Fräulein Zeisig und der amerikanische Freund

Kriminalroman

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Erscheinungstermin 01.07.2021 | Archivierungsdatum 30.09.2021

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Zum Inhalt

Amerikanische Jazz-Clubs und ein toter GI im München der 60er Jahre:
Fräulein Zeisig, Münchens erste Mordermittlerin löst ihren zweiten Fall

Ein heikler Auftrag führt Kommissarin Elke Zeisig 1963 in die Siedlung der amerikanischen Soldaten am Perlacher Forst in München: Bei der WKP, der Weiblichen Kriminalpolizei, ist der anonymer Hinweis eingegangen, die Frau eines US-Offiziers würde ihr sechs Monate altes, deutsches Pflegekind vernachlässigen . In Elkes unangemeldeten Besuch bei der Offiiziersfamilie platzt die schockierende Nachricht von den Schüssen auf John F. Kennedy. Die junge Kommissarin verlässt das Haus der Offiziersfrau an diesem aufwühlenden Tag, ohne das Kind zu sehen. Als Elke bald darauf vom Tod des Kindes erfährt, setzt sie alles daran, um heraus zu finden, was geschehen ist.

Während Elke Zeisig immer tiefer in die isolierte Parallelwelt der amerikanischen Soldaten-Frauen eintaucht, wird auf einem Acker außerhalb Münchens die Leiche eines afroamerikanischen GI gefunden. Er wurde hinterrrücks erschossen. Eine Eifersuchtstat? Oder steckt Rassismus in den Reihen der GIs dahinter?

Fräulein Zeisig ermittelt mit heißem Herzen und kühlem Kopf zu einer Zeit, als Frauen bei der Polizei ihren Dienst noch keineswegs auf Augenhöhe taten .
Inspiriert von einem wahren Fall!
Tauchen Sie mit der facettenreichen Krimi-Reihe von Bestseller-Autorin Kerstin Cantz ins München der 60er Jahre ein.
Band 1 der Krimi-Reihe, »Fräulein Zeisig und der frühe Tod«, spielt 1962 zur Zeit der als »Schwabinger Krawalle« bekannt gewordenen Studentenunruhen in München.

"Eine brillante und überzeugende Stimme aus Deutschland" www.giudittalegge.it

Amerikanische Jazz-Clubs und ein toter GI im München der 60er Jahre:
Fräulein Zeisig, Münchens erste Mordermittlerin löst ihren zweiten Fall

Ein heikler Auftrag führt Kommissarin Elke Zeisig 1963 in...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783426526187
PREIS 10,27 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Das Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gepackt! Toll die Sicht auf die damaligen Besatzer und wie schwierig der Umgang mit Ihnen in der Besatzungszeit war. Spannend und zugleich lehrreich!

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Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Sehr schöne und spannende Geschichte. Auch der Humor bleibt nicht zu kurz. Hat mir sehr gut gefallen.

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Ende 1963: Elke Zeisig gehört der Weiblichen Kriminalpolizei München an. Als sie in die amerikanische Siedlung gerufen wird, um den Verdacht auf Vernachlässigung eines deutschen Pflegekindes zu untersuchen, ahnt sie noch nicht, welche Kreise der Fall ziehen würde. Die Ermordung Kennedys scheint sich auch auf die amerikanischen Soldaten in Deutschland auszuwirken – schwarze GI's werden angegriffen und Zeisig erhält wieder einmal die Möglichkeit mit ihren männlichen Kollegen der Mordkommission zu arbeiten. Die Geschichte entführt in eine Zeit, in der Gleichheit noch ein Fremdwort ist. Nicht nur die Schwarzen unter den Amerikanern (aus authentischen Gründen wird mitunter auch das N-Wort genutzt) werden als Menschen zweiter Klasse gesehen. Deutlich zeichnet sich auch die Einstellung der Besatzungsmacht ab. Ein großes Thema ist die Rolle der Frau. Zum einen sind da die Soldatenfrauen, die „gute“ Hausfrauen sein sollen und als solche den Status ihres Mannes repräsentieren müssen. Zum anderen kommen deutsche Mädchen zur Sprache, die als leichtsinnig gelten und ihre ungewollten Babys an intakte Familien abgeben. Und dann ist da noch die WKP – den Frauen bei der Kriminalpolizei wird nur das zugetraut, was als „frauentauglich“ gilt: die Befragung von Frauen, die Auseinandersetzung mit Mädchen, die von zu Hause weglaufen oder eben auch all das, was mit Kindern zu tun hat. Obwohl die Frauen gute Arbeit leisten, geht das Gerücht um, dass die Abteilung geschlossen werden soll. Die Aufnahme der Frauen in andere, von Männern dominierte Abteilungen, scheint schlicht undenkbar. Die Geschichte wird von mehreren Protagonisten erzählt: Elke Zeisig und ihre Mitbewohnerin, die Barfrau Theres, Hauptkommissar Manschreck, der Elke unter seine Fittiche nimmt und der Kriminalreporter Ludwig-Maria sind es, die die Hauptrollen einnehmen. Auch die Ermittlungen drehen sich um mehrere Fälle. Elke beschäftigt sich besonders mit dem vernachlässigten Säugling (hier eine Triggerwarnung: für das Baby geht es nicht gut aus). Manschreck ist zwar auch in diesen Fall verstrickt, muss sich zusätzlich aber auch noch um eine Messerstecherei und einen Mord kümmern. Ludwig-Maria wird vom Auftauchen eines alten Freundes abgelenkt, der in kriminelle Machenschaften verwickelt zu sein scheint. So spinnen sich die Handlungsfäden rund um mehrere Fälle und Personen, die immer wieder aufeinandertreffen und am Ende ein großes Ganzes ergeben. Fazit: Der Krimi ist nicht immer leicht zu lesen. Besonders das Schicksal des Säuglings hat mich berührt. Die Fälle wurden nicht hochspannend aber solide erzählt. Der Ausflug in eine Zeit, in der ganz andere Wertvorstellungen herrschen als heute – in der sich aber bereits eine Auflehnung dagegen abzeichnet – hat mir sehr gut gefallen.

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Kerstin Cantz - Fräulein Zeisig und der amerikanische Freund zum Inhalt Ein heikler Auftrag führt Kommissarin Elke Zeisig 1963 in die Siedlung der amerikanischen Soldaten am Perlacher Forst in München: Bei der WKP, der Weiblichen Kriminalpolizei, ist der anonymer Hinweis eingegangen, die Frau eines US-Offiziers würde ihr sechs Monate altes, deutsches Pflegekind vernachlässigen . In Elkes unangemeldeten Besuch bei der Offiiziersfamilie platzt die schockierende Nachricht von den Schüssen auf John F. Kennedy. Die junge Kommissarin verlässt das Haus der Offiziersfrau an diesem aufwühlenden Tag, ohne das Kind zu sehen. Als Elke bald darauf vom Tod des Kindes erfährt, setzt sie alles daran, um heraus zu finden, was geschehen ist Meinung Ich kannte dieProtagonisten schon aus dem ersten Band. Auch dieser hat mich sofort gepackt und ich habe das Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Der Zeitgeist ist spannend verpackt. Der Sprachstil ist der Zeit ausgezeichnet angepasst, Das Buch hat mir gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter

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Klapptext: Ein heikler Auftrag führt Kommissarin Elke Zeisig 1963 in die Siedlung der amerikanischen Soldaten am Perlacher Forst in München: Bei der WKP, der Weiblichen Kriminalpolizei, ist der anonymer Hinweis eingegangen, die Frau eines US-Offiziers würde ihr sechs Monate altes, deutsches Pflegekind vernachlässigen. Fazit: Der Einstieg in diese Geschichte fällt dem Leser sehr leicht. Das Buch beschreibt eine Zeit, in welcher die weiblichen Kriminalpolizei erst im Aufbau war. Das hat mir gefallen, wie sie sich behauptet. Mich hat das Umfeld der US-Offizier interessiert. Das aufgegriffene Thema war zu dieser Zeit 1963/64 sehr aktuell. Als Elke vom Tod des Kindes erfährt, setzt sie alles daran herauszufinden was passiert ist. In diese Ermittlungen wird zudem ein afroamerikanischen GI in einem Feld tot aufgefunden. Man kommt als Leser in eine isolierte Parallelwelt hinein. Ich empfehle das Buch zu lesen.

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