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Buchcover für Der Gesang der See

Der Gesang der See

Roman | Von der Autorin des ergreifenden Bestsellers 'Als Großmutter im Regen tanzte'

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Erscheinungstermin 11.03.2026 | Archivierungsdatum 10.05.2026


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Zum Inhalt

Atmosphärisch und eindringlich wie der nordische Wind:
Der mitreißende Roman, der Trude Teige als Autorin bekannt machte.

Auf der kleinen Fischer-Insel an der norwegischen Westküste ist das Leben hart, die Natur überwältigend. Die junge Kristiane verspricht ihrem Vater, den seit Generationen besetzten Lotsenposten in der Familie zu halten. Als Frau darf sie die Schiffe in den Schären nicht selbst geleiten. ​Doch als ihr Mann bei einem Sturm ums Leben kommt, steht ​die schwangere Kristiane ​allein da mit Mutter und Schwester; man will ihnen das Lotsenmandat entziehen. Auf der Suche nach jemandem, der ihnen eine Zukunft gewähren kann, gerät sie in tiefen Konflikt zwischen Pflicht und Leidenschaft.

Eine junge Schifferin zwischen Familie, Emanzipation und Leidenschaft: Sorgfältig recherchiert und inspiriert von ihrer eigenen Familienhistorie, zieht uns die außergewöhnliche Erzählerin Trude Teige in eine bewegende Geschichte um eine starke Frau in der rauen Männergesellschaft ​der nordischen Gestade.

Der erste Roman von Trude Teige – jetzt zum ersten Mal auf Deutsch veröffentlicht.

Von der Autorin der bewegenden Generationen-Romane und Nr.1-SPIEGEL-Bestseller »Als Großmutter im Regen tanzte«, »Und Großvater atmete mit den Wellen«, »Wir sehen uns wieder am Meer«.

Atmosphärisch und eindringlich wie der nordische Wind:
Der mitreißende Roman, der Trude Teige als Autorin bekannt machte.

Auf der kleinen Fischer-Insel an der norwegischen Westküste ist das Leben hart...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783949465277
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 256

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Trude Teiges erster Roman um eine starke Frau

Trude Teige ist als Tochter eines Fischers auf einer kleinen Insel an der norwegischen Westküste aufgewachsen, lässt die Autorin gleich mal wissen. Über ihre Ururgroßmutter Gertrud wollte sie ein Sachbuch schreiben, bis ihr ihre Romanfigur Kristiane begegnet ist - eine taffe Frau, die sich in der Männergesellschaft behaupten musste, denn es ging um nichts weniger als den Lotsenposten, der in der Familie von Generation zu Generation weitergegeben wurde, es musste aber ein Mann sein, Frauen waren dafür nicht vorgesehen.

Kristiane war immer ein Papa-Mädchen, sie wollte aufs Meer, gemeinsam mit ihrem Vater. Er hatte sie rudern und segeln gelehrt, er hatte ihr beigebracht, wie man anhand der Landmarken navigiert. Auch bei den Lotsenfahrten hatte sie ihn begleitet, er hat ihr die Fischgründe gezeigt, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Als sie älter war, konnte sie auch schwere Männerarbeit auf dem Schiff verrichten. Wäre sie ein Mann, könnte sie auf jedem Boot anheuern, hat er nicht ohne Stolz verkündet. So aber waren die Begehrlichkeiten der anderen nach der familieneigenen Lotsennummer groß, als Vater starb. Kristiane heiratet ihre große Liebe, das Lotsenmandat bleibt am Hof. Als ihr Mann bei einem Sturm ums Leben kommt, wird ihr nicht lange Zeit für eine Wiederverheiratung gegeben, ansonsten wird ihr das Mandat entzogen.

Trude Teiges Bücher kenne und schätze ich sehr, jedes einzelne hat mich tief bewegt. „Der Gesang der See“ ist ihr erstes Buch, das 2002 in Norwegen erschienen ist und jetzt, im Jahre 2026, von Günther Frauenlob ins Deutsche übersetzt wurde. Trude Teige schreibt über Frauen, die trotz aller Widrigkeiten ihr Leben meistern. Starke Frauen, die sich nicht unterkriegen lassen. Es ist die Zeit, in der die traditionellen Geschlechterrollen gelten, eine Frau hatte sich um Kind und Hof zu kümmern, das Sagen hatten jedoch die Männer. Auf rauer See hatte eine Frau nichts verloren, Kristiane aber hat ihnen die Stirn geboten, die Lorbeeren jedoch sollte sie nicht ernten - was ihr so gar nicht zusagte. Dunkle, sorgenvolle Zeiten waren es voller Schmerz und doch gab es auch helle Momente voller Leidenschaft und Freude. Dem Balanceakt zwischen Familie und der knallharten Realität auf See hat sie sich gestellt. Kristianes Geschichte geht unter die Haut, eine Geschichte über eine patriarchale Gesellschaft, eine Geschichte, auch über Liebe und Verrat.

Die nächste Generation steht schon parat, Kristianes Sohn Anders soll die Familientradition fortführen. Aber will er das? „Hinaus in den Wind“ erscheint im August 2026, ich werde auch seinen Weg gespannt verfolgen.

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Eine energische Frau

Der Gesang der See, ist der erste Roman der norwegischen Schriftstellerin Trude Teige.
Er wurde erst jetzt ins deutsche übersetzt. Die vorigen drei Bücher von ihr habe ich verschlungen.
Auch dieser Roman hat mich gefesselt.
Trude Teige besticht durch ihren eindruckslosen lebensnahen Stil.
Sie schreibt an Ende, das sie in einem Fischerdorf aufgewachsen, deshalb kann sie die Atmosphäre so gut einbringen.
Eigentlich wollte sie ein Sachbuch über ihre Urgroßmutter schreiben, aber sie fand nicht genug Material. So hat sie Kristiane in diese Zeit versetzt und ihr eine interessante Geschichte gegeben.
Ihr Vater befuhr das Lotsenschiff und auch ihr Mann ist Lotse. Der bleibt auf See, wie viele Männer damals. Um das lotsen recht weiter zu betreiben, muss sie innerhalb eines Jahres einen Lotsen heiraten. Da muss ihr Jugendfreund Lars den Lotsenschein machen, damit sie ihn heiraten kann. Gleichzeitig verliebt sie sich auch in Frederik. Aber Kristiane lässt die Vernunft und die Verantwortung walten und heiratet Lars.
Sie hat einen Rückzugsort, einen versteckten Felsen, da ist sie für sich und kann nachdenken. Nur ihren Lieben zeigt sie den Felsen.
Der Roman ist aufregend und wunderbar.

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Hierbei handelt es sich um den Debütroman von Trude Teige. Ich habe bereits die Großmutter Trilogie der Autorin mit viel Begeisterung gelesen und hoffte, dass mich diese Geschichte, die von ihrer eigenen Familienherkunft erzählt, genauso berühren wird.
Ich fand leicht in die Handlung hinein und spürte, dass mich der emotionale, intensive und eindringliche Schreibstil in seinen Bann zieht. Ich spürte beim Lesen, wieviel Herzblut und Liebe zu den Figuren in jeder Zeile ist. Ich konnte mich gut in Kristiane hineinversetzen und verfolgte gebannt ihr Leben an der rauhen See in Norwegen. Die Beschreibungen des Lebens in den Schären war anschaulich und es hat mich berührt, wie Herz und Verstand einen Kampf ausfechten.
Dieser bewegende Roman hat mir unterhaltsame Lesestunden geschenkt und Trude Teige bleibt für mich ein fester Bestandteil meiner Leseliste.

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Gerade fertiggelesen - Mein erster Trude Teige Roman und nicht mein letzter! Musste ein wenig reinkommen, aber ab dann fand ich es wunderbar. Sehr angenehmer Schreibstil, sehr spannendes Setting, interessante Figuren... Passte für mich.

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Trude Teige ist wieder ein wunderbarer Roman gelungen. Sie beschreibt das Leben der Menschen in Norwegen im 19. Jahrhundert. Wir erfahren, wie die Fischer und Landwirte vom Wetter und der See abhängig sind und wie hart das Leben und Überleben ist. Kristina ist eine starke Frau, die dem Vater verspricht, den Hof und die Fischerei weiterzuführen. In dieser Männer dominierten Zeit hat sie es nicht leicht, sich durchzusetzen. Sie muss heiraten, um die Fischerei überhaupt weiterführen zu können. Kristina verliert sehr früh ihren Mann. Sie findet eine neue Liebe, aber so einfach ist das Leben auch nicht. Die Autorin beschreibt sehr gut, die Rolle der Frau in dieser Zeit. Es gibt strenge Regeln in der dörflichen Gemeinschaft, es kommt zu Tratsch, die Kirche spielt eine Rolle. All diese Umstände beschreibt die Autorin wunderbar. Mir gefällt ihr Schreibstil, mit dem sie so stimmige Naturbeschreibungen einfließen lässt, ich fühlte mich mittendrin in der Erzählung, in der Landschaft Nordnorwegens. Die Ängste und Sorgen dieser Menschen beschreibt die Autorin sehr anschaulich, so dass es sehr spannend war, wie die Gemeinschaft es immer wieder schafft, den langen Winter zu überstehen. Es ist auch eine wunderbare Liebesgeschichte. Die Geschichte war bis zum Schluss spannend. Dieses Buch ist eins meiner Lieblingsbücher in diesem Jahr. Ich möchte es unbedingt empfehlen.

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Trude Teige schreibt über starke Frauen, die es früher schwer hatten, anerkannt zu werden. In diesem Buch ist Kristiane ihre Protagonistin als Sinnbild für ihre Ururgroßmutter Gertrud.
Kristiane wächst als Fischertochter auf einer kleinen Insel an der norwegischen Küste auf. Nach dem Tod der Eltern wird sie alles tun, die Schifflistennummer ihres Vaters zu übernehmen. Doch als Frau darf sie das selbst nicht tun. Sie kommt in Konflikt, als sie eine schwere Entscheidung treffen muss. Lars oder Fredrik.

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Großartiges Buch, aber bitte sagt mir, das es weiter geht? Ich habe mit den Menschen gelacht, geweint und mit gefiebert. ich muss unbedingt wissen wie es mit Kristiane und ihren Männer weitergeht. Trude Teige schafft es auf einzigartige Weise, die Stimmung und Atmosphäre zu erzeugen, die einen das Buch nicht wieder aus den Händen legen lässt.

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Kristiane lebt auf einer kleinen Fischer-Insel an der Westküste Norwegens. Ihr Vater ist Lotse, Fischer und betreibt auch etwas Landwirtschaft um die Familie zu ernähren. Sehr eindrucksvoll beschreibt Trude Teige, wie karg die Landschaft und damit das Leben der Inselbewohner ist und wie sehr sie von den Wetterbedingungen abhängig sind. Aber nun ist nicht nur der Vater, sondern auch Kristianes Ehemann bei einem Sturm uns Leben gekommen. Als Papa-Kind weiß sie was auf dem Hof und auch auf dem Meer zu tun ist. Sie kennt alle Handgriffe. Aber das Lotsenmandat, das zuletzt ihr Ehemann innehatte, darf nicht an eine Frau vergeben werden. Das heißt, sie muss sich kurzfristig einen Mann suchen, der diesen Job übernimmt. Sonst geht die Lotsen-Nummer an einen anderen Mann und eine andere Familie im Ort und Kristiane hatte doch auf dem Sterbebett ihrem Vater versprochen sich um alles zu kümmern. Oft war ich beeindruckt, wie Kristiane bei Auseinandersetzungen den Gesprächspartnern Paroli geboten hat. Egal ob Mann oder Frau. Klar war das oft impulsiv und ohne an die Auswirkungen zu denken, aber gleichzeitig hat es mir auch die Kraft, die in dieser Frau steckt und die Empathie bei Ungerechtigkeiten deutlich gemacht. Trotzdem waren meine Gefühle gegenüber Kristiane zwiegespalten. Auf der einen Seite hat sie wie ein Mann um den Erhalt des Lotsenhofs gekämpft. Wie sie sich, ihre Ängste überwindend, gegenüber der Männerwelt durchsetzt, alle Achtung. Auf der anderen Seite gibt sie, trotz ihrer neuen Eheschließung, der Sehnsucht nach einem anderen Mann nach, was so gar nicht zu ihrem Verantwortungsgefühl passt.
Das Buch hat mich kurzweilig unterhalten und mir Einblicke in eine völlig andere Zeit und Lebensweise gegeben. Von mir gibt’s 4 Lese-Sterne.

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