Agency

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Erscheinungstermin 19.09.2020 | Archivierungsdatum 17.03.2021

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Zum Inhalt

»Einer der originellsten und einflussreichsten Schriftsteller unserer Zeit.« The Boston Globe Die begabte App-Flüsterin Verity Jane wird von einem mysteriösen Start-Up angeheuert, um ein neues Produkt zu testen: Eunice, eine Künstliche Intelligenz, die sich als weitaus mächtiger herausstellt als zunächst gedacht ... - New York Times-Bestseller - William Gibson wurde ausgezeichnet u.a. mit dem Philip K. Dick Award, Nebula Award, Hugo Award, Damon Knight Memorial Grand Master Award San Francisco 2017. Verity Jane testet im Auftrag der zwielichtigen Firma Cursion einen digitalen Assistenten, auf den man durch eine gewöhnliche Brille zugreifen kann. In der Brille befindet sich die Künstliche Intelligenz namens Eunice, die entwaffnend menschlich ist und über ein ausgeklügeltes Verständnis für Kampfstrategien verfügt. Als Verity erkennt, dass sich Eunices Persönlichkeit und ihre Fähigkeiten rasant weiterentwickeln, beschließt sie, diese Beobachtung vor ihrem neuen kryptischen Abreitgeber zu verbergen. Doch das Geheimnis kann sie nicht lange wahren, denn Wilf Netherton und seine rätselhafte Chefin Ainsley Lowbeer arbeiten in London – ein Jahrhundert voraus – daran, den Lauf der Vergangenheit zu beeinflussen. Ihr aktuelles Projekt: Eunice, die droht, einen Atomkrieg auszulösen …

»Einer der originellsten und einflussreichsten Schriftsteller unserer Zeit.« The Boston Globe Die begabte App-Flüsterin Verity Jane wird von einem mysteriösen Start-Up angeheuert, um ein neues...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783608504743
PREIS 25,00 € (EUR)

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

Was für ein Buch/Werk!

Der Klappentext fängt so an:
Die begabte App-Flüsterin Verity Jane wird von einem mysteriösen Start-Up angeheuert, um ein neues Produkt zu testen: Eunice, eine Künstliche Intelligenz, die sich als weitaus mächtiger herausstellt als zunächst gedacht ...

Nun fange ich an zu lesen und denke, wo bist du gelandet? Sie merken, dies ist mein erstes Buch dieses Autors. Ich werde in eine völlig fremdartige Welt hinein geworfen. Es gibt viele Ausdrücke die zuerst mir nicht erklärbar sind. Einige blieben es auch bis zum Schluss. Allerdings die Ideen und der Bezug auf aktuelle Themen unserer Zeit sind großartig. Im Prinzip, science fiction vom Feinsten.

Die Kapitel sind recht kurz. Sie werden abwechselnd aus der Sicht von Verity und von Wilf erzählt. Verity blieb die ganze Zeit etwas blass. Sie wurde die ganze Zeit irgendwie herum geschoben und agierte nicht selbst. Die Personen aus der Zukunft waren origineller und präziser beschrieben.

Es lohnt sich das Buch zu lesen, aber man sollte sich Zeit nehmen.

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Man braucht ein wenig, um in das Buch zu finden, aber dann lohnt es sich sehr. Nimmt Fahrt auf und ist bis zur letzten Seite spannend.

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Eigentlich hat mir das Buch gut gefallen, es war mal ganz was anderes.
Auch wenn ich mittlerweile schon einige Bücher über künstliche Intelligenz gelesen habe.
Sehr gut hat mir hier zum Beispiel gefallen, dass ein kleiner Teil in der Zukunft gespielt hat. Auch wie die Zukunft eingebaut wurde hat mir sehr gut gefallen.

Mich hat ein wenig die Vielzahl an unbekannten Begriffen gestört. Denn für die ganzen technischen und IT-Abläufemusste es ja Begriffe geben. Ich vermute eine Mischung aus Fachchinesisch und ausgedachten Wörtern. Da habe ich manchmal fast ein wenig den Überblick verloren, um alle Abläufe zu begreifen. Dafür habe ich1 Stern abgezogen.

Grundsätzlich war dem Buch gut zu folgen, die Ausnahmen habe ich gerade angesprochen. Auf jeden Fall ist es etwas für Fans des Themas KI und Science Fiction. Mal was anderes und voll guter Ideen. 4 gute Sterne.

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Inhalt:  Die Sequel zu "The Peripheral" alterniert zwischen zwei Zeitsträngen:

Wilf Netherton aus dem London des Jahres 2136 wird von der zwielichtigen "semimythischen autonomen Richterin-Vollstreckerin" Lowbeer beauftragt, sich in ins Jahr 2017 einzuschalten. 

Am anderen Ende der Kommunikationsleitung sitzt "App-Flüsterin" Verity Jane, die als Betatesterin einen digitalen Assistenten mittels einer VR-Brille mit Sprachinterface prüfen soll. Hinter dem digitalen Assistenten steckt der Avatar aus dem verschwommenen Titelbild: Eunice, die als künstliche Intelligenz Bewußtsein entwickelt hat. Eunice wirkt nicht kalt, sondern kommuniziert einfühlsam und straßentauglich:

Ich habe grad herausgefunden, dass ich einen Riesenhaufen Scheiße über diese Region weiß. Anscheinend bin ich dadrauf ziemlich spezialisiert.

"Ich hab noch nie eine KI so viel fluchen hören", sagte Verity.

Veritys Zeitstrang ist durch die Kontaktaufnahme aus der Zukunft vom Hauptstrang entkoppelt und entwickelt sich eigenständig. Warum ist es gerade dieser Zeitstrang, für den sich Lowbeer und Netherton engagieren? Der Initiator war ein fehlgeleiteter "Klept", einer dieser Ultrareichen, die es sich zum Hobby gemacht haben, in Vergangenheiten mitzumischen. In diesem Fall ist der Klept ein ausgesprochener Sadist, der sehen möchte, wie er größtmögliches Leid in Richtung des apokalyptischen "Jackpot" verursachen kann. Glücklicherweise wurde er von Lowbeer beseitigt, und Lowbeer fühlt sich für den Zeitstrang verantwortlich. 

Worin unterscheidet sich dieses 2017? Gibson musste den Roman einige Male umschreiben, denn zwei zentrale Elemente weichen von unserer Lage ab: Die USA hatten 2016 eine Präsidentin gewählt, und Großbritannien stimmte für "Remain" ab. Trotz dieser positiven Wendungen steuert die Welt dort auf eine globale Katastrophe in Form eines Nuklearkriegs zu, ausgelöst durch einen Konflikt im mittleren Osten.

Eunice entkoppelt sich von ihrer Firma, die die Kontrolle über ihren Ausschaltknopf hat. Die Firma möchte Veritys Verbindung zu Eunice trennen und ihren Kommunikator zurückhaben. Es entbrennt eine sehr gefährliche Jagd mit High-Tech aufgeladenem Versteckspiel. 

Review: Nach dem Review des ersten Bandes las ich direkt im Anschluß diesen Roman, daher waren mir die Charaktere und Umstände noch sehr gut bekannt. Ansonsten empfiehlt es sich, sich wieder vertraut zu machen, da Gibson keine Zeit mit Wiederholungen verschwendet. 

Der Roman startet in absolut Gibson-typischer Manier, inklusive detailverliebter Umgebungsschilderungen, High-Tech Neologismen, sowie Action ab der ersten Seite. Im Gegensatz zum ersten Teil hatte ich mich sofort zurecht gefunden. 

Überwältigend sympathisch fand ich die schnoddrige Schnauze der KI Eunice, die trotz ihrer Menschenähnlichkeit nie vergessen ließ, dass sie tatsächlich nur virtuell ist. Verity dagegen verblasste als Charakter und war immer nur getrieben, geführt, passiv. 

Die Handlung entwickelt sich in beiden Strängen atemberaubend schnell, Gibson legt keine Pause ein, die Welt zu retten. Eunice versucht "Handlungsmacht" zu erringen, mittels derer sie auf Ereignisse einwirken kann - auf Englisch das titelgebende "Agency".

Bei all den aufregenden Ereignissen stellt sich am Ende dann doch Ernüchterung ein, da es keinen Showdown, keine ultimative Lösung gibt. In diesem Sinne erliegt Agency dem Syndrom eines mittleren Bandes der Lockdown-Trilogie. 

Agency ist 100% Cyberpunk mit Cutting-Edge Technologie, düsteren Kleptokraten, coolen Protagonisten und dystopischer Welt. Dieses Mal gemischt mit Zeitreise-Anteilen. 

Wer Peripheral bereits mochte, dem sei diese Fortsetzung ans Herz gelegt. Gibson arbeitet bereits am letzten Teil der Trilogie und es ist zu hoffen, dass es dieses Mal nicht so lange dauert.

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Klapptext: Die begabte App-Flüsterin Verity Jane wird von einem mysteriösen Start-Up angeheuert, um ein neues Produkt zu testen: Eunice, eine Künstliche Intelligenz, die sich als weitaus mächtiger herausstellt als zunächst gedacht. Als Verity erkennt, dass sich Eunices Persönlichkeit und ihre Fähigkeiten rasant weiterentwickeln, beschliesst sie, diese Beobachtung vor ihrem Abreitgeber zu verbergen. Doch das Geheimnis kann sie nicht lange wahren, denn Wilf Netherton und seine rätselhafte Chefin Ainsley Lowbeer arbeiten daran, den Lauf der Vergangenheit zu beeinflussen.
Fazit: Ich schicke voraus, dass dieses Buch kein Science-Fiction ist. Das Buch beschreibt eine Realität und Wahrscheinlichkeit, die dem Menschen bevorsteht. Es wird sehr gut dargestellt wie KI die Macht und den Einfluss dieser Technik. Das Lesen verlangt die volle Aufmerksamkeit und manchmal ist Nachdenken angesagt. Das Lesen macht richtig süchtig, man will wissen wie kann das Funktionieren? Was steckt dahinter? Daher ist Agency absolut eine Leseempfehlung.

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William Gibson - Agency

zum Inhalt
Die begabte App-Flüsterin Verity Jane wird von einem mysteriösen Start-Up angeheuert, um ein neues Produkt zu testen: Eunice, eine Künstliche Intelligenz, die sich als weitaus mächtiger herausstellt als zunächst gedacht ...

Meinung
Gibson hat mal wieder gezeigt, dass er es drauf hat wie kein anderer.
Alles passt, alles sitzt, kein Satz zuviel, keiner Zuwenig.
Nur so kann es mit der SF Literatur wieder bergauf gehen
Es scheint dies eine Fortsetzung von Peripherie zu sein.
Und die Innovationskraft seiner Romane bleibt immens.
Wie immer Gibson...........super
Gern empfehle ich weiter

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Das war mein erstes Buch dieses Autors, weshalb ich mit der fremden Welt und den Gegebenheiten erstmal nicht so gut klar kam. Die Charaktere waren für mich wirklich interessant. Jeder war auf seine Art anders und hat der Geschichte seinen ganz besonderen Touch gegeben.
Auch wenn ich Schreibstile lieber habe, die sehr ausschweifend und bildhaft erzählen, habe ich Gibson's Stil nicht als störend empfunden. Mit seiner kurzen, prägnanten Art bringt er die Dinge einfach auf den Punkt und man fliegt nur so durch die Seiten der Story.
Klare Empfehlung! Ich werde mir nun auch weitere Werke des Autors anschauen.

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