Am Ende des Gartens
Horror-Thriller. Die perfekte Grusellektüre für dunkle Herbsttage
mit Dietmar Schmidt (Übersetzer*in)
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Erscheinungstermin 28.09.2026 | Archivierungsdatum 24.09.2026
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Zum Inhalt
Die Toten werden nicht für immer schweigen
Clara Woods ist eine Mörderin, das kann man nicht anders sagen. So ruht ihr Ehemann bereits seit einiger Zeit unter einem überwucherten Blumenbeet im Garten ihres alten, düsteren Hauses. Als Claras Bruder stirbt, soll ausgerechnet sie der Vormund ihrer Nichten Lily und Violet werden. Und diese Gelegenheit, an das Geld der Mädchen zu kommen, lässt sie sich nicht entgehen. Doch kaum sind die beiden Mädchen angekommen, ist Claras Frieden dahin. Denn Violet kann den toten Ehemann sehen - und alle Geister von Claras anderen Opfern auch. Bald schon wissen Lily und Violet mehr, als sie sollten, und das kann Clara unmöglich hinnehmen. Aber die Schwestern sind alles andere als wehrlos, und es beginnt ein ungleicher Kampf ...
Eine schaurige Familiensaga über Verlust, Mut und die Macht verborgener Gaben und ein perfekter Gruselroman für die dunkle Jahreszeit
Die Toten werden nicht für immer schweigen
Clara Woods ist eine Mörderin, das kann man nicht anders sagen. So ruht ihr Ehemann bereits seit einiger Zeit unter einem überwucherten Blumenbeet im Garten...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783757702571 |
| PREIS | 18,00 € (EUR) |
| SEITEN | 432 |
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 18 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Dieser Garten birgt ziemlich unangenehme Geheimnisse
Schon die Ausgangsidee in diesem Buch hat mich bekommen: Clara Woods ist eine Mörderin und das Buch macht daraus von Anfang an überhaupt kein Geheimnis. Ihr toter Ehemann liegt unter dem Blumenbeet. Damit war für mich ziemlich schnell klar, dass ich es hier nicht mit einer gewöhnlichen Familiengeschichte zu tun bekomme.
Besonders gefallen haben mir Lily und Violet. Ausgerechnet diese beiden Mädchen kommen in Claras Haus und bringen ihr sorgfältig gehütetes Leben durcheinander. Dass Violet die Toten sehen kann, gibt der Geschichte genau die übernatürliche Note, die für mich gut zur düsteren Atmosphäre des Hauses und Gartens passt.
Spannend fand ich vor allem, dass ich Clara nicht erst als Täterin entlarven muss. Viel interessanter war für mich die Frage, wie lange sie ihre Geheimnisse noch unter Kontrolle halten kann. Dadurch entsteht eine ganz eigene Spannung, teilweise schön böse und makaber.
Nicht jede Passage hat mich gleichermaßen gepackt, und zwischendurch hätte ich mir etwas mehr Tempo gewünscht. Die Mischung aus Familiendrama, Geistergeschichte und schwarzem Humor hat das für mich aber wieder aufgefangen.
Clara möchte ich weder als Tante noch als Nachbarin haben und Blumen aus ihrem Garten würde ich vorsichtshalber auch ablehnen. Als herrlich düstere Romanfigur hat sie mich dagegen bestens unterhalten. Für mich eine ungewöhnliche, schön makabre Grusellektüre.
Carola D, Rezensent*in
Hui, hier ist Grusel und Horror angesagt, keine leichte Kost. Aber mir hat es sehr gut gefallen. Ich würde gerne mehr von der Autorin lesen.
„Am Ende des Gartens“ von Camilla Bruce war für mich ein Horrorroman, der vor allem durch seine ungewöhnlichen Figuren und seine herrlich morbide Grundidee funktioniert. Denn Clara Woods ist alles andere als die typische sympathische Protagonistin: Ihr eigener Ehemann liegt bereits unter einem überwucherten Blumenbeet in ihrem Garten und er ist längst nicht ihr einziges Opfer.
Als Claras Bruder stirbt, soll ausgerechnet sie sich um ihre beiden Nichten Lily und Violet kümmern. Clara sieht darin zunächst vor allem eine Gelegenheit, an das Vermögen der Mädchen zu kommen. Was sie allerdings nicht ahnt: Violet besitzt eine ganz besondere Gabe. Sie kann Tote sehen. Und ausgerechnet in Claras Umgebung gibt es davon einige. 😅
Schon die Ausgangssituation fand ich richtig schön makaber. Besonders gelungen ist für mich, dass die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Wir erleben nicht nur Clara, sondern auch Lily und Violet und bekommen dadurch vollkommen verschiedene Sichtweisen auf die Ereignisse. Clara ist dabei eine faszinierende Figur. Skrupellos, manipulativ und teilweise erschreckend nüchtern, gleichzeitig aber so interessant geschrieben, dass ich unbedingt wissen wollte, was sie als Nächstes tut.
Mein eigentliches Highlight waren allerdings Lily und Violet. Gerade Violets Umgang mit den Geistern sorgt für einige wunderbar skurrile Momente. Gleichzeitig steckt hinter den übernatürlichen Elementen deutlich mehr, als es anfangs scheint. Auch Lily entwickelt sich im Laufe der Geschichte immer stärker und die Beziehung zwischen den beiden Schwestern bildet für mich das emotionale Herz des Romans.
Was mir ebenfalls gefallen hat, ist die besondere Mischung aus Horror, schwarzem Humor und Familiendrama. Das Buch ist nicht darauf ausgelegt, einen mit einem Schockmoment nach dem anderen zu bombardieren. Stattdessen entwickelt sich langsam ein zunehmend makabres Katz-und-Maus-Spiel. Dabei spielen die Geister von Claras Vergangenheit natürlich eine immer größere Rolle und es wird zunehmend klar, dass die beiden Mädchen keineswegs so hilflos sind, wie ihre Tante zunächst glaubt.
Camilla Bruce schreibt angenehm bildhaft und schafft eine düstere, leicht verschrobene Atmosphäre, die perfekt zu dem alten Haus, dem Garten und seinen ziemlich gut gehüteten Geheimnissen passt. Besonders mochte ich, dass die übernatürlichen Fähigkeiten nicht nur als kleines Horrorelement dienen, sondern immer wichtiger für die Geschichte und die Entwicklung der Schwestern werden.
Zum Ende hin spitzt sich der Konflikt zwischen Clara und den Mädchen immer stärker zu. Gerade hier konnte mich die Geschichte noch einmal richtig packen. Dabei bleibt das Buch seinem etwas eigenwilligen, makabren Ton bis zum Schluss treu.
„Am Ende des Gartens“ ist für mich ein herrlich düsterer und ungewöhnlicher Horrorroman über eine mörderische Tante, zwei alles andere als gewöhnliche Schwestern und Tote, die sich eben nicht so einfach zum Schweigen bringen lassen. Wer atmosphärischen Horror mit schwarzem Humor, übernatürlichen Elementen und einer ziemlich schrägen Familie mag, sollte definitiv einen Blick riskieren.
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David McCloskey
Belletristik, Gesellschaft, Krimis, Thriller, Mystery