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Buchcover für Die Bernsteinfischerin

Die Bernsteinfischerin

Roman

mit Vera Teltz (Sprecher*in)

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Erscheinungstermin 12.08.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Da waren nur noch sie beide, ihre erschöpft schlagenden Herzen, das Meer, das sie trug, die Bucht, die sie umarmte. 

Tagsüber taucht Julika als Bernsteinforscherin in längst vergangene Welten ein, die sich ihr unter dem Mikroskop eröffnen – Farne, Echsen, alles Leben, das vor Millionen von Jahren vom Harz der Urzeitwälder eingeschlossen wurde.  Am Abend, bei der Pflege ihrer kranken Mutter, steht ihr eigenes Leben still. Bis Julika in einem Bernstein einen außergewöhnlichen Fund macht, der sie an die Ostsee führt, zu Ebba, einer Frau, die immer ihren eigenen Weg gesucht hat. An der Steilküste, hoch oben über dem Meer, erfährt Julika dann von einer Liebe, die Jahrzehnte, Stürme, Schicksalsschläge überdauerte und die ihr den Mut gibt, an einen Neuanfang zu glauben.   

Ein so poetischer wie kraftvoller Roman über zwei Frauen und ihre Suche nach innerer Freiheit.

Da waren nur noch sie beide, ihre erschöpft schlagenden Herzen, das Meer, das sie trug, die Bucht, die sie umarmte. 

Tagsüber taucht Julika als Bernsteinforscherin in längst vergangene Welten ein, die...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Hörbuch, Ungekürzt
ISBN 9783757021221
PREIS 18,99 € (EUR)
DAUER 10 Stunden, 6 Minuten

Auf NetGalley verfügbar

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Durchschnittliche Bewertung von 43 Mitgliedern


Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Eine sehr schöne Geschichte über 2 verschiedene Epochen und zwei unterschiedliche Frauen, deren Leben sich durch Zufall überschneiden.

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Mir gefällt das Cover, für den Buchinhalt ist es allerdings zu lieblich. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen: in der Gegenwart gibt die Bernsteinforscherin Julika ihr Privatleben auf,um die depressive Mutter zu versorgen, in der Vergangenheit sucht die Künstlerin Ebba ihr Eigenes.
Was nicht selbstverständlich ist: beide Erzählungen sind beeindruckend und berührend, außerdem lernt man über Bernstein und lernt das Staunen
Die Sprecherin kann das Buch bestens wiedergeben

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Meine Bewertung bezieht sich auf das Hörbuch "Die Bernsteinfischerin" von Lisa Quentin, erschienen im Aufbau Audio Verlag, hervorragend gelesen von Vera Telz.
Die junge Bernsteinforscherin Julika Lukas traut ihren Augen kaum, als sie das Exponat , das vor ihr liegt , untersucht. Wirft es doch alles über den Haufen, was man bisher über die Einschlüsse in Bernstein wusste.
Obwohl sie zu Hause mit der Pflege ihrer kranken Mutter überlastet ist, lässt sie sich überreden, die Finderin dieses Exponates an der Ostsee aufzusuchen.
Sie trifft auf eine alte, spröde Dame, doch es gelingt ihr, Zugang zu ihr zu bekommen und ihr Vertrauen zu gewinnen.
Lisa Quentin erzählt die Geschichte der beiden Frauen mit sehr viel Herzenswärme. Es ist eine Geschichte über Jahrzehnte hinweg, über Liebe und Schicksalsschläge.
Für Julika ist die Reise an die Ostsee auch ein Neuanfang.
Vera Telz ist nicht umsonst meine Lieblingssprecherin. Mit ihrer warmen Stimme verleiht sie jeder Situation Leben und jeder Person Charakter.
Ein wunderschönes Hörbuch

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Das Cover hat mich in Verbindung mit dem Titel wie magisch angezogen. Auf einem gemalten Bild von der Küste steht in großen Buchstaben „Die Bernsteinfischerin". Das Bild zeigt sehr schön, wie die Wellen an die Küste laufen. Darüber sind die Wolken schon rötlich verfärbt und mehrere Möwen kreisen über dem Wasser. Für mich ein Bild, das mich an meine Heimat erinnert.

„Die Bernsteinfischerin" von Lisa Quentin erschien bei Aufbau Audio. Das Hörbuch wurde von Vera Teltz eingelesen, die für mich übrigens die perfekte Besetzung für diese wunderbare Geschichte ist. Dazu aber gleich noch mehr. Die Geschichte handelt von Julika, die als Bernsteinforscherin arbeitet und ihr ganzes Leben auf ihre pflegebedürftige Mutter ausgerichtet hat, und von Ebba, die an der Ostsee lebt. Die Leben der beiden Frauen kreuzen sich durch einen ganz besonderen Bernsteinfund.

Die Geschichte lebt durch ihre zwei Erzählebenen. Den Rahmen bildet die Ich-Erzählerin Julika. Sie lässt mich als Leser an ihrer Bernsteinforschung teilhaben, aber auch an ihrem Privatleben, das sich quasi nur um ihre Mutter dreht, die aus Gründen, die nach und nach erzählt werden, nur bedingt am Leben richtig teilnimmt. Besonders fasziniert war ich von der Forschung der Protagonistin, denn als Kind durfte ich jeden neuen Bernstein näher betrachten, immer auf der Suche nach tollen Einschlüssen. So ein Insekt im Bernstein ist schon etwas Besonderes, und ich konnte mir das früher immer wieder ansehen. So kann ich Julika und ihre Faszination für das uralte Harz sehr gut nachvollziehen.

An dieser Stelle möchte ich kurz erwähnen, dass ich die kurze Sequenz der Entstehung von Bernstein einfach mega cool gelöst fand. Wenn du den Anfang der Geschichte hörst, wirst du mich verstehen. Die Erzählperspektive in dieser kurzen Exkursion ist gut gelöst, und für einen Moment habe ich geglaubt, ich hätte das Hörbuch gewechselt. Aber dann habe ich verstanden, was sich wirklich dahinter verbirgt. Einfach nur gut.

Die zweite Erzählebene umfasst das Leben von Ebba. Sie erzählt aus der dritten Person und nimmt mich quasi in Etappen von ihrer frühesten Kindheit bis ins hohe Alter mit. Stück für Stück darf ich in ihre Geschichte eintauchen und bekomme immer mehr Einblicke in die Verknüpfung zum Bernstein. Gespannt bin ich ihren Erzählungen gefolgt und habe mit ihr gebangt. Sie hatte von Beginn an kein einfaches Leben. Doch das soll sie dir lieber selbst erzählen. Auch wenn sie in Niendorf an der Ostsee lebt und die Erzählung auch ganz klar dort verortet war, hatte ich irgendwie immer Fotos von meiner Großmutter vor Augen. Die war allerdings etwas älter, als sie aus Ostpreußen geflohen ist und an der Nordseeküste landete. Dort hat sie zusammen mit meinem Großvater ebenfalls Gäste in einer Pension begrüßt. Aber ich will mich hier jetzt gar nicht zu sehr in meine Familiengeschichte verstricken.

Der Bernstein begleitet mich seit Kindertagen immer wieder, und ich hatte das Glück, oder besser gesagt auch die Ausdauer, selbst welchen im Flutsaum zu finden. Das kleine Marmeladenglas hüte ich bis heute. Als junge Erwachsene durfte ich beim Fischen dann aber auch größere Stücke finden. Diese Liebe zum Bernstein war mit ein Auslöser, warum ich das Hörbuch unbedingt hören wollte. Und Vera Teltz als bekannte Sprecherin tat ihr Nötiges dazu. Ich lausche einfach gerne ihrer Stimme, die für mich so gut zu verzwickten Familiengeschichten passt. Ich konnte mich einfach gut vom Alltag verabschieden und ganz in die Erzählung abtauchen.

Hast du schon mal einen Bernstein am Meer gefunden? Magst du spannende Familiengeschichten über starke Frauen, die sich ihren Weg erkämpfen? Dann habe ich hier eine Geschichte von zwei Frauen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen für dich. In „Die Bernsteinfischerin" von Lisa Quentin erzählen Julika und Ebba von ihrem Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Dabei steht die Herkunft eines ganz speziellen Bernsteins im Fokus, der für Julikas Forschung und weiteren Werdegang wichtig ist. Gesprochen wird die Geschichte von Vera Teltz, die dem Ganzen genau die passende Atmosphäre verleiht. Ich habe das Hörbuch einfach nur verschlungen und empfehle es sehr gerne weiter.

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Tagsüber taucht Julika als Bernsteinforscherin in längst vergangene Welten ein, die sich ihr unter dem Mikroskop eröffnen – Farne, Echsen, alles Leben, das vor Millionen von Jahren vom Harz der Urzeitwälder eingeschlossen wurde. Am Abend, bei der Pflege ihrer kranken Mutter, steht ihr eigenes Leben still. Bis Julika in einem Bernstein einen außergewöhnlichen Fund macht, der sie an die Ostsee führt, zu Ebba, einer Frau, die immer ihren eigenen Weg gesucht hat. An der Steilküste, hoch oben über dem Meer, erfährt Julika dann von einer Liebe, die Jahrzehnte, Stürme, Schicksalsschläge überdauerte und die ihr den Mut gibt, an einen Neuanfang zu glauben.

Ich habe diese Geschichte als Hörbuch genießen dürfen, der Klappentext hatte mich gleich angesprochen aber die Geschichte hat meine Erwartungen sogar noch übertroffen und es war ein richtig tolles Hörerlebnis!

Der Schreibstil war angenehm und leicht, deshalb ist es mir nicht schwer gefallen der Geschichte zu folgen, aber der Schreibstil war gleichzeitig auch sehr einnehmend und wirklich wunderschön! Mir war keine Minute langweilig und ich wollte immer wissen wie es weitergeht!

Julika ist eine sympathische, aber auch spannende Persönlichkeit, denn sie hat nicht nur den Job der Bernsteinforscherin, der ihr gefällt und in dem sie eigentlich noch mehr aufgehen würde, aber sie muss sich auch um ihre kranke Mutter kümmern und das ist nicht immer einfach. Ich finde die Personen hatten in dieser Geschichte sehr viel Persönlichkeit und Tiefe, sie hatten Kummer und Sorgen und Probleme aber dennoch haben waren sie auch immer neugierig auf etwas Neues, sowohl Julika als auch Ebba.

Auch Ebba hat mir sehr gefallen, man erlebt sie einmal in der Vergangenheit, wie sie als Mädchen mit ihrem Vater Bernstein gesucht hat, wie sie ihren Mann kennen gelernt hat und wie das weitere Leben verlief, aber man lernt sie auch als alte Frau durch Julika kennen. Ebba ist eine sehr starke und sehr interessante Persönlichkeit, es hat Spaß gemacht mehr über sie erfahren!

Ich fand die Geschichte sehr schön, da sie viel Tiefe mitgebracht hat aber auch Begeisterung. Das Hörbuch wurde sehr schön vorgelesen, die Sprecherin hatte eine angenehme Stimme, die gut zur Geschichte gepasst hat.

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Mit „Die Bernsteinfischerin“ verbindet Lisa Quentin auf eindrucksvolle Weise historische Ereignisse, Familiengeschichte und die Kraft des Neuanfangs. Vor der rauen Schönheit der Ostseeküste erzählt sie von zwei Frauen, deren Lebenswege Jahrzehnte voneinander trennen und die doch mehr miteinander verbindet, als sie zunächst ahnen.

Im Mittelpunkt steht die junge Bernsteinforscherin Julika, die sich mit großer Leidenschaft ihrer wissenschaftlichen Arbeit widmet. Privat hingegen scheint ihr Leben stillzustehen. Seit Jahren kümmert sie sich aufopferungsvoll um ihre psychisch erkrankte Mutter und stellt ihre eigenen Wünsche hinten an. Ein außergewöhnlicher Bernsteinfund führt sie an die Ostsee, wo sie der hochbetagten Ebba begegnet. Während Julika den Spuren eines wissenschaftlichen Rätsels folgt, öffnet Ebba nach und nach die Tür zu ihrer bewegten Vergangenheit – einer Geschichte von Flucht, Verlust, Liebe und der Sehnsucht nach einem selbstbestimmten Leben.

Der Roman entfaltet seine Wirkung vor allem durch den Wechsel zwischen den beiden Zeitebenen. Ebbas Lebensgeschichte, die in den letzten Kriegsjahren beginnt und sie von Ostpreußen an die Ostseeküste führt, ist ebenso berührend wie inspirierend. Immer wieder muss sie ihre eigenen Träume zugunsten familiärer Verpflichtungen zurückstellen und verliert dabei doch nie ihre tiefe Verbundenheit zur Kunst und zum Meer. Julikas Geschichte ergänzt diesen Erzählstrang auf gelungene Weise und zeigt, dass auch heute viele Menschen zwischen Verantwortung für andere und dem Wunsch nach einem eigenen Leben hin- und hergerissen sind.

Die Atmosphäre des Romans überzeugt dabei vollends. Die Ostsee wird mit ihren Steilküsten, dem Wind, den Wellen und den angespülten Bernsteinen so lebendig beschrieben, dass sie fast selbst zu einer Hauptfigur wird. Gleichzeitig vermittelt Lisa Quentin viel Wissenswertes über Bernstein, seine Entstehung und seine Bedeutung, ohne den Lesefluss zu unterbrechen. Wissenschaft, Natur und Emotionen verbinden sich hier auf harmonische Weise.

Der Schreibstil ist ruhig, poetisch und bildhaft. Die Autorin nimmt sich Zeit für ihre Figuren und lässt deren Gefühle und Entwicklungen glaubwürdig wachsen. Dabei erzählt sie von Verlust, familiärer Verantwortung und unerfüllten Träumen ebenso einfühlsam wie von Hoffnung, Mut und der Möglichkeit, auch nach schweren Schicksalsschlägen neue Wege einzuschlagen.

„Die Bernsteinfischerin“ ist ein bewegender Wohlfühlroman mit historischem Hintergrund, der durch seine atmosphärische Kulisse, starke Frauenfiguren und eine feinfühlige Erzählweise überzeugt. Die Geschichte macht deutlich, wie wichtig es ist, die eigenen Träume nicht aus den Augen zu verlieren und den Mut zu finden, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen. Eine berührende Lektüre für alle, die Familiengeschichten, historische Romane und die besondere Stimmung der Ostseeküste lieben.

Auch das Hörbuch hat mich von der ersten Minute an begeistert. Die beiden Erzählstränge greifen auch hier wunderbar ineinander und die Atmosphäre ist unglaublich dicht – ich konnte die raue Ostseeluft und das Rauschen des Meeres beim Hören förmlich spüren. Vera Teltz verleiht dem Hörbuch mit ihrer einfühlsamen Stimme eine ganz besondere Intensität und fängt die Stimmung der Geschichte perfekt ein.

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Die Bernsteinfischerin
Roman | Wenn die Welt zu eng wird, bleibt das Meer. Der große Sommerroman von Lisa Quentin
von Lisa Quentin

Julika eine junge Frau, der das Leben schon viel zu viel abverlangt, forscht an Bernsteinen. Sie hat bisher immer verzichtet und Verantwortung übernommen. Doch jetzt, mit einem unglaublichen Fund einer Inkluse im Bernstein, sollte ihre Zeit gekommen sein.
Ebba, in Kindheitstagen Finderin dieses besonderen Exemplars, lebt heute hochbetagt an der Ostsee mürrisch und zurückgezogen. Ebbas Leben erfahren wir Rückblickend von 1944 bis heute. Von der Bernsteinfischerin bis hin zu einer außergewöhnlichen Künstlerin.

Fein, stimmungsvoll und liebevoll erzählt Lisa Quentin die Leben und Suche der beiden Frauen.
Stark, eigenwillig und aufopferungsvoll!

Super gelesen!

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Ich glaube, ich hätte bei diesem Buch zunächst nicht erwartet, wie sehr mich die Geschichte von Ebba und Julika am Ende beschäftigen würde. Denn eigentlich klingt es erst einmal nach einem klassischen historischen Roman mit Ostsee, Familiengeschichte und einer besonderen Liebesgeschichte. Aber Die Bernsteinfischerin ist für mich vor allem eine Geschichte über zwei Frauen, die auf ganz unterschiedliche Weise versuchen, aus den Erwartungen auszubrechen, die andere an sie stellen.

Wir begleiten Ebba, die in den 1940er Jahren als Kind an der Bernsteinküste aufwächst. Gemeinsam mit ihrem Vater sucht sie nach Bernstein und macht dabei einen ganz besonderen Fund, den sie heimlich behält. Jahrzehnte später landet genau dieser Bernstein bei Julika, einer jungen Bernsteinforscherin. Sie erkennt sofort, dass sich darin etwas befindet, das wissenschaftlich von enormer Bedeutung sein könnte, und macht sich auf die Suche nach der Frau, die ihn einst gefunden hat.

Besonders gut gefallen haben mir die beiden Zeitebenen und wie sich Ebbas und Julikas Geschichten nach und nach miteinander verweben. Beide Frauen sind auf ihre Art wahnsinnig eigenwillig, gleichzeitig aber auch verletzlich. Und obwohl ihre Lebensrealitäten kaum unterschiedlicher sein könnten, verbindet sie dieses Gefühl, dass das eigene Leben immer wieder von den Bedürfnissen und Erwartungen anderer bestimmt wird.

Gerade Julikas familiäre Situation fand ich sehr interessant. Die Pflege ihrer Mutter nimmt so viel Raum ein, dass für ihr eigenes Leben kaum noch Platz bleibt. Und genau dieser Aspekt hat mich tatsächlich mehr berührt als die Liebesgeschichte. Dieses Gefühl, Verantwortung zu übernehmen und dabei selbst immer weiter nach hinten zu rutschen, wird sehr nachvollziehbar erzählt.

Auch Ebba ist eine Figur, die mir lange im Kopf geblieben ist. Ihr Lebensweg, ihre Sehnsucht nach einem anderen Leben und die Entscheidungen, die sie trifft, machen ihre Geschichte zu so viel mehr als einer klassischen historischen Familiengeschichte.

Und dann ist da natürlich noch der Bernstein. Ich fand es erstaunlich, wie viel ich über Bernstein, seine Entstehung und die Arbeit der Bernsteinforschung gelernt habe, ohne dass es sich jemals wie ein Lehrbuch angefühlt hat. Gleichzeitig hat die Ostsee für mich fast schon eine eigene Rolle in der Geschichte bekommen. Die Beschreibungen der Küste, des Meeres und der Landschaft schaffen eine unglaublich schöne Atmosphäre.

Was ich außerdem mochte: Das Buch ist viel weniger kitschig, als das wunderschöne Cover vielleicht vermuten lässt. Stattdessen ist es eine feinfühlige Geschichte über Familie, Verlust, Pflege, Freundschaft, Liebe und vor allem Selbstbestimmung.

Für mich war Die Bernsteinfischerin deshalb eine dieser Geschichten, bei denen man am Ende nicht nur die Handlung mitnimmt, sondern auch ein paar Gedanken, die noch ein bisschen weiterarbeiten.

Eine wunderschöne, ungewöhnliche Geschichte über zwei Frauen, die lernen müssen, dass es manchmal Mut braucht, das eigene Leben nicht länger nach den Vorstellungen anderer zu leben.

Eine klare Leseempfehlung für alle, die historische Romane mit starken Frauenfiguren und einer besonderen Atmosphäre mögen.

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Schönes Buch. Charakter sind toll gezeichnet und sehr gut nachvollziehbar. Am liebsten möchte an selbst losziehen um Bernsteine zu suchen und zu bestaunen,

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Die Handlung dieses Romans ist nicht neu. Es ist eine Art Entwicklungsroman. Die Autorin verwebt die Lebensrückschau der einen mit der Entwicklung der anderen Protagonistin. Alles kommt durch die Untersuchung eines gefundenen Bernsteins ins Rollen. Die in den Roman eingebauten Fakten zu den Steinen sind tatsächlich hochinteressant, der Schreibstil ist flüssig aber nicht platt.
Und wenn ich ganz ehrlich bin, überzeugt mich alleine schon die Tatsache, dass Vera Telz das Hörbuch liest!
Mir hat das Buch gut gefallen und ich würde es durchaus weiter empfehlen.

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Julika arbeitet als Bernsteinforscherin an einem Bernstein mit einer seltenen Inkluse und soll weitere Informationen zu diesem Fund einholen.
Während ihrer Recherchen stößt sie auf die alte Frau Ebba, die damalige Finderin des außergewöhnlichen Bernsteins.
Julika macht sich trotz familiärer Hindernisse auf den Weg nach Travemünde, um dort Edda ausfindig zu machen und erfährt dort nach und nach Bruchstücke von Eddas Leben, die wie Julika ebenfalls mit Schicksalsschlägen zu kämpfen hatte.

Es war sehr interessant in das Leben der beiden Frauen einzutauchen.
Als Fan von Travemünde und als Strandsammlerin sprach mich das Buch dann auch noch besonders an.
Sehr empfehlenswert!

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Geheimnisvoller Bernstein
Die "Bernsteinfischerin" von Lisa Quentin erscheint als Hörbuch im Verlag Aufbau Audio und wird von Vera Teltz gelesen. Als Hardcover erscheint es im Verlag Rütten & Loening und als E-Book im Verlag Aufbau Digital. Das Cover mit dem Meer, der Sonne und der grandiosen Wolkenkulisse ist mir gleich aufgefallen.
Julika arbeitet im Lichtenberg Institut in Frankfurt als wissenschaftliche Praktikantin. Eigentlich wollte sie sich für ein Sportstudium bewerben, doch ein Unfall und die Erkrankung der Mutter haben sie dazu bewogen in Frankfurt zu bleiben und ihren Vater zu unterstützen. Für ihre Dissertation untersucht sie millionenjahre alten Bernstein auf Inklusen und bei einer dieser Untersuchungen macht sie eine unglaubliche Entdeckung. Nun gilt es festzustellen, wo dieser Bernstein gefunden wurde und diese Frage führt Julika zu Ebba Bredow und uns zu der Geschichte in der Geschichte.
Ebbas Geschichte beginnt im Jahr 1943 an der ostpreußischen Bernsteinküste. Die achtjährige Ebba begleitet ihren Vater oft beim Bernsteinfischen. Als Fischer hat er eine der wenigen Genehmigungen. Die Bernsteine müssen allerdings abgegeben werden und werden dann für Kriegszwecke eingeschmolzen. Nicht jeden ihrer Funde gibt Ebba ihrem Vater. Besondere Bernsteine behält sie und zeigt sie nur ihrem Freund Leo. Die beiden untersuchen die Funde und diskutieren darüber, was sich in diesen wohl befindet. Als der Krieg zu Ende ist, müssen Ebba und ihre Eltern Ostpreußen verlassen und finden in Niendorf an der Ostsee ihr zweites Zuhause. Erst viele Jahre nach dem Krieg finden Ebba und Leo, und mit ihm die Bernsteinfunde, wieder zusammen. Mit Ebbas Eltern führen sie eine kleine Pension. Doch Ebba ist nicht glücklich und macht sich Luft in ihren Bildern und Skulpturen.
Über diese Kunstobjekte kann Julika Ebba schließlich ausfindig machen und besucht sie in ihrem Haus an der Steilküste. Das erste Aufeinandertreffen der beiden läuft allerdings alles andere als gut. Doch Julika lässt sich nicht beirren und bleibt hartnäckig.
Wie Julika und Ebba begeistert sich die Autorin Lisa Quentin für Bernstein und seine Geschichte. Und tatsächlich haben Bernstein und Autoren/Autorinnen eins gemeinsam. Sie halten etwas fest. Der eine in seinem Inneren, der/die anderen in einem Buch. Der Roman ist kurzweilig und hat mir gut gefallen. Vera Teltz versteht es gerade bei den Dialogen die Protagonisten gut darzustellen und sie kann sehr unterhaltsam vorlesen.

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Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin ist eine wunderschöne Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat. Die Figuren sind lebendig und authentisch und wachsen einem schnell ans Herz. Besonders die Ostseeküste und die wechselnden Zeitebenen verleihen der Geschichte noch eine besondere Tiefe und machen sie zu einem unvergesslichen Leseerlebnis.

Für mich ist dieses Buch ein echtes Lesehighlight – emotional und berührend. Eine absolute Leseempfehlung!

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Ist das ein wunderschönes Buch❤️.
Und Vera Teltz, die ich als Hörbuchsprecherin verehre gibt Julika und Ebba eine solche Tiefe, dass ich gehofft habe, dass das Buch niemals endet.

Ich habe die Bernsteinkette meiner Oma geerbt und kann die Faszination total nachvollziehen. Doch die Geschichte, die Ebba zu erzählen hat ist um ein Vielfaches größer. Einfach wunderbar ❤️❤️❤️.

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Ein wunderbares Buch für Naturfreunde und Leser von Benjamin Myers, Delia Owens usw. Ein schönes, leises Buch.

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Zum Inhalt:
Tagsüber ist Julika Bernsteinforscherin und lebt in ihrer Tätigkeit vollkommen auf und ist begeistert von all den eingeschlossenen Dingen im Bernstein. Abends jedoch endet ihr eigenes Leben, denn dann kümmert sich sich um ihre kranke Mutter. Als sie ein besonderen Fund macht, führt sie dieser zu einer besonderen Frau, die immer ihren eigenen Weg gegangen war und ihr selbst auch den Mut gibt an einen Neuanfang zu glauben.
Meine Meinung:
Das war mal so ein richtig schönes Buch, dass ich gleich zweimal genießen durfte als Buch und als Hörbuch. Mir hat die Stimmung im Buch ungeheuer gut gefallen. Die Erzählstränge greifen fast wie von allein ineinander und zeigen zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch so viel gemein haben. Ich hatte auch das Gefühl, dass ich die Seeluft förmlich spüren konnte. Es ist ein Geschichte, die einem so viel über das Leben erzählt, Mut macht und zeigt, dass es nie zu spät ist. Mir hat das Buch und auch Hörbuch extrem gut gefallen.
Fazit:
Tolles Buch

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Die Bersteinfischerin ist eines der schönsten Hörbücher, die ich seit langem gehört habe! Toll gesprochen und fantastisch geschrieben!
Wir als Leser/Hörer dürfen das gesamte Leben von Ebba Bredo mitverfolgen und auch Julikas Geschichte kennenlernen. Julika hingegen kennt nur einen Bruchteil von Ebbas Vergangenheit und schließt diese dennoch sehr ins Herz.
Eine wahrlich bewegende, fesselnde Geschichte über zwei Frauen, die sich nach innerer Freiheit sehnen, an ihren Schicksalsschlägen wachsen und einem Mut machen, dass sich das Kämpfen, das Sehnen, das Hoffen und das Weitermachen lohnt.

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Das Hörbuch "Die Bernsteinfischerin" handelt von zwei Frauen, deren Lebenswege sich an der Ostsee kreuzen. Vom Aufbau her verfolgt man beide auf unterschiedlichen Zeitachsen und ihr Aufeinandertreffen erinnert einen ein wenig an Sally und Liss aus "Alte Sorten", was nicht nur dem Altersunterschied geschuldet ist.
Sandrine Mittelstädt liest die unterschiedlichen Charaktere sehr plastisch und es ist ein leichtes, sich von der Geschichte mitnehmen zu lassen. Auch der geschichtliche Hintergrund zur Bernsteinfischerei in der Ostsee im 20. Jahrhundert ist sehr interessant und fesselnd umgesetzt

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Beim Anblick des Buchcovers wird auch unabhängig vom Buchtitel direkt klar, dass ein Handlungsort dieses Romans die Ostseeküste ist. Die Geschichte wird dann auf zwei Zeitebenen erzählt und zwei Frauen stehen im Mittelpunkt der Handlung.

Julika beschäftigt sich an der Uni mit Bernstein und dem, was in diesem oft konserviert wurde. Zugleich trägt sie aber große Verantwortung für ihre Mutter, die sie gemeinsam mit ihrem Vater betreut, seit diese nach dem Unfalltod von Julikas Schwester in eine Depression gefallen ist. Als sie in einem Bernstein dann aber einen außergewöhnlichen Fund macht, überredet ihr Professor sie, an die Ostsee zu fahren, um herauszufinden, wo genau dieses Exponat gefunden wurde. So stößt sie auf Ebba, die alt und zurückgezogen in einem baufälligen Bungalow über einer Steilküste lebt und zunächst wenig begeistert auf den Besuch reagiert.

Nach und nach erfährt man dann mehr über die Lebensgeschichte von Ebba und versteht so besser, warum sie sich für das Einsiedlerinnen-Leben entschieden hat. Und auch Julika muss anfangen, sich darüber klar zu werden, ob sie weiterhin ihr eigenes Leben und ihre wissenschaftliche Arbeit hintenan stellen will, um voll für ihre Mutter da zu sein.

Ich fand die Geschichte sehr lesenswert. Ich mag Romane, die auf zwei Zeitebenen spielen, teils in der Vergangenheit, teils in der Gegenwart. Zudem mag ich den Schauplatz an der Ostsee und fand es auch interessant, mehr über Bernstein zu erfahren. Die beiden Protagonistinnen sind spannende Persönlichkeiten, die jeweils ihre Ecken und Kanten aufweisen, aber auf ihre Art sympathisch sind. Der Schreibstil der Autorin war gut lesbar und auch anschaulich. Mit der Sprecherin des Hörbuchs war ich ebenfalls sehr zufrieden. Man konnte ihr angenehm folgen und ihre Vortragsweise passte zur Atmosphäre des Romans.

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Schön erzählte Geschichte, bei der man auch etwas lernen kann! Die Sprecherin mochte ich sehr. Die Sprünge in die Vergangenheit waren toll! Großartig, wie sehr das Thema Depression und Trauer umgesetzt wurde.

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Die heute 90 jährige Ebba hat sich schon als Kind immer sehr stark für Bernsteine interessiert und ihren Vater, der Bernsteinfischer war, oft auf seinen Exkursionen begleitet. Dabei hat sie einen besonderen Fund gemacht,der heute zu einer wissenschaftlichen Sensation führen würde. Auf genau dieses Objekt trifft die Studentin Julika bei ihrer Forschungsarbeit. Ihr Interesse ist geweckt und sie macht sich auf die Suche nach der Entdeckerin.Das ist mit einigen Schwierigkeiten verbunden, da Julika zusammen mit ihrem Vater ihre schwer erkrankte Mutter pflegt.
Die Geschichte wird nun im ständigen Wechsel zwischen Gegenwart und der Vergangenheit von Ebba erzählt. Das Zusammentreffen der beiden Frauen, Ebba lebt alleine in einem abgelegenen Haus ,ist sehr willensstark und mißtrauisch,gestaltet sich anfangs ziemlich schwierig.Aber auch Julika versucht, ihr Ziel durchzusetzen, und so nähern sich die beiden ungleichen Frauen nach und nach immer mehr an. Im Mittelpunkt steht natürlich das beiderseitige Interesse an Bernstein ,seinen Ursprung und die vielfältigen Möglichkeiten seiner Verwendung.

Der sehr emotionale Schreibstil hat mich sofort gefangengenommen,Julika und Ebba waren mir auf Anhieb sympathisch,Ihre Darstellung und auch die der anderen Personen war realistisch und gut vorstellbar.Ebenso konnte man sich die geschilderte Natur ,mit all ihren Facetten,sehr gut vorstellen.
Das Schicksal der beiden Frauen, die einiges in ihrem Leben verkraften mussten, hat mich sehr bewegt. Außerdem habe ich viel über Bernstein erfahren, was ich interessant fand.
Die mir bereits bekannte Sprecherin, Vera Teltz,hat ihre Aufgabe erneut mit Bravour gemeistert.Von mir eine absolute Empfehlung für Leser/ Leserinnen,die sich für Geschichten mit Tiefgang interessieren,verbunden mit fünf Sternen.

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Julika ist Bernsteinforscherin und macht ihren Job sehr gut - obwohl sie eigentlich ganz andere Pläne hatte, bevor ihre kleine Schwester bei einem Verkehrsunfall starb und ihre Mutter daraufhin psychisch krank wurde. Bei ihrer Arbeit findet sie einen Bernstein mit einer besonderen Inkluse und macht sich auf die Suche nach der ursprünglichen Finderin und ihrer Geschichte.
Ich habe dieses Buch sehr gern gehört. Vera Teltz passt auch hier wieder wunderbar als Sprecherin und hat mich bestens mitgenommen ins Forschungslabor und an die Ostsee. Die Geschichten von Julia und Ebba haben mich beeindruckt und berührt. Beide haben teils mit ähnlichen und teils ganz unterschiedlichen Herausforderungen zu kämpfen und gehen ihren Weg. Zwei bemerkenswerte Frauen, die mir sympathisch waren und deren Entscheidungen ich nachvollziehen konnte. An wenigen Stellen fand ich die Geschichte zu sehr konstruiert, aber ein gutes Buch darf das. Und nebenbei habe ich einiges über Bernstein und Inklusen und die Ostsee gelernt. Große Hörempfehlung für alle, die eine gute Geschichte mit Tiefgang und informativem Inhalt mögen.

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Zwei Schicksale, verbunden durch die Gezeiten der Ostsee: Das Buch erzählt von zwei Frauen aus verschiedenen Epochen, die durch familiäre Pflichten und Tragödien in ein Leben gedrängt werden, das ihre eigenen Träume erstickt. Doch statt aufzugeben, wachsen sie im Stillen an ihren Aufgaben und warten auf den Moment, in dem sie endlich ausbrechen können.Die emotionale Geschichte wird wunderbar ergänzt durch faszinierende Einblicke in die traditionelle Bernsteinfischerei und die Anfänge des Ostseetourismus. Diese historischen Details verschmelzen perfekt mit der Handlung und regen zum Nachdenken über verpasste Gelegenheiten und Neuanfänge an. Ein tiefgründiges und berührendes Lesevergnügen, das nicht nur Mut macht, den eigenen Lebensweg selbst zu bestimmen, sondern auch echtes Sachwissen über das „Gold des Meeres“ vermittelt.

Riesenlob an Vera Teltz, ich mag ihre Stimme sehr, sehr.

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„Die Bernsteinfischerin“ war mal wieder ein Roman ganz nach meinem Geschmack. Mich hat die Geschichte von Anfang an gefesselt, und ich habe Julika und Ebba sehr gerne begleitet.

Julika ist Mitte 20, Doktorandin der Mineralogie und forscht über Bernstein. Die fast 90-jährige Ebba ist die Tochter eines Bernsteinfischers und lebt zurückgezogen in Niendorf an der Ostsee. Bei Nachforschungen wird Julika auf den Namen Ebba Bredow aufmerksam und macht sich auf die Suche nach ihr.

Lisa Quentin erzählt wunderschön und sehr bewegend von zwei Frauen, die sich gar nicht so unähnlich sind, von ihren Schicksalsschlägen und den Herausforderungen, denen sie sich in ihrem Leben stellen müssen. Zwei Frauen, die auf ganz unterschiedliche Weise nach Freiheit suchen und dabei lernen müssen, ihren eigenen Weg zu gehen.

Besonders gefallen hat mir, wie die beiden Lebensgeschichten miteinander verbunden werden und wie sich nach und nach immer mehr Verbindungen zwischen Julika und Ebba zeigen. Die Geschichte hat eine besondere Atmosphäre und verbindet Vergangenheit und Gegenwart auf eine sehr schöne Weise.

Ich habe abwechselnd das Buch gelesen und das Hörbuch gehört.
Richtig toll und beides sehr, sehr empfehlenswert!

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Das Buch erzählt die Geschichte eines ganzen Lebens und einen Ausschnitt eines anderen Lebens. Die Idee finde ich gut, auch wenn ich am Anfang etwas Mühe hatte, mich zurecht zu finden. Ich weiß nicht, ob es am Hörbuch lag oder an dem Buch an sich, kann ich nicht beurteilen. Vielleicht wäre es einfacher gewesen, wenn es zwei verschiedene Sprecherinnen gewesen wären, wobei das bei einem Zusammentreffen beider Personen dann vielleicht schwierig gewesen wäre.
Schön finde ich, wie Wissenschaft und Vergangenheit in der Geschichte eingeflochten sind und so viele Informationen liefern über die Geschichte von Bernstein, aber auch von den Schicksalen der Vertriebenen und Flüchtlingen in Lübeck und Umgebung.
Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte ist spannend aufgebaut, sowohl was die Geschichte des Bernsteins angeht, als auch die Geschichte der beiden Frauen. So unterschiedlich ihre Leben auch sind, so vielfältig sind ihre Probleme. Es werden schwierige Themen angesprochen ohne die Geschichte zu dominieren. Einiges regt zum Nachdenken an, andere Dinge kann man als Information hinnehmen.
Zwischendurch gab es schwierige Stellen für mich und ich denke, dass jeder, der mit ähnlichen familiären Problemen zu tun hat, dieses Buch nicht so einfach hinter sich lassen wird. Es ist tiefgründig, lehrreich, interessant und spannend zugleich.
Es ist ganz anders, als ich es mir bei dem Titel vorgestellt habe, aber ich kann es jedem empfehlen, der nicht nur seichte Unterhaltung sucht.

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„Die Bernsteinfischerin“ von Lisa Quentin ist ein wunderbares Hörbuch, das mit einer schönen Mischung aus Familiengeschichte, Geheimnissen und Ostseeflair überzeugt. Die Handlung entwickelt sich angenehm ruhig und lässt viel Raum für die Figuren und ihre Gefühle. Besonders gut gefallen hat mir die Sprecherin Vera Teltz: Mit ihrer warmen, ausdrucksstarken Stimme verleiht sie der Geschichte Leben und macht das Zuhören zu einem echten Vergnügen. Eine stimmungsvolle Geschichte für alle, die emotionale Romane mit Küstenatmosphäre mögen.

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Gänsehaut an der Ostsee.
Als Buchhändlerin empfehle ich diesen poetischen Roman von Herzen. Lisa Quentin verwebt zwei berührende Frauenschicksale über Generationen hinweg, mit einer faszinierenden Ostseekulisse und der Welt der Bernstein Forschung. Vera Teltz liest die Geschichte so warm und stimmungsvoll, dass man das Meer förmlich rauschen hört. Absoluter Genuss!

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