Die Ankündigung

Dieser Titel war ehemals bei NetGalley verfügbar und ist jetzt archiviert.

Bestellen oder kaufen Sie dieses Buch in der Verkaufsstelle Ihrer Wahl. Buchhandlung finden.

Sie müssen sich anmelden, um zu sehen, ob dieser Titel für Anfragen zur Verfügung steht.
Erscheinungstermin 12.01.2021 | Archivierungsdatum 26.02.2021
SCM Hänssler, 2021 SCM Hänssler

Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #dieankuendigung #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps


Zum Inhalt

Auf der Flucht vor der Vergangenheit

Kaely ist die Tochter eines Serienmörders. Vor vielen Jahren änderte die FBI-Agentin ihren Namen, um nicht mehr mit den grausamen Taten ihres Vaters in Verbindung gebracht zu werden. Doch nun holt sie die Vergangenheit ein, als ein anonymes Gedicht nicht nur ihren eigenen, sondern auch den Mord von sechs weiteren Menschen ankündigt. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Hunter versucht sie den Mörder zu entlarven. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt.

Auf der Flucht vor der Vergangenheit

Kaely ist die Tochter eines Serienmörders. Vor vielen Jahren änderte die FBI-Agentin ihren Namen, um nicht mehr mit den grausamen Taten ihres Vaters in...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE E-Book
ISBN 9783775175098
PREIS 15,99 € (EUR)

Auf NetGalley verfügbar

An Kindle senden (MOBI)
Download (EPUB)

Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Bei diesem Buch handelt es sich um einen spannenden Krimi, welcher mich mit seinen Protagonisten und ungewöhnlichen Ansätzen gut unterhalten konnte. So eine Frau wie Kaely habt ihr bestimmt noch nie getroffen, mir ging es zumindest so. Obwohl sie sich jeden Tag dem Bösen als Ermittlerin stellt, glaubt sie dennoch an das Gute und hat in ihrem Glauben an Gott neue Kraft gefunden. Von Religion kann man halten was man möchte, aber ich finde eine religiöse, starke, intelligente und äußerst begabte Frau als Protagonistin einfach toll und habe ihre Denkweise als willkommene Abwechslung empfunden. Normalerweise werden die FBI-Agenten in einem ähnlichen Schema dargestellt und deswegen konnte mich diese Herangehensweise der Autorin umso mehr überraschen. Das Thema Glaube kommt zwar immer wieder auf, hält sich aber dezent im Hintergrund und stiehlt weder den Ermittlern, noch der eigentlichen Story die Show. Darüber hinaus war es auch sehr interessant die Gedanken und Sichtweisen von Kaely zu erfahren, um sich selbst eine Meinung zu bilden. Doch nicht nur Kaely ist eine beeindruckende Persönlichkeit, auch ihre Kollegen und Bezugspersonen sind einen auf Anhieb sympathisch, auch wenn hinter ihrer Fassade oftmals mehr steckt, als man im ersten Moment vermuten würde. Neben diesen starken und wirklich gut ausgearbeiteten Charakteren erwartet den Leser ein mitreißender Fall, welcher bis zum Ende verschleiern konnte, wer hinter den Morden steckt. Einerseits waren die Rätsel äußerst clever und wirklich knifflig, andererseits spielte die Zeit eine große Rolle und es schien beinahe so, als ob Nichts und Niemand vor dem Killer in Sicherheit wäre. Noch dazu hat unsere Ermittlerin eine bewegte Vergangenheit hinter sich, die nochmals zusätzlich für Spannungen sorgte. Auch der Actionteil kam nicht zu kurz und so handelte es sich um eine gelungene Abwechslung aus Ermittlungsarbeit, Spannung, unerwarteter Wendungen, sowie liebevoll und sehr detailiert ausgearbeiteten Persönlichkeiten. Für mich sind die Seiten nur so dahin geflogen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich habe den Mörder nicht erkannt, bis er sich dann letztendlich direkt gezeigt hat. Die Methoden die Kaely an den Tag legt um ihre Fälle aufzudecken sind sehr gewöhnungsbedürftig und unkonventionell, aber zugleich mindestens genauso außergewöhnlich und spannend. So war es ihr am Ende möglich diesen Fall zum Abschluss zu bringen, was mit einem großen Showdown einher ging. Ich fand den Schreibstil der Autorin sehr angenehm und konnte sofort in die Geschichte hinein gezogen werden. Ich werde sicher weitere Bücher der Autorin lesen, da das Buch genau meinen Geschmack getroffen hat. Ich kann dieses allen ans Herz legen, die einen guten Krimi zu schätzen wissen und auch mit einem religiösen Hintergrund der Protagonistin kein Problem haben. Wenn man offen für Neues ist, wird man definitiv mit einer unglaublichen Geschichte belohnt, die einen sicher noch länger beschäftigen wird.

War diese Rezension hilfreich?

Nancy Mehl - Die Ankündigung zum Inhalt Auf der Flucht vor der Vergangenheit Kaely ist die Tochter eines Serienmörders. Vor vielen Jahren änderte die FBI-Agentin ihren Namen, um nicht mehr mit den grausamen Taten ihres Vaters in Verbindung gebracht zu werden. Doch nun holt sie die Vergangenheit ein, als ein anonymes Gedicht nicht nur ihren eigenen, sondern auch den Mord von sechs weiteren Menschen ankündigt. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Hunter versucht sie den Mörder zu entlarven. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Meinung Die Geschichte selbst ist sehr gut- ich habe noch nie ein Buch mit einer Figur wie Kaely gelesen - ich habe ihre Art, Verbrechen aufzuklären, wirklich genossen. Die Kombination aus Thriller und psychologischem Blickwinkel hat jedoch eine zusätzliche Ebene hinzugefügt, die mich von Anfang an begeistert hat. Bischen oft und viel Gott, aber das kann man überlesen Fazit: Vielleicht möchten Sie dieses Buch mit Licht lesen - und es nicht weglegen, bis Sie das allerletzte Wort erreicht haben. ist dies ein Muss für Fans von Psychothrillern und FBI-Verfahren.

War diese Rezension hilfreich?

Meine Meinung: Die Charaktere dieses Buch haben mich zu 100% überzeugt. Authentisch, mit einer ungeheureren Tiefe und starken Emotionen lernt man die Protagonisten sehr gut und schnell kennen. Der Schreibstil ist gradlinig und flüssig, ohne viel Geschnörkel, Gekonnt lässt der Autor seine Leser im Dunkeln tappen und lässt bis zum Schluss vieles im Unklaren. Das gefällt mir persönlich immer gut an Krimis. Auch durch die dargestellten Charaktere und durch die gezielt gestreuten Vermutungen und Andeutungen, die mich als Leser oft in eine andere Richtung haben denken lassen. Man spürt förmlich, dass hinter der nächsten Ecke etwas lauert. Und ich habe niemals mit diesem Ende gerechnet. Hier überschlagen sich die Ereignisse noch mal, aber ohne den Leser zu überfordern. Fazit: Gut durchdachter Thriller, der durch seine perfide Art, dem Leser Gänsehaut bereitet und den Kopf schütteln lässt.

War diese Rezension hilfreich?

Kaely ist die Tochter eines Serienmörders. Um sich von dem Stigmata zu befreien, ändert sie ihren Namen und wird FBI-Agentin. Ein Gedicht, das den Tod einiger Menschen ankündigt, ändert plötzlich alles. Ich fand den Thriller sehr spannend und aufregend. Kaely ist eine interessante Figur, die eine bewegte Vergangenheit hinter sich hat. Es macht Spaß, sie bei ihrer persönlichen Entwicklung und beim Lösen des Falles zu begleiten. Der Fall an sich ist aufregend und besticht durch immer wieder neue und überraschende Wendungen. Dazu passt das tolle Cover. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann das Buch nur empfehlen.

War diese Rezension hilfreich?

Kaely Quinn arbeitet als Verhaltensanalytikerin beim FBI. Die Tatsache, dass sie die Tochter eines Serienmörders ist, beschert ihr nicht nur Albträume, sondern auch eine zwiespältige Einstellung des FBIs ihr und der medialen Aufmerksamkeit gegenüber, die sie weckt. Nun scheint es ein Mörder auf sie abgesehen zu haben. In einem Gedicht kündigt er nicht nur sieben Morde an, sondern bedroht sie auch direkt. Holt ihre Vergangenheit sie nun wieder ein? Mich hat bei der Beschreibung der Geschichte Kaelys Arbeit als Verhaltensanalytikerin angesprochen. Diese führt sie wirklich ungewöhnlich aus. Ihre Profile erstellt sie dadurch, dass sie sich gedanklich mit den Tätern an einen Tisch setzt und mit ihnen zu Abend isst. So macht sie sich ein Bild von ihnen und kann erstaunlich genaue Details herausfinden. Als sie selbst bedroht wird, ist ihre Kompetenz besonders gefragt. Sie soll ein Team mit Special Agent Noah Hunter bilden. Der ist – wie viele ihrer Kollegen – der Einzelgängerin Kaely gegenüber sehr skeptisch. Allerdings finden die Beiden über ihre Arbeit bald einen Zugang zueinander und kommen dem Mörder damit Schritt um Schritt näher. Schon der Prolog zeigt die Gedanken des Täters, sodass gleich schon klar wird, dass er es direkt auf Kaely – die ehemals Jessica hieß – abgesehen hat, da er sie in Verbindung mit ihrem mordenden Vater setzt. Bald schon wird der erste Verdacht gegen einem Mann gestreut, der Kaely nahe steht. Als ich schon befürchtete zu einem frühen Zeitpunkt die Identität des Mörders zu kennen, wurde ich positiv überrascht. Immer wieder schwanken die Andeutungen, sodass ich einige Verdächtige zur Auswahl hatte. Zwar gehörte schlussendlich auch der Mörder zu dieser Gruppe, allerdings war bis zuletzt nicht klar, wer davon es sein würde. In dieser Hinsicht ist es der Autorin sehr gut gelungen, Verdächtigungen zu streuen und Misstrauen gegen alle zu säen. Weniger begeistern konnten mich die Teile, die sich in die Länge zogen. Einige der Szenen hätte ich mir kürzer vorstellen können, um die Spannung zu erhalten. Ebenso war der starke Glaube von Kaely, der immer wieder thematisiert wurde, nicht so meins. Mir ist bewusst, dass das Buch in einem christlichen Verlag erschienen ist und so habe ich auch mit einem entsprechenden Inhalt gerechnet. Bei einem Krimi hätte ich die Diskussion von Glaubensfragen aber nicht unbedingt haben müssen. Fazit: Die Arbeit einer Verhaltensanalytikerin fand ich interessant. Der Autorin gelingt es ausgezeichnet den Verdacht auf eine Vielzahl an Personen zu richten. Allerdings hatte das Buch in einigen Teilen Längen, die für mich die Spannung reduziert haben.

War diese Rezension hilfreich?

Der Klappentext hat mich schon sehr neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Kaely hat mich ziemlich berührt und beeindruckt, wie muss es sein wenn man nirgendwo gern gesehen wird und alle einen für merkwürdig halten. Wem kann sie vertrauen? Bzw wer steht auf ihrer Seite. Es gibt aber auch noch andere mehr oder weniger gleich wichtige Personen in diesem Thriler. Noah, Salomon, Alex, und auch einige nicht so sympathische Zeitgenossen. Jeder steht vor schweren Entscheidungen über sein jeweiliges Leben, egal ob im Berufs- oder im Privatleben. Kaely hat zu Gott gefunden (wie genau wird nicht erklärt, aber es soll ja noch 2 Bücher geben), aber sie ist fest überzeugt und dafür bewundere ich sie, vorallem bei ihrem Job wo sie doch immer soviel Böses in der Welt sieht. Ich fand den Einblick in die Welt der Profiler sehr interessant vorallem Kaelys Vorgehensweise, ich bin gespannt wie es sich da noch weiterentwickeln wird. Noah und Alex fand ich beide auf ihre Art großartig und ich hoffe sie werden Freunde füreinander und für Kaely. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ja über die religiösen Aspekte kann man streiten, aber mich haben sie eher neugierig gemacht. Ausserdem fand ich nicht dass das Buch wirkliche Längen zwischendurch hatte. Manchmal hat mir zwar der "menschliche" Aspekt etwas gefehlt, aber da Kaely niemanden an sich heranlässt und kaum Emotionen zeigt, war auch das für den ersten Teil für mich verständlich. Ich freu mich schon auf den nächsten Teil. Viel Spaß beim Lesen!

War diese Rezension hilfreich?

"Wer vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart." (R. v. Weizsäcker) Die FBI-Verhaltensanalytikerin Kaely Quinn hat sich durch eine Namensänderung eine neue Identität aufgebaut, um ein Inkognito-Leben zu führen und davon abzulenken, dass ihr Vater ein Serienmörder ist. Die Erinnerungen der Vergangenheit nehmen sie durch ihre Alpträume immer noch gefangen, doch durch ihre Arbeit versucht sie, einen eigenen Eindruck beim FBI zu hinterlassen. Doch dann wird ihr mühsam errichtetes Kartenhaus durch ein Gedicht erschüttert, in dem ein Unbekannter nicht nur ihren Mord ankündigt, sondern auch den von sechs weiteren Personen. Neben der unterschwelligen Angst, die sich in Kaely breit macht, versucht sie mit ihrem Kollegen Noah Hunter, dem anonymen Täter rechtzeitig auf die Spur zu kommen… Nancy Mehl hat mit „Die Ankündigung“ einen außerordentlich spannenden Thriller vorgelegt, der den Leser von Beginn an zu fesseln weiß. Der flüssige und bildhafte Erzählstil der Autorin bringt den Leser schon mit einem ungewöhnlichen Prolog mitten hinein ins Geschehen, wo er zuallererst den anonymen Täter kennenlernt, der die Protagonisten in Atem halten wird. Man klebt regelrecht an den Seiten und an den Fersen von Kealy und Hunter, um nur bloß keine Entwicklung zu verpassen. Schon der Lebenslauf der Hauptprotagonistin Kealy ist ungewöhnlich und herausfordernd zugleich, denn die Tatsache, dass sie die Tochter eines Serienmörders ist, macht es ihr nicht gerade leicht, sich innerhalb der Institution zu behaupten, für die sie arbeitet. Sie steht allein und muss doppelt so viel leisten, um eine einigermaßen stabile Position zu erreichen, in der sie Kollegen ernst nehmen und ihr Vertrauen entgegenbringen. Ihre Herangehensweise als Verhaltensanalytikerin ist zugleich unorthodox und ungewöhnlich, aber durchaus nachvollziehbar und führt zu verblüffenden Ergebnissen. Die Autorin lässt mit immer neuen Wendungen die Spannung stetig steigen und stellt den Leser vor die Herausforderung, die Situation ständig neu zu überdenken, denn die Palette der Verdächtigen ist vielfältig. Die Handlung ist zu keiner Zeit vorhersehbar und verblüfft auch am Ende bei der Entlarvung des Täters. Der in die Geschichte eingewebte christliche Aspekt ist unaufdringlich und passt gut in die jeweilige Situation. Es geht um Vergebung und das tiefe Vertrauen, Gott an seiner Seite zu haben. Interessant gestaltete Charaktere mit realistischen menschlichen Ecken und Kanten machen es dem Leser leicht, sich ihnen bei den Ermittlungen anzuschließen und als unsichtbarer Dritter alles hautnah mitzuverfolgen. Kaely ist eine eher zurückhaltende Frau mit einem schicksalsträchtigen Familienhintergrund, der sie zwingt, ihre eigene Identität zu leugnen. Sie hält sich lieber im Hintergrund, jedoch zeigt sie im Job ihre Intelligenz und ein besonderes Einfühlungsvermögen. Ihre Außenseiterposition lässt sie einem schnell besonders ans Herz wachsen. Noah Hunter wirkt im ersten Moment wie ein arroganter und misstrauischer Kerl, doch entwickelt er sich im Verlauf immer mehr zu einem echten Partner für Kaely. Während Kaely mehr ihrer Intuition folgt, ist Hunter der Logiker, um Zusammenspiel machen die beiden eine gute Figur. Auch die übrigen Protagonisten spielen ihre Parts durchweg gelungen, einige führen den Leser gekonnt an der Nase herum. „Die Ankündigung“ ist ein sehr fesselnder, unterhaltsamer Thriller, der nach den ersten Seiten regelrecht eine Sogwirkung entfaltet, so dass das Buch kaum aus der Hand zu legen ist. Eine intelligent konstruierte Handlung lässt den Leser zum Teil des Ermittlungsteams werden und überrascht mit einem nicht vorhersehbaren Ausgang. Absolute Leseempfehlung für spannende Lesestunden!

War diese Rezension hilfreich?

Kaely Quinn arbeitet als Verhaltensanalytikerin beim FBI. Die Tatsache, dass sie die Tochter eines Serienmörders ist, beschert ihr nicht nur Albträume, sondern auch eine zwiespältige Einstellung des FBIs ihr und der medialen Aufmerksamkeit gegenüber, die sie weckt. Nun scheint es ein Mörder auf sie abgesehen zu haben. In einem Gedicht kündigt er nicht nur sieben Morde an, sondern bedroht sie auch direkt. Holt ihre Vergangenheit sie nun wieder ein? Mich hat bei der Beschreibung der Geschichte Kaelys Arbeit als Verhaltensanalytikerin angesprochen. Diese führt sie wirklich ungewöhnlich aus. Ihre Profile erstellt sie dadurch, dass sie sich gedanklich mit den Tätern an einen Tisch setzt und mit ihnen zu Abend isst. So macht sie sich ein Bild von ihnen und kann erstaunlich genaue Details herausfinden. Als sie selbst bedroht wird, ist ihre Kompetenz besonders gefragt. Sie soll ein Team mit Special Agent Noah Hunter bilden. Der ist – wie viele ihrer Kollegen – der Einzelgängerin Kaely gegenüber sehr skeptisch. Allerdings finden die Beiden über ihre Arbeit bald einen Zugang zueinander und kommen dem Mörder damit Schritt um Schritt näher. Schon der Prolog zeigt die Gedanken des Täters, sodass gleich schon klar wird, dass er es direkt auf Kaely – die ehemals Jessica hieß – abgesehen hat, da er sie in Verbindung mit ihrem mordenden Vater setzt. Bald schon wird der erste Verdacht gegen einem Mann gestreut, der Kaely nahe steht. Als ich schon befürchtete zu einem frühen Zeitpunkt die Identität des Mörders zu kennen, wurde ich positiv überrascht. Immer wieder schwanken die Andeutungen, sodass ich einige Verdächtige zur Auswahl hatte. Zwar gehörte schlussendlich auch der Mörder zu dieser Gruppe, allerdings war bis zuletzt nicht klar, wer davon es sein würde. In dieser Hinsicht ist es der Autorin sehr gut gelungen, Verdächtigungen zu streuen und Misstrauen gegen alle zu säen. Weniger begeistern konnten mich die Teile, die sich in die Länge zogen. Einige der Szenen hätte ich mir kürzer vorstellen können, um die Spannung zu erhalten. Ebenso war der starke Glaube von Kaely, der immer wieder thematisiert wurde, nicht so meins. Mir ist bewusst, dass das Buch in einem christlichen Verlag erschienen ist und so habe ich auch mit einem entsprechenden Inhalt gerechnet. Bei einem Krimi hätte ich die Diskussion von Glaubensfragen aber nicht unbedingt haben müssen. Fazit: Die Arbeit einer Verhaltensanalytikerin fand ich interessant. Der Autorin gelingt es ausgezeichnet den Verdacht auf eine Vielzahl an Personen zu richten. Allerdings hatte das Buch in einigen Teilen Längen, die für mich die Spannung reduziert haben.

War diese Rezension hilfreich?

Das Buch hat mich wegen dem interessanten Klappentext angesprochen. Eine solche Geschichte habe ich bisher nämlich noch nicht gelesen. Mich hat besonders Kaelys Methode anfangs etwas stutzig gemacht, sie ist nämlich Verhaltensanalytikerin und erstellt die Profile des Täters dadurch, dass sie sich gedanklich mit ihnen an den Tisch setzt und mit ihnen gemeinsam zu Abend isst. So kann sie sich ein sehr gutes Bild von ihnen machen und teils wichtige Details herausginden. Fand ich interessant und als sie dann auch noch selbst bedroht wird, wurde es für mich nochmals spannender. Der Prolog zeigt schon die Gedankengänge des Täters. Dadurch wird dem Leser schon da klar, dass er es nur auf Kaely abgesehen hat und er sie in Verbindung mit ihrem mordenden Vater stellt. Dies fand ich gut, so habe ich mir schon hier Gedanken gemacht wer denn der Täter sein könnte und was sein Motiv sein könnte. Der Verdacht der Ermittler, wer der Mann sein könnte fällt schnell und ich hatte Angst den Täter so auch viel zu schnell zu kennen. Dem wurde ich allerdings etwas besseren belehrt, denn die Autorin schaffte es dass ich skeptisch wurde. Sie streute jede Menge Verdächtigungen in alle möglichen Richtungen, sodass ich immer mehr Verdächtige auf meiner Liste stehen hatte. Das liebe ich an Thrillern immer. Bald schon war ich bei jeder auftauchenden Figur misstrauisch. Weniger begeistert haben mich die Szenen wo alles zu viel in die Länge gezogen wurde und davon gab es leider so einige. Dies hätte die Autorin definitiv besser machen können und einfach die Länge des Buches etwas kürzen, dafür aber eine durchweg spannende Geschichte schaffen können. Vielleicht hätte auch der christliche Glaube ein wenig kürzer treten können, denn die christliche Neigung der Protagonistin würde schon ein wenig breit getreten. Dennoch fand ich das Buch ganz okay. Fazit: Die Arbeit einer Verhaltensanalytikerin ist interessant und der Autorin gelang es den verdachtnaif Vielzahl an Personen zu richten, allerdings störten mich die Teile die in die Länge gezogen wurden etwas.

War diese Rezension hilfreich?

Klapptext: Kaely ist die Tochter eines Serienmörders. Vor vielen Jahren änderte die FBI-Agentin ihren Namen, um nicht mehr mit den grausamen Taten ihres Vaters in Verbindung gebracht zu werden. Doch nun holt sie die Vergangenheit ein, als ein anonymes Gedicht nicht nur ihren eigenen, sondern auch den Mord von sechs weiteren Menschen ankündigt. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Hunter versucht sie den Mörder zu entlarven. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Fazit: Das Buch ist ein spannender Krimi, der gut unterhält. Obwohl sie als Ermittlerin jeden Tag viel sieht. Hat sie im Glauben an Gott neue Kraft getankt. Der Glaube ist im Hintergrund immer präsent. Er stört die Story in keiner Weise. Es ist interessant, die Sichtweise der FBI Agentin Kaely kennen zu lernen. Der Leser kommt in den Genuss einer sehr spannenden Geschichte. Ist man erst mal in der Geschichte drin, so kann man fast nicht mehr aufhören zu Lesen. Das Buch kann ich jedem ans Herz legen, welcher einen guten Krimi lesen möchte.

War diese Rezension hilfreich?

Ich habe mich sehr über das Buch "Die Ankündigung" von Nancy Mehl gefreut, welches ich im Rahmen einer Leserunde auf Lovelybooks lesen und zudem via Netgalley vom SCM Hänssler Verlag als ebook beziehen durfte. Vielen lieben Dank an dieser Stelle dafür, selbstverständlich wird meine Meinung zum Buch dadurch in keiner Weise beeinflusst. Es handelt sich hierbei um meine erste Geschichte der Autorin, auf die ich durch den spannenden Klappentext aber sehr neugierig geworden bin. Der Krimi handelt von der Protagonistin Kaely, einer FBI-Agentin, die ihr Handwerk wirklich versteht. Allerdings hat sie so ihre Schwierigkeiten ernst genommen zu werden, da ihr Vater einst als Serienmörder überführt wurde. Obwohl dies schon eine Weile her ist, holt Kaely diese Vergangenheit nun wieder ein, da sie ein Gedicht erreicht, welches ihren baldigen Tod ankündigt... Die Autorin Nancy Mehl schreibt ihren Kriminalroman aus unterschiedlichen Sichtweisen in der dritten Person im Präteritum, was mir rasch einen Überblick über die Personenkonstellation und Gesamtsituation liefert und mich gerade der Hauptfigur Kaely näher bringt. Ich mag ihre besondere, eigenwillige Art und bin immer wieder fasziniert davon, wie sie manche Dinge betrachtet. Ihr Glaube schenkt ihr auch sehr viel Kraft in ihrem Job und inspiriert auch Andere. Es muss sicher schwer sein in ihrer Haut zu stecken, denn sie hat einiges durchgemacht und wird immer wieder für ihren Vater verurteilt, was ja überhaupt nicht ihre Schuld ist. So hat sie das Gefühl, dass sie seine Gräueltaten ein Stück weit durch ihre Arbeit wieder gutmachen muss und lebt quasi für sie. Als sie dann plötzlich ins Visier eines neuen Killers gerät, zieht sie sich nicht zurück oder dergleichen, nein, sie ermittelt wie wild weiter. Hier haben wir es wirklich mit einer hoch motivierten FBI-Agentin zu tun, für die Angst eher ein Fremdwort darstellt. Beindruckend, manchmal aber auch etwas unvorsichtig und wenig rücksichtsvoll ihr selbst gegenüber :D Der Kollege, der ihr an die Seite gestellt wird, ist mir auch zügig sympathisch und zusammen ergeben die beiden schließlich ein echt gutes und eingespieltes Team. Auch weitere Charaktere schließe ich hier in mein Herz, bin mir aber bis zum Schluss nicht sicher, ob der Täter nicht eine Person aus den eigenen Reihen ist... demnach genieße ich meine Sympathien mit großer Vorsicht. Es gibt mehrere Spannungsbögen in der Geschichte und zudem noch einen kleinen christlichen Input, der mir als gläubiger Mensch gut gefällt und den ich so unterschreiben kann. Den Leser erwarten hier zwar ein paar unschöne Szenarien, richtig blutig oder auch detailliert wird es in diesem Buch aber nicht und ich würde auch nicht behaupten, dass das Buch nichts für schwache Nerven ist. Der Krimi eignet sich meiner Meinung nach super für Thriller-Einsteiger – würde ich einfach mal so behaupten :P Der Schreibstil ist sehr kurzweilig und leicht und trägt mich auch durch die geringe Länger der Kapitel super schnell durch die Geschichte. Hierbei sind die wechselnden Perspektiven auch immer wieder erfrischend und auch aufschlussreich und sorgen dafür, dass sich das Puzzle in meinem Kopf immer mehr vervollständigt. Der große AHA-Effekt am Ende bleibt auch nicht aus :-) "Die Ankündigung" würde ich fast schon als Thriller bezeichnen, denn es geht doch sehr temporeich, aber kaum brutal oder verstörend zu. Für mich war das total leichte und doch auch spannende Kost für zwischendurch, was sich in wenigen Stunden "weglesen" lies. Somit vergebe ich eine klare Lese- und Kaufempfehlung und 5 volle Sterne *****

War diese Rezension hilfreich?

Kaely Quinn, die eigentlich Jessica Oliphant heißt, ist die Tochter eines Serienmörders und arbeitet als Profilerin beim FBI. Aufgrund dieses Umstandes und ihrer ungewöhnlichen Methoden wird sie von Quantico wegversetzt. Kontakt hat sie nur mit wenigen Menschen; dazu jagt ihr ein Reporter geradezu hinterher. Und gerade dieser bekommt ein Gedicht zugesendet, das eine Mordserie ankündigt - und das letzte Opfer soll Kaely selbst sein. Sie ermittelt selbst mit ihrem neuen Partner Noah Hunter. Zur Zeit sind 3 Bände über die Profilerin im Original erschienen; dies ist der 1. und (bisher) einzige Fall, der auf Deutsch erschienen ist und zwar bei einem christlichen Verlag, was gut passt, da der christliche Glauben eine große Rolle im Leben von Kaely spielt. Das Cover ist ziemlich düster, ist aber gut gemacht und passt durch den ersten Mord perfekt zum Buch. Der deutsche Titel hingegen ist etwas einfallslos und nichtssagend - im Original heißt das Buch "Mind Games". Ansonsten hat die Übersetzerin aber einen perfekten Job gemacht. Das Genre würde ich allerdings doch eher einem Thriller, denn einem Krimi zuordnen. Die Ermittlerin wirkt wie eine Mischung aus Sadie Scott von Dania Dickens Profiler-Reihe und Malcolm Bright aus "Prodigal Son". Sie ist sehr sympathisch und zudem sehr originell. Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet; Orte und Charaktere werden wundervoll ins Bild gesetzt. Der Fall selbst ist äußerst spannend und logisch und super konstruiert; der Leser hat hier schon relativ zu Beginn des Buches einige Verdächtige. Man verdächtigt abwechselnd jeden, bis sich der wahre Täter schließlich verrät. Da dies erst am Schluss passiert, bekommt der Leser Hochspannung das ganze Buch über. Daher hoffe ich natürlich, dass auch die weiteren Fälle der interessanten Profilerin im deutschsprachigen Raum erscheinen werden. Fazit: Top-Auftakt-Thriller mit origineller Ermittlerin und spannendem Fall. 5 von 5 Sternen

War diese Rezension hilfreich?

LeserInnen dieses Buches mochten auch: