Villa Seestern - Strandrosenzeit
Amrums schönste Seite – der neue Feelgood-Liebesroman der Erfolgsautorin
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Erscheinungstermin 01.09.2026 | Archivierungsdatum 30.09.2026
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Zum Inhalt
Amrum: Wellen, Möwengeschrei und mitten in den Dünen ein historisches Reetdachhaus – die Villa Seestern. Hier hat sich eine Gruppe liebenswerter Aussteiger versammelt. Auch Petra, die lange vor ihrer Vergangenheit flüchtete, hat in der alten Villa ein neues Zuhause gefunden. Endlich erhält sie die Möglichkeit, sich ganz ihrer großen Leidenschaft, dem Backen, zu widmen. Ihre Törtchen und Kuchen sind so beliebt, dass sie sogar ein kleines Café eröffnet hat. Doch in der dafür umgebauten Scheune ist noch einiges zu tun. Hilfe erhält Petra dabei von unerwarteter Seite. Ausgerechnet der wortkarge Tischler Timo packt kräftig mit an. Je mehr Zeit sie mit Timo verbringt, desto stärker wird das seltsame Ziehen irgendwo in der Herzgegend.
Doch die Vergangenheit wirft lange Schatten. Nicht nur zeigt sich, dass die Villa ein dunkles Geheimnis birgt, eines Tages tauchen auch zwei Fremde im Café auf. Petra wittert Gefahr. Soll sie erneut die Flucht ergreifen oder sich endlich ihrer Vergangenheit stellen?
Amrum: Wellen, Möwengeschrei und mitten in den Dünen ein historisches Reetdachhaus – die Villa Seestern. Hier hat sich eine Gruppe liebenswerter Aussteiger versammelt. Auch Petra, die lange vor ihrer...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | E-Book |
| ISBN | 9783693320976 |
| PREIS | |
| SEITEN | 400 |
Auf NetGalley verfügbar
Durchschnittliche Bewertung von 4 Mitgliedern
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Rezensent*in 1038188
Dieser Wohlfühlroman überzeugt mit einer gefühlvollen Geschichte, sympathischen Charakteren und einer angenehmen Mischung aus Romantik, Emotionen und Spannung. Die Entwicklung der Beziehung wirkt glaubwürdig und lädt dazu ein, mit den Figuren mitzufühlen und mitzufiebern.
Cornelia L, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Eine besondere Geschichte über Frauen unterschiedlichster Generationen, die Mut bewiesen haben, geflohen sind oder fliehen mussten, um sich selbst zu retten.
Amrum im Herzen, Vergangenheit im Gepäck
In Strandrosenzeit kehrt die Geschichte rund um die Villa Seestern auf die Insel Amrum zurück. Im Mittelpunkt steht Petra, die sich auf der Insel ein neues Leben aufgebaut hat und mit ihrem Café endlich einen Ort gefunden zu haben scheint, an dem sie bleiben möchte. Doch ihre Vergangenheit lässt sich nicht so einfach abschütteln und gleichzeitig entwickeln sich ihre Gefühle für den Tischler Timo weiter. Parallel dazu werden die geheimnisvollen Briefe aus der Vergangenheit näher beleuchtet und führen in ein Kapitel der deutschen Geschichte, das die Gegenwart der Figuren auf besondere Weise ergänzt.
Die Autorin hat die Atmosphäre von Amrum wieder wunderbar eingefangen. Dünen, Meer, Strand und Inselalltag werden so bildhaft beschrieben, dass sofort dieses typische Nordseegefühl entsteht. Dazu kommen Petras Café und die vielen Kuchen und Torten, die beim Lesen beinahe selbst zum kleinen Wohlfühlort werden. Petra selbst ist eine sympathische Protagonistin, deren schwierige Vergangenheit der ansonsten leichten Geschichte mehr Tiefe verleiht und auch die Nebenhandlung rund um die Briefe und die beiden Frauen aus der Vergangenheit ist interessant und stellenweise sehr berührend. Gleichzeitig sorgen Petras Geheimnisse und die Verbindungen zu ihrer Vergangenheit für etwas Spannung. Die Liebesgeschichte mit Timo bleibt dagegen eher zurückhaltend, her hätten die Gefühle stellenweise etwas mehr Raum bekommen dürfen und auch manche Nebenhandlungen wirken nicht ganz so wichtig für die eigentliche Geschichte und nehmen dadurch etwas Fokus heraus. Trotzdem liest sich der Roman angenehm und flüssig, denn die Mischung aus Inselidylle, Romantik, Vergangenheit und kleinen spannenden Momenten funktioniert insgesamt gut und vermittelt genau die richtige Stimmung für eine entspannte Lesezeit.
Gesamt wieder ein schöner Wohlfühlroman mit viel Nordseeflair, sympathischen Figuren und einer Geschichte, die neben Romantik auch ernstere Themen aufgreift und der vor allem mit seinen atmosphärischen Beschreibungen von Amrum Lust auf Meer, Dünen und ein Stück Kuchen im Café macht.
Der Roman hat mich sofort berührt, weil er zeigt, wie ein Ort Menschen verändern kann. Amrum mit seinen Dünen, dem Wind, dem Möwengeschrei wirkt wie ein Schutzraum für jene, die irgendwo zwischen Vergangenheit und Zukunft feststecken. Petra ist eine dieser Figuren, die man sofort ins Herz schliesst. Eine Frau, die lange geflohen ist und nun endlich wagt, etwas Eigenes aufzubauen. Ihr kleines Café in der umgebauten Scheune ist mehr als ein Geschäft es ist ein stiller Traum, der nach und nach Form annimmt. Dass ausgerechnet Timo, der wortkarge Tischler, ihr zur Seite steht, verleiht der Geschichte eine besondere Wärme. Zwischen ihnen entsteht etwas Zartes, Unaufdringliches ein Ziehen im Herzen, das man nicht benennen kann, aber sofort spürt. Es ist diese Art von Nähe, die nicht laut wird, sondern sich in gemeinsamen Handgriffen, Blicken und Pausen zeigt. Doch die Vergangenheit lässt Petra nicht los. Die Villa mit ihrem dunklen Geheimnis, die Fremden im Café, das alte Misstrauen, das erinnert sie daran, wie schnell Sicherheit bröckeln kann. Und genau darin liegt die Kraft des Romans. Er zeigt, dass man nicht frei wird, indem man flieht, sondern indem man stehen bleibt. Petra muss entscheiden, ob sie erneut davonläuft oder endlich Wurzeln schlägt. Man liest eine Geschichte über Mut, über Heilung und über die leise Hoffnung, dass selbst die stürmischsten Tage irgendwann Klarheit bringen.