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Buchcover für Die Bernsteinfischerin

Die Bernsteinfischerin

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Erscheinungstermin 12.08.2026 | Archivierungsdatum N/A


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Zum Inhalt

Da waren nur noch sie beide, ihre erschöpft schlagenden Herzen, das Meer, das sie trug, die Bucht, die sie umarmte. 

Tagsüber taucht Julika als Bernsteinforscherin in längst vergangene Welten ein, die sich ihr unter dem Mikroskop eröffnen – Farne, Echsen, alles Leben, das vor Millionen von Jahren vom Harz der Urzeitwälder eingeschlossen wurde.  Am Abend, bei der Pflege ihrer kranken Mutter, steht ihr eigenes Leben still. Bis Julika in einem Bernstein einen außergewöhnlichen Fund macht, der sie an die Ostsee führt, zu Ebba, einer Frau, die immer ihren eigenen Weg gesucht hat. An der Steilküste, hoch oben über dem Meer, erfährt Julika dann von einer Liebe, die Jahrzehnte, Stürme, Schicksalsschläge überdauerte und die ihr den Mut gibt, an einen Neuanfang zu glauben.   

Ein so poetischer wie kraftvoller Roman über zwei Frauen und ihre Suche nach innerer Freiheit.

Da waren nur noch sie beide, ihre erschöpft schlagenden Herzen, das Meer, das sie trug, die Bucht, die sie umarmte. 

Tagsüber taucht Julika als Bernsteinforscherin in längst vergangene Welten ein, die...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE E-Book
ISBN 9783841241191
PREIS 4,99 € (EUR)
SEITEN 397

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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Das Geheimnis der Bernsteine

Die junge Forscherin Julika reist an die Ostsee, um die Herkunft eines geheimnisvolles Bernsteins, in den eine Wespe eingeschlossen ist, zu erkunden. Dort begegnet ihr die 90-jährige Ebba, die zeit ihres Lebens Bernsteine gesammelt und zu Kunstwerken verarbeitet hat. Bald stellt sich heraus, dass die beiden mehr gemeinsam haben, als sie ursprünglich dachten ...

Das Buch ist auf zwei Zeitebenen angesiedelt.
Die eine Ebene behandelt das Leben Ebbas, beginnend mit ihrer Kindheit, bis zur Gegenwart. Die Familie wurde im Osten vertrieben und siedelte an der Ostsee an, wo die Eltern eine Pension eröffneten. Ebba fühlte sich nie richtig angekommen in der neuen Heimat, hasste die Arbeit in der Pension. Sie lebte für ihre Kunstwerke, die sie aus Naturmaterialien aus dem Meer schuf.
Die zweite Ebene spielt in der Gegenwart und erzählt Julikas Geschichte. Nach einem schweren Schicksalsschlag lebt die junge Frau nur noch für ihre Arbeit, ein Privatleben hat sie keines. In jeder freien Minute kümmert sie sich um ihre depressive Mutter. Die Reise an die Ostsee ist die erste Flucht, die sie sich erlaubt.
Ebbas Geschichte im Lauf der Jahrzehnte ist fesselnd zu lesen, auch wenn es traurig stimmt, dass diese willensstarke Frau ihre Visionen und ihre Kunst immer zugunsten der Familie und der Pension hintanstellen musste. Edda ist eine starke Frau, die weiß, was sie will, auch im hohen Alter noch.
Auch Julikas Geschichte stimmt beim Lesen traurig. Eine junge Frau, die lebens- und unternehmungslustig sein sollte und doch aufgrund der familiären Notlage auf so vieles verzichten muss.
Eindrucksvoll schildert die Autorin Julikas Weg aus ihrer Not, erschafft Hoffnungsschimmer.
Ein schön erzählter Roman über die Liebe zum Meer, zur Kunst und über zwei Lebenswege, die sich kreuzen.

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Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin erzählt die Geschichte von Julika, einer Bernsteinforscherin, deren eigenes Leben durch die Pflege ihrer kranken Mutter stillzustehen scheint. Ein besonderer Fund führt sie an die Ostsee, wo sie von einer Liebe erfährt, die Jahrzehnte überdauerte und ihr schließlich Mut für einen Neuanfang schenkt. Das Cover ist passend zum Titel gestaltet und strahlt eine angenehme Ruhe aus. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und bildhaft. Man findet schnell in die Geschichte hinein und kann sich die Schauplätze gut vorstellen. Besonders schön fand ich, dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht der beiden Frauen erzählt werden. So begleitet man sowohl Julikas Gegenwart als auch Ebbas Geschichte und erlebt nach und nach wie sich ihre Wege kreuzen. Der Roman ist eher ruhig erzählt, dennoch bleibt es interessant, beide Lebenswege zu verfolgen. Julikas Ehrgeiz und ihr Forschungsfieber haben mir besonders gut gefallen, da ihre Leidenschaft für Bernstein sehr authentisch wirkt. Ebbas Geschichte empfand ich als berührend und voller Gefühl. Vor allem der Gedanke an inneren Frieden hat mir in ihrem Erzählstrang gut gefallen. Insgesamt ist das Buch ein toller Wohlfühlroman für einige schöne Lesestunden.

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Hier kommt viel raube Ostsee rüber, nicht die touristisch geglättete. Über Bernsteine lernt man einiges. Und lernt Paare kennen die sich zu ihren Zeiten. Vieles gaben.. Die Beziehungen der unterschiedlichen Charaktere untereinander berühren, ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen. Eine feine Lektüre nicht für den Strand aber für kalte Tage auf dem Sofa oder im liebsten Lesesessel.

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5 stars

Die Begegnung zweier Frauen, die eine am Ende ihres Lebensweges, die andere noch jung. Bernstein als Begegungsgrund, alt, viele Transformationen durchlaufen, durch viele Meere geschwommen, Insekten eingeschlossen, geheimnisvoll. Vielleicht ein Symbol auch unserer Weisheiten, unserer Leben ?! Ein wundervolles Buch mit der Erkenntnis, dass wir das was wir sind und leben möchten nie verraten dürfen, sondern dass es immer Lösungen gibt nach vorne zu gehen, wenn wir uns dem Leben stellen. Dieses Buch macht Mut und öffnet das Herz!

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4 stars

Ein sehr anrührendes Buch. Ein Buch über Lebensschicksale im 2. Weltkrieg und Nachkrieg. Aber es werden Einzelschicksale erzählt, der historische Hintergrund wirkt in diese hinein, ohne dass der moralische Zeigefinger gehoben wird. Man fühlt mit den Protagonisten und versteht.

Was ist das: ein gutes, sinnerfülltes Leben? „Es ist tragisch. Schrecklich. Schön … Wie es dieses Leben so oft ist, seitdem ich genauer hinschaue.“ Und man denkt über die Kürze dieses Lebens nach, wenn man die Erzählerin gedanklich begleitet, eine Forscherin, auf der Zeitreise Millionen Jahre rückwärts.

4 stars
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„Die Bernsteinfischerin“ von Quentin ist für mich das absolute Lesehighlight des Jahres. Dieses Buch hat mich von der ersten bis zur letzten Seite verzaubert. Die Geschichte ist voller Gefühl, wunderbar atmosphärisch und so lebendig erzählt, dass ich beim Lesen das Rauschen des Meeres und den Wind an der Küste förmlich spüren konnte.
Besonders begeistert hat mich die Verbindung aus starken Figuren, bewegender Geschichte und dieser einzigartigen Küstenstimmung. Wer Bücher wie Die Muschelsucher liebt oder sich nach Meer, Weite und einer Geschichte mit Herz sehnt, wird dieses Buch ebenso lieben wie ich.
Für mich ein Roman, der alles mitbringt: Tiefgang, Emotionen, eine wunderschöne Sprache und eine Atmosphäre, die noch lange nach dem Zuklappen des Buches bleibt. Ein absolutes Herzensbuch und eine uneingeschränkte Leseempfehlung.

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5 stars

Zwei Frauen stehen in diesem sehr bewegenden Roman im Mittelpunkt und beide verbindet eines – ihre Liebe und ihr Interesse an Bernsteinen.
Da ist die achtjährige Ebba, die 1943 noch vor Sonnenaufgang mit ihrem Vater Kasimir im Samland bei stürmischer See in den Wellen nach Bernsteinen sucht. Ungewöhnlich für ein Mädchen. Sie hat bereits sehr schöne Steine auch mit Einschlüssen gefunden und sie gemeinsam mit ihrem Freund Leo sicher versteckt. Ein Stein ist besonders groß und hat, Ebba vermutet einen Mausschwanz, in seinem Inneren eingeschlossen.
Die andere Frau ist Bernsteinforscherin am Lichtenberg Institut in Frankfurt. Sie schreibt gerade ihre Doktorarbeit und hat gerade einen sehr interessanten Stein dafür in der Analyse. Wenn es stimmt, was Julika Lukas vermutet, dann würde die Bewertung dieser Inkluse das bisherige erdgeschichtliche Wissen auf den Kopf stellen.
Für mich war dieser Roman Lesevergnügen pur. Denn das Schicksal der beiden Frauen, die sich immer wieder zwischen der familiären Pflicht und Verantwortung und ihren Träumen entscheiden müssen, ist von der Autorin ganz wunderbar beschrieben. Ebba hat nach Jahren den Ort gefunden an dem sie sich frei fühlt und an dem sie, genau wie in ihrer Kindheit in Ostpreußen, den Naturgewalten und dem Meer sehr nahe ist. Der Bungalow über der Steilküste ist der Ort, wo sie ihre Gedanken kreisen lassen kann und ihre Kunstwerke entstehen können. Auch wenn Ebba beim ersten Treffen mit Julika sehr abweisend ist, muss sie, wenn sie ehrlich zu sich selbst ist, zugeben, dass es zwischen ihnen beiden sehr viele Gemeinsamkeiten gibt. Beide fühlen sich der Familie verpflichtet und beide haben einen beruflichen Traum. Die Begegnungen mit Julika haben bei Ebba nicht nur alte Erinnerungen wachgerufen, sie weiß jetzt auch wie sie diese junge Frau unterstützen wird. Dieser Roman erhält von mir eine 100%ige Leseempfehlung und wohlverdiente 5 Lese-Sterne.

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