Bitte melden Sie sich an, um Ihr wertvolles Feedback zu geben.
Jetzt anmelden oder registrieren.
Cool Machine
Roman
mit Nikolaus Stingl (Übersetzer*in)
Loggen Sie sich ein oder erstellen Sie einen Account, um zu sehen, ob dieser Titel zum Anfragen verfügbar ist.
Bestellen oder kaufen Sie dieses Buch in der Verkaufsstelle Ihrer Wahl. Buchhandlung finden.
NetGalley-Bücher direkt an an Kindle oder die Kindle-App senden.
1
Um auf Ihrem Kindle oder in der Kindle-App zu lesen fügen Sie kindle@netgalley.com als bestätigte E-Mail-Adresse in Ihrem Amazon-Account hinzu. Klicken Sie hier für eine ausführliche Erklärung.
2
Geben Sie außerdem hier Ihre Kindle-E-Mail-Adresse ein. Sie finden diese in Ihrem Amazon-Account.
Erscheinungstermin 06.10.2026 | Archivierungsdatum 09.11.2026
Sprechen Sie über dieses Buch? Dann nutzen Sie dabei #CoolMachine #NetGalleyDE! Weitere Hashtag-Tipps
Zum Inhalt
New York in den Achtzigern als vibrierende Bühne – ein Gangsterroman mit moralischer Sprengkraft von Bestsellerautor Colson Whitehead Reagan-Jahre, Immobilienboom, entfesselter Kapitalismus, wilde...
Eine Anmerkung des Verlags
Bitte veröffentlichen Sie außerhalb dieser Plattform keine Rezensionen vor dem ET (06.10.2026).
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783446285781 |
| PREIS | 27,00 € (EUR) |
| SEITEN | 448 |
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 6 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Ein New York, in dem fast jeder seinen Preis hat
Ich mag Geschichten, in denen ich nicht sofort weiß, auf welcher Seite eine Figur eigentlich steht. Ray Carney ist genau so jemand. Familienvater und erfolgreicher Möbelhändler, aber eben auch ein Mann mit Vergangenheit als Hehler. Ich wusste beim Lesen manchmal selbst nicht, ob ich ihm die Daumen drücken oder ihn schütteln wollte. Besonders gepackt hat mich das New York der Achtziger. Harlem, Geld, Immobilien, Musik und eine Gesellschaft, in der der schöne Schein oft nur eine dünne Fassade ist. Ich konnte diese Stadt beim Lesen regelrecht vor mir sehen.Der geplante Einbruch im Waldorf Astoria und die Goldmedaille von Jesse Owens bringen ordentlich Spannung hinein. Aber für mich war das Buch mehr als ein Gangsterroman. Es geht um Rassismus, Geld und Macht, um geraubte Kunst und immer wieder um die Frage, wer sich eigentlich an welche Regeln halten muss und wer glaubt, über ihnen zu stehen.
Gerade diese moralischen Grauzonen haben mir gefallen. Ray trifft Entscheidungen, die ich nicht immer nachvollziehen konnte, und trotzdem blieb ich ihm erstaunlich nah. Spannend, manchmal ziemlich böse und mit viel Atmosphäre. Vor allem aber einer dieser Romane, bei denen ich wegen der Handlung weiterlese und am Ende über ganz andere Dinge nachdenke.
Ray Carney ist gereift
Nachdem „Harlem Shuffle“ mir als Hörbuch gut gefiel und obwohl ich den zweiten Teil verpasst zu haben scheine, waren Ray Carneys Achtziger in „Cool Machine“ beinahe Pflichtlektüre. Worum geht’s?
Ray Carney wirkt „gefestigt“, denn als arrivierter Geschäftsmann und Familienmensch scheint nur noch wenig an seine zwielichtige Vergangenheit zu erinnern. Doch dass dieses Gebilde im Harlem der 1980er-Jahre noch fragil ist, muss er lernen, als seiner Frau ein Kredit verweigert wird. Es scheint nur eine Lösung möglich, nämlich ein Coup, mit dem er anders an Geld gelangt – dumm nur, dass er damit in ein Raubkunst-Wespennest sticht …
Colson Whiteheads Ray Carney ist zwar seit den 60ern, aus denen ich ihn kannte, gereift, aber sein früheres Ich steckt ihm weiter in den Knochen und bricht sich Bahn, wenn es nicht anders geht. Das macht ihn einerseits zu einem authentischen, aber auch widersprüchlichen Protagonisten. Seine Kämpfe mit sich selbst, vor allem aber den Umständen sind durchaus vergnüglich zu lesen, wenngleich man ihn manchmal packen und schütteln will. So verwebt er eine Krimi- bzw. Gangstergeschichte mit Tiefe (DAS große Thema ist Gerechtigkeit), was nicht einfach ist, ihm aber gut gelingt, und garniert das auch noch mit einer Art (verkorkster) Liebeserklärung an New York. Die Anlage der Geschichte ermöglicht dem Autor, Gesellschaftskritik zu äußern (es geht um afrikanische Raubkunst, aber auch schlicht die immer noch von Rassismus geprägten Umstände im Amerika der 80er) und man staunt, wie wenig lange das eigentlich erst her ist. Der Schreibstil liest sich flüssig, ist aber alles andere als trivial. Diese Kombination hat Seltenheitswert und vielleicht weil ich an die Achtziger (im Gegensatz zu den 60ern) noch Erinnerungen habe, gefiel mir „Cool Machine“ noch besser als „Harlem Shuffle“, weshalb es keine andere Bewertung geben kann als 5 Sterne.
LeserInnen dieses Buches mochten auch:
David McCloskey
Belletristik, Gesellschaft, Krimis, Thriller, Mystery
Evie Woods
Belletristik, Historische Romane, Liebesromane
Werner Pfeil
Krimis, Thriller, Mystery
Martin Buchholz
Humor & Satire, Krimis, Thriller, Mystery, Unterhaltung & Popkultur