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Miss Verständnis
Ein Miss Brooks-Krimi
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Erscheinungstermin 12.10.2026 | Archivierungsdatum N/A
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Zum Inhalt
Die austro-britische Neo-Ermittlerin Miss Brooks hat einen neuen Auftrag an Land gezogen: Sie schminkt die Teilnehmerinnen der TV-Casting-Show „Fabelhafte Frauen Fünfzig Plus“. Drehort: ein...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783839209196 |
| PREIS | 18,50 € (EUR) |
| SEITEN | 320 |
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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Mord mit halb nachgezogener Augenbraue
Schon bei der halb nachgezogenen Augenbraue musste ich lachen. Eine Tote mit einer Schere in der Brust ist eigentlich alles andere als komisch. Aber genau diese Mischung aus Mordfall, schwarzem Humor und herrlich schrägen Figuren hat mir Spaß gemacht. Die Idee mit der Casting-Show „Fabelhafte Frauen Fünfzig Plus“ auf einem Donaukreuzfahrtschiff fand ich wunderbar. Ich bin selbst Mitte fünfzig und musste bei so manchen Seiten über diesen ganzen Jugend-, Schönheits- und Optimierungswahn schmunzeln. Offenbar kann man selbst jenseits der fünfzig noch wunderbar gecastet, umgestylt und gegeneinander ausgespielt werden. Miss Brooks mochte ich mit ihrer Art sehr. Sie stolpert nicht einfach nur über eine Leiche, sondern beginnt gemeinsam mit ihren Freundinnen hinter die schöne Fassade der Show zu schauen. Und dort findet sich reichlich Eifersucht, Konkurrenz und Vergangenheit. Natürlich ist das kein Krimi, bei dem ich mich vor Spannung an den Seiten festgehalten habe. Das wollte er für mich aber auch gar nicht sein. Ich wollte wissen, wer es war, hatte meine Verdächtigen und lag zwischendurch natürlich wieder daneben.Ein wunderbar unterhaltsamer Krimi für zwischendurch. Es hat einen britischen Einschlag mit österreichischem Charme. Dazu die Donau, ein bisschen Boshaftigkeit und eine Ermittlerin, mit der ich gern noch einmal auf Verbrecherjagd gehen würde.
Rezensent*in 364009
Im zweiten Band der Miss Brooks Reihe "𝙈𝙄𝙎𝙎 𝙑𝙀𝙍𝙎𝙏Ä𝙉𝘿𝙉𝙄𝙎" nimmt uns die Autorin, Martina Parker, an Bord eines Flusskreuzfahrtschiffes.
Eine Donaukreuzfahrt, eine TV-Casting-Show und eine Leiche mit einer Schere in der Brust, da ist Spannung garantiert. Aber schön der Reihe nach. Miss Brooks soll an Bord des Schiffes die Teilnehmerinnen der Show „Fabelhafte Frauen Fünfzig Plus“ schminken. Doch nach dem ersten Umstylen gibt es bereits eine Tote: Coiffeurin Kim tot in ihrer Kabine.
Schnell wird klar: Fast jede Person an Bord hat etwas zu verbergen. Miss Brooks und ihren Freundinnen rätseln sich durch Intrigen, Eifersucht und Vergangenem. Verdächtige gibt es reichlich, und sobald man glaubt, den Fall gelöst zu haben, sorgt die nächste Wendung für Überraschung.
Besonders gelungen fand ich die Mischung aus Cosy Crime, Humor und gesellschaftlichen Beobachtungen. Die unterschiedlichen Kandidatinnen sorgen für skurrile Situationen, während Themen wie Konkurrenzdenken, Älterwerden in der Öffentlichkeit und der Wunsch nach einem Neuanfang mitschwingen.
Auch das Setting überzeugt: Eine gemütliche Flusskreuzfahrt wird zur schwimmenden Mordkulisse, auf der niemand dem Verdacht entkommt.
"𝙈𝙄𝙎𝙎 𝙑𝙀𝙍𝙎𝙏Ä𝙉𝘿𝙉𝙄𝙎" ist ein Krimi mit einer sympathischen Ermittlerin, schrägen Figuren und jeder Menge Unterhaltung. Ein humorvoller Cosy Crime für alle, die clevere Fälle und ungewöhnliche Schauplätze lieben.
Erwähnenswert wäre auch das Rezept am Ende des Buches und der Appetithappen auf den Fortsetzungsband.
Rezensent*in 595693
Donautod
Frauen Fünzig Plus sind gerade „in Mode“, weshalb Esprit-TV eine groß angelegte Casting-Show startet. Die fünf Finalistinnen werden auf ein Kreuzfahrtschiff geladen, wo der Wettbewerb jedoch vom Tod der Coiffeurin Kim überschattet wird. Warum begeht die Dame just jetzt an Bord Selbstmord? Oder war es vielleicht gar kein Suizid? Die pfiffige Miss Brooks aus London mit Wiener Wurzeln hat da einen Verdacht.
Voller Humor und Ironie, wie wir es von Martina Parker gewohnt sind, geht es die Donau entlang, in Wien, Dürnstein, Linz wird gehalten, die Aufgaben, um den Sieg als erfolgreiche „Fabelhafte Frau Fünfzig Plus“ davonzutragen, sind vielfältig. Abwechslungsreiche Szenen und bestens charakterisierte Figuren lassen den Krimi lebendig werden, die mörderische Fahrt auf der Donau wird spannend und unterhaltsam zugleich. Mit machtgierigen Kosmetikkonzernen wird ebenso abgerechnet wie mit sexistischen Vorgesetzten, Eifersucht und Neid könnten als Motiv herhalten, aber das ist bei einem Selbstmord ja gar nicht gefragt. Doch dann holt der anfängliche Sturz in der U-Bahn-Station Miss Brooks wieder ein und ihr Gedankenkarussell dreht sich immer schneller. Wer wird den Sachverhalt eher klären? Brooks oder Kommissar Luka? Schwarzer Humor, Wiener Schmäh und eine ganze Reihe von Seitenhieben lassen die Lachmuskeln tanzen. Solange man hier liest, braucht man bestimmt kein von Miss … wie heißt sie eigentlich mit Vornamen? … gehäkeltes Sorgenpüppchen.
Ein Kriminalroman der typisch anderen Art erwartet die Leser beim zweiten Band der Reihe „Miss Brooks ermittelt“, ich habe mich wieder einmal köstlich amüsiert und empfehle das Buch sehr gerne weiter.
Titel Miss Verständnis
Autor Martina Parker
ASIN B0CW1H27TV
Sprache Deutsch
Ausgabe ebook, ebenfalls erhältlich als Taschenbuch (320 Seiten)
Reihe Miss Brooks ermittelt
Erscheinungsdatum 1. Oktober 2026
Verlag Gmeiner
Monika P, Buchhändler*in
Die Britin Miss Brooks hat einen neuen Job ergattern. Auf einer Donaukreuzfahrt wird sie die Teilnehmerinnen einer TV Castingshow schminken. Eigentlich ein einfacher Job, wäre da nicht die tote Hairstylistin Kim ,die mit einer Schere in der Brust von Miss Brooks gefunden wird. Es soll Selbstmord gewesen sein. Nur Miss Brooks fällt eine Kleinigkeit auf, Kim hatte ihren Schlafanzug an und nur eine Augenbraue war abgeschminkt. Die Polizei hält das nicht für wichtig, also muss Miss Brooks wieder ermitteln.
Man könnte Miss Brooks als neue Miss Marple bezeichnen, Neugierig und ganz unscheinbar kommt sie daher, Sorgenpüppchen strickend zur Beruhigung der Nerven, fast unsichtbar.
Blutige Szenen sind in diesem Krimi nicht zu erwarten. Humorvoll geschrieben, leichte Unterhaltung.
Tod auf der Donau
Seit Miss Brooks von Ehemann Hamish verlassen wurde, lebt sie in Wien. Gerade hat die Britin über ihre Freundin, die Fernsehmoderatorin Stanzi Körbler, ein spannendes Jobangebot erhalten. Als Make-up-Artist bei der Castingshow "FFF Fabelhafte Frauen über Fünfzig" soll sie die Teilnehmerinnen verschönern. Das Finale findet auf dem Flusskreuzfahrtschiff MS Franzl statt. Die Top-Five-Finalistinnen schippern auf der Donau von Wien nach Budapest und zurück. Miss Brooks ist begeistert vom neuen Job. Allerdings hat sie nicht damit gerechnet, während der Kreuzfahrt ihre erste Leiche zu sehen. Jetzt fragt sie sich, warum die Hairstylistin Kim Park tot ist.
Die britische Neu-Wienerin Miss Brooks ermittelt bereits in ihrem zweiten Fall. Martina Parker hat mit ihrer sympathischen Amateurdetektivin den Ermittler-Kosmos angenehm erweitert. "Miss Verständnis" hat mich spannend unterhalten und ist auch für Quereinsteiger geeignet.
Obwohl die Polizei von einem Suizid ausgeht, glauben Miss Brooks und ihre Freundinnen, dass Kim ermordet wurde. Dem Produzenten der Show, Horst Kriechbaum, ist das egal. Für ihn zählt nur, dass schnell wieder gedreht wird. Die Visagistin beginnt zu ermitteln, während die Sendung nach einer kurzen Unterbrechung weiterläuft. Die Recherche der Hobbydetektivin fördert Erstaunliches zutage. Produzent Kriechbaum und Sponsor Très Loué opfern alles für die Gunst der Zuschauer. Hier könnte ein Motiv für den Tod der Hairstylistin liegen. Oder steckt etwas Anderes dahinter? Miss Brooks hat ihre Zweifel. Ein zweiter Todesfall, dieses Mal eindeutig ein Mord, bringt alle Theorien ins Wanken.
Miss Brooks ist eine sehr sympathische Protagonistin. Noch leidet sie unter dem Scheitern ihrer Ehe nach dreißig Jahren, aber allmählich ist sie bereit für einen Neubeginn. Die Britin ist eine gute Beobachterin, empathisch, intelligent und kreativ. Ihre Freundinnen Stanzi und die Journalistin Katja unterstützen sie nach Kräften. Der "schöne" Edi, Miss Brooks Verehrer und Ober in ihrem bevorzugten Beisl, ist für den Wiener Schmäh zuständig. Auch die knurrige Kommissarin Rita Baumgartner verfügt über diesen speziellen Charme.
Ich liebe Wien, seine Kaffeehäuser, die Beisl und den Schmäh. Genauso wie Martina Parker. Die Autorin und Journalistin bringt beste Voraussetzungen für ihre neue Krimireihe mit und sie ist Österreicherin. So gelingt es ihr mühelos, reichlich Lokalkolorit einzufangen. Nützlich finde ich, dass am Kapitelende die jeweils verwendeten österreichischen Begriffe übersetzt werden. Mein momentaner Favorit? Lachwurzen. Der Vergleich österreichischer und britischer Sitten bereitet ebenfalls Vergnügen. Stichwort Sauna. Und dank Miss Brooks weiß ich jetzt, dass pinkfarbener Lippenstift die Zähne gelblich aussehen lässt. Auch ernste Themen wie Castingshows, Ageism, Quotenkeule und #MeeToo kommen zur Sprache und werden realistisch behandelt.
Neben Wiener Flair und viel Humor kommt der Fall nicht zu kurz und für Spannung ist ebenfalls gesorgt. Miss Brooks‘ Beobachtungen erweisen sich als nützlich für die Polizei. Nach einigen Wendungen und viel Recherche kann das Verbrechen aufgeklärt werden. Der Fall ist spannend, da eigentlich fast jeder der Beteiligten ein Motiv für die Tat hat. Auch die Einblicke in die Szene sind aufschlussreich.
Unsere britisch-österreichische Heldin arrangiert sich immer besser mit ihrer Wahlheimat, auch dank Edi und Kater Toffeeburli. Ich bin gespannt auf den nächsten Fall, der sie erwartet. Miss Brooks und ihre Fälle kann ich jedem empfehlen, der Cosy Crime mit Lokalkolorit schätzt.
4,5 Sterne
Gertie G, Rezensent*in
In ihrem zweiten Krimi mit der britischen Visagistin entführt uns Martina Parker in den wenig glamourösen Backstage-Bereich einer TV-Show.
Die sympathische Miss Brooks ist als Visagistin beim Finale der Show „FFF – Fabelhafte Frauen über Fünfzig“ engagiert. Das Konzept: 50 Frauen über 50 treten in mehr oder weniger angenehmen Challenges gegeneinander an, bis nur mehr fünf Frauen für das große Finale übrig bleiben, die auf dem Flusskreuzfahrtschiff „MS Franzl“ zwischen Linz und Wien um den Sieg kämpfen. Mit dabei wieder Miss Brooks Freundin, die Moderatorin Konstanze Körbler, die wie viele Frauen ihres Alters, Angst hat durch eine jüngere ersetzt zu werden. Das hat Miss Brooks schon hinter sich, allerdings nicht im Berufs- sondern im Privatleben:
„Miss Brooks fuhr mit den Fingern über den feinen Stoff. Sie hatte oft das Gefühl, überprüfen zu müssen, ob das Leben, das sie seit wenigen Monaten führte, tatsächlich real war. Ein Leben, in dem jeder Tag ein Zickzackkurs voller unerwarteter Wendungen war. Früher in ihrem alten Leben, da war sie immer den geraden Weg gegangen. Ausbildung, Heirat, Kinder, erst ein Sohn, dann eine Tochter. Eine Box nach der anderen hatte sie abgehakt. Done. Und wohin hatte sie das geführt? Dazu, dass ihr Mann seine Sekretärin geschwängert hatte und sie jetzt Single war. Mitte 50. In Wien.“
Noch bevor die Siegerin dieser Show feststeht, entdeckt Miss Brooks die Leiche von Kim, der Hairstylistin, die sich mit ihrem höchst extra-vaganten Hairstyling nicht nur Freundinnen gemacht hat. Dass in ihrem Bauch eine Schere steckt, lässt die eilends herbeigerufene Kriminalpolizei an Selbstmord durch Seppuku, vulgo Harakiri, denken. Aber stimmt das wirklich? Und was haben die fünf Finalistinnen mit Kims Tod zu tun? Es scheint, als hätten sich deren Wege in der Vergangenheit mit Kims Leben gekreuzt.
Wenig später gibt es eine zweite Leiche, an deren gewaltsamen Tod durch Fremdeinwirkung nun doch niemand zweifelt.
Meine Meinung:
Martina Parker hat hier einen großartigen Krimi geschrieben, der sich mit einem Thema befasst, das uns alle angeht: dem Älter werden. Besonders wir Frauen stehen unter großem Druck. Martina Parker legt hier den Finger in offene Wunden, denn nichts wird abfälliger behandelt als Frauen, die nicht mehr dem, von Männern vorgegebenen, Ideal von Jugend und Schönheit entsprechen. Das müssen die Kandidatinnen dieser Show schmerzhaft erleben. Besonders Horst Kriechbaum, der Produzent, ist ein Ekel wie er im Buche steht. Übergriffig in Worten und Taten, selbst kein Adonis mehr, spielt er nicht nur die Kandidatinnen sondern auch die hinter den Kulissen Mitwirkenden gegeneinander aus. Daher hält sich die Bestürzung über seinen Tod in sehr engen Grenzen.
„Miss Verständnis“ ist eine angenehme Abwechslung zum Krimi-Mainstream. Einerseits trägt mit Miss Brooks als unkonventionelle Ermittlerin zur Lösung der Mordfälle bei, andererseits hinterfragt die Autorin den Schönheitswahn, dem vor allem Frauen nachjagen. Gleichzeitig zeigt uns Martina Parker ihre Frauencharaktere, die allesamt jenseits der Fünfzig sind, nicht als Randfiguren, sondern selbstbewusst, die alle durch ihre persönlichen Lebenserfahrungen interessant sind. Das liest sich dann so:
„Scheixx auf das Altern in Würde und scheixx auf den archaischen, partriarchalischen Teil der Gesellschaft, der Frauen vorschreiben will, wie sie sich zu kleiden, zu altern, sich in der Welt zu bewegen und zu sein haben. Ich bin 56 Jahre alt und habe den Krebs überlebt. Früher war es mir wichtig, jünger auszusehen, aber jetzt möchte ich einfach nur am Leben bleiben.“
Dem ist wohl wenig hinzuzufügen.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem Krimi, der mich sowohl mit ernsten Themen als auch mit trockenem Humor und skurrilen Charakteren, sehr gut unterhalten hat, 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Sooo gut, top Buch! 🤩
Martina Parker schafft es echt immer wieder harte Themen, Humor, deepe Erfahrungen und leichte Oberflächlichkeit so elegant ineinander fließen zu lassen, dass alles davon zu jedem Zeitpunkt authentisch wirkt!
Miss Brooks löst nicht nur einen Kriminalfall, nein, nebenbei wird auch noch die Medienwelt durch den Kakao gezogen, der Jugend- und Schönheitswahn kritisiert, patriarchale Strukturen und MeToo thematisiert und die Liebe kommt auch nicht zu kurz!
Und das alles in einem Wohlfühl-Setting, dass man das Buch gar nicht mehr weglegen möchte! 🤩
Miss Verständnis ist der 2. Teil der Reihe, ich hab allerdings den 1. nicht gelesen und trotzdem hatte ich nie das Gefühl mich nicht auszukennen. Allerdings werd ich Miss Vergnügen auf jeden Fall nach holen! 🥰
Tolle Story, wirklich spannend und zu guter Letzt fügt Martina Parker zum Schluss auch noch Kochrezepte und Anleitungen mit direktem Buchbezug hinzu....wie detailverliebt kann man sein? 🧡
Absolute Leseempfehlung! 👌🏻
Ich habe bisher jedes Buch von Martina Parker mit Begeisterung gelesen – und auch dieses hat mich von Anfang an nicht enttäuscht.
Ich mag ihren Schreibstil einfach unglaublich gern: locker, spannend und so, dass man sofort wieder mitten in der Geschichte ist. Vor allem gefällt mir, dass sie auch immer wieder im Dialekt schreibt. Die Figuren fühlen sich bei ihr nie glattgebügelt an, sondern haben ihre Ecken und Eigenheiten – genau das macht die Figuren für mich so greifbar.
Ich hatte durchgehend Spaß beim Lesen und wollte natürlich wissen, wie alles ausgeht.
Und der Ausblick am Ende des Buches auf Teil 3 der Miss-Brooks-Reihe macht eindeutig Lust auf mehr. Ich kann es kaum erwarten, auch den wieder zu lesen.
Für mich wieder ein richtig gelungenes Buch von Martina Parker.
"Tod auf der Donau statt Tod auf dem Nil."
Kapitel 22
Eigentlich fängt alles gut an ... Miss Brooks darf als Visagistin mit ihrer Freundin Stanzi zusammenarbeiten, bei der Show Fabelhafte Frauen über Fünfzig. Das Finale findet auf einem Flusskreuzfahrtschiff auf der Donau statt. Doch Organisator Horst Kriechbaum ist kein Fan von Pro-Aging, sondern von Verkaufszahlen und Clicks. Dafür ist ihm jedes Mittel recht!
Als Hairstylistin Kim tot aufgefunden wird, geht die Polizei von Selbstmord aus. Doch Stanzi und Miss Brooks wollen das nicht glauben und stellen sich die Frage: Gehört Mord auch zu Kriechbaums Mitteln für mehr Zuseher?
Wenn britische Zurückhaltung auf Wiener Schmäh trifft, dazu noch ein spannender Mordfall und viel Lokolkolorit, da kann man nur jede Seite genießen!
Zum zweiten Mal darf ich mit der eigenwilligen, aber liebenswerten Engländerin Miss Brooks ermitteln. Der Fall ist spannend! Eigentlich ein Locked-Room-Krimi, denn wenn es Mord war, muss der Täter an Bord der MS Franzl sein, oder? Doch wer hatte ein Motiv, Kim zu töten? Langsam kommt ans Licht: Mehr Personen, als man glauben möchte.
Um mehr über die Tote zu erfahren, werden die beiden wieder von Katja unterstütz und ermitteln nicht nur an Bord. Die freie Zeit wird auch genutzt, um auf der Trabrennbahn in Baden und im Salzkammergut auf Spurensuche zu gehen. Auch Kellner Edi ist wieder mit dabei. Gerade seine rauer Charme und die Szenen im Café Pinguin, in dem er arbeitet, bringen das Lebensgefühl unserer Hauptstadt gut rüber.
Und Edi weiß: Auch wenn Miss Brooks manchmal fast schrullig wirkt, so ist sie liebenswert - und er ein wenig in sie verschossen.
Ganz nebenbei vermittelt die Autorin noch die eine oder andere Lektion in Body Positivity, was für mich den Lokalkrimi perfekt abgerundet hat.
Fazit:
Britische Zurückhaltung trifft auf Wiener Schmäh - unterhaltsamer Lokalkrimi mit toller Botschaft!
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