Tinte & Siegel

Die Chronik des Siegelmagiers 1

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Erscheinungstermin 20.02.2021 | Archivierungsdatum 14.05.2021

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Zum Inhalt

»Tote Schüler sind auf Dauer schlecht für den Ruf. Inzwischen frage ich mich, ob meiner noch zu retten ist.« Al MacBharrais Al MacBharrais ist gesegnet. Gesegnet mit einem ungewöhnlich schönen Schnurrbart, einem Sinn für kunstvoll gemixte Cocktails – vor allem aber mit einem einzigartigen magischen Talent. Er schreibt mit Geheimtinte kraftvolle Zaubersprüche. Und als ehrbarer Schotte setzt er alles daran, unsere Welt vor den schurkischen Knechten verschiedener Pantheons zu beschützen, im Besonderen vor Feenwesen, die alles andere als nett sind. Traurig, aber wahr: Al ist auch verflucht. Jeder, der seine Stimme hört, geht sofort mit unvorstellbarem Hass auf ihn los. So kann er nur schriftlich oder mit Sprach-Apps kommunizieren. Und schlimmer noch: Alle seine Lehrlinge starben bei höchst sonderbaren Unfällen. Fergus wurde bei den Highland-Spielen von einem schlecht geworfenen Baumstamm erschlagen, Ramsey wurde von schusseligen amerikanischen Touristen, die auf der falschen Straßenseite unterwegs waren, überfahren. Als sein letzter Lehrling Gordie tot in seiner Wohnung in Glasgow aufgefunden wird – er erstickte an einem rosinenhaltigen Gebäck –, entdeckt Al, dass Gordie ein geheimes, verbrecherisches Doppelleben führte und in einen schwunghaften Menschenhandel mit nichtmenschlichen Wesen verstrickt war ...

»Tote Schüler sind auf Dauer schlecht für den Ruf. Inzwischen frage ich mich, ob meiner noch zu retten ist.« Al MacBharrais Al MacBharrais ist gesegnet. Gesegnet mit einem ungewöhnlich schönen...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608982039
PREIS 15,50 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Inhalt: »Tote Schüler sind auf Dauer schlecht für den Ruf. Inzwischen frage ich mich, ob meiner noch zu retten ist.« Al MacBharrais Al MacBharrais ist gesegnet. Gesegnet mit einem ungewöhnlich schönen Schnurrbart, einem Sinn für kunstvoll gemixte Cocktails – vor allem aber mit einem einzigartigen magischen Talent. Er schreibt mit Geheimtinte kraftvolle Zaubersprüche. Und als ehrbarer Schotte setzt er alles daran, unsere Welt vor den schurkischen Knechten verschiedener Pantheons zu beschützen, im Besonderen vor Feenwesen, die alles andere als nett sind. Traurig, aber wahr: Al ist auch verflucht. Jeder, der seine Stimme hört, geht sofort mit unvorstellbarem Hass auf ihn los. So kann er nur schriftlich oder mit Sprach-Apps kommunizieren. Und schlimmer noch: Alle seine Lehrlinge starben bei höchst sonderbaren Unfällen. Fergus wurde bei den Highland-Spielen von einem schlecht geworfenen Baumstamm erschlagen, Ramsey wurde von schusseligen amerikanischen Touristen, die auf der falschen Straßenseite unterwegs waren, überfahren. Als sein letzter Lehrling Gordie tot in seiner Wohnung in Glasgow aufgefunden wird – er erstickte an einem rosinenhaltigen Gebäck –, entdeckt Al, dass Gordie ein geheimes, verbrecherisches Doppelleben führte und in einen schwunghaften Menschenhandel mit nichtmenschlichen Wesen verstrickt war ... Unglaublich spannend und fesselnd wird man hier als Leser durch dieses Buch geführt. Kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen, konnte ich es nicht mehr aus den Händen legen. Sehr interessant und sehr gut verständlich zu lesen. Der Schreibstil und der Inhalt machen wirklich unglaublich Spaß. Die Geschichte ist sehr interessant - von der ersten bis zur letzten Seite. Dieses Buch hat vorallem etwas aussergewöhnliches, was man so nicht in jedem Buch findet. Ich bin ein absoluter Vielleser in diesem Genre und selten habe ich das Gefühl etwas vollkommen neues zu lesen, da es oft Parallelen zu anderen Büchern oder bekannten Reihen gibt. Dieses Gefühl hatte ich hier absolut gar nicht. Somit zählt das Buch zu meinen Lesehighlight diesen Jahres. Klare Kauf- und Leseempfehlung meinerseits.

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Der Autor ist mir schon von seiner Reihe über den eisernen Druiden bekannt. Diese Serie scheint im gleichen Habitat zu spielen. Der Hauptcharakter ist ein Siegelmagier. Mit wunderlich zusammengebrauter Tinte zeichnet er wundertätige Siegel. Ich könnte sagen: Eine Art "Psychic Paper". Er ist ein Meister seines Fachs und hat effiziente Mitstreiter und doch scheint die vor ihm liegende Aufgabe kaum lösbar. Er erkennt weder, dass sein Lehrling ihn hintergeht, noch dass auf ihm furchtbare Flüche liegen. Habe ich zu Beginn noch gedacht, die Geschichte ist ein Aufguss der vorangegangenen, gewann das Bild der Hauptfigur schnell eigene Züge. Eine mit überbordernder Fantasie gezeichnete Parallelwelt, in der wunderbrare Details fein ausgearbeitet wurden. Ich freue mich schon in den nächsten Bänden in sie einzutauchen. GROßARTIG. Ich empfehle die Serie allen Freunden von Neil Gaiman und Piers Anthony.

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Eines der besten Fantasy Bücher die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Al, Buck und Nina sind einfach herrlich schrullige Charaktere und haben mich immer wieder zum lachen und schmunzeln gebracht. Bitte weitere Bände.

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Offiziell ist der ältere Herr mit Hut Inhaber einer Druckerei, doch das ist nur Tarnung. Al MacBharrais ist in Wirklichkeit Siegelbewahrer, und das bedeutet, dass er mit magischen Tinten und Zeichen für eine strikte Trennung zwischen Feen- und Menschenwelt sorgt. Als sein Schüler Gordie an einem Rosinenbrötchen erstickt, findet Al in dessen Wohnung Hinweise auf einen verbotenen Handel mit Feenwesen. Unterstützt vom frechen Hobgoblin Buck und seiner unschlagbaren Managerin Nadia macht Al sich an die Arbeit, die Verantwortlichen aufzuspüren und ihnen das Handwerk zu legen. Er bekommt es mit gefährlichen Gegnern zu tun, doch dank der ihm eigenen Nonchalance, einer guten Portion Gerissenheit und des umsichtigen Einsatzes seiner magischen Siegel ist Al nicht so leicht zu stoppen. In diesem skurrilen Roman, der reichlich mit Fabelwesen bevölkert ist, entfacht der Autor ein Feuerwerk an Witz und Action. Kuriose Entwicklungen, kernige Dialoge, starke Typen, die sich durch sprachliche und körperliche Schlagfertigkeit auszeichnen, viel Wortwitz und schwarzer Humor machen dieses Buch zu einem großen Lesevergnügen. Sehr sympathisch: die Liebe zum guten alten Füller und exklusiven Tinten, die ich mit dem Siegelagenten teile.

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Das Buch hat mir sehr gut gefallen, genau wie alle anderen Veröffentlichungen von Kevin Hearne. Es war nicht perfekt, ich denke, man muss in einer leicht albernen Stimmung sein, um die Witze vollständig genießen zu können. AL ist allerdings ein fantastischer Hauptcharakter: nicht der normale 2x - jährige Typ, sondern ein 50+ Mann mit einer verstorbenen Frau, einem coolen Mustache und einem Haufen anderer Probleme. Ich kann den nächsten Teil kaum erwarten!

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Wer kann schon Glasgow, Gentlemen mit Schnurrbärten und Scones widerstehen? Als sein Schüler Gordie an letzterem erstickt, wird es Al (seines Zeichens erwähnter Schnurrbartträger und offiziell Inhaber einer Druckerei) mulmig, denn es ist nicht der erste Schüler, den er unter seltsamen Umständen verliert. Und als er ´herausfindet, daß Gordie in krumme Geschäfte verwickelt war, geht es richtig los mit der Geschichte. Die Geschichte spielt zwar im heutigen Glasgow, parallel gibt es aber viele Götter, Feen und sonstige Gestalten aus diversen Welten. Und genau dort fängt Als wirkliche Arbeit an: er muß verhindern, daß es zwischen ihnen zu Konflikten kommt und alle sich an die Regeln halten. Eine dieser Regeln hat Gordie gebrochen und Al will weiteres Unheil verhindern, wofür ihm nicht nur treue Freunde, sondern auch die titelgebenden Tinten zur Verfügung stehen, mit denen er gewissermaßen "zaubern" kann. Das Ganze kommt sehr spannend daher und mit viel Humor, so daß ich es mit großem Vergnügen gelesen habe. Die Idee mit den zaubermächtigen Tinten finde ich auch sehr schön. Lese eher selten Fantasy, bin hier sehr froh, mich darauf eingelassen zu haben und freue mich auf weitere Bände!

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Fantasyautoren haben eine ziemliche Neigung zu Reihen, so auch Kevin Hearne. Doch es kann Entwarnung für alle Neueinsteiger gegeben werden: „Tinte & Siegel“ ist zwar ein Spin-off von Hearnes Eiserner-Druide-Reihe, aber das Buch ist gut ohne dieses Wissen lesbar. Hier lässt uns der Autor Al MacBharrais begleiten. Er ist ein Siegelagent, ein Amt, das die Fae eingerichtet haben, um zu kontrollieren, ob die auf der Erde rumstrolchenden magischen Wesen und Götter dafür eine Genehmigung haben. Da es nur sechs Siegelagenten weltweit gibt und diese weitgehende Befugnisse haben, sind sie nicht nur sehr beschäftigt (um nicht überlastet zu sagen) und darauf erpicht, Nachfolger auszubilden. Al ist der Siegelagent in Schottland und hat mal wieder einen Azubi verloren, und zwar wegen einer Rosine – in einem Scone. Doch er ist schon der siebte Azubi, den Al verliert – und das nicht etwa in Ausübung seines Siegelagenten-Amtes, sondern „einfach so“. Al glaubt also, dass er verflucht sei. Allerdings kommt Al in der Wohnung seines letzten Azubis Umständen auf die Schliche, die er nicht erwartet hatte, denn der handelte offenbar mit magischen Wesen … und so zieht dann eine bunte Truppe aus Siegelagenten, einem Kobold, ja und ganz normalen Menschen los und bemüht sich um Aufklärung. Dass Fantasy, na ja vorwiegend Urban Fantasy, von teils skurrilen Ideen getragen sein kann, versteht sich von selbst. Hearne ist aber ein wahrer Meister darin: Da ersticken Menschen an Scones, quasi einem „insulanischen Nationalgericht“ … das grenzt ja schon an Majestätsbeleidigung. Und so ähnlich geht es weiter mit den Figuren und dem Setting: Dass die Handlung schottisch inspiriert ist, macht es leicht, auf dort übliche Skurrilitäten anzuspielen – und das tut Hearne auch genüsslich: Allein Al ist ein Protagonist für sich – nicht mehr der Jüngste, verwitwet, sehr schottisch, in vielem ein Antiheld – schon allein wegen seines Fluchs (wer tut seinem Helden denn sowas an?). Doch seine Sprachscharmützel mit dem Kobold Buck lenken wunderbar von dem ja eigentlich ernsten Thema des „Menschen“handels ab. Dieses Spiel ist vermutlich nicht so einfach wie Hearne es wirken lässt, doch er schafft hier etwas ganz eigenes (bei Fantasy ja nicht immer so deutlich, weil es viele sich wiederholende „Erzählmuster“ gibt – und die bunte Truppe um Al könnte einen ja auch platt an den „Herrn der Ringe“ erinnern). Voraussetzung, um Freude an der Lektüre zu haben, ist jedoch, dass man Hearnes Humor mag – bei mir war das der Fall. Und somit steht fest: Das kann noch spannend werden in den künftigen Bänden.

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Ehrlichgesagt habe ich seit über 15 Jahren keinen Fantasy Roman mehr gelesen. Aber dieses Cover hier hat mich quasi angeschrien "lies mich". Und, was soll ich sagen? Es war eine Freude! Der Schreibstil ist herrlich fantastisch, kreativ und an vielen Stellen ein echter Lacher. Zumindest wurde mein Humor absolut getroffen. Wusstet Ihr zum Beispiel, dass der Genuß eines Scones mit Rosinen zum Selbstmord führen kann? Oder was haltet ihr davon, eure Angebetete in eine Pension zu entführen und mit Fondue einzureiben? Der Roman spielt in unserer Zeit und Welt, nur eben mit ein paar weiteren Kreaturen, wie z.B. Feenwesen oder pinken Hobgoblins. Diese werden von ein paar Siegelwächtern in Schach gehalten. Die Schüler von einem Siegelwächter in Schottland sterben wie die Fliegen, bis klar ist warum und dem auf den Grund gegangen wird. Besonders gut gefallen haben mir auch die kulinarischen Beschreibungen und natürlich der Sprit. Whiskey und Gin, wie sollte es anders sein in Schottland. Und wer wünscht sich nicht die Bar Gin 71 in der Nachbarschaft? Bei einem Glasgow Besuch steht diese ganz oben auf der To Do Liste.

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Aloysius MacBharrais ist ein Siegelagent. Seine Aufgabe ist es, die Feenwesen, die die Erde betreten über Verträge zu binden und sie unter Kontrolle zu halten. Außerdem ist er verflucht – wenn er länger mit jemanden spricht, beginnt dieser ihn zu hassen. Zudem scheint er vom Unglück verfolgt zu werden, da seine Schüler einer nach dem anderen an Unfällen sterben. Als auch sein neuester Schüler an einem Rosinenscone erstickt, will Al nur dessen magisches Zubehör vor der Polizei verschwinden lassen und stoßt auf ein Geheimnis – sein Schüler hat für jemand anderen gearbeitet und einen Feenhandel betrieben. Das kann Al nicht zulassen und startet seine Ermittlungen. Die Geschichte spielt in Schottland. Als Schotte nimmt Al kein Blatt vor den Mund und überrascht immer mal wieder durch seine derbe Sprache. Und das besonders, da er nicht mehr der Jüngste ist. Mit seinen dreiundsechzig Jahren war er in meinen Augen auch eine angenehme Abwechslung zu anderen „Helden“ aus dem urban-fantasy Bereich. Hinzu kommt noch sein Fluch. Durch ihn kommuniziert er mit einer App, die Geschriebenes in Sprache wandelt, was im Text auch hervorgehoben wird, in dem sein Part der Gespräche in Klammern steht. Der Leser begegnet Al bei seinem Eindringen am Tatort und bekommt hier schon einen ersten Eindruck davon, welche Magie er durch die Siegel bewirken kann. Diese führt von Manipulation von Menschen über Wirkungen auf Materie. Im Laufe der Geschichte bekommt der Leser einiges an Hintergrundwissen. Zum einen geht er in Zwischenkapiteln auf bestimmte Aspekte der Siegelkunde ein, über Rückblicke erzählt er zudem über sein Leben und das seiner Managerin. Dadurch, dass Als sich in Schottland niedergelassen hat, spielen die irischen, englischen und schottischen Feenwesen eine besondere Rolle. Dabei begegnet man nicht nur den bekannten Wesen aus Tir na nOg und den Tuatha de Danann sondern auch so manch (mir zumindest) unbekanntem Fabelwesen. Gleich zu Beginn trifft man auf ein magisches Wesen, das noch eine größere Rolle in der Geschichte einnehmen wird. Der Hobgoblin Buck Foi schließt sich Al an und bringt nicht nur seine Diebeszüge und Scherze mit ins Spiel. An der Seite von Al befinden sich zudem seine exzentrische Managerin. Als Metal-Goth und Schlachtenseherin geizt sie nicht mit düsterem Aussehen und entsprechenden Aussprüchen. Zusammen nähern sich die Drei dem Geheimnis hinter dem Feenhandel, treffen dabei auf die ein oder andere Gottheit, einige fiese Feenwesen und heiße Spuren. Fazit: Bücher über Feenwesen gibt es einige, hier wird aber vieles neu interpretiert. Nicht nur die Vielzahl der fantastischen Wesen und die Siegelmagie konnten mich überzeugen. Auch Al, seine Managerin Nadia und der Hobgoblin Buck Foi bildeten ein ungewöhnliches aber durchaus sympathisches Team. Gerne würde ich mehr von ihnen lesen.

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"Tinte und Siegel" ist ein wundervoll undisziplinierter, radikal unhöflicher und spannender Fantasy-Roman. Schimpfende Goblins, betrunkene Feenwesen und ein Siegelmagier, der eigentlich schon zu alt und resigniert für den Job ist. Nicht zu vergessen: der Sex-besessene Hacker, die chronisch schlecht gelaunte Managerin und die irische Göttin der Dichtkunst, die auch gerne mal bei einer Schlägerei zulangt. Dieses bizarr liebenswürdige Personenarsenal ist in Glasgow angesiedelt, wo Siegelmagier Al MacBahrrais mal wieder einen Lehrling an den Tod verloren hat - man sollte halt auch keine Scones mit Rosinen essen. Leider stellt sich nun auch heraus, dass sein Lehrling illegal mit Feenwesen gehandelt hat. Das riecht nach Problemen und genau so kommt es auch! Kevin Hearnes Roman ist großer Spaß für alle Fans von derben Humor und abgefahrenen Situationen. Einziges Makel: Manche Begriffe lassen sich einfach nicht gut ins Deutsche übersetzen - da geht auch mal der Wortwitz verloren.

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Dieses Buch gehört jetzt schon mit zu meinen Highlights 2021y Ich liebe das Cover und bin froh, dass diese Version für den deutschen Markt gewählt wurde. Die Geschichte sprüht nur so vor skurrilen Figuren, spannenden Handlungen, Witz und phantastischen Moment. Wenn man zuvor auch die Reihe des Eisernen Druidens von Kevin Hearne gemocht hat, wird man dieses Buch ebenso lieben. Die Charaktere und Handlung sind in üblicher Hearne Manier unglaublich gut, wenn auch skurril, ausgearbeitet. Sein Schreibstil ist, ebenso wie beim Druiden, intelligent und unverblümt. Die Tatsache, dass Schimpfworte gut übersetzt wurden und nicht wie so oft in deutschen Büchern zensiert wurden, finde ich großartig. Charaktere dürfen auch mal fluchen, rau sein oder falsche Entscheidungen treffen. Tinte und Sigel ist ein witziges, sarkastischen und unglaublich fantastisches Buch im Urbanfantasy Bereich und wie schon erwähnt, jetzt schon eines meiner Highlights 2021.

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Humorvolles und magisches Lesevergnügen Lustig, skurril und mit jeder Menge Fantasie entführt uns Kevin Hearne in seinem neuen Roman in die Welt von Al. Er kann sich nur schriftlich oder mittels Sprachapps verständigen, da er verflucht ist. Sobald er mit jemandem spricht, empfindet derjenige einen unbändigen Hass auf ihn. Dennoch macht er das Beste aus seinem Leben und seinem Talent, magische Zaubersprüche mittels Geheimtinte zu schreiben und zu verkaufen. Nur das mit der Weitergabe seines Wissens klappt nicht so, all seine Schüler sterben auf unterschiedlichste sonderbare Weise. Und plötzlich steckt er mitten drin in geheimen Machenschaften nicht-menschlicher Wesen und Menschenhandel… Der Autor hat in diesen Roman alles an absurden, verrückt-lustigen Ideen verpackt, was sein kreativer Verstand hervorgebracht hat. Von Elfen und Goblins bis zu bösen Elfen, es ist von allem etwas dabei. Die Charaktere um Al sind liebeswert und verrückt zugleich, mit Ecken und Kanten und daher sehr interessant. Mit liebe zum Detail beschreibt der Autor eine magische Welt und spart dabei nicht an unterhaltsamen und skurrilen Situationen. Die angenehm bildhafte Sprache unterstützt dies sehr gut. Die Handlung ist durchdacht und unterhaltsam. Es ist jedoch gerade zu Anfang recht viel, mit was einen der Autor überschüttet und man muss sich erst einmal an die Namen und irischen Begriffe gewöhnen. Der Handlung hat mir Zeitweise etwas die Spannung gefehlt. Tinte & Siegel ist jedoch eine runde Geschichte mit jeder Menge Fantasie, Witz und Charme. Die Charaktere sind interessant und das schöne irisch/schottische Setting gepaart mit dem wunderbar erfrischend skurrilen Humor des Autors verzeihen manch Länge.

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Magische Geschichte mit modernem Konzept und wunderbarem schottischen Humor „Tinte & Siegel - Die Chronik des Siegelmagiers 1“ ist eine Fantasygeschichte auf hohem Niveau und vor allem mit sehr viel Witz. Der Autor Kevin Hearne entwirft eine ganz eigene magische Welt und überzeugte mich durch Ideenreichtum und einen mitreißenden Schreibstil. Der Hauptcharakter Al MacBharrais ist ein Siegelmagier und soll dafür sorgen das die Geschöpfe aus dem Feenreich in der normalen Menschenwelt kein Aufsehen erregen. Gar keine einfache Aufgabe in Zeiten von Smart Phones und ständiger Kameraüberwachung. Gelungen verknüpft der Autor unsere moderne Welt mit Jahrhundertealten Sagen und klassischen Wesen aus der Fantasyliteratur. Feen und Kobolde sind dabei noch die „gewöhnlichsten“ Kreaturen und überzeugen durch ihre jeweiligen Eigenarten. Innovativ war für mich auch die Idee, Magie mit der praktischen und anschaulichen Anwendung in Form von Siegeln zu verbinden. Viele unerwartete Wendungen machten die Geschichte für mich zu einem echten Lesevergnügen. Auch wenn die Aufmachung anderes vermuten lässt, ist „Tinte & Siegel“ in meinen Augen kein Jugendbuch. Gewaltvolle Auseinandersetzungen werden dafür zu detailliert geschildert und auch die Verherrlichung von Alkoholkonsum (egal ob Whiskey, Gin oder Bier, irgendwas wird ständig getrunken und in den höchsten Tönen gelobt) nimmt eine zentrale Rolle ein. Um die Handlung gut einordnen zu können, würde ich das Buch erst ab 16 Jahren empfehlen. Für erwachsene Fantasyfans ist es eine tolle kurzweilige Lektüre, welche mir gut gefallen hat. Die Handlung von Band 1 ist in sich abgeschlossen, lässt aber dennoch Spielraum für eine Fortsetzung, auf welche ich mich schon jetzt freue.

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Ein neues Buch von Kevin Hearne, da war ich sehr gespannt, denn schon die Chroniken des Eisernen Druiden mochte ich sehr, aber auch die beiden Hundekrimis - und somit habe ich mich auch sehr über den Kurzauftritt von Atticus und Oberon gefreut, auch wenn dieser gar nichts mit der Geschichte zu tun hatte. Al McBahrrais ist ein sogenannter Siegelmagier - und er ist vom Pech verfolgt, denn nun ist schon sein 7. Schüler verstorben und er muss natürlich wieder aufräumen. Doch was hat Gordie da getrieben? Er hat Siegel erschaffen, die Al ihm noch nicht beigebracht hätte. Kevin Hearne hat mal wieder ein tolles Buch verfasst und wie üblich ist es mit einer gewaltigen Portion gewürzt. Ein rosafarbener Hobgoblin, der high wird, wenn er Salsa isst und dann noch seine Buchhalterin-Managerin-Kämpferin Nadia. Ich freue mich schon jetzt auf eine Fortsetzung und mehr aus der Feder des Autors - natürlich mit Tinte geschrieben.

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„Tinte & Siegel: Die Chronik des Siegelmagiers“ von Kevin Hearne ist ein witziges und skurriles Abenteuer mit einem ungewöhnlichen Protagonisten. Al MacBharrais ist einer von vier Siegelmagiern auf der Welt, der anscheinend vom Pech verfolgt wird. Mittlerweile hat der siebte seiner Schüler einen seltsamen Tod gefunden und wie es scheint, kann er es langsam aufgeben, einen Nachfolger ausbilden zu wollen. Bei den Untersuchungen des mysteriösen Todesfalls findet Al jedoch heraus, dass sein Schüler Gordie alles andere als ein Unschuldslamm war. Sein Lehrling betrieb einen schwunghaften illegalen Handel mit Feenwesen und bediente sich dabei mächtiger Siegelmagie, die seine Kenntnisse normalerweise weit übersteigen würde. Das Cover und der witzige Klappentext haben mich quasi magisch angezogen (wahrscheinlich auch durch Siegelmagie) und schon in der ersten Szene konnte ich mein lautes Lachen nicht zurückhalten. Allein die Ausführungen zu dem Rosinenscone, an dem Gordie erstickt ist, waren einfach nur genial. Al ist ein außergewöhnlicher Protagonist und mit seinem schottischen Schandmaul und seinem gewachsten Schnurrbart ein ganz untypischer Held. Mit Anfang sechzig taugt er auch nicht unbedingt zum Kämpfer, was ihn aber nicht daran hindert, sich mit vollem Einsatz in die Aufklärung der üblen Machenschaften seines verstorbenen Schülers zu stürzen. Zur Seite stehen ihm dabei nicht minder skurrile und eigenwillige magische Wesen, die genauso hart und herzlich austeilen können. Der Autor zeichnet in seinem Buch eine bunte magische Welt, in die man leicht eintauchen kann. Der humorvolle Schreibstil und die grandiosen Charaktere sorgen für Spannung und gute Laune. Mit Wortwitz, amüsanten Schlagabtauschen und neuen Ideen hat mich Kevin Hearne bis zum Ende sehr gut unterhalten, so dass ich zukünftig unbedingt noch mehr von Al und seinen Freunden lesen möchte. Selbst klitzekleine Details sind hier zum Schreien komisch. Mein Fazit: Man sollte sich einfach von der Geschichte mitreißen lassen und Spaß haben. Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung

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Eine wunderschöne neue fantastische Reihe, die man unbedingt weiterverfolgen möchte. Der Einstieg dazu war sehr spannend und fantasievoll mit einem detaillierten und schönen Schreibstil, sehr besonders Figuren und einer Geschichte, die es in sich hat. Die magische Welt ist liebevoll gestaltet und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Auch das Cover gefällt mir sehr. Ich hoffe auf viele weitere spannende Abenteuer und vergebe volle Punktzahl.

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Aloysius/Al MacBharrais ist im irdischen Leben ein ergrauter älterer Druckerei-Besitzer im schottischen Glasgow. Printing & Binding MacBharrais dient Al jedoch nur als Tarnung für weitere dubiose Geschäfte und ein reges Leben als Siegelmagier. Siegelagenten dienen In Hearnes Version der modernen Welt als Kontroll- und Strafinstanz, damit sich die magische und die irdische Welt nicht in die Quere kommen. Götter und magische Wesen sollen gefälligst in ihrer jeweiligen Welt bleiben, weil es den Menschen ohne Bilder von ihnen leichter fällt, ihren Glauben zu bewahren. Weil Al insgesamt 7 Magier-Azubis durch dubiose Todesarten verloren hat, ist die irdische Polizei auf die Vorgänge aufmerksam geworden und Al sieht sich gezwungen, mit Detective Inspector Tessa Munro zusammenzuarbeiten. Dass Al ständig halb ausgebildete zukünftige Druiden einbüßt, deren Ausbildung normalerweise 12 Jahre dauert, sollte für ihn Grund genug sein, mit Munro zu kooperieren. Doch Al zieht es vor, seine Erkenntnisse, die ihm u. a. sein persönlicher Hacker beschafft, nur häppchenweise preiszugeben. Seine irdischen Mitbürger müssen sich erst würdig erweisen, mit All zusammen ermitteln zu dürfen. Die Trennung der Welt in oberirdisch und unterirdisch lebende Wesen erschwert allerdings die Ermittlungen. Bisher hat Al ermittelt, dass sein letzter „Stift“ offenbar regen Handel mit magischen Wesen getrieben hat, d. h. Feen in die Zwangsprostitution verschacherte, und im Besitz von Tintenrezepten war, die ein ehrenhafter Druide stets nur mündlich weitergibt. Als Nachforschungen blättern für Hearnes Leser ein Magie-System auf, dessen Mitglieder weltweit vernetzt sind und modernste Kommunikationsmittel nutzen. Die weltweite Vernetzung lässt mich als Leser hoffen, dass „Tinte und Siegel“ die Grundlage für eine weitere umfangreiche Serie aus Schottland sein wird. Magische Fähigkeiten und die Ausstattung der Figuren (hier als sorgfältig verborgenes Studio, in dem Al seine Tinten anrührt), sind mir in Rollenspielen und in der Fantasy-Literatur die liebsten Elemente. Die Verknüpfung aus keltischer Kultur, Sprache (Sie müssen ein Fake sein, Sie haben den falschen Akzent), originellen Figuren und Als charmanter Dreistigkeit fügen sich zu einem Einstiegsband, für den ich noch kein Personenverzeichnis und keine Landkarte benötigte. Auf die Fortsetzung bin ich gespannt …

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Al bei seiner Arbeit als Siegelagent zu begleiten ist herrlich. Dadurch die Geschichte sowohl von ihm als auch seiner Mitarbeiterin Nadia zu erfahren ist überaus interessant. Diese Geschichten erfährt man, weil Al sie dem Hobgoblin Buck erzählt. Was er immer über seine Sprach-App macht. Der arme Kerl muss schon wunde Finger vom vielen Tippen haben. Er ist aber nicht nur in England und Schottland unterwegs, sondern schafft es auch über den großen Teich. Denn bis dorthin zieht sich die Spur, die sie wegen der entführten Feenwesen verfolgen. Die ganze Geschichte beginnt damit, dass Gordie, ein Schüler Als, tot in seiner Wohnung aufgefunden wird, wo er an einem Rosinenscone erstickte. Dadurch muss Al in Aktion treten, denn Gordie hat in seiner Wohnung Dinge gemacht, die von Menschen nicht gesehen werden sollten. Dort findet Al auch den Hobgoblin Buck, den er rettet und mitnimmt. Da weiß Al noch nicht, dass der Fluch, der auf seiner Stimme lastet, nicht der einzige ist. Al ist ein liebenswerter Kerl, der in seiner Aufgabe als Siegelagent richtig aufgeht. Auch mit den meisten Feenwesen, die in seinem Gebiet leben, hat er ein recht gutes Verhältnis. Bei diesem Abenteuer muss er aber auch mit den diversen Gottheiten auskommen und auf ihre Hilfe hoffen. Seine Mitarbeiterin Nadia, die auch besondere Kräfte hat, hilft ihm nicht nur bei der Bekämpfung bösartiger Wesen, sondern nimmt sich auch seines Unternehmens an, das zur Verschleierung seiner eigentlichen Tätigkeit dient. Er hat eine Druckerei und über diese wird die Arbeit als Siegelagent getarnt. Der Hobgoblin, den er bei sich unter Vertrag nimmt, damit er offiziell auf der Erde bleiben darf, ist ein ganz besonders Kerlchen. Er muss ab und an etwas stehlen dürfen, denn sonst muss er sich anderen Schabernack ausdenken, der selten jemandem zugute kommt. Aber er ist auch sehr hilfreich. Und nach ein paar anfänglichen Schwierigkeiten, lernt er doch ziemlich schnell, sich an die Gepflogenheiten auf der Erde zu gewöhnen. Manchmal kann er sogar Leben retten. Das Ganze ist so herrlich geschrieben, dass es wirklich Spaß macht, in die Geschichte einzutauchen. An Al gewöhnt man sich ziemlich schnell, Nadia ist schon ein etwas härterer Brocken, da sie meist ziemlich mürrisch wirkt, aber im Grunde ihres Herzens ist sie auch eine gute. Und Buck, der Hobgoblin, ist sowieso einfach nur schräg. Man muss ihn mögen. Natürlich gibt es auch ein paar Personen, die nicht ganz so sympathisch rüberkommen. Da wäre die Polizistin Munro, die unbedingt beweisen will, das Al am Tatort bei Gordie war. Aber Al hat seine Methoden, damit man es ihm nicht nachweisen kann. Und natürlich sind auch ein paar Gottheiten dabei, die nicht unbedingt so nett sind, wie man es von ihnen erwartet. Das ist ein wundervolles Leseerlebnis. Da freue ich mich schon auf eine Fortsetzung.

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Humorvoll-kauzig, aber auch spannend Inhalt: Auf der ganzen Welt gibt es nur fünf Siegelagenten, die zwischen der Erde und dem Feenreich vermitteln und dafür sorgen, dass das Miteinander friedlich und korrekt bleibt. Umso ärgerlicher ist es, dass Al MacBharrais nun schon seinen siebten Schüler durch einen dummen Unfall verliert. Gordie ist an einer Rosine erstickt. Doch damit nicht genug, muss Al auch noch feststellen, dass Gordie heimlich und illegal mit Feenwesen gehandelt hat. Mit wem und zu welchem Zweck versucht Al gemeinsam mit seiner Managerin Nadia und dem Hobgoblin Buck Foi herauszufinden. Meine Meinung: „Die Chronik des Siegelmagiers“ spielt wohl in derselben Welt wie „Die Chronik des Eisernen Druiden“, ist quasi ein Spin-off. Allerdings kann man es gut ohne Vorkenntnisse lesen - für mich war es das erste Buch von Kevin Hearne. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und der Vielzahl der Figuren, menschlichen und nichtmenschlichen (im Anhang befindet sich ein Glossar, das man schon gut vor der Lektüre zurate ziehen kann), hatte ich mich bald eingelesen und konnte mich dann gut für diese humorige und spannende Geschichte erwärmen. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Kommunikation mit Al. Auf ihm lastet ein Fluch. Jeder, der seine echte Stimme hört, entwickelt über kurz oder lang einen unbändigen Hass auf ihn. Deshalb kommuniziert er meistens über eine Sprach-App seines Smartphones, was durch eckige Klammern dargestellt wird. Die Dialoge fallen dadurch auch meist etwas knapper aus, als wenn man frei reden kann. Ich habe Al MacBharrais, Nadia und Buck Foi sehr schnell in mein Herz geschlossen. Es sind ganz besondere Charaktere, kauzig, frech und sehr liebenswürdig. Mir gefiel an diesem Buch vor allem die Vielseitigkeit und die Vielschichtigkeit. Es gibt so viele spezielle Wesen, die man kennenlernt, auch skurrile Menschen und nette „Monster“. Es geht nicht nur um phantastische Ereignisse, sondern auch um Menschenhandel und Politik im weitesten Sinne. Dies alles wird mit einem herrlich trockenen Humor dargestellt, sodass man immer wieder schmunzeln muss. Dabei bleibt aber auch die Spannung keineswegs auf der Strecke. Die gesamte Handlung ist schon fesselnd, gekrönt von einigen sehr spannenden Kämpfen zwischen Gut und Böse.

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Zunächst muss ich sagen, das es mein erstes Buch von Kevin Hearne ist. Gehört habe ich von ihm schon und da mich das Cover hier sofort angesprochen hat, war ich richtig gespannt. Es wird mit Sicherheit auch nicht mein letztes sein, denn das Buch konnte mich von Anfang bis Ende begeistern. Zum Glück ist es der Auftakt einer Reihe. Es lässt sich Bekanntes aus Herr der Ringe und Harry Potter finden, aber auch noch viel unbekanntes aus dem Reich der Fantasie. Der schrullige Siegel Magier MC Bharrais ist jedoch einmalig, ebenso der Humor des Autoren. Muss man mögen, für mich allerdings perfekt. Gekonnt vermisch wird hier Fantasy mit Modernem. Der Siegel Magier bedient sich z.B. einer Sprach App, nutzt einen Hacker um seinen Feinden auf die Spur zu kommen, reißt Witze über die heutigen Medien Der Schreibstil ist genial, obwohl teils ironisch, oftmals sogar zynisch, überaus witzig, treffend und spannend zu lesen. Vieles wird hier nebenbei mal schnell auf die Schippe genommen, wo ich als Leser*in mir das Lachen echt nicht verkneifen konnte. Die Charaktere sind gut und vorstellbar gezeichnet. Im Laufe der Geschichte werden sie so nach und nach vorgestellt und man weiß sie zuzuordnen. Selbst seinen Lieblingscharakter hat man ziemlich schnell entdeckt. Mein absoluter Favorit ist Nadia. Allerdings wäre ich einigen magischen Siegeln gegenüber auch nicht gerade abgeneigt. Gut gefallen hat mir zum Schluss dann noch das Glossar, in dem sich die unaussprechlichen Fantasienamen nochmals finden incl. Aussprache und Übersetzung. Nun bin ich wirklich gespannt wie es mit McBharrais und seiner illustren Truppe weiter geht.

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Ich liebe dieses Cover und es hat mich auch sofort neugierig auf die Geschichte gemacht. Es passt einfach perfekt zum Titel und natürlich auch zur Geschichte - es ist also wunderschön und unglaublich passend. Auch der Schreibstil des Autors konnte mich von der ersten Seite an überzeugen, denn er schreibt nicht nur flüssig und leicht zu lesen, sondern sehr lustig und unterhalstam. Ich bin gut und einfach ins Buch reingekommen und man lernt auch gleich die wichtigsten Personen kennen - die auch wirklich alle sehr interessant und gut beschrieben sind. Hin und wieder war es mal etwas weniger spannend, aber die Stellen waren trotzdem immer unterhaltsam und somit war die fehlende Spannung nicht so schlimm oder störend. Unser Protagonist ist mal ganz anders und wenn man denkt, es wird langweilig, weil er ja nur über Sprach-Apps kommuniziert, dann hat man sich definitiv geirrt. Die "Dialoge" waren so oft lustig und haben mich zum Schmunzeln gebracht. Besonders auch der Hintergrund, warum er nicht spricht war sehr interessant. Mir haben in diesem Buch auch die Nebencharaktere wirklich gut gefallen, da sie eine wichtige Rolle gespielt haben und nie zu weit in den Hintergrund gerutscht sind. Insgesamt ein wirklich gutes und unterhaltsames Buch, das an manchen Stellen gerne etwas spannender hätte sein dürfen. Ich freue mich auf jeden Fall auf alles, was der Autor noch so schreiben wird, denn das Buch war auf seine eigene Art und Weise einzigartig. Ich kann es allen Fantasy/Mystery Fans empfehlen, die gerne düstere und doch lustige Bücher lesen. 4,25/5 Sterne

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Alles was das Fantasyherz begehrt ... ... überbordende Kreativität bei der Gestaltung der übernatürlichen Geschöpfe und der Geschichte und dennoch recht glaubwürdig eingefügt in die heutige Welt. Es gibt haufenweise Kämpfe und dennoch ist die Geschichte nicht blutrünstig. Freundschaft und Zuneigung spielen eine sehr wichtige Rolle, Liebeskitsch bleibt dem Leser erspart, stattdessen findet sich immer wieder feiner Humor (z.B. das Siegel der "sexuellen Spannkraft" mit dem der Computerhacker meistens bezahlt werden will). Der sympathische Held ist gewissermaßen ein Antiheld, denn er stammt aus der Altersgruppe der über 60jährigen, die nur höchst selten die Hauptrolle in dieser Art Actionfantasy bekommen, aber dafür gibt es, wenns drauf ankommt, ja das Siegel der "vermehrten Agilität". Auch die Nebencharaktere sind sympathisch und gut ausgestaltet und bereichern die Geschichte beträchtlich. Fazit: Euch erwartet eine flotte und spannende Fantasystory von der ihr nur schwer loskommen werdet. Ich werde die Serie auf jeden Fall im Auge behalten. Dank an den Verlag für ein Rezensionsexemplar.

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So auffällig und stilistisch extravagant wie das Cover daherkommt, ist auch der Tonus der Story. Trotz einer teilweise schwermütigen Sprache, liest sich der erste Teil der Siegelmagierchronik flüssig und leicht verständlich. Al MacBharris ist ein Sonderling. Gesegnet mit einem ungewöhnlich schönen Schnurrbart und einem ausgeprägten Sinn für kunstvoll gemixte Cocktails, verkörpert er den ehrbaren Schotten. Doch in ihm steckt mehr, als man zunächst vermuten würde. Al besitzt ein einzigartiges magisches Talent: das Schreiben von Zaubersprüchen mit einer Geheimtinte. Diese macht aus den Zauberphrasen starke und nützliche Waffen im Kampf gegen das Böse. Al ist nämlich so etwas wie ein Siegelagent, und er ist es, der gerufen wird, als man einen Schüler tot in dessen Wohnung findet. Erstickt an einem Rosinenscone. Es gibt wohl spektakulärere Wege, ins Jenseits zu gelangen, aber ich fand das wirklich sehr witzig und mal was anderes. Der Humor bleibt auch im weiteren Verlauf erhalten und lockert die Story deutlich auf. Besonders die Dialoge zwischen Al und einer anderen tragenden Figur, Nadia, gefielen mir. Da folgte ein Kalauer dem anderen. Zitat "Und was jetzt?", fragte sie. "Du stellst dich hin und riechst schmackhaft. Du bist der Köder." Das Ende ist insgesamt stimmig und rund. Man wird also nicht mit einem fiesen Cliffhanger zurückgelassen, was ich sehr begrüße. Ich bin definitiv kein Freund von offenen Enden. Fazit: Zugegebenermaßen ist dies ein Fantasyroman, der inhaltlich an manch anderen erinnert, und doch überzeugt er mit einem unverwechselbaren Charakter, der allein es definitiv wert ist, dass man die Reihe weiter verfolgt. Ich hatte viel Spaß beim Lesen und wurde gut unterhalten.

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Hinweis: Ich habe das eBook als Rezesionsexemplar erhalten. Vielen Dank an Netgalley und die Hobbitpresse! Siegelmagie mit irischen Göttern, jeder Menge Humor und ernsten Themen. Und das mitten in Glasgow. Die Charaktere Das Problem bei humoristisch aufgezogenen Büchern ist für mich immer, dass die Charaktere so schwer einschätzbar sind. Sie wirken für mich schnell oberflächlich und flach, auch wenn der Humor die Charaktere aufwertet und trägt. So auch zu großen Teilen hier. Al besitzt noch eine bestimmte Tiefe mit den Flüchen, dem Verlust seiner Frau und Schüler, die doch hin und wieder durchschlagen und trotz lustig aufgezogener Passagen Traurigkeit und Nostalgie vermitteln. Nadia hat mir auch unglaublich gut gefallen, ich weiß gar nicht genau in welche Szene ich sie einordnen soll (Goth?) aber zusammen mit ihrer Herkunft und ihrer Buchhalter/Manager-Tätigkeit und dem Pitfighter im Herzen ergibt sie ein sehr skurriles Bild, das man einfach mögen muss. Ich fand es vor allem schön, dass sie nie wie die “Quoten-Frau/Lesbe/WoC” rüber kam. Es wurde nie etwas hinterfragt oder in besonderem Maße hervorgehoben, sondern es blieb natürlich und ich weiß es sehr zu schätzen, dass auch Al in keiner Form abwertend oder überrascht reagiert hat. Sie fällt halt komplett aus der Reihe und das wurde für mich in keiner Weise ins lächerliche gezogen. Nichts davon definiert Nadias Charakter alleine, sondern sie wird trotzdem als eine vielfältige Persönlichkeit dargestellt und ich glaube richtige Klischees wurden keine bedient, sieht man mal vom Goth/Satanistischen ab, vom dem ich zu wenig weiß und deswegen nicht beurteilen möchte. Buck ist ein komplett anderes Kaliber und bei ihm merkt man häufiger, dass er seine Angst überspielt (oder auch nicht.). Sein Umgang mit Al und Nadia war größtenteils überraschend respektvoll, sieht man von ein paar Anfangsschwierigkeiten ab. Ja, hin und wieder führt er sich auf wie die Axt im Walde aber das hält sich tatsächlich in Grenzen und das fand ich sehr angenehm. Die Handlung Als Siegelagent ist Al einer der wenigen Menschen, die von all den Wesen und Göttern wissen, die existieren. Er stellt Siegel her, die mit bestimmten Tinten gezeichnet magische Wirkungen besitzen. Darüber hinaus macht er viele Verträge, vor allem mit den Göttern, denn sie dürfen nicht einfach das tun, wonach ihnen gerade ist. Dank eines Fluchs kommuniziert Al hauptsächlich über eine Sprach-App und sein verschleiß an Schülern ist beachtlich. Als sein letzter Schüler Gordie an einem Rosinenscone erstickt, kommt Al auf die Spur von Feen- und Menschenhandel. Zwar fällt nur der Feenhandel in seinen direkten Verantwortungsbereich, doch auch den Menschenhandel ignoriert er nicht und tut, was ihm möglich ist. Wir folgen Al durch Glasgow und die Welt der Götter bis hinüber nach Amerika. Auf der Suche nach den veränderten Feenwesen, den Drahtziehern des Feenhandels und der Lösung dieser Probleme. Natürlich muss er sich dabei den ein oder anderen Gefahren stellen und ohne seine wechselnden Kampfkumpane wäre er wahrscheinlich nicht so weit gekommen. Darüber hinaus erhalten wir durch “Zwischenspiele” Einblicke in die Kunst der Tinten und andere interessante Anekdoten. Auch Götter lernen wir kennen und sogar ein bisschen lieben, genauso wie einige Nebencharaktere, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Die Handlung kommt nie wirklich ins stocken, es passiert immer irgendwo was, selbst wenn es sich nur um kurzes “Nachspiel” handelt. Fazit: Es macht Spaß Al auf seinem Weg zu folgen und je näher er dem Geheimnis kommt, desto spannender wird das Buch. Auch das Worldbuilding ist nicht zu ignorieren und ich werde sicher einen Blick in die andere Reihe des Autors werfen, die in derselben Welt mit anderem Protagonisten spielt.

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Al MacBharrais ist einer von nur fünf Siegelagenten weltweit, deren Aufgabe darin besteht, die Feenwesen zu kontrollieren, die auf der Erde wandeln. Mit diversen Tinten vermag er es, Siegel zu zeichnen, die kraftvolle Magie enthalten, dieses Wissen versucht er auch an seinen jeweiligen Schüler weiter zu geben. Doch die sterben einer nach dem anderen an einer Reihe seltsamer Unfälle, als sein aktueller Lehrling Gordie an einem Rosinenscone erstickt, findet Al heraus, dass der nebenbei einen schwunghaften Feenhandel betrieben hat und dazu auch einige Siegel nutzte, die er nicht von Al gelehrt bekam....... "Tinte & Siegel: Die Chronik des Siegelmagiers 1" ist das erste Buch, das ich von Kevin Hearne gelesen habe - es wird nicht das letzte bleiben. Von der ersten bis zur letzten Seite hat mich diese herrlich schräge Fantasygeschichte gefesselt, die skurrilen Figuren und die witzige Schreibweise haben mich begeistert und über den gesamten Handlungsverlauf prächtig unterhalten. Der einzigartige Protagonist Al MacBharrais ist bereits um die sechzig Jahre alt und hat mich mit seiner kauzigen Art sehr begeistert, er unterscheidet sich deutlich, von allen Figuren, die ich in diesem Genre bereits kennen lernen durfte. Und da die Zahl im Buchtitel auf eine Fortsetzung hoffen lässt, freue ich mich schon darauf, mehr aus der Welt des Siegelagenten lesen zu können. Auch die Idee, Magie mithilfe gezeichneter Siegel zu wirken, zu deren Herstellung Tinten mit diversen seltenen Ingredienzien angemischt werden müssen, habe ich als recht außergewöhnlich empfunden. Zusätzlich lässt der Autor in diesem Buch eine große Anzahl verschiedener magischer Wesen auftreten, einige davon aus der irischen und schottischen Mythologie entliehen, jedes einzelne beschreibt er umfassend, so dass ich beim Lesen des Öfteren Bilder im Kopf hatte. Auch der Humor hatte es mir angetan, immer wieder gab es Stellen, bei denen ich mir das Lachen nicht verkneifen konnte und die das wunderbar abgefahrene Leseerlebnis perfektioniert haben. Alles in Allem hat mich der Roman nicht nur bis zum Ende fest gehalten, sondern dabei noch köstlich amüsiert, daher gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für alle Freunde fantastischer Geschichten. Fazit: Dieses Buch glänzt durch herrlich skurrile Figuren, eine schräge Handlung und wunderbarem Wortwitz, ich empfehle die fantasievoll geschriebene Geschichte mit Freude weiter.

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Es ist aber auch Pech, dass alle Schüler von Al MacBharrais über kurz oder lang das zeitliche segnet. Mögen die Umstände auch noch so banal sein – das ist schlecht für den Ruf. Gesegnet mit einem formvollendeten Schnurrbart und einem Händchen für Magie arbeitet Al als Siegelmagier in Schottland. Mit Tinte und Siegeln bemüht er sich, uns vor den magischen Wesen zu bewahren, insbesondere vor Feenwesen, die alles andere als nett sind. Zu allem Übel ist Al verflucht – jeder, mit dem er spricht, verspürt über anstatt ein wenig Sympathie einen unbändigen Zorn auf ihn – was ihn dazu zwingt, sich mit einer Sprach-App verständlich machen zu müssen. Okey, das war mein erster Ausflug in die Welt des Eisernen Druiden – Denn dieser erste Band ist ein Ableger der Reihe „Der Eiserne Druide“ (was ich erst später festgestellt habe, aber der Lesefreude keinen Abbruch beschert). Ich wusste nicht, auf was ich mich einlassen – und gerade diese unerwartete Achterbahnfahrt hat für so viel Nervenkitzel und plötzliche Auflacher gesorgt, dass ich sie nicht mehr zählen kann. Al – scheinbar ein eleganter Herr in den Sechzigern und Besitzer einer Druckerei – mischt in Wahrheit Tinte an, sammelt Ingredienzien und zeichnet Siegel, um Feenwesen zu jagen, die unerlaubt aus dem Feenreich übergewechselt sind – dabei stößt er auf die Fährte eines florierenden Feenwesenhandels und auf einen Hobbgoblin, den ich am Ende extrem ins Herz geschlossen habe. Buck ist kein niedliches Feenwesen – er ist frech, vorlaut, unflätig, hat keinerlei Benehmen und fordert Al, der ihn notgedrungen in seine Dienste nimmt, immer wieder verbal heraus – und sorgt so für jede Menge Chaos, Spaß und herrlich viel Unordnung. Allein die Gespräche zwischen Al und dem Hobb sind so witzig und sarkastisch, dass ich manchmal einfach nur laut rausprusten musste. Ich mochte das Gespann sehr! Erzählt wird aus Al’s Perspektive – und wie er die Welt sieht – abgeklärt, mit einer Prise Sarkasmus und eingeschliffenen Gewohnheiten – ist er eine Figur, die mir ans Herz gewachsen ist. Seine Schicksalsschläge und Begegnungen sorgen für die nötige Charaktertiefe, damit ich ihm gern in sein Abenteuer folgte und mit ihm mitfieberte. Ich gebe es zu – Anfangs hatte ich so meine kleineren Differenzen mit dem Schreibstil: Der Autor setzt eher auf Dialoge – so kann es auch schon mal passieren, dass man die erzählende Schreibe Seitenweise kaum zu Gesicht bekommt. Das war für mich zum Teil anstrengend, da ich ständig das Gefühl hatte, das Spotlight sei nur auf die gerade erzählenden Personen gerichtet, ich aber auch gerne etwas von der Umgebung mitbekommen hätte – doch ich war ein paar Seiten später schon wieder im Sattel. Ich wurde total überrascht von dem Buch, vom Setting und von den herrlich zum Teil kurios und außergewöhnlich gezeichneten Figuren. Ich hätte am liebsten auch so einen frechen Hobbgoblin zum Freund, der mir das Leben gründlich durcheinanderwirbelt. In diesem Sinne vergebe ich gerne 4,5 Sterne und werde mich mal dem Eisernen Druiden zuwenden, solange ich auf den zweiten Tinte-und -Siegel-Band warte. #tinteundsiegel #inkandseal #kevinhearne #hobbitpresse #bücherliebe #büchersüchtig #bookaddict #booksofinstagram #booksofinstagramgermany #booklove #urbanfantasy #scottland @hobbitpresse

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Die Chronik des Siegelmagiers – Band 1 Al MacBharrais ist gesegnet. Gesegnet mit einem ungewöhnlich schönen Schnurrbart, einem Sinn für kunstvoll gemixte Cocktails – vor allem aber mit einem einzigartigen magischen Talent. Er schreibt mit Geheimtinte kraftvolle Zaubersprüche. Und als ehrbarer Schotte setzt er alles daran, unsere Welt vor den schurkischen Knechten verschiedener Pantheons zu beschützen, im Besonderen vor Feenwesen, die alles andere als nett sind. Traurig, aber wahr: Al ist auch verflucht. Jeder, der seine Stimme hört, geht sofort mit unvorstellbarem Hass auf ihn los. So kann er nur schriftlich oder mit Sprach-Apps kommunizieren. Und schlimmer noch: Alle seine Lehrlinge starben bei höchst sonderbaren Unfällen. Fergus wurde bei den Highland-Spielen von einem schlecht geworfenen Baumstamm erschlagen, Ramsey wurde von schusseligen amerikanischen Touristen, die auf der falschen Straßenseite unterwegs waren, überfahren. Als sein letzter Lehrling Gordie tot in seiner Wohnung in Glasgow aufgefunden wird – er erstickte an einem rosinenhaltigen Gebäck –, entdeckt Al, dass Gordie ein geheimes, verbrecherisches Doppelleben führte und in einen schwunghaften Menschenhandel mit nichtmenschlichen Wesen verstrickt war... (Quelle: Klappentext – Klett-Cotta Verlag) Auf dieses Buch bin ich zufällig beim Stöbern gestoßen – das Cover ist wirklich großartig und passt perfekt zur Geschichte, die etwas schräg und sehr unterhaltsam ist. Schon der Beginn macht neugierig auf die Story: „Tote Schüler sind auf Dauer schlecht für den Ruf. Inzwischen frage ich mich, ob meiner überhaupt noch zu retten ist. (…) Und jetzt ist auch noch Gordie, der eigentlich meine Glückszahl sieben hätte sein sollen, heute an einem Scone erstickt. In dem Gebäck waren Rosinen, ziemlich bekloppt also, das Ding zu essen, da Rosinen verderbenbringende Perversionen sind.“ (Al MacBharrais) – Seite 9, eBook Hauptfigur hier ist der Schotte Aloysius „Al“ MacBharrais, der als Siegelagent tätig ist – er hat das Talent, magische Siegel und die dafür benötigten Tinten herzustellen. Dieses wird hier auch sehr gut beschrieben, zudem erfährt man schnell, welche magischen Siegel es gibt und wofür sie verwendet werden. „Der willkommende Geruch von verstaubtem Papier, Salzlösungen und Zitrone von meinen Stempelwachsen stieg mir in die Nase. In Regalen voller Holzfächer standen ordentlich arrangiert Gläser mit Tinteningredienzen; in und über meinem alten viktorianischen Schreibtisch, der ebenfalls über zahlreiche Fächer verfügte, waren die fertigen Tinten aufgereiht. Ein Stapel vorgeschnittener Karten wartete darauf, mit Siegeln beschrieben zu werden.“ – Seite 175, eBook Darüber hinaus hat Al auch die Aufgabe, die Einhaltung der Verträge mit Feenwesen aus anderen Gefilden zu kontrollieren und das möglichst wenig von der magischen Welt zum Vorschein kommt. Doch neben seinen Tätigkeiten hat er auch noch ganz eigene Probleme: Nicht nur, dass er vor vielen Jahren verflucht wurde – er kann sich überwiegend nur über Sprach-Apps unterhalten, da ansonsten die Menschen, die seine Stimme hören, nach kurzer Zeit wutentbrannt auf ihn losgehen – zudem sterben seine Lehrlinge an scheinbar zufälligen Unfällen. Als er die Wohnung von seinem letzten Lehrling Gordie untersucht, entdeckt er etwas Erschreckendes. Nach und nach wird klar, das Gordie in kriminelle Machenschaften verstrickt war, dessen Ausmaße anfangs noch nicht zu erahnen sind… Der Auftakt der Reihe um den Siegelmagier Al MacBharrais ist ziemlich interessant und manchmal etwas schräg, aber sehr unterhaltsam. Der Schreibstil ist ziemlich locker, was sehr gut zu der ganzen Story passt. Neben Al gibt es noch einige weitere sehr interessante und schillernde Figuren – besonders seine Mitarbeiterin Nadia hat einige Talente. Aber auch nichtmenschliche Wesen spielen eine Rolle – wie etwa der Hobgoblin namens Buck, der seine Liebe für Netflix entdeckt, geheimnisvolle Feengöttinnen und gefährliche Geisterhunde: "Alle drei Geisterhunde starrten mich und Buck an, der über meine Schulter spähte. Vielleicht wägten sie ab, was ihre besten Optionen waren. Jedenfalls tauschten sie Blicke aus und bellten mit gefletschten Zähnen.“ – Seite 145, eBook Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Al geschrieben, der uns einen sehr guten Blickwinkel auf das aktuelle Geschehen gibt. Die Handlung entwickelt sich interessant und spannend. Gerne hätte ich mir an manchen Stellen noch mehr Feinheiten gewünscht – gerade den Anfang fand ich etwas unübersichtlich. Doch nach und nach wird die Geschichte übersichtlicher und man bekommt einen umfassenden Einblick in eine sehr gut konstruierte Story. Es gibt es spannendes Finale! Mein Fazit: Ein guter Auftakt einer besonderen Fantasy-Reihe. Sehr interessant, manchmal etwas schräg, aber ziemlich unterhaltsam. Nach und nach entwickelt sich eine spannende Geschichte mit vielen magischen Überraschungen und sehr gut eingesetzten Fantasy-Elementen. Ich bin gespannt auf weitere Romane dieser Reihe.

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Erfrischend, frech und sehr unterhaltsam. Mein erstes Buch von Kevin Hearne konnte mich durchaus mitnehmen. Die Handlung ist zwar nichts weltbewegend Neues, aber die Charaktere holen unglaublich viel aus der Handlung heraus. Al, ein Siegelmagier, der schon ein bisschen älter ist und sich so goldig um seine Mitarbeiter kümmert, sodass einem das Herz nur aufgehen kann. Ich habe ihn in mein Herz geschlossen, genauso wie seine blutrünstige Managerin, die zwar furchteinflößend ist, aber auch unglaublich taff und sehr viel Kraft, Action und weibliche Power in die Geschichte bringt. Auch Buck mag ich sehr gerne. Er treibt sehr viel Schabernack, aber trotzdem kann er ordentlich austeilen und bei Bedarf durchaus nett sein. Die Handlung war interessant, aber in erster Linie sehr geradlinig. Ich wusste bereits sehr früh wie die Handlung verlaufen wird, wann es ein bisschen ernster und wann etwas sehr schnell gelöst wird. Es gibt keine ausweglosen Situationen, sodass alles relativ schnell über die Bühne gebracht wird. Nicht schlimm, aber ein paar Überraschungen wären schon schön gewesen. Was die Handlung doch noch mehr Komplexität gegeben hat, sind die Zwischengeschichten: Wie ist Al Siegelmagier geworden? Wie hat er Nadja kennengelernt... Die Geschichte macht auf jeden Fall Spaß und behandelt nebenbei Themen wie Menschenhandel, Hacken, das Älter werden, Verluste und noch ein paar mehr. Man merkt ein bisschen, dass ich manche Teile der Rezension während des Lesens schreibe, aber es wird immer besser. Mit intertextuellen Bezügen zu u.a. Matrix bekommt man mich immer und die andere Reihe des Autoren (Der eiserne Druide) wird auch unterschwellig erwähnt, aber man muss sie nicht gelesen haben. Ich z. B. habe es nur gemerkt, weil ich den 1. Band seiner Druiden Reihe mal angelesen habe. Das Ende war wie zu erwarten sehr schnell abgehandelt, aber es hat mich trotzdem mit einem zufriedenen Lächeln zurückgelassen. Ich kann diese lustige erfrischende Geschichte sehr für zwischendurch empfehlen und ganz besonders Rachel Morgan Fans ans Herz legen, denn es geht in die gleiche humorvolle Richtung. 4/5 Sterne.

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Ich fand dieses Buch schwächer als die Reihe um den eisernen Druiden, aber ich fand es gut das es in dem gleichen Universum spielt. Denn die Namen und vorallem die Aussprache kannte ich bereits, was mir beim lesen sehr geholfen hat. Ich finde die Geschichte zieht sich hier und da und ich habe an so mancher Stelle vom Lesetempo gestockt. Weil es sich nicht rund angefühlt hat und ich manche Kapitel einfach von der Seitenanzahl zu lang fand. Die hätte man kürzen können um schneller und flüssiger zu lesen. alles in allem 4 Sterne, da die Idee und die Welt mit ihren Figuren spannend und gut war.

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Inhalt: »Tote Schüler sind auf Dauer schlecht für den Ruf. Inzwischen frage ich mich, ob meiner noch zu retten ist.« Al MacBharrais Al MacBharrais ist gesegnet. Gesegnet mit einem ungewöhnlich schönen Schnurrbart, einem Sinn für kunstvoll gemixte Cocktails – vor allem aber mit einem einzigartigen magischen Talent. Er schreibt mit Geheimtinte kraftvolle Zaubersprüche. Und als ehrbarer Schotte setzt er alles daran, unsere Welt vor den schurkischen Knechten verschiedener Pantheons zu beschützen, im Besonderen vor Feenwesen, die alles andere als nett sind. Traurig, aber wahr: Al ist auch verflucht. Jeder, der seine Stimme hört, geht sofort mit unvorstellbarem Hass auf ihn los. So kann er nur schriftlich oder mit Sprach-Apps kommunizieren. Und schlimmer noch: Alle seine Lehrlinge starben bei höchst sonderbaren Unfällen. Fergus wurde bei den Highland-Spielen von einem schlecht geworfenen Baumstamm erschlagen, Ramsey wurde von schusseligen amerikanischen Touristen, die auf der falschen Straßenseite unterwegs waren, überfahren. Als sein letzter Lehrling Gordie tot in seiner Wohnung in Glasgow aufgefunden wird – er erstickte an einem rosinenhaltigen Gebäck –, entdeckt Al, dass Gordie ein geheimes, verbrecherisches Doppelleben führte und in einen schwunghaften mit nichtmenschlichen Wesen verstrickt war... Meine Meinung: Mehr wie diese Inhaltsangabe brauchte es nicht...und zack - wollte ich das Buch lesen! Kommen wir aber erstmal zum Cover, denn das machte mich als erstes auf das Buch aufmerksam. Es ist einfach optisch nur geil! Eine echte Augenweide! Wunderschöne Farben, die Siegel auch wunderbar dargestellt. Und mit aufschlagen des Buches fing der Spaß dann auch für mich an. Ich muss ja gestehen, ich mag Protagonisten, die anders sind. Daher sprach mich wie gesagt auch die Inhaltsangabe an. Denn Al - so schien es mir, hatte erstens einen Beruf, von dem ich noch nie vorher las und der mächtig interessant klang und zweitens erschien es mir komisch und ungewöhnlich, dass jemand so viele "Azubis" auf so merkwürdige, aber auch komische Art und Weise verlieren konnte. Und so lernen wir durch den Feenhandel, den der verstorbene Gordie betrieb, dann auch recht schnell den Hobgoblin Buck Foi kennen, der neben Nadia, Al´s Managerin und auch guter Freundin, einer der 3 Hauptprotagonisten ist, da Al in in seine Dienste nimmt. Nadia ist ebenfalls kein gewöhnlicher Mensch und nur Al´s Managerin...oh nein, das Goth-Girl mit der rauen Schale, unter der sich aber ein gutes Herz verbirgt, ist so viel mehr! Die 3 gehen nun also der Frage nach, wer die Drahtzieher hinter dem Feenhandel sind und Al versucht weiter die Ursache für seinen Fluch zu finden und lösen. Und wie es dann weiter geht, ob die 3 all dies in diesem Buch schaffen - das lest bitte unbedingt selbst! Denn dieses Buch hat nicht nur eine spannende Handlung und überraschende Wendunge , sondern auch eine große Prise an skurrilem Humor. Ich mag sowas total, hab ich doch Tränen gelacht bei den sprachlichen Schlagabtäuschen zwischen dem Trio. Alleine wenn Nadia und Buck einer Gottheit mit Käse und Whiskey in ihrem Hexenmobil huldigen, oder der Hob einen Salsarausch bekommt, wurde ich bestens unterhalten und hatte meinen Spaß. Daher gibts unbedingt eine Leseempfehlung von mir und ich freue mich schon sehr auf das nächste Buch! :)

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Der Hauptcharakter Al ist zwar alt aber genau das macht seine Charme aus. Ich fand ihn an so vielen Stellen einfach nur lustig mit seinem schottischen Humor. Dennoch wurde auch über ernste Themen ein wenig aufgeklärt. Besonders woher das "Problem" kommt und das es tiefer ist als man manchmal glaubt. Es gab immermal wieder kleine "Zwischenkapitel", in denen man mehr über die Ausbildung und Vergangenheit von Al gelernt hat. Besonders hat mir Buck Foi gefallen und das Salsa einem Hobgoblin nicht so gut tut auf Dauer. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil und bin gespannt wie es bei diesem Ende weitergeht.

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Als ich das Cover zum ersten Mal gesehen habe, wusste ich, dieses Buch muss ich lesen. Allein die Optik hat mich derart fasziniert, dass ich nicht drumherum kam. Neugierig habe ich mich also auf diese Geschichte eingelassen – meine erste aus der Feder des Autoren – und was soll ich sagen: Ich will mehr! Kevin Hearne hat einen grandiosen Stil. Stimmungsvoll, rotzfrech, direkt und absolut spannend. Seine Worte haben mich in ihren Bann gezogen und ich konnte den Roman nicht aus der Hand legen, bis ich wusste, was es mit diesem ominösen Fall auf sich hat. Dabei durfte ich nicht nur Schottland von seiner mystischen Seite kennenlernen, sondern auch Figuren, die so eigen und anders sind, dass ich mehr als einmal über den Ideenreichtum gestaunt habe. Natürlich gibt es viele Geschichten mit Göttern, Feen, Kobolden und vielen anderen Wesen, doch die Art und Weise, wie Kevin Hearne diese in die Storyline verwoben hat, ist wirklich genial. Ich lese viel, in erster Linie Urban Fantasy, doch bei diesem Buch hatte ich das Gefühl, etwas Neues zu entdecken. Die Handlung ist spannungsgeladen, verwoben, geheimnisvoll, die Figuren rotzfrech, sagenumwoben und von speziellem Charme (durchaus gefährlich, sollte ich nicht vergessen) und das Setting einfach nur atemberaubend. Die Magie der Siegel ist ungewöhnlich, eine Mischung aus Psychologie und Zauber, die irgendwie logisch klingt und dennoch nicht greifbar ist. Am Ende bleibt zu sagen: Ich habe dieses Buch verschlungen und mich einige Stunden komplett in eine andere Welt voller fantastischer Rätsel und Mythen begeben. Wer Fantasyromane mit dem besonderen Thrill mag, wird diesen lieben. Ich kann die Fortsetzung kaum erwarten und freue mich zu erfahren, wie es weitergeht. Ein absolutes Lesehighlight für mich!

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Ein skurilles und sehr unterhaltsames Buch, über einen verschrobenen älteren Siegemacher, der kurz vor seiner Rente noch so richtig in die Sch... gerät. Coole Charaktäre und eine witzige, gut durchdachte Story.

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Nach „Zerschmettert“, dem neunten und finalen Band der „Chronik des Eisernen Druiden“ war ich schon ein wenig traurig, die Welt von Atticus hinter mir lassen zu müssen. Doch Kevin Hearne hat mit der „Chronik des Siegelmachers“ sogleich für Nachschub gesorgt, denn die Geschichte spielt in der gleichen Welt wie der Eiserne Druide. Protagonist Aloysius, kurz Al, ist Anfang 60 und arbeitet als Siegelagent für die Túatha Dé Dannan. Offiziell betreibt er eine Druckerei, doch diese ist nur sein Deckmantel. Mithilfe von speziellen Tintenrezepten zeichnet er allerlei Siegel, die sowohl Verträge mit den Feenwesen und Göttern binden, als auch diverse magische Dinge hervorrufen (wie beispielsweise das Siegel der Sexuellen Spannkraft). Zu Beginn der Geschichte fragt Al sich, ob auf ihm mehr als nur ein Fluch lastet. Er kann mit geliebten Menschen nur über eine Sprachausgabe-App kommunizieren, weil sie sich sonst gegen ihn wenden. Weiterhin sterben all seine Schüler immer auf sehr mysteriöse Art und Weise, so auch sein letzter Schüler Gordie. Als Al Gordies Tod untersucht, kommt er einer Verschwörung epischen Ausmaßes auf die Schliche. Und er macht Bekanntschaft mit dem rosa Hobgoblin Buck Foi, der ihn von da an als Sidekick begleitet. Die beiden sind ein genauso sympathisches Gespann wie Atticus und Oberon. Sie ziehen sich gegenseitig auf, doch vertrauen einander auch. Hearne schreibt gewohnt humorvoll und ist ein Meister darin, sich interessante und abgefahrene Charaktere auszudenken. Zum Beispiel stellt er Al eine Schlachtenseherin an die Seite, die in einem Hexenwagen durch die Gegend fährt und zu einem Gott betet, dem sie Whiskey und Käse opfert. Genial, oder? Ich fand es sehr schön, dass man ein paar altbekannte Charaktere aus dem „Eisernen Druiden“ getroffen hat, unter anderem Atticus selbst. Natürlich spielen die Götter auch wieder eine große Rolle, und man lernt sogar neue kennen. Al schlägt sich auch mit dem ein oder anderen Feenwesen herum. Obwohl man diese Reihe unabhängig vom Eisernen Druiden lesen kann, würde ich es nicht empfehlen, da doch einige Dinge gespoilert werden, da es nach der neunbändigen Reihe spielt. Aber das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Ich mochte diesen Reihenauftakt unglaublich gern. Die Geschichte ist spannend, actionreich (Al ist zwar nicht mehr der Jüngste, aber er hat so einiges auf dem Kasten) und bietet eine breite Palette an Charakteren. Es war so erfrischend, aus der Sicht eines älteren Protagonisten zu lesen, der versucht, den Murks in der Welt wieder gerade zu biegen. Ganz klare Leseempfehlung!

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Aloysius MacBharrais, 63 Jahre alt, ist ein Siegelagent und seine Aufgabe ist es, die Feenwesen, die die Erde betreten über Verträge zu binden und sie unter Kontrolle zu halten. Er scheint vom Unglück verfolgt zu werden, da seine Schüler einer nach dem anderen an skurrilen Unfällen sterben. So wie auch sein neuester Schüler an einem Rosinenscone erstickt. Als Al dessen magisches Zubehör vor der Polizei verschwinden lassen will, stößt er auf ein Geheimnis. Sein Schüler hat einen Feenhandel betrieben. Das kann Al nicht zulassen und startet seine Ermittlungen. Das Cover und der Klappentext machten mich richtig neugierig. Ich wurde auch nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an war ich der Geschichte bis zum Ende verfallen. Die Charaktere sind einzigartig, ulkig und besonders. Al versucht immer alles richtig zu machen und hat alle Hände voll zu tun. Dann ist da noch der Hobgoblin Buck Foi, der eine Schwäche für geklauten Whiskey hat und zudem noch eine große Klappe. Und dann gibt es noch Nadia, die gerne alles und jeden kurz und klein macht. Die beiden stehen Al bei den Ermittlungen zur Seite. Der flüssige Schreibstil führt einen zügig durch das Geschehen. Das Ganze wurde mit einer Prise schwarzen Humor gespickt. Ich musste des öfteren mal schmunzeln. Was mir sehr gut gefallen hat, dass altes mit modernem gemischt wurde. Das lockerte alles etwas auf und machte es wiederum sehr interessant. Ein Hobgoblin dem Netflix gefällt z.b. Es ist wirklich ein Genuss diese Story zu entdecken. Es ist mein erstes Buch des Autors, aber es wird definitiv nicht das letzte sein. Fantasy mal anders. Das hat mir richtig gut gefallen. Es war spannend, dass ich das Buch nicht weglegen konnte und es war irgendwie witzig, aber so dass es passte. Ihr solltet es lesen und selbst entdecken, dann wisst ihr was ich meine. Mich konnte der Autor mit seiner Idee, seinem Schreibstil, seiner Fantasiewelt und seinen einzigartigen Charakteren überzeugen.Ich freue mich auf die Fortsetzung. Daher gibt es eine Leseempfehlung und volle 5 von 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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Mein erstes Buch dieses Autors. Ich habe schon viel von der Chronik des eisernen Druidens gehört, allerdings erst als es schon mehrere Bände gab. Das hat mich leider etwas abgeschreckt, da man als Buchhändler immer zu viel zu lesen hat. Vielleicht probiere ich es doch mal mit dem ersten Band. Dieser hat mir sehr gut gefallen. Ich mag die Welt, in der es spielt, es ist lustig, ohne zu übertrieben zu sein, und nicht ausgelutscht, was das Thema angeht. Klare Empfehlung!

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Al MacBharrais ist gesegnet. Gesegnet mit einem ungewöhnlich schönen Schnurrbart, einem Sinn für kunstvoll gemixte Cocktails,  vor allem aber mit einem einzigartigen magischen Talent. Er schreibt mit Geheimtinte kraftvolle Zaubersprüche. Und als ehrbarer Schotte setzt er alles daran, unsere Welt vor den schurkischen Knechten verschiedener Pantheons zu beschützen, im Besonderen vor Feenwesen, die alles andere als nett sind. Er muss herausfinden, wer für einen Feemhandel verantwortlich ist und warum ausgerechnet einer seiner verstorbenen Schüler daran beteiligt ist. Meinung Das Cover ist einfach toll. Es hat mich direkt angesprochen. Die Farbe und auch wie die Schrift auf dem Cover angeordnet ist, sieht sehr, sehr gut aus. Die Figuren sind einfach so ehrlich und deshalb schon sehr realistisch beschrieben. Sie haben alle diesen tollen schwarzen Humor. Vorallem Buck hat mir sehr gefallen. Er ist ein Hobgoblin und hat nur Schabernack im Kopf und natürlich ganz viel Whiskey. Nadja gefällt mir auch, sie kann vorhersagen, wenn sie angegriffen wird und ist verdammt schnell und flink und ist sozusagen, der Bodyguard von Al. Da Al ein Siegelagent ist braucht er sie auch, denn er hat öfters mit nicht sehr netten Feenwesen und Göttern zu tun. Jede Figur wurde mit so viel Liebe geschrieben und jede hatte auf ihre Art einen  Weg in mein Herz gefunden. Ich fand die Geschichte sehr gut und auch die einzelnen Beschreibungen, der Feenwesen und Gottheiten. Die tollen Erzählungen über Legenden und auch die einzelnen Tintenrezepte und für was die Siegel eingesetzt werden, haben mich einfach so mitgerissen, dass ich nicht aufhören konnte, es zu lesen. Ich fand es total spannend und es war flüssig und leicht geschrieben, ich hatte nicht das Gefühl, das es mich nicht gut unterhalten hätte, im Gegenteil, es war spannend, mit ganz viel Humor und tollen Legenden und Sagen, bis zum Schluss. Fazit Es hat Spaß gemacht es zu lesen und ich kann es nur empfehlen, wenn ihr auch gerne über schwarzen Humor lachen könnt.

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Ich habe schon einiges an Fantasy gelesen, aber sowas wie „Tinte & Siegel“ ist mir noch nicht untergekommen! Hier wird Altbekanntes (z.B. Tir na nÓg, Feen, Hobgoblins etc) in komplett neuen Ideen umgesetzt. Oder haben Sie schon mal von sogenannten Siegelagenten gehört, die die Regeln und Gesetze zwischen unserer Erde und den Feengefilden durchsetzen? Nein? Dachte ich mir. Ich auch nicht, aber das hat sich ja jetzt geändert. Wer Fantasy mag, dabei aber auch gerne mal lachen möchte, ist mit diesem Buch gut bedient. Der Autor hat tolle Einfälle, die er dem Leser dieser Geschichte oft mit Augenzwinkern serviert. Dazu eine oftmals ungehobelte und sehr direkte Ausdrucksweise (z.B. eine Fee, die sagt „ich hab mir mehr als einmal in mein Bettchen gekackt…. für mich ist es nicht normal, wenn ich mir ins Bett kacke…“). Für diese schnörkellose Art zu reden habe ich die Figuren der Geschichte gefeiert. So grobschlächtig sie auch manchmal daherkommen, so sehr muss man sie auch für ihre unverblümte Art ins Herz schließen. Die Charaktere sind durch die Bank weg liebenswert, jeder auf seine eigene Art. Besonders der Hauptprotagonist Al ist ein zwar leicht schrulliger, aber dabei äußerst sympathischer Kerl und ich hoffe, dass er seinen Weg gehen wird. Die Geschichte ist bunt und neu und hat mich stellenweise zum Lachen gebracht. Trotzdem gab es viele Längen zwischendurch, es mangelte oftmals an Spannung und irgendwie ging die Story nicht voran, so dass ich das Buch öfter zur Seite gelegt habe. Die Actionszenen waren aber gut beschrieben und auch der allgemeinen Handlung konnte man jederzeit gut folgen, auch wenn es Fantasy der neuen Sorte war. Man konnte sich schnell in diese skurrile Welt einlesen. Leider hat es mich nicht genug überzeugt, um auch noch den Folgeteil zu lesen. Da man den ersten Teil auch gut für sich allein lesen kann und es ein abgeschlossener Roman ist, werde ich es wohl dabei belassen. Trotzdem muss ich hier einfach 4 Sterne vergeben. Für reines „Lesevergnügen“ würde ich wohl 3 Sterne vergeben, aber die überbordende Fantasie des Autors und seine lebendige Art und Weise, diese unglaublichen Wesen auf dem Papier zu verewigen, hat einfach 4 Sterne verdient. Dieses Buch lebt von seinen Figuren und ich denke, vielen Lesern wird es sehr gut gefallen.

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Ich bin ein großer Fan der „Rivers of London“ – Reihe von Ben Aaronovitch und immer auf der Suche nach guter Urban Fantasy. Auch Kevin Hearnes neue Serie ist in Großbritannien angesiedelt: Der Siegelmagier Aloysius „Al“ MacBharrais aus Glasgow ist ein waschechter Schotte! Als Leser/in sollte man sich daher auf markige, gar derbe Sprüche einstellen: „Ich hab deine Oma bestiegen.“ Der Protagonist hat ein Problem – eigentlich sollte er Nachwuchs ausbilden, doch alle seine Lehrlinge versterben auf mysteriöse Art und Weise. Nicht umsonst hält Al Rosinen für Teufelszeug. Sein Schüler Gordie erstickte, nachdem er einen Scone aß. Im Zuge seiner Nachforschungen erfährt Al, dass Gordie ein kriminelles Doppelleben führte und magische Wesen an den Meistbietenden verkaufte. Al argwöhnt, dass die Fae ihre Finger im Spiel haben könnten. Der Siegelmagier beginnt zu ermitteln… Bei Kevin Hearne gibt es keine Altersdiskriminierung! Al ist eigentlich schon im Rentenalter, aber noch längst nicht reif für’s Abstellgleis. Sein Schnurrbart ist sein Markenzeichen, außerdem hat er immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Mittels Geheimtinte fabriziert er die tollsten Zaubersprüche, aber er ist auch verflucht, um nicht den Hass der Menschen auf sich zu ziehen, kommuniziert er daher schriftlich (analog oder digital) mit seiner Umwelt. Seine Managerin Nadia behält stets einen kühlen Kopf, wenn die magischen Wesen Al das Leben schwer machen… „Tinte & Siegel“ ist ein gelungener Reihenauftakt - Kevin Hearne präsentiert den perfekten Mix aus realen & magischen Elementen. So spielt etwa die „Signal“ App eine nicht unerhebliche Rolle. Dies gefiel mir wirklich gut! Die magischen Wesen (etwa „Hobgoblins“) sind gut ausgearbeitet, es gibt Sympathieträger und Schurken. Obwohl man im Text den einen oder anderen Querverweis als Hommage an berühmte Fantasyautoren finden kann, liest sich „Tinte & Siegel“ nie wie ein billiger Abklatsch. Kevin Hearne gelingt es, eine in sich stimmige Geschichte zu erzählen und ein eigenständiges Werk zu erschaffen. Dabei kommt der Humor nicht zu kurz, es gibt skurrile Szenen und schräge Typen wie „Buck Foi“. Glücklicherweise nimmt der Autor sich selbst nicht allzu ernst, mit einem Augenzwinkern entwirft er den plot. Ich fühlte mich beim Lesen prima unterhalten, daher freue ich mich schon auf den nächsten Band der „Chronik des Siegelmagiers“ !

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Gestatten, Al MacBharrais! Siegelagent, Schotte und gesegnet mit dem Pech, einen Schüler nach dem anderen an den Tod zu verlieren. Al hat es nicht leicht. Als Siegelagent ist es seine Pflicht, die Feenwesen die gegen den Vertrag der Menschen mit der Welt der Feen und den verschiedenen göttlichen Pantheons verstoßen, zur Strecke zu bringen. Dabei bedient er sich diverser magischer Siegel, die mit ganz besonderer Tinte geschrieben werden und so manche nützliche Fähigkeit hervorbringen. Dummerweise wurde Al vor Jahren verflucht und kann daher nicht mit seiner Umwelt ohne einen Sprachcomputer kommunizieren, denn ansonsten löst er bei seinem Gegenüber nichts als Hass aus. Keine einfachen Voraussetzungen also, um den Tod seines aktuellen Schülers aufzuklären und gleichzeitig wildgewordene Feenwesen einzufangen die in den Handel mit nichtmagischen Wesen verstrickt sind... Ich liebe ja die Reihe rund um den Eisernen Druiden von Kevin Hearne und habe mich daher sehr auf die neue Reihe gefreut, die von der Art her durchaus in die gleiche Richtung geht. Auch hier ist wieder jede Menge trockener Humor vorhanden, die Charaktere sind herrlich schrullig und skurril (allen voran unser Siegelagent mit seinem prächtigen Schnurrbart) und es spielt auch im selben Universum und zum Teil auch im selben Zeitraum wie der Druide (die beiden kennen sich sogar flüchtig). Wir treffen bekannte Gestalten wieder wie die Feenherrscherin Bridgid, befinden uns in der schönen schottischen Umgebung von Glasgow (da war ich auch schon ♥) und haben als roten Faden das spannende Grundthema Menschen-/Feenhandel in Kombination mit einer kleinen Mordermittlung. Eine richtig coole Mischung die sehr viel Spaß macht beim Lesen. Auch die Magie mit den magischen Tinten die aus ganz besonderen Zutaten bestehen und durch verschiedene Siegel unterschiedliche Dinge auslösen war sehr interessant. Man merkt auch dass der Autor sich mit dem Thema beschäftigt hat und alles ist sehr rund und umfassend ohne langweilig zu werden. Am besten hat mir der Hobgobblin Buck gefallen der mit seiner rotzigen Art nochmal richtig Schwung in das Leben von Al bringt und auch die Assistentin die als Schlachtenseherin das Mädchen fürs "Grobe" ist. Ihr merkt schon, jede Menge unterschiedliche Aspekte des Buches die mich überzeugen konnten und ich freue mich schon sehr zu erfahren wie die Geschichte von Al weitergeht und ob er es schafft seinen Fluch zu lösen. Geniale Urban Fantasy die nichts von dem Witz verloren hat, den man beim "Eisernen Druiden" entdecken konnte. Wieder sehr viele schrullige Charaktere die das Buch zu einem besonderen Erlebnis machen und das spannende Thema "Feenhandel" warten auf euch. Trockener schottisch-britischer Humor trifft auf eine spannende Mordermittlung und ein Welt der magischen Tinten und Siegel. Ich mochte den Druiden einen Hauch lieber, freue mich aber schon sehr auf weitere Abenteuer des Siegelagenten Al MacBharrais.

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Wer oder was ist denn eigentlich ein Siegelmagier? Wen diese Frage interessiert und wer immer schon mal eintauchen wollte, in die magische Welt, die neben unserer Welt existiert, der hat jetzt die Chance, das zu tun. Er muss sich nicht selbst in Gefahr bringen, oder mit magischen Wesen herumschlagen – es reicht aus, das Buch von Kevin Hearne zu kaufen, um zu erfahren, womit sich ein Siegelmagier Tag für Tag abmühen muss. Al MacBharrais ist schottischer Herkunft und legt viel Wert auf seinen gepflegten Schnurrbart und darauf, nicht zu viel zu sprechen, denn irgendein verflixtes magisches Wesen hat ihn mit einem Fluch belegt, der jeden gegen ihn aufbringt, mit dem er zu viel redet. So bleibt ihm nichts anderes übrig, als mit seinem Smartphone Textbotschaften zu verfassen, statt seine Stimme zu nutzen. Und er hat noch ein weiteres Problem am Hals; die letzten acht Schüler, die er in der Kunst der Siegelmagie unterrichtete, verlor er durch merkwürdige Unfälle. Als Gordie, sein letzter Lehrling tot aufgefunden wird, nachdem er sich an einem Rosinenbrötchen verschluckt hat, entdeckt Al, dass Gordie illegal mit Feenwesen gehandelt hat und scheinbar mehr über Siegelmagie wusste, als er sollte. Irgendetwas läuft also gewaltig schief und Al muss unbedingt wissen, wer ihm diese Probleme aufgehalst hat… In der Welt von Al gibt es Feenwesen, Banshees, Oger, Hobgoblins und mehr – und sie gehören zum ganz normalen Alltag, man muss sie nur erkennen oder rufen können. Abseits der magischen Komponente, scheint Al MacBharrais in den guten alten Roman noir zu passen. Einsamer Wolf ermittelt, übertritt selbst zeitweise die Grenzen der Legalität, die Stimmung ist etwas düster und der Fokus der Story liegt die ganze Zeit nicht auf der Tat, sondern auf dem Ermittler. Es macht Spaß in diese ungewöhnlichen Welt einzutauchen und die rasante und gute gemachte Story zu lesen. Ein gut gemachtes spannendes Leseabenteuer mit einem interessanten Plot und ungewöhnlichen Protagonisten.

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Der 60-Jährige Schotte Al MacBharrais ist ein Siegelagent. Er beherrscht die Macht, Siegel zu schreiben und zu benutzten um Menschen und andere magische Lebewesen damit zu beeinflusse. So lässt man diese Dinge auf Papier sehen, diese seinem Befehl folgen oder er heilt sich mit diesem. So mächtig diese Macht ist, so gefährlich ist sie auch. Vor allem muss sie gelehrt werden. So ist Al einer der wenigen Lehrer die es gibt. Somit gibt es auch wenig Schüler und zu seinem Pech sterben alle an alltäglichen Zufällen und Unfällen. Zumindest wirkt es so. Aber nachdem nun auch der siebte Schüler verstorben ist, wirkt es weniger wie ein Zufall. Vor allem wenn dieser nachweislich den Handel von Feen und anderen Wesen betrieben hat. Vergleichbar mit dem Menschenhandel. So wurden auch Siegel genutzt, für diese er gar nicht weit genug ausgebildet war. Al macht sich auf der Suche nach den Tätern dahinter und welcher ihn nun umgebracht habt. So geht er mit seiner Managerin Nadia und den Hobgoblin Buck auf die Suche. Eine Besonderheit ist hierbei, dass Al einen Fluch auferlegt bekommen hat, welches ihm unmöglich macht über längere Zeit mit Menschen und Wesen zu reden. Denn sobald dies geschieht, wird unbändiger Hass auf ihn erzeugt. So hat das Buch die Textnachrichten von Al an seine Umwelt, die nicht weniger umfangreich sind wie das verbale Gespräch. Das Buch hat neben seiner phantasiereichen Krimisuche eine Menge bissigen Humor zu bieten. So geben sich die einzelnen Charaktere nichts und hauen schon derbe Sprüche raus, welche mich persönlich zum lachen gebracht haben. Für leicht beseitete wird der Humor stellenweise dann doch zu heftig sein. Wer Lust auf eine Story hat, zwischen Menschen und Wesen, mit der Kunst der Siegel und einer etwas anderen Mörderjagd, ist hier genau richtig.

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Erstmal bin ich total von dem schlichten und trotzdem einnehmenden Cover begeistert. Der Autor Kevin Hearne hat hier mit der Geschichte von Al ,dem Siegelmagier wieder mal einen vielversprechenden Auftakt zu einem Mehrteiler geschrieben. Die Geschichte beginnt mit dem Leichenfund von Gordie, der ein Schüler von Al war. Dieser erstickte an einem Rosinenscone und so entdeckt Al dass sein Schüler hinter seinem Rücken wohl noch mehr zu tun hatte als die Aufgaben ,die Al ihm übertrug. Er findet den Hobgoblin Buck in Gordies Zuhause ,sowie einiges andere das schleunigst von der Öffentlichkeit verborgen werden muss. Als schwierig erweist sich jedoch die Tatsache,dass Gordie sich als Feenhändler entpuppt. Das Buch ist teilweise etwas zäh geschrieben, so dass ich mich manchmal durchkämpfen musste.Jedoch im Fazit betrachtet ein gutes Buch und ich freue mich schon auf Teil zwei.

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Toller, recht kurzweiliger, Urbanfantasytitel. Mir gefällt das schotttische Setting und die Charaktere sind innovativ und mal "etwas anderes". Am Anfang war mir die Aufgabe von Al nicht ganz klar, was aber Absicht des Buches ist und den Leser neugierig bleiben lässt. Mein Herz hängt vor allem an Buck Foi, dem kleinen Hobgoblin. Alles in allem ein unterhaltender Fantasytitel, den ich sowohl männlichen als auch weiblichen Schottland Fans weiter empfehlen würde.

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Ein Fantasy- Roman in bester Tradition Terry Pratchetts: skurril, amüsant und gut zu lesen. Siegelagent Al ist mit einem Fluch belastet. So kommuniziert er per Whatsapp, um nicht den Unmut seines Gegenüber zu wecken. Nachdem der siebte seiner Schüler ein unrühmliches Ende fand, macht er sich endlich auf die Suche nach dem Wieso. Das ganze bereitet beim Lesen Vergnügen!

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Erfreulich gute Einführung einer neuen Art der Magieausübung Tinte & Siegel: Die Chronik des Siegelmagiers 1 von Kevin Hearne, erschienen im Klett-Cotta Verlag am 20. Februar 2021. Al MacBharrais hat soeben wieder einen seiner Schüler verloren der schon weit in der Kunst des Siegels schreiben gekommen war. Er ist der letzte in einer ganzen Reihe Schüler, die auf die eine oder andere Art umgekommen sind, ohne dass es etwas mit ihrer Ausbildung zu tun hatte. Als Al an den Ort des Geschehens kommt, findet er nicht nur die Polizei vor, sondern auch einen Hobgoblin der sich ungebührlich gegenüber der Polizei benimmt und sich dann schnell entfernt. Buck, der Hobgoblin sollte von Gordie, dem inzwischen verstorbenen Schüler an irgendwen verkauft werden. Feenhandel ist aber verboten und muss von MacBharrais verhindert werden. Man ist sehr schnell in dieser fremden Welt eingetaucht, und das MacBharrais aufgrund eines Fluchs nur über eine Sprach-App kommunizieren kann klingt komplizierter als es am Ende ist. Der Leser wächst bekanntlich mit seinen Aufgaben und nachdem ich jetzt den ersten Band beendet habe, bin ich recht gut vertraut mit der Welt von MacBharrais und seinen Mitstreitern und Gegnern. Die Protagonisten sind sehr unterschiedlich und man möchte gerne mehr über sie erfahren, aber man erfährt genug über die Charaktere, um sich wohl in der Geschichte zu fühlen. Es war auf jeden Fall schräg, lustig und sehr unterhaltsam. Spannung kam auch auf und es gab auch ausreichend Action. Insgesamt eine sehr schöne Idee, wirklich gut umgesetzt. Wer Aaronovitch gerne liest, wird an diesem Buch auch seine Freude haben. Klare Kaufempfehlung.

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Hearne, Kevin - Tinte & Siegel zum Inhalt Tote Schüler sind auf Dauer schlecht für den Ruf. Inzwischen frage ich mich, ob meiner noch zu retten ist.« Al MacBharrais Al MacBharrais ist gesegnet. Gesegnet mit einem ungewöhnlich schönen Schnurrbart, einem Sinn für kunstvoll gemixte Cocktails – vor allem aber mit einem einzigartigen magischen Talent. Er schreibt mit Geheimtinte kraftvolle Zaubersprüche. Und als ehrbarer Schotte setzt er alles daran, unsere Welt vor den schurkischen Knechten verschiedener Pantheons zu beschützen, im Besonderen vor Feenwesen, die alles andere als nett sind. Meinung Ich hab das Buch chon vor einiger Zeit auf english gelesen, übersetzt ist es natürlich nochmal so gut. Man versteht einfach besser. Al MacBharrais ist mit seiner Stimme verflucht: Sobald er zu sprechen beginnt, fängt jeder, der ihn hört, an, ihn zu hassen, und das endet mit gefährlichen und tödlichen Konsequenzen. Doch dann wird sein siebter Lehrling Gordie ermordet und er muss den Täter finden, Es ist eine einzigartige, bewegende und unterhaltsame Lektüre mit so vielen exzentrischen Protagonisten und ich bewundere immer wieder Kevin Hearnes Fantasie, Al, ist inden Sechzigern und verflucht. Er kann mit Papier und Tinte Magie erschaffen. Zauber zum Verstecken, Zauber zum Sehen, zum Heilen und mehr. Der Aufbau der Welt ist komplex und reichhaltig, aber Hearne erlaubt es dem Leser, die Entdeckung zu genießen, während sich die Geschichte entfaltet Das Buch ist sehr empfehlenswert. Keven Hearne-Fans werden nicht enttäuscht sein.

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Das Buch hat mir außerordentlich gut gefallen. Es erinnert mich ein wenig an Aaronovitch's "Flüsse von London" - Reihe und ich hoffe, dass es weitere Bücher über McBharrais geben wird. Es ist sehr unterhaltsam und interessant. Der flüssige Schreibstil macht es zu einem Vergnügen, es zügig zu lesen. Hearne hat hier eine wirklich tolle, charismatische Hauptfigur erdacht und ihn in ein passendes Setting gesetzt.

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Aloysius MacBharrais ist Siegelagent. Seine Aufgabe ist es, die Verträge zwischen der Feen- und der Menschenwelt auf-, durch- und umzusetzen. Eigentlich will er demnächst in Rente gehen, doch bisher hat er keinen Nachfolger. Alle seine Lehrlinge sind durch merkwürdige Unfälle um’s Leben gekommen. Als sein derzeitiger Lehrling unerwartet an einem Rosinenscone erstickt, stößt er auf dessen dunkles Geheimnis. Er findet den Hobgoblin Buck eingesperrt in einem Käfig in dem hochgesicherten Zimmer seines verstorbenen Lehrlings. Irgendwas Illegales scheint da zwischen einigen Feen und ein paar Kriminellen auf dieser Welt hier zu laufen. Er muss der Sache auf den Grund gehen (und der Sache mit den vielen verstorbenen Lehrlingen…) Das World-Building hat mir richtig gut gefallen. Es wurde großzügig und mit vielen kreativen Details eingeführt, sodass ich es mir bildhaft vorstellen konnte. Die Geschichte spielt im wunderschönen Glasgow und beheimatet Charaktere, die mit einem außergewöhnlichen schottischen Humor ausgestattet wurden. Al ist so ein sympathischer Typ. Ich mochte seine offene ehrliche Art und auch seine Haltung gegenüber der Welt. Auf ihm lastet ein Fluch, deswegen kann er nur mit einer Sprach-App kommunizieren. Was für eine coole Idee ist das? Auch seine Begleiter und Begleiterinnen haben alle eine spannende Vergangenheit, interessante Fähigkeiten und sind sowieso ganz außergewöhnliche Persönlichkeiten. Ich mochte, wie Buck in Al's Leben gerutscht ist und dann als fester Bestandteil einfach geblieben ist. Die beiden sind so ein cooles Team. Allgemein sind die Charaktere alle so lässig. Sie hatten allesamt eine sehr derbe Sprache und immer einen bissigen oder witzigen Spruch auf den Lippen. Nie müde, ihre Launen ganz offen zu zeigen, hatten immer eine schlagfertige Antwort parat. Die Dialoge waren ein Lesegenuss! Den Schreibstil habe ich geliebt. So federleicht und witzig, mit einem trockenen Humor, der mich immer wieder laut loslachen ließ. Die Story an sich hat mir auch Spaß gemacht. Es hatte was von einem fantastischen Kriminal-/Agentenroman. Wir jagen mit Al und den anderen Hinweisen nach, prügeln uns mit Feenwesen und versuchen den Fall zu lösen, der durch den toten Lehrling ausgelöst wurde. Die Flüche, die auf Al lasten, haben mich mit der Zeit ganz schön nervös gemacht. Die wirken sich nämlich übel auf diejenigen aus, die zu viel Zeit mit ihm verbringen oder auf die, die er liebhat. Und einen von ihnen hatte ich auch ziemlich lieb! Die Zeit drängte, aber gegen den Fluch konnte niemand etwas ausrichten und so blätterte ich zunehmend besorgt durch die Seiten Spannend war, dass diese amüsant und humorvoll geschriebene Geschichte auch auf ernste Themen aufmerksam macht. Menschenhandel und die prekäre Situation von Sexarbeiter*innen werden thematisiert und enttabuisiert. Trotz der Vermischung mit Fantasy (in dem Fall Feenhandel) wurde ganz deutlich auf die vorherrschenden Missstände aufmerksam gemacht. Wirklich gut gemacht. Der Running Gag ist ein Wortspiel mit Al's Nachnamen. Auf deutsch ist er nicht sehr witzig, ich wette aber im Original ist er richtig gut. Zwischenzeitlich wurde es etwas zäh, es ging nicht so recht vorwärts. Besonders schade fand ich, dass Buck bei Al's Abenteuern nicht mit dabei war, sondern immer im Haus bleiben musste. Das war irgendwie fad. Seine Begleitung hätte diese kleinen Ausflüge bestimmt aufgemotzt. Ansonsten fand ich die Geschichte super. Kreativ, spannend und interessant. Ein bisschen mehr Tempo und es wäre perfekt gewesen. Es bleiben noch viele wichtige Dinge offen, von denen ich unbedingt wissen möchte, wie Al und die anderen sie lösen werden. Ich freue mich die Gruppe auf weiteren Abenteuern zu begleiten!

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Eine humorvolle Fantasygeschichte. Eine, bei der ich als Leserin nicht gleich gedacht habe, das hast du schon mal gelesen. Die Geschichte beginnt fast gezwungen humorig, doch das gibt sich zum Glück schnell und wird das Buch wird zum Lesevergnügen. Nur eine bestimmte Szene in der "Kontakt-Kneipe" hätte sich der Autor für meinen Geschmack sparen können.

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Dieses Buch ist für mich das erste Buch von K. Hearne, aber ganz sicher nicht das letzte. Es ist humorvoll, sehr witzig und gut geschrieben, ein frecher Humor. Eigentlich ist der Magier ein Antiheld, es ist eine ganz neue Art in der Fantasy Literatur. Gespickt mit Ideen aber auch stimmungsvoll hat mich dieses Buch kolossal fasziniert. Ich freue mich auf Band 2.

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Al MacBharrais ist ein liebenswürdiger, älterer Schotte mit Schnurrbart und Druckerei. Ersterer dient der Würde und des guten Aussehens, zweiteres als Tarnung für die Arbeit, die er tatsächlich erledigt. Und die ist alles andere als harmlos, ist er doch ein Siegelmagier, der dafür verantwortlich ist, dass Pantheons und andere Gefilde das tun, was sie sollen: auf ihrer Seite bleiben oder sich wenigstens anmelden, wenn sie die Erde besuchen. Doch dann passiert das Unfassbare: Gordie, der Lehrling von Al, stirbt. Seltsamerweise ist er nicht der erste Lehrling, der unter Als Mentorship das Zeitliche segnete, doch auf jeden Fall war er der Umtriebigste. Und plötzlich hat der liebenswürdige, ältere Schotte alle Hände voll zu tun, nicht nur die Feenwesen in den Griff zu bekommen, sondern sich auch vor neugierigen Polizisten zu schützen und sogar der CIA Einhalt zu gebieten. Von Hearne kenne ich nur den kurzen Band, in dem Oberon, der Hund des Eisernen Druiden, aus dem Nähkästchen plaudert. Das war ganz nett, konnte mich jedoch nicht wirklich so fesseln, dass ich unbedingt die Abenteuer von Atticus hätte lesen wollen. Vielleicht war das ein Fehler. Zumindest die Dinge, um die sich Al MacBharrais hier kümmert, waren äußerst unterhaltsam, spannend und hatte genau den Pfiff an CIA-Bashing, den ich mag. Außerdem scheint Hearne das Thema Menschenhandel am Herzen zu liegen, was hier zwar manchmal etwas deplatziert wirkte, ihn aber sympathisch macht. Die Erlebnisse und Sprüche von Al konnten mich jedenfalls durchaus mitnehmen, auch wenn mir die Siegelmagie auf Dauer ein bisschen zu mächtig ist. Zwar ist Al trotzdem immer mal wieder verletzt worden, das lag jedoch eher an seinem Alter oder einer Fehleinschätzung der Situation. Rausreißen konnten das die Sympathieträger der handelnden Personen und das lässige Jonglieren mit Pantheons und Feenwesen. Ich hoffe, ein zweiter Band folgt demnächst.

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Ich kannte Kevin Hearne schon von seiner Reihe "Die Chronik des eisernen Druiden". Und ich finde er bleibt sich weiter treu! Fantasievoll, frech und witzig liest sich Tinte und Siegel. Sogar Atticus bekommt einen kurzen Gastauftritt. Hat sehr viel Spaß gemacht, gerne mehr davon!

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Einfach genial von Anfang bis Ende. Habe schon lange kein so gutes und einfach schönes Fantasy Buch mehr gelesen. Ich hoffe es kommt bald eine Fortsetzung. Ich habe mich direkt in die Welt der Siegelagenten Götter und Fantasywesen hineinverliebt und möchte sie und Buck Foi nicht mehr missen😄.

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Eine neue Reihe in der Welt des Eisernen Druiden. Man kann die Reihe unabhängig lesen. Man trifft zwar ein paar alte Bekannte wieder und man sieht auch Atticus (zumindest in einem Flashback), aber das ist nicht weiter dramatisch. Auch die Liebe zu Shakespeare bleibt bestehen und zu einigen anderen Serien/Filmen wie Herr der Ringe oder Avatar. Ich finde auch gut, dass meine eine Erklärung für die Existenz der Siegelmagier gefunden hat, aber dennoch fehlte mir einfach der Charme, den man beim Druiden hatte. Mich störte gar nicht, dass der Protagonist schon 60 ist, aber das mit den ganzen Verträgen erschien mir einfach so strickt. obwohl ich die Beziehung zwischen Al und Buck ganz cool fand, und auch Nadia einiges drauf hatte, plätscherte das Buch für mich leider eher etwas dahin.

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Für mich war es das erste Buch des Autors, und was soll ich sagen: ich habe es verschlungen. Die Erzählweise ist zwar etwas langatmig, aber da ich ein Fan von ausführlich erzählten Geschichten bin war es für mich genau richtig geschrieben. Auch super fand ich dass die Figuren alle sehr abwechslungsreich sind und keinen Klischees entspringen. Gerade im Fantasygenre erlebe ich das leider nicht mehr oft, viele Figuren entspringen denselben Mustern. Kevin Hearne versteht sich darin das zu vermeiden. Der Schreibstil ist einem Schotten angemessen, er ist genau wie deren Kultur unangepasst und roh. Genau das habe ich aber hier sehr gefeiert. Die Handlung wird durch mehrere Perspektiven erzählt, was mir ebenfalls gut gefallen hat. Ich konnte dem immer gut folgen, weil alles aufeinander aufbaut. Für mich sicherlich nicht das letzte Buch des Autors.

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Auf "Tinte & Siegel" würde ich durch die Leseprobe aufmerksam. Ich würde auch jedem empfehlen, dort zuerst reinzuschnuppern. Der Schreibstil ist schon ziemlich derb und der Autor schreckt vor Fäkalausdrücken nicht zurück. Des weiteren wird das Buch von einem trockenen schottischen Humor geprägt. Außerdem gibt die Leseprobe einen guten Eindruck der Thematik, die von vielen fantastischen Wesen und kriminellen Elementen geprägt ist. Toll finde ich, dass trotz dem für mich maskulinen Schreibstil das Geschlechterverhältnis im Buch ausgeglichen ist. Die Frauen werden sehr modern da gestellt. Sie sind immer total taff und größtenteils auch noch mächtig. Aus der Handlung waren sie nicht wegzudenken. Der Protagonist Al McBharrais ist ein Mann in den besten Jahren. Er ist vom Schicksal getroffen und hat trotzdem seinen Humor nicht verloren. Ich finde, er wirkt häufig wie ein Kriminalkommissar. Mit Sicherheit wird dieses Buch sowohl Fantasy- als auch Krimifans gefallen. Zum Ende hin hätte es noch etwas mehr Spannung vertragen können und dann geht es auch noch etwas durcheinander. Es kommt dann aber zu einem stimmigen Schluss. Auch wenn es als Teil eins der Chronik des Siegelmagiers bezeichnet wird, finde ich es in sich abgeschlossen. Ich fühlte mich gut unterhalten und würde auch noch weitere Teile der Chroniken lesen.

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Ich war von Anfang an Feuer und Flamme. Bereits bei der Leseprobe sind mir die schrulligen Charaktere und ihre Redensart ans Herz gewachsen. Die Atmosphäre, die der Autor geschaffen hat, ist magisch und spannend, ohne kitschig zu sein. Beim lesen merkte ich, dass sich über die einzelnen Tinten, Siegeln und auch Handlungsstränge wirklich Gedanken gemacht worden sind. Man taucht in die Welt ein, lernt unterschiedliche Feenwesen kennen und möchte am liebsten gar nicht wieder aufhören zu lesen. Das Buch schafft es, ohne große Cliffhanger und überdrehter Handlung spannend zu sein. Es werden wichtige Themen aufgegriffen. Für mich war es ein rundum zufriedenstellendes Leseereigniss, von welchem ich gerne mehr lesen möchte.

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Bisher kannte ich von Kevin Hearne nur die Kurzgeschichten mit seinem eisernen Druiden. Die Reihe selbst habe ich noch nicht gelesen, aber das ist etwas, das ich in nächster Zukunft beginnen möchte. Vergleiche zwischen den beiden Reihen kann ich, was die Qualität anbelangt, also nicht anstellen, aber zumindest hat Atticus, der Druide einen kleinen Gastauftritt (und Oberon auch). Al MacBharrais ist ein ungewöhnlicher Held (oder so etwas ähnliches). Nicht jung, nicht gut aussehende .. spontan würden mir keine wirklich positiven oder negativen Charaktereigenschaften einfallen, irgendwie ist er nur alt und unauffällig. Mal was anderes ... Ich gebe zu, dass mir die Geschichte gut gefallen hat, wobei ich bei einigem Nachdenken zugeben muss, dass es gar nicht die Geschichte ist, die begeistert sondern die Charaktere. Kevin Hearne hat sein Universum um einige interessante Personen und Kreaturen bereichert und das ist es, was die Geschichte lesenswert macht. Das Thema könnte ein ernsthaftes sein (Menschenhandel) wird aber eher humorvoll abgearbeitet (und ich finde das in Bezug auf das Genre auch nicht verwerflich, niemand erwartet bei Fantasy Realismus, oder darf das nicht erwarten). Es ist noch viel Luft nach oben, aber es ist eine Freude Al und seine Freunde zu beobachten und ihren Wortgefechten zu lauschen. Kurzweilig, spannend mit sympathischen Charakteren und was die Story angeht ... darüber kann man leicht hinwegsehen, das Drumherum ist das interessantere und macht die Geschichte glaubwürdig (auch wenn wir immer noch von Fantasy sprechen). Ich bin gespannt was DIE CHRONIK DES SPIEGELMAGIERS noch bieten wird. Die Akteure wurden vorgestellt, das Ensemble funktioniert in meinen Augen hervorragend, jetzt kann es gerne weiter gehen.

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Tinte und Siegel ist ein Spin-Off der Eisernen Druiden Chroniken - welche ich nicht vorab gelesen habe. Das ist aber auch gar nicht notwendig um die Welt Al MacBharrais zu verstehen. Das Buch ist magisch, mystisch, action-reich - aber insbesondere ganz einfach immens humorvoll geschrieben. Das Buch spielt in Schottland und lehnt sich massiv an gälischer Mystik an. Der Hauptcharakter ist ein in die Jahre gekommener Agent, was ich relativ erfrischend in der Fantasy-Welt empfinde. Der Schreibstil ist humoristisch und locker - auch das empfinde ich als eine wilkommene Abwechslung in der Fantasy-Szene. Das Buch ist voll mit amüsanten Nebencharakteren, wobei insbesondere der Hobgoblin versucht Marc-Uwe Klings Känguruh Konkurrenz zu machen. Leider war auch genau das der Punkt warum ich nur 4/5 Sternen geben konnte. So sehr ich den Humor die ersten 200 Seiten schätzen konnte und es eine erfrischende Abwechslung zur Fantasy-Landschaft war so sehr fing es mir dann an auf die Nerven zu gehen. Es sind die am Ende halt doch die gleichen kleine-jungen witze die wieder und wieder rausgeholt werden, die uns zum Lachen bringen sollen. Fans der Känguruh-Chroniken oder Per Anhalter durch die Galaxis, die diese Art überdrehten Humor in einer Fantasy Welt für mehr als 200 Seiten aushalten können und wollen sind hier auf jeden Fall richtig. Dieses Buch wir in meinem wrap up video auf meinem Youtube Channel erwähnt werden, welches am 8. April veröffentlicht wird.

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Mit dem Autor Kevin Hearne hatte ich bisher noch nicht das Vergnügen, sodass ich sehr gespannt war, was mich mit Tinte & Siegel erwarten würde. Der Klappentext ließ mich jedoch vermuten, dass das Buch ein durchaus amüsanter Lesespaß werden könnte. Und ich kann getrost sagen: Enttäuscht wurde ich nicht. Was den Haupt- und die ganzen Nebenprotagonisten angeht hatte ich ein ähnliches Vergnügen, wie mit den Leuten aus dem Sonderdezernat Q von Jussi Adler-Olsen. Im Grunde erinnerte mich Tinte & Siegel zwar ein klein wenig an das Sonderdezernat, nur kurzerhand ins Fantastische verlegt, was ich allerdings absolut nicht negativ empfand. Denn es hat auf jeden Fall seinen eigene Witz und Charme. Die Geschichte steigt gleich mit dem Todesfall von Al MacBharrais' Schüler Gordi ein und ich war erst mal ganz baff, mit welch "direktem" Wortschatz dieser um sich wirft. Schmunzelnd war ich gespannt, worauf ich mich da wohl eingelassen habe. Aber, dass der Autor mit Worten umgehen kann und nicht nur derbe Sprüche klopft, sieht man mit der Zeit an Zeilen wie "... das Rascheln des Papiers war wie eine Ahnung von Geheimnissen, die es zu lüften galt.". Ja, so etwas gefällt mir. Und so gibt es beim Lesen stets einen fließenden Übergang zwischen Spannung, Humor, Gefühlen, einen Wechsel des verbalen Niveaus, ... eine wirklich interessante Mischung. Und ich konnte mir mehrfach ein herzliches Lachen nicht verkneifen. Auch wenn mir die Arbeit und Vorgehensweise des Siegelagenten Al neu war, konnte ich von Anfang an der Geschichte und dem Prinzip der Siegel gut folgen. Gekonnt führte der Autor die ganzen Charaktere ein, die einem bald ans Herz wachsen. So freute ich mich jedes Mal, das Buch wieder in die Hand zu nehmen um so bald wie möglich zu erfahren, wie wohl der abenteuerliche Kriminalfall zu Ende gehen würde. Mir hat der erste Teil der Dilogie jedenfalls sehr gut gefallen und ich freue mich auf die Fortsetzung. Ich bin mir sicher, dass mich wieder ein fantastischer Lesespaß erwarten wird und hoffe jetzt schon, dass es mit der Zeit noch mehr Geschichten mit dem schottischen Siegelagenten geben wird.

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Perfekte Mischung aus Humor, Action und Fantastik, genau mein Geschmack. Ich liebe es, wenn man kaum noch atmen kann: entweder, weil man zu viel lacht oder man gebannt ist, ober der Protagonist die Herausforderung meistert. Urban Fantasy in schottischem Ambiente mit Wesen, die ich eher aus der irischen Mythologie kenne. Da ich kein Fachmann bin auf diesem Gebiet, gehe ich nach der Lektüre dieses Buches einfach davon aus, dass diese Mythologie wohl auf alle britischen Inseln zutrifft. Besoffene Elfenwesen, Gnome, die durch Salsa high werden und Wissenschaftler, die Feen manipulieren: mehr Abenteuer auf knapp 400 Seiten geht nicht. Plus: Magie, die über Zeichungen aus Tinte funktioniert (seien wir doch ehrlich, in unserer heutigen Zeit ist Zauberstab- Schwingen schon ein wenig uncool....) Ich hoffe auf weitere Titel mit Al MacBarrhais!

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Das Buch entführt einen in eine andere Welt, ist mit viel Humor und guter Unterhaltung geschmückt. Wer Bücher von Ben Aaronovitch mag, wird auch dieses Buch verschlingen. Ein Spiegelagent in der Welt der Druiden, mit viel Humor und ein wenig Sarkasmus. Al, der Spiegelagent in gesetztem Alter, hat ein grosses Problem: ihm sterben seine Schüler weg. Er kommt mit viel Tinte und Siegel hinter die eine oder andere Machenschaft seiner Schüler.

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Phantastischer Kriminalroman mit Feen & Co. Wenn es um Tinte und Siegel geht, bin ich ja immer sofort dabei. Ich mag es, wenn Briefe noch mit Tinte geschrieben und versiegelt werden. Ob mit Wachssiegel oder ein gezeichnetes ist dabei ganz gleich, denn sie sehen alle grandios aus. Dieses Buch handelt tatsächlich von Tinte und Siegeln, denn Al ist ein Siegelagent und für ein riesiges Territorium zuständig. Er ist quasi ein Notar für das Übernatürliche, mit einer göttlichen Managerin und einem neuen „Hausdiener“, der mich ein wenig an Dobby erinnert, nur eben nicht so nett. Dazu ist nun auch sein 7. Schüler gestorben und er möchte doch so gern endlich in den Ruhestand gehen. Die Story hat mir sehr gut gefallen und es hat wirklich Spaß gemacht, der Geschichte zu folgen. Es ist nicht in gehobener Sprache geschrieben, sondern eher umgangssprachlich. Die Figuren reden Klartext und nehmen dabei kein Blatt vor den Mund. Ich mag das total gerne, bin ich doch kein Freund vom „um den heißen Brei rumreden“. Es gibt Mord und Totschlag und Intrigen. Al versucht ein Komplott der CIA aufzudecken und gerät dabei von einem Desaster ins Nächste. Das Finale war für mich persönlich sehr verwirrend und schnell abgehandelt. Dennoch bin ich gespannt, wie es weitergeht, ist dies doch erst der Auftakt gewesen. Ich werde Al und seine „Angestellten“ auf jeden Fall weiterverfolgen. Vielleicht bekommen Peter Grant und Alex Verus ja doch noch Konkurrenz…

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Bei Al läufts derzeit nicht sehr gut, er ist Siegelmagier und seine Lehrlinge sterben ihm der Reihe nach weg. Vermutlich steckt ein Fluch dahinter, dem er natürlich auf die Spur kommen will, unerschrocken wie er ist und mit seinem unvergleichlichen Humor. Dieses Buch ist erfrischend anders. in seiner Thematik, eine tolle Abwechslung im Fantasy Genre. Pluspunkte gibts sowieso aufgrund des Orts der Handlung: Ich liebe Schottland :) Dennoch hatte ich das Gefühl, der Aurtor hat so viele Ideen im Kopf die er alle ins Buch packen will, so dass für mich weniger mehr gewesen wäre. Trotzdem eine absolute Leseempfehlung und ich könnte mir das Buch sehr gut als Film vorstellen. Sofort würde ich mir den gerne anschauen!

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Der Autor bewies ein sehr kreatives Händchen beim Worldbuilding und brachte Technik und Magie in einem tollen Einklang zusammen. Auch sein detailreicher Schreibstil und seine humorvolle Art machten mir beim Lesen sehr viel Spaß. Der Protagonist Al hat mich manchmal an den Detektiv Hercule Poirot erinnert, was ihn mir gleich noch sympathischer gemacht hat. Ein großer Pluspunkt ist definitiv, dass es sich fernab der gängigen Klischees der Phantastischen Literatur bewegt und wirklich mal was Neues ist. Für Fans der Fantasy eine ganz klare Leseempfehlung.

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Von Siegel und Flüchen und anderen Tintenkleckser.. Aloysius MacBharrais betreibt zwar eine kleine Druckerei an der High Street in Glasgow, aber seine wahre Profession ist es, ein Siegelagent zu sein. Damit diese Stelle in der Zukunft nicht unbesetzt bleibt, ist es wichtig, frühzeitig einen Nachfolger zu finden und auszubilden. Einen Nachfolger zu finden fällt Al nicht schwer, allerdings hat er Probleme, seine Auszubildenden auch zu behalten. Nachdem sein siebter Schüler Gordie das Zeitliche gesegnet hat, weil er unglücklich an einem Scone mit Rosinen erstickt ist, obwohl die Sieben Als Glückzahl ist, bekommt er allmählich wirklich Zweifel, ob er überhaupt in der Lage ist, jemanden auszubilden. Als er dann auch noch herausfindet, dass Gordie in eine Art illegalen Feenhandel verstrickt war und einen Hobgoblin namens Buck Foi in seinem Zimmer als Gefangenen gehalten hat, versucht Al endlich Licht ins Dunkel zu bringen. Ich hatte am Anfang des Buches zunächst meine Probleme in die Geschichte rund um den Siegelagenten Aloysius MacBharrais zu finden. Nachdem ich schon Bücher wie „der letzte Held von Sunder City“ oder „Ork City“ gelesen habe, dachte ich, dass auch „Tinte&Siegel“ in eine ähnliche Richtung gehen würde. Zu weiten Teilen geht der Humor auch in eine ähnliche Richtung, wenn man bedenkt, dass Al mit einem pinkfarbenen Hobgoblin redet, der sich freiwillig Buck Foi nennt, weil er das Wortspiel mit vertauschten Anfangsbuchstaben so lustig findet, aber z.B. in Bezug auf den Hauptcharakter unterscheiden sich die Bücher vollkommen voneinander. Aloysius mit seinen über 70 Jahren ist mehr wie ein Großväterchen, der es zwar noch krachen lassen kann, aber doch eher geruhsamer geworden ist. An manchen Punkten erscheint er auch manchmal zu nett und unterscheidet sich davon sehr von dem „einsamen, sarkastischen Helden“, den ich eigentlich erwartet hattet. Zudem hatte ich auch am Anfang meine Probleme zu verstehen, was Aloysius jetzt eigentlich genau macht und warum er als Schotte Probleme mit irischen Göttern hat. Erst im letzten Viertel des Buches werden diese Fragen beantwortet, was für meinen Geschmack etwas zu spät war. Allerdings hatte ich auch meinen Spaß mit dem Buch. Sieht man von den Anfangsproblemen ab, habe ich die Gespräche zwischen Al und dem Hobgoblin Buck Foi sehr genossen. Die beide schenken sich am Anfang ihrer zwanghaften Gemeinschaft nicht viel und ein Wortgefecht löst das Nächste aus. Dies schweißt sie aber mit der Zeit eng zusammen und irgendwann kann man sogar von so etwas wie einer Freundschaft sprechen. Zudem fand ich es auch interessant, mehr über Hobgoblins zu erfahren, da von dieser Art bis zu diesem Buch noch nichts gehört habe. Generell fand ich es auch interessant, mehr von der irischen Feen- und Götterwelt zu erfahren. So macht man im Laufe der Geschichte Bekanntschaft mit der irischen Göttin Glíodhna und den „Tuatha dé Danann“, den neun Druiden. Zwar hat es mich am Anfang etwas herausgebracht, wenn ein Schotte Geschäftsbeziehungen mit irischen Göttern unterhält, aber dies hat einen logischen Grund und danach war ich auch in dieser Hinsicht besänftigt. Ein Charakter, den ich auch sehr unterhaltsam fand, war Aloysius Managerin Nadia. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und lässt munter ihre Launen an ihrer Umgebung aus. Darüber hinaus trägt sie gerne eine Sinfonie aus Schwarz mit einem Lippenstift der Marke „Vaters Asche“ oder „Satans schwärzestes Loch“. Mir war Nadia direkt sympathisch und ich fand es wirklich interessant, mehr von ihrer Vergangenheit zu erfahren. Mit ihrer dominanten und schroffen Art passt sie einfach perfekt zum eher ruhigen Aloysius und dem hinterlistigen und unbeherrschten Buck Foi. Das Trio ist einfach köstlich! Zudem fand ich es auch irgendwie lustig, dass Al immer nur über ein Handy mit einer Sprach-App, die einen englischen Akzent hat, mit den anderen kommuniziert. Dies führt auch zu allerhand absurden Situationen, auch weil man am Anfang noch nicht wirklich versteht, warum Al das Ganze macht. Deswegen bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich jedem dieses Buch empfehlen kann, der sich von einem zähen Einstieg nicht abschrecken lässt und eine Geschichte mit einem urkomischen Trio sucht.

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Al(oysius) MacBharrais, schottischer Siegelagent in seinen 60-ern, hat einen hervorragend gepflegten Schnurrbart, einen Stock und widerspricht doch so ziemlich jedem Klischee über ältere Leute. Er ist das Einhorn unter den Urban Fantasy Charakteren, denn von Protagonisten im "Opa-Alter" liest man eher selten in diesem Genre. Der Witwer und Großvater wurde in der Vergangenheit verflucht, dadurch muss er sich auf eine "Text-to-Speech" App verlassen, damit er die Menschen in seinem näheren Umfeld nicht vergrault. [Leider ist dieser Teil in der deutschen Übersetzung nicht so gelungen wie im Original, wo man schon noch deutlich den Unterschied zwischen den Gedanken von Al, in Scots, und der App mit einem Londoner Akzent sieht.] Das magische System dieser UF, das Hearne hier einführt, ist relativ unkompliziert, aber gut durchdacht; magische Siegel, geschrieben mit speziellen, handgefertigten Tinten, auf speziellem Papier, mit Federkiel oder Füller. Fast schon eine Homage an Tinte und Füller. Ich habe dieses Buch genossen, es schon mehrfach weiter empfohlen und warte ungeduldig auf den nächsten Band - der zum Glück bald auf Englisch erscheinen wird.

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Al MacBharrais ist verflucht, jeder der seine Stimme hört, entwickelt einen unvorstellbaren Hass auf ihn. So kann er nur schriftlich oder über ein Sprach-App mit anderen kommunizieren. Was alles noch schlimmer macht, nun ist bereits sein 7. Lehrling unter sonderbaren Umständen gestorben. Und wenn das nicht schon genug wäre, so entdeckt Al, dass sein Lehrling anscheinend hinter seinem Rücken mit nichtmenschlichen Wesen gehandelt hat. Dabei ist es doch seine Aufgabe, unsere Welt vor ebendiesen zu schützen und die Balance zwischen unserer Welt und den verschiedenen Pantheons aufrecht zu erhalten. Ganz ehrlich, ich bin ziemlich überrascht worden, von diesem Buch. Ich habe es aufgrund des Covers ausgewählt, welches wirklich sehr gelungen ist, und dachte mir das könnte ein netter Zeitvertreib sein, mehr aber auch nicht. Und so hat es sich im ersten Drittel auch angefühlt. Es dauerte etwas, bis ich in die Geschichte gefunden habe, was unter Umständen an dem Sprachgebrauch, teilweise eher umgangssprachlich, und dem Gefluche gelegen haben könnte. Es hat mich nicht wirklich gestört, ist aber gewöhnungsbedürftig, finde ich. Auch hat es etwas gedauert, bis ich hinter die Benutzung der Sigel gestiegen bin, da hätte ich mir eine zusammenhängende Erklärung gewünscht. Vielleicht bekommen wir dazu ja mehr im 2. Band. Aber als ich einmal in der Geschichte war, hat sie mich nicht mehr losgelassen. Die Charaktere, besonders Buck und Nadia, sind mir sehr schnell an Herz gewachsen. Die Geschichte wurde für mich an keinem Punkt langweilig, war aktionsreich und hat sich hingezogen angefühlt. Besonders gefallen hat mir die Einbindung der Sagenwelt und die Verflechtung verschiedener Mythen aus unterschiedlichen Kulturen. Ich hätte mir in der Richtung tatsächlich etwas mehr Hintergrundwissen gewünscht, sehe aber ein, dass es der Geschichte selbst nicht wirklich geholfen hätte. Und ich kann das ja auch selbst recherchieren. Was mir zwischendurch aufgefallen ist, ist der fast schon extreme Unterschied in der Länge der Kapitel, wo ich beim Lesen manchmal drüber gestolpert bin. Alles in allem kann ich das Buch wirklich nur empfehlen, werde es mir selbst nachkaufen, unter Umständen im Original und kann den 2. Teil kaum erwarten.

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Das Cover ist sehr schön gestaltet und sticht durch die verschiedenen Elemente, welche zum Teil durch den Druck hervorgehoben sind, auch sehr heraus. Es hat mich auf den ersten Blick angesprochen und ich konnte nicht anders, als das Buch anzufragen und dann zu lesen. Der Autor hat hier ein ganz besonderes Fantasybuch geschaffen, weg vom Einheitsbrei, mit vielen interessanten Charakteren und tollen Ideen mit einer teils derben Sprache, die aber wunderbar in das Land passt. Spannung, Humor und faszinierende Personen machen das Buch für mich zu einem Highlight des Genres. Eine klare Kaufempfehlung. Bin schon gespannt, wie es weitergehen wird.

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Die Geschichte ging wirklich runter wie Öl. Normalerweise bin ich nicht so der Fan von humorvollen Fantasy-Geschichten, aber diese hat es mir wirklich angetan! Das Buch entführt den Leser in eine fantastische Welt, die voller Sorgfalt und detailgenau aufgebaut ist. Ich habe mich sofort in ihr verloren. Ich habe gehört, dass der Autor noch weitere Bücher geschrieben hat, die in dieser Welt spielen. Nun... das Buch wird sicherlich nicht mein letztes des Autos gewesen sein. Ich bin begeistert!

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Wow, tolles Buch. Einfach genial die Idee, dass geschriebene Worte mit spezieller Tinte als Siegel magische Eigenschaften haben. Kann es kaum erwarten wie es weitergeht.

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Dieses Buch wurde mir von einem Freund empfohlen. Und ich fand es richtig gut! 😊 Also vielen Dank nochmal! Am Anfang war ich ein wenig vom Humor verwirrt, ich mein wer stirbt schon an einer Rosine? 😂😂 Aber man kommt rein und ich hab mich manchmal wirklich totgelacht. Die Idee mit den Siegeln ist echt cool und kannte ich so auch noch nicht. Auch seine Mitstreiter sind alle besonders und komplex, genau wie er. Man erfährt mit der Zeit immer mehr über ihn und seine Welt. So muss es nicht immer eine epische Schlacht, sondern manchmal kann man eben auch was bewirken, wenn alle ihren Teil beitragen und man gut zusammenarbeitet. Freue mich auf Teil 2!

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Ein toller Fantasy Roman! Ausnahmsweise gibt es mal keinen jungen Hauptcharakter, der gerade erst die Magie für sich entdeckt, sondern einen erfahrenen älteren Mann, der für großartige Unterhaltung sorgt. Nicht nur er, sondern auch alle anderen sind schön gestaltet und es war mir eine große Freude dieses Buch zu lesen.

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Habe ich richtig gerne gelesen! Der Protagonist ist sympathisch und originell, die Geschichte spannend. Eine liebevoll gestaltete Welt voller Kreativität und noch dazu jede Menge Humor. Ein tolles Buch für Leser und Leserinnen von Ben Aaronovitch oder Benedict Jacka.

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Der Autor ist mir schon durch die „Chronik des eisernen Druiden“ bekannt, daher habe ich mich umso mehr gefreut, als Netgalley mir den ersten Band seiner neuen Reihe genehmigt hat. Zugegebener Maßen, ich habe die Chronik noch nicht fertig gelesen. Aber darum soll es ja jetzt gar nicht gehen. Es fiel mir leider etwas schwer, in das Buch hineinzukommen. Das lag hauptsächlich aber daran, dass ich immer nur häppchenweise gelesen habe, weil ich nicht so viel Zeit hatte. Als ich mir ein paar Abende jedoch Zeit genommen habe, hatte ich das Buch ziemlich schnell durch. Es geht um den Siegelmagier Al MacBharrais, der mit allerlei Tinten verschiedene Siegel zeichnen kann, die beim Anschauen ihre Wirkung entfalten. Jedoch sterben ihm ständig seine Schüler weg, er ist schon etwas betagt. Als er dann durch den Tod seines letzten Schülers auf ein größeres, umfassenderes Problem stößt, muss er seine Kontakte und seinen betagten Körper in Wallungen bringen, um herauszufinden, wer mit Feenwesen handelt. Um zunächst mal eher bei den oberflächlichen Dingen zu bleiben: Mir hat es echt gut gefallen, dass der Protagonist mal kein auserwählter, vor Kraft strotzender junger Mensch war, der keine Ahnung von nix hat und plötzlich das Ende der Welt aufhalten soll. Im Gegenteil. Der Protagonist in an die 60 Jahre alt und man merkt ihm oft an, dass er nicht mehr so fit ist. Dank seiner Siegel kann er jedoch in Kämpfen agil bleiben und verletzt sich nicht so schlimm. Zudem mochte ich den Schreibstil. Unverbesserlich auf den Punkt bringend und dabei dennoch nicht ruppig zeigt Kevin Hearne uns die Welt durch Als Augen. War der Charakter am Anfang noch etwas schwierig einzuordnen, bekommt man im Laufe des Buches doch ein ganz gutes Bild von ihm und seiner Weltanschauung. Dies jedoch nicht zum Negativen. Besonders gefallen hat mir auch der kleine Hobgoblin, ein „stets zu Streichen aufgelegter Kobold“ (wie Hearne im Glossar selbst schreibt), dem Al nach seiner Befreiung ein neues Zuhause und einen Job ganz zu seinem Vergnügen gibt. Denn auch Buck, so sein Name, wäre beinahe von den Feenwesenhändlern erwischt worden, wenn Als letzter Schüler nicht an einem Rosinenscone erstickt wäre. Während wir also Al und Buck dabei begleiten, wie Al Stück für Stück auf des Rätsels Lösung kommt, lernen wir noch einen anderen Charakter kennen, den ich wahrscheinlich gar nicht als Nebencharakter zählen würde, da er einfach zu präsent ist. Es handelt sich um Nadia, Als feurige Assistentin/Buchhalterin, die nicht nur eine Schlachtenseherin ist, sondern auch dafür sorgt, dass Al unter dem Deckmantel seiner Druckerei keinen Ärger mit dem Gesetz bekommt. Sie wäscht sein Geld und kümmert sich um andere Angelegenheiten, für die Al keine Zeit hat. Dies hilft ihm als Siegelagent natürlich enorm weiter, muss er sich doch ständig mit irgendwelchen Feenwesen herumschlagen, die ihr Unwesen auf der Erde treiben. Man könnte sagen, er ist so etwas wie die Feenwesenpolizei. Damit ist er jedoch nicht alleine. Insgesamt gibt es sechs Siegelagenten, die über die Welt verteilt sind und jeweils ihr Gebiet betreuen. Auch mit ihnen machen wir kurz Bekanntschaft. Zwar ist das Buch aus der Ich-Perspektive geschrieben, doch so manches Mal hatte ich leider das Gefühl, dass Al etwas unnahbar war. Auf mich hat es zumindest so gewirkt. Man erfährt zwar ein paar Dinge über Als Vergangenheit, beispielsweise ist seine Frau gestorben, aber ich hatte nicht das Gefühl, dass dies so relevant für die Geschichte war, dass man es unbedingt hätte erwähnen müssen. Auch ein kleines Crossover mit der Chronik des eisernen Druiden dürfen wir erwarten, denn Al begegnet Atticus kurz und sie nehmen einen gemeinsamen Drink. Bei dieser Szene musste ich Schmunzeln, denn es hat mir deutlich gemacht, dass ich die Chronik unbedingt weiterlesen muss. Ich vermisse Atticus und Oberon sehr. Die Storyline ist flüssig und es macht einfach gute Laune, Al zu folgen und Buck dabei zuzusehen, wie er weniger Unsinn anstellt, als von einem Hobgoblin normalerweise gewohnt. Auch Nadia ist ein liebgewonnener Charakter geworden. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, eine klare Leseempfehlung an alle Fantasyliebhaber. Eine Liebesgeschichte darf man hier nicht erwarten (was ich zur Abwechslung mal sehr erfrischend fand), dafür aber viel Spaß und Spannung sowie einen flüssigen Schreibstil, der zum wegdriften einlädt!

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Al lebt in Schottland und hat eine eigene Druckerei, doch eigentlich arbeitet er als Siegelagent. Da dieser Beruf nicht besonders verbreitet ist, sollte er eigentlich einen neuen Siegelagenten ausbilden. Doch das gestaltet sich für Al schwieriger als gedacht. Aber mit der Hilfe seiner Managerin Nadia und seinem Hobgoblin Buck, stellt er sich der Aufgabe, unsere Welt vor diversen Feenwesen, Vampiren und anderen Gestalten zu schützen. Der Auftakt der Reihe „Die Chronik des Siegelmagiers“ ist auf jeden Fall gelungen. Mich hat das Buch von der ersten Seite an begeistert und ich freue mich schon sehr darauf, gemeinsam mit Al, Nadia und Buck, dass nächste Abenteuer zu erleben.

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"Tinte & Siegel" ist der erste Band der neuen Reihe "Chronik des Siegelmagiers" von Kevin Hearne. Al MacBharrais ist Siegelagent, schreibt mit Geheimtinte Zaubersprüche, um das Gleichgewicht zwischen Menschen und Feenwesen aufrecht zu halten und sieht sich eigendlich schon im Ruhestand. Doch dies rückt in weiter Ferne, als auch sein letzter Lehrling Gordie ums Leben kommt. Zusammen mit Buck Toi, einem Hobgoblin und Nadia (ich finde sie großartig!) sagt er den zwielichten Machenschaften, in die Gordie verwickelt war, den Kampf an. Nachdem ich gelesen hatte, dass diese phantastische Geschichte durchaus mit Aaronovitchs Reihe "Die Flüsse von London" sowie Jackas Reihe "Das Labyrinth von London" mithalten kann, musste ich dieses Buch einfach lesen. Und ich wurde nicht entäuscht! Der Schreibstil hat mich sofort überzeugt, der Humor gespickt mit kraftvoller Sprache ist einfach unschlagbar. Und selbst Liebhaber der klassischen Literatur kommen auf ihre Kosten (Shakespeare, Jates, Tolkien). Die Geschichte ist angesiedelt in Schottland, gefüllt mit irischen Fabelwesen und Götter und verfeinert mit gälischer Sprache. Einfach wunderbar! Fazit: Bei nächster Gelegenheit werde ich mir einen außergewöhnlichen Federhalter, Tinte und Siegel zulegen und mein Umfeld mit Siegelmagie belegen...

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Der schottische Siegelagent Al MacBharrais und sein Hobgoblin Buck Foi sind einem Verbrechen auf der Spur, bei dem mit nichtmenschlichen Wesen gehandelt wird. Ein spannendes Fantasy-Abenteuer um einen etwas schrulligen Helden.

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Die Chroniken des schottischen Siegelmagiers Al Mac Bharreis , der im Auftrag der Feenkönigin die Übergänge zur Menschenwelt überwacht und hierfür allerlei interessante Helfer hat, gehören zum Vergnüglichsten, was ich dieses Jahr an Fantasyromanen lesen durfte. Die Charaktere sind authentisch, sorgfältig ausgearbeitet und sympathisch. Auch der Humor kommt nicht zu kurz und der ist bei unserem Schnurrbartträger Mac Bharrais staubtrocken. Seine Sidekicks die Gothic-Kämpferin Nadja und der Hobgoblin Buck stehen ihm aber in Nichts nach und ich warte gespannt auf die Fortsetzung der Reihe. Die Wartezeit werde ich wohl mit dem Eisernen Druiden überbrücken, der vom gleichen Autor stammt.

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Tinte & Siegel: Die Chronik des Siegelmagiers (Kevin Hearne) Als Siegelmagier ist Al MacBharrais nicht nur verantwortlich dafür, die Menschenwelt von allerlei übernatürlichen Wesen zu trennen, sondern hat auch bereits einige junge Menschen in seiner Magie ausgebildet. Nur leider sind diese bisher allesamt einen merkwürdigen Tod gestorben. Und so ist Al auch nicht sonderlich überrascht, als sein neuer Schützling Gordie an einem Rosinenscone erstickt ist. Doch als er herausfindet, dass Gordie in finstere Geschäfte verstrickt war, ist er doch erschüttert, denn wie konnten ihm diese kriminellen Machenschaften entgehen…? Mit „Tinte & Siegel“ hat der amerikanische Fantasy-Autor Kevin Hearne eine neue Reihe gestartet und diese im nördlichen Großbritannien und Irland angesiedelt, wo die Legenden um Feen und Monstern zum Kulturgut gehören. Doch nicht nur diese Mythologie hat er in seinen Roman einfließen lassen, auch zahlreiche andere Ideen hat er aus unterschiedlichen mystischen Geschichten eingebaut – und das auf ziemlich kreative Weise. Es macht Spaß, in diesem gelungenen Mix immer wieder Neues zu entdecken und sich von den unterschiedlichen Einflüssen überraschen zu lassen. Das hatte bei mir den Effekt, mich immer mal wieder näher einem Thema zu widmen und die Hintergründe zu recherchieren, weil mein Interesse an den Themen geweckt wurde. Auch die Art und Weise, wie Magie in der von Hearne erdachten Welt funktioniert und welche Herausforderungen dadurch auf die Protagonisten warten, sind sehr gelungen verknüpft. Ich mag die sehr unterschiedlichen Figuren sehr gern, jeder bringt eine eigenständige Note mit ein – insbesondere natürlich Al, der man kein jugendlicher Held auf der Suche nach seiner Bestimmung ist, sondern schone einiges an Erfahrung gesammelt hat. Die gesamte Handlung wird durch eine schwarzhumorige Note durchzogen, was für einen lockeren Grundton sorgt und mich oft zum Lachen gebracht hat. Das war gerade am Anfang auch hilfreich, weil das Tempo dort noch sehr niedrig ist und deswegen einige Passagen ohne den Witz etwas zäh geraten wäre. Auch neigt der Autor dazu, immer wieder kleine Nebenarme aufzumachen und sich in gelungen Details zu verlieren. Ich mag es, zu vielen dieser Themen mehr erfahren zu haben, manchmal lenkt es aber etwas zu sehr von der eigentlichen Handlung ab. Gegen Ende ist die Ereignisdichte aber sehr hoch und die Handlung dann sehr spannend, was mir dann sehr gut gefallen hat. „Die Chronik des Spiegelmagiers“ ist ein sehr unterhaltsamer Vertreter der Urban Fantasy und punktet mit einem treffenden, sarkastischen Humor, kreativen Einfällen, einer gelungenen Verknüpfung verschiedener Mythologien mit der modernen Welt und liebenswert gezeichneten Charakteren. Auch wenn die Handlung anfangs etwas zu langsam erzählt scheint, wird dies durch viele interessante Nebenarme durchgängig sehr unterhaltsam gestaltet.

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Tinte & Siegel ist nach Ewigkeiten mal wieder ein Fantasy-Roman der unter meiner Nase gelandet ist. Der Klappentext erinnerte mich sehr an Terry Prattchet, dadurch war ich sofort neugierig und durch das wunderschöne Cover ist mir dieses Buch sofort in die Augen gesprungen. Kevin Hearne hat mit sarkastischen Formulierungen und absurden Situationen bei mir sofort ins Schwarze getroffen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Die gesamte Handlung wird in prägnanten Sätzen erzählt, welche genau die richtige Menge an Details enthalten, sodass ich mir alles gut vorstellen konnte. Wir tauchen ein, in eine Welt voller keltischer Götter, magischer Wesen und den Siegelagenten. Mit den außergewöhnlichen und sympathischen Charakteren macht die Suche nach dem Feen-Händler spannend, interessant und Spaß. Mich hat lange kein Buch mehr so zum kichern gebracht. Da dieser Band erst der Beginn einer neuen Reihe von Kevin Hearne ist, kann ich jetzt schon sagen, dass ich mich auf die Fortsetzungen freue. Achja und meiner Ansicht nach wurde Terry Prattchet übertroffen!  Eine absolute Leseempfehlung für alle die einfach mal was anderes lesen wollen!

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Dies war mein erstes Buch von Kevin Hearne und da es sich um eine neue Reihe handelt, definitiv nicht mein Letztes. Für "Tinte & Siegel" wurde passend das Setting von Großbritannien und Irland gewählt, denn hier sind Sagen und Legenden zu Hause, die, zusätzlich zu weiteren, in die Geschichte einfließen. Die Regeln und Magie, die sich der Autor für seine Welt erdacht hat, wecken Interesse, machen Neugierig und sind kreativ. Bildreich, voller Zauberei und Details werden die Szenen beschrieben, und der Schwarze Humor, Sarkasmus und eine teils trockene Schreibart weckten Faszination. Die Kombination verschiedener Mythen, bekannter sowie neuer Elemente machen den Auftakt dieser kreativen Reihe zu einem wahren Genuss. Spannende Ereignisse wechseln sich mit ruhigen, erklärenden Szenen ab, die Charaktere waren vorstellbar gezeichnet und Dialoge wirkten weder übertrieben noch aufgesetzt, sondern für die Umgebung und Handlung passend.

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Genial schräger Fantasy-Spaß Al MacBharrais ist gesegnet. Gesegnet mit einem ungewöhnlich schönen Schnurrbart, einem Sinn für kunstvoll gemixte Cocktails – vor allem aber mit einem einzigartigen magischen Talent. Er schreibt mit Geheimtinte kraftvolle Zaubersprüche. Traurig, aber wahr: Al ist auch verflucht. Jeder, der seine Stimme hört, geht sofort mit unvorstellbarem Hass auf ihn los. So kann er nur schriftlich oder mit Sprach-Apps kommunizieren. Und schlimmer noch: Alle seine Lehrlinge starben bei höchst sonderbaren Unfällen. Als sein letzter Lehrling Gordie tot in seiner Wohnung in Glasgow aufgefunden wird – er erstickte an einem rosinenhaltigen Gebäck –, entdeckt Al, dass Gordie ein geheimes, verbrecherisches Doppelleben führte und in einen schwunghaften Menschenhandel mit nichtmenschlichen Wesen verstrickt war. Auch wenn ich normalerweise eher Urban-Fantasy mit einem Hauch Romantasy lese, liebe ich einfach genial geschriebene und dazu noch schräge Geschichten. Bei Kevin Hearnes „Tinte & Siegel – Die Chronik des Siegelmagiers“ bekommt man genau das. Nicht nur die Idee der Geschichte ist schräg auch die Umsetzung hat einen ganz eigenen Charme. Ich kenne „Die Chronik des eisernen Druiden“ nicht aber ich wette, wer die Bücher kennt, wird den gewohnt guten Schreibstil hier wiederfinden (Chameoauftritt inklusive). Al ist ein richtig sympathischer Hauptcharakter. Er ist ein schottischer Gentleman. Mit Schnurrbart, gutem Benehmen und einem Gehstock. Er bemüht sich in jeder Situation um eine gewisse Attitüde und ist sehr besorgt um die Personen, die ihm am Herzen liegen. Begleitet wird er in der Geschichte von der Schlachtenseherin Nadja und dem Hobgoblin Buck Foi. Sie machen sich mit magischen Siegeln auf die Jagd nach verkauften und plötzlich veränderten Feenwesen, z.B. einem Leprechaun und einer Undine. Klingt skurril und schräg? Ist es auch. Der Autor erzählt die Geschichte mit der perfekten Mischung aus Ernsthaftigkeit, Humor, derber Aussprache, farbenfrohen Figuren und einer guten Prise Wissen um die Fantasy- und Sagenwelten. Jeder der auch nur ein bisschen neugierig vom Klappentext oder meiner Rezension wird, der sollte dieses Buch lesen. Ich bin begeistert und freue mich auf die Fortsetzung!

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Schon lange habe ich nichts mehr so Unterhaltsames und Gutes im Bereich Fantasy gelesen, wie das neue Buch von Kevin Hearne „Tinte & Siegel – Die Chronik des Siegelmagiers“. Es ist schnell, es ist anders, es ist witzig und es ist schräg – es hat mich auf ganzer Linie überzeugt. Es ist die Art Geschichte, die viel zu schnell vorbei ist, weil man nicht genug davon bekommt!

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Tinte & Siegel ist ein wunderbar unterhaltsamer Roman mit einem sozialkritischen Thema, verpackt in Magie und Fantasy. Gewürzt mit einer gute Portion Humor und Charakteren, die man recht schnell in sein Herz schließt. Es kommt keine Langeweile auf und man freut sich über jede Seite.. Die ganze Rezension gibt es auf eyeblaster.de

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Das Buch ist gut geschrieben. Ich habe mich zeitweise sehr amüsiert und auch mitgefiebert. Am liebsten war mir Buck, der Hob, der von Al´s "Azubi" gefangen gehalten wurde und der an jemanden weitergegeben werden sollte. Soweit kam es nicht, da Gordi, Al´s Azubi verstorben ist. Nun hieß es aber, was sollte mit Buck passieren und warum ist genau zu dem Zeitpunkt, die Polizei aufgetaucht, der Al eines seiner Siegel zeigen musste?! Die Aufklärung der ganzen Geschichte und der Zusammenhalt, der sich festigt, je besser die Protagonisten zusammenarbeiten, lässt sich gut nachvollziehen und macht Spaß mitzuerleben. Ich persönlich finde die Geschichte von der Buchhalterin von Al sehr toll, dieses Zusammentreffen hat mir wirklich sehr gut gefallen. Für mich ein sehr toller Fantasyroman, der leicht zu lesen und von der Handlung gut nachzuvollziehen ist. Ich freue mich schon sehr auf den 2. Band und bin gespannt was dort passieren wird.

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Siegelmagier Al war mir sofort sympathisch. Er ist älter als meine üblichen Protagonisten und strahlt trotz oder gerade wegen all der Dinge, die er schon erlebt hat, eine gewisse Weisheit, Ruhe und Reife aus. Die Wesen, mit denen er tagtäglich zu tun hat, sind oft gefährlich und er wird immer mit neuen Situationen konfrontiert, aber er hat genug Berufserfahrung, um nie die Contenance zu verlieren und schnell neue Pläne zu fassen. Er musste aber auch schon eine ganze Menge durchmachen, denn er ist nicht nur verflucht, sodass jeder, der seine Stimme hört ihn früher oder später zu hassen beginnt, er hat nun auch den siebten Lehrling verloren, der dazu auch noch Dreck am Stecken hatte. Der Humor im Buch hat mir schon sehr gut gefallen, denn er bildet oft einen wunderbaren Kontrast zu Als gelassener Art und den eigentlich ernsten Themen im Buch. Schon die bunte Mischung der Charakter bringt viel Abwechslung in die Geschichte, wie Kämpferin/Managerin/Goth Nadia oder der verzweifelte Hobgoblin Buck mit seinen derben Sprüchen. Die Geschichte wird spannend durch Als Ermittlungen bezüglich der Wesen, an deren Entführung sein letzter Lehrling beteiligt war, und den ständig drohenden Gefahren durch die Feenwesen, die Al so souverän und nonchalant meistert, was ihr Abenteuer auch wieder unterhaltsam gestaltet. Auch die Magie der Siegel sowie die verschiedenen Regeln der Feenwelt fand ich wirklich interessant. Fazit In "Tinte & Siegel" gefiel mir besonders Protagonist Al, der immer der Herr der Lage ist, und die magische Geschichte um entführte Feenwesen, die sowohl spannend als auch sehr unterhaltsam ist.

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Dieses Buch war eine Empfehlung einer guten Lesefreundin und ich habe es nicht bereut zu diesem Buch gegriffen zu haben. Schon das Cover hat mich neugierig gemacht und der Klappentext klingt auch nicht schlecht. Zuerst war ich etwas überfordert, was es mit den Siegeln und allem auf sich hat und ich bin mit Al MacBharrais nicht gleich warm geworden. Er bleibt auch etwas unscheinbar und kühl. Emotionen kommen nicht so ganz an, jedenfalls nicht immer. Doch Al ist schon sympathisch, ruhig und er steht hinter seinen Entscheidungen. Und dann ist da noch diese komische Tatsache, dass all seine Schüler sterben, mittlerweile schon der siebte. Und das ist nur ein Teil der Geschichte, denn mit dem Tod geht erst alles so richtig los. Die Ereignisse überschlagen sich, denn Gordie hat sich nicht an die Vorschriften gehalten. Man lernt den Hobgoblin Buck Foi kennen und Nadia, die Managerin (und noch mehr) ist. Buck ist urkomisch und ich habe mich prächtig amüsiert, ich sage nur Salsa. Das Ganze gepaart mit viel Sarkasmus, Gefluche und einem ganz speziellen Humor und schon hat man eine atemberaubende Geschichte, die wunderbar unterhält und zum Schmunzeln bringt. Gefallen haben mir die Feenwesen, auch wenn mir die Namen manchmal etwas schwer im Kopf geblieben sind. Ihre verschiedenen Eigenschaften und Gestalten sind wunderbar beschrieben und ich konnte mir die Welt richtig gut vorstellen. Ein unterhaltsames Buch mit einem besonderen Humor. Mir hat es recht gut gefallen und ich kann es empfehlen, wenn man diese Art von Humor mag.

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Eine magische Geschichte, die ganz anderes ist, als das, was ich bisher gelesen habe. Man steigt eigentlich direkt ins Geschehen ein und kommt auch schnell in die Geschichte rein. Es geht sehr stark um Feenwesen, eigentlich mag ich Geschichten mit diesen Wesen nicht, aber vermutlich ist wie mit den meisten Themen die ich nicht gerne lese, Ich mag nur keine schlecht geschriebenen Geschichten in die Richtung. Denn das ist „Tinte und Siegel“ nun wirklich nicht. Der Schreibstil passt irgendwie zur Thematik, zum Magischen und das lesen macht wirklich Spaß, auch wenn sich für mich die Handlung vereinzelt in die Länge gezogen hat. Besonders überzeugen kann die Geschichte aber durch die vielen Absurditäten, das beste Beispiel findet man eigentlich direkt im Klappentext, nämlich wie Al MacBharrais Lehrlinge ums Leben kamen. Mit dieser Art von schwarzem Humor sollte man umgehen können, wenn man das Buch liest. Insgesamt eine tolle Geschichte, allerdings kein Highlight. Ich habe einige Zeit gebraucht, um tatsächlich das ganze Buch zu lesen, weil ich ab und zu die Lust verloren habe, kann das Buch aber weiterempfehlen!

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Al MacBharrais ist Siegelagent. Er erschafft Siegel, um magische Wesen vor den Menschen zu verstecken. Zudem bildet Al Schüler aus, zumindest versucht er es, allerdings kommen diese unter mysteriösen Umständen alle ums Leben. Als Al vom Tod seines letzten Schülers erfährt, findet er heraus, dass dieser nicht nur sein Schüler war, sondern auch einen Handel mit mystischen Wesen betrieben hat. Dem muss Al auf den Grund gehen! Meine Meinung: Das Cover ist schön gestaltet und passt perfekt zum Inhalt. Tinte & Siegel ist mein erstes Buch von Kevin Hearne, leider habe ich einige Zeit benötigt, um mit seinem Schreibstil klar zu kommen. Der Autor schreibt sehr bildlich, prägnant, aber auch abgehakt. Gerne hätte ich bei einigen Szenen mehr Informationen zu den Geschehnissen erhalten, denn es ging oft sehr schnell. Al MacBharrais ist ein spezieller Mann, das wird schnell klar. Durch einen Fluch kann er sich nur noch durch eine Sprach-App verständigen. Auch seine Buchdruckereis ist nicht nur das, was sie scheint. Als Al den Hobgoblin Buck findet und mit ihm und seiner Assistentin Nadia versucht, die anderen mystischen Wesen wieder zu finden und zu befreien wird es sehr spannend. Auf seiner Suche unterhält er sich nicht nur mit den anderen Siegelagenten, sondern trifft sich auch mit Feen und führt den Leser so nebenbei in die Regeln im Umgang mit magischen Geschöpfen ein. Die Suche selbst war sehr spannend und die verschiedene Streiche des Hobgoblins auch sehr witzig. Mein Fazit: Ein interessanter und spannender erster Teil der Reihe, ich freue mich schon darauf mehr über die Magie der Siegel zu erfahren und weitere Abenteuer mit Al, Buck und Nadia zu erleben.

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Al MacBharrais erschafft Siegel um magische Wesen zu verstecken. Vor uns bösen Menschen. Und er bildet Schüler aus, leider überleben aber nicht alle diese Ausbildung. Der letzte Schüler der umkommt, hat mit mystischen Wesen gehandelt und dem will Al nun auf den Grund gehen, denn es hat wohl mit dem mysteriösen Tod aller Schüler zu tun... Das Cover ist schön gestaltet und perfekt passend zum Buch. Der Schreibstil war aber erstmal gewöhnungsbedürftig, denn er ist extrem bildhaft und irgendwie kurz, fast abgehackt. Und rasant, manchmal hätte ich mehr Infos gebraucht. Und Al ist echt speziell, witzig die Idee, das er sich nur noch durch die Sprach App verständigen kann. Toll fand ich auch den Buck und die Assistentin Nadia. Der Leser lernt hier viel über den Umgang mit magischen Geschöpfen. Sehr spannend und lustig, besonders Buck und seine Streiche. Ein toller Auftakt dieser Reihe, ich werde die nächsten Bände sicher lesen. 4 Sterne

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Ich habe viel Gutes von diesem Buch gehört, daher musste ich mich ebenfalls ran wagen und ich kann mich all den guten Meinungen, die ich gehört habe, nur anschließen. Dieses Buch besitzt Charme, Spannung und natürlich Magie!

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Ich habe mich zuletzt vom US-amerikanischen Fantasy-Schriftsteller Kevin Hearne nach Glasgow mitnehmen lassen und durfte – nicht zuletzt dank der Empfehlung von @martin.gancarczyk – eine magisch-verrückte und stellenweise schenkelklopfend-lustige Detektivgeschichte genießen. Ich mag die Formulierung „Fantasy für Anfänger“ nicht, also sollte man vielleicht lieber sagen: Dieses Buch ist auch für Leser*innen geeignet, die sich nicht allzu häufig ins Fantasy-Genre verirren. Gleichzeitig – und das ist irgendwie das Großartige an Kevin Hearne – schreibt er auch für die alten Hasen. Für die, die in einigen Punkten vielleicht schon übersättigt sind und glauben, bereits alles gelesen zu haben. Fans von Aaronovitch (Die Flüsse von London), Stroud (Bartimäus & Lockwood) oder Fforde (Thursday Next) kommen jedenfalls voll auf ihre Kosten, wenn Hearne Altbekanntes mit innovativen Ideen und einer grooßen Portion deftigem Humor würzt. Der schottische Protagonist Al MacBharrais ist erfrischenderweise nicht Anfang 20, sondern ein Silver Surfer mitten in den 60ern. Er beherrscht Siegelmagie, wurde mit einem Fluch belegt (jeder, der seine Stimme hört, fängt an, ihn inbrünstig zu hassen, sodass er nur mit einer Sprach-App kommunizieren kann) und leider verliert er einen Lehrling nach dem anderen. An den Tod. Als sein mittlerweile siebter Lehrling Gordie an einem Rosinen-Scone erstickt, glaubt MacBharrais nicht länger an einen Zufall und macht sich daran, das Rätsel zu lösen. Immer an seiner Seite: Ein leicht durchgeknallter Hobgoblin mit Hang zum Schabernack. Gemeinsam mit MacBharrais und Buck Foi (tauscht mal die ersten Buchstaben aus ;) lernen wir die schillernde Welt der Fae kennen. Eine Reise, die ich wirklich uneingeschränkt ALLEN empfehlen möchte. 6 von 5 Sternen für diese einzigartige, bewegende und unterhaltsame Lektüre mit so vielen exzentrischen Charakteren. Ich bewundere Kevin Hearnes Vorstellungskraft und seine Fähigkeit, uns die Türen zu neuen und schillernden Universen zu öffnen.

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Kevin Hearnes Humor lässt kein Auge trocken. Seine Charaktere sind schräg, einzigartig und wahnsinnig unterhaltsam, sodass ich sofort weitere Titel von ihm lesen wollte!

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Ein super Buch!!! Gerne mehr davon. Klasse Idee! Die irische Sagenwelt vermischt mit einem alternden Agenten der leichte Anklänge von Philipp Marlow hat … Einzigartig!

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