war weniger die Handlung das eigentlich Lesenswerte (die Leiche einer jungen Frau wird an einem Flußufer in Kent in der Nähe von London gefunden, ein benachbarter, ehemaliger Lehrer einer Eliteschule wird verdächtigt und einer aus dem Ermittlerduo war seinerzeit an genau dieser Schule) , vielmehr ist es die Beschreibung der von den Medien betriebenen Hetzjagd, die Manipulation der Öffentlichkeit, der Versuch eines medialen Gerichtsprozesses, einer medialen Vorverurteilung, einer medialen Hinrichtung. Ein Bild, welches sich nahezu durch die ganze Geschichte zieht, ist der Versuch, einen riesigen Fettberg abzubauen, der sich über die Jahrzehnte in der Kanalisation breit gemacht hat: Das Ekelhafte unter der Oberfläche! Und wehe dem, wenn das, was lange unter der Oberfläche gegärt hat, ans Tageslicht gehoben wird. Erzählt wird zum einen die Vergangenheitsebene - die 80-er Jahre der Eliteschule, nach außen hin bemüht, einen guten Ruf zu stabilisieren, nach innen hin werden Lehrer von Schülern fertig gemacht und Lehrer mißbrauchen ihre Machtposition gegenüber den Schülern. Erzählt wird zum anderen die Gegenwartsebene - die 2020-er, in der die Medien nicht an der Wahrheitsfindung sondern an 'Verkaufszahlen und Klicks' interessiert sind. Die Erniedrigung ist vergleichbar - nur die Mittel und Möglichkeiten haben sich verändert. Und das ganz Besondere an diesem Roman ist seine Sprache, sowie die Gedanken und Dialoge der Protagonisten. "Dieses ganze Kommissarthriller-Polizeiermittlungs-Genre mit seinen Twists und Gerichtssaalsentlastungen ... ist einfach nur ein Ort in unserer Kultur, an dem wir die fehlende Kompliziertheit der Welt verstaut haben." Und die Atmosphäre am College "... war mit unterdrückter Pädophilie aufgeladen - weitgehend unterdrückt, denn es gab eben Momente, in denen sie die Kontrollmechanismen überwand, wie das im Psychologieseminar formuliert wurde. Das meiste ging aber nicht in Handlung über. Man könnte sagen, wir haben ihren Duft eingeatmet, während das Element tief unten vergraben blieb."

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Und plötzlich ändert sich das Leben

„Den Wölfen zum Fraß“ ist der zweite Roman des Schriftstellers Patrick McGuinnes.

Der Schreibstil ist etwas besonders. Ich hatte erst nicht den Durchblick gefunden und musste das Buch neu anfangen.

Es ist eine Geschichte voller Rückblicke.
Die Kommissare Ander und Gary ermitteln in einem Mordfall an einer jungen Frau. Der Verdächtige ist ein pensionierter Lehrer eines Colleges, den Ander vor dreißig Jahren als Lehrer hatte.

Michael Wolfram ist ein Einzelgänger.
Die Medien springen gleich an. Erstaunlich, wie Lehrerkollegen und ehemalige Schüler ihre Erlebnisse mit Wolfram zu, Besten geben. Ander ist erschüttert.

Man erfährt von Anders Schulerlebnissen. Das Leben in einem College ist echt erschütternd.

In diesem Roman erfährt man wie in nur ein paar Tagen das Leben durch die Medien zu einem Fiasko wird.

Das düstere Cover passt besonders gut zu der Geschichte.

Der Roman hat sich zu guter Literatur entwickelt.

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Eine junge Frau wird am Flussufer gefunden. Ermordet wurde sie, wie sich bald herausstellt und auch ein Verdächtiger – ein ehemaliger Lehrer - ist schnell aufgetan. Alles spricht für ihn als Täter, ist er doch anders, nicht Mainstream. Perfekt für die Medien, sie stürzen sich auf ihn.

Ander und Gary ermitteln in diesem Fall und bald stellt sich heraus, dass Ander und Michael Wolphram, der Verdächtige, sich von früher kennen. Während Ander an der Wahrheit interessiert ist, verfällt Gary eher der reißerischen Berichterstattung der Medien.

“Sie wurde mehr als nur umgebracht. Sie ist mehr als nur tot.“ Ein Kriminalroman, der doch ganz anders ist. Der Schreibstil ist mitunter sperrig, so manche Passage musste ich zweimal lesen. Es dauerte, bis ich mich einfand, mich im Buch so einigermaßen wohl fühlte. Man muss schon sehr konzentriert lesen, das ist kein Roman für nebenher.

Der Macht der Medien unterliegen viele, sie konsumieren, lassen sich verführen und sich alles einreden, ohne zu hinterfragen. Die Zustände der Eliteschule und den 80ern sind sehr detailliert geschildert. Der gute Ruf war wichtig, nach außen hin musste geglänzt werden. Was drinnen passiert, bleibt verschlossen. Die Hetzjagd der Medien kann so manche Existenz zugrunde richten, es hat sich in der Jetzt-Zeit zum Schlimmeren verändert.
„Den Wölfen zum Fraß“ ist ein Spiegelbild der Gesellschaft. Ein treffender Titel, ein Krimi, der auf einem wahren Fall basiert. Man sollte dran bleiben, auch wenn die Geschichte anfangs keine Sogwirkung hat.

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Intelligent gemacht und sehr lesenswert;
Die Geschichte entwickelt sich aus der Sicht des Kriminalbeamten genannt „Prof“. Es gibt die Gegenwart, in der sein ehemaliger Lehrer eines Mordes verdächtigt wird und Rückblenden in seine Schulzeit vor ca. 30 Jahren. Er mochte diesen Lehrer, der schon damals anders war und auf die Schüler einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Mit dem aktuellen Geschehen erlebt man mit, wie sich die Presseberichterstattung einseitig zu einer Vorverurteilung entwickelt und ein anständiger Lehrer zu einem Monster wird. Das Ganze ist spannend aufgebaut und man will immer weiterlesen und mehr erfahren. Die Sprache hat mir sehr gut gefallen. Sie ist fein, pointiert, präzise und die Gedanken werden perfekt formuliert. Ein bisschen wirkt es wie eine Hommage an den ehemaligen Englischlehrer. Dazu kommen noch sehr intelligente und philosophische Analysen der britischen Gesellschaft, der Pressearbeit, der Polizei – eigentlich aller handelnder Personen. Wirklich gut gemacht und sehr lesenswert!

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Zum Inhalt:
Als die Leiche einer jungen Frau wird aufgefunden und sehr schnell wird ein Mann, ein Nachbar und pensionierte Lehrer des Chapelton Colleges verhaftet. Der schon etwas exzentrische Einzelgänger ist schnell das Opfer für eine Hetzjagd der Medien. Der Polizist Ander kennt den Lehrer, auch wenn er ihn schon 30 Jahre nicht mehr gesehen hat. Um den Fall zu lösen, muss er ganz tief in seine Vergangenheit zurückkehren.
Meine Meinung:
Das Buch greift etwas auf, was heute totale Realität ist. Die Macht der Medien und die Möglichkeiten Meinungen zu beeinflussen ja geradezu zu manipulieren. Verpackt in eine spannende Geschichte bekommt man mitunter echt Gänsehaut, weil eben so vorstellbar. Ich fand zunächst das Cover nicht sonderlich ansprechend, nach Lektüre muss ich aber sagen, dass das Cover fantastisch zur Geschichte passt. Der Schreibstil hat es in sich und macht das Buch zu etwas besonderem.
Fazit:
Lesenswert

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Am Flussufer wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Schnell ist ein Verdächtiger verhaftet: Der pensionierte Lehrer einer Eliteschule Michael Wolphram ist ein Pedant und Sonderling - und er ist der Nachbar der Ermordeten. Die berüchtigte englische Presse stürzt sich auf den Fall und eine mediale Hetzjagd beginnt.
Die beiden ermittelnden Polizisten ergeben ein höchst unterschiedliches Paar. Gary kommt aus der Unterschicht, hat eine etwas ungehobelte Art - aber wie sich herausstellt, das Herz am richtigen Fleck. Ander - er stammt eigentlich aus den Niederlanden - kennt Wolphram aus seiner Schulzeit, was er zunächst verschweigt.
Die Geschichte wechselt zwischen zwei Zeitebenen - mit Rückblenden in die Schulzeit von Ander, als er zu einem "richtigen Engländer" werden musste und er wie auch sein Freund Danny als Außenseiter von Schülern und Lehrern gemobbt wurde, wobei Wolphram ihnen zu Hilfe kam.
Ander muss sich seiner Vergangenheit stellen, die er fast dreißig Jahre weggeschoben hatte und er muss versuchen, die Unschuld seines ehemaligen Lehrers trotz Vorverurteilung in der Öffentlichkeit zu beweisen.
Für mich war es zu Beginn schwierig, in die Handlung hineinzukommen - ich konnte zunächst auch nicht den Zusammenhang von Ander zum Polizisten "Prof", wie Gary ihn nennt, herstellen.
Durch die metaphernreiche und abschweifende Erzählweise war es nicht leicht, der Geschichte zu folgen.
Erst in der zweiten Hälfte des Buches nimmt die Handlung an Tempo auf und es entsteht etwas Spannung, die sich dann aber wieder etwas verläuft.
Die Stimmung erscheint mir durchgehend melancholisch, viele Themen werden angerissen: ein korruptes englisches Schulsystem, unterschwellige Pädophilie und die Macht der Printmedien, wie auch von Social Media.
Nicht direkt ein Krimi, ganz sicher Literatur - etwas ausschweifend, zu viele Andeutungen und Umschreibungen, dies behindert den Lesefluss, wofür ich einen Stern abziehe.

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„den Wölfen zum Fraß“ hat mich dadurch neugierig gemacht, dass es auf einem realen Fall beruht. Ich bin großer True-Crime Fan und habe auch direkt zum zugrundeliegenden Fall im Internet recherchiert. So weit, so gut.

Zum Inhalt: ein pensionierter Lehrer eines ehemaligen Jungeninternats wird beschuldigt seine Nachbarin ermordet und die Leiche entsorgt zu haben. Die Beweislast ist dünn- um nicht zu sagen quasi nicht vorhanden. Aber die Medien stürzen sich auf den Fall und den verschrobenen, als sonderbaren Eigenbrötler beschriebenen Verdächtigen. Doch war es wirklich? Und wenn nicht, sind die Medien dann nicht dabei sein Leben zu zerstören?

Es ist mir wahnsinnig schwer gefallen in die Geschichte einzusteigen und an dem Fall dranzubleiben. Denn die Story finde ich über weite Teile wirklich langatmig erzählt. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass der Mord bereits zu Beginn geschehen ist und das Buch sich mit der Beweislast bzw. der Zeit bis zur Anklageerhebung beschäftigt und eigentlich nicht wirklich viel passiert.

Die Story wird in zwei Zweitebenen erzählt, was sich daraus ergibt, dass einer der Ermittler den Tatverdächtigen aus seiner Schulzeit kennt. So werden in vielen Rückblenden Episoden aus der Schulzeit des Ermittlers erzählt, die nicht nur Aufschluss über den Charakter des Verdächtigen geben, sondern auch derer die in öffentlich Anklagen.

Das zentrale Thema sind die Medien, die sich auf den Fall stürzen. Aussagen aus dem Umfeld von Opfer und potentiellem Täter erkaufen oder erschleichen und somit bereits ein Urteil fällen, bevor auch nur der Hauch eines Beweises vorliegt. Tatsächlich war die nervtötende Journalistin, die ein bisschen über ihre Methoden plaudert der interessantes Charakter.

Es gibt ein paar Nebenschauplätze aus dem Privatleben des Ermittlers, zugleich liebevoll und schalkhaft „Prof“ genannt, die aber blass und eindimensional bleiben und irgendwie nicht ins Bild passen.

Das Buch war nicht was ich mir erhofft hatte und ich musste mich fast schon zwingen bis zum Ende, das ebenfalls sehr unspektakulär ausfällt, durchzuhalten. Der Medienpart war ganz interessant aber nicht genug für ein ganzes Buch. Mir hat es an Spannung gefehlt.

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Michael Wolphram ist ein pensionierter Lehrer und lebt sehr zurückgezogen. Er unterrichtete in einem elitären College Englands. Als die Leiche einer jungen Frau gefunden wurde, war Michael vom Pech verfolgt. Er ist ihr Nachbar und nahm sie hin und wieder in seinem Auto mit, wenn sie Besorgungen zu machen hatte. Was also lag für Ermittler und Nachbarn näher, als dass dieser einsiedlerische pensionierte Lehrer ein Motiv hatte? Nein, das war den ganz Schlauen nicht genug. Er war es eindeutig, so urteilten sie und der Mann kam in Untersuchungshaft.

#DenWölfenzumFraß zeigt sehr deutlich auf, wie Rufmord einen Menschen treffen kann. Ganz plötzlich melden sich ehemalige Schüler, die natürlich so gar nicht mit dem ehemaligen Lehrer zurechtkamen. Sie waren wohl stolz, dass Journalisten zu dem Thema befragten und ihre Namen in den Gazetten erschienen. Ich dachte dabei stets an die B-Zeitung, die auch immer zuerst weiß, wer der oder die Täter sind.

Der Roman gefiel mir. Es dauerte zwar etliche Seiten, bis ich mich an den Stil gewöhnte, aber dann konnte ich gut folgen. Der Autor beschreibt wirklich exzellent, wie die Journaille arbeitet. Und auch diese Berichte von Menschen, die den Verdächtigen angeblich so gut kennen, sind bezeichnend. #DenWölfenzumFraß sollten sich alle Journalisten und Schubladendenker durchlesen. #NetGalleyDE

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Ein Buch, auf das ich mich sehr gefreut habe und das mich sehr enttäuscht hat.
Sprachlich fand ich es zunächst gut, allerdings war mir die Sprache auf Dauer zu künstlich und anstrengend. Vom beworbenen Witz und Humor habe ich am Anfang nichts mitbekommen und dann habe ich irgendwann abgebrochen. Die Handlung stürzt gefühlt ohne Sinn und Verstand voran. Man ist mittendrin, aber ohne zu wissen, worum es jetzt eigentlich geht.

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Michael Wolphram ist pensionierter Lehrer des Chapleton College. Als in seiner Nachbarschaft eine junge Frau ermordet wird, fällt der Verdacht bald auf ihn. Nachdem die Polizei bei ihren Ermittlungen nicht schnell genug erwünschte Ergebnisse liefert, wird der Verdacht in der Presse lanciert. Der Verdächtigte wird den Wölfen der Presse zum Fraß vorgeworfen.

Es handelt sich um keinen Krimi oder Thriller im eigentlichen Sinne, auch wenn ein Mord den Auslösemechanismus aktiviert. Zwei große Themen beherrschen diesen Roman. Zum einen die himmelschreienden, unmenschlichen Zustände in Schulen und Internaten zur damaligen Zeit. Zum anderen die Macht der Presse, die einen Mann in den Abgrund reißen kann, egal, ob seien Schuld bereits bewiesen ist oder nicht.

Eine anspruchsvolle kraftvoll-düstere Lektüre. Man sollte sich etwas Zeit und Interesse für dieses Buch nehmen. Die Sprache des Autors besitzt eine unglaubliche Intensität der er manchmal aber etwas die Spannung opfert.

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Da der pensionierte Lehrer Wolphram ein Sonderling ist und direkter Nachbar von Zalie, deren Leiche in einem Müllsack verpackt aufgefunden wird, ist den Medien und der Nachbarschaft schnell klar: dieser muss der Mörder sein. Entsprechend schnell machen Soziale Medien und Presse Hetzjagd auf ihn. Der ermittelnde Kommissar hat allerdings Zweifel, war er doch früher selbst Schüler von Wolphram. Die Suche nach der Wahrheit wird so auch zur Suche seiner eigenen Vergangenheit.

Vorsicht!
Bei dieser Inhaltsangabe wird man sich auch nach 30, 40 Seiten noch fragen, ob man auch das richtige Buch dazu in Händen hält. Der ermittelnde Kommissar erzählt aus der Ich-Perspektive und hängt dabei immer wieder seinen philosophischen Gedanken nach. Warum auch nicht? Dies verleiht der Hauptperson enormen Tiefgang, ist für den Fortgang der Geschichte aber oft auch nicht förderlich, zumal er durchaus sehr schräg wirkt - too much für meinen Geschmack. Das Buch zieht sich in dieser Form oft so sehr in die Länge, dass mir keineswegs jederzeit klar war, dass ich auch weiterkämpfen werde.
Eine echte Stärke dieses Romans ist in diesem Zusammenhang sein Partner Gary, der zumindest anfangs extrem platt gezeichnet wird: Ein aggressiver, ungeduldiger Bulle, wie er im Buche steht. Zuerst ist das Zusammenspiel der Beiden schwer zu ertragen, entwickelt sich allerdings im Laufe der Handlung zu einer fantastischen Symbiose, bei der beide Personen ihren Anteil einbringen.
Auch die Rückblenden, in denen der ermittelnde Kommissar von seiner Schulzeit berichtet und in der typische Probleme eines britischen Jungeninternats dargestellt werden, sind äußerst fesselnd und lesenswert. Dabei benutzt der Autor eine zwar schöne, aber doch sehr anspruchsvolle Sprache, und driftet den ganzen Roman hindurch immer wieder in philosophische Nebengedanken ab. Dieser Sprachstil macht die Lektüre dieses Romans so speziell und einzigartig; ich war und bin mir bis zum Schluss nicht sicher, ob er mir auch gefallen hat. Ich hatte dies allerdings definitiv nicht erwartet.

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Habe ich sehr gerne gelesen. Sehr spannender Roman und ein toller Schreibstil. Hat mir sehr gut gefallen.

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In einem Gestrüpp, einer wilden Müllkippe, in einer Stadt im Südosten Englands wird kurz vor Weihnachten die Leiche einer jungen Frau, Zalie Dyer, gefunden. Ein Nachbar von ihr, Mr. Wolphram wird von der Polizei befragt, hatte kurz vor ihrem Verschwinden mit der Toten Kontakt, hat kein Alibi und macht sich für die Polizei verdächtig. Wolphram wird erstmal festgenommen.

Die beiden leitenden Polizeibeamten Gary und Alexander vernehmen den Verdächtigen. Für Gary ist Wolphram extrem verdächtig. Ein pensionierter Lehrer einer Privatschule, Junggeselle, Einzelgänger, kultiviert und selbstsicher im Verhör – so jemand hat doch etwas zu verbergen. Bei Alexander, auch Ander genannt, stehen die Dinge anders. Er kennt Wolphram, war er doch vor 25 Jahren dessen Schüler im Chapleton College. Noch gibt er diese Information nicht preis. Aber obwohl er zugeben muss, dass Wolphram ein kauziger Typ ist, kann er ihn nach seinen Erfahrungen aus der Schulzeit nicht mit einem Mord in Verbindung bringen.

Jede Gefühlsregung untergräbt, korrigiert, durchmischt er mit etwas anderem. Aber mit was? Mit etwas Emotionslosem. Weiß er zu viel, um Gefühle zu haben oder kennt er sie so genau, dass er sie gar nicht mehr empfindet? (Auszug E-Book Pos. 135)
Das Problem von Gary und Ander ist der große Druck von außen, den Fall möglichst schnell aufzuklären. Wolphram ist für die Öffentlichkeit ein perfekter Täter. Schnell haben die Medien Wind von dessen Festnahme bekommen und schlachten die Story nun brutal aus. Wolphram wird buchstäblich „den Wölfen zum Fraß vorgeworfen“. Er war damals schon ein etwas verschrobener Lehrer, der aber Interesse an seinen Schülern zeigte, sie etwa zu Arthouse-Filmabenden zu sich nach Hause einlud. Ehemalige Schüler berichten aber nun von angeblichen Anzüglichkeiten, die Schule distanziert sich öffentlich von ihm. Die Medien bezahlen gutes Geld für weitere Exklusivstorys. Doch je mehr sich die Yellow Press auf Wolphram einschießt, desto mehr wachsen die Zweifel nicht nur bei Ander, sondern auch bei seinem Kollegen Gary. Sie finden bei Wolphram zu wenig weitere Indizien auf die Tat, zudem kann Ander nach anfänglicher Lethargie herausstellen, dass Wolphram zu den anständigen Lehrern der Schule gehörte.

Als Kriminalroman ist dieses Buch sehr ungewöhnlich. Zwar wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Ander erzählt, aber der Fokus liegt nur zum Teil auf den Ermittlungen, die erst spät in Gang kommen. Sehr viel Raum nehmen die Empfindungen von Ander ein und vor allem seine Erinnerungen an seine Schulzeit in den 1980ern. Damals war er, im Ausland aufgewachsen, ein Außenseiter, noch mehr aber sein damaliger Freund Daniel. Erlebnisse von Mobbing durch die Mitschüler, psychischem Druck und unterschwelliger sexueller Nötigung durch die Lehrer. Im direkten Zusammenhang damit steht auch die Klassenfrage, die in Großbritannien wohl immer noch akut ist. Das elitäre Schulsystem zementiert dieses Klassensystem zudem, Aufsteiger zwischen den Systemen werden gemobbt. Spannenderweise hat der Autor den Clash der Gesellschaftsschichten auch bei den beiden Polizisten integriert. Gary ist der vorlaute, prollige, proletarische Typ, mit einem leicht bedrohlichem Gehabe. Ein rechtschaffender Polizist, der sich hochgearbeitet hat, der aber auch ein wenig seine Vorurteile pflegt, gerade gegenüber „denen da oben“. Ich-Erzähler Ander ist auf der anderen Seite einer von „denen da oben“, hat sich nach guter Ausbildung etwas überraschend für die Polizei entschieden. Er ist ein eher grüblerischer, melancholischer Typ. Auf der Arbeit sehr methodisch, wird er von Gary „Prof“ genannt. Es geht zwischen beiden sehr spöttisch zu, dennoch funktioniert die Zusammenarbeit. Außerdem steht natürlich die mediale Ausschlachtung des Falls im Mittelpunkt. Die brutale, empathielose Zurschaustellung von Mordopfer und vermeintlichem Täter bis hin zum geförderten Denunziantentum wird hier deutlich dargestellt.

„Den Wölfen zum Fraß“ ist der zweite Roman des Autors Patrick McGuinness, Literaturwissenschaftler in Oxford, der auch viel Lyrik publiziert. McGuinness verarbeitet in seinem Roman einen realen Fall. Am 25.12.2010 wurde die 25jährige Joanna Yeates tot in der Nähe von Bristol aufgefunden, schnell unter Verdacht geriet Christoffer Jefferies, Yeates‘ Vermieter und ein ehemalige Lehrer von McGuinness. Jefferies wurde von zahlreichen Medien aufgrund seines Habitus schnell als Täter diffamiert und vorverurteilt. Später stellte sich heraus, dass Jefferies unschuldig war. Der Vorgang führte zu einer großen Mediendebatte in Großbritannien.

Der vorliegende Roman ist ein ungewöhnlich zusammengestellter Kriminalroman, der vor allem Medienkritik und auch Gesellschaftskritik in sich vereint. Mit der Konstellation der beiden unterschiedlichen Ermittlerfiguren gelingt dem Autor ein guter Kniff. Hier und da verliert sich für meinen Geschmack der Roman etwas in der Melancholie und Reflexion des Ich-Erzählers, aber insgesamt ist dieser Roman anregend, sprachgewand und eine interessante Variation im Genre.

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