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Buchcover für Der einzige Stern am Himmel

Der einzige Stern am Himmel

Roman

mit Anette Grube (Übersetzer*in)

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Erscheinungstermin 19.08.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Frauen auf der Suche nach einer Zukunft

Helen, Josephine, Lucia, Maggie, Susannah und Miriam – junge Frauen, die als Schulkinder die Gefangenschaft durch die Lord’s Resistance Army im Norden Ugandas überlebt haben. Heute führen sie ein neues Leben in der Stadt: Sie gehen einkaufen, kümmern sich um ihre Kinder, schmieden Pläne und denken über ihre Zukunft nach. Doch immer wieder wird spürbar, wie stark ihre Vergangenheit ihre Gegenwart prägt.

In ihrem vielstimmigen Roman gewährt Otoniya Juliane Okot Bitek Einblicke in das Leben der Mädchen vor dem Krieg und erzählt von den Jahren der Gefangenschaft sowie von der gefährlichen Rückkehr in ihre Heimat. Sie zeigt mit großer Eindringlichkeit, wie schwierig der Weg zurück in ein scheinbar normales Leben nach solchen Erfahrungen ist. Gleichzeitig hebt sie die Widerstandskraft und den Überlebenswillen der Frauen hervor. Okot Bitek verbindet die Tradition des afrikanischen Oral Storytellings mit einem authentischen, unverblümten Blick auf die Wirklichkeit. So gelingt es ihr, individuelle Geschichten zu einem kollektiven Erleben zu verweben und einen Text von großer poetischer Kraft und klanglicher Schönheit zu erschaffen.

» Der einzige Stern am Himmel ist im besten Sinne der Roman einer Poetin: eine eindringliche Melodie kraftvoller individueller Stimmen, die von Trauma, Widerstandskraft und Tradition erzählen. Aus Geschichten und Zeugnissen entsteht eine Prosa von unverblümter Schönheit, die darauf beharrt, dass Geschichte nicht vergessen wird.« Atwood Gibson Writers’ Trust Fiction Prize
Frauen auf der Suche nach einer Zukunft

Helen, Josephine, Lucia, Maggie, Susannah und Miriam – junge Frauen, die als Schulkinder die Gefangenschaft...

Vorab-Besprechungen

»Der einzige Stern am Himmel ist im besten Sinne der Roman einer Poetin: eine eindringliche Melodie kraftvoller individueller Stimmen, die von Trauma, Widerstandskraft und Tradition erzählen. Aus Geschichten und Zeugnissen entsteht eine Prosa von unverblümter Schönheit, die darauf beharrt, dass Geschichte nicht vergessen wird.« Atwood Gibson Writers’ Trust Fiction Prize

»Der einzige Stern am Himmel ist im besten Sinne der Roman einer Poetin: eine eindringliche Melodie kraftvoller individueller Stimmen, die von Trauma, Widerstandskraft und Tradition erzählen. Aus...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783949545870
PREIS 23,00 € (EUR)
SEITEN 192

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Ein sehr erschütternder Roman über das Leben mehrerer Frauen, die als junge Mädchen von Rebellen der Lord's Resistance Army (LRA) entführt und unter Zwang in diese Rebellengruppe integriert wurden. Vor so einer Entführung konnten weder Elternhaus und Dorf noch Schule schützen. In der LRA wurden ihnen schreckliche Dinge angetan und sie wurden gezwungen zu plündern, zu entführen und zu töten. Die auswegslose Situation dieser Mädchen wird absolut deutlich.
Nun leben sie als Frauen in der Stadt, versuchen das Erlebte zu verarbeiten und sich eine Zukunft aufzubauen. Auch dabei holt sie die Vergangenheit immer wieder ein. Sie müssen heilen und Ihnen Verwehrtes ausgleichen oder nachholen.
Verwoben ist diese erschütternde Geschichte mit Informationen über Land, Landschaft, Bevölkerung, Kultur und Traditionen. So erfahren wir auch tradtitionell erzählte Geschichten, was einen interessanten Gegenpol zu den Kampf- und Gewalthandlungen bietet. Auch der Glaube an und die Auseinandersetzung mit Gott spielt immer wieder eine Rolle.
Das Buch ist sicher nichts für zarte Gemüter, ist aber sehr lesenswert für all jene, die etwas über andere Länder, ihre Bevölkerung und deren Leben erfahren wollen und dabei auch Atrozitäten nicht aussparen wollen, um das Leben und die Zustände dort wirklich zu verstehen.

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Erschütternd und ergreifend
In sehr ergreifende Worten berichtet Otonoya J. Okot Bitek von den schlimmen Erfahrungen, die die jungen Frauen, die von der LRA in Uganda, den Rebellen, entführt worden waren, durchmachen mussten.

In vier Grundabschnitten: 1) das Leben vor der Entführung, 2) die Entführung durch die „Wölfe“, 3) das Leben mit den Rebellen, im Krieg und zu guter letzt das Leben danach zeigt sie die Geschichten der Frauen auf. Diese wurden als junge Mädchen grausam von ihren Familien entführt und als Gebärmaschinen, zweit- oder dritt-Frauen meistens sehr alter Männer missbraucht. Nicht nur mussten sie während ihrer Gefangenschaft durch die Rebellen Vergewaltigung und viel Gewalt erleben, auch danach wurden sie stigmatisiert, ausgeschlossen und hintergangen. Aus der Hoffnung, wieder ins alte Leben zurückkehren zu können, wurde ein nie endender Albtraum. Das Buch ist sehr emotional verfasst. Es ist in viele einzelne Geschichten verschiedener junger Frauen aufgeteilt, die in verschiedenen Stilen verfasst sind. Das macht es sehr kurzweilig. Die Emotionalität der Geschichten sorgt aber doch dafür, dass ich sehr oft nicht nur schlucken musste, sondern Tränen in den Augen oder Gänsehaut hatte. Schwere Kost, die ist aber definitiv lohnt zu lesen.

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