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Buchcover für Muttertag

Muttertag

Kriminalroman | Hochspannend und emotional: Der 9. Fall für Pia Sander und Oliver von Bodenstein von der Bestsellerautorin

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Erscheinungstermin 19.11.2018 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

#ohneFolie – Wir wollen einen ersten Schritt machen und verzichten bei „Muttertag“ auf die Plastikfolie und statten das Buch mit einem Siegel aus. Damit setzen wir im Sinne der Umwelt ein Zeichen und hoffen auf Ihre Unterstützung. Gemeinsam können wir ein Umdenken bewirken.  

Wir, die Ullstein Buchverlage, bedanken uns herzlich und wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.

Sie hatten ein Geheimnis. Sie mussten sterben. An einem Sonntag.

Der neue Bestseller von Nele Neuhaus

Im Wohnhaus einer stillgelegten Fabrik wird eine Leiche gefunden. Es handelt sich um den ehemaligen Betreiber des Werks, Theodor Reifenrath, wie Kriminalhauptkommissarin Pia Sander feststellt. In einem Hundezwinger machen sie und ihr Chef Oliver von Bodenstein eine grausige Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut und die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details zutage. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Im Dorf will niemand glauben, dass er ein Serienmörder war.

Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Opfer identifizieren, die schon vor Jahren ermordet wurden. Alle waren Frauen. Alle verschwanden an einem Sonntag im Mai. Pia ist überzeugt: Der Mörder läuft noch frei herum. Er sucht sein nächstes Opfer. Und bald ist Anfang Mai.

#ohneFolie – Wir wollen einen ersten Schritt machen und verzichten bei „Muttertag“ auf die Plastikfolie und statten das Buch mit einem Siegel aus. Damit setzen wir im Sinne der Umwelt ein Zeichen und...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783550081033
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 560

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

5 stars
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5 stars

Man bekommt, was man von einer Nele Neuhaus erwartet. Spannung bis zum Schluss, wobei man als lesender Hobbypolizist Verdächtige sofort zu überführen weiß, ein paar Seiten später aber eines Besseren belehrt wird. Gute, spannende Unterhaltung!

5 stars
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5 stars

Hab mich schon die ganze Zeit auf den Band 9 gefreut vom Bodenstein-Kirchhoff und wurde nicht enttäuscht.
Las sich toll und spannend. Volle Empfehlung!!

5 stars
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5 stars

Wieder mal ein schöner Krimi. Wer Nele Neuhaus kennt, wird ihren Muttertag lieben! Perfektes Weihnachtsgeschenk für „Muttis Liebling“.

5 stars
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4 stars
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4 stars

Durch Zufall werden unter einem Hundezwinger die Leichen von 3 Frauen gefunden. Erste Verdächtige sind schnell ausgemacht, aber deren gibt es viele. Denn die Bewohner des Hauses hatten im Laufe der Jahre einige Pflegekinder aufgezogen und misshandelt. Das Team von KK Oliver von Bodenstein und KK Pia Sander ermitteln in einem Milieu, das einem Sumpf gleicht.
Es dauert eine Weile bis man sich in das Buch eingelesen hat, wie ich finde. Zu viele Personen werden sehr schnell eingeführt, so dass man etwas den Überblick verliert.
Ist man aber erst einmal in der Handlung angekommen, gibt es keinen Grund mehr zu meckern. Neuhaus schreibt gewohnt anschaulich, authentisch und mit ihren beiden Protagonisten ist ihr ein tolles Team gelungen. Durch die vielen Verdächtigen ist es auch schwierig für den Leser, herauszufinden, wer denn nun der Mörder ist. Es könnten einfach (fast) alle sein. Erst kurz vor dem Ende hebt sich der Schleier und es beginnt eine wilde Jagd. Das Finale in einen Flugplatz zu legen hat mir sehr gut gefallen. Vor allem die Stelle mit dem landenden Flugzeug, wenn sie auch etwas unglaubwürdig war, dennoch sehr spannend.
Anfangs noch wie nebenbei, läuft ein zweiter Handlungsstrang, der sich dann später mit dem ersten verwebt. Auch hier hatte ich erst keine Ahnung, was es mit Fiona auf sich hat, das Mädchen hat mir aber sehr gut gefallen.
Fazit: stimmig aufgebauter Krimi mit einer Rekordzahl an Leichen.

4 stars
4 stars
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5 stars
5 stars
5 stars
5 stars
5 stars

Spannender Krimi, den ich bis zum Ende nicht aus der Hand legen konnte. Was zuerst nach einer gewöhnlichen Wohnungsfaulleiche aussieht, entpuppt sich nach dem Fund von Menschenknochen als viel größerer Fall... Gelungene Mischung guten Schreibstils und nervenaufreibender Spannung. Besonders der persönliche Bezug der Ermittlerin Pia Sander zu den Ereignissen später im Buch hat mich gepackt!

5 stars
5 stars
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4 stars
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4 stars

Da ich alle vorherigen Bände der Serie gelesen habe, war dieser 9. Fall für mich ein MUSS. Ein Personenregister vorne im Buch fiel mir sofort positiv ins Auge.

Der Zeitungsausträger findet Theo Reifenrath tot in seinem Haus. Unklar ist, wie lange er dort schon liegt. Sein geliebter Hund ist im Zwinger eingesperrt und schon dehydriert. Neben ihm findet man etliche Knochen – Menschenknochen! Daraufhin wird die Betonplatte darunter geöffnet und drei Frauenleichen werden zu Tage gefördert. Oliver von Bodenstein und Pia Sander samt Team ermitteln wieder gemeinsam. Außerdem bekommen sie den amerikanischen Profiler Dr. Harding zur Seite gestellt. Worauf sie bei ihren Nachforschungen stoßen, lässt den Leser teilweise den Atem stocken. Reifenrath und seine Ehefrau Rita haben im Jahr 1962 angefangen, Pflegekinder aufzunehmen. Der Grund dafür war der Tod ihrer Tochter, die an einer Überdosis Heroin starb und natürlich auch Geldgründe. Beim Jugendamt waren sie angesehen, da sie auch schwierige Kinder aufnahmen und durch ihr großzügiges Haus und Grundstück mit Pool etc. ideale Voraussetzungen hatten. Welcher perfide Psychoterror hinter diesen Mauern stattfand, das blieb unentdeckt. Die Kinder selbst hielten still, weil die Alternative der Heimaufenthalt gewesen wäre. Als diese Pflegekinder bereits erwachsen waren, zitierte Pflegemutter Rita die Pflegekinder samt ihren Familien am Muttertag zu einer Feier zurück ins Haus und sie kamen auch.

Bei den Frauenleichen selbst konnte rekonstruiert werden, daß sie alle an einem Sonntag im Mai umgebracht wurden. Aber es bleibt nicht bei den drei Leichen, es kommen mehr hinzu und Gemeinsamkeiten werden aufgedeckt. Da es bereits Ende April ist, stehen die Ermittler unter einem hohen Zeitdruck, denn der Täter scheint unter einer Muttertagsmanie zu leiden.

In Laufe der Handlung lernt man die Pflegekinder besser kennen, wobei etliche Details mir persönlich zu oft wiederholt und die Grausamkeiten jedes Mal wieder detailliert beschrieben wurden. Die Autorin schürt die Zweifel beim Leser an jeder einzelnen Figur.

Ein zweiter Handlungsstrang um das Mädchen Fiona enthält eine ganz besondere Brisanz, aber am Ende wird er schlüssig mit dem Hauptgeschehen verbunden. Kursiv gedruckt kommt auch der Täter zu Wort. Mit einem großen Showdown endet dieses Buch.


Die Vorgängerbände muß man nicht zwingend gelesen haben, denn die wichtigsten Fakten zum Privatleben der Ermittler werden nebenbei eingestreut. Im vorliegenden Fall spielt vor allem das Verhältnis zwischen Pia, ihrer Schwester Kim und Dr. Nicola Engel eine sehr wichtige Rolle.

Dieser 9. Fall war spannend zu lesen. Die Figuren wurden realistisch, authentisch und zumeist negativ beschrieben. Auch die düstere Atmosphäre wurde durch die körperlichen und seelischen Misshandlungen deutlich war spürbar.

Ein Krimi zum Miträtseln und von mir eine Leseempfehlung!

4 stars
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Noch besser als das letzte Buch

Muttertag von Nele Neuhaus (Bodenstein-Kirchhoff Reihe Band 9), erschienen im Ullstein Verlag am 19.11.2018

Pia Sander wird zum Haus des ehemaligen Unternehmers Theo Reifenrath gerufen der schon einige Tage zuvor gestorben ist. Pia und Oliver lassen das Anwesen untersuchen wobei ein halb toter Hund in seinem Zwinger gefunden wird. Die Knochen in seinem Zwinger entpuppen sich bei näherem Hinsehen als menschlich. Weitere Untersuchungen des Grundstücks bringen weitere Funde zu tage.

Auch hier arbeiten Pia und Oliver wieder zusammen und auch diesmal ist es ein Fall dessen Wurzeln schon Jahrzehnte zurück liegen. Ist der Verstorbene ein Mörder, oder wurde durch seinen Tot eine Reihe beendet? Wenn Theo Reifenrath nicht der Mörder ist, wird dieser wieder zuschlagen da es bald wieder Mai ist und alle identifizierten Opfer verschwanden an einem Sonntag im Mai.

Der Krimi kann, ohne die Vorgänger zu kennen sehr gut gelesen werden, aber wie immer bei dieser Reihe ist auch das Privatleben der Ermittler interessant und man nimmt sich etwas den Spaß daran, wenn man einen Sprung ins kalte Wasser macht aber die wesentlichen Fakten werden nochmals erwähnt.

Spannend ist dieser Neue auf jeden Fall wieder und zwar so, dass man ihn fast nicht aus der Hand legen mag. Dazu trägt auch ihr flüssig zu lesender Stil bei der gradlinig und sehr gut lesbar daher kommt. Wer den letzten Krimi aus der Bodenstein-Kirchhoff Reihe mochte, der wird diesen noch einen ticken besser finden. Klare Leseempfehlung.

5 stars
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Gutes Haus

In einem kleinen Ort im Taunus findet die Postbotin den ehemaligen Unternehmer Theo Reifenrath tot auf. Der Tote muss schon einige Tage vorher verstorben sein, so dass die Todesursache nicht auf den ersten Blick erkennbar ist. Kommissarin Pia Sander wird zum Ort des Geschehens gerufen. Schnell bemerkt sie, dass eine genauere Besichtigung der Örtlichkeiten notwendig ist. Dabei entdeckt sie in einem Hundezwinger einen Hund, der so gerade noch am Leben ist. Das bedauernswerte Tier konnte nur deshalb so lange durchhalten, weil es ein paar Knochen abnagen konnte. Nach ersten Feststellungen handelt es sich um menschliche Überreste. Sofort beordert Pia Sander ihre Kollegen herbei, um das Grundstück absuchen zu lassen.

In ihrem neunten Fall arbeiten Pia Sander (Kirchhoff) und Oliver von Bodenstein wieder zusammen. Ungefähr zwei Jahre sind seit dem letzten Fall vergangen. Und hier nun stoßen sie auf mehrere weibliche Leichen, die offensichtlich schon seit langen auf dem Besitz des Theo Reifenrath verborgen waren. Dem Rechtsmediziner gelingt es, einige der Leiche zu identifizieren. Und so stellt sich heraus, dass Pia und Oliver auf eine Mordserie gestoßen sind, die bereits in den späten 1980ern begonnen hat. Die Umstände lassen darauf schließen, dass noch nicht alle Opfer gefunden sind. Ob die Gefahr besteht, dass weitere Morde geschehen, ist unklar. Schließlich kommt der Verstorbene als Täter in Betracht.

Eine ganze Weile musste gewartet werden, um wieder etwas Neues von Pia Sander und Oliver von Bodenstein zu erfahren. Es ist eine Art Cold Case, in dem die beiden hier ermitteln. Dieser allerdings könnte sich zu einem heißen Fall entwickeln, wenn die Mordserie noch nicht beendet sein sollte. Spannend wie die Ermittler nach und nach mehr über die Vergangenheit des Verstorbenen herausfinden. Dieser war durchaus nicht immer ein netter alter Opa. Eifrig versucht man mitzuraten, warum die Tötungen ausgerechnet um die Zeit des Muttertages durchgeführt wurden. Mit Entsetzen verfolgt man das Wühlen der Kommissare in der Vergangenheit der Beteiligten. Sollte mit den Seelen Schutzbefohlener wirklich so achtlos umgegangen worden sein? Doch nicht jeder, der vor langer Zeit nicht gut behandelt wurde, entwickelt sich zum Mörder. Was bringt einen Menschen dazu, zu töten?

Mit Freude liest man wieder von Pia und Oliver. Wenn auch zunächst in eher ruhiger Art die Zusammenhänge erforscht werden, so entwickelt sich der Fall doch so fesselnd, dass man das Buch je weniger aus der Hand legen mag, desto mehr man vorangeschritten ist. Vielleicht nicht der mitreißendste Band der Serie, aber ein sehr guter.
4,5 Sterne

4 stars
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Der Zeitungszusteller muss eine schreckliche Entdeckung machen, denn er findet den 84-jährigen Theodor Reifenrath tot in dessen Haus, wo er anscheinend schon einige Tage liegt, da er sehr zurückgezogen lebte und ihn niemand vermisste. Als Kriminalhauptkommissarin Pia Sander mit ihrem Chef Oliver von Bodenstein am Tatort eintrifft, müssen sie eine weitere schreckliche Entdeckung machen, denn im Hundezwinger liegt nicht nur ein fast toter Hund, sondern es finden sich dort auch menschliche Knochen. Unter der darunter eingelassenen Bodenplatte werden zudem drei Frauenleichen gefunden. Schnell findet Pia heraus, dass Reifenraths Frau Rita vor 20 Jahren Selbstmord beging, und das Ehepaar über einen langen Zeitraum schwer vermittelbare Pflegekinder aufgenommen hat, nachdem ihre eigene Tochter an einer Überdosis Heroin gestorben ist. Was hat es mit den toten Frauen auf sich, von wem sind die menschlichen Überreste im Zwinger? Was hat hinter den Mauern der gutbürgerlichen Fassade stattgefunden? Als noch mehr Leichen gefunden werdne, hat das Team um Bodenstein und Sander alle Hände voll zu tun, den Fall aufzuklären…
Nele Neuhaus hat mit ihrem Buch „Muttertag“ den 9. Fall um ihr Ermittlerteam Bodenstein und Sander vorgelegt, der von der ersten bis zur letzten Seite mit viel Spannung zu fesseln weiß und sehr komplex ist. Der Schreibstil ist flüssig, packend und diesmal vor allem atmosphärisch düster, der Leser kann sich einer dauerhaften Gänsehaut fast nicht erwehren immer mit dem Gedanken daran, dass die Autorin sich für ihre Geschichte einen authentischen deutschen Kriminalfall als Inspiration herangezogen hat. Die Handlung erstreckt sich über einen Zeitraum von fast 40 Jahren und lässt den Leser schon im Prolog am ersten Mord teilhaben. Der Leser begleitet während der Lektüre nicht nur Sander und Bodenstein bei ihren Ermittlungen, bei denen sie von einem amerikanischen Profiler unterstützt werden, sondern bekommt auch die Sichtweise des Mörders exklusiv geliefert durch kursiv gedruckte Einschübe. Ebenfalls lernt der Leser die verschiedenen ehemaligen Pflegekinder kennen, die bei den Reifenraths untergebracht waren und aufgrund ihrer Erlebnisse alle irgendwie verdächtig erscheinen. Ein weiterer Erzählstrang handelt von Fiona und gibt zusätzliche Rätsel auf. Der Leser hat also alle Hände voll zu tun, unter Zeitdruck mit dem Ermittlerduo die Spuren zu verfolgen und dem Täter auf die Schliche zu kommen. Geschickte Wendungen der Autorin geben immer wieder Anlass, die Situationen neu zu überdenken und eine weitere Richtung zu verfolgen.
Wer die Serie um Sander und Bodenstein konstant mitverfolgt hat, wird sich freuen, altbekannten Charakteren wieder zu begegnen. Sowohl Pia als auch Bodenstein sind seit Jahren ein gutes eingespieltes Team, kennen die Stärken und Schwächen des anderen. Sie wirken lebensnah und authentisch, weshalb der Leser sich mit ihnen sofort wohl fühlt. In diesem Band gibt sich auch Pias Schwester, die Psychologin Dr. Nicola Engel, wieder die Ehre und sorgt für einigen Unterhaltungswert. Auch Pias Ex-Mann Henning Kirchhoff ist wieder mit von der Partie sowie der amerikanische Profiler Dr. Harding.
„Muttertag“ ist ein rundum gelungener spannender Roman, der den Leser an den Seiten kleben und die Nacht durchlesen lässt. Menschliche Abgründe, Miträtseln sowie eine schlüssige Auflösung lassen dieses Buch wieder zu einem Pageturner werden und den Leser mitreißen. Absolute Leseempfehlung für einen der besten Neuhaus-Romane!

5 stars
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Auch der neunte Teil der Bodenstein/Sander-Reihe ist wieder grossartig. Nach den Tod eines älteren Herrns findet man im Hundezwinger menschliche Knochen von mehreren Frauen. Ein Serienmörder schlägt jedes Jahr am Muttertag zu.

5 stars
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Ein sehr persönlicher Fall für Pia Sander. Das Buch ist einmal mehr meisterhaft geschrieben. Der Leser ist von den ersten Seiten mitten drin. Während der Geschichte kommen immer mehr Fäden zusammen und am Schluss ergibt sich ein Ende, wo man am Anfang nicht gedacht hätte. Unbedingt lesen!!

Ein grosses Kompliment für den Verzicht auf Plastikverpackung der Bücher in den Buchhandlungen!!

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Als Pia nach den Ostertagen aufs Revier kommt, wird sie gleich zu einem neuen Fall gerufen. In einem Haus liegt die Leiche eines älteren Mannes. Nach dem Zustand zu urteilen, liegt sie dort schon eine ganze Weile. Durch die Nachbarin erfährt Pia, dass der Tote, der Theodor Reifenrath heißt, einen Hund hatte, der sich jedoch nicht im Haus befindet. Sie finden den Hund in einem schlechten Zustand im Zwinger hinter dem Haus. In seinem Zwinger findet Pia menschliche Knochen. Als die Ermittler unter dem Zwinger zu graben beginnen, stoßen sie auf weitere Leichen. Sie beginnen mit den Ermittlungen und stoßen auf immer dunklere Geheimnisse um die Familie Reifenrath.

Muttertag ist der inzwischen 9. Fall der Bodenstein Kirchhoff Reihe von Nele Neuhaus. Erschienen ist der Krimi im Ullstein Verlag. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm. Das Buch konnte mich von Anfang an in seinen Bann ziehen. Die Geschichte wird hauptsächlich in der Gegenwart erzählt, wechselt aber auch für kurze Rückblicke in die Vergangenheit. Es gibt viele verschiedene Charaktere, die ich aber so weit ganz gut zuordnen konnte. Lange Zeit war es sehr undurchsichtig, so wie es halt bei einem guten Krimi sein muss. Dieser Band, war mit einer der persönlichsten für die Ermittler aber da will ich jetzt nicht zu viel verraten. Das Buch konnte mich fesseln und man hat nicht gemerkt, wie schnell die Seiten dahin geflogen sind. 5 Sterne von mir.

5 stars
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Endlich ein neuer Fall für Pia und Oliver

Um es gleich vorweg zu sagen, „Muttertag“ von Nele Neuhaus ist der Hammer! „Im Wald“ hatte ich mit Begeisterung verschlungen, so wie alle anderen Bände zuvor. Und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht. Worum geht es?
Der neue Taunus-Krimi startet mit einem Rückblick in das Jahr 1981. Ein Dreizehnjähriger tötet die junge Nora. Wer ist dieser Junge und - wer ist ER? Alles sehr mysteriös.
Danach ein Sprung nach Zürich in das Jahr 2017. Nach dem Tod ihrer Mutter trifft sich Fiona zum ersten Mal mit ihrem Vater und erfährt, dass ihre Eltern gar nicht ihre Eltern sind.
Anschließend ein Wiedersehen mit Kriminalhauptkommissarin Pia Sander, die zu einem Tatort gerufen wird. In Mammolshain wurde ein Toter gefunden. Wie sich herausstellt, handelt es sich um den 84-jährigen Theodor Reifenrath, der offenbar schon vor Tagen starb.
Pia und Oliver ermitteln in ihrem neunten Fall. Unterstützung bekommen sie diesmal von Dr. David Harding, einem US-amerikanischen Profiler. Auch Pias Schwester Kim ist wieder dabei…
Inspiriert wurde die Autorin vom Fall des mutmaßlichen Schwalbacher Serienmörders Manfred S. Ein Mann, der hinter der bürgerlichen Fassade ein Doppelleben führte und zahlreiche Frauen ermordete. Hauptschauplatz des Romans ist Königstein.
Der Aufbau des Plots ist besonders zu loben. Wie hier langsam aber sicher die Handlung immer wieder neue Wendungen bis hin zum Finale erfährt, ist sehr gelungen. Der Showdown des komplexen, dennoch hochspannenden Romans spielt schließlich in den Katakomben des Frankfurter Flughafens.
Das Talent Nele Neuhaus‘ als Schriftstellerin lässt sich auch daran ermessen, dass sie die Qualität der Taunus-Krimis offenbar mühelos von Mal zu Mal steigern kann. Muttertag ist - wie gesagt - der neunte Band, und ganz gewiss einer der besten, weil man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.

Fazit: Band 9 der Sander und von Bodenstein-Reihe. Düster und beklemmend!

5 stars
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Ich sage es ganz offen heraus, mit den letzten Krimis und auch mit ihrem Jugendbuch konnten mich Nele Neuhaus nicht mehr überzeugen. Weshalb ich den neuen Roman von ihr trotzdem gelesen habe? Ganz ehrlich, die Inhaltsangabe hat es für mich raus gerissen. Ich stehe total auf Krimis in denen alte Kriminalfälle doch noch gelöst werden können. Das und die Tatsache das ich Oliver und Pia als Ermittler sehr mag, hat ich doch neugierig werden lassen, ob mich die Autorin doch noch mal überzeugen kann.

Und ja, zum Teil hat sie das dann auch geschafft. - Nur zum Teil...Ich finde das sie an ein paar Stellen etwas zu viele Verwicklungen mit ins Spiel gebracht hat, die ich als übertrieben empfunden habe. Aber insgesamt war der Fall spannend erzählt. Vor allem in der Frage, wo bitte die ganzen menschlichen Knochen im Garten herkommen. Solche Mordfälle finde ich einfach super interessant und daher hat es mich hier schon sehr interessiert, wie das Ganze dann gelöst wird.

Zudem wird Oliver von Bodensteins Privatleben hier mal erfrischend anders, kaum in den Mordfall eingebunden. Das fand ich sehr gut und hätte mir das auch bei Pia gewünscht. Ich finde aber generell, das viele Autoren ihre Ermittler zu stark in die Handlung einbeziehen und dann den eigentlich Fall gerne mal aus den Augen verlieren. Das ist Nele Neuhaus zum Glück so nicht passiert, aber ich hätte trotzdem kein Problem damit, wenn sie es schaffen würde, einmal komplett auf diese Bezüge zu verzichten. Es hat mich schon sehr gestört wie Tief Pias Privatleben letztendlich in den Fall einbezogen waren. Ich fand das war total überflüssig und wäre an einigen Stellen auch anders lösbar gewesen. Zu Mal es die Handlung gar nicht immer wirklich voran gebracht hat. Im Gesamtbild wirkte das oft überladen.

Trotzdem, wenn man mal die Nebenschauplätze aussortiert, war der eigentliche Mordfall echt interessant und spannend. Es gab einige mögliche Täter, die Aufgrund der gesamten Hintergrundgeschichte auch tatsächlich alle glaubwürdig in Frage kamen. Hierbei ergaben sich einige schöne falsche Fährten, die man auch als Leser*in nicht zwingend durchschauen konnte. Dadurch wirkten auch die Ermittlungen professionell und es war glaubwürdig, weshalb das Team immer wieder in einer Sackgasse steckt. Dabei war hier eindeutig Pia im Fokus, Oliver wirkt fast als eine Art Nebenfigur. Interessant war übrigens die Entwicklung von Karin Engel - der Chefin des Teams, die ich in anderen Romanen oft zu überzogen fand. Hier hatte sie endlich mal etwas mehr Tiefe und war nicht bloße Karikatur der bösen Chefin, die zu doof ist irgendwas zu begreifen. Schade das die Figur nicht schon früher etwas mehr Profil bekommen hat. Das hätte der Reihe meiner Meinung nach schon länger mal gut getan. Etwas anstrengend fand ich allerdings dass das Team gefühlt immer größer wird. Da ich mir eh nicht alle Namen merken konnte, hab ich mich irgendwann dann einfach wieder ganz auf Pia und Oliver fokussiert. Zu Mal die andren Mitglieder eigentlich trotzdem stark im Hintergrund agieren. Auch wenn es immerhin realistisch ist, das nicht nur zwei Ermittler einen Fall bearbeiten.

Ein weiterer Handlungsstrang erzählt nach und nach die Geschichte einer jungen Frau, die auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter ist. Wie und warum diese Geschichte etwas mit dem Fall zu tun haben wird, erschließt sich erst nach und nach. Desweiteren ergeben sich auch Rückblenden durch den Mörder, diese Rückblenden fand ich richtig gut, weil sie so schön zum Spekulieren und knobeln geeignet waren. Man erfuhr so nebenbei, was den Frauen genau zugestoßen ist und ich fand auch das dadurch die Neugier, wer nun der gesuchte Mörder ist eindeutig so richtig angefacht wurde.

Überhaupt gibt es einige interessante Figuren im Roman. Einige der Pflegekinder und auch der Enkel des Verstorbenen alten Mannes tauchen auf. An ihnen zeigt Nele Neuhaus exemplarisch ihre Kritik am Umgang mit Heimkindern der 60er und 70er Jahre auf. Gerade diesen Aspekt fand ich sehr gut herausgearbeitet. Zudem war sehr überzeugend dargestellt wie unterschiedlich einzelnen Figuren die Ereignisse wahrgenommen haben bzw. an was sie sich erinnern, erinnern wollen und was sie nicht erzählen.

Viele Kritikpunkte die ich hier aufgezählt habe, sind mir übrigens während des Lesens nicht so stark in den Sinn gekommen, wie das nun Rückblickend der Fall ist. Das liegt auch daran, das mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Ich hätte nicht nur einmal fast meine Haltestelle verpasst, so vertieft war ich in die Handlung.

Obwohl ich also ein paar Stellen überzogen fand, war der Roman spannend erzählt und hat mich richtig gut unterhalten. Meine Abzüge halten sich auch deshalb eher in Grenzen.

4 stars
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Zum Inhalt:
Theo Reifenrath wird in seinem Haus tot aufgefunden. Er muss schon Tage tot sein. Sein Hund wird halbtot eingesperrt im Zwinger gefunden. Dort liegen menschliche Knochen rum. Was ist hier passiert? Ist der Theo nicht der gute Mensch für den ihn alle halten? Ist er gar ein Serienmörder?
Meine Meinung:
Bis auf einen Teil habe ich die komplette Serie gelesen und für mich ist das der bisher beste Teil. Schon direkt vom Anfang an ist die Spannungskurve hoch und steigt im Verlauf des Buches auch immer noch mehr an. Die Geschichte ist super erzählt und grausig und spannend zugleich. Die Protagonisten sind teilweise auch persönlich involviert, was die Story noch packender macht. Der Schreibstil ist grandios und das Buch liest trotz der vielen Seiten relativ schnell weg. Ich hoffe, dass die Autorin dieses hohe Niveau auch bei den nachfolgenden Bänden halten kann.
Fazit:
Für mich der bisher beste Teil der Serie.

5 stars
5 stars
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Kann ein über 80-jähriger ein Serienmörder sein ? Diese Frage stellen sich Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein als beim Aufklären der Todesumstände von Theo Reifenrath plötzlich Leichenteile gefunden werden.. Im Zuge weiterer Ermittlungen wird der Fall immer mysteriöser und letztendlich stellt sich heraus, immer an Muttertag wurde ein Frau ermordet.
Ein sehr spannender Krimi. Der Leser wird auf eine aufregende Ermittlung mitgenommen, wir erhalten Einblicke in die Arbeit eines Profiler und natürlich menschliche Abgründe , die dem Leser und mir unter die Haut gehen.
Sehr empfehlenswert..

5 stars
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Theo Reifenrath wird in seinem Haus tot aufgefunden. Der Zustand der Leiche lässt darauf schließen, dass der alte Mann bereits einige Tage vor der Entdeckung seines Todes verstorben sein muss. Pia Sander wird zum Fundort gerufen. Die Nachbarn machen sie darauf aufmerksam, dass Theo einen Hund hat, der im Haus nicht aufzufinden ist. Pia begibt sich, gemeinsam mit den Nachbarn, auf die Suche. Im Hundezwinger finden sie das Tier schließlich, in einem äußerst kritischen Zustand. Offenbar war der Hund tagelang dort eingesperrt. In seiner Verzweiflung hat er im Zwinger gegraben und dabei menschliche Knochen zutage gefördert! Bei der genaueren Untersuchung des Zwingers werden drei Frauenleichen gefunden. Pia Sander und Oliver von Bodenstein ahnen zu diesem Zeitpunkt noch nicht, welche Ausmaße dieser Fall annehmen wird....

"Muttertag" ist bereits der achte Fall für Oliver von Bodenstein und Pia Sander (ehemals Kirchhoff). Da die Bände in sich abgeschlossen sind, können sie auch unabhängig voneinander gelesen werden. Dem aktuellen Fall kann man auch dann mühelos folgen, wenn man noch keinen Teil der Reihe gelesen hat. Hintergrundinformationen zu den Hauptprotagonisten sind in die Handlung eingeflochten, sodass man sich beim Lesen relativ leicht orientieren kann. Um der Weiterentwicklung der bekannten Charaktere, und den beruflichen und privaten Nebenhandlungen zu folgen, empfiehlt sich allerdings, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.

Das Buch beginnt mit einem Prolog, in dem man einen Blick zurück ins Jahr 1981 wirft. Hier wird man Zeuge eines qualvollen Todes. Damit wird das Interesse an der Handlung sofort geweckt. Denn man stellt sich die Frage, wen man hier beobachtet hat und wie sich dieses Ereignis mit den laufenden Ermittlungen verbinden wird. Das aktuelle Geschehen wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Zunächst ist nicht klar, wie sich der Handlungsstrang, der im Jahr 2017 in Zürich startet, in den Krimi einfügen wird. Doch bei den späteren Ereignissen verknüpft er sich hervorragend mit der Handlung und sorgt für eine echte Überraschung.

Der Tod von Theo Reifenrath und die daraus resultierende Entdeckung der vergrabenen Leichen, entwickelt sich zu einem Fall, der für Pia Sander und Oliver von Bodenstein alles andere als leicht durchschaubar ist. Denn nichts ist so, wie es zunächst scheint. Es gibt zwar eine recht überschaubare Anzahl von Verdächtigen, doch jeder von ihnen könnte der mögliche Täter sein. Es gelingt Nele Neuhaus hervorragend, Spuren auszulegen, denen man nur allzu bereitwillig folgt. Doch immer wenn man meint, dass man nun dem Täter und seinem Motiv auf der Spur ist, führen überraschende Wendungen dazu, dass man die eigenen Ermittlungen komplett überdenken und neu ansetzen muss. Dadurch entwickelt sich die Spannung früh und kann durchgehend gehalten werden. Man gerät förmlich in den Sog der Ereignisse und mag sich nicht mehr vom Gelesenen lösen. Denn in der Vergangenheit der Reifenraths, gibt es Geheimnisse zu entdecken, die einem kalte Schauer über den Rücken laufen lassen.

Ich habe bisher alle Bände der Reihe mit großem Interesse verfolgt. "Muttertag" hat mich bereits von der ersten Seite an gefesselt. Ich konnte mich ganz auf die spannende Handlung einlassen und das Buch bereits nach kurzer Zeit nicht mehr aus der Hand legen. Der gut durchdachte Plot, die überraschenden Wendungen und die durchgehende Spannung konnten mich voll und ganz begeistern. Für mich ist dieser Fall der bisher beste Band der Reihe!

5 stars
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Mein erstes Buch der Autorin, nachdem ich doch schon so viel Positives über sie gehört habe.
Der Schreibstil hat mir gleich von Anfang an sehr gut gefallen, die Zeilen ließen sich flüssig und angenehm lesen.
Die Beschreibung hat mich auf einen packenden Thriller vorbereitet - und genau das habe ich auch bekommen.
Der Spannungsbogen zieht sich kontinuierlich von den ersten bis zur letzten Seiten und gipfelt in einem phänomenalen Finale, womit ich so beim Lesen eigentlich gar nicht gerechnet habe.
Insgesamt ein wirklich tolles Buch und ganz sicher nicht mein letztes von dieser Autorin :-)

5 stars
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Wie schon bei den vorherigen Büchern aus der beliebten und bekannten Krimireihe, ist es Nele Neuhaus auch diesmal wieder gelungen einen von der 1. bis zur letzten Seite spannenden Krimi zu schreiben. Als ein Mann ermordet in seinem Haus aufgefunden wird, stößt das Team um die sympatischen Kommissare Oliver von Bodenstein und Pia Sander bei den Durchsuchungen auf den im Zwinger eingesperrten Hund, der an ausgebuddelten menschlichen Knochen herumkaut. Bei der daraufhin durchgeführten Ausgrabung unter dem Zwinger finden sie 3 Leichen. Der Ermordete hat mit seiner Frau in Laufe der Jahrzehnte sehr viele schwierige Pflegekinder aufgenommen. Die Kinder wurden in der Pflegefamilie auf schreckliche Weise mißhandelt, einmal von der Pflegemutter, aber auch von den Kindern selbst, die sich untereinander auf die gleiche Art und Weise gegenseitig quälten. Im Zuge der ganzen Ermittlungen kommen die Kommissare einem Serienkiller auf die Spur, der immer vor oder am Muttertag Frauen tötet, die aus egoistischen Gründen ihre Kinder ins Heim oder zur Adoption weggegeben haben. Da er genau weiß, auf welche Art die Kinder mißhandelt wurden, und er auf die gleiche Weise seine Opfer quält, geraten einige der mittlerweile erwachenen Kinder unter Mordverdacht.

Stück für Stück versucht die Kripo nun Klarheit in den Fall mit seinen überraschenden Wendungen zu bekommen, der immer größere Ausmaße annimmt. Kaum haben sie einen Verdächtigen ausgeschlossen, kommt ein weiterer dazu. Auch Pia Sander erlebt eine unerwartete persönliche Überraschung, die ein wichtiger Teil des Falls ist.

Ein hochspannender, raffinierter und fesselnder Krimi, der auch immer wieder Überraschungen aufweist.

Ein anderer Punkt sind die Kindesmißhandlungen, die die Grundlage zu dieser Geschichte bilden. Auf erschreckende aber auch auf bewegende Weise wird der Leser an dieses sehr nachdenklich machende Thema herangeführt. Man darf garnicht daran denken, dass die Mißhandlung von Kindern keine Fantasie ist, sondern leider Realität ist.

Absolut lesenswert.

5 stars
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Ein fesselnder Krimi, der es einem sehr schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen! Eine Mischung aus spannender Serienkillersuche auf Leben und Tod und klassischer polizeilicher Ermittlungsarbeit mit vielen undurchsichtigen Verdächtigen! Ein Muss für jeden Krimi-Fan!

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Endlich ein neues Buch von Nele Neuhaus., die ich sehr mag. Der Schreibstil ist wie immer sehr flüssig und angenehm zu lesen. Frau Neuhaus schafft es eine durchgehend hohe Spannung zu halten, gespickt mit vielen bösen Überraschungen.. Ich kann das Buch nur empfehlen. Bitte weiter so.

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Erst Tage nach seinem Ableben wird der 84jährige Theodor Reifenrath in seinem Haus gefunden. Erst denkt jeder es handelt sich um Wohlstandsverwahrlosung. Diesen Begriff habe ich erstmals in diesem Buch gelesen und finde ihn sehr treffend. Da ein gewaltsamer Tod bei seinem Auffinden nicht ausgeschlossen werden kann, beginnt die Hofheimer Kripo zu ermitteln ….
Ja und damit trifft der Leser >jedenfalls ging es mir so< alte lieb gewordene Bekannte wieder – Pia Sander und Oliver von Bodenstein. In bekannter, spannender Art beschreibt Nele Neuhaus hier wieder einen Taunus-Fall der es in sich hat und bei dem die Ermittler auf Zusammenhänge zu ungeklärten, lange zurückliegenden Fällen stoßen. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen, es war einfach zu spannend. Dabei hat mich der Krimi auch fast an meine Grenzen gebracht. Es gibt es so viele handelnde und zum Teil auch verdächtige Personen, da habe ich schon meine Not gehabt die mir alle zu merken und auseinanderzuhalten. Aber Nele Neuhaus hat ja Gott sei Dank ein Personenregister an den Anfang gestellt. Verdächtige Personen gibt es zu Hauf und wieder einmal bleibt die Spannung und der damit verbundene Druck zum Weiterlesen fast bis zum Schluss. Schließlich will ich ja wissen wer hinter den ungeheuren Gräueltaten steckt. Aber selbst als das dann klar war, fand ich die Jagt des Mörders auf dem Gelände des Fraport unwahrscheinlich gruselig und spannend. Man merkt, dass sich die Autorin auch hierbei sehr viel Zeit für die Recherche genommen hat und dies wunderbar in die Geschichte eingebunden hat.
Für mich ist das wieder ein sehr gut gelungener, den Leser spannend unterhaltender Lese-Stoff, den ich allen Krimi-Fans uneingeschränkt weiterempfehlen kann. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.

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Ein superspannendes Buch

1981. Prolog. In der Hoffnung auf Hilfe sah ein Mädchen, das von den Algen im See festgehalten wurde, ihrem ‚Retter‘ entgegen…
2017. Nachdem Fionas Mutter gestorben war, suchte sie nach der Anschrift ihres Vaters, der sie in jungen Jahren verlassen hatte…
Doch von ihm erfuhr sie etwas für sie Furchtbares… Und sie machte sich auf, ihre leibliche Mutter zu suchen…
In einem Haus in Mommolshain war eine männliche Leiche gefunden worden… Es handelte sich um Theo Reifenrath, der zu früheren Zeiten mit seiner Frau etliche Pflegekinder aufgenommen hatte…. Alles schwer erziehbare Kinder, die das Jugendamt nirgends sonst unterbringen konnte…. Doch nicht alle dieser Kinder waren Waisen….
Was die Polizei auf dem Grundstück noch fand, nachdem sie den Hund aus dem Zwinger gelassen hatten, war furchtbar….
Sandra Reker hatte Angst vor ihrem Mann, im Maßregelvollzug sitzend, wieder entlassen worden war… Auch er war ein Pflegekind der Reifenraths gewesen.
Dann gab es da noch die Ärztin, die einer guten Freundin in Not unrechtmäßig geholfen hatte…
Aber auch Kim, Pia Sanders Schwester spielt wieder eine Rolle in dem Buch…
Wurde das Mädchen gerettet? Oder war etwa das Gegenteil der Fall? Wieso hatte der Vater die Familie verlassen? Wie konnte sie ihn finden? Und was erfuhr sie von ihm so Schlimmes? Wieso musste sie ihre leibliche Mutter suchen? Wie war die Leiche in Mammolshain zu Tode gekommen? Wie viele Pflegekinder hatten Theo Reifenrath und seine Frau aufgenommen? Hatten manche von ihnen noch ein Elternteil? Was fand die Polizei auf dem Grundstück der Reifenraths noch. Wieso war der Mann von Sandra Reker wieder entlassen worden? Inwiefern hatte eine Ärztin einer Freundin in Not geholfen? Unrechtmäßig? Und welche Rolle spielte Kim, Pia Sanders Schwester in diesem Buch? Alle diese Fragen – und noch viel mehr – beantwortet dieses Buch.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich – wie ich bei einer Autorin wie Nele Neuhaus erwartet hatte – wieder super lesen. Wie immer war es unkompliziert, ohne Fragen nach dem Sinn von Worten oder gar ganzen Sätzen. Es wurde auch gleich mit einem Mord spannend. Auch wenn es erst sechsunddreißig Jahre später weiterging. Was ich über Fiona erfuhr, hat mich erst mal geschockt. Denn das was die Ärztin getan hatte, konnte ja nicht erlaubt sein. Dann die Leiche Theo Reifenraths, die erst spät gefunden worden war. Was dabei alles herauskam, war schon sehr allerhand, und hat das Buch immer spannender gemacht. Was bis zum Ende alles geschah, das muss der geneigte Leser selbst lesen. Auf jeden Fall war es für mich der beste Pia Sander/Oliver von Bodenstein-Roman den ich von Nele Neuhaus gelesen habe. Er hat mich in seinen Bann gezogen, mit super unterhalten, und ich habe ihn in einem Rutsch gelesen, konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Ich musste es fertiglesen. Von mir bekommt es daher eine Empfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

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ENDLICH! Ich habe sehnsüchtig auf ein neues Buch von Nele Neuhaus gewartet, wollte endlich wieder etwas über Pia Sander und Oliver von Bodenstein lesen....und ich wollte natürlich bei einem neuen, brisanten Fall miträtseln. Das Buch hat mich einfach nur mitgerissen!

Der alte Herr Reifenrath wurde tot in seiner Wohnung gefunden, ob eines natürlichen Todes gestorben oder ermordet, bleibt vorerst unklar. Schnell finden die Ermittler Menschenknochen auf dem Grundstück und schon überschlägt sich alles.

Die Reifenraths hatten in früheren Jahren viele Pflegekinder, da gilt es natürlich alle zu verhören und natürlich könnte auch jeder der oder die Verdächtige sein, hier hat die Autorin geschickt mehrere Fährten gelegt, ich hatte viele Protagonisten immer mal wieder als Täter im Kopf. Auch liest man zwischendurch gelegentlich auch aus dem Kopf des Mörders, das war ziemlich nervenaufreibend, allerdings konnte ich auch hier nicht ahnen, auf wen dies alles zutreffen könnte. Es hätten so viele gepasst.

Dann gibt es noch Fiona, die unbedingt ihre leibliche Mutter finden möchte...

Natürlich gibt es auch immer wieder Einblicke in das Privatleben von Pia und Bodenstein, auch dort tut sich einiges und es war ein wahrer Genuss, immer wieder neues über die beiden zu erfahren. Vor allem Pia muss einige Neuigkeiten erfahren. In dem Buch gab es, durch die vielen ehemaligen Pflegekinder der Reifenraths, relativ viele Protagonisten, allerdings ist alles schön übersichtlich geblieben. Außerdem konnte man alle gut auseinanderhalten, da jeder doch mit relativ viel Tiefgang gezeichnet und beschrieben wurde. Auch die Spannung war durchgehend vorhanden und der Wahn des Täters fast greifbar. Viel mehr möchte ich gar nicht dazu schreiben, sonst würde ich zuviel verraten. Auf jeden Fall fügen sich kurz vor Schluss alle Stricke zusammen und es gibt sogar noch die eine oder andere Überraschung, ich war einige male sogar noch richtig schockiert. Sehr gut konstruierter Kriminalroman, den man gelesen haben sollte!

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Den liest man in einem Rutsch!

Nele Neuhaus‘ neuer Krimi „Muttertag“ hat ähnlich wie der Vorgänger „Im Wald“ einen verzwickten Plot mit vielen Figuren und Wendungen – so wie auch schon die Vorgänger, die ich kenne. Ich bin als „Späteinsteiger“ ca. ab Band 4 in die Serie eingestiegen, verbinde aber zwischenzeitlich mit der Taunus-Krimireihe gute und spannende Unterhaltung.

Auch diesmal hat Nele Neuhaus es geschafft, mich sofort mitzunehmen und mich „mitermitteln“ zu lassen. Unweigerlich habe ich im Kopf ab und zu verschiedene Konstellationen durchgespielt und mir überlegt, wie alles zusammenhängen könnte... dabei hab ich des Öfteren die Zeit vergessen und das Buch quasi in einem Rutsch durchgelesen. Genau das macht für mich einen guten Kriminalroman aus.

Die Figuren Pia Sander und Oliver von Bodenstein sind mittlerweile ja auch feste Größen in der deutschen Krimilandschaft. Nachdem beim letzten Mal Oliver und seine Vergangenheit im Mittelpunkt stand, geht es diesmal (auch) um das Umfeld von Pia. Ob es wirklich glaubhaft ist, dass beide Ermittler durch ihre Vergangenheit (oder die ihrer Familie) in ihre eigenen Kriminalfälle mit hineingezogen werden, mag mal dahingestellt sein. Spannend ist es auf jeden Fall und mal ehrlich – wie soll man denn beim 8. Fall immer noch einen draufsetzen, ohne dass man mal ein Stück von dem abweicht, was wahrscheinlich ist? Ich kann’s auf jeden Fall gut verschmerzen, denn der Fall war sehr gut aufgebaut und durch die vielen Möglichkeiten (Täter? Beteiligte?) auch hervorragend umgesetzt.

Einzig am Ende (Achtung, Spoiler!) die Szene mit dem Flugzeug fand ich etwas übertrieben. Aber vielleicht wurde da schon an den gigantischen Effekt bei einer möglichen Verfilmung gedacht... ;-) Sei’s drum – ich fand auch diesen Taunus-Krimi wieder richtig klasse und freue mich schon auf den nächsten Band!

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Diesmal haben Pia Sander und Oliver von Bodenstein es mit einem extrem komplexen Fall zu tun. Zuerst sieht bei dem älteren Mann alles nach einem natürlichen Todesfall aus, völlig unspektakulär. Doch dann werden durch Zufall auf dem Grundstück mehrere Frauenleichen entdeckt.

Wer ist der Mörder? Der Alte oder vielleicht eines seiner zahlreichen Pflegekinder? Mehr als eins davon hätten einen Grund, denn die Ermittler erfahren von schlimmen Misshandlungen, die den Kindern damals widerfahren sind,

Nele Neuhaus` neuer Krimi hat mir sehr gut gefallen. Wider Erwarten hat sie sich diesmal etwas zurückgehalten und den Leser nicht mit Unmengen an Personen überfordert.

Trotzdem sind es eine ganze Menge, die als Täter infrage kommen könnten, deswegen holen Pia und Oliver den bekannten Profiler Harding aus USA zur Unterstützung.

Wie bei einem Puzzle werden nach und nach Merkmale zusammengetragen und Untersuchungen ausgewertet, und es kommt heraus, dass anscheinend noch weitere Morde auf das Konto des Täters gehen.

Nele Neuhaus überrascht mit vielen Wendungen und legt Dutzende falscher Fährten, sodass der Leser lange Zeit im Unklaren bleibt.

In einem weiteren Handlungsstrang geht es um einen ganz anderen Fall, Fiona sucht ihre Mutter, die sie direkt nach der Geburt weggegeben hat. Was das Ganze mit der Suche nach dem Mörder zu tun hat, erfahren wir erst ziemlich spät. Und dann ist da auch noch Pias Schwester Kim, die sich plötzlich mitten im Geschehen befindet.

Obwohl das Buch mit 560 Seiten ziemlich dick ist und auch sehr detailliert über die polizeilichen Ermittlungsarbeiten berichtet wird, war es mir keine Sekunde langweilig. Ich mag diese Art Krimis, es war unblutig, aber nicht weniger spannend, sondern teilweise echt grausig, der Täter hatte sich besonders schreckliche Quälereien für seine Opfer ausgedacht.

Diesmal hat mich Nele Neuhaus wieder voll überzeugt mit einem gut ausgearbeiteten Plot, komplexer, fesselnder Handlung und sehr interessanten Charakteren, also alles perfekt.

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Der Zeitungszusteller findet den 84-jährigen Theodor Reifenrath tot auf. Der alte Mann lebte nach dem Selbstmord seiner Frau vor zwanzig Jahren sehr zurückgezogen und so ist es nicht verwunderlich, dass es Tage gedauert hat, bis er gefunden wurde. Pia Sander und Oliver von Bodenstein machen aber noch eine grausige Entdeckung. Im Hundezwinger liegen neben dem ausgehungerten Hund Menschenknochen. Als die Spurensicherung sich an die Arbeit macht, entdeckt sie weitere Leichen unter der Bodenplatte. Die Recherchen bringen grausige Details ans Licht und die Kommissare sind überzeugt, dass der Täter noch auf freiem Fuß ist.
Ich muss gestehen, dass ich die Krimis von Nele Neuhaus eher aus dem Fernsehen kenne und dies ist erst das zweite Buch, dass ich von der Autorin gelesene habe. Der Schreibstil von Neuhaus ist sehr flüssig zu lesen. Die Atmosphäre ist recht düster. Schon der Prolog beschert uns den ersten Mord. Von Bodenstein und Sander müssen mit ihren Ermittlungen sehr weit in die Vergangenheit gehen und was sie zutage fördern, ist grausig.
Erzählt wird dieser Krimi aus unterschiedlichen Perspektiven. Der Mörder kommt zwischendurch auch immer wieder zu Wort und so lernen wir seine Gedankengänge ausführlich kennen.
Das Ehepaar Reifenrath hat über viele Jahre schwer zu vermittelnde Pflegekinder aufgenommen. Die eigene Tochter starb an einer Überdosis und die Frau nahm sich das Leben. Aber immer wieder verschwanden auch Frauen und es gab eine Gemeinsamkeit: Sie verschwanden alle an einem Sonntag im Mai und schon bald
Die Ermittler finden heraus, dass seit einigen Jahren mehrere Frauen verschwunden sind oder getötet wurden an einem Sonntag im Mai. Und bald ist wieder Muttertag…
Pia Sander und Oliver von Bodenstein sind sympathisch. Aufgrund ihrer langjährigen Zusammenarbeite kennen sie sich gut und ergänzen sich perfekt. Aber auch die anderen Charaktere sind gut gezeichnet.
Die Spannung ist von Anfang an hoch und immer wieder gibt es Wendungen, die dafür sorgen, dass es auch so bleibt.
Ein spannender Krimi.

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Äußerst gelungen mal wieder! Hochspannender Plot, von vorn bis hinten gut durchdacht. Und Nele Neuhaus versteht es meisterhaft, auch versierte Krimileser immer wieder auf falsche Fährten zu führen...

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Ein weiterer klasse Krimi von Nele Neuhaus, der mich absolut begeistert hat.
Ich bin es von ihr ja schon gewohnt, dass es immer zahlreiche Figuren in ihren Büchern gibt. Und sie lässt wahrscheinlich auch deshalb ihre Protagonistin Pia Sander sagen "Es gibt nichts Langweiligeres als zu wenige Figuren in einem Krimi!" Bei Neuhaus zumindest funktioniert es, ohne dass man einen Knoten im Gehirn bekommt. Ich konnte mir schon recht schnell ein Bild von den einzelnen Personen machen und ihre Namen auch zuordnen. Ansonsten stellt die Autorin als besonderen Service neuerdings ein Personenregister voran. Ich habe das ehrlicherweise nur einmal gebraucht, als ich wissen wollte wie viele Personen noch auftauchen werden. Ansonsten habe ich mir nur die Seiten markiert, wo die Opfer und ihre relevanten Daten aufgelistet werden, das fand ich ziemlich hilfreich wenn später nur ein Name erwähnt wurde und ich wissen wollte 'wer und wann war das nochmal?'

Die große Anzahl der Protagonisten führt bei Nele Neuhaus ja auch immer dazu, dass der Kreis der Verdächtigen relativ breit gefasst ist. Und so haben nicht nur die Ermittler sondern auch ich häufig hin und her geschwankt wer es denn sein könnte. Neuhaus versteht es recht gut, falsche Fährten zu legen die dennoch am Ende zu sinnvollen Wegen werden auf die der wahre Täter wandelte.
(Wenn man allerdings immer genau aufpasst, und jedes kleine Detail beachtet, kann man schon relativ früh den Kreis der Verdächtigen ziemlich gut begrenzen).

Es war schmerzhaft zu Lesen, wie die Pflegekinder der Familie Reifenrath jahrzehntelang behandelt wurden. Das sowas nicht nur den Köpfen kreativer AutorInnen entspringt, beweisen diverse echte Fälle, die es ab und an mal in die Presse schaffen. Ich kann mich in den jüngsten Vergangenheit an 2 Ehepaare in den USA erinnern, die ihre eigenen Kinder unter absolut unwürdigen Bedingungen 'gehalten' haben. Unfassbar grausam!

Begeistert war ich auch von der Genauigkeit, mit der Nele Neuhaus einzelne Szenarien beschrieben hat. Ich kann das natürlich alles nicht nachprüfen, aber für mich hört sich alles schlüssig und glaubwürdig an, was mir durchaus wichtig ist in einem Krimi. Ihrer Danksagung zufolge hat sie aber auch zu wirklich jedem Gebiet, dass sie hier anreißt, ihre Experten befragt und sich auf intensive Recherche begeben. Das merkt man und zahlt sich für mich als Leser wirklich aus!

Fazit: ein spannender Krimi, der trotz seines beachtlichen Umfangs zu keiner Zeit irgendwelche Längen hatte. Ich fand keine einzige Szene überflüssig, habe mich nie gelangweilt sondern wollte immer nur gebannt mitraten und sehen, was noch so alles zu Tage gefördert wird.

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Neues von der Queen of Crime

Theodor Reifenrath, ein alter Mann der die 80 Jahre schon überschritten hat wird tot in der Wohnung aufgefunden. Offensichtlich ist der Mann schon länger tot. Alles sieht nach einem Sturz und einer daraus stammenden Kopfverletzung aus.
Als Pia das Grundstück näher in Augenschein nimmt findet sie den Hund von Theodor Reifenrath fast verhungert im Zwinger und daneben liegen Knochen, menschliche Knochen.
Auf dem ersten Blick sieht es aus als ob der alte Mann die Leichen dort vergraben hatte. Aber nur auf den ersten Blick!
Endlich ist er da, Band 9 meiner geliebten Taunuskrimireihe.
„Muttertag“ ist der Titel des neuen Buches von Nele Neuhaus.
Aber so nett und harmlos der Titel klingt ist das Buch bei weitem nicht.
Von der ersten Seite an war ich gefesselt, ja ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Es ist ja auch immer ein bisschen wie alte Freunde treffen wenn man etwas Neues von Bodenstein und Pia in den Händen hält.
Hatte ich am Ende des letzten Buches „Im Wald“ schon die Befürchtung auf Bodenstein verzichten zu müssen, hat es mich sehr gefreut, dass er von seinem Sabbatical wieder zurück beim K11 ist. Ohne ihn hätte mir etwas gefehlt.
Der Fall in dem das K11 dieses Mal ermittelt ist sehr verzwickt. Der Kreis der Verdächtigen recht groß.
Die Reifenraths hatten zu früheren Zeiten Pflegekinder beherbergt, ein Teil von ihnen kommt noch regelmäßig zu Besuch auch wenn sie alles andere als gute Erinnerungen an diese Zeit hatten.
Pia und Bodenstein sind sich sicher, dass der oder die Täter aus diesem Kreis kommen.
Nur wer ist der Täter? Das habe ich mich bis zur Auflösung am Ende auch gefragt. Es hätte jeder sein können und auch wieder nicht. Es blieb also spannend bis zum Schluss und auch als das K11 den Täter entlarvt hatten und ihn festnehmen wollten ging es noch einmal richtig heiß her.
Geschrieben ist das Buch natürlich im bekannten Stil der Autorin. Voller Spannung und mit jede Menge Fachwissen. Ich finde es erstaunlich wie die Autorin ein Täterprofil beschreibt und in die Abgründe der menschlichen Psyche schaut. So etwas muss man sich erst einmal aneignen, das ist nicht mal schnell im Internet nachgelesen, da steckt jede Menge Arbeit dahinter.
Aber das macht diese Bücher ja so lesenswert.
„Muttertag ist einfach ein MUSS für jeden der gerne einen guten Krimi lesen möchte.

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Theodor Reifenrath, der seit dem Tod seiner Frau vor 20 Jahren sehr zurückgezogen lebte, wird tot in seinem Haus aufgefunden. Kriminalhauptkommissarin Pia Sander untersucht diesen Fall und kann einen gewaltsamen Tod nicht ausschließen. Bei der anschließenden Untersuchung des Hauses und des Gartens findet sie im Hundezwinger neben einem fast verhungerten Hund menschliche Knochen verstreut. Die weitere Suche fördert immer schrecklichere Details zutage. Im Ort will niemand glauben das es sich bei ihm um einen Serienmörder handelt. Einige der Opfer, die schon vor Jahren ermordet wurden, können durch Rechtsmediziner Henning Kirchhoff identifiziert werden, es sind alles Frauen und alle verschwanden an einem oder kurz vor einem Sonntag im Mai. Pia Sander und ihr Chef Oliver von Bodenstein sind überzeugt, dass der Mörder noch frei herumläuft und schon sein nächstes Opfer sucht, denn bald ist wieder Mai.

Muttertag ist der 9. Teil der Bodenstein-Kirchhoff-Reihe von Nele Neuhaus.

In diesem Fall bekommen es Bodenstein und Kirchhoff wieder mit einem Serientäter zu tun, der anscheinend schon Jahre mordet und das immer an einem Wochenende Anfang Mai. Für Beide steht schnell fest, dass es sich bei dem Täter nicht um den kürzlich tot aufgefundenen Theodor Reifenrath handelt. Bei der Suche nach dem Täter haben sie bald mehrere Kandidaten im Visier, aber Beweise sind Mangelware.

Der neuste Krimi aus der Bodenstein-Kirchhoff-Reihe konnte mich im Gegensatz zu seinem Vorgänger wieder überzeugen. Auch wenn der Krimi für mein Empfinden etwas braucht um in die Gänge zu kommen, empfand ich ihn in seiner Gesamtheit sehr spannend erzählt.

Die verschiedenen Verdächtigen empfand ich gut charakterisiert, auch wenn ich bald für mich eine Ahnung hatte wer der Täter sein konnte, wurde diese immer wieder durch die Ermittlungen ins Schwanken gebracht, was mir ausgesprochen gut gefallen hat.

Während im letzten Teil Bodenstein im Focus stand, konzentriert sich neben dem Fall die Geschichte diesmal mehr auf Pia Sander, ohne dass sich dabei aber das Privatleben in den Vordergrund drängt, was meinem persönlichen Lesegeschmack sehr entgegenkam.

Die Ermittlungen bekamen für Pia Sander eine ganz eigene Dramatik, die für mich der Geschichte noch zusätzlich Spannung verlieh und das ganze persönlicher werden ließ.

Das Finale hat mir ausgesprochen gut gefallen, es hatte Spannung, Dramatik und auch etwas Action um das ganze Abzurunden.

Mein Fazit:
Ein spannender 9. Teil der Bodenstein-Kirchhoff-Reihe, der mir Spaß gemacht hat beim Lesen!

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Wieder ein spannender Fall für Pia und Oliver

Pia Sander und ihr Chef Oliver Bodenstein werden zu einem grausigen Tatort gerufen. Der ehemalige Fabrikbetreiber Theodor Reifenrath wird tot gefunden, doch mit seiner Leiche werden auch die Überreste von einigen Frauen gefunden. Frauen die im Mai, an Muttertag, als vermisst gemeldet wurden. Haben die Ermittler in Reifenrath nun den Serienmörder gefunden? Pia glaubt nicht so recht daran, sie vermutet, dass der Mörder noch frei herum läuft unabänderlich wieder mordet........

Pia und Oliver stoßen bei ihren Ermittlungen auf schreckliche Enthüllungen. Der 10. Fall von Nele Neuhaus hat es wirklich in sich. Die Autorin baut einen Spannungsbogen auf, den sie auch fast zum Ende aufrecht halten kann. Der Täter war eine Überraschung, ich konnte im Vorfeld nicht erraten wer der Mörder ist. Die Handlung wird sowohl aus der Perspektive der Gegenwart, als auch aus der der Vergangenheit durchleuchtet. Dies ließ zu, dass man sich als Leser so nach und nach ein umfassendes Bild machen konnte.

Dieser Fall war spannend und es hat Spaß gemacht Pia und Oliver wieder einmal über die Schulter zu schauen. Absolute Leseempfehlung!

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Der neue Nele Neuhaus ist sehr spannend bis zum Schluß.Sie schafft es einen bis zu letzt zu verwirren ohne dabei langweilig zu sein.

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Morde zum Muttertag

Theo Reifenrath wird tot in seinem Haus gefunden, wie sich herausstellt, lag er schon länger dort. Sein Hund wird halb verhungert und verdurstet im Zwinger gefunden, doch zum Erschrecken von Bodenstein und Sander findet man dort auch menschliche Knochen. Die darauffolgende Suche offenbart mindestens drei weibliche Leichen. War Theo Reifenrath ein Serienmörder?

Der Prolog des 8. Falls beginnt gleich mit einem Mord, doch ist der Täter von damals auch der Mörder der anderen jungen Frauen?

Theo Reifenrath und seine Frau Rita nahmen im Laufe ihres Lebens viele Pflegekinder bei sich auf und hatten auch einen leiblichen Sohn. Somit gibt es mehr als genug Tatverdächtige, an denen sich Sander und Bodenstein beinahe die Zähne ausbeißen.

Und dann ist da noch Fiona Fischer, die ihre leibliche Mutter sucht. Wie passt die junge Frau, die so gar nichts mit dem Fall zu tun haben scheint, in die Geschichte?

Besonders gut gefällt mir, dass die Autorin ihre Figuren immer sehr lebensnah schildert, eben Menschen wie Du und ich.

Der Fall ist äußerst spannend und durch die verschiedenen Sichtweisen (Bodenstein und Sander, Fiona und auch der Täter kommt zu Wort) sehr kurzweilig. Immer wieder schafft es Nele Neuhaus den Leser zu überraschen und auf falsche Fährten zu schicken. Der Titel Muttertag passt übrigens hervorragend zu der Handlung. Absolute Leseempfehlung!

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Und wieder tun sich Abgründe auf in bester Nele-Neuhaus-Manier! Es wird superspannend und gefährlich und ganz zum Schluß taut sogar die Engel auf nach einem dramatischen Showdown. Gut gemacht!

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Der neue Kriminalfall von Pia Sander und Oliver von Bodenstein ist wieder äußerst komplex. Auf dem Anwesens eines verwitweten älteren Mannes, der früher gemeinsam mit seiner Frau über Jahrzehnte viele Pflegekinder betreute, werden durch Zufall die Leichen dreier ermordeter Frauen gefunden.
Dieses Mal sind die Beamten einem Serienkiller auf der Spur, der seine Opfer immer am Muttertag tötet. Der Kreis der möglichen Täter scheint klein zu sein, doch wo ist das Motiv?
Wie man es von Nele Neuhaus gewohnt ist, gibt es wieder eine große Zahl an möglichen Tätern und Motiven sowie eine wichtige Nebenhandlung, deren Bedeutung für den Fall erst später klar wird.
In diesem Buch steht der Kriminalfall eindeutig im Vordergrund, das Privatleben der Ermittler steht dieses Mal zurück.
Wie immer werden geschickt falsche Spuren gelegt oder mögliche Verdächtige in den Fokus gerückt, was die Spannung sehr steigert.
Vor allem der dramatische Show-down hält den Leser in Atem und man kann kaum aufhören zu lesen.
Gut gefallen wir haben mir ebenfalls die immer wieder ein geschoben den Gedanken des Täters, die kursiv vom sonstigen Schriftbild abgesetzt sind.
Im Mittelteil gab es meiner Meinung nach ein paar kleine Längen, aber trotzdem habe ich das Buch wieder gerne gelesen.

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Gut durchdachter und wendungsreicher Krimi

> Handlung
Fast wäre der Tod von Theodor Reifenrath zu den Akten gelegt worden. Ein alter Mann, der alleine lebt und wohl an den Folgen eines Sturzes stand. Doch dann wird eine grausame Entdeckung gemacht. Unter dem Hundezwinger, in dem ein halb verhungerter Hund liegt, werden menschliche Knochen gefunden.
Die Ermittlungen bringen grausige Details über die Pflegeeltern Theodor und Rita Reifenrath zutage. Wurden sie zu Mördern? Und wenn ja, was verbindet die Frauen, die getötet wurden?

> Charaktere
Bodenstein ist zurück und wieder ganz der alte. Meine Befürchtung, dass er wegen der im letzten Band angekündigten Auszeit in diesem Fall aussetzen würde, hat sich also glücklicherweise nicht bewahrheitet. Pia nimmt in diesem Band eine starke Rolle ein, worüber ich mich sehr gefreut habe.
Die Ermittlungen ergeben viele Verdächtige und diese sehr unterschiedlichen Charaktere geben der Story einen gewissen Pfiff. Auch die Nebenhandlung ist in diesem Roman sehr gut gelungen.

> Leseerfahrung
Wie ich das von den Krimis von Nele Neuhaus gewohnt bin, konnte ich auch diesen Band nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist unheimlich packend und spätestens ab einer bestimmten Erkenntnis möchte man das Buch in einem Ruck verschlingen.
Das Thema dieses Buches (Pflegeeltern) fand ich auch sehr interessant und gut gewählt.

> Fazit
Klare Leseempfehlung für alle, die gut durchdachte und wendungsreiche Krimis lieben!
Besonders toll finde ich, dass ullstein mit der Aktion #ohne Folie mit gutem Vorbild vorangehen.

> Eckdaten
Titel: Muttertag
Autor: Nele Neuhaus
Verlag: Ullstein Hardcover
ISBN: 978-3550081033
Preis: 22,00 €

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Meinung / Schreibstil:

Endlich ein neues Buch von Nele Neuhaus.
Der Schreibstil ist wie immer sehr schön und flüssig zu lesen.
Pia und Oliver sind wieder ein tolles Team und es war wieder toll ein Buch mit ihnen zu lesen.
Für mich hätte es teilweise etwas spannender sein können, dennoch war es für mich ein schönes Buch.

Fazit:

Ein tolles Buch, welches ich auf jeden Fall empfehlen kann.

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Aus dem Klappentext:

In dem Haus findet ein Mädchen eine halb verweste Leiche. Pia Sander und ihre Kollegen vom K11 stellen fest, dass es sich um Theodor Reifenrath handelt, den ehemaligen Fabrik-Betreiber. Unter einem Hundezwinger machen sie eine weitere grausame Entdeckung: Neben einem fast verhungerten Hund liegen menschliche Knochen verstreut. Die Spurensicherung fördert immer mehr schreckliche Details ans Tageslicht.

Bei dem Buch handelt es sich um den 9. Teil rund um das Ermittlerteam Oliver von Bodenstein und Pia Sander.
Man muss nicht zwangsläufig die Vorgänger gelesen haben um der Handlung folgen zu können. Jedes Buch für sich ist eine eigenständige, abgeschlossene Handlung. Die Autorin gewährt immer wieder kurze Rückblicke, hauptsächlich was das Privatleben der Hauptprotagonisten angeht.
Der Roman hat alles, was man von einem guten Regiokrimi erwartet. Lokalpatriotismus, Spannung, welche sich von der ersten Seite an ausbreitet und in einem Finale endet.
Der flüssige Schreibstil hat sein Übriges dazu beigetragen, dass der Leser immer tiefer in das Grauen von Mammolshain eintaucht.

Was ist dort geschehen, dass der Muttertag zum Alptraum von so vielen Frauen wurde? Welche dunklen Abgründe haben sich dort abgespielt?

Geschickt legt die Autorin viele Spuren, die aber immer wieder im Sande verlaufen, so daß man bis zum letzen Drittel nicht weiß, wer hinter allem steckt.

Ihre bildliche Beschreibung haben dazu beigetragen, dass man das Grauen direkt vor dem inneren Auge hatte und man sich fragt, wozu Menschen in der Lage sind?

Die wirklich sehr gute Ausarbeitung der einzelnen Charaktere waren maßgeblich mitverantwortlich, dass der Krimi zu einem Lesevergnügen wurde.
Froh bin auch, dass die Autorin wieder zu ihrer alten Form zurückgefunden hat.
Nach Band 7 und 8 hatte ich echt Angst, dass die Luft aus der Serie raus ist.
Einen Kritikpunkt habe ich aber.
Für mich hätte es nicht den Part rund um den Profiler Harding gebraucht. Hier wurde das Buch stellenweise ein wenig langatmig. Man hat Seitenweise nichts neues erfahren. Als Krimi Vielleser kennt man die Arbeitsmethoden dieser Spezies und muss sie nicht über Seiten erörtert bekommen.
Deshalb ein Punkt Abzug und hiermit sehr gute 4 Sterne.

4 stars
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Auch dieser neue Taunus-Krimi ist wieder absolut lesenswert. Gerade durch diese persönliche familiäre Betroffenheit konnte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen und wenn man dachte, der kann es nur gewesen sein, wurde man doch ein paar Seiten eines Besseren belehrt.

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„Würde ich einen Krimi über unseren aktuellen Fall schreiben, müsste ich wohl mindestens vier Opfer und drei Tatverdächtige rausstreichen, damit die Leser nicht den Überblick verlieren.“

Zuerst ist es nur ein einzelner toter Mann, dann ist es auf einmal der Auftakt einer Ermittlung im Fall eines Serienkillers: Der alte Theodor Reifenrath wird tot in seinem Haus aufgefunden, sein Ableben schon einige Zeit her. Durch Zufall können im Zwinger seines Hundes Menschenknochen sichergestellt werden und es tauchen noch weitere Leichen auf, alles Frauen. War der alte, mürrische Mann der Mörder oder steckt mehr dahinter, als die Ermittler auf den ersten Blick vermuten? Eines ist klar: Die Frauen mussten ein Geheimnis haben, was mit dem Muttertag, ihrer aller Todestag, zu tun hat.

Wie man anhand meiner Rezensionen schließen kann, bin ich kein großer Krimileser. So gar nicht. Also wirklich nie, es sei denn ich muss oder zwinge mich. Von Nele Neuhaus habe ich natürlich schon gehört und die restlichen Frauen in meiner Familie sind hellauf begeistert von ihr, hörten/lasen bisher jeden Teil der Reihe, und so dachte ich mir, dass ich mal einen Versuch wage, um mitreden zu können. Außerdem wäre es wirklich schwer gewesen, dem Hype um dieses Buch zu entgehen, das ja nun wirklich an allen Ecken und Ende gepusht wird bis zum Gehtnichtmehr. Gut finde ich allerdings den Hashtag „#ohneFolie“, denn die braucht man tatsächlich in vielen Fällen nicht.

Das Cover finde ich gut gelungen, der Storch steht als Symbol für die Geburt und damit auch die Mutterschaft, die in diesem Buch eine große Rolle spielt (Überraschung, bei dem Titel... nicht). Es entbehrt auch irgendwie nicht einer gewissen Komik, bzw. Ironie, wie ich finde. An sich passt es gut zu den anderen Covern der Reihe, die ich zwar kenne, deren Inhalt ich aber bisher höchstens in Filmform begegnet bin.

Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven und die Zeit variiert ebenfalls in den unterschiedlichen Erzählsträngen. Mal erfährt man was aus der Sicht Pia Sander oder Oliver von Bodenstein, aber auch aus der Sicht des Mörders oder der Opfer liest man was. Mir wurde im Vorfeld schon gesagt, dass die Zeitsprünge etwas verwirren können, allerdings hatte ich damit keine großen Probleme, sondern vielmehr mit all den Namen der Personen, die eine Rolle in diesem Buch spielen.

Neben den eigentlichen Mordermittlungen gibt es natürlich auch Passagen, die sich um das Privatleben der Ermittler drehen, diese empfand ich persönlich als nicht ganz so interessant. Die Entwicklung des Falls wiederum war wirklich aufregend, denn immer wenn ich dachte, der Polizei einen Schritt voraus zu sein, wurde ich auf den kommenden Seiten eines besseres belehrt. Bis zum letzten Viertel des Buches etwa erschloss sich mir noch nicht, was die einzelnen Handlungsstränge für eine Verbindung zueinander haben könnten, bis dann mit einer riesigen Überraschung die Erkenntnis für mich kam. Das fand ich sehr gut gelungen und ab da hing ich förmlich zwischen den Seiten, weil ich nicht erwarten konnte, was als nächstes passiert.

Mein Fazit:
Mein erster Krimi und gleich ein Volltreffer. Zwar gab es etwas zu viele Personen für meinen Geschmack, aber die Spannung war immer greifbar und man wurde als Leser oft hinters Licht geführt, um erst ganz am Ende eine Auflösung zu erfahren, mit der ich persönlich nicht gerechnet habe. Auch ohne Vorkenntnisse der anderen Bände der Reihe gut lesbar! Vielleicht dürfen wir uns ja auch bald über eine Verfilmung dieses Buches freuen, das würde mich persönlich sehr interessieren.

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Mich hat der neue Bodenstein-Kirchhoff-Band von Anfang bis Ende gefesselt. Was in den letzten Bänden oft langwierig und zäh erzählt wurde, ist hier auf den Punkt gebracht worden. Die Ermittlungen gestalteten sich sehr interessant, so dass ich bis zum Schluß gerätselt habe, wer der Mörder sein könnte. Obwohl zwischendrin immer die Gedanken des Täters abgedruckt sind, ist es schwierig zu erkennen, wer dahinter steckt. Geschickt werden alte Fälle mit den neuen Erkenntnissen verknüpft und man spürt als Leser, wie sich die Schlinge immer mehr zuzieht. Die agierenden Personen sind übersichtlich und es gibt nicht zuviele Handlungsstränge. Das trägt zu einem raschen Lesefluss bei. Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Genau so muss ein Buch sein!

5 stars
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Pias persönlicher Fall

Theodor Reifenrath wird tot in seiner Wohnung aufgefunden. Niemand hatte ihn als vermisst gemeldet, so lang er nun schon über eine Woche in seiner Wohnung. Auf den ersten Blick sieht es nach einem natürlichen Tod aus. Allerdings sieht die Wohnung so aus, als hätte jemand was gesucht – Reifenraths Wertsachen fehlen. War es Raubmord? Und wo ist eigentlich Reifenraths Hund? Diesen finden die Ermittler im Hundezwinger – allerdings nicht allein. Unter ihm liegen die Gebeine eines Menschen. Ein neuer Fall für Oliver von Bodenstein und Pia Sander.

Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen. An Nele Neuhaus‘ Krimis finde ich so klasse, dass sie voll mit Ermittlungsarbeit sind. Hier ist es nicht Königzufall, der alles löst, sondern eben noch die guten alten Ermittler. Ich kenne kaum Krimis, in denen so viele Menschen befragt werden wie in der Bodenstein/Sander-Reihe.
Den Schreibstil von Nele Neuhaus mag ich sehr. Er ist angenehm und flüssig zu lesen. Und meist recht detailliert ohne langweilig zu wirken. Ich habe bei ihren Krimis immer ein Kino im Kopf.
Für mich war es von Anfang an sehr spannend. Während dem Lesen ging es mir wie den Ermittlern, ich hatte einen Verdächtigen nach dem anderen. Vor allem das Ende war sehr fesselnd. Eigentlich wollte ich vor den letzten 100 Seiten aufhören zu lesen und schlafen gehen, doch ich könnte einfach nicht aufhören und habe das Buch dann noch zu Ende gelesen.
Wie auch schon im letzten Band „Im Wald“ gab es sehr viele handelnde Personen, so dass man doch anfangs stark überfordert war und nicht mehr wusste, wer wer ist. Vor allem, da es sich meist um Pflegekinder von Theodor Reifenrath handelte. Aber mit der Zeit hatte ich die Namen im Griff und fand mich gut zurecht!
Erzählt werden zunächst zwei Erzählstränge, bei denen man nicht weiß wie sie zusammenhängen sollen – ob sie überhaupt zusammenhängen. Auf der einen Seite die Ermittlungen zum toten Theodor Reifenrath im Taunus und auf der anderen Seite Fiona Fischer, die in der Schweiz lebt. Zwischendurch kommt auch immer wieder der Täter zu Wort, was interessant ist und einem seine Beweggründe aufzeichnet. Allerdings einem nicht verrät, wer er denn nun ist. Das finde ich immer super. Ich möchte gerne auch erst am Ende erfahren, wer der Täter ist.
Ich bin ja ein richtiger Fan von Pia Sander! Oliver von Bodenstein mag ich auch, aber Pia ist mir noch ein Ticken sympathischer. Vor allem ihr Bauchgefühl ist spitze, so kommt sie früher oder später doch noch jedem auf die Schliche. Dieser Fall wird, nach dem der letzte von Bodensteins persönlicher Fall war, nun Pias persönlicher Fall. Ob sie objektiv genug bleiben kann, um dem Täter aufzuspüren?

Als Fan der Reihe bin ich vollkommen begeistert. Deshalb vergebe ich volle fünf von fünf Sternen. Für Neueinsteiger ist dieser Band allerdings eher nicht zu empfehlen. Ich schätze die Meisten werden von den vielen Personen abgeschreckt und sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Deshalb würde ich Neueinsteigern, doch lieber einen älteren Band empfehlen.
Ein lustiges Schmankerl zu diesem Buch. „Muttertag“ ist das erste Hardcover, das uneingeschweißt auf den Markt kam, dafür wird in der Handlung sehr viel Plastikfolie verbraucht.

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Für mich der bisher beste Krimi von Nele Neuhaus. Packend, überraschende Wendungen und ein nicht vorhersehbares Ende. Und da auch noch mein Heimatort Mörfelden-Walldorf vorkommt, zumindest kurz, extragut! 😉
Auch für alle Leser, die sich im Rhein-Main Gebiet nicht auskennen, sehr gut lesbar! Für Kimifans ein unbedingtes Must Read!

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Beim Lesen habe ich festgestellt, dass dieses Buch erneut enspannend wirkt. Tipisv^ch Neuhausstil. Das Buch konnte ich fast nicht weglegen. Es ist sehr empfehlenswert. Reifenrath lebte sehr zurückgezogen, seit sich zwanzig Jahre zuvor seine Frau Rita das Leben nahm. Ein Haus gibt nach und nach sein schreckliches Geheimnis preis. Da verschwindet wieder eine Frau, und Pia muss erkennen, dass nichts so ist, wie es scheint. Gelingt es ihr, das Rätsel rechtzeitig zu lösen und die Bestie zu stoppen, bevor noch mehr Menschen sterben müssen?

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Muttertag – ein großes Fest in der Familie Reifenrath. Eine Tochter und über dreißig Pflegekinder beherbergte die Familie über Jahrzehnte. Zu jedem Muttertag lud Ruth ihre ehemaligen Schützlinge ein und viele kamen. Erst als Ruth Reifenrath unter mysteriösen Umständen verschwand, verschwand auch die Tradition dieses Fest zu zelebrieren.
Viele Jahre später macht sich Pia zum Anwesen der Reifenraths auf den Weg. Anscheinend ist der Hausherr ums Leben gekommen.
Eine Zeitungsbotin hat die Leiche betagten Reifenraths gefunden, eigenartige Verletzungen im Gesicht lassen Pia ihren Ex-Mann, den Gerichtsmediziner Henning Kirchhoff benachrichtigen um ein eventuelles Tötungsdelikt auszuschließen. Auf dem riesigen Anwesen gibt es unter anderem ein Poolhaus und einen Hundezwinger, im selbige liegt ein völlig geschwächter Hund. Nach Verständigung eines Tierarztes fällt auf, das die Knochen, die im Zwinger verstreut liegen, humaner Art sind. Pia verständigt nun auch die Spurensicherung, die wenig später neben weiteren Knochen auch zwei Fettwachsleichen birgt. War der Tote ein Serienkiller?
Unterdessen muss in Zürich die Mittzwanzigerin Fiona erkennen, dass ihre Mutter, die vor kurzem einem Krebsleiden erlag, nicht ihre leibliche Mutter war. Mühsame Recherchen führen sie nach Frankfurt, nichtsahnend das sie ins Visier eines Serientäters gerät.


Nele Neuhaus „Muttertag“ ist ein spannender Krimi, der neben der Suche nach dem Täter viele gesellschaftliche Abgründe streift. Im Besonderen der Umgang mit Kindern, die, da sie keine Chance auf Adoption haben in Pflegefamilien untergebracht wurden. Auch wenn es der staatlichen Fürsorge obliegt jene Pflegefamilien genauestens zu beobachten um das Kindswohl zu gewährleisten, ist dies nicht immer der Fall. Misshandlungen in der Kindheit fördern soziopathische und psychopathische Strukturen.
Im neunten Fall des Duos Oliver/ Pia steht mehr Pia’s familiären Bindung im Vordergrund. Das schwierige Verhältnis zu ihrer kleineren Schwester zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Buch. Wie viele Geheimnisse lassen sich innerhalb einer Familie verstecken? Kann man jeden Fehler verzeihen, nur weil derjenige der ihn begangen hat einem genetisch am nächsten ist?
Dem Hype um diesen neuesten Taunuskrimi stand ich erst sehr skeptisch gegenüber. Ich bin jedoch positiv überrascht worden. Ich finde er ist einer der besten der Autorin, weil er neben der eigentlichen Krimihandlung vielschichtig und tiefgründig ist. Nebenbei ist der Showdown am Ende nervenzerreißend.

Fazit: Für Fans der Krimireihe von Nele Neuhaus ein Muss, da er für den etwas matten Vorgänger komplett entschädigt.

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Vielen Dank Nele Neuhaus für ein weiteres sehr gutes Buch! Ich war von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt . Man kommt sehr schnell in die Geschichte rein und glaubt sich auf der Fährte des Täters, um festzustellen, dass man doch ganz woanders hin muss.
Spannend von der ersten bis zur letzen Seite und unbedingt lesenswert.

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Theodor Reifenrath wird tot in seinem Haus aufgefunden, seit seinem Tod ist allerdings schon einige Zeit vergangen. Dann werden zufällig im Zwinger seines Hundes menschliche Knochen entdeckt. Dabei bleibt es aber nicht, denn es tauchen noch weitere Leichen auf. Der Rechtsmediziner Henning Kirchhoff kann einige der Leichen identifizieren - alle waren Frauen und verschwanden an einem Sonntag im Mai. Hat Reifenrath die Frauen ermordet? Ist er ein Serienmörder? Doch Pia ist überzeugt, dass der Mörder noch frei herum läuft.

Dieser neueste Fall für Pia und Oliver hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich mag die Krimis dieser Reihe einfach super gerne und jede Neuerscheinung ist ein Muss - zu Recht.
Der Schreibstil war bestens zu lesen und dabei sehr lebendig, atmosphärisch und fesselnd. Die Autorin hat eine realistische und packende Geschichte geschrieben.
Die Charaktere, sowohl Haupt- als auch Nebenprotagonisten, wurden sehr gut ausgearbeitet und wirkten durchweg authentisch. Besonders Pia und Oliver fand ich wieder sehr sympathisch, so dass ich die Ermittlungen unheimlich gerne verfolgt habe. Allerdings gab es eine Vielzahl von Personen. Insofern war einiges mehr an Konzentration erforderlich.
Der Fall war sehr gut durchdacht und für mich als Leser undurchsichtig. Mir schwirrten sehr viele Fragen im Kopf herum, auf deren Antworten ich total gespannt war. Da war es kein Wunder, dass ich das Buch nicht beiseite legen konnte, sondern es unbedingt ganz schnell fertig lesen musste.
Die Spannung wurde sehr gut aufgebaut und hielt sich bis zum Ende. Dazu trug auch bei, dass ich bezüglich des Mörders viel rätseln konnte, immer wieder falsch lag und somit bis zum Ende im Dunkeln tappte. Einfach hervorragend!

Ein toller und spannender Krimi, dem ich eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen gebe.

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5 stars

Von Beginn an reißt einen die Handlung mit, man ist sofort vom Plot gefesselt und fiebert mit den Protagonisten. Ich habe ein Kapitel nach dem anderen verschlungen, ich finde das Buch sehr gelungen. Es lässt sich leicht und flüssig lesen, die einzelnen Figuren sind sehr gut beschrieben und wirken auf mich sehr authentisch.

5 stars
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5 stars

Äußerst spannender Krimi, dessen Ende nicht schon ab den ersten Seiten vorhersehbar ist. Hat mir sehr gut gefallen, packend geschrieben, man hat Probleme, das Buch aus der Hand zu legen. Definitiv eine Kaufempfehlung!

5 stars
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